Ritter Wilhelm von Diesbach

Ritter Wilhelm von Diesbach

männlich 1442 - 1517  (75 Jahre)


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  • Name Wilhelm von Diesbach
    • Die Familie von Diesbach ist eine ursprünglich bernische Patrizierfamilie. Der reformierte Berner Zweig starb 1917 aus. Der infolge der Reformation 1528 nach Freiburg übersiedelte katholische Zweig besteht bis heute im Kanton Freiburg, ferner auch eine französische Linie.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Diesbach_(Patrizierfamilie)
    Titel Ritter
    Geburt 1442  Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Grossen Rats 1463, des Kleinen Rats 1475, Schultheiss zu Bern 1481 
    Ereignis cir 1467  Jerusalem Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Als Begleitung seines Cousins Niklaus unternahm er eine Pilgerfahrt nach Jerusalem und wurde danach gemeinsam mit diesem 1467 zum Ritter geschlagen. 
    Militär / Gefecht Wilhelm von Diesbach führte mehrmals Berner Truppen ins Feld, so etwa in den Burgunderkriegen, dem Schwabenkrieg 1499 und den Mailänderkriegen 1500–15 
    Besitz Er besass die Herrschaften Worb, Signau, Holligen und Oberdiessbach, zur Hälfte auch die Herrschaft Twann 
    Tod 28 Dez 1517 
    Personen-Kennung I10747  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 29 Nov 2025

    Vater Ritter Ludwig von Diesbach   gest. 1452
    Mutter Elisabeth von Runs   gest. 1462, Köln, Nordrhein-Westfalen, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28308  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Dorothea von Hallwil (Hallwyl)
    Eheschließung 1417  [1
    Familien-Kennung F28306  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 29 Nov 2025

    Familie 2 Helene von Freiberg (Freyberg)
    Eheschließung 1479  [1
    Kinder 
     1. Wilhelm von Diesbach,   geb. 1476/81, Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1531 (Alter 50 Jahre)
    +2. Ritter Christoph von Diesbach,   geb. 1483, Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1522 (Alter 39 Jahre)
    Familien-Kennung F28307  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 29 Nov 2025

    Familie 3 Anastasia Schwend,   geb. Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1517
    Eheschließung 7 Mai 1501  [1, 2
    Familien-Kennung F5224  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 29 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 1442 - Bern, BE, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEreignis - Als Begleitung seines Cousins Niklaus unternahm er eine Pilgerfahrt nach Jerusalem und wurde danach gemeinsam mit diesem 1467 zum Ritter geschlagen. - cir 1467 - Jerusalem Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Fotos Mittelalter
    Wilhelm von Diesbach
    Wilhelm von Diesbach
    Idealbildnis 18. Jh.

    Bild: Wikipedia; Funck77 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Funck77
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

    Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Diesbach
    Wappen derer von Diesbach
    Familenwappen, es bestehen zwei verschiedene Wappen:[

    Blasonierung des ersten Wappens: Gespalten von Rot und Silber, belegt mit einem steigenden Mond in gewechselten Farben.
    Blasonierung des zweiten Wappens: In Schwarz ein goldener, schräger Zickzackbalken begleitet von zwei goldenen Löwen.

    Bild: Wikipedia; Zeichnung von Professor Ad. M. Hildebrandt - Alfred Freiherr von Krane, Wappen- und Handbuch des in Schlesien (einschliesslich der Oberlausitz) landgesessenen Adels, Goerlitz 1901 - 1904, gemäß Kaiserlichen Wappenbriefs 1434
    © Gemeinfrei
    Allianzwappenscheibe in der Kirche zu Ligerz
    Allianzwappenscheibe in der Kirche zu Ligerz
    Links: Wilhelm von Diesbach und Helena von Freyberg
    Rechts: Ludwig von Diesbach und Agatha von Bonstetten

    Bild: Wikipedia; Funck77 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Funck77
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Diesbach

      Wilhelm von Diesbach kam als Sohn des Ludwig von Diesbach († 1452), Ritter von Jerusalem und Kleinrat, und der Elisabeth von Runs zur Welt. Von Diesbach erhielt seine Erziehung im Hause seines Cousins Niklaus von Diesbach. Nach einer Zeit als Page im französischen Grafenhaus De Foix folgte ein Studium in Paris. 1466 fand die Aufnahme in den Berner Rat der Zweihundert statt. Als Begleitung seines Cousins Niklaus unternahm er eine Pilgerfahrt nach Jerusalem und wurde danach gemeinsam mit diesem 1467 zum Ritter geschlagen. 1475 wurde er Kleinrat und 1478 2. Heimlicher vom Rat. Ab 1481 war er wiederholt Schultheiss von Bern, unterbrochen 1492–98 als 1. Heimlicher vom Rat.

      Wilhelm von Diesbach führte mehrmals Berner Truppen ins Feld, so etwa in den Burgunderkriegen, dem Schwabenkrieg 1499 und den Mailänderkriegen 1500–15. Er war zudem in der ganzen Schweiz gefragt als Vermittler, Schiedsrichter und Unterhändler, etwa 1481 beim Stanser Verkommnis und 1495 als Gesandter neben Adrian II. von Bubenberg auf dem Reichstag zu Worms. Seine Beteiligung am Ewigen Frieden mit Frankreich (1516) war sein letztes politisches Werk.

      Wilhelm von Diesbach heiratete 1471 in erster Ehe Dorothea von Hallwyl, um 1479 in zweiter Ehe Helene von Freiberg und 1501 in dritter Ehe Anastasia Schwend. Er besass die Herrschaften Worb, Signau, Holligen und Oberdiessbach, zur Hälfte auch die Herrschaft Twann.

      Der Berner Staatsmann und Landvogt Ludwig von Diesbach (1452–1527) war sein Bruder, der Berner Schultheiss Sebastian von Diesbach (1481–1537) sein Neffe.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 175.

    2. [S48] Ernst Diener, Schwend - Eine Zürcher Familie (c. 1250 - 1536) - Neujahrsblatt 1901 (Nr. 257), (Stadtbibliothek Zürich), Seiten 51, 52.