Gerhard von Aarberg-Valangin

Gerhard von Aarberg-Valangin

männlich - 139


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  • Name Gerhard von Aarberg-Valangin
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Generalstatthalter des Kaisers Ludwig in Oberdeutschland 
    Militär / Gefecht 1339  Schlachtfeld, Laupen, Bern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Der Schlacht ging eine elf Tage dauernde Belagerung der Burg und der Stadt Laupen durch ein 12'000 Mann starkes kaisertreues Heer unter Gerhard von Valangin und dem Bischof von Basel, Johann II. Senn von Münsingen, voraus. 
    • Die 600 Mann starke Besatzung der Burg trotzte unter dem Befehl der Ritter Johann III. von Bubenberg, Sohn des Berner Schultheissen, und Burkhard von Bennenwil, Kleinrat von Bern, dem Adelsheer, bis am 21. Juni 1339 ein angeblich zirka 6000 Mann starkes Verbündetenheer eintraf, bestehend aus den Bernern und ihren Genossen aus den Schweizer Waldstätten, mit welchen sie seit 1323 in einem befristeten Bündnis standen, sowie den Solothurnern, Simmentalern, Weissenburgern und Oberhaslern.
      Nach dem Chronisten Konrad Justinger war der Anführer der Eidgenossen der Berner Ritter Rudolf von Erlach. Die Spiezer Chronik von Diebold Schilling dem Älteren zeigt das Zusammentreffen der Innerschweizer Truppen mit den bereits versammelten Bernern. Der Berner Stadtpfarrer Diebold Baselwind reitet dem Heer mit einer Monstranz voran. Da Ludwig unter dem Kirchenbann stand, verstanden die Berner den Feldzug auch als eine Aktion gegen die Feinde der römischen Kirche.
      Zur selben Zeit sammelte sich im Aargau östlich von Bern ein Heer der Herzöge von Österreich und der Grafen von Neu-Kyburg. Dies war wahrscheinlich der Grund, wieso der Berner Schultheiss Johann II. von Bubenberg in der Stadt blieb und die Führung des Auszugs nach Laupen Rudolf von Erlach übertrug, um bei einem allfälligen Angriff von Osten die Verteidigung der Stadt Bern selbst zu übernehmen.
      Die Berner und ihre Verbündeten stiessen kurz vor Laupen, am Bramberg, auf Truppen aus dem Burgund und der Stadt Freiburg, auf die Heere der Bischöfe von Basel und Lausanne und auf die Gefolgschaft der Grafen von Greyerz, der Herren der Waadt, der Grafen von Nidau, von Neuenburg, von Savoyen, und von Aarberg. Es kam zum Gefecht, das für Bern siegreich endete. Die überlebenden Gegner flohen und die Besatzung von Laupen konnte befreit werden. Die habsburgisch-kyburgischen Truppen im Osten konnten nicht rechtzeitig vorrücken und lösten sich auf, nachdem sie die Botschaft von der Niederlage erhalten hatten.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Laupenkrieg
    Besitz Valangin, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Valangin 
    • Die Herrschaft Valangin wurde von den Nachfahren Johanns vom Vater an den Sohn weitergegeben, ohne sich in Zweige aufzuteilen. Oft trugen sie den Grafentitel. Durch Heirat verband sich das Haus Aarberg mit den grossen Adelsgeschlechtern der Region, so mit den Montfaucon, den Oron, den Neuenburg-Blamont, den Neuenburg-Vaumarcus, den Chalon und den Vergy.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Aarberg
    • Die Geschichte von Valangin ist eng mit derjenigen des gleichnamigen Schlosses verbunden. Die Herrschaft Valangin wird erstmals um 1150 in einer Schenkungsurkunde der Abtei Fontaine-André in Hauterive erwähnt. Um 1215 gelangte die Herrschaft an die Grafen von Aarberg, einen Zweig der Grafen von Neuenburg aus dem Hause Fenis. Die Herrschaft Valangin umfasste das gesamte Val de Ruz und reichte bis La Chaux-de-Fonds und Les Brenets. Es kam aber bald zu Streitigkeiten zwischen Valangin, das seine Unabhängigkeit gegenüber Neuenburg wahren wollte und sich deshalb an den Bischof von Basel anlehnte, und dem Grafen von Neuenburg. In der Schlacht bei Coffrane errang Rudolf von Neuenburg 1296 einen Sieg gegen Valangin. Weil der Bischof von Basel danach versuchte, die Herrschaft Valangin an sich zu bringen, zerstörte Rudolf von Neuenburg auch den Flecken La Bonneville.
      In der Folgezeit gehörte die Herrschaft Valangin teils den Grafen von Neuenburg, teils den Grafen von Montbéliard, bis sie 1592 endgültig an Neuenburg kam. 1536 schlossen sich die Bewohner von Valangin der Reformation an. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 war der König von Preussen in Personalunion als erwählter Landesherr Fürst von Neuenburg und Valangin. Er erhob Valangin im gleichen Jahr zur Grafschaft. Im Februar 1806 musste König Friedrich Wilhelm III. im Traktat von Paris das ganze Gebiet an Napoleon I. abtreten. Es kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben. Bis ins 19. Jahrhundert war Valangin Standort eines Berufungsgerichts der Drei Stände und einer politischen Körperschaft (Bourgeoisie de Valangin), die 1852 aufgelöst wurde.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Valangin
    Tod 21 Jun 139  Schlachtfeld, Laupen, Bern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gerhard rief den Bund des Adels gegen Bern ins Leben, der zur Schlacht bei Laupen führte, wo er fiel
    Personen-Kennung I59074  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 25 Nov 2025

    Vater Johann I von Aarberg-Valangin   gest. 1331/34
    Mutter Jordane von Oron
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29162  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Ursula von Hasenburg
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Graf Johann II von Aarberg-Valangin,   geb. 1334   gest. 1385 (Alter 51 Jahre)
    Familien-Kennung F29161  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Aarberg - Wappen
    Aarberg - Wappen
    Wappen der Grafen von Aarberg

    Die Blasonierung lautet: In Rot ein mit drei schwarzen Sparren belegter goldener Pfahl.
    Das Wappen ist damit eine Abwandlung des Wappens der Grafen von Neuenburg mit anderer Tingierung.
    Aarberg-Valangin: In Schwarz ein roter Pfahl mit drei goldenen Sparren.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - schweizerische genealogisch-heraldische Webkatalog
    © Gemeinfrei

    Schlachten
    Die Schlacht bei Laupen 1339
    Die Schlacht bei Laupen 1339
    Bild: https://www.stiftung-schlosslaupen.ch/uploads/docs/04%20Die%20Schlacht%20bei%20Laupen%201339.pdf

    Über dem Link finden Sie einen interessanten bebilderten Bericht über dich Schlacht

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 223.