Ursula von Wellenberg

weiblich 1531 - 1596  (64 Jahre)

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  • Name Ursula von Wellenberg
    Geburt 4 Jul 1531 
    Geschlecht weiblich
    Tod 1596 
    Personen-Kennung I59810  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

    Vater Hans Peter von Wellenberg,   geb. 21 Mrz 1493, Schloss Pfungen, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1574 (Alter 81 Jahre)
    Mutter Magdalena Hedinger,   geb. Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 1549
    Eheschließung 28 Apr oder 5 Mai 1522  Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F27723  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Heinrich Escher vom Luchs,   geb. 1523   gest. 4 Mai 1569 (Alter 46 Jahre)
    Eheschließung 2 Jul 1554  [1
    Kinder 
    +1. Anna Escher vom Luchs,   geb. 7 Sep 1556   gest. 6 Nov 1625 (Alter 69 Jahre)
    Familien-Kennung F29669  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 6 Dez 2025

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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020329/2012-10-24/

      von Wellenberg

      Ostschweizerische ritteradlige Familie des 13.-17. Jahrhunderts, im Besitz der Burg Wellenberg mit Gütern und Rechten um Frauenfeld sowie am Untersee. Ihren Ursprung hatte die Familie mit den ihnen eng verbundenen von Salenstein und von Riedern in einer Reichenauer Ministerialengruppe, die sich im 13. Jahrhundert entlang des Untersees und bis ins Tösstal ausbreitete. Erster Namensträger ist Walther, der 1204 seinen Besitz in Neufrach (Baden, D) dem Kloster Salem übertrug. 1248 wird ein Wellenberg, wohl Walther, Meier von Wellenberg genannt. Die 1259 von Zürcher Truppen zerstörte Burg liess Heinrich (bis 1311 erwähnt) wieder aufbauen. Sie gelangte 1338 über seine Tochter an die Herren von Spiegelberg. Sein 1259 erwähnter Bruder Rudolf (​✝︎ vor 1306) liess sich vor 1300 in Frauenfeld nieder. Unter dessen Sohn Konrad, der 1331 im Rat sass, gelang der Familie eine bescheidene Karriere im Dienst der habsburgisch-österreichischen Landesherrschaft, wofür sie verschiedene Pfänder erhielt. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts musste sie aber unter wirtschaftlichem Druck Teile ihres Besitzes aufgeben, so auch die geerbte Burg Salenstein und die um 1350 als Fürstenberger Lehen übernommene Herrschaft Pfungen. Nachdem Rudolf (erwähnt 1360) in der Schlacht bei Näfels 1388 gefallen war, gingen weitere Teile an die Zum Thor in Frauenfeld, während Reichenauer Lehen ans Kloster zurückfielen. Im 15. Jahrhundert liessen sich Zweige der Familie unter anderem in Winterthur, Zürich und Konstanz nieder. 1454-1524 besass der erfolgreiche Zweig in Konstanz, der 1533-1536 mit Hans auch den Bürgermeister und Reichsvogt stellte, erneut die Gerichtsherrschaft Pfungen. Als letzte Vertreter der Familie lebten Hans Heinrich (1617-1695) und seine Nichte Anna Elisabeth Hofmeister-Wellenberg (1677-1752) in Zürich.

      Version vom: 24.10.2012
      Autorin/Autor: Martin Leonhard

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 80.