Graf Ludwig von Neuenburg

Graf Ludwig von Neuenburg

männlich 1305 - 1373  (68 Jahre)


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  • Name Ludwig von Neuenburg
    • Die Grafen von Neuenburg waren ein Schweizer Adelsgeschlecht, das im heutigen Kanton Neuenburg begütert war. Nach der Aufteilung in verschiedene Familienzweige kam der Grafentitel Neuenburgs an die Linie der Neuenburg zu Nidau, nach deren Aussterben erbweise an die Grafen von Freiburg.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Neuenburg_(Adelsgeschlecht)
    Titel Graf
    Geburt 2 Mrz 1305 
    Geschlecht männlich
    Besitz Erwarb das Allod Joux im Traverstale, erbte die Herrschaft Champvent 1339, die er seiner 3. Gattin schenkte; durch seine Kriegszüge in Frankreich und Italien vertat er sein Vermögen 
    Tod 5 Jun 1373 
    Beerdigung Stiftskirche Neuenburg, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Ludwig von Neuenburg stiftete 1372 die Grabstätte der Grafen in der Neuenburger Stiftskirche. Er hatte seine beiden Töchter als Erbinnen der Grafschaft Neuenburg eingesetzt, da er keine legitimen männliche Nachkommen hinterliess. Nach seinem Tod im Juni 1373 wurde Isabella, zum Nachteil ihrer Schwester, Gräfin und Herrin von Neuenburg. Mit deren Tod endete 1395 die 360-jährige Herrschaft der Neuenburger in direkter Linie. Die Grafschaft fiel bis 1457 an die Grafen von Freiburg.
    • Die Kollegiatkirche Neuenburg (frz. Collégiale de Neuchâtel) ist ein reformiertes Gotteshaus der Église réformée évangélique du canton de Neuchâtel in Neuenburg, Schweiz. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika mit Zwillingstürmen. Auffallend ist der ausgeprägte Vierungsturm mit eigenen Fenstern (Obergaden). Das Dach ist mit farbigen Ziegeln gedeckt. Sie steht neben dem Schloss Neuenburg und war einst Stiftskirche und Maria geweiht (Notre Dame). Der gotische Kreuzgang im Norden der Anlage ist erhalten.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kollegiatkirche_Neuenburg
    Personen-Kennung I59012  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 24 Nov 2025

    Vater Graf Rudolf IV. von Neuenburg   gest. 1343
    Mutter Eleonore von Savoyen   gest. 1333
    Eheschließung 18 Okt 1294 
    Familien-Kennung F6274  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Johanna von Montfaucon   begr. Stiftskirche Neuenburg, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung 1330  [1
    • Verlobt 1325
    Kinder 
    +1. Graf Johann von Neuenburg,   geb. 13 Dez 1334   gest. 10 Sep 1369 (Alter 35 Jahre)
    Familien-Kennung F29126  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 24 Nov 2025

    Familie 2 Katharina von Neufchâtel-en-Bourgogne   begr. Stiftskirche Neuenburg, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung 1339  [1
    Familien-Kennung F29127  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 24 Nov 2025

    Familie 3 Marguerite de Duin   gest. 1403 (?)
    Eheschließung 1369  [1
    Familien-Kennung F29128  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 24 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Stammwappen der Grafen von Neuenburg
    Stammwappen der Grafen von Neuenburg
    Bild: Wikipedia; Maurice Tripet - Maurice Tripet: Les armoiries et les couleurs de Neuchâtel : [1034-1891] / par Maurice Tripet ; ouvrage publ. par la Société d'histoire du Canton de Neuchâtel, Neuchâtel 1892, Planche I
    © Gemeinfrei
    Wappen der Grafen von Neuenburg-Nidau, das auch von der Seitenlinie Strassberg geführt wurde
    Wappen der Grafen von Neuenburg-Nidau, das auch von der Seitenlinie Strassberg geführt wurde
    Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

    Blasonierung: In Rot ein schwarzer Pfahl belegt mit drei silbernen Sparren. Als Helmzier auf dem Topfhelm ein Spitzhut in den Farben des Wappens mit einem grünen Federbusch. Die Helmdecken sind aussen rot, innen schwarz.

    (Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Züricher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - © Gemeinfrei)

    Gräber, Denkmäler
    Ludwig von Neuenburg und seine Frauen (Grabstätte der Grafen)
    Ludwig von Neuenburg und seine Frauen (Grabstätte der Grafen)
    Das Grabmal der Grafen von Neuenburg ist ein Kenotaph in der Kollegiatkirche in Neuenburg im Schweizer Kanton Neuenburg. Das Grabmal mit 15 Statuen wurde 1372 von Ludwig von Neuenburg gestiftet.

    Bild: Wikipedia; Rudolf H. Boettcher - Eigenes Werk - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:1rhb
    © CC BY-SA 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_von_Neuenburg

      Ludwigs Eltern waren Rudolf IV. von Neuenburg und Eleonore, Tochter des Ludwig I. von Savoyen († 1335). Er war dreimal verheiratet. 1325 wurde Jeanne, Tochter des Jean II. de Montfaucon († 1336) seine erste Ehefrau. Im Jahr 1339 heiratete er Katharina, Tochter des Theobald Neuenburg-Blamont († vor 1368); 1369 ehelichte er Marguerite de Duin, Witwe des Aymon de La Sarraz sowie Tochter des Hugonin, Herr von Vufflens. Neben den Töchtern Isabella und Varenne (auch Verena) hatte Ludwig zwei unebenbürtige, unehelich geborene Söhne, Johann und Vauthier.

      Wirken
      Im Alter von 20 Jahren erhielt Ludwig von seinem Vater die Burg Champvent und das Schloss Neuenburg. Dies bedeutete den Beginn des Konflikts mit den de Montfaucon um seine Güter in der Freigrafschaft Burgund. In Morteau errang er die Kastvogtei über das Priorat erringen.

      Ludwig wurde 1343 Graf von Neuenburg und erwarb im folgenden Jahr die Herrschaft Gorgier. Wohl nach Savoyer Vorbild gestaltete er die wirtschaftliche Verwaltung seiner Grafschaft. Um seine Herrschaft zu festigen, erteilte er 1343 Boudry und sechs bzw. zehn Jahre später Le Landeron die Stadtrechte. Zu Beginn des Hundertjährigen Kriegs stellte sich Neuenburg als Militärunternehmer in den Dienst der französischen Krone. Er trat mit seinem Sohn Johann 1350–1351 in die Dienste Giovanni Viscontis. Diese Unternehmungen führten zu grosser Verschuldung. Um das Lösegeld für Johann aufzubringen, musste er Rechte an seine Untertanen abtreten. Die Gemeinden konnten oft den Grundstein zu neuen Vermögen legen. Johann starb 1369 in Gefangenschaft.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 223.