Graf Simon II. von Saarbrücken

Graf Simon II. von Saarbrücken

männlich - 1220


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  • Name Simon II. von Saarbrücken
    • Simon war ein Sohn des Grafen Simon I. von Saarbrücken und seiner Frau Mechtild (von Sponheim ?). Nach dem Tode seines Vaters wurde der Besitz geteilt. Simon folgte als Graf von Saarbrücken, sein jüngerer Bruder Heinrich begründete die Grafschaft Zweibrücken. Nach seinem Tod folgt ihm sein Sohn Simon als Graf von Saarbrücken. Der jüngere Sohn Friedrich erbte nach dem Aussterben der Grafen von Leiningen, um 1220, deren Besitz und begründete die jüngere Linie der Grafen von Leiningen. Der Sohn Heinrich und der Enkel Raugraf Emich amtierten als Bischöfe von Worms.
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Ereignis Propstei Klein-Bockenheim, Pfalz, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Stiftete mit seiner Frau die Propstei Klein-Bockenheim 
    • Der älteste erhaltene Beleg, in dem zwischen Bockenheim superior (Großbockenheim) und Bockenheim inferior (Kleinbockenheim) unterschieden wird, ist eine Urkunde vom 5. Januar 1285. Zu diesem Zeitpunkt war Kleinbockenheim als Reichslehen bereits in den Händen der Grafen von Leiningen. Das Patronatsrecht für den befestigten Kirchenbezirk rund um die heutige Martinskirche lag allerdings beim Kloster St. Maria in Wadgassen. Auch das Kloster Otterberg war im Ort begütert.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinbockenheim
    Titel (genauer) 1182-1207  Grafschaft Saarbrücken Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Saarbrücken 
    • Die Grafschaft Saarbrücken war ein reichsunmittelbares Territorium des Heiligen Römischen Reiches im deutschen Südwesten mit der Residenzstadt Saarbrücken, das seit dem Hochmittelalter bestand. Im Jahr 1381 wurde die Grafschaft mit Gebieten des Hauses Nassau vereinigt. Unter nassauischer Herrschaft wurde Nassau-Saarbrücken mehrfach neu abgeteilt, erstmals 1442. Nach dem Ersten Koalitionskrieg fiel Nassau-Saarbrücken 1798 de facto und 1801 de jure an Frankreich.
      Zwischen 1182 und 1190 fand eine Erbteilung statt, bei der die vorhandenen Güter geteilt wurden. Aus den Besitzungen in Lothringen, am Rhein und um die Burg Zweibrücken entstand die Grafschaft Zweibrücken. Die Saarbrücker und die Zweibrücker Grafen nutzten zunächst das 1135 gestiftete Kloster Wadgassen als Grablege. Um 1212 spaltete sich die Linie Saarbrücken-Leiningen ab.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Saarbrücken
    Tod spätestens 1220 
    Personen-Kennung I11645  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Nov 2025

    Vater Graf Simon I. von Saarbrücken   gest. nach 1183
    Mutter Mechtild von Sponheim
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5777  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Liutgard (Lucarde) von Leiningen   gest. nach 1239
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    • Simon war verheiratet mit Liutgard von Leiningen Tochter von Emich III., Graf von Leiningen.
    Notizen 
    • Ihre Nachkommen waren:
      - Simon III., Graf von Saarbrücken († 1235/40) ⚭ Laurette von Lothringen, Tochter von Friedrich II., Herzog von Lothringen
      - Friedrich († 1237), Graf von Leiningen ⚭ Agnes von Eberstein, Tochter von Eberhard Graf von Eberstein
      - Heinrich († 1234), Bischof von Worms
      - Stephan († 1264), Archidiakon in Worms
      - Gisela († nach 1265) ⚭ Konrad II. Wildgraf von Dhaun
      - Agnes (* 1245 in Saarbrücken; † nach 1261) ⚭ Heinrich I. Raugraf von Neuenbaumburg († 1261)
    Kinder 
    +1. Graf Simon III. von Saarbrücken   gest. 1235/40
    +2. Graf Friedrich II. von Leiningen (von Saarbrücken)   gest. 1237
     3. Bischof Heinrich II. von Saarbrücken   gest. 12 Sep 1234
    Familien-Kennung F6003  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Saarbrücken Grafschaft - Wappen
    Saarbrücken Grafschaft - Wappen
    Das Wappen der Grafschaft entwickelte sich wie folgt: Das Wappen der Grafen von Saarbrücken zeigte einen rotbewehrten, goldbekrönten, silbernen Löwen. Die Grafen von Saarbrücken-Commercy fügten dem Wappen der Grafschaft die silbernen Fußspitz-Kleeblattkreuze auf blauem Grund von Commercy hinzu (Bild). Die Grafen von Nassau-Saarbrücken ergänzten das Wappen um den goldenen Nassauer Löwen, so dass das nun quadrierte Wappen zweimal den Nassauer und zweimal den Saarbrücker Löwen zeigte.

    (Bild: Wikipedia; drawn by T. Rystau - © Gemeinfrei -)

    Orte
    Ansicht des Schlosses von Saarbrücken im 17. Jahrhundert nach Merian
    Ansicht des Schlosses von Saarbrücken im 17. Jahrhundert nach Merian
    Handzeichnungen Henrich Höers geben die Schlossanlage des 17. Jahrhunderts, die sich durch Umbauten aus der Burg heraus entwickelt hatte, authentisch und topographisch zuverlässig wieder.[8] Dargestellt ist eine Vierflügelanlage innerhalb eines Berings mit verschiedenförmigen Bastionen. Die Schutzvorrichtungen der Schlossanlage wie Türme, Mauern, Torbauten und Gräben folgten der Topographie des Saarfelsens. Das Bollwerk wurde durch dreiecksförmige Eckbastionen verstärkt.

    Bild: Wikipedia; Matthäus Merian - originally from: Fritz Kloeven, Saarbrückens Vergangenheit im Bilde, 1934. - https://de.wikipedia.org/wiki/Matthäus_Merian
    © Gemeinfrei
    Ansicht von Schloss und Stadt Saarbrücken um 1770
    Ansicht von Schloss und Stadt Saarbrücken um 1770
    Das Schloss Saarbrücken, auch „Saarbrücker Schloss“ genannt, ist ein barockes Schloss in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken. Es befindet sich im Stadtteil Alt-Saarbrücken am linken Ufer der Saar. Vorgängerbau am Standort war ein Renaissance-Schloss, das aus einer mittelalterlichen Burg entstanden war.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons., originally from http://www.sarrelibre.de/42/folge-4-eine-weise-stadt/
    © Gemeinfrei

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 273.