Ritter Hartmann Münch von Münchenstein

Ritter Hartmann Münch von Münchenstein

männlich - 1334


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  • Name Hartmann Münch von Münchenstein
    Titel Ritter
    Spitzname Happe
    Geburt Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung 1329  Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Bürgermeister 
    Erwähnt / Bezeugt 1303 
    Wohnort Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Tod 1333/34 
    Personen-Kennung I58441  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

    Vater Hugo Münch von Münchenstein   gest. tot 1285
    Familien-Kennung F28754  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Verena zer Sunnen,   geb. Basel, BS, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Anna Münch von Münchenstein
    Familien-Kennung F28752  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 18 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - - Basel, BS, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeruf / Beschäftigung - Bürgermeister - 1329 - Basel, BS, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsWohnort - - Basel, BS, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Münch - Wappen
    Münch - Wappen
    Ursprünglich zeigte das Wappen/Siegel der Münch noch um 1237 eine schreitende Meerkatze, welche vermutlich auf das Haus Gliss zurückreichte. Ab 1232, als die Münch die Ritterwürden erhielten, setzte sich immer mehr das Wappen mit einem schreitenden, schwarz bekleideten Mönch mit herabhängender Kapuze durch. Der barhäuptige Mönch trägt rote Schuhe und schreitet mit zum Gebet erhobenen Händen vor einem weissen Grund. Dieser wurde schliesslich das Familienwappen und Siegel der Münch und in der modernen Zeit das Wappen der Gemeinde Münchenstein.

    Bild: Wikipedia; Autor unbekannt - Nikolaus Bertschis «Wappenbuch besonders deutscher Geschlechter», Augsburg 1515
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Münch_(schweizerisches_Adelsgeschlecht)

      Münch (schweizerisches Adelsgeschlecht)

      Der Name Münch tauchte zum ersten Mal im Jahr 1185 auf. Danach wurde Hugo Monachus I. zwischen 1185 und 1202 mehrmals in angefertigten Urkundlich erwähnt, beziehungsweise als "Hugo cognomento", "Hugo cognomine Monachus" oder "Hugo Monachus" genannt. Hugo Monachus I. war der Stammvater der grossen Münch-Sippe. Von seinem ersten Sohn Hugo II. stammten den Münch von Münchenstein, die von Münchsberg, sowie jene von Büren/Sterenfels ab. Von seinem zweiten Sohn Konrad II. stammten die Münchs von Landskron sowie derer von Stettenberg/Elsass ab.

      Unter diesen verschiedenen Zweigen erreichten die Münchensteiner die grösste Prosperität, sie waren in Basel und Umgebung von Bedeutung. Die Münchs stiegen zu Dienstmannen des Bischofs von Basel auf, welche auserlesene Diener und Berater waren und dadurch viele Vorrechte genossen. Als der Bischof ab dem Jahr 1227 den Dienstmannen das Privileg zugestand Lehen zu empfangen, wurde ihnen die Möglichkeit gegeben, in den Ritterstand aufzusteigen. Neben den Münch waren dies auch die Reich und Schaler, welche innert kurzer Zeit zu den bedeutendsten Ritterfamilien von Basel zählten. Der erste Ritter Münch wurde 1232 erwähnt und lebte auf Burg, dem vornehmsten Teil der alten Stadt, neben dem Basler Münster und dem Bischofssitz.

      Konrad Münch II. war der erste bekannte Münch und hielt von 1221 bis 1239 das Amt des Schultheissen (bischöflicher Gerichtsvorsteher) inne. Die Münch wurden mit der Zeit immer reicher und mächtiger und im Jahr 1258 war Ritter Konrad Münch III. von Münchsberg Mitglied des Rates.

      Mitte des 13. Jahrhunderts erhielten oder bauten die Münch ihren gemeinsamen Besitz am Petersberg, nannten ihn fortan Münchhof und ging unter diesem Namen in die Geschichte der Stadt Basel ein. Der Münchshof war unter anderem 1265 der Geburtsort des späteren umstrittenen Bischofs von Basel, des Hartung Münch und um 1300 wurde das Palais das Zentrum der Freunde der Habsburger.

      Um 1267 wurde Heinrich I. Münch, der Vater von Hartung Münch, als Basler Bürgermeister erwähnt.

      Da es die Münch wie alle anderen Ritter nach einem freien Ritterleben gelüstete, erwarben die Münch um 1260 das zum Domkapitel Basel gehörende Dorf Geckingen im Birstal und über dem Dorf entstand unter Hugo III. Münch die Burg Münchenstein und die Burg und das Dorf wurde von einer Mauer umfasst. Fortan nannten sich Ritter Münch von Münchenstein.

      Die Münch behielten aber das Dorf und die Burg nicht lange als Eigengut, denn schon um 1270 kam es in die Hände der Grafen von Pfirt, welcher es aber als Lehen den Münch zurückgab.

      Ab dem Jahr 1279 erschien das ehemalige Dorf Geckingen unter dem Namen Münchenstein in Urkunden und besitzt daher den schreitenden Mönch der Ritter Münch von Münchenstein in ihrem Wappen.

      Durch die Heirat der Katharina von Löwenburg, der Erbtochter der Familie, mit Konrad Münch von Münchenstein ging um 1360 der gesamte Löwenburger Besitz an dieses mächtige, weitverzweigte Basler Rittergeschlecht über.

  • Quellen 
    1. [S17] J.P. Zwicky von Gauen, Benziger-Müller - Ahnen und Nachkommen, (Ralph Benziger-Müller ✞), Seite 265, Nr. 772308.