| Name |
Margareta von Kien |
| Geburt |
Bern, BE, Schweiz |
| Geschlecht |
weiblich |
| Info Ort |
Schloss Aarwangen, BE, Schweiz |
| Das Schloss Aarwangen entstand durch die Herren von Aarwangen, kyburgische Ministerialadelige, im 13. Jahrhundert zur Sicherung des wichtigen Flussübergangs. Als erster Schlossherr von Aarwangen ist Ritter Burkart von Aarwangen nachgewiesen. In der Folge blieb das Schloss im Besitz der Herren von Aarwangen. |
- In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörten die Herren von Aarwangen zu den führenden Geschlechtern im Oberaargau und am kyburgischen Hof in Burgdorf. Nach dem Aussterben der Aarwanger mit dem Tod von Johann von Aarwangen im Jahre 1350 fielen Dorf und Herrschaft an die Grünenberg.
Nach der Übernahme von Burgdorf in 1384 verschob sich der bernische Einflussbereich Schritt um Schritt nach Osten. Nachdem 1415 die Eidgenossen den Habsburgern den Aargau entrissen, kaufte Bern 1432 Schloss und Herrschaft Aarwangen von Wilhelm von Grünenberg. Damit war der Grundstein der Landvogtei im Schloss Aarwangen gelegt, die bis zum Ende des bernischen Stadtstaates im Frühjahr 1798 bestehen blieb. Insgesamt residierten 75 Landvögte im Schloss. Danach wurde das Schloss an Private verkauft.
Besondere Aufgaben hatte es im Bauernkrieg 1653 zu übernehmen. Als Pferdewechselstation der bernischen Eilboten und als Zeughaus hatte es zusätzliche Funktionen.
1803 wurde Aarwangen wieder Amtshauptort und 1805 kaufte Bern das Schloss zurück. Seither diente das Schloss der bernischen Verwaltung als Kanzlei, Gericht und Gefängnis.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Aarwangen
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| Erwähnt / Bezeugt |
1339 |
| Besitz |
Schloss Spitzenberg, Emmental, BE, Schweiz |
| Ebenfalls von ihrem Grossvater Johann von Aarwangen geerbt |
- Die Burg war der Stammsitz der Freiherren von Spitzenberg. Das Geschlecht starb um 1240 aus. Die Anlage geriet 1241 in Abhängigkeit zur Abtei Trub. Diese verlieh die Burg Spitzenberg einem Zweig der Herren von Aarburg, der sich nach der Burg nannte. Noch vor 1274 kamen Burg und Herrschaft – 26 Höfe umfassend – in den Besitz der Habsburger, die noch vor 1306 ein Amt mit hohen und niederen Gerichten einrichteten und dieses an Adelsfamilien verpfändeten.
Zu diesen Pfandnehmern zählte Freiherr Rudolf II. von Balm, der nach seiner Beteiligung am Mordanschlag gegen König Albrecht I. 1309 von Habsburg enteignet wurde. Später verpfändeten die Herzöge Albrecht II. und Otto der Fröhliche von Österreich das Amt Spitzenberg an den Ritter Johann von Aarwangen, der es 1339 bei seinem überraschenden Übertritt ins Kloster St. Urban seiner Enkelin Margaretha von Kien und ihrem Ehemann Petermann I. von Grünenberg als Erbe übertrug. Von diesen beiden kam das Pfand 1375/1384 an den ältesten Sohn Hemmann I. von Grünenberg.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Spitzenberg_(BE)
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| Besitz |
Schloss Aarwangen, BE, Schweiz |
| Erbin der Herrschaft Aarwangen mit Burg und Brücke |
- Johann von Aarwangen stand dem Hause Habsburg nahe. So wurde er 1333 Landvogt im Aargau. 1339 übergab er völlig überraschend seine Güter der Enkelin Margaretha von Kien, Tochter Verenas und des Berner Schultheissen Philipp von Kien, und deren Ehemann Petermann I. von Grünenberg, um das Schwert mit der Kutte zu vertauschen und ins Kloster St. Urban einzutreten.
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| Tod |
spätestens 1377 |
| Personen-Kennung |
I61022 |
Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire |
| Zuletzt bearbeitet am |
27 Dez 2025 |