Waltert Zum Brunnen (von Attinghausen)

Waltert Zum Brunnen (von Attinghausen)

männlich Datum unbekannt -

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  • Name Waltert Zum Brunnen (von Attinghausen) 

    • 1) Waltert lebte ums Jahr 1226 und war ein Sohn des Landammann Werner von Attinghausen und der Richenza von Löwenstein. Er bekam bei der Theilung des väterlichen Erbes das Schloss Zum Brunnen und seither verliess er den väterlichen Geschlechtsnamen und nannte sich Zumbrunnen. [1]

    • Anmerkung:
      Es bestehen verschiedene Quellen, Theorien und Stammbäume über die von Attinghausen. Es ist demnach Unklar welche der verschiedenen Varianten die Richtige ist.

      Waltert Zumbrunnen ein von Attinghausen?

      In der Stammtafel die von Theodor von Liebenau erstellt wurde ist Waltert nicht aufgeführt.
      siehe: http://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=8490&medialinkID=11890
      Und doch schreibt auch er von einer Verbindung zu Richenza von Löwenstein und der Vererbung ihrer Burgen.
      siehe 5): http://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=8494&medialinkID=11898

      Anders wird es dagegen in der "Nobiliaire Militaire Suisse" des Jean-François Girard beschrieben. (s. Seiten 15 bis 29)
      https://play.google.com/books/reader?id=7ewOAAAAQAAJ&hl=de&printsec=frontcover&pg=GBS.PR1
      In diesem viel früher erschienenen Buch erscheint Waltert ganz klar als ein Sprössling von Attinghausen und von Schweinsberg.
      Hier ist die filiation doch sehr unterschiedlich gegenüber Liebenau.

      Jean-François Girard konnte mit viel älteren Original Dokumenten arbeiten als Theodor von Liebenau. Nach der Arbeit von Girard sind diese Dokmente bei einem grossen Feuer in Altdorf verbrannt. Deswegen und weil auch Liebenau eine Verbindung der Richenza von Löwenstein zu den von Attinghausen beschreibt habe ich hier im Stammbaum die Version von Girard dargestellt. (ms)

    • Der erste im Urner Stammbuch erwähnte seiner Linie..
    Geboren Datum unbekannt  [2
    Geschlecht männlich 
    Personen-Kennung I3864  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Kieliger Franziska - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 1 Apr 2020 

    Vater Werner (I) von Attinghausen (von Schweinsberg),   geb. vor 1248,   begr. cir 1288  (Alter ~ 40 Jahre) 
    Mutter Richenza von Löwenstein 
    Familien-Kennung F5139  Familienblatt  |  Familientafel

    Verheiratet Datum unbekannt  [3
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 2 Söhne
    Kinder 
    +1. Landammann Burkhard I Zum Brunnen (Zumbrunnen)
    +2. Hermann Zum Brunnen (Zumbrunnen)
    Zuletzt bearbeitet am 27 Jul 2020 
    Familien-Kennung F5  Familienblatt  |  Familientafel

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Attinghausen - Familienwappen
    von Attinghausen - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 3 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 1

    Quergeteilt, in Silber oben wachsender schwarzer Adler, unten zwei schwarze Querbalken.

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.
    von Schweinsberg - Familienwappen
    von Schweinsberg - Familienwappen
    Huber Emil (1867-1934), Altdorf, Urner Wappenbuch, S. 48 / © Staatsarchiv Uri, Altdorf - Anzahl verschiedener Wappen dieses Geschlechts: 1

    Natürlich hatte nicht jede Familie ein Wappen. Zur besseren Übesicht in den Grafiken habe ich jedoch allen Mitglieder der Urner Geschlechter das jeweilige Familienwappen zugewiesen.

    Geschichten
    Attinghausen-Zumbrunnen
    Attinghausen-Zumbrunnen
    Français - Citation de: Nobilaire Militaire Suisse, de Jean-François Girard

    (PDF de 16 pages - défiler vers le bas)

    Staatsarchive
    Zumbrunnen Familien (1) und (2) - Familienblatt
    Zumbrunnen Familien (1) und (2) - Familienblatt
    Auszug aus den Urner Stammbücher, Staatsarchiv Uri

  • Notizen 
    • Zumbrunnen
      Vom 15. bis 17. Jh. eine der führenden Magistratenfamilien Uris. Vertreter des Namens ze dem Brunnen werden in Urkunden des ausgehenden 13. Jh. erwähnt. Die später vermutete Abstammung von den Frh. von Attinghausen lässt sich nicht belegen. Im frühen 14. Jh. besassen die Z. in Attinghausen Zinsgüter des Zürcher Fraumünsters. 1370 hatten sie den Zehnten in weiten Teilen Attinghausens vom Meieramt Erstfeld des Fraumünsters zu Lehen. Im 15. Jh. hielten die Z. Eigengüter in der Enge, an verkehrsgeografisch wichtiger Stelle am linksufrigen Gotthardweg. In Attinghausen soll auch der Stammsitz der Zumbrunnen gestanden haben. Bei den Zumbrunnen könnte es sich demnach - aber dies ist eine Hypothese - ursprünglich um Zinsleute des Fraumünsters gehandelt haben, die sich in den Ministerialadel einfügten, die Ablösung vom Fraumünster schadlos überstanden und dann einen gesellschaftl. und polit. Aufstieg erlebten.

      Eine sichere Genealogie besteht erst mit Walter vom frühen 15. Jh. an. Die Fam. war ab ca. 1500 v.a. in Altdorf ansässig, wo sie über mehrere Häuser im Dorf und in den Allenwinden verfügte. Ihr Güterbesitz war umfangreich. Zahlreiche Zumbrunnen bekleideten hohe Landesämter; 1434-1639 stellte das Geschlecht sechs Landammänner  Josue (1588) baute für das Spital von Altdorf eine Kapelle und föderte es mit einer ewigen Musspende. Auffällig sind eine Häufung akadem. Studien (Theologie, Medizin, Geschichte) und allgemein die kulturellen Interessen dieser Familie. Bezeichnend ist der Beiname "Cicero" für den Landschreiber Burkhard (1602-72). Die Zumbrunnen waren traditionell Anhänger der franz. Partei. Versch. Familienmitglieder durchliefen militär. Karrieren in königl.-franz. Diensten wie Johann Heinrich oder in den Truppen des Papstes wie Walter. Das Geschlecht starb nach 1763 mit Johann Baptist Anton (1691-?), herzogl.-parmesian. Platzadjudant und Schlosskapitän zu Parma, aus.

      Literatur
      G. Muheim, «Die Tagsatzungs-Gesandten von Uri», in HNU 15, 1909, 1-74; 16, 1910, 1-199 
       F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937 
      M.-C. von Fischer-Reichenbach, Die Casa Crivelli in der Schweiz, 1947 
       H. Stadler, Attinghausen, 2000, v.a. 39-41 
      – Kdm UR 1/II, 2004, v.a. 355 f. 

      Autorin/Autor: Urs Kälin

      Aus dem Historischen Lexikon der Schweiz: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D23432.php

  • Quellen 
    1. [S9] Uri - Staatsarchiv, Sammbuch Nr. 33.
      Seite 179 - Zumbrunnen, Fussnoten 1)

    2. [S43] Nobiliaire Militaire Suisse, Jean-François Girard, (Druckerei Emanuel Tourneisen, Basel (1787)), Seite 15 bis 29.
      https://play.google.com/books/reader?id=7ewOAAAAQAAJ&hl=de&printsec=frontcover&pg=GBS.PA15

    3. [S9] Uri - Staatsarchiv, Sammbuch Nr. 33.
      Seite 179 - Zumbrunnen, Fam. Nr. 1