| Name |
Grosshans Thumysen [1] |
- Die Familie Thumysen ist eine alte Zürcher Familie, deren Stammvater Hans Thumysen um 1455 aus Augsburg nach Zürich kam und als Schmied tätig war. Die Nachkommen entwickelten sich zu einflussreichen Zürcher Bürgern, die verschiedene Ämter bekleideten und deren Name sich im Laufe der Zeit zu Domeisen wandelte, wodurch heute eine grosse Sippe existiert, die ihre fast 600-jährige Geschichte pflegt.
- Ursprung: Der Name stammt von Hans Thumysen, der sich im 15. Jahrhundert in Zürich niederliess, ursprünglich aus Augsburg kommend.
- Namensentwicklung: Der Name änderte sich von Thumysen über Dumysen und Dumeysen zu heute gebräuchlichem Domeisen (ab ca. 1845).
- Einflussreiche Mitglieder: Frühe Mitglieder wie Rudolf Thumysen (ein Hufschmied und Glockengiesser) und Itelhans Thumysen (ein Ratsherr und Obristmeister) waren wichtige Persönlichkeiten im Zürcher Kleinen Rat und in der Zunft zur Schmieden.
- Heutige Nachkommen: Die Familie unterhält eine Stiftung, die ihre lange Geschichte pflegt und Informationen über gemeinsame Vorfahren bereitstellt. Sie ist heute in Zürich, Rapperswil und Bürg stark vertreten.
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| Geschlecht |
männlich |
| Beruf / Beschäftigung |
Hafengiesser, Zwölfer zur Schmiden 1528 |
| Militär / Gefecht |
1529 |
| Trug ein Stadtfähnlein im Zuge nach Rüti und Uznach |
| Militär / Gefecht |
11 Okt 1531 |
Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz |
| Teilnehmer an der Schlacht bei Kappel wo er zusammen mit seinem Vater fiel |
- In Zürich wurde die Bedrohung durch die fünf Orte nicht ernst genommen. Erst als eine Luzerner Einheit am 9. Oktober 1531 in Hitzkirch einmarschierte, trat der Rat in der Nacht zum 10. Oktober zusammen. Zwei Ratsmitglieder wurden nach Kappel geschickt, um in Erfahrung zu bringen, ob tatsächlich – wie vorher von verschiedenen Boten berichtet – die Hauptmacht des Gegners in Zug versammelt war. Die einflussreichsten Ratsmitglieder in Zürich glaubten immer noch nicht an einen Angriff der Innerschweizer. Sie hielten das Vorgehen der fünf Orte für eine Täuschung, um eine Aufhebung der Lebensmittelsperre zu erreichen.[4] In der Nacht zum 10. Oktober kamen aber weitere Boten mit der Nachricht, dass der Feind in Zug sei und dort nur noch auf die Urner warte.[5] Der Zürcher «Stabschef» Hans Schwyzer forderte die sofortige Entsendung der Vorhut unter Jörg Göldi, die auf Pikett war, und das unverzügliche Aufgebot der Hauptmacht. Aus Angst, dadurch den Krieg auszulösen, zögerte der Zürcher Rat, bis schliesslich am 10. Oktober um 7 Uhr der Rifferswiler Pfarrer die Anwesenheit der katholischen Truppen meldete. Dies deckte sich mit den Nachrichten, die die beiden in der Nacht entsandten Ratsmitglieder nach Zürich schickten. Der Rat beschloss daraufhin, die im Burgrecht verbundenen Städte zu alarmieren und Jörg Göldi mit der Vorhut von etwa 1200 Mann nach Kappel zu schicken.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Kappel
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| Tod |
31 Okt 1531 |
Schlachtfeld Kappel am Albis, ZH, Schweiz |
- Gefallen in der Schlacht bei Kappel
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| Personen-Kennung |
I60824 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
22 Dez 2025 |