Agathe Meyer von Knonau

weiblich 1512 - 1571  (58 Jahre)

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  • Name Agathe Meyer von Knonau
    Geburt 13 Apr 1512  Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht weiblich
    Tod 1 Apr 1571 
    Personen-Kennung I56030  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Dez 2025

    Vater Junker Hans Meyer von Knonau,   geb. 1478   gest. 26 Nov 1517 (Alter 39 Jahre)
    Mutter Anna Reinhart (Reinhard),   geb. cir 1484, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Dez 1538, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 54 Jahre)
    Eheschließung 1504 
    Familien-Kennung F5564  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Hans Balthasar Keller vom Steinbock,   geb. 1501/1503   gest. 11 Feb 1554 (Alter 51 Jahre)
    Eheschließung 28 Mai 1528  [1
    Kinder 
    +1. Felix Keller vom Steinbock,   geb. 1535   gest. 4 Mrz 1599 (Alter 64 Jahre)
    +2. Pannerherr Johannes (Hans) Keller vom Steinbock,   geb. 1537, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 18/19 Aug 1601, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 64 Jahre)
    +3. Elisabeth Keller vom Steinbock,   geb. 1538   gest. Jan 1614 (Alter 76 Jahre)
    Familien-Kennung F27426  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 26 Sep 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020287/2007-10-25/

      Meyer von Knonau

      Dienstadligen- und Zürcher Patriziergeschlecht, das 1240 mit Werner erstmals bezeugt ist. Im 13. Jh. waren die M. Meier der Abtei Schänis in Knonau, wo die Fam. auch über die Zehntrechte als Lehen des Klosters Luzern verfügte. In den frühen Heiratsverbindungen u.a. mit den Ritteradligen von Hohen Landenberg sowie jenen von Heidegg und Schwend manifestiert sich die Angleichung an den niederen Adel, wenn das Geschlecht auch formal nicht über das Ritterprädikat verfügte. In Zürich, wo sich die M. 1363 eingebürgert hatten, gehörten Vertreter der Fam. als Mitglieder der Konstaffel bis gegen Ende des 15. Jh. häufig dem Rat an und sassen im Stadtgericht. In denselben Gremien waren die M. wieder vom Beginn des 17. Jh. bis kurz vor das Ende des Ancien Régime vertreten, wenn auch weniger zahlreich als zuvor. Einige Mitglieder der Fam. erreichten wichtige polit. Positionen, so Johannes, Gerold (1454-1518), der wiederholt Reichsvogt von Zürich war, und Hans Heinrich (1552-1616), der 1597 Stadtschultheiss wurde. Ab dem Ende des 14. Jh. erwarben die M. als Private zahlreiche Vogteien auf der Zürcher Landschaft oder wurden als Land- und Obervögte der Stadt eingesetzt, wodurch sie sich als eines der wichtigsten junkerl. Gerichtsherrengeschlechter etablierten. Von 1432 bzw. 1435 bis zur Franz. Revolution hatten Mitglieder der Fam. die Limmattaler Gerichtsherrschaften Oetwil und Weiningen sowie die Vogtei über das Kloster Fahr inne. Nach 1800 bekleideten Vertreter der M. zahlreiche städt. und kant. Ämter. Als Letzter des Geschlechts starb 1931 Gerold.

      Version vom: 25.10.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blätter 23, 48, 82.