Ritter Ulrich von Reinach (Rinach)

Ritter Ulrich von Reinach (Rinach)

männlich - 1334


Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Ereignis-Karte    |    Alle

  • Name Ulrich von Reinach (Rinach)
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Ober-Rinach, Römerswil, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Gemeinde unterstand zuerst den Grafen von Lenzburg, dann ab 1173 den Grafen von Kyburg und als deren Nachfolger ab 1263 den Habsburgern. Alle diese Herren überliessen die Verwaltung den Rittern von Reinach welche ihren Sitz in der Burg Oberrinach hatten. 1386 bei der Schlacht bei Sempach kämpften sie jedoch auf der Seite der Verlierer, die Burg wurde zerstört, wie auch Hinter-Rinach, und die Herren von Reinach setzten sich ins Elsass ab.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Römerswil 
    Erwähnt / Bezeugt 1299 
    Tod 9 Aug 1334 
    Personen-Kennung I57962  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Nov 2025

    Vater Ritter Kuno von Reinach (Rinach)   gest. 25 Jul 1313
    Mutter Adelheid von Winon   gest. 31 Mai 1313
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F28469  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Helena von Liebegg (Liebeck)   gest. tot 1329
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Helena von Reinach (Rinach)
    Familien-Kennung F28468  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 3 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Gemeinde unterstand zuerst den Grafen von Lenzburg, dann ab 1173 den Grafen von Kyburg und als deren Nachfolger ab 1263 den Habsburgern. Alle diese Herren überliessen die Verwaltung den Rittern von Reinach welche ihren Sitz in der Burg Oberrinach hatten. 1386 bei der Schlacht bei Sempach kämpften sie jedoch auf der Seite der Verlierer, die Burg wurde zerstört, wie auch Hinter-Rinach, und die Herren von Reinach setzten sich ins Elsass ab. https://de.wikipedia.org/wiki/Römerswil - - Burg Ober-Rinach, Römerswil, LU, Schweiz Link zu Google Earth
     = Link zu Google Earth 
    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte
    Die Ruine Ober-Rinach
    Die Ruine Ober-Rinach
    bei Herlisberg, Römerswil Luzerner Seetal

    Bild: Wikipedia; Nienetwiler - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Nienetwiler
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Reinach_(Adelsgeschlecht)

      Die Herren von Reinach sind ein erstmals 1210 im Aargau nachgewiesenes Ministerialengeschlecht, das den Grafen von Lenzburg, den Grafen von Kyburg, den Habsburgern und schließlich auch den Bourbonen diente. Im 18. Jahrhundert erlangten einige Mitglieder des weitverzweigten Hauses über geistliche Fürstentümer den Rang von Reichsfürsten.

      Herkunft
      Die Herren von Reinach nannten sich nach ihrer Stammburg Untere Rinach in Burg bei Reinach im heutigen Kanton Aargau. Eine Basis für die Ausbreitung bildeten zudem ihre Burgen Obere Rinach (auch Neuere Rinach, im luzernischen Herlisberg) und Hintere Rinach im ebenfalls luzernischen Rickenbach. Das Geschlecht ist mit Arnold und Hesso de Rinacho seit 1210 urkundlich nachgewiesen. Es besaß wohl auch Allodialgüter und die Entwicklung zum Ministerialengeschlecht ergab sich später.

      Der Ritter Henman von Rinach, Herzoglich österreichischer Rat und Statthalter der Landvogtei Elsaß, übersiedelte 1402 in den Sundgau. Als Ministerialen im Dienste der Habsburger im vorderösterreichischen Elsass schuf sich das Geschlecht dort im 15. Jahrhundert eine neue Machtbasis und verkaufte bis 1545 alle seine Besitzungen und Rechte in der Schweiz.

      Die elsässischen Linien derer von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Fuchsmänningen (Foussemagne) – begründet durch Hans Heinrich von Reinach (1589–1645)
      - Freiherren von Reinach zu Wörth (Werth) – begründet durch Franz Anton Beat von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Munzingen – begründet durch Hans Beat von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Hirzbach (Hirtzbach) – begründet durch Melchior von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Münsterol (Montreux) – begründet durch Ludwig von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Heidweiler (Heidwiller) – begründet durch Hans Berthold von Reinach
      - Freiherren von Reinach zu Obersteinbrunn (Steinbrunn-le-Haut) – begründet durch Jakob von Reinach

      Daneben gab es noch weitere Seitenlinien. Im 21. Jahrhundert bestehen noch die Linien Hirtzbach und Wörth. 1557–1742 gab es auch noch eine Linie im Breisgau. Güter besaßen sie auch um das Schlössle Schmitzingen.

      Standeserhöhungen
      Die Erhebung in den Freiherrenstand
      1635 wurden Hans Heinrich von Reinach und seine Brüder von Kaiser Ferdinand in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Auch der französische König Ludwig XV. bestätigte 1773 den Freiherrenstand für alle Mitglieder der Familie an.

      Die Erhebung in den französischen Grafenstand
      Der französische König Ludwig XV. erhob 1718 Franz Joseph Ignaz von Reinach-Fuchsmänningen unter dem Namen Comte de Grandvelle-Foussemagne in den französischen Grafenstand.

      Familienmitglieder im Reichsfürstenstand
      Obwohl das Geschlecht nicht zum Hochadel gehörte, gelangten einige Angehörige über geistliche Fürstentümer auf die geistliche Fürstenbank im Reichstag.

      - Johann Konrad von Reinach-Hirtzbach (* 1657; † 1737); war 1705–1737 Fürstbischof von Basel
      - Johann Baptist von Reinach-Hirtzbach (* 1669; † 1734); war 1724–1734 Koadjutor des Fürstbischofs von Basel
      - Jakob Sigismund von Reinach-Steinbrunn (* 1683; † 1743); war 1737–1743 Fürstbischof von Basel
      - Josef Benedikt von Reinach-Foussemagne (* 1710; † 1796); war 1777–1796 Grossprior des deutschen Malteserordens

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 217.