Markgraf Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg

Markgraf Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg

männlich 1301 - 1352  (51 Jahre)


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  • Name Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg
    Titel Markgraf
    Geburt 1301 
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) 1318-1352  Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Markgraf von Hachberg-Sausenberg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Markgrafschaft_Hachberg-Sausenberg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Markgrafen_und_Großherzöge_von_Baden#Hachberg-Sausenberg  
    Wohnort Burg Sausenberg, Kandern, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Sausenburg ist die heute übliche Bezeichnung für die Ruine der früheren Burg Sausenberg. Die Sausenburg war die Stammburg der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg. Die Ruine liegt auf der Gemarkung der Stadt Kandern im baden-württembergischen Landkreis Lörrach.
      Rudolf war mit Agnes von Rötteln vermählt, die 1310 zusammen mit ihrem Mann von ihrem Bruder Walter von Rötteln die halbe Herrschaft Rötteln erbte. Rudolf starb 1313, doch sein Sohn Heinrich erhielt 1315 von Lüthold II. von Rötteln – dem Onkel von Agnes und letztem männlichen Vertreter seines Geschlechtes – die andere Hälfte der Röttler Herrschaft geschenkt. Markgraf Heinrich war nun alleiniger Herr der Herrschaft Rötteln und der Landgrafschaft Sausenberg. Für die Sausenberger bedeutete das Röttler Erbe einen deutlichen Machtzuwachs, der ihren Herrschaftsbereich wahrscheinlich verdreifachte.[12] Wohl noch vor 1317 zogen die Sausenberger auf die Burg Rötteln, und der Name der ererbten Burg und Herrschaft fand in die Namensgebung der Markgrafen Eingang.[13] Nach Heinrichs frühem Tod (1318) übernahmen seine jüngeren Brüder Rudolf und Otto gemeinsam die Regentschaft.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Sausenburg
    Wohnort Burg Rötteln, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Die Burg Rötteln ist die Ruine einer Spornburg oberhalb des namensgebenden Weilers Rötteln auf der Gemarkung des Lörracher Ortsteils Haagen im äußersten Südwesten von Baden-Württemberg. Die im Volksmund als Röttler Schloss bekannte Burg mit zwei großen Wehrtürmen war eine der mächtigsten im Südwesten und ist die drittgrößte Burgruine Badens.
      Eine Tochter Ottos war mit dem Markgrafen Rudolf von Hachberg-Sausenberg verheiratet, der zunächst gemeinsam mit Lüthold die Verwaltung des Röttelschen Besitzes übernahm. Rudolf starb jedoch bereits 1313 und so musste Lüthold die alleinige Verwaltung übernehmen, bis er im Dezember 1315 seinen gesamten Besitz seinem Großneffen, Rudolfs Sohn Heinrich von Hachberg-Sausenberg, vermachte. Lüthold II. starb am 19. Mai 1316 und mit ihm erloschen die Röttler Herren im Mannesstamm. Besitz und Burg kamen an die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg.
      Die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg waren ein Zweig der Markgrafen von Hachberg, der durch Erbteilung zwischen Heinrich III. und Rudolf I. Ende des 13. Jahrhunderts entstanden war. Sitz und Namensgeber dieses Zweiges war die Sausenburg östlich von Sitzenkirch. Für die Sausenberger bedeutete das Röttler Erbe einen deutlichen Machtzuwachs, der ihren Herrschaftsbereich wahrscheinlich verdreifachte. Die Burg Rötteln wurde dadurch Mittelpunkt einer vergrößerten Adelsherrschaft: Wohl noch vor 1317 zogen die Sausenberger auf Rötteln, und der Name der ererbten Burg und Herrschaft fand in die Namensgebung der Markgrafen Eingang.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rötteln
    Tod 1352 
    Personen-Kennung I13022  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 1 Nov 2018

    Vater Markgraf Rudolf I. von Hachberg-Sausenberg   gest. 1313
    Mutter Agnes von Rötteln
    Eheschließung 1298 / 1299 
    Familien-Kennung F5245  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Katharina von Thierstein-Pfeffingen   gest. 1385
    Notizen 
    • Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:
      - Rudolf III. (* 1343) – Markgraf von Hachberg-Sausenberg
      - Agnes († um 1405) ∞ Burkhard II. von Buchegg (erw. 1337; † nach 10. Juni 1365)
    Kinder 
    +1. Markgraf Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg,   geb. 1343   gest. 8 Feb 1428 (Alter 85 Jahre)
    Familien-Kennung F6587  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Okt 2018

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsTitel (genauer) - Markgraf von Hachberg-Sausenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Markgrafschaft_Hachberg-Sausenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Markgrafen_und_Großherzöge_von_Baden#Hachberg-Sausenberg - 1318-1352 - Markgrafschaft Hachberg-Sausenberg Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Burg Sausenberg, Kandern, Baden, DE Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Burg Rötteln, Baden, DE Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg - Siegel
    Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg - Siegel
    Siegel des Markgrafen Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg.

    (Bild: Wikipedia; Franz Zell - Franz Zell: Geschichte und Beschreibung des Badischen Wappens von seiner Entstehung bis auf seine heutige Form. Karlsruhe 1858; Taf. V.; Fig. 27 - © Gemeinfrei)
    Baden - Grafen Wappen
    Baden - Grafen Wappen
    Alle Linien der Markgrafen von Baden haben das Stammwappen des Hauses unverändert geführt. Es zeigt in Gold einen roten Schrägbalken. Auf dem gekrönten Helm wachsen zwei Bockshörner in Gold und Rot. Die Helmdecke ist rot und golden.

    (Bild: Förderkreis Heimatkunde Tettnang - http://www.foerderkreis-heimatkunde.de/geschichte/wappen-in-tettnang/wappen-der-grafen-von-baden-hachberg-sausenberg.php -)

    Orte
    Hachberg Hochburg - Ansicht
    Hachberg Hochburg - Ansicht
    Die Hochburg, auch Burg Hachberg genannt, ist eine Höhenburg 343,6 m ü. NHN auf der Gemarkung von Windenreute, einem Stadtteil von Emmendingen, nahe Sexau im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg. Nach dem Heidelberger Schloss ist die Hochburg die zweitgrößte Burganlage in Baden. Die Linie der Markgrafen von Hachberg bezieht ihren Namen von dieser Burg.

    (Bild: Wikipedia; Volatus, Eigenes Werk - © CC BY-SA 4.0 / https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0 -)
    Hachberg Hochburg - Ruine
    Hachberg Hochburg - Ruine
    Panorama der Hochburg

    Die Hochburg, auch Burg Hachberg genannt, ist eine Höhenburg 343,6 m ü. NHN[1] auf der Gemarkung von Windenreute, einem Stadtteil von Emmendingen, nahe Sexau im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg. Nach dem Heidelberger Schloss ist die Hochburg die zweitgrößte Burganlage in Baden. Die Linie der Markgrafen von Hachberg bezieht ihren Namen von dieser Burg.

    Bild: Wikipedia; CrazyD, 22 Juli 2007
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
    Sausenburg
    Sausenburg
    Blick von Süden auf den Bergfried

    Die Ruine der Höhenburg liegt etwa 1,3 km östlich des Kanderner Stadtteils Sitzenkirch und 3,3 km nordöstlich des Kanderner Ortskerns, auf dem Sausenberg – einem Ausläufer des Hochblauen. Östlich davon liegt die Gemeinde Malsburg-Marzell, Ortsteil Malsburg. Über das zu Malsburg gehörige Dorf Vogelbach im Nordosten ist die Ruine gut über das Lindenbückle erreichbar.

    Bild: Wikipedia; Zieglhar - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Zieglhar
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
    Rötteln - Burg
    Rötteln - Burg
    Luftbild von Burg Rötteln heute; in der Bildmitte der Südturm mit dem Tor zur Oberburg, rechts der Nordturm, links die Unterburg.

    Die Höhenburg Rötteln (417 m ü. NHN) liegt auf einem Bergsporn, der aus einem ins vordere Wiesental steil abfallenden Osthang hervortritt und ist deshalb weithin sichtbar. Sie war zeitweise Residenz der Herren von Rötteln, Markgrafen von Sausenberg und Markgrafen von Baden-Durlach.

    Bild: Wikipedia; Taxiarchos228 - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Taxiarchos228
    © CC BY 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_II._(Hachberg-Sausenberg)

      Rudolf II. (Hachberg-Sausenberg)

      Rudolf II. von Hachberg-Sausenberg (* 1301; † 1352) war Markgraf von Hachberg-Sausenberg und Landgraf im Breisgau. Er beerbte zusammen mit seinem Bruder Otto, seinen 1318 verstorbenen Bruder Heinrich, der erst zwei Jahre zuvor (1316) die Herren von Rötteln beerbte, wodurch das von seiner Familie beherrschte Territorium sich mehr als verdoppelte.

      Leben
      Rudolf war der Sohn des Markgrafen Rudolf I. von Hachberg-Sausenberg und der Erbtochter des Otto von Rötteln, Agnes (?). Nachdem sein älterer Bruder Heinrich 1318 jung verstorben war, übernahm Rudolf zusammen mit seinem zweiten Bruder Otto die Regentschaft über die Herrschaften Rötteln und Sausenberg. Die Residenz wurde von der Sausenburg auf die Burg Rötteln verlegt.[1]

      Im Herbst 1332 belagerten Truppen der Stadt Basel seine Burg Rötteln, da er den Bürgermeister von Basel, Burkhard Werner von Ramstein,[2] erstochen hatte. Der Konflikt wurde nach Schlichtung durch den Adel von Stadt und Land beigelegt.[3] Die Hintergründe des Totschlags bleiben unklar, aber die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg waren mit der Basler Adelsgesellschaft der Psitticher verbunden, während die von Ramstein zu den rivalisierenden Sternern gehörten.

      Die Familie
      Rudolf war mit Katharina († 1385), der Tochter des Grafen Walram II.[4][5] von Thierstein verheiratet.

      Darstellung im historischen Roman
      Rudolf ist die Hauptfigur in dem 1928 erschienenen historischen Roman von Käthe Papke, „Der eiserne Markgraf von Sausenberg-Rötteln.“ Papke schreibt in diesem Roman den Mord am Basler Bürgermeister Rudolfs Bruder Otto zu, der als Choleriker dargestellt wird. Sie verwebt auch die Sage von der „Hexe von Binzen“[6] mit den beiden historischen Figuren Rudolf und Otto.

      Siehe auch
      Markgrafschaft Baden
      Stammliste von Hachberg-Sausenberg

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