Albrecht von Breitenlandenberg

Albrecht von Breitenlandenberg

männlich - 1443


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  • Name Albrecht von Breitenlandenberg
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Hauptmann der Zürcher im Grüningeramt 
    Militär / Gefecht 22 Mai 1443  Schlachtfeld Freienbach, SZ, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Teilnehmer an der Schlacht bei Freienbach 
    • Die Gegner waren auf der einen Seite die eidgenössischen Orte Schwyz und Glarus und auf der anderen Seite Truppen der Reichsstadt Zürich und des deutschen Königs Friedrich III. von Habsburg. Die Schlacht war die erste größere militärische Begegnung beim endgültigen Kriegsausbruch 1443 und eine der seltenen amphibischen Landeoperationen der Schweizer Geschichte.
      Ein Teil der auswärtigen Truppen sowie ein Rapperswiler Kontingent, insgesamt etwa 500 Mann, wurden auf 10 große Schiffe verfrachtet, um auf den See hinauszufahren und die Lage vorerst zu sondieren, da man in Rapperswil keinerlei Kenntnis der Stärke und Position des Gegners hatte. Erst dann wollte man das weitere Vorgehen besprechen.
      Auf dem See wurden sie durch zwei weitere Schiffe aus Stäfa sowie eines weiteren Schiffes mit 180 Schiffsleuten aus der Zürcher Schiffahrtszunft verstärkt, so dass die Streitmacht auf insgesamt 715 Mann anwuchs. Die Zürcher Schiffleute wollten die geplante Lagebesprechung jedoch offenbar nicht abwarten und ihr Schiff steuerte um die Mittagszeit eigenmächtig Freienbach an, obschon man das Banner der gegnerischen Hauptmacht bereits vom See aus auf einer Erhebung zwischen Pfäffikon und Freienbach ausmachen konnte. Da man auf den anderen Schiffen nicht als feige gelten wollte, folgten diese den Zürchern in gewissem Abstand und steuerten ebenfalls Freienbach an, um mit sämtlichen Schiffen anzulanden. Die Schwyzer unter Ital Reding, die die Bewegungen der Flotte vor und hinter der Insel Ufenau auf ihrer Anhöhe ebenfalls gut verfolgen konnten, schickten ihrerseits eine Vorhut von etwa 100 Mann mit Spießen und Armbrüsten bewaffnete Kämpfer nach Freienbach, da Reding fürchtete, durch weitere gegnerische Truppen auf dem Landweg in eine Falle gelockt zu werden, sollte er seine Hauptmacht zu früh in Bewegung setzen. Die Vorhut sollte sich keinesfalls in Kämpfe verwickeln lassen.
      Zitate aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Freienbach
    Besitz Burg Liebenberg, Tösstal, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kauft mit seinem Bruder Hermann die Feste Liebenberg 
    Wohnort Schloss Wetzikon, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    auf Schloss Wetzikon 
    • Das Schloss Wetzikon steht in Wetzikon im Bezirk Hinwil im Kanton Zürich.
      Zunächst errichtet von den Edlen von Wetzikon als feste Burg mit zwei Türmen auf einem kleinen Hügel der mit einem ovalen Graben umgeben ist und der durch den nahe vorbeifliessenden Ettenhauserbach geflutet werden konnte. Bericht über die Lage der Burg gibt Kaspar Schwerter in seiner Chronik. Nach den Freiherren von Wetzikon kam das Schloss um 1430 an die Herren von Breitenlandenberg. Später ist sie abgebildet in Gerold Edlibachs Wappenbuch um 1493. Unter dem Junker Hans Rudolf von Meiß wurde die Burg von 1614 bis 1617 zu einem wohnlichen Edelsitz umgestaltet. Über dem Hauptportal liess er sein Allianzwappen mit seiner Frau Maria von Ulm anbringen. 1755 erwarb um 17.000 Gulden der Glockengiesser Hans Jakob Koller das Schloss und die Gerichtsherrlichkeit. Nach mehrfachen Besitzerwechsel ab 1790 ist es seit 1907 in Privatbesitz.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wetzikon
    Tod 22 Mai 1443  Schlachtfeld Freienbach, SZ, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • Gefallen in der Schlacht bei Freienbach
    Personen-Kennung I60274  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 14 Dez 2025

    Vater Albrecht von Breitenlandenberg   gest. 9 Apr 1388, Schlachtfeld bei Näfels, GL, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Mutter Verena von Ebersberg   gest. 1412/1413
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5567  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Ita von Hewen   gest. spätestens 1431
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Anna Magdalena von Breitenlandenberg   gest. 6 Jun 1486
    Familien-Kennung F29975  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 14 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Orte
    Breitenlandenberg - Burg
    Breitenlandenberg - Burg
    Burg Breitenlandenberg als Zürcher Gerichtsherrensitz 1742. Radierung von David Herrliberger.

    Burg Breitenlandenberg in Turbenthal 1742. Radierung von David Herrliberger nach einer Tuschezeichnung von Hans Conrad Nözli. Erschienen in Herrlibergers Eigentliche Vorstellung der Adelichen Schlösser im Zürich Gebieth, Nr. 8, zweite Lieferung 1743.

    Bild: Wikipedia; David Herrliberger nach Hans Conrad Nözli; upload by sidonius (talk) 19:56, 28 September 2009 (UTC) - Bruno Weber: Herrlibergers Topograph. Das zeichnerische Werk des Küfers Hans Conrad Nözli (1709–1751). NZZ, Zürich 1993.
    © Gemeinfrei
    Breitenlandenberg - Ruine
    Breitenlandenberg - Ruine
    Erinnerungsplakette am Gedenkstein Breitenlandenberg

    (Bild: Adrian Michael)

    Schlachten
    Schlacht bei Freienbach
    Schlacht bei Freienbach
    Diebold Schillings Bilderchronik

    Die Schlacht bei Freienbach wurde am 22. Mai 1443 im Verlaufe des Alten Zürichkriegs im Gebiet der Höfe (Schweiz) geschlagen.

    Bild: Wikipedia; Roland Fischer, Zürich (Switzerland) – Mail notification to: roland_zh(at)hispeed(dot)ch / Wikimedia Commons
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009419/2002-12-18/

      Breitenlandenberg

      Ehemalige Burg auf einem Bergsporn rund 150 m südöstlich über Turbenthal ZH. Sichtbar sind wenige Mauerreste, Burg- und Halsgraben.

      Erbaut in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts unter Beringer II. und Hugo I. von Landenberg als Lehen des Klosters St. Gallen: quadratischer Bergfried und 20 x 24 m grosser Burghof mit bis zu 2 m dicker Mauer. Ab 1328 nannte sich Hermann von Landenberg nach der Burg, die Mittelpunkt der gleichnamigen Gerichtsherrschaft (zeitweise verbunden mit dem Meieramt Turbenthal) war. Hans Rudolf von Breitenlandenberg (1542-1608) liess mehrgeschossige Wohnbauten erstellen. 1710 kam das Schloss durch Heirat an Heinrich Werdmüller. Nach dem finanziellen Niedergang der Werdmüller wurde es 1801 zum Abbruch versteigert. Die Steine dienten dem Bau der ersten Baumwollspinnerei in Turbenthal. Im Winter 1924-1925 wurden bei Grabungen die Grundmauern freigelegt.

      Version vom: 18.12.2002
      Autorin/Autor: Fritz Hauswirth

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 51.