Ulrich Trüllerey

Ulrich Trüllerey

männlich 1430 - 1501  (71 Jahre)


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  • Name Ulrich Trüllerey
    Geburt cir 1430 
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Schaffhausen, SH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    1470 bis 1499 Bürgermeister seiner Heimatstadt 
    Militär / Gefecht 2 Mrz 1476  Schlachtfeld bei Grandson (Gransee), VD, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Er war Befehlshaber der Schaffhauser in der Schlacht bei Grandson 
    • Während Karl bei Grandson über zehn Tage mit der Belagerung verlor, konnten sich bis am 1. März um Bevaix südwestlich von Neuenburg sämtliche eidgenössischen Truppen mit Zuzug aus den verbündeten Städten Freiburg i. Ü., Biel, Solothurn, St. Gallen und Schaffhausen sowie der Niederen Vereinigung, Basel und den österreichischen Vorlanden mit den Bernern in Ruhe versammeln. Insgesamt soll das eidgenössische Heer ca. 18'000 Mann gezählt haben, hauptsächlich Infanterie mit einem kleinen Kontingent Kavallerie aus den österreichischen Vorlanden und der Niederen Vereinigung. Als Karl vom eidgenössischen Anmarsch erfuhr, liess er an den zwei von Neuenburg nach Grandson führenden Wegen vorausgeschobene Posten einrichten, in der Burg Vaumarcus und an der Rivière de la Vaux. Die Eidgenossen versuchten darauf, Karl aus seiner guten Position in seinem befestigten Lager zu locken, indem sie in der Nacht vom 1. auf den 2. März die Burg Vaumarcus angriffen. Obwohl der Handstreich misslang, liess sich Karl provozieren und verliess am 2. März seine überlegene Position. Diese Entscheidung ist aus heutiger Sicht schwer verständlich und kann nur mit Karls Unterschätzung des Gegners bzw. seiner Ungeduld erklärt werden. Herzog Karl griff die Eidgenossen jedoch nicht direkt an, sondern befahl seinem Heer lediglich bis Concise vorzurücken, wo auf freiem Feld und ohne Artilleriebedeckung auf seine Anweisung ein Lager bezogen werden sollte. Am gleichen Tag stiessen an zwei Orten eidgenössische Abteilungen in Richtung Grandson vor. Einerseits oberhalb des Sees, wo rund 2500 Schwyzer, Thuner, Bieler, Zürcher, Luzerner und St. Galler die burgundischen Posten an der Rivière de la Vaux alarmierten, andererseits entlang des Sees, wo die Burg Vaumarcus eingeschlossen wurde. Auf die Nachricht, dass die oberhalb vorstossenden Truppen auf den Feind gestossen seien, vereinigten sich die beiden Kontingente bis auf eine zur Belagerung der Burg zurückbleibende Truppe aus dem Simmental.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Grandson
    Tod 1501 
    Personen-Kennung I59849  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 7 Dez 2025

    Vater Ulrich (Ulmann) Trüllerey   gest. spätestens 1457
    Mutter Barbara Wiechser
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5228  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie  
    Kinder 
     1. Gangolf Trüllerey   gest. 1547
    Familien-Kennung F29693  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 7 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Orte
    Rore Turm in Aarau
    Rore Turm in Aarau
    Der Sage nach soll ein «fester Thurm» mit Umfassungsmauer «auf der Felsenbank des Aareufers» in «ältester Zeit» errichtet worden sein, welcher Rore hiess. Fakt ist, dass der Turm heute den Kern des Aarauer Rathauses bildet.

    Bild: https://www.stadtteilverein-rohr.ch/wp-content/uploads/DieSageTurmRore.pdf

    Schlachten
    Schlacht bei Grandson - 2 Mrz 1476
    Schlacht bei Grandson - 2 Mrz 1476
    Die Schlacht von Grandson in der Luzerner Chronik des Diebold Schilling dem Jüngeren. Im Hintergrund das burgundische Lager mit dem berühmten hölzernen Zelthaus der Burgunderherzöge

    Bild: Wikipedia; Diebold Schilling der Jüngere - Alfred A. Schmid (Hg.): Die Schweizer Bilderchronik des Luzerners Diebold Schilling. Sonderausgabe des Kommentarbandes zum Faksimile der Handschrift S. 23 fol. in der Zentralbibliothek Luzern. Ex Libris, Zürich 1981, S. 156f.
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Trüllerey

      Ulrich Trüllerey

      Trüllerey entstammte einem ritteradligem Geschlecht. Seine Eltern waren Ulrich (auch Ulmann) Trüllerey und Barbara Wiechser. Er wurde 1455 Seckelmeister und war Mitglied der «Herrenstube». Im Jahr 1470 wurde Trüllerey zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt. Da er «Miet und Gaben» bezogen hatte, wurde er während seiner ersten Amtszeit für kurze Zeit abgesetzt, bald jedoch wieder an die Stadtspitze gewählt. Sein jüngerer Bruder Hans (1457–1515) wurde 1499 sein Nachfolger. Mit diesem wurde er 1494 Mitbesitzer des Turms Rore in Aarau.

      Im Jahr 1476 befehligte Trüllerey 106 Schaffhauser in der Schlacht bei Grandson.[2] Die Eidgenossen konnten die burgundischen Truppen Herzog Karls des Kühnen ohne grosses Blutvergiessen in die Flucht schlagen. An seinem Wohnplatz am Fronwagplatz, spätestens 1685 das «Grosse Haus», wird noch im 21. Jahrhundert daran erinnert. Die Stadt verlängerte 1479 den Vertrag mit der Eidgenossenschaft um 25 Jahre.[2] Drei Jahre später diente Trüllerey dem Kanton dreimal als Gesandter zur eidgenössischen Tagsatzung. Im Jahr 1490 wird er als Oberpfleger des Spitals genannt.

      Trüllerey amtierte mehrmals als «Mitglied der Fünf» und 1474 als deren Obmann. Das sogenannte, ständige Schiedsgericht schlichtete Streitigkeiten zwischen der Stadt und dem Kloster Allerheiligen.

      Mit dem Tod seines Sohns Gangwolf Trüllerey erlosch die Familie 1547 im Mannesstamm.