Graf Donat von Sax-Misox

Graf Donat von Sax-Misox

männlich


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  • Name Donat von Sax-Misox  [1]
    Titel Graf
    Geschlecht männlich
    Ereignis Castrisch, GR, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Mitstifter der Kaplanei Kästris 
    • Castrisch (deutsch und bis 1943 offiziell Kästris) ist eine Fraktion der Gemeinde Ilanz/Glion im Schweizer Kanton Graubünden
      Die früheste bekannte Nennung des Ortes, in Castrices, stammt von 765. Der Bedeutung des Namens ist unsicher. Womöglich geht er auf den Personennamen Castricius zurück, erwogen wird aber auch eine Herleitung von lateinisch castrum «Wehranlage», die sich am Standort der St. Georgskirche befand.
      137/39 werden Edle von Kästris bezeugt. Als deren Sitz wird die östlich des Dorfes liegende heutige Ruine Casti vermutet, ein Kastell mit Michaelskapelle und Kollaturrecht an St. Georg. Bis 1371 war die Herrschaft Castrisch im Besitz der Belmont, danach der Freiherren von Rhäzüns, 1390 ein bischöfliches Lehen der Sax-Misox. 1483 erfolgte der Verkauf an das Bistum Chur, 1538 der Auskauf der Herrschaftsrechte durch die Gemeinde. Bei der Flur Sessafret (heute Saissafratga oder Sassfau) am einstigen Rheinübergang lag die mittelalterliche Gerichtsstätte der Freien ob dem Wald.
      Zitate aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Castrisch
    Besitz Verkauft Belenz (Bellinzona), Blenio und Monte Dongo an Uri und Obwalden 
    Personen-Kennung I59764  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

    Vater Kaspar von Sax
    Mutter Elisabeth von Rhäzüns
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29644  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
    +1. Heinrich von Sax-Misox   gest. spätestens 1477
    Familien-Kennung F29639  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Sax - Wappen
    Sax - Wappen
    Wappen derer von Sax in der Zürcher Wappenrolle.

    (Bild: Wikipedia; unbekannt/unknown - Züricher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - © Gemeinfrei)
    Wappen der Grafen von Sax-Misox (Misox / Mesocco)
    Wappen der Grafen von Sax-Misox (Misox / Mesocco)
    Wappen der gegraften Freiherren von Sax zu Masox, Herren über Schloss und Tal Misox in Graubünden, Schweiz im Wappenbuch des Aegidius Tschudi auf Tafel 302

    Das Wappen der Sax-Misox war ein von Rot und Gold geteilter Schild mit zwei Säcken in gewechselten Farben.

    Bild: Wikipedia: Aegidius Tschudy - St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1085: Wappenbuch des Aegidius Tschudy (https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1085).
    © CC BY 4.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

  • Notizen 
    • Albert III. verkaufte 1257 dem Kloster Pfäfers für 300 Mark Silber das Schloss Wartenstein und die Vogtei über Pfäfers, Valens, Vättis und Untervaz.[2] Nach dem Niedergang der Staufer verloren die Sax-Misox das Bleniotal, Monte Dongo und die Burg Clanx in Appenzell. Kern der Besitzungen der Sax-Misox waren nun die Talschaft Misox mit dem San-Bernardino-Pass und die Walsersiedlungen im Rheinwald. Den weit davon entfernten Reichshof in Arth verlehnten die Sax 1295 an die Ritter von Grünenfels aus Waltensburg/Vuorz.[3] Caspar von Sax-Misox (1362–1390) war mit Elisabeth von Rhäzuns verheiratet. Nach dem Tod ihres Grossvaters Walter von Belmont gelangte der grosse Teil der Besitzungen der Familie Belmont an die Sax-Misox, so Flims mit der Burg Belmont, Fidaz, Gruob, Ilanz, Lugnez, Vals und Wartau. Die Herrschaft Wartau wurde später an die Grafen von Werdenberg verkauft.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Sax_(Adelsgeschlecht)

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 186.