Ritter Kuno von Reinach (Rinach)

Ritter Kuno von Reinach (Rinach)

männlich - 1313


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  • Name Kuno von Reinach (Rinach)
    • Er und sein Bruder heissen 1261 "nobiles viri"
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Info Ort Burg Ober-Rinach, Römerswil, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die Gemeinde unterstand zuerst den Grafen von Lenzburg, dann ab 1173 den Grafen von Kyburg und als deren Nachfolger ab 1263 den Habsburgern. Alle diese Herren überliessen die Verwaltung den Rittern von Reinach welche ihren Sitz in der Burg Oberrinach hatten. 1386 bei der Schlacht bei Sempach kämpften sie jedoch auf der Seite der Verlierer, die Burg wurde zerstört, wie auch Hinter-Rinach, und die Herren von Reinach setzten sich ins Elsass ab.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Römerswil 
    Erwähnt / Bezeugt 1261 
    Tod 25 Jul 1313 
    Personen-Kennung I57963  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 3 Nov 2025

    Vater Ritter Hesso von Reinach (Rinach)
    Mutter Sophia
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F11485  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Adelheid von Winon   gest. 31 Mai 1313
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Ulrich von Reinach (Rinach)   gest. 9 Aug 1334
    Familien-Kennung F28469  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 3 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsInfo Ort - Die Gemeinde unterstand zuerst den Grafen von Lenzburg, dann ab 1173 den Grafen von Kyburg und als deren Nachfolger ab 1263 den Habsburgern. Alle diese Herren überliessen die Verwaltung den Rittern von Reinach welche ihren Sitz in der Burg Oberrinach hatten. 1386 bei der Schlacht bei Sempach kämpften sie jedoch auf der Seite der Verlierer, die Burg wurde zerstört, wie auch Hinter-Rinach, und die Herren von Reinach setzten sich ins Elsass ab. https://de.wikipedia.org/wiki/Römerswil - - Burg Ober-Rinach, Römerswil, LU, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Orte
    Die Ruine Ober-Rinach
    Die Ruine Ober-Rinach
    bei Herlisberg, Römerswil Luzerner Seetal

    Bild: Wikipedia; Nienetwiler - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Nienetwiler
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D20105.php

      von Reinach

      Mittelalterliche und frühneuzeitliche Adelsfamilie, die im Dienst der Kyburger und Habsburger stand und sich von den drei Stammburgen Untere Rinach (auch Alte Rinach, bei Burg AG), Obere Rinach (auch Neuere Rinach, bei Herlisberg) und Hintere Rinach (bei Rickenbach LU) aus verbreitete. Die Burgen und altes Allod deuten auf ihren ursprünglich freien Stand hin. Die 1210 erwähnten Brüder Arnold und Hesso von Rinach gelten als Stammväter der älteren bzw. jüngeren Linie. Die jüngere Linie auf der Oberen Rinach hatte das Lehen Beromünster inne, besass vor allem in Herlisberg und Retschwil Eigengüter und starb 1386 aus. Die ältere Linie auf der Unteren Rinach teilte sich in den Zweig der hinteren Reinach, aus dem die Linie Auenstein und Wildenstein hervorging, und in den Zweig der unteren Reinach, von dem der Zweig von Trostberg abstammte, der 1423 ausstarb. Nach dem Sempacherkrieg wurden 1386 die Stammburgen und 1389 Auenstein zerstört.

      Die Reinach waren schon im 13. Jahrhundert im Gütererwerb erfolgreich, wie das Zinsrodel von 1295 von Ulrich I. von Reinach, Hessos Sohn, zeigt. Sie erwarben vor allem im Aargau und in Luzern Besitz, Twinge, Pfänder und Streugüter (Grundherrschaft), so um 1300 die Burgherrschaften Auenstein und Wildenstein, im 14. Jahrhundert Trostburg und Ende des 14. Jahrhunderts durch Heirat Bernau. Die Reinach waren in Zofingen, Bremgarten (AG), Brugg, Bern und Luzern verburgrechtet. Jakob von Rinach war Propst von Beromünster, Wernher III. von Reinach (1338-1383) ebendort Chorherr sowie Chorherr und Propst am Grossmünster in Zürich.

      1415 huldigten die Reinach von Auenstein und Wildenstein Bern, mit dem sie bis ins 16. Jahrhundert in Verbindung standen. Gleichzeitig schufen sie sich in vorderösterreichischen Diensten eine Basis im Elsass, was unter anderem 1468 im Waldshuterkrieg zu Konflikten führte. Die Abwanderung dorthin zog sich bis ins 16. Jahrhundert. 1464 verkaufte die Familie die Stammtwinge um Rickenbach, 1465 Auenstein und Wildenstein, 1486 Trostburg mit dem Twing Rupperswil und 1543 Bernau. 1545 erfolgte der letzte Verkauf von Aargauer Rechten. Im Elsass und im Breisgau versahen die Reinach Vogt- und Statthalterstellen, erlangten die vorderösterreichische Ständeschaft und erwarben zahlreiche Vogteien und Herrschaften. Die Reinach bildeten dort sieben Zweige. 1550 wurde ein Reinach in den Freiherrenstand, 1635 die Familie in den Reichsfreiherrenstand erhoben, der 1773 von Ludwig XV. bestätigt wurde. 1718 wurde die Familie Reinach-Foussemagne in den französischen Grafenstand erhoben. Die Linien Steinbrunn und Hirzbach waren ab Ende des 15. Jahrhunderts am Domstift Basel präsent, etwa mit Johann Baptist von Reinach-Hirzbach, und besetzten in der frühen Neuzeit im Fürstbistum Basel wichtige Positionen, unter anderem mit Johann Konrad von Reinach-Hirzbach und Jakob Sigismund von Reinach-Steinbrunn als Fürstbischöfe sowie mit Hans Diebold von Reinach-Hirzbach als Berater. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bestanden noch die elsässischen Linien Reinach-Hirzbach, die 1849 die Ruine der Oberen Rinach erworben hatte, und Reinach-Werth.

      Version vom: 15.03.2017
      Autorin/Autor: Waltraud Hörsch

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 217.