Ulrich I. von Schnabelburg (von Eschenbach)

Ulrich I. von Schnabelburg (von Eschenbach)

männlich - 1253


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  • Name Ulrich I. von Schnabelburg (von Eschenbach)
    • erwähnt 1223 bis 1253
    • Eifriger Parteigänger des Papstes und des Gegenkönigs Wilhelm
    Geschlecht männlich
    Besitz Beschenkte das Kloster Frauental im Zugerbiet. zu deren Gründern er gehört; besass ausser dem was sein Vater schon besessen, auch noch ein Reichslehen in Uri und mehrere Lehen von den Habsburgern 
    Wohnort Schnabelburg, Hausen am Albis, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 28 Dez 1253 
    Beerdigung Kloster, Kappel, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I27543  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2025

    Vater Freiherr Berchtold I. von Schnabelburg (von Eschenbach)   gest. 1225
    Mutter von Klingen ?,   geb. cir 1175, Hohenklingen, Baden, DE Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F13622  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Agnes von Eschenbach (?)
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Familien-Kennung F28259  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2025

    Familie 2 Adelheid von Tierstein
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Johann von Schnabelburg-Schwarzenberg   gest. cir 1315
    +2. Berchtold von Schnabelburg,   geb. cir 1236   begr. 31 Dez 31 Dez 1267, Kloster, Kappel, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter ~ 31 Jahre)
    Familien-Kennung F28256  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Okt 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsWohnort - - Schnabelburg, Hausen am Albis, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Kloster, Kappel, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Eschenbach (Eschibach) - Wappen
    Eschenbach (Eschibach) - Wappen
    Wappen der Eschenbach in der Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

    Orte
    Schnabelburg auf dem Albis
    Schnabelburg auf dem Albis
    Die Schnabelburg ist die Ruine einer Höhenburg auf der schnabelartigen Erhebung nördlich der Schnabellücke oberhalb des Dorfes Hausen am Albis im Kanton Zürich.

    Bild: Foto der Info-Tafel
    Kloster Kappel
    Kloster Kappel
    Das Kloster Kappel auf einem Stich von David Herrliberger 1741

    (Das Amtshaus «Kloster Kappel» der Stadt Zürich. Stich von David Herrliberger, ca. 1740. Erschienen in Vorstellung Loblichen Standts Zürich So genante Ausere Amtheusser, Blatt 3, 1741.)

    Bild: Wikipedia; David Herrliberger; upload by sidonius 21:44, 5 April 2008 (UTC) - Hermann Spiess-Schaad: David Herrliberger. Zürcher Kupferstecher und Verleger. Zürich 1983 , Verlag Hans Rohr, ISBN 3-85865-068-4

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019765/2011-08-19/

      von Schnabelburg

      Hochadlige Familie des 12. bis 15. Jahrhunderts, benannt nach der gleichnamigen Burg auf dem Albis, mit Allodialbesitz zwischen Albis und Luzern sowie Reichslehen in Uri. Die Schnabelburg wurden von der älteren Forschung als Zweig der Freiherren von Eschenbach eingereiht, wobei die genealogischen Zusammenhänge der Clans, die sich Schnabelburg, von Rapperswil, von Wädenswil und von Bonstetten nannten, noch ungenügend erforscht sind, und die Annahme kognatischer Verwandtschaftsverhältnisse zur Erklärung von Rechts- und Besitzzusammenhängen problematisch ist. Die Adelsfamilie der Schnabelburg ging Heiratsverbindungen mit den Freiherren von Klingen und von Signau, den Grafen von Thierstein und von Habsburg-Laufenburg sowie mit süddeutschen Nobilesgeschlechtern ein. Nach dem Aussterben der Grafen von Lenzburg 1173 standen sie an der Seite der Herzöge von Zähringen, in deren Gefolge sie als Vögte über die Besitzungen der Zürcher Fraumünsterabtei, zum Teil auch des Grossmünsters, politisch aufstiegen. Als 1218 auch die Zähringer ausstarben, hielten sie sich aufgrund ihres Allodialbesitzes wohl noch in einer prestigeträchtigen Position. Ende des 13. Jahrhunderts besassen sie Lehen der Grafen von Habsburg. Als Erster nahm Berchtold I. von Eschenbach 1185 bei der Stiftung des Klosters Kappel den Zunamen Schnabelburg an. Seine Söhne Ulrich I. (1223-1253 erwähnt) und Walter I. (1223-1245 erwähnt), der als Vogt von Schwarzenberg wirkte, blieben in enger Verbindung mit den Freiherren von Eschenbach. Nach der Erbteilung im Hause Eschenbach-Schnabelburg in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts übernahm der Schnabelburger Zweig den Breisgauer Besitz, ein Erbe der Freiherren von Schwarzenberg mit den Burgen Kastelberg und Schwarzenberg bei Waldkirch, und verlagerte damit seinen Schwerpunkt in den süddeutschen Raum, hielt aber die Verbindungen zu den schweizerischen Besitzungen aufrecht. Der andere Zweig der Freiherren von Eschenbach erhielt die Schnabelburg, nach der sich weiterhin einzelne Vertreter benannten.

      Version vom: 19.08.2011
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 276.