Hartmann Rordorf

Hartmann Rordorf

männlich - 1503


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  • Name Hartmann Rordorf
    • Die Familie Rordorf ist seit über 650 Jahren in Zürich in der Schweiz angesiedelt. Über 22 Generationen können in einem ununterbrochenen und gründlich gesicherten und dokumentierten Familienstammbaum verfolgt werden. Alle gegenwärtig lebende Mitglieder der Familie sind direkte Nachkommen von Ritter Hartmann von Rordorf I., der zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Zürich als Seidenhändler und Silberschmied lebte. Er unterzeichnete am 6. März 1349 eine öffentliche Urkunde über eine Seidenlieferung, die zu Unrecht in Mailand zurückgehalten wurde. Die letzten gemeinsamen Eltern aller heute lebenden Rordorfer Nachkommen waren Rudolf von Rordorf und seine Frau Fortunata Göldli. Rudolf von Rordorf war Kanonenbauer. Ein Brief des französischen Königs Karl IX. vom 17. März 1567, in dem dieser um Rudolf’s Dienste bittet, ist im Staatsarchiv Zürich aufbewahrt.
      Das Wasterkingen Lehen, das letzte Lehen der Familie, welches vom Herzog und König von Österreich Leopold III. bewilligt wurde, wurde von Anna Margaretha Rordorf (1639-1710) als Rordorfscher Familienfonds gestiftet. Die Stiftung wird seither gefördert und die Verwaltung der Stiftung ist immer noch Anlass für jährliche Familientreffen.
      Zitat aus: https://www.rordorf.org/about-family/
      Siehe auch: https://www.rordorf.org/publications/rordorf-brochure.pdf
    Geburt Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich
    Erwähnt / Bezeugt 1427 
    Tod 26 Aug 1503 
    Personen-Kennung I60258  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 14 Dez 2025

    Vater Peter Rordorf
    Mutter Dorothea Fink
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F29980  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Anna Magdalena von Breitenlandenberg   gest. 6 Jun 1486
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Hartmann Rordorf   gest. 1529, Zürich, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    +2. Adelheid Rordorf   gest. 30 Mrz 1551
    Familien-Kennung F29965  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 14 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Rordorf - Wappen
    Rordorf - Wappen
    Hier aus der Allianzwappenscheibe des Hans Konrad Peyer und der Margret Rordorf

    Das Wappen der Zürcher Familie Rordorf zeigt ein gekerbtes rotes Widder- oder Ammons-Horn in Gold (Gelb), was sich vom älteren Wappen des Ritters Hartmann Rardorf (gest. 1503) ableitet und bis heute das Zeichen der Rordorfs in Zürich ist, wobei es auch mit Helm und Helmzier (Kleinod) dargestellt wurde.

    Bild: https://www.peyersche-tobias-stimmer-stiftung.ch/sammlung/.detail/76a7ec00-8cd4-4847-83ec-70afe611b5da/list/figurenscheibe-mit-den-allianzwappenscheibe-hans-konrad-peyer-im-hof--1538---1600--und-margret-rordorf--gest--1594.html

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  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/023832/2012-01-05/

      Rordorf

      Noch heute bestehende Bürgerfam. der Stadt Zürich. Stammvater war vermutlich der 1324 erstmals erw. Johannes, dessen mögl. Sohn, Goldschmied Hartmann (✝︎ 1373), erster genealogisch gesicherter Vertreter der Fam. ist. Dieser erwarb das Bürgerrecht wahrscheinlich vor 1350, sass 1365-73 für die Konstaffel im Rat und war der reichste Zürcher. Seine Nachfahren waren entweder Goldschmiede oder Seidenhändler. In Zürich gehörten der Fam. unzählige Häuser. Hartmann wurde 1476 bei Grandson zum Ritter geschlagen und trug als Erster der Fam. den Junkertitel. Spätestens seit 1543 besass die Fam. einen, bis Ende des 16. Jh. zwei Schilde bei der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. Bis ins 16. Jh. war sie siebenmal im Kl. Rat vertreten und stellte in dieser Zeit auch je zwei Land- und Obervögte sowie einen Reichsvogt. Im 17. Jh. stiegen die R. in den Handwerkerstand ab und lebten oftmals in bescheidenen Verhältnissen. 1611 verloren sie den zweiten Schild und Glasmaler Hans Heinrich (1591-1680) war der letzte Junker der Familie. Erst 1769 gelang ihr der Wiedereintritt in den Gr. Rat und mit Rudolf (1722-90) die Übernahme der Landvogtei Knonau. 1710 errichteten die Töchter des letzten Junkers, Anna Margareta und Elisabeth, aus dem Erlös des bereits 1676 an die Fam. Zoller verkauften Wasterkinger Zehnten den Rordorfschen Familienfonds. Im 19. Jh. betätigten sich einige Familienmitglieder als Industrielle: Georg Conrad (1821-85) und sein Cousin Rudolf (1820-49) gründeten 1847 die Klavierfabrik C. Rordorf & Co., die 75 Jahre lang Bestand hatte. 1829 initiierte Hans Jakob (1771-1829) einen zweiten Familienfonds.

      Version vom: 05.01.2012
      Autorin/Autor: Katja Hürlimann

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 25.