Heinrich von Tengen

Heinrich von Tengen

männlich - 1254

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  • Name Heinrich von Tengen 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 1254 
    Personen-Kennung I6201  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire | Stammler Manfred - Vorfahren, Zurfluh Helena - Vorfahren, Zwyer Katharina - Vorfahren
    Zuletzt bearbeitet am 18 Apr 2020 

    Kinder 
    +1. Heinrich von Tengen,   gest. 1250
    +2. Konrad I von Tengen,   geb. Tengen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. zw 1269 und 1274
    Zuletzt bearbeitet am 29 Okt 2018 
    Familien-Kennung F2239  Familienblatt  |  Familientafel

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Tengen - Wappen
    Tengen-Wappen-sw
    Tengen - Wappen
    Tengen - Wappen
    Wappen der Grafen von Tengen in der Zürcher Wappenrolle, ca. 1340

    Bild: Wikipedia; Autor unbekannt - Zürcher Wappenrolle, vereinzelt aus der Faksimile-Publikation der Antiquarischen Gesellschaft Zürich von 1860 - Digitalisat
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Vom Herkommen der Edelfreien von Tengen

      Vierzehn Kilometer nördlich von Schaffhausen, nahe der Schweizer Grenze, liegt im Hegau, am Osthang des Randens, Tengen (650 m). Die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau, zwischen Nordsee und Schwarzem Meer geht mitten durch die Tengener Gemarkung. Die Einwohnerzahl beträgt schon seit langem gegen tausend. Tengen liegt an der äussersten Landstrasse des Reiches vom Hegau zum Klettgau und zur Baar. Eine zweite ansteigende Strasse hrt von Schaffhausen der Durach entlang über Merishausen, Wiechs und überquert die Hegaustrasse in der Gemeinde Tengen, um weiter nach Norden ins Aitrach- und Donautal zu verlaufen.
      Das ursprüngliche Dorf am Wannenberg (auch Burghalde genannt) reicht in seinen Ursprüngen in die Zeit der alemannischen Erschliessung des Hegaus zurück .
      Zum ersten Mal nennt eine Urkunde des Bischo Salomo II. von Konstanz zwischen 877 und 878 den Ort Tengen (Teingon) l). Als sich Kaiser Karl der Dicke in dieser Zeit auf der Insel Reichenau aufhält, weist er den Bischof an, nach Troyes an der Seieine im Frankenland zu reisen, wo Papst Johannes VIII. sich um Hilfe gegen die Sarazenen bemüht. Daraufhin beauftragt Bischof Sa­lomo seinen Gutsverwalter in Tengen, schleunigst einen Brief an den Bischof Regenhard von Strassburg zu befördern 2). In den Regesten der Bischöfe von Strassburg wird der Inhalt des Briefes angegeben: Bischof Salomo will in der kommenden Woche nach Strassburg kommen; er hofft den Abt Ruotho von Reichenau und den Grafen Udalrich vom Linz- und Argengau mitzubringen 3).
      Fast 200 Jahre fehlen dann die geschichtlichen Quellen, bis die ersten Nachrichten im Jahr 1080 die Edelfeien von Tengen bezeugen. In rascher Folge nennen die Urkunden des neugegründeten Klosters Allerheiligen in Schaffhausen als Augenzeugen und Mitsiegler: Gerolt de Tengin 1080 - Rudolf de Tengin 14. April 1090 - Rudolf und Burchard de Tengin 27. Februar 1100 - Burchard de Tengin 22. April 1112, Heinrich de Tengin 1131 - Heinrich und Rudolf , sein Neffe, de Tengin 1135 (in dieser Urkunde wird auch zum ersten Mal Heinrich von Küssaberg genannt) - Burchard de Tengin circa 1150.
      Unter den zahlreichen Zeugen dieser Dokumente sind die Herren von Ten­gen immer an bevorzugter Stelle genannt (6. bis 11. Stelle), was uns nachdenk­lich machen sollte. Wenn in früheren Geschichtsbeiträgen - so von Albert Funk und besonders Hubert Rothfelder - die Ansicht vertreten wurde, dass zwar nicht Bauern unsere Dörfer gründeten, vielmehr gehe die Gründung auf den Inhaber eines Stammhofes zurück, der seinen Besitz auf seinen Erstgeborenen vererbte, während die übrigen Söhne mit neneuer, umgebrochener Flur abgefun­den wurden. ««««««««Aus der Familie des Stammhofinhabers erwuchs die Ortsherr­schaft, die ein Kennzeichen des Ortsadels ist. Bei den Alemannen ist dieser alte Ortsadel die Mittelschicht der Freien. . . Die Herren von Tengen treten im Jahr 1080 in die Geschichte ein als Zeugen einer Urkunde des Klosters Allerheiligen. Aus üherer Zeit erfahren wir nichts von dieser Familie. Sie muss aber vom Hofgründer abstammen oder irgendwie mit ihm verwandt sein. Ihre Mitglieder hatten Zutritt zu den alten, reichsfreien Abteien Reichenau (gegr. 724), Sankt Gallen (um 750) und Rheinau (um 840), und die Tengen waren auch Mitglieder der Domkapitel in Chur, Konstanz, Strassburg und Köln.
      Als Graf Burkhard von Nellenburg am 27. Februar 1100 dem Kloster Aller­heiligen sein Gut in Hemmental bei Schaffhausen schenkte, werden als Zeugen in offensichtlicher Rangfolge genannt : Herzog Bertold von Zähringen, Markgraf Hermann von Limburg, Graf Theoderich von Nellenburg, Graf Ludwig von Stoffeln (auch von Pullendorf, Ramsberg und Bregenz genannt), Graf Bertold von Märstetten und dann als erste unter den mittelfreien Herren «««««««« Rudolf von Dengen und Burchard von Dengen»»»»»»»». Es muss also angenommen werden, dass die Tengen irgendwie in die Karolingerzeit zurückreichen, dass sie zum Uradel gehören. 4)
      Diese letzte Feststellung findet unsere Zustimmung; sie musss mit letzter Konsequenz durchdacht und überprüft werden. Wie bereits Eberhard Dobler in seiner Untersuchung über die Herren von Friedingen feststellen konnte, waren die Herren von Mahlspüren die unmittelbaren Vorfahren der Friedinger, die ihrerseits wiederum um eine Zweiglinie der älteren Herren von Hirscheck und Nachfahren der udalrichingischen Grafen von Bregenz gewesen sind. 5)
      Ähnlich liegen die Verhältnisse bei den Edelfreien von Tengen ; überblicken wir zunächst einmal ihren umfassenden Eigenbesitz um ihre Stammburg im badischen Landesteil zu Beginn des 12. und 13. Jahrhunderts : Tengen, Büsslingen, Uttenhofen, Kommingen, Kirchstetten - Wiechs -, sodann das um­fangreiche Allodialgut in der Schweiz in den Kantonen Schaffhausen und Zürich : Aazheim, Altbüren, Basadingen, Bassers dorf, Beringen, Bisikon, Bülach mit Winkel, Buchberg, Dachsen mit der Burg Laufen, Eglisau mit der Burg Seglingen und der Zollstätte an der Rheinbrücke, Ober- und Untererlins­bach, Eschheim, Flaach, Fischental, Füsibach, Goldbach, Hochfelden, Hüntwangen, Kloten, Küsnacht, Lohn, Löhningen, Niederflaach, Niederhasli, Niederteufen, Oberglatt, Rafz mit Wil, Rath, Rorbas mit Burg, Rettikon, Riedern, Riet, Rüdlingen, Schwarzach beim Kloster Paradies, Sulgen, Düben­ dorf, Tössriedern, Uhwiesen, Wallisellen, Wiedikon, Wilchingen.

      Dazu käme noch Streubesitz im Schwarzwald um die Burg Wiesneck, am Kaiserstuhl in Buchheim und Wasenweiler und schliesslich im Markgräflerland in Heitersheim.
      Dieser grosse Allodialbesitz kann niemals aus kleinen Parzellen etwa durch Heirat und Kauf gewachsen sein, besonders wenn wir die Landkarte von Schaffhausen, Eglisau und Bülach betrachten - die Edelfeien von Tengen konnten damals ja auf eigenem Gelände von ihrer Stammburg Tengen bis an den Zürichsee reiten -, er rührt, wie Eberhard Dobler überzeugend nach­ weisen konnte, aus älterem Hirschecker und Bregenzer Familienerbe her. 6)
      Nach eingehender Untersuchung der Nellenburger Urkunde vom 1. März 1080, ausgestellt im Rhein, Basel gegenüber - betrifft die Vergabung des Grafen Burkhart von Nellenburg an das Kloster Allerheiligen -, kommt Dobler zu dem naheliegenden Schluss, dass Gerold von Tengen (der erste uns bekannte Namensträger der Freiherrn) und Gerold von Buch als Zeugen an 7. und 8. Stelle stehend schon dem Namen nach einen der hirscheckischen Vorzugs­ namen tragen und aufgrund der Besitzverhältnisse in BBüsslingen miliäre Beziehungen zwischen den Herren von Tengen und den Herren von Hirsch­eck bestanden haben. ««««««««Damit stellt sich schon die weitere Frage, ob wir nicht den ganzen hegauischen Besitz der Edelfreien von Tengen, der sich im 11. und 12. Jahrhundert um Tengen und Büsslingen im oberen Bibertal gruppierte, als Bregenzer Erbe anzusprechen haben. Hirschecker und Tengener Besitz wären also, wenn dies zutrifft, gleichen Ursprungs; hierbei kämen die Herren von Hirscheck zufolge des höheren Alters dieser Familie als Besitzvorgänger und Vorfahren der Tengener in Betracht. »»»»»»»»
      ««««««««Von den frühesten Namen der Herren von Tengen - Gerold, Rudolf, Burkhard und Heinrich - sind wenigstens Gerold, Burkhard und Heinrich schon im 10. und 11. Jahrhundert bei den Bregenzern und bei ihrem Hirsch­eckischen Zweig vertreten; später finden wir dann bei den Tengenern unter anderen die ebenfalls beiderseitigen Ulrich, Hermann und Konrad. Auch die Namensübereinstimmung geht damit soweit, dass wir die Herren von Tengen als eine Zweiglinie der Hirschecker identifizieren können.»»»»»»»» Dobler stellt eine interessante Stammtafel auf, die ganz überraschende Einsichten schenkt, be­sonders im Hinblick auf die schweizerischen Allodialgüter der Tengen :
      Weil die Herren von Hirscheck auf Luitfried von Bregenz-Winterthur, den Stammvater der Grafen von Winterthur, zurückgehen, muss dies auch für die Herren von Tengen gelten. Dass es sich so verhält, lässt sich aus dem grossen Besitzgut im Gebiet von Eglisau und Bülach erhärten.
      Bereits Paul Kläui hat in seiner Studie über hochmittelalterliche Adelsherr­ schaften im Zürichgau auf den älteren Besitz der Herren von Winterthur hin­gewiesen.7) An einzelnen Beispielen zeigt er auf, dass nach der Niederlage des Herzogs Ernst von Schwaben und seines Freundes Graf Werner von Kiburg aus dem Winterthurer Haus, die sich gegen König Konrad II. aufgelehnt hatten und im Kampf 1030 den Tod gefunden hatten, die Güter Werners ge­pfändet und an königstreue Adlige verliehen wuurden. Kläui muss die Frage unbeantwortet lassen, wie dieser grosse Landkomplex am Irchel in den Besitz der Tengen gekommen ist. Dobler hat durch seine vorzügliche Forschung im Hegau die Lösung gefunden : «««««««« Der 1030 gefallene Rebell Werner war als Sohn Liutfrieds von Winterthur der Vatersbruder Hermanns d.Ä. von Hirscheck, von dem wiederum die Tengen abstammen. Der spätere Besitz der Tengen um Bülach ist also von Liutfried offenbar nicht an seinen Sohn Werner von Kiburg, dem Rebellen von 1030, sondern an den zweiten Sohn Adalbert vererbt und deswegen nicht in den Strudel nach dem Untergang Werners hineingezogen worden. Von Adalbert ist dieser Komplex auf Hermanns von Hirscheck und Adalberts weitere Nachkommen gelangt, zu denen auch die Herren von Ten­gen im Mannesstamm gehören. »»»»»»»»

      Nach diesen weitgespannten Ausführungen über die Herkunft der Edel­feien von Tengen kehren wir jetzt in die Zeit des ausgehenden 12. Jahrhun­derts zurück. In einer um den 22. September 1183 bis 1185 in Verona aus­gestellten Urkunde beauftragt Papst Ludus III. den Bischof Hermann von Fridingen in Konstanz und die Äbte von Reichenau und Rheinau, den edlen Heinrich von Tengen zu veranlassen, dem Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen die Kirche in Büsslingen zurückzugeben - dieser hatte ebenfalls be­rechtigte Ansprüche auf die Vogtei und den Kirchensatz daselbst. 1188 wird Heinrich Vogt der Kirche zu Bülach genannt. Am 26. Oktober 1189 verzichtet Heinrich mit seinen Söhnen im Beisein Kaiser Friedrichs I. (Barbarossa war wenige Jahre zuvor durch die grosse Erbscha des Grafen Rudolf von Pullendorf Nachbar der Tengen geworden) auf seine Ansprüche in Büsslingen. Im Gefolge dieses Heinrich steht der in der deutschen Literatur in hohem Ansehen stehende Minnesänger Hartmann voon der Aue (1160-1210). In der Weingartner Liederhandschrift, die um l300 für den Bischof von Konstanz angefertigt wurde, sehen wir Herrn Hartmann von Aue als schwer gepanzerten Ritter auf seinem Streitross dahersprengen; auf dem Helm, Schild und Sattel­ führt er den weissen Adlerkopf, das Wappen der Thurgauer Herren von Westersbühl (heute Wespersbühl bei Andelfingen Kanton Zürich). Das gleiche Wappen gibt ihm nur wenig später auch die berühmte Manessische Hand­schrift. Jedenfalls wusste man in Konstanz und Zürich zu Beginn des 14. Jahr­ hunderts um das Verhältnis Hartmanns zu dem schweizerischen Ministerialen­geschlecht der Westerbühler. Nun nennen sich gelegentlich die Herren von Tengen nach ihrem Burgsitz Eglisau ««««««««von AAue»»»»»»»», und Hartmann konnte seinen Herkunftsnamen als deren Lehensmann geführt haben.8) Schwer erschüttert über den frühen, vermutlich gewaltsamen Tod seines geliebten Dienstherrn schrieb er um 1189 den Gregorius, 1194 die liebliche Novelle voom armen Heinrich (dazu Erec und lwein und 17 Lieder über Minne und Kreuzzug). Betrachten wir die vorgenannten Daten 1183, 1188 und 1189, so reiht sich das Leben und Werk des Minnesängers exakt ih den Lebensraum des Heinrich von Tengen ein. Starb der Dienstherr bereits in jungen Jahren, dann wäre ein ande­rer Heinrich ll3l und ll35 genannt als sein Vorgänger bzw. Vater anzusetzen. Für die Zeit von l209 bis l238 ist ein weiterer Heinrich als sein Sohn bezeugt. Es wäre erfreulich, wenn die Forschung diesem zum ersten Mal veröffentlichten Argument Beachtung schenken würde.
      Karl Christian Sachs

      1) Die Zeit der undatierten Urkunde kann nach Zeumer ««««««««Formulae Salomonis »»»»»»»», neues Archiv VIII. 5 27, auf das Jahr 877-878 beschränkt werden.
      2) Regesten der Bischöfe von Konstanz Nr. 165.
      3) Regesten der Bischö von Strassburg Nr. loo.
      4) Hubert Rothfelder: Tengen, der Stammhof, das Sippendorf, die Sippe-Grossmark: im Hegau, Heft lO, 1960, S. 222 und 223.
      5) Eberhard Dobler, «««««««« Die Herren von Friedingen a l s Nach hren der Herren von Mahlspüren und der Grafen von Nellenburg»»»»»»»», Hegau-Heft 26, 1969, S. 27 .
      6) Herrn Dr. Dr. Eberhard Dobler in Freiburg darf ich r die Einsichtnahme seines Manuskriptes, ««««««««Udalrichinger und Konradinger im Regau»»»»»»»», das in Bälde in der Hegaugeschichtszeitschrift er­ scheinen wird, herzlich danken, besonders aber da r, dass ich das Ergebnis seiner Untersuchung über die Freiherren von Tengen an dieser Stelle verö entlichen darf.
      7) Paul Kläui, Hochmittelalterliche Adelsherrscha en im Zürichgau, Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft Zürich 40 (1960).
      8) Friedrich Ranke, Hartmann von Aue : Der arme Heinrich. Verlag Benno Schwabe, Klosterberg, Basel 1943.


      Weitere Informationen auf www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch

    • http://www.habsburg.net/ausfluege-sehenswuerdigkeiten/wir-fahren-nach/deutschland/tengen/

      Historie
      • 1.-3. Jh. Römische Funde.
      • 878 entstand der älteste Teil von Tengen, einfach Dorf genannt, an der Strasse vom Hegau ins Wutachtal und in den Schwarzwald. In diese Zeit fällt auch die erste urkundliche Erwähnung von ««««««««teingon»»»»»»»» im Zusammenhang mit einem bischöflichn Gutshof von Konstanz.
      • 12. Jh. In der Mitte des 12. Jh.s erbauten die Freiherren von Tengen auf einem nahe gelegenen Felsvorsprung eine Burg mit Bergfried.
      • 1100 wird Blumenfeld erstmals urkundlich erwähnt. Die Gründung der Siedlung geht auf die Herren von Blumberg zurück. Seit 1465 untersteht Blumenfeld der vorderösterreichischen Landgrafschaft Nellenburg.
      • 1275 Heinrich von Tengen verkaufte die hintere Herrschaft mit dem Dorf, zusammen mit weiteren Höfen und Dörfern an Albrecht von Klingenberg, der das Gebiet alsbald an die Habsburger weiterverkaufte.
      • 1291 Tengen-Hinterburg, das sich um die romanische Burganlage herum entwickelt hatte, erhielt zum bisherigen Marktrecht von König Rudolf I. auch das Stadtrecht (Urkunde ausgestellt in Basel). Zwischen Tengen-Dorf und Tengen-Hinterburg entstad im 13. Jh. eine zweite Stadtanlage, Tengen-Stadt genannt.
      • 1387 Die Klingenberger werden nunmehr als österreichische Lehensnehmer wieder Herren über ihre früheren Rechte und Besitze in der ««««««««hinteren Herrschaft Tengen»»»»»»»».
      • 1422 Die Freiherren von Tengen werden zu Grafen ernannt. Ihnen gehörte Tengen-Stadt oder die ««««««««vordere Herrschaft»»»»»»»» bis 1522.
      • 15. Jh. mehrere Herrschaftswechsel im vorderösterreichischen Gebiet um Tengen, wobei Tengen schlussendlich an die Deutschordenskommende Mainau fiel.
      • 1499 Im Schwabenkrieg verhält sich Tengen, zuvor Mitglied im schwäbischen Städtebund, neutral.
      • 1519 Die Burg fällt einem Brand zum Opfer und brennt bis auf den Grund nieder. Einzig der 32 m hohe Turm bleibt erhalten.
      • 1806 Tengen fällt nach der Auflösung der Heiligen Römischen Reiches an das Grossherzogtum Baden.
      • 19. Jh. Wachstum der Stadt. Es entstehen die meisten Gebäude zwischen Tengen-Dorf und Tengen-Stadt.
      • 1971/75 Gemeindereform: zur Gemeinde Tengen gehören nunmehr Büsslingen, Watterdingen und Wiechs am Randen sowie Beuren am Ried, Blumenfeld, Talheim, Uttenhofen und Weil.