Graf Johann II von Aarberg-Valangin

Graf Johann II von Aarberg-Valangin

männlich 1334 - 1385  (51 Jahre)


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  • Name Johann II von Aarberg-Valangin
    • Nahm den Titel eines Grafen von Valangin an
    Titel Graf
    Geburt 1334 
    Geschlecht männlich
    Besitz Er war der einzige männliche Nachkomme des Gesamthauses Neuenburg und hoffte auf die Nachfolge; Graf Ludwig schenkte ihm Boudevilliers und entband ihn testamentarisch der Vasallenpflicht, was ihm dessen Witwe aber abschlug 
    Besitz Hasenburg, Willisau, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erhält von seiner Mutter Hasenburg 
    • Burgstelle auf einem Ausläufer des Wellbergs über der Wigger, Gemeinde Willisau LU, im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Willisau Land. 1285 die nüwen Hasenburc. Die H. wurde nach der Mitte des 13. Jh. von den Frh. von H. errichtet. Nach der familiären Hausteilung 1285 wurde sie Verwaltungszentrum ihres Willisauer Besitzes. Dieser umfasste die Güter im Aargau südlich des Hauensteins, v.a. die mit der niederen Herrschaft verknüpften und ausbaufähigen Patronatsrechte in der grossen Pfarrei Willisau und in Menznau. Die Herrschaft H. war territorial wenig geschlossen und in erster Linie Pertinenz der Burg. Zu den Frh. von H. gehörten auch gleichnamige Ministerialen, vermutlich ein Zweig der Herren von Schenkon. Um 1302 traten die H. mit ihrer Burg in habsburg. Lehnsabhängigkeit, als Gegenleistung für das Stadtgründungsprivileg in Willisau. 1321 übernahmen sie das österr. Amt Willisau als Pfand. In der 2. Hälfte des 14. Jh. löste sich ihre zunehmend verschuldete Herrschaft allmählich auf. Nach 1364 gelangte sie durch Erbschaft an die Frh. von Aarberg-Valangin. Die Burg wurde nach der Plünderung durch die österr. Städte Zofingen und Sursee und nach der bern. Brandschatzung im Sempacherkrieg 1386 aufgegeben. 1407 verkaufte Wilhelm von Aarberg die Herrschaft H. an Luzern. Ausgrabungen auf der Burgstelle wurden 1958-59 unternommen.
      Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008381/2016-11-23/
    Besitz Willisau, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erhält von seiner Mutter Willisau 
    Besitz Valangin, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Valangin 
    • Die Herrschaft Valangin wurde von den Nachfahren Johanns vom Vater an den Sohn weitergegeben, ohne sich in Zweige aufzuteilen. Oft trugen sie den Grafentitel. Durch Heirat verband sich das Haus Aarberg mit den grossen Adelsgeschlechtern der Region, so mit den Montfaucon, den Oron, den Neuenburg-Blamont, den Neuenburg-Vaumarcus, den Chalon und den Vergy.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Aarberg
    • Die Geschichte von Valangin ist eng mit derjenigen des gleichnamigen Schlosses verbunden. Die Herrschaft Valangin wird erstmals um 1150 in einer Schenkungsurkunde der Abtei Fontaine-André in Hauterive erwähnt. Um 1215 gelangte die Herrschaft an die Grafen von Aarberg, einen Zweig der Grafen von Neuenburg aus dem Hause Fenis. Die Herrschaft Valangin umfasste das gesamte Val de Ruz und reichte bis La Chaux-de-Fonds und Les Brenets. Es kam aber bald zu Streitigkeiten zwischen Valangin, das seine Unabhängigkeit gegenüber Neuenburg wahren wollte und sich deshalb an den Bischof von Basel anlehnte, und dem Grafen von Neuenburg. In der Schlacht bei Coffrane errang Rudolf von Neuenburg 1296 einen Sieg gegen Valangin. Weil der Bischof von Basel danach versuchte, die Herrschaft Valangin an sich zu bringen, zerstörte Rudolf von Neuenburg auch den Flecken La Bonneville.
      In der Folgezeit gehörte die Herrschaft Valangin teils den Grafen von Neuenburg, teils den Grafen von Montbéliard, bis sie 1592 endgültig an Neuenburg kam. 1536 schlossen sich die Bewohner von Valangin der Reformation an. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 war der König von Preussen in Personalunion als erwählter Landesherr Fürst von Neuenburg und Valangin. Er erhob Valangin im gleichen Jahr zur Grafschaft. Im Februar 1806 musste König Friedrich Wilhelm III. im Traktat von Paris das ganze Gebiet an Napoleon I. abtreten. Es kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben. Bis ins 19. Jahrhundert war Valangin Standort eines Berufungsgerichts der Drei Stände und einer politischen Körperschaft (Bourgeoisie de Valangin), die 1852 aufgelöst wurde.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Valangin
    Tod 1385 
    Personen-Kennung I59072  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 25 Nov 2025

    Vater Gerhard von Aarberg-Valangin   gest. 21 Jun 139, Schlachtfeld, Laupen, Bern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter Ursula von Hasenburg
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29161  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Mathilde (Mahaut) von Neuenburg-Blâmont   gest. 1410
    Eheschließung 1355  [1
    Kinder 
    +1. Wilhelm von Aarberg-Valangin,   geb. cir 1377   gest. 1427 (Alter 50 Jahre)
    Familien-Kennung F29160  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Aarberg - Wappen
    Aarberg - Wappen
    Wappen der Grafen von Aarberg

    Die Blasonierung lautet: In Rot ein mit drei schwarzen Sparren belegter goldener Pfahl.
    Das Wappen ist damit eine Abwandlung des Wappens der Grafen von Neuenburg mit anderer Tingierung.
    Aarberg-Valangin: In Schwarz ein roter Pfahl mit drei goldenen Sparren.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - schweizerische genealogisch-heraldische Webkatalog
    © Gemeinfrei

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 223.