Johann I von Aarberg-Valangin

Johann I von Aarberg-Valangin

männlich - 1334


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  • Name Johann I von Aarberg-Valangin
    • Stammvater der Linie Aarberg-Valangin
    • Heisst in einem Siegel Graf
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1270 
    Besitz Valangin, NE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Herr zu Valangin, als Lehensmann unter den Grafen von Neuenburg, welches Abhängigkeitsverhältnis er und seine Nachkommen nur unwillig ertrugen 
    • Die Herrschaft Valangin wurde von den Nachfahren Johanns vom Vater an den Sohn weitergegeben, ohne sich in Zweige aufzuteilen. Oft trugen sie den Grafentitel. Durch Heirat verband sich das Haus Aarberg mit den grossen Adelsgeschlechtern der Region, so mit den Montfaucon, den Oron, den Neuenburg-Blamont, den Neuenburg-Vaumarcus, den Chalon und den Vergy.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Aarberg
    • Die Geschichte von Valangin ist eng mit derjenigen des gleichnamigen Schlosses verbunden. Die Herrschaft Valangin wird erstmals um 1150 in einer Schenkungsurkunde der Abtei Fontaine-André in Hauterive erwähnt. Um 1215 gelangte die Herrschaft an die Grafen von Aarberg, einen Zweig der Grafen von Neuenburg aus dem Hause Fenis. Die Herrschaft Valangin umfasste das gesamte Val de Ruz und reichte bis La Chaux-de-Fonds und Les Brenets. Es kam aber bald zu Streitigkeiten zwischen Valangin, das seine Unabhängigkeit gegenüber Neuenburg wahren wollte und sich deshalb an den Bischof von Basel anlehnte, und dem Grafen von Neuenburg. In der Schlacht bei Coffrane errang Rudolf von Neuenburg 1296 einen Sieg gegen Valangin. Weil der Bischof von Basel danach versuchte, die Herrschaft Valangin an sich zu bringen, zerstörte Rudolf von Neuenburg auch den Flecken La Bonneville.
      In der Folgezeit gehörte die Herrschaft Valangin teils den Grafen von Neuenburg, teils den Grafen von Montbéliard, bis sie 1592 endgültig an Neuenburg kam. 1536 schlossen sich die Bewohner von Valangin der Reformation an. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 war der König von Preussen in Personalunion als erwählter Landesherr Fürst von Neuenburg und Valangin. Er erhob Valangin im gleichen Jahr zur Grafschaft. Im Februar 1806 musste König Friedrich Wilhelm III. im Traktat von Paris das ganze Gebiet an Napoleon I. abtreten. Es kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben. Bis ins 19. Jahrhundert war Valangin Standort eines Berufungsgerichts der Drei Stände und einer politischen Körperschaft (Bourgeoisie de Valangin), die 1852 aufgelöst wurde.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Valangin
    Tod 1331/34 
    Personen-Kennung I59076  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 25 Nov 2025

    Vater Ulrich IV von Neuenburg-Aarberg   gest. 20 Sep 1276/1279
    Mutter Agnes von Montfaucon-Mömpelgard (Montbéliard)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5382  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Jordane von Oron
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Gerhard von Aarberg-Valangin   gest. 21 Jun 139, Schlachtfeld, Laupen, Bern, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F29162  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 25 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Aarberg - Wappen
    Aarberg - Wappen
    Wappen der Grafen von Aarberg

    Die Blasonierung lautet: In Rot ein mit drei schwarzen Sparren belegter goldener Pfahl.
    Das Wappen ist damit eine Abwandlung des Wappens der Grafen von Neuenburg mit anderer Tingierung.
    Aarberg-Valangin: In Schwarz ein roter Pfahl mit drei goldenen Sparren.

    Bild: Wikipedia; Autor/-in unbekannt - schweizerische genealogisch-heraldische Webkatalog
    © Gemeinfrei

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 223.