Ritter Gottfried von Hünenberg

Ritter Gottfried von Hünenberg

männlich - 1309


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  • Name Gottfried von Hünenberg
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1271 
    Besitz 1293  Merenschwand, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr von Merenschwand, das er 1293 von den Grafen von Homberg kaufte 
    Wohnort Schloss St. Andreas, Cham, ZG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Dendrochronologische Untersuchungen weisen nach, dass auf der Halbinsel zwischen 1150 und 1220 ein erster Bau gestanden haben muss. Die Kernanlage war eine Burg mit unregelmässig runder Umfassungsmauer. 1282 wird der «hof ze sant andrese» das erste Mal schriftlich erwähnt. Der Hof war als ein Lehen der Freiherren von Wolhusen in der Hand von Gottfried II. von Hünenberg. Die Hünenberger erhielten Abgaben von den St. Andreas zugehörigen Personen und besassen auch richterliche Kompetenzen. Wahrscheinlich bildete sich um die Burg eine kleine Siedlung. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert befestigt. Die eigentliche Burg wird 1350 erstmals schriftlich erwähnt. Besitzer war damals Gottfried IV. von Hünenberg (gest. 1387), der in den 1350er Jahren seinen festen Wohnsitz in die Stadt Zürich verlegte und zusammen mit seiner Frau, Margarethe von Friedingen (gest. 1372), ein Haus am Neumarkt bewohnte. 1357 war er der reichste Bürger der Stadt Zürich.1360 nahm Gottfried IV. von Hünenberg am Reichstag in Nürnberg teil. Dort erhielt er vom deutschen Kaiser Karl IV. (1316–1378) das Stadt- und Marktrecht für die der Burg vorgelagerte Siedlung zugesprochen. Nun durfte bei St. Andreas an jedem Montag ein Markt abgehalten werden und Bürger durften in das Städtchen aufgenommen werden.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_St._Andreas
    Tod 1305/09 
    Personen-Kennung I11456  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 28 Dez 2025

    Vater Peter von Hünenberg   gest. 1277/81
    Mutter Katharina von Wädenswil   gest. 13 Dez 1290
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F2078  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina von Heidegg   gest. spätestens 1305
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Elisabeth von Hünenberg
    +2. Ritter Gottfried von Hünenberg
    Familien-Kennung F5655  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 28 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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    Orte
    Hünenberg - Burg
    Hünenberg - Burg
    Ruine der Burg Hünenberg
    Die Burg Hünenberg ist die Ruine einer Höhenburg in der Gemeinde Hünenberg im Kanton Zug (Schweiz). Sie liegt auf 440 m ü. M. leicht südwestlich des Dorfes Hünenberg auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen zwei Bächen.

    (Bild: MCaviglia www.mcaviglia.ch - Eigenes Werk)
    Schloss St. Andreas
    Schloss St. Andreas
    Das Schloss St. Andreas, so wie es sich heute zeigt, ist ein Bauwerk im Stil des Historismus in Cham im Kanton Zug in der Schweiz. Das von Dagobert Keiser gestaltete Schloss liegt auf einem kleinen Hügel auf einer Landzunge am Nordufer des Zugersees. Es ist im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgenommen worden und ist öffentlich nicht zugänglich.

    Bild: Wikipedia; Paebi - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Paebi
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_H%C3%BCnenberg

      Burg Hünenberg

      Die Burg Hünenberg ist die Ruine einer Höhenburg in der Gemeinde Hünenberg im Kanton Zug (Schweiz). Sie liegt auf 440 m ü. M. leicht südwestlich des Dorfes Hünenberg auf einer bewaldeten Anhöhe zwischen zwei Bächen.

      Geschichte
      Spuren weisen auf eine Besiedelung um 1100 hin. Eine Erd- /Holzanlage mit einer Ringmauer aus Stein bildete damals die Stammburg der Ritter von Hünenberg, die erstmals 1173 schriftlich erwähnt wurden. Unklar ist jedoch, ob sich diese Erwähnung auf das Zuger Geschlecht oder auf Angehörige einer Familie aus dem Hegnau bezieht. Als erster Vertreter des Zuger Geschlechts wird 1239 und 1240 erwähnt. Der Familie gehörte neben der Festung Hünenberg auch noch die Burgen St. Andreas in Cham, Wildenburg in Baar und die Burg Zug.

      Im 12. Jahrhundert wurde die erste Anlage durch ein Feuer zerstört. Nach einem weiteren Brand um 1200 erhielt die Burg einen in Megalithentechnik ausgeführten Bergfried mit einer Mauerdicke von rund 3 Metern sowie ein repräsentativer Palas. In der Schlacht von Sempach kämpften 1386 die Hünenberger auf Seiten von Habsburg-Österreich und die Burg Hünenberg wurde nach der Niederlage zerstört. Als in den folgenden drei Jahrzehnten die vorderösterreichische Herrschaft zusammenbrach verlor auch die Familie Hünenberg an Macht und Ansehen. Rudolf von Hünenberg verkaufte 1416 die zerfallene Burg samt Herrschaftsrechten an die Gebrüder Bütler aus dem Dorf Hünenberg. Der Bergfried stand bis ins 19. Jahrhundert hinein noch aufrecht.

      Ausgrabung
      Dass die Burg 1944 wieder ans Tageslicht kam, ist dem Chamer Landwirt und Kantonsrichter Emil Villiger zu verdanken. Er setzte sich dafür ein, dass die Korporation Hünenberg den Burghügel von der Familie Holzmann erwarb. Am 22. Mai 1944 begann Emil Villiger mit freiwilligen Arbeitskräften mit den Ausgrabungen. Am 22. September 1945 war die Burg freigelegt und 1961 wurde sie unter den Schutz der Eidgenossenschaft gestellt.

      Zwischen 2005 und 2009 wurden Konservierungsmassnahmen sowie archäologische Untersuchungen durchgeführt. 2007 wurde der Bergfried konserviert. Dazu wurde er vorgängig umfassend dokumentiert und untersucht. Dabei musste leider festgestellt werden, dass der Bergfried bei den Ausgrabungen vor gut 60 Jahren kaum saniert wurde. Es wurde aber rund einen Meter über Boden eine die ganze Mauergrenze einnehmende Mörtelschicht entdeckt auf der eine dünne Kohleschicht lag. Es dürfte sich um eine Bauetappengrenze handeln, vermutlich wurde die feuchte Mörtelmasse vor Wintereinbruch mit Stroh oder Zweigen abgedeckt. Dadurch bestand die Möglichkeit durch Entnahme zweier Proben eine Radiokohlenstoffdatierung (C14-Datierung) durchzuführen. Diese ergab ein C-14 Datum um die Mitte des 13. Jahrhunderts, was dem bisher nur typologisch bestimmten Alters des Turmes entspricht.[1]

      Bei neueren Ausgrabungen 2006 wurden römische Kupfer- und Silbermünzen aus der Zeit zwischen 150 Jahren vor und 250 Jahren nach Christus gefunden. Zum Schutz der Fundstelle wurde die Entdeckung erst nach Beendigung der Ausgrabungen, 2007 bekanntgegeben. Insgesamt wurden 68 Münzen gefunden, welche nahe beieinander lagen. Der Schatz besteht eher aus kleinen Nominalien, wobei 24 sogar halbiert waren. Es fanden sich nur zwei Silbermünzen. Der Wert entspricht in etwa einem Wochenlohn eines römischen Legionärs. Der Fund ist kein typischer Verwahrfund, dafür ist die Stückelung zu klein, und die Fundstelle ist ein topografisch markanter Ort. Daher wird angenommen, dass es sich um Votivgaben eines römischen Heiligtums handelt. Der Fund hat keinen direkten Zusammenhang mit der mittelalterlichen Burg.[2]

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  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 134, 200.