Hans Rudolf von Wellenberg

männlich 1530 - 1575  (45 Jahre)

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  • Name Hans Rudolf von Wellenberg
    Geburt 25 Apr 1530 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Gesellschaftshaus zum Schnegg, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schildner zum Schneggen (Schild 63) 
    • Die Gesellschaft der Schildner zum Schneggen ist eine um 1380 gegründete und noch heute bestehende Stubengesellschaft in der Stadt Zürich in der Schweiz.
      Die Gesellschaft Schildner zum Schneggen wurde um 1380 als private Patriziergesellschaft des Zürcher Patriziats gegründet und ist damit der älteste Verein Zürichs. Das 1866 neu gebaute Gesellschaftshaus am Limmatquai 64/66 hat folgende Baugeschichte. Als Architekt wurde der erfahrene Leonhard Zeugheer (1812–1866) beauftragt. Er entwarf das Gebäude zusammen mit dem jungen deutschen Architekten Georg Lasius (1835–1928), der an der ETH lehrte, später als Nachfolger von Gottfried Semper ab 1873 über drei Jahrzehnte lang als Vorsteher der ETH-Bauschule wirkte und heute als einer der einflussreichsten Zürcher Architekten des 19. Jahrhunderts gilt.[5] Bemerkenswert ist, dass mit dem Innenausbau (Gustav) Adolph Brunner (1837–1909) aus Riesbach beauftragt wurde. Dieser kam gerade von seinen Lehr- und Wanderjahren aus Paris nach Zürich zurück. Damit war sichergestellt, dass die Einrichtung der Säle der neusten Pariser Mode entsprach. Ausschlaggebend dürfte jedoch seine Mitarbeit bei Émile Boeswillwald (1815–1896) gewesen sein, der seit 1860 Generalinspektor der Monuments historiques unter Eugène Viollet-le-Duc war. So gestaltete Adolph Brunner die Einrichtung dann auch unter Wieder-Verwendung von Teilen aus den älteren Gesellschaftshäuser zum Schneggen. Gemeinsam mit seinem Bruder Fritz führte er von 1865 bis 1886 in Zürich das Architekturbüro Adolph und Fritz Brunner, welches nach diesem Erstlingswerk für den grössten Teil der Bebauungen im Bellerivequartier und der unteren Bahnhofstrasse zuständig war und damit Zürich einen wesentlichen Teil seines heutigen Aussehens verlieh.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_der_Schildner_zum_Schneggen
    Beruf / Beschäftigung Zürich, ZH, Schweiz1564 
    Wohnort Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 30 Apr 1575 
    Personen-Kennung I56635  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

    Vater Hans Peter von Wellenberg,   geb. 21 Mrz 1493, Schloss Pfungen, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1574 (Alter 81 Jahre)
    Mutter Magdalena Hedinger,   geb. Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1549
    Eheschließung 28 Apr oder 5 Mai 1522  Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F27723  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Agathe Apotheker   gest. 2 Sep 1594
    Eheschließung 1 Mai 1554  [1
    Kinder 
    +1. Anna von Wellenberg,   geb. 23 Feb 1558, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Mai 1591 (Alter 32 Jahre)
    Familien-Kennung F27721  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Sep 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020329/2012-10-24/

      von Wellenberg

      Ostschweizerische ritteradlige Familie des 13.-17. Jahrhunderts, im Besitz der Burg Wellenberg mit Gütern und Rechten um Frauenfeld sowie am Untersee. Ihren Ursprung hatte die Familie mit den ihnen eng verbundenen von Salenstein und von Riedern in einer Reichenauer Ministerialengruppe, die sich im 13. Jahrhundert entlang des Untersees und bis ins Tösstal ausbreitete. Erster Namensträger ist Walther, der 1204 seinen Besitz in Neufrach (Baden, D) dem Kloster Salem übertrug. 1248 wird ein Wellenberg, wohl Walther, Meier von Wellenberg genannt. Die 1259 von Zürcher Truppen zerstörte Burg liess Heinrich (bis 1311 erwähnt) wieder aufbauen. Sie gelangte 1338 über seine Tochter an die Herren von Spiegelberg. Sein 1259 erwähnter Bruder Rudolf (​✝︎ vor 1306) liess sich vor 1300 in Frauenfeld nieder. Unter dessen Sohn Konrad, der 1331 im Rat sass, gelang der Familie eine bescheidene Karriere im Dienst der habsburgisch-österreichischen Landesherrschaft, wofür sie verschiedene Pfänder erhielt. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts musste sie aber unter wirtschaftlichem Druck Teile ihres Besitzes aufgeben, so auch die geerbte Burg Salenstein und die um 1350 als Fürstenberger Lehen übernommene Herrschaft Pfungen. Nachdem Rudolf (erwähnt 1360) in der Schlacht bei Näfels 1388 gefallen war, gingen weitere Teile an die Zum Thor in Frauenfeld, während Reichenauer Lehen ans Kloster zurückfielen. Im 15. Jahrhundert liessen sich Zweige der Familie unter anderem in Winterthur, Zürich und Konstanz nieder. 1454-1524 besass der erfolgreiche Zweig in Konstanz, der 1533-1536 mit Hans auch den Bürgermeister und Reichsvogt stellte, erneut die Gerichtsherrschaft Pfungen. Als letzte Vertreter der Familie lebten Hans Heinrich (1617-1695) und seine Nichte Anna Elisabeth Hofmeister-Wellenberg (1677-1752) in Zürich.

      Version vom: 24.10.2012
      Autorin/Autor: Martin Leonhard

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 47.