Anna von Montfort-Tettnang

Anna von Montfort-Tettnang

weiblich


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  • Name Anna von Montfort-Tettnang
    Geschlecht weiblich
    Personen-Kennung I57756  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

    Familie Heinrich III. von Fürstenberg   gest. 1365
    Eheschließung
    • Heinrich heiratete Anna von Montfort-Tettnang
    Notizen 
    • Aus dieser Ehe sind 6 Kinder bekannt:
      - Heinrich
      - Katharine ⚭ Peter von Hewen
      - Kunigunde ⚭ Walter von Hohenklingen
      - Verena ⚭ Konrad II. von Tübingen
      - Anna (Nonne im Kloster Neudingen)
      - Mechthild (Nonne im Kloster Amtenhausen)
    Kinder 
    +1. Graf Heinrich IV. von Fürstenberg
    Familien-Kennung F6518  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Montfort - Wappen
    Montfort - Wappen
    Das Wappen der Grafen von Montfort. Hugo III. von Tübingen begründete die neue eigenständige Linie Montfort. Das Haus Montfort übernahm das pfalzgräfliche Wappen von Tübingen mit geänderten Wappenfarben.

    Bild: Wikipedia; Marco Zanoli (sidonius) - Eigenes Werk - © CC BY-SA 2.5)

  • Notizen 
    • Zitat aus:: https://de.wikipedia.org/wiki/Montfort_(Adelsgeschlecht)

      Linie Montfort-Tettnang

      Ein Enkel des Grafen Hugo I. von Tübingen-Montfort, Graf Hugo III. von Montfort, erhielt bei der Teilung der Grafschaft die Gebiete um Tettnang, war also Begründer der sogenannten „Tettnanger Linie“. 1309 starb Hugo III.; sein Sohn Wilhelm II. erbte dessen Herrschaftsgebiet. In dem Thronstreit zwischen Friedrich dem Schönen und Ludwig dem Bayern stellte er sich zunächst auf die Seite der Habsburger, lief 1319 jedoch zu Ludwig über. Daher wurde die Stadt Tettnang 1322 von dem Habsburger Herzog Leopold belagert und völlig zerstört.

      Nach dem Tod Wilhelms V. teilten seine Söhne die Grafschaft Montfort-Tettnang in drei Komplexe: einerseits Tettnang, andererseits Rothenfels, Argen (Wasserburg Argen samt Langenargen) und Wasserburg, sowie Werdenberg mit den rätischen Besitzungen, wobei letztere bis 1470 an Habsburg verloren gingen.[6] Ulrich V. (1440–1495) und dessen Sohn Ulrich VII. von Montfort-Tettnang († 1520) residierten daher in Tettnang als Hauptstadt ihrer Grafschaft.

      Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Kriegs, denen auch die alte Burg Tettnang zum Opfer fiel, nutzten die Grafen von Montfort ab 1629 das Torschloss Tettnang als Residenz. Graf Johann X. von Montfort (1627–1686) ließ ab 1667 auf dem Gelände vor der Burgruine einen Schlossbau ausführen, das heutige Alte Schloss. In seiner bescheidenen Dimension entsprach es den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Grafen, nicht aber ihrem dynastischen Anspruch, da sie als Nachfahren der Pfalzgrafen von Tübingen sich als Vertreter eines der vornehmsten Geschlechter Oberschwabens betrachteten und eine Hofhaltung anstrebten, die einem regierenden Hause angemessen war.

      Deshalb wurde unter Graf Anton III. von Montfort zwischen 1712 und 1728 das Neue Schloss als barocke Residenz erbaut. Doch der Bau riss ein riesiges Loch in die Kasse des Grafen, und nach fünfzehnjähriger Bauzeit ließ er 1728 die Arbeiten einstellen. Nachdem Graf Anton III. wegen der immensen Schuldenlast von der Regierung abgetreten war, ließ sein Sohn Graf Ernst (1700–1755) lediglich 1731 die Hofkapelle vollenden. 1753 brannte das halbfertige Schloss bis auf die Erdgeschossgewölbe aus. Graf Franz Xaver (1722–1780) ließ mit finanzieller Unterstützung aus Österreich das Schloss wiederaufbauen.