Junker Gerold Meyer von Knonau

Junker Gerold Meyer von Knonau

männlich 1454 - 1518  (64 Jahre)


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  • Name Gerold Meyer von Knonau
    Titel Junker
    Geburt 1454 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung des Stadtgerichts 1477, des Rats und Vogt von Stammheim 1482, Vogt zu Regensberg 1484, Zeugherr 1485 und 1499, Reichsvogt 1486, amtete als solcher bei der Hinrichtung Hans Waldmanns 1489, Vogt zu Stäfa 1490, Seevogt 1501, Landeshauptmann zu Wyl 1490 
    Besitz 1512  Knonau, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verkauft an Zürich 
    Wohnort Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    im Meyershof 
    Tod 9 Mrz 1518 
    Personen-Kennung I11295  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 14 Nov 2025

    Vater Junker Johannes Meyer von Knonau,   geb. 1412   gest. 26 Mrz 1496 (Alter 84 Jahre)
    Mutter Elisabeth von Hinwil   gest. 25 Mrz vor 1492
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5561  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Dorothea von Hinwil
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Junker Hans Meyer von Knonau,   geb. 1478   gest. 26 Nov 1517 (Alter 39 Jahre)
    Familien-Kennung F5563  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 14 Nov 2025

    Familie 2 Anna Reyg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F28668  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 14 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBesitz - Verkauft an Zürich - 1512 - Knonau, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - im Meyershof - - Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Knonau - Wappen
    Knonau - Wappen
    Das Wappen der Meyer von Knonau.
    Das Wappen stimmt mit dem Schilde überein, den die Meyer von Knonau mindestens seit 1375 führen. Es zeigt den Meyerhut, das Abzeichen ihres Amtes, das in der Verwaltung des dem Kloster Schänis gehörenden Hofes zu Knonau bestand.

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020287/2007-10-25/

      Meyer von Knonau

      Dienstadligen- und Zürcher Patriziergeschlecht, das 1240 mit Werner erstmals bezeugt ist. Im 13. Jh. waren die M. Meier der Abtei Schänis in Knonau, wo die Fam. auch über die Zehntrechte als Lehen des Klosters Luzern verfügte. In den frühen Heiratsverbindungen u.a. mit den Ritteradligen von Hohen Landenberg sowie jenen von Heidegg und Schwend manifestiert sich die Angleichung an den niederen Adel, wenn das Geschlecht auch formal nicht über das Ritterprädikat verfügte. In Zürich, wo sich die M. 1363 eingebürgert hatten, gehörten Vertreter der Fam. als Mitglieder der Konstaffel bis gegen Ende des 15. Jh. häufig dem Rat an und sassen im Stadtgericht. In denselben Gremien waren die M. wieder vom Beginn des 17. Jh. bis kurz vor das Ende des Ancien Régime vertreten, wenn auch weniger zahlreich als zuvor. Einige Mitglieder der Fam. erreichten wichtige polit. Positionen, so Johannes, Gerold (1454-1518), der wiederholt Reichsvogt von Zürich war, und Hans Heinrich (1552-1616), der 1597 Stadtschultheiss wurde. Ab dem Ende des 14. Jh. erwarben die M. als Private zahlreiche Vogteien auf der Zürcher Landschaft oder wurden als Land- und Obervögte der Stadt eingesetzt, wodurch sie sich als eines der wichtigsten junkerl. Gerichtsherrengeschlechter etablierten. Von 1432 bzw. 1435 bis zur Franz. Revolution hatten Mitglieder der Fam. die Limmattaler Gerichtsherrschaften Oetwil und Weiningen sowie die Vogtei über das Kloster Fahr inne. Nach 1800 bekleideten Vertreter der M. zahlreiche städt. und kant. Ämter. Als Letzter des Geschlechts starb 1931 Gerold.

      Version vom: 25.10.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 50.