Ulrich II von Signau

Ulrich II von Signau

männlich


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  • Name Ulrich II von Signau  [1]
    • Das Geschlecht der Freiherren von Signau war ein mittelalterliches Adelsgeschlecht aus dem schweizerischen Emmental. Neben ihrer regionalen Bedeutung interessieren die Freiherren von Signau als mögliche Ahnen derer von Attinghausen-Schweinsberg, einer in der Gründungszeit der Eidgenossenschaft bedeutenden Familie.
      Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Signau_(Adelsgeschlecht)
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1287-1306 
    Personen-Kennung I57640  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Vater Heinrich II von Signau
    Familien-Kennung F28265  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Ulrich III von Signau
     2. Heinrich III von Signau
    Familien-Kennung F28264  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen derer von Signau
    Wappen derer von Signau
    Blasonierung: Fünfmal gespalten von Silber und Blau, belegt mit zwei roten Querbalken.

    Das Wappen der Freiherren von Signau wurde zum Wappen der bernischen Landvogtei und dann des Amtes. Auch für die Gemeinde Signau ist es seit 1674 bezeugt.

    Bild: Wikipedia; Pusikan - vereinzelt und bearbeitet von Dorado - Die Helden von Sempach: Die Wappendarstellungen von Wilhelm Bergen, Tafel 14, bzw.
    © Gemeinfrei

    Orte
    Ruine Alt-Signau
    Ruine Alt-Signau
    Die Ruine Alt-Signau ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem Hügel über der Steinenmühle in der Schweizer Gemeinde Bowil im Kanton Bern.

    Bild: Wikipedia; Minnou - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Claudio_Minonzio
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019773/2018-01-31/

      von Signau

      Nobilesgeschlecht, benannt nach zwei das Herrschaftszentrum bildenden Burgen (heute Gemeinde Bowil). Die Familie wird 1130 bzw. 1146 mit Werner erstmals erwähnt. Die genealogische Abfolge ist bis in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts unsicher und lückenhaft. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts waren die von Signau Gefolgsleute der Grafen von Kyburg, ab Anfang des 14. Jahrhunderts standen sie in habsburgischen Diensten. In den Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Bern und der sich konsolidierenden habsburgisch-österreichischen Landesherrschaft lavierten Vertreter der Familie zwischen den beiden Kontrahenten, obwohl sich Heinrich 1277 mit Bern verburgrechtet hatte. Zur Freiherrschaft in den Grenzen des Kirchspiels Signau (Dorf Signau, Eggiwil) gehörte Streubesitz im Raum Signau bis Zäziwil sowie in Rüti bei Büren, ferner ein nicht lokalisierbares Lehen des Bischofs von Lausanne. 1314 wurden die von Signau von der Abtei St. Gallen mit dem Meieramt und der Vogtei Rohrbach belehnt. Die Brüder Ulrich (erwähnt 1313-1362) und Heinrich (erwähnt 1314-1361), wahrscheinlich Enkel des oben genannten Heinrich, hatten die Herrschaft gemeinsam inne. 1325 erwarb Ulrich, dessen Tochter Anastasia als Erbin der Freiherrschaft Signau mit Eberhard von Neu-Kyburg verheiratet war, Schloss und Stadt Burgdorf, Herrschaftszentrum der Grafen von Neu-Kyburg. Die erbschaftlich nicht berücksichtigten Söhne Ulrichs wurden auf geistliche Laufbahnen verwiesen oder verlegten ihren Interessenschwerpunkt, so Matthias, letzter männlicher Vertreter der Familie (✝︎ 1392), der ab 1364 Bürger in Strassburg und ab 1390/1391 Landvogt im Elsass war. Das Konnubium bestand ausser zu den von Neu-Kyburg zu den Freiherren von Grünenberg und den Grafen von Buchegg; in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts heirateten die Töchter in Familien aus dem süddeutschen Raum. Ein wirtschaftlicher Abstieg lässt sich zwar quellenmässig nicht belegen, der Niedergang der Grafen von Neu-Kyburg dürfte sich aber auch auf das Haus Signau ausgewirkt haben.

      Version vom: 31.01.2018
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 276.