Margareta von Kien

Margareta von Kien

weiblich - 1377


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  • Name Margareta von Kien
    Geburt Bern, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht weiblich
    Info Ort Schloss Aarwangen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Das Schloss Aarwangen entstand durch die Herren von Aarwangen, kyburgische Ministerialadelige, im 13. Jahrhundert zur Sicherung des wichtigen Flussübergangs. Als erster Schlossherr von Aarwangen ist Ritter Burkart von Aarwangen nachgewiesen. In der Folge blieb das Schloss im Besitz der Herren von Aarwangen. 
    • In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörten die Herren von Aarwangen zu den führenden Geschlechtern im Oberaargau und am kyburgischen Hof in Burgdorf. Nach dem Aussterben der Aarwanger mit dem Tod von Johann von Aarwangen im Jahre 1350 fielen Dorf und Herrschaft an die Grünenberg.
      Nach der Übernahme von Burgdorf in 1384 verschob sich der bernische Einflussbereich Schritt um Schritt nach Osten. Nachdem 1415 die Eidgenossen den Habsburgern den Aargau entrissen, kaufte Bern 1432 Schloss und Herrschaft Aarwangen von Wilhelm von Grünenberg. Damit war der Grundstein der Landvogtei im Schloss Aarwangen gelegt, die bis zum Ende des bernischen Stadtstaates im Frühjahr 1798 bestehen blieb. Insgesamt residierten 75 Landvögte im Schloss. Danach wurde das Schloss an Private verkauft.
      Besondere Aufgaben hatte es im Bauernkrieg 1653 zu übernehmen. Als Pferdewechselstation der bernischen Eilboten und als Zeughaus hatte es zusätzliche Funktionen.
      1803 wurde Aarwangen wieder Amtshauptort und 1805 kaufte Bern das Schloss zurück. Seither diente das Schloss der bernischen Verwaltung als Kanzlei, Gericht und Gefängnis.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Aarwangen
    Erwähnt / Bezeugt 1339 
    Besitz Schloss Spitzenberg, Emmental, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Ebenfalls von ihrem Grossvater Johann von Aarwangen geerbt 
    • Die Burg war der Stammsitz der Freiherren von Spitzenberg. Das Geschlecht starb um 1240 aus. Die Anlage geriet 1241 in Abhängigkeit zur Abtei Trub. Diese verlieh die Burg Spitzenberg einem Zweig der Herren von Aarburg, der sich nach der Burg nannte. Noch vor 1274 kamen Burg und Herrschaft – 26 Höfe umfassend – in den Besitz der Habsburger, die noch vor 1306 ein Amt mit hohen und niederen Gerichten einrichteten und dieses an Adelsfamilien verpfändeten.
      Zu diesen Pfandnehmern zählte Freiherr Rudolf II. von Balm, der nach seiner Beteiligung am Mordanschlag gegen König Albrecht I. 1309 von Habsburg enteignet wurde. Später verpfändeten die Herzöge Albrecht II. und Otto der Fröhliche von Österreich das Amt Spitzenberg an den Ritter Johann von Aarwangen, der es 1339 bei seinem überraschenden Übertritt ins Kloster St. Urban seiner Enkelin Margaretha von Kien und ihrem Ehemann Petermann I. von Grünenberg als Erbe übertrug. Von diesen beiden kam das Pfand 1375/1384 an den ältesten Sohn Hemmann I. von Grünenberg.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Spitzenberg_(BE)
    Besitz Schloss Aarwangen, BE, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Erbin der Herrschaft Aarwangen mit Burg und Brücke 
    • Johann von Aarwangen stand dem Hause Habsburg nahe. So wurde er 1333 Landvogt im Aargau. 1339 übergab er völlig überraschend seine Güter der Enkelin Margaretha von Kien, Tochter Verenas und des Berner Schultheissen Philipp von Kien, und deren Ehemann Petermann I. von Grünenberg, um das Schwert mit der Kutte zu vertauschen und ins Kloster St. Urban einzutreten.
    Tod spätestens 1377 
    Personen-Kennung I61022  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

    Vater Philipp von Kien
    Mutter Elisabeth von Aarwangen
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F30486  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Ritter Petermann von Grünenberg   gest. 1375
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Kinder 
    +1. Ritter Heinzmann von Grünenberg   gest. 1382/84
    Familien-Kennung F30484  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 27 Dez 2025

  • Ereignis-Karte
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  • Wappen, Siegel, Münzen
    Kien (Kieneberg) - Wappen
    Kien (Kieneberg) - Wappen
    Wappen bei Aegidius Tschudy, 16. Jahrhundert

    Blasonierung: Im blauen Schild zwei gekreuzte silberne Geierklauen, die aus dem Schildrand wachsen. Als Helmzier auf dem hersehenden Helm zwei Büffelhörner in Silber und Blau, besteckt mit je vier Kugeln in verwechselten Farben. Die Helmdecken sind aussen Blau und innen Silber.
    Statt wachsend kommen die Geierklauen auch schwebend vor, zum Beispiel im Wappenbuch von Aegidius Tschudi. Dort ist die Helmzier mit Decken rot-silbern tingiert.

    Bild: Wikipedia; de:Aegidius Tschudi - Aegidius Tschudy, Wappenbuch, St. Gallen, Stiftsbibliothek (Cod. Sang. 1085)
    © Gemeinfrei

    Orte
    Schloss Aarwangen (um 1850)
    Schloss Aarwangen (um 1850)
    Das Schloss Aarwangen ist ein Schloss in der Gemeinde Aarwangen im Schweizer Kanton Bern. Es ist ein Baudenkmal von regionaler Bedeutung. Es liegt am Südufer der Aare bei der Brücke von Aarwangen an der Hauptstrasse von Niederbipp nach Langenthal.

    Bild aus: Wikipedia; This file is from the Mechanical Curator collection, a set of over 1 million images scanned from out-of-copyright books and released to Flickr Commons by the British Library.
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/019736/2007-08-10/

      von Kien

      Berner Nobilesgeschlecht (1175-Ende 14. Jh.). Um 1200 lässt sich Streubesitz im Berner Oberland, v.a. im Frutigtal nachweisen, u.a. die Herrschaft Mülenen mit den Burgen Aris ob K. und Mülenen (beide Gem. Reichenbach im Kandertal), was die Vermutung nahelegt, dass die K. erst dannzumal ins Oberland einwanderten, evtl. aus dem Tal der Langeten, wo der grösste Teil ihrer Besitzungen lag. Die Genealogie ist über fünf bis sechs Generationen relativ gesichert. Heiratsverbindungen bestanden mit den Frh. von Eschenbach, von Grünenberg und vermutlich von Wädenswil sowie u.a. mit den Ritteradligen Mülner aus Zürich. Ab 1232 waren die K. Lehensleute der Bf. von Sitten, nach 1250 Bürger von Bern und nach 1260 im Gefolge der Hzg. von Savoyen (ein Zweig der K. erbte in der 2. Hälfte des 13. Jh. die Herrschaft Worb). In dieser Zeit lässt sich eine zunehmende Verschuldung beobachten. Werner II. wurde 1271 Schultheiss von Bern. Ein Zweig der Fam. hatte im 14. Jh. in Thun wichtige Positionen inne. Die letzten männl. Mitglieder des Geschlechts führten zusätzlich den Titel Junker.

      Version vom: 10.08.2007
      Autorin/Autor: Franziska Hälg-Steffen

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 220.