Margareta von Goldenberg

Margareta von Goldenberg

weiblich


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  • Name Margareta von Goldenberg
    • Goldenberg ist der Name eines Adelsgeschlechts, dessen Stammburg das Schloss Goldenberg in der Gemeinde Dorf ist. Indizien weisen auf eine Winterthurer Abstammung des Geschlechts hin, so hatte es bereits früh Besitzungen in Töss. Das 1248 erstmals belegte Geschlecht kam später zu weiteren Besitztümern in der Umgebung Winterthurs und verlegte seinen Sitz auf das Schloss Mörsburg bei Oberwinterthur. 1569 starb das Geschlecht in der männlichen Linie aus.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenberg_(Adelsgeschlecht)
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Schloss Goldenberg, Dorf, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Das Schloss Goldenberg ist ein Schloss in der Gemeinde Dorf im Schweizer Kanton Zürich.  
    • Der Unterbau des Turms geht auf eine Burg aus dem 13. Jh. zurück, der restliche Teil stammt aus dem 18. Jh. Im Schloss ist ein Weingut untergebracht.
      Die Anlage liegt zuoberst im Flaachtal nordöstlich den Siedlungen Dorf auf einem Goldenberg genannten Sandsteinhügel. Die ehemalige Burg konnte den Verkehrsweg von Henggart nach Flaach überwachen, der südlich der Burg zwischen dem Goldberg und dem benachbarten Bergbuck verläuft. Der Ausblick vom Goldenberg reicht bis in den Schwarzwald, in die Region Schaffhausen und in die Bodenseeregion.
      Das Geschlecht der Goldenberger ist seit 1248 nachgewiesen. Sie waren Dienstleute der Kyburger und nach deren Aussterben im Mannesstamm der Habsburger. Nachdem die Goldenberger 1363 mit Oberwinterthur und der Mörsburg belehnt wurden, verlegten sie ihren Sitz auf die Mörsburg, wo das Geschlecht 1569 ausstarb. Goldenberg ging 1383 an die Ritter von Gachnang, welche die Burg zu ihrem neuen Hauptsitz machten. Bei einem Brand im September 1559 wurde die Burg fast vollständig zerstört, einzig der untere Teil des Wohnturm blieb erhalten. Die Gachnanger bauten die Burg wieder auf und verkauften sie kurz darauf an Josua Gumprecht. 1577 ging die Burg an die Zürcher Ratsherrenfamilie Holzhalb, 1637 an eine Familie Schmid ebenfalls aus Zürich, die während mehreren Generationen auf der Burg wohnte. Unter den beiden letztgenannten Besitzerfamilien erhielt das Schloss das heutige Aussehen.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Goldenberg
    Erwähnt / Bezeugt 1558-1587 
    Besitz Mörsburg, Oberwinterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erbt Schloss Mörsburg zu Oberwinterthur welche sie in die Ehe einbringt 
    • Hartmann IV. von Kyburg baute sie um 1250 bedeutend aus. Er war der letzte männliche Vertreter der Kyburger und verstarb am 27. November 1264, nachdem er während mehrerer Jahre oft auf der Mörsburg residiert hatte.
      Seine Gattin war Margaretha von Savoyen. Ihr hatte Hartmann IV. im Jahr 1241 die Mörsburg überschrieben. Nach ihrem Tod gelangte die Burg 1273 an Rudolf von Habsburg, Sohn von Hedwig, der Schwester Hartmanns IV., der das Anwesen als Lehen an die Meier von Oberwinterthur weitergab, die sich fortan Meyer von Mörsberg nannten. Die Tochter des letzten Meyers heiratete um 1360 Egbrecht IV. von Goldenberg, dessen Vater österreichischer Vogt auf der Kyburg war. Bis 1569 residierten die Goldenberger als habsburgische, später als stadtzürcherische Lehensnehmer auf der Mörsburg. Nach dem Tod von Jost von Goldenberg und dessen kinderlosen Bruder Egli gelangte die Anlage an deren Schwager Hans Ulrich Stockar zu Schwandegg und Marx Blarer von Wartensee-Kempten.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Mörsburg
    Personen-Kennung I58862  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 8 Dez 2025

    Vater Hans von Goldenberg   gest. 1560
    Mutter Amalia von Schienen
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29039  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Marx Blarer von Wartensee   gest. 26 Aug 1582
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Erhard Blarer von Wartensee   gest. 10 Okt 1639
    Familien-Kennung F29023  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 22 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Wappen der von Goldenberg
    Wappen der von Goldenberg
    Scheibler'sches Wappenbuch, älterer Teil; Seite 108 Von Goldenberg Schwaben

    Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c
    © Gemeinfrei

    Orte
    Goldenberg - Schloss
    Goldenberg - Schloss
    Nach einem Stich von Herrliberger

    Das Schloss Goldenberg ist ein Schloss in der Gemeinde Dorf im Schweizer Kanton Zürich

    Bild: Wikipedia; David Herrliberger - Bruno Weber: Herrlibergers Topograph. Das zeichnerische Werk des Küfers Hans Conrad Nözli (1709–1751). NZZ, Zürich 1993. - https://de.wikipedia.org/wiki/David_Herrliberger
    © Gemeinfrei
    Mörsburg
    Mörsburg
    Zeichnung von Johann Ulrich Schellenberg, 1750

    Die Mörsburg liegt nordöstlich von Winterthur im schweizerischen Kanton Zürich. Sie ist im Besitz der Stadt Winterthur und als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft.

    Bild: Wikipedia; Adrian Michael - Info-Broschüre Schloss Mörsburg - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Parpan05
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  • Notizen 
    • http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D20229.php

      Goldenberg, von
      Ritteradliges Geschlecht (belegt 1248-1569), dessen Name auf die Burg G. oberhalb der Gem. Dorf im Zürcher Weinland zurückgeführt wird. Indizien weisen jedoch auch auf eine Winterthurer Herkunft hin, nicht zuletzt der früh belegte Besitz zu Töss. Jakob, 1248 mit 86 weiteren Adligen Bürge für Hartmann von Kyburg, ist vermutlich identisch mit dem 1239-48 in kyburg. Gefolge auftretenden Jakob von Winterthur. Nach dem Aussterben der Kyburger 1263 wechselte die Fam. in den österr. Dienst. So sassen im 14. Jh. vermutlich Egbrecht (belegt 1301-23) und sein gleichnamiger Sohn (1328-63) als Vögte zu Kyburg. Im Gegenzug übergab die Landesherrschaft der Fam. Pfandschaften und Lehen v.a. in und um Winterthur, so 1363 das Dorf Ellikon an der Thur mit Twing und Bann an den jüngeren Egbrecht. Dieser erbte im selben Jahr von der Fam. seiner Frau Anna Meier von Mörsberg in Oberwinterthur als österr. Lehen die Burg Mörsberg - fortan Stammsitz der Fam. -, das Meieramt der Bf. von Konstanz daselbst und die Vogtei der Herren von Klingen. Damals beendete die Fam. die Liquidation ihrer wahrscheinlich Anfang des 14. Jh. vom Rittergeschlecht von Altikon ererbten Reichenauer Lehen in der Gegend von Altikon. Egbrecht, der Sohn des oben genannten jüngeren Egbrecht, trat 1407 als Erster ins Winterthurer Burgrecht, was der Fam. zu einer relativen Unabhängigkeit gegenüber Zürich verhalf. Nach der Ewigen Richtung (1474) zwischen Österreich und den Eidgenossen empfing Hans, ein Enkel des letztgenannten Egbrecht, 1478 die Mörsberg neu vom Rat von Zürich. Nach der Reformation blieb dessen Sohn Hans weiterhin beim alten Glauben, was wiederholt zu Spannungen mit Zürich führte. Als Letzte ihres Geschlechts starben 1569 Hans' Söhne Jos und Eglolf. Erben waren deren Schwäger Hans Ulrich Stockar und Marx Blarer von Wartensee.

      Literatur
      – H. Kläui, Die Gesch. von Oberwinterthur im MA, 1968, 124-142
      – H. Kläui, Die Gesch. von Oberwinterthur, 1500-1798, 1971, 34-49
      – R. Sablonier, «Kyburg. Herrschaftsbildung im 13. Jh.», in Die Gf. von Kyburg, 1981, 48

      Autorin/Autor: Martin Leonhard

    • http://www.swisscastles.ch/Zurich/schloss/goldenberg_d.html

      Schloss Goldenberg

      Erstmals in Urkunden erwähnt wird das Schloss Goldenberg im Jahre 1248 als Sitz der Herren von Goldenberg, eines «kyburgischen Dienstmannengeschlechts». Mitte 15. Jahrhundert übernahm das Rittergeschlecht Gachnang das Anwesen. Es heisst, dass nach einem Brand «der hoch gemuret Turm allein davonkam». 1577 ging der Besitz an die Zürcher Ratsherrenfamilie Holzhalb von Zürich. 60 Jahre später war das Schloss in den Händen von Oberst Kaspar Schmid aus Zürich. Dessen Enkel, Junker Kaspar Schmid, kaiserlicher Generalfeldwachtmeister, «das Schloss gar schön herstellen liess». Ein Nachkomme verkaufte es 1765 mit der Auflage des Wohnrechts auf Lebzeiten an Abraham Brunner, Färber aus Winterthur. Brunner versuchte diesen zu beseitigen und wurde dafür des zürcherischen Gebietes verwiesen. 1773 folgte Georg Ulrich Biedermann, der das landwirtschaftliche Gut ausbaute. 1823 erwarb der begüterte Engländer Jakob van Matter das Schloss, der als grosszügiger Spender galt. Es stand nach seinem Tode 1836 eine Zeitlang leer. Nach dem Verkauf 1878 wechselte es häufig den Besitzer und war kurze Zeit gar Kuranstalt. Am 5. Mai 1893 erwarb Arnold Vogel zum Rechberg in Zürich das Schloss Goldenberg. Es ist noch heute in den Händen seiner Nachkommen, der Familie Kindhauser-Vogel.

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  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 195.