Peter VI Füssli

Peter VI Füssli

männlich


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  • Name Peter VI Füssli
    • Aus der Glockengiesserfamilie Füssli gingen in Zürich mehrere Generationen von Glockengiessern hervor.
      Von 1421 bis 1837 wurden rund 300 Glocken gegossen.
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Glockengiesser 
    • Arbeiten als Glockengiesser:
      - 1636: Bauen, Glocke II.
      - 1663: Reformierte Kirche Densbüren, Glocke
    Info Ort Glockenhaus, Sihlstrasse, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Die 1370 eingebürgerte Familie Füssli waren die ersten Glocken- und Geschützgiesser in Zürich. Die Giesserei wurde Ende des 15. Jahrhunderts im «Giesshaus» am Rennweg in Zürich gegründet. 1496 wurde das neue «Glockenhaus» auf dem grossen Areal des heutigen Glockenhofs an der Sihlstrasse gebaut, das damals noch ausserhalb der Stadtmauern lag. Auf dem Giessereiareal befanden sich das zentrale Glockenhaus und mehrere umliegende Gebäude. Das Glockenhaus musste 1667 erneuert werden. Es brannte unter Wilhelm Konrad Füssli (1785–1843), dem letzten Glockengiesser, ab und machte der St. Anna-Kapelle Platz. 1843 musste die Giesserei wegen schwindender Nachfrage schliessen. Füsslis Nachfolger in Zürich war von 1832 bis 1894 die Glockengiesserei Keller in Unterstrass.
      Der Gründer der Maschinenfabrik Escher Wyss & Co., Hans Caspar Escher, wohnte im angrenzenden «Felsenhof». Er kaufte 1856 den gesamten Giessereikomplex. Seine Tochter Mathilde Escher brachte ihr Erbe in die Mathilde Escher Stiftung ein. Das Glockenhaus an der Sihlstrasse 35 wurde 1909 abgebrochen. An seiner Stelle wurde 1911 das heutige Hotel Glockenhof errichtet.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Füssli_(Glockengiesserfamilie)
    Info Ort Reformierte Kirche Densbüren, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Die reformierte Kirche Densbüren ist die reformierte Dorfkirche in der aargauischen Gemeinde Densbüren in der Schweiz 
    • Ursprünglich stand in Densbüren eine Kapelle, die Bevölkerung gehörte zur Pfarrei Herznach und ging dort zur Kirche. Als die Berner im Jahre 1502 die Herrschaft Urgiz erwarben und somit Densbüren zu Bern kam, blieben die kirchlichen Verhältnisse zunächst unverändert, auch wenn Herznach zu Vorderösterreich gehörte. Diese Situation änderte sich grundlegend, als in Bern 1528 die Reformation eingeführt wurde. Densbüren wurde 1534 von der Pfarrei Herznach getrennt und der Pfarrei Elfingen zugeordnet. Da der Weg in die Kirche weit war, ersetzte man die Kapelle zwischen 1552 und 1558 durch eine Kirche. 1643 wurde Densbüren dann zu einer eigenständigen Pfarrei, 1663 erhielt die Kirche eine neue Ausstattung.
      Erste Glocke (1663)
      Die erste Glocke wurde 1663 in der Glockengiesserei von Peter Füssli in Zürich gegossen.
      Inschrift vorne:
      Her Albrecht Von Graffen
      Riedt Diser Zeit Ober
      Vogt Zu SchenkenBerg
      (Wappen der Familie Von Graffenriedt)
      Inschrift oben:
      «SOLI DEO HONOR ET GLORIA DOMINUS TECUM»
      Inschrift hinten]:
      VS HITZ VND FÜR BIN ICH
      GEFLOSSEN PETER FÜSSLI
      VO ZÜRICH HAT MICH GOSSE
      Zitate aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformierte_Kirche_Densbüren
    Personen-Kennung I58819  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 21 Nov 2025

    Vater Peter V Füssli,   geb. 1577, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1629, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 52 Jahre)
    Mutter Küngold Vögeli
    Eheschließung 1603 
    Familien-Kennung F28996  Familienblatt  |  Familientafel

  • Fotos Mittelalter
    Alte Glocken vor der Kirche Densbüren
    Alte Glocken vor der Kirche Densbüren
    Zwei alte Glocken, die grössere von 1663 (Füssli) und 1825, stehen ausserhalb der Kirche, auf der Westseite

    Bild: Wikipedia; Jonas Haller - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Saippuakauppias
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

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    «Glockenhaus» an der Sihlstrasse (1908)
    «Glockenhaus» an der Sihlstrasse (1908)
    Glockenhaus, Sihlstr. 35 und 37, Zürich, Schweiz: Areal der Glockengiesserei Füssli (Ende 15. Jhr. gegründet) mit Glockenhaus und umliegenden Gebäuden. Giesserei wurde 1843 geschlossen und 1864, der Glockenhof 1909 abgerissen. Das Areal wurde 1856 an Hans Caspar Escher (Gründer der Maschinenfabrik Escher Wyss & Co.) verkauft, der im angrenzenden Felsenhof wohnt.

    Bild: Wikipedia: Foto: Moser Adolf, Bilddatum: 1908 Lizenz: Public domain mark - https://baz.e-pics.ethz.ch/latelogin.jspx?recordsWithCatalogName=BAZ:56585
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023795/2019-10-21/

      Füssli

      Zürcher Bürgergeschlecht. 1357 erste urkundliche Erwähnung mit Conrad, Knecht eines Glockengiessers aus Feldkirch. Genealogisch gesicherter Stammvater ist der Glockengiesser Peter (✝︎ 1476). Seine Familie führte die Glocken- und Stückgiesserei Füssli in Zürich, in welcher der grösste Teil der Zürcher Artilleriegeschütze produziert wurde. Der Betrieb wurde 1845 nach dem Tod von Wilhelm Konrad (1785-1843), des letzten Giessers der Füssli, aufgelöst. Aus dieser Linie stammt auch der Begründer des Buchdruckerzweiges Hans Rudolf (1709-1793). Er trat in die Firma seines Vetters Johannes Heidegger ein und übernahm sie 1766, als sich dieser aus der Firma zurückzog. 1770 wurde die Firma mit Orell, Gessner & Co. vereinigt (Orell, Gessner, Füssli & Co.). 1798 entstand nach dem Rücktritt von Heinrich Gessner die Firma Orell Füssli. Der Goldschmied Jakob (1532-1590) war der Begründer der Kaufmannslinie. Sein Sohn Hans Jakob, in erster Ehe mit Susanna Werdmüller verheiratet, kaufte von seinem Schwager David Werdmüller den Wollenhof in der Stadt Zürich und wurde zu einem bedeutenden Kaufmann. Seine Nachkommen heirateten Töchter aus bedeutenden Zürcher Familien, so war sein Sohn Hans Rudolf (1606-1652) mit Ursula Holzhalb und in zweiter Ehe mit Anna Fries verheiratet. Die Wollenhoflinie erlosch mit dem Tod des Landschaftsmalers Heinrich (1755-1829). Aus beiden Linien stammten auffällig viele Geistliche, Künstler und Kunstschriftsteller. Die Füssli waren aber auch politisch erfolgreich: Ab 1495 Mitglieder des Grossen Rats, kam 1571 der Glockengiesser Hans (1530-1586) als erster Füssli in den Kleinen Rat. Bis ins 18. Jahrhundert stellten die Glockenhof- und die Wollenhoflinie zwölf bzw. vier Kleinräte, jedoch keinen Bürgermeister. Aus den beiden Linien der Füssli stammten 21 Ober- und sieben Landvögte. Ab 1642 gehörte die Familie der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen an. In Zürich ist der Name Füssli schon 1916 nach dem Tod von Wilhelm verschwunden. Letzter Nachkomme der Glockenhoflinie und letzter Träger des Namens Füssli war Karl Heinrich (1869-1951), Ingenieur in Manchester.

      Version vom 21.10.2019
      Autorin/Autor: Katja Hürlimann