Christof Effinger von Wildegg

Christof Effinger von Wildegg

männlich - 1551


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Christof Effinger von Wildegg
    Geschlecht männlich
    Militär / Gefecht Offizier in päpstlichen, dann französischen Diensten 
    Erwähnt / Bezeugt 1487 
    Besitz Schloss Wildegg, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Wildegg 
    Tod 1551 
    Personen-Kennung I12702  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 5 Jan 2026

    Vater Ritter Kaspar Effinger von Wildegg,   geb. 1442, Brugg? Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1513 (Alter 71 Jahre)
    Mutter Kiburga von Hinwil
    Eheschließung 9 Aug 1484 
    Familien-Kennung F6395  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Margareta Muntprat
    Eheschließung 1507  [1
    Kinder 
    +1. Kiburga Effinger von Wildegg
    Familien-Kennung F6397  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 5 Jan 2026

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsBesitz - Herr zu Wildegg - - Schloss Wildegg, AG, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der Effinger
    Wappen der Effinger
    Hier auf einem Exlibris für Anton Ludwig Effinger (um 1760)

    In Silber schwebender, roter Sechsberg

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

    Orte
    Wildegg - Schloss
    Wildegg - Schloss
    Das Schloss Wildegg ist ein Schloss in der Gemeinde Möriken-Wildegg im Schweizer Kanton Aargau. Die Anlage befindet sich rund achtzig Meter oberhalb des Dorfes Wildegg am Ende eines felsigen Ausläufers des Chestenbergs, oberhalb der Bünz und der Aare.


    (Bild: Wikipedia; Andreas Faessler, Eigenes Werk - CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ -)
    Wildegg - Schloss (2011)
    Wildegg - Schloss (2011)
    Um 1480 erwarb der Innerschweizer Ritter Albin von Silenen das Lehen Wildegg, was Bern missfiel, denn kurz vorher erwarb der Luzerner Heinrich Hasfurter die Burg Wildenstein.
    Bern zog das Lehen ein und gab es stattdessen 1483/84, zusammen mit dem Patronat und der Niederen Gerichtsbarkeit zu Holderbank und Möriken an den Brugger Kaspar Effinger um 1730 Gulden. Die Effinger vererbten diesen Besitz elf Generationen weiter.

    (Bild: Wikipedia; Badener, Eigenes Werk - CC BY-SA 3.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ -)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Effinger_(Patrizierfamilie)

      Effinger (Patrizierfamilie)

      Die Familie Effinger ist eine aus Brugg stammende, vermutlich aus Effingen zugewanderte Notabelnfamilie. Es existierten Zweige in Bern und Zürich.

      Geschichte
      Hans Friedrich von Effingen gilt als Stammvater der Effinger. Sein Sohn Johannes Effinger (I.) wird von 1361 bis 1382 als Burger von Brugg erwähnt. Das Geschlecht gehörte zum Umfeld der habsburgisch-laufenburgischen Ministerialen in Brugg und stellte ab dem ausgehenden 14. Jahrhundert mehrfach den Schultheissen der Stadt.

      1483/84 kaufte Kaspar Effinger die Herrschaft Wildegg samt dazugehörigen Gütern und Rechten und erwarb gleichzeitig das Burgerrecht der Stadt Bern. Damit wurde er zum Begründer der Wildegger Linie des Geschlechts. Die Effinger vererbten diesen Besitz elf Generationen weiter. 1552 brannte die Burg infolge Blitzeinschlags fast vollständig aus, nur das Mauerwerk blieb erhalten. Die Effinger gaben die Ruine jedoch nicht auf, sondern machten sie über Jahre hinweg wieder bewohnbar; ab 1684 bauten sie sie in ein barockes Wohnschloss um. Die Burg Wildegg und ihre zugehörigen Güter gingen 1830 in den Besitz der Familienkiste Effinger über. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert durch Nebengebäude ergänzt.

      Ab dem 17. Jahrhundert gehörten die Effinger zum bernischen Patriziat. Angehörige der Familie besassen zeitweilig auch Schloss Kiesen, Schloss Wildenstein (Veltheim), die Wegmühle, das Rebgut Wingreis und die Campagne Rörswil.

      Mit dem Tod von Pauline Adelheid Julia von Effinger (1837–1912), die auf dem Kernenberg den Grundstein für den Effingerhort legte, starb die Familie 1912 aus. Die Grablege der Familie befindet sich in der Kirche Holderbank. Julia vermachte das Schloss mit fast der gesamten Ausstattung sowie die dazugehörende Domäne der Eidgenossenschaft.

      Der Zweig in Zürich erlosch 1590.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 81.