Junker Hans Meyer von Knonau

Junker Hans Meyer von Knonau

männlich 1478 - 1517  (39 Jahre)


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  • Name Hans Meyer von Knonau
    Titel Junker
    Geburt 1478 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Achtzehner 1510, Richter am Stadtgericht 1511 
    Militär / Gefecht 6 Jun 1513  Schlachtfeld Novara, Mailand, Italien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Fähnrich bei Novarra 1513 
    • Am Morgen griffen die Eidgenossen das französische Heer in dessen ostwärts der Festung aufgeschlagenem Feldlager an. Der Angriff erfolgte aus drei Richtungen, frontal sowie rechts und links umfassend, wobei der Kampf zwischen dem eidgenössischen Hauptharst und den deutschen Landsknechten den Schlachtschwerpunkt ausmachte. Das Überraschungsmoment verhinderte eine koordinierte Abwehr der Franzosen und den Einsatz der Artillerie, der sumpfige Boden einen effektiven Einsatz der französischen Ritter. die alte Ordnung in drei Haufen, aber in wohl überlegter Weise den Verhältnissen angepasst.
      Der Haufe, der von Norden her die rechte Flanke der Franzosen umgehen sollte, an Infanterie nur schwach, war von Herzog Maximilians mit seinen italienischen Rittern begleitet. Der mittlere Haufen, der auf die Front des Lagers losging, wo das französische Geschütz stand, war ebenfalls nur schwach; seine Aufgabe war, nicht unmittelbar zu stürmen, sondern zunächst nur, unterstützt von einigen Geschützen, zu beschäftigen und zu demonstrieren. Der Haupthaufe aber umging, durch ein kleines Gehölz gedeckt, das französische Lager von Süden, vermied dadurch das gefährliche Geschützfeuer und fiel mit seiner ganzen Wucht auf die eigentliche Kraft des französischen Heeres, den Haufen der deutschen Landsknechte.[3] Die beiden kleinen Schweizerhaufen absorbierten einen großen Teil des feindlichen Heeres. Die Franzosen gingen nach dieser Seite hin nicht offensiv vor. Nach einem Erfolg hier hätten sie sich dem linken Flügel zuwenden können, wo bei den Landsknechten der Hauptkampf tobte. Die französische Ritterschaft leistete wenig.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Novara_(1513)
    Wohnort Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 26 Nov 1517 
    Personen-Kennung I11298  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Dez 2025

    Vater Junker Gerold Meyer von Knonau,   geb. 1454   gest. 9 Mrz 1518 (Alter 64 Jahre)
    Mutter Dorothea von Hinwil
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5563  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anna Reinhart (Reinhard),   geb. cir 1484, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Dez 1538, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 54 Jahre)
    Eheschließung 1504  [1
    Kinder 
    +1. Margareta Meyer von Knonau,   geb. 30 Nov 1510, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 18 Okt 1549 (Alter 38 Jahre)
    +2. Agathe Meyer von Knonau,   geb. 13 Apr 1512, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1 Apr 1571 (Alter 58 Jahre)
    +3. Gerold Meyer von Knonau,   geb. 1509, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 11 Okt 1531, Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 22 Jahre)
    Familien-Kennung F5564  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 14 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Fähnrich bei Novarra 1513 - 6 Jun 1513 - Schlachtfeld Novara, Mailand, Italien Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Zürich, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Knonau - Wappen
    Knonau - Wappen
    Das Wappen der Meyer von Knonau.
    Das Wappen stimmt mit dem Schilde überein, den die Meyer von Knonau mindestens seit 1375 führen. Es zeigt den Meyerhut, das Abzeichen ihres Amtes, das in der Verwaltung des dem Kloster Schänis gehörenden Hofes zu Knonau bestand.

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    Schlachten
    Novara (Naverra) - Schlacht - 1513
    Novara (Naverra) - Schlacht - 1513
    Illustration aus der Chronik Johannes Stumpfs, 1548

    Die Schlacht bei Novara zwischen Frankreich und den Eidgenossen während der Italienischen Kriege 1513, Holzschnitt aus der Stumpfschen Chronik 1548.
    © Gemeinfrei

    Bild: Wikipedia; Johannes Stumpf - Gemeiner loblicher Eydgnoſchafft Stetten Landen vnd Völckeren Chronik wirdiger thaaten beſchreybung […]. 2 Bde. Zürich: Christoph Froschauer 1548. Scan by sidonius 12:23, 2 February 2007 (UTC)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020287/2007-10-25/

      Meyer von Knonau

      Dienstadligen- und Zürcher Patriziergeschlecht, das 1240 mit Werner erstmals bezeugt ist. Im 13. Jh. waren die M. Meier der Abtei Schänis in Knonau, wo die Fam. auch über die Zehntrechte als Lehen des Klosters Luzern verfügte. In den frühen Heiratsverbindungen u.a. mit den Ritteradligen von Hohen Landenberg sowie jenen von Heidegg und Schwend manifestiert sich die Angleichung an den niederen Adel, wenn das Geschlecht auch formal nicht über das Ritterprädikat verfügte. In Zürich, wo sich die M. 1363 eingebürgert hatten, gehörten Vertreter der Fam. als Mitglieder der Konstaffel bis gegen Ende des 15. Jh. häufig dem Rat an und sassen im Stadtgericht. In denselben Gremien waren die M. wieder vom Beginn des 17. Jh. bis kurz vor das Ende des Ancien Régime vertreten, wenn auch weniger zahlreich als zuvor. Einige Mitglieder der Fam. erreichten wichtige polit. Positionen, so Johannes, Gerold (1454-1518), der wiederholt Reichsvogt von Zürich war, und Hans Heinrich (1552-1616), der 1597 Stadtschultheiss wurde. Ab dem Ende des 14. Jh. erwarben die M. als Private zahlreiche Vogteien auf der Zürcher Landschaft oder wurden als Land- und Obervögte der Stadt eingesetzt, wodurch sie sich als eines der wichtigsten junkerl. Gerichtsherrengeschlechter etablierten. Von 1432 bzw. 1435 bis zur Franz. Revolution hatten Mitglieder der Fam. die Limmattaler Gerichtsherrschaften Oetwil und Weiningen sowie die Vogtei über das Kloster Fahr inne. Nach 1800 bekleideten Vertreter der M. zahlreiche städt. und kant. Ämter. Als Letzter des Geschlechts starb 1931 Gerold.

      Version vom: 25.10.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 50.