Graf Hartmann I. von Württemberg

Graf Hartmann I. von Württemberg

männlich 1160 - 1240  (80 Jahre)


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  • Name Hartmann I. von Württemberg  [1]
    Titel Graf
    Geburt cir 1160 
    Geschlecht männlich
    Ereignis Hielt zu dem Staufer König Philipp an dessen Hof er sich häufig findet; trat wie fast alles nach dessen Ermordung zu Gegenkönig Otto IV. von Braunschweig (Welfe) über und begleitete ihn auf seinem Romzug; 1213 aber huldigten er und sein Bruder mit den anderen schwäbischen Edlen dem Staufer Friedrich II: gehörte nach der Wahl Heinrichs (VII.) zum König zu dessen Hof. 
    Tod 19 Aug 1240 
    Personen-Kennung I11817  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 29 Dez 2025

    Vater Graf Ludwig II. von Württemberg,   geb. cir 1137   gest. 1194 (Alter 57 Jahre)
    Mutter Willibirg (von Kirchberg ?),   geb. 1142   gest. 1179 (Alter 37 Jahre)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5871  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Gräfin von Veringen
    Notizen 
    • Kinder aus der um 1190 geschlossenen Ehe Graf Hartmanns I. von Württemberg mit einer Gräfin von Veringen waren:
      - Konrad III. (I.) Graf von Württemberg-Grüningen, * um 1190/95,[7] urk. 1226–1228, tot 1239
      - Hermann von Württemberg, * um 1190/95, urk. 1231, tot 1236
      - (?) Willibirg, urk. 1236, tot 1252, ⚭ Wilhelm I. Graf von Tübingen
      - (?) Elisabeth, "Gräfin von Grüningen", * um 1190/1200, tot 1251, ⚭ Konrad III. Graf von Oettingen, urk. 1223, † 1241/42
    Kinder 
    +1. Konrad III von Württemberg-Grüningen   gest. 1228/29, Heiliges Land Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Willibirg von Württemberg,   geb. Datum unbekannt   gest. vor 1252
    Familien-Kennung F5872  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Württemberg - Wappen
    Württemberg - Wappen
    Stammwappen der Grafen von Württemberg (Wirtenberg).

    (Bild: Wikipedia; unbekannt - © CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ -)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmann_I._(Württemberg)

      Die Brüder Hartmann I. und Ludwig III. nannten sich beide gleichzeitig „Graf von Wirtemberg“, so dass davon auszugehen ist, dass beide die Grafschaft gemeinsam verwalteten. Beide sind Söhne des Grafen Ludwig II. Urkundlich erwähnt werden beide bei König Otto IV. auf rheinischen, schwäbischen und fränkischen Pfalzen. Hartmann begleitete Otto auch nach Rom zu seiner Kaiserkrönung und wird mehrfach als Zeuge in den vom Kaiser in Italien aufgestellten Urkunden erwähnt. Nach der Erhebung Friedrichs II. von Staufen zum König und Kaiser wandte er sich mit seinem Bruder den Staufern zu: Beide standen Friedrich und seinem Sohn und Mitkönig Heinrich (VII.) bei wichtigen Reichsverhandlungen zur Seite.

      Hartmann richtete seine Territorialpolitik durch die Heirat mit einer Erbtochter der Grafen von Veringen auf Oberschwaben aus. Er erwarb dort Güter, die bis etwa in das Jahr 1200 im veringischen, nachher aber im württembergisch-grüningischen Besitze vorkamen (zum Beispiel Altshausen, Burg Alt-Veringen selbst, Rechte zu Eschach, und die Grafschaft des östlichen Apphagaues), sowie Grüningen, nach dem sich sein Sohn Konrad III.von Württemberg ab 1227 Konrad von Grüningen nennt (ego Cunradus dei gratia comes de Gruningen).

      Als weiterer Sohn Hartmanns gilt der 1231 genannte Hermann von Württemberg, der als ein genealogisch wichtiges Bindeglied zwischen Graf Hartmann I. und Graf Ulrich dem Stifter angesehen wird.

      Außer Teilen der Grafschaft Veringen kamen durch Hartmanns Heirat auch der Vorname Eberhard und das Hirschstangen-Wappen der Veringer ins Haus Württemberg. Entgegen Schwennicke kann Hartmanns Ehefrau allerdings keine Tochter Graf Wolfrads I. von Veringen (urk. 1160–1216) gewesen sein, denn dann hätte die um 1252/54 geschlossene Ehe des Enkels Hartmann I. von Grüningen mit Wolfrads I. Urenkelin Hedwig von Veringen im verbotenen Grad 3 : 3 gestanden. Der Dispens des Papstes Innozenz IV. für diese Heirat von 1252 und 1254 wurde jedoch wegen Verwandtschaft im vierten Grad erteilt.[5] Daher und wegen des von den Veringern ins Haus Württemberg übernommenen Vornamens Eberhard halten Decker-Hauff und andere Forscher Wolfrads I. söhnelosen Bruder Graf Eberhard I. von Veringen (urk. 1160/69–1185/86) für den Schwiegervater Hartmanns I. von Württemberg. In diesem Fall waren die Eheleute Hartmann I. von Grüningen und Hedwig von Veringen 1252/54 genau in dem im Dispens beschriebenen Grad 4 : 4 miteinander verwandt.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 298.