| Name |
Wilhelm von Aarberg-Valangin |
- Aarberg-Valangin ist eine historisch wichtige Adelslinie, die aus einer Seitenlinie der Grafen von Aarberg hervorging und im späten 13. Jahrhundert die Herrschaft Valangin übernahm. Die Herrschaft wurde von den Nachfolgern der Aarberger erheblich ausgebaut und diente ihnen als Hauptresidenz. Berühmte Mitglieder der Familie sind unter anderem Walther von Aarberg-Valangin, ein Propst, und Wilhelm von Aarberg-Valangin, der Herr von Valangin war.
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| Geburt |
cir 1377 |
| Geschlecht |
männlich |
| Erwähnt / Bezeugt |
1386 |
| Besitz |
Valangin, NE, Schweiz |
| Herr zu Valangin |
- Die Herrschaft Valangin wurde von den Nachfahren Johanns vom Vater an den Sohn weitergegeben, ohne sich in Zweige aufzuteilen. Oft trugen sie den Grafentitel. Durch Heirat verband sich das Haus Aarberg mit den grossen Adelsgeschlechtern der Region, so mit den Montfaucon, den Oron, den Neuenburg-Blamont, den Neuenburg-Vaumarcus, den Chalon und den Vergy.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Aarberg
- Die Geschichte von Valangin ist eng mit derjenigen des gleichnamigen Schlosses verbunden. Die Herrschaft Valangin wird erstmals um 1150 in einer Schenkungsurkunde der Abtei Fontaine-André in Hauterive erwähnt. Um 1215 gelangte die Herrschaft an die Grafen von Aarberg, einen Zweig der Grafen von Neuenburg aus dem Hause Fenis. Die Herrschaft Valangin umfasste das gesamte Val de Ruz und reichte bis La Chaux-de-Fonds und Les Brenets. Es kam aber bald zu Streitigkeiten zwischen Valangin, das seine Unabhängigkeit gegenüber Neuenburg wahren wollte und sich deshalb an den Bischof von Basel anlehnte, und dem Grafen von Neuenburg. In der Schlacht bei Coffrane errang Rudolf von Neuenburg 1296 einen Sieg gegen Valangin. Weil der Bischof von Basel danach versuchte, die Herrschaft Valangin an sich zu bringen, zerstörte Rudolf von Neuenburg auch den Flecken La Bonneville.
In der Folgezeit gehörte die Herrschaft Valangin teils den Grafen von Neuenburg, teils den Grafen von Montbéliard, bis sie 1592 endgültig an Neuenburg kam. 1536 schlossen sich die Bewohner von Valangin der Reformation an. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 war der König von Preussen in Personalunion als erwählter Landesherr Fürst von Neuenburg und Valangin. Er erhob Valangin im gleichen Jahr zur Grafschaft. Im Februar 1806 musste König Friedrich Wilhelm III. im Traktat von Paris das ganze Gebiet an Napoleon I. abtreten. Es kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben. Bis ins 19. Jahrhundert war Valangin Standort eines Berufungsgerichts der Drei Stände und einer politischen Körperschaft (Bourgeoisie de Valangin), die 1852 aufgelöst wurde.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Valangin
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| Besitz |
Seine vielen Fehden brachten ihn in grosse Schulden, er musste gegenüber den neuen Grafen von Neuenburg auf Boudevilliers verzichten und die Zahl der Pfeiler seines Galgens von 4 auf 3 vermindern, verlieh mit seinem Bruder Valangin eine Freiheit |
| Besitz |
1407 |
Willisau, LU, Schweiz |
| verkauft 1407 Willisau an Luzern |
| Tod |
1427 |
| Personen-Kennung |
I59070 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
25 Nov 2025 |