Hans Hirzel

Hans Hirzel

männlich 1446 - 1535  (89 Jahre)


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  • Name Hans Hirzel
    Geburt 1446 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Posthumus 
    Wohnort Pfäffikon, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1535 
    Personen-Kennung I56390  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 31 Dez 2025

    Vater Nikolaus Hirzel,   geb. 1404   gest. 1446 (Alter 42 Jahre)
    Familien-Kennung F27552  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anna Erni
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Peter Hirzel,   geb. 1511, Pfäffikon, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 3 Okt 1573 (Alter 62 Jahre)
    +2. Sara Hirzel
    Familien-Kennung F27551  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Hirzel - Wappen
    Hirzel - Wappen
    Wappen der Familie Hirzel

    Familienwappen Hirzel, aus dem Deutschen Wappenkalender 1934. Redendes Wappen der Familie Hirzel, Schweizer Familie aus Zürich, später Buchhändler in Leipzig: ein unter einem Zelte ruhender roter Hirsch

    Bild: Wikipedia; Gustav Adolf Closs - Tafel in: Gustav Adolf Cloß: Vier Vorträge über Wappen, Verlag für Sippenforschung und Wappenkunde, Görlitz 1937 (own scan)
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hirzel_(Familie)

      Hirzel (Familie)

      Die Familie Hirzel war vom 16. bis zum 19. Jahrhundert ein einflussreiches Bürgergeschlecht in der Stadt Zürich. Deren Mitglieder machten sich vor allem als Politiker, Theologen oder Offiziere einen Namen.

      Geschichte
      Der Name Hirzel wurde erstmals 1318 im Zinsrodel der Benediktinerinnenabtei Fraumünster urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurden mehrere Hirzel Bürger von Zürich. Der Tuchhändler Peter Hirzel (1511–1573) aus Pfäffikon ZH gilt als Stammvater der wichtigsten Familienzweige. Er erwarb 1540 das Bürgerrecht der Stadt Zürich. Die Hirzel waren ein bis ins Zürcher Oberland weit verzweigtes Geschlecht.

      Die vier Hauptlinien gehen auf die Söhne von Salomon Hirzel (1580–1652), einem Enkel des Stammvaters, Zunftmeister zur Saffran und erstem Bürgermeister der Familie, zurück. Eine Nebenlinie geht auf Peter Hirzel-Heidegger (1554–1613) zurück, einen Sohn des Stammvaters.

      Das Geschlecht verbreitete sich von Zürich aus nach Deutschland (1666 Württemberg), Grossbritannien (Ende des 18. Jahrhunderts), Frankreich, Italien und in die Türkei.

      Die Hirzel stellten in Zürich von 1574 bis 1798 83 Grossräte und von 1584 bis 1798 40 Kleinräte. Nur die Escher vom Glas waren stärker in den Räten vertreten. Sie besassen im 16. (eine), 17. (sechs) und im 18. Jahrhundert (zwölf) Landvogteistellen. Salomon (1580–1652) war Wolltuchfabrikant, Tuchhändler, Staatsmann, und Gesandter Zürichs auf über 200 Tagsatzungen. Hans Caspar Hirzel (1617–1691), der Sohn des Bürgermeisters Salomon Hirzel, war Stadtschreiber und Bürgermeister. Hans Heinrich (1662–1742) General und Gesandter. Hans Kaspar (1746–1827) Staatsmann und ab 1793 Standesseckelmeister. Conrad Melchior Hirzel (1793–1843) war Jurist und Staatsmann.

      Die Familie war seit 1582 (Beat 1537–1614) bei den Schildnern zum Schneggen vertreten, Ende des 18. Jahrhunderts mit sechs Schilden.

      Die Hirzel stellten Offiziere wie Salomon Hirzel (1672–1755) als Infanteriegeneral im Dienste Hollands. Hans Ludwig (1717–1794) als niederländischer Generalleutnant. Salomon Hirzel (1790–1844) als Oberst und Zürcher Artilleriekommandant.

      Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert erwarben sie Schloss und Herrschaft in Wetzikon (1583), Altikon (1641) und Kefikon mit Islikon TG (1657) sowie die Herrschaften Elgg (1686), Saint-Gratien (Somme) in der Picardie (1708) und Wülflingen mit Buch am Irchel (1734) sowie einen Anteil an der Herrschaft Kempten ZH mit Burg Greifenberg und Werdegg (1753).

      Die Familie Hirzel kann keinem klaren politischen Lager zugeordnet werden. Während im Züriputsch von 1839 Bürgermeister Conrad Melchior (1793–1843) im Erziehungsrat den Stichentscheid zugunsten des umstrittenen Theologen David Friedrich Strauss gab, führte Pfarrer Bernhard (1807–1847) aus Pfäffikon auf der Gegenseite die Zürcheroberländer Bauern an.

      Mitglieder der Familie haben sich in Wissenschaft und Kunst hervorgetan: Susette (Ott, 1769–1858) als Porträtmalerin. Hans Kaspar (1786–1823) als Astronom und Schriftsteller. Johann Kaspar (1792–1851) als Mineraliensammler. Der Theologe Bernhard (1807–1847) als Orientalist. Christoph Heinrich Hirzel (1828–1908) als Chemiker und ausserordentlicher Professor an der Universität Leipzig, als Gründer einer Fabrik für chemisch-technische Anlagen in Leipzig-Plagwitz sowie Erfinder und Herausgeber der „Zeitschrift für Pharmacie“.

      Der reformierte Pfarrer Heinrich Hirzel (1818–1871) war Förderer gemeinnütziger und sozialer Bestrebungen und Heinrich Paul (1831–1908) Präsident der Stadtschulpflege.

      Der Familienzusammenhalt wurde mit Familienfesten und der Familienzeitschrift "Hirzel-Bott" gefördert. Die Aktivitäten werden von einem seit 1652 existierenden Familienfonds finanziert, der von Bürgermeister Salomon gegründet wurde.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blätter 52, 82, 137.