Ritter Petermann von Grünenberg

Ritter Petermann von Grünenberg

männlich - 1375


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  • Name Petermann von Grünenberg
    • Die Freiherren von Grünenberg waren eine weit verzweigte Adelsfamilie, deren Vertreter von der Mitte des 12. bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts im schweizerischen Mittelland, vor allem im heutigen Bernischen Oberaargau, sowie im Elsass und im Südbadischen, vor allem im heutigen Markgräflerland und im Breisgau, in Erscheinung traten. Für diese Zeit des ausgehenden Mittelalters sind rund einhundert Personen bekannt, die mit grosser Sicherheit der Familie zugeordnet werden können.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Grünenberg_(Adelsgeschlecht)
    Titel Ritter
    Geschlecht männlich
    Beruf / Beschäftigung Vogt zu Unspunnen 1351-1358, Rat des Herzogs Rudolf von Österreich, Pfandherr der Landschaft Entlebuch 1363 
    Besitz Erhält eine Reihe österreichischer Güter im Oberland 
    Besitz cir 1367  Rothenburg, LU, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erwirbt um 1367 das österreichische Amt und die Feste Rotenburg als Pfand 
    Tod 1375 
    • Gefallen
    Personen-Kennung I61021  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Vater Ritter Arnold von Grünenberg   gest. 1340/41
    Mutter Adelheid Schaler
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F30483  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Margareta von Kien,   geb. Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. spätestens 1377
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Heinzmann von Grünenberg   gest. 1382/84
    Familien-Kennung F30484  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Grünenberg - Wappen
    Grünenberg - Wappen
    Wappen Grünenberg im Scheiblerschen Wappenbuch.
    Blasonierung: In Silber ein grüner, schwebender Sechsberg (1:2:3 Berge). Als Helmzier kommen die sechs Berge mit einigen Federn vor, manchmal auch eine Art Hütchen mit den Bergen im oberen Teil. Die Helmdecken sind aussen Grün, innen natürlicher Hermelin.

    In der Zürcher Wappenrolle erscheint das Wappen grün-silbern geteilt, darin oben ein schwebender goldener „Zehnberg“ (1:2:3:4). Auf dem Helm ein Spitzhut mit dem geteilten Schildbild, oben besteckt mit einem Busch 12 schwarzer Hahnenfedern.

    (Bild: Wikipedia; verschiedene unbekannte Künstler, Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c - © Gemeinfrei)

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007526/2012-01-05/

      Rothenburg Herrschaft

      Herrschaft und ehemaliges Amt bzw. Landvogtei im Kanton Luzern. Das Amt Rothenburg entstand aus unterschiedlichen Gerichtsstrukturen, deren Zusammensetzung sich mehrmals änderte. Der Kern, die Herrschaft der Freiherren von Rothenburg, bestand im 13. Jahrhundert aus verstreuten Rechten und Gütern in einem von Inwil bis Rüeggeringen bei Hellbühl reichenden Gebiet, mit Exklaven in Werthenstein, Schwanden und Sigigen. Die Güter der Freiherren von Rotenburg befanden sich teilweise in Gemengelage mit jenen der vermutlich verwandten Freiherren von Eschenbach. Zur Herrschaft gehörte der Kirchensatz Rüeggeringen (Pfarrkirche von Rothenburg). Mittelpunkt war die Burg Rothenburg mit einer kleinen Vorburgsiedlung. Sie war vermutlich schon unter den Freiherren von Rotenburg ein Verwaltungszentrum und erhielt wohl Anfang des 14. Jahrhunderts von den Habsburgern das Stadtrecht. Noch älter war möglicherweise die Burg Rothenburg bei Hellbühl. Den Freiherren unterstand die Kastvogtei über das Stift Luzern und dessen Güter diesseits des Lopper, ab ca. 1135 waren sie Untervögte der habsburgischen Klostervögte Murbachs.

      Nach 1297 wurde die Herrschaft von den Habsburgern erworben, die um 1300 das österreichische Amt einrichteten, unter Einbezug der 1291 erworbenen Murbacher Höfe und Vogteien bei Luzern (Horw, Kriens, Malters, Littau, Emmen, Buchrain, Adligenswil, das Eigental und weiterer Höfe wie Hergiswil und Lamperdingen). Noch im 15. Jahrhundert gehörten Einzelhöfe am Dietschiberg zu Rothenburg. Die meisten Murbacher Höfe wurden im 14. Jahrhundert als Lehen und Pfandherrschaften wieder aus dem Amt gelöst. Nach 1308 kam der konfiszierte Besitz der Freiherren von Eschenbach dazu. Der Komplex wurde zuerst von Baden aus verwaltet, bevor um 1309 in Rothenburg die habsburgische Vogteiverwaltung entstand. Ihr unterstanden der vermutlich um 1330/1340 errichtete Zoll in Rothenburg (1588 nach Emmenbrücke verlegt), die Brücke bzw. Fähre bei Emmen, die Seevogtei Sempach und die Fischenz in der Reuss. Die Vögte übten ihr Amt im Sinn einer intensiven, mediatisierenden, zuweilen auch eigenmächtigen Herrschaft aus, insbesondere ab 1368, als die Vogtei an die Freiherren von Grünenberg verpfändet wurde. Zuvor war Graf Johann von Frohburg erster Pfandherr (bis 1366) gewesen. Die Grünenberger erweiterten ihre Einkünfte und den Machtbereich durch die Eingliederung von Höfen und durch ihre Zollpolitik. Wiederholt kam es zu Konflikten mit der Stadt Luzern und den Inneren Orten. 1385 wurde Rothenburg erobert und von Luzern, welches das Amt 1395 als Pfandschaft erwarb, um Teile anderer eroberter Ämter erweitert (u.a. ab 1416 um Geuensee, ab 1418 um Hochdorf).

      Luzern übernahm mit dem Amt, das nun oft Grafschaft genannt wurde, die meisten Niedergerichte und beanspruchte in der Nachfolge der österreichischen Vögte und Murbacher Klostervögte auch das hohe Gericht in Kriens, Horw und Adligenswil. Bereits vor 1436 existierte ein Amtsrecht, das um 1490 nach dem Vorbild des Luzerner Stadtrechts neu kodifiziert wurde. Der Landvogt residierte nicht mehr vor Ort. Im Rothenburger Aufstand von 1570 wehrte sich das Amt gegen neue obrigkeitliche Lasten und Einschränkungen, vor allem gegen Viehexportverbote. Ab 1675 wird ein ständiger Amtsseckelmeister erwähnt. Innerhalb des Amts unterschied man steuerlich wie militärisch zwischen dem Inneren Amt Rothenburg und dem Äusseren Amt Hochdorf, welche je einen Weibel stellten. 1798 wurde das Amt aufgeteilt in die Distrikte Sempach und Hochdorf, 1803 fasste man den Grossteil im neu geschaffenen Amt Hochdorf zusammen. Emmen, Buchrain und Dierikon kamen zum Amt Luzern-Land, die Exklaven Werthenstein und Schwanden zum Amt Entlebuch und Sigigen zum Amt Sursee.

      Version vom: 05.01.2012
      Autorin/Autor: Waltraud Hörsch

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 220.