Graf Walram IV. von Nassau-Wiesbaden-Idstein

Graf Walram IV. von Nassau-Wiesbaden-Idstein

männlich 1354 - 1393  (39 Jahre)


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  • Name Walram IV. von Nassau-Wiesbaden-Idstein
    • Er nannte sich zeitweise auch urkundlich Walrab(e).
    Titel Graf
    Geburt 1354 
    Geschlecht männlich
    Titel (genauer) Grafschaft Nassau-Wiesbaden-Idstein Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Graf von Nassau-Wiesbaden-Idstein 
    • Nassau-Idstein, teilweise und zeitweise auch als Nassau-Wiesbaden-Idstein bezeichnet, war ein Territorium im Heiligen Römischen Kaiserreich und eine Linie des Hauses Nassau. Es gehörte dem Oberrheinischen Reichskreis an. Das Gebiet bestand während eines Großteils seiner Geschichte im Wesentlichen aus der Herrschaft Idstein und der Herrschaft Wiesbaden.
      Graf Adolf I. bekam Idstein und Wiesbaden. Residenz war Idstein. Er ließ Burg Adolfseck an der Aar erbauen. Diese trug er dem Erzstift Mainz zu Lehen auf. Grundsätzlich konnten die Idsteiner auf Grund der starken Nachbarn Katzenelnbogen und Eppstein kaum als expansive Macht hervortreten.
      Nachkommen waren die Mainzer Erzbischöfe Adolf und Johann II. Walram II. ließ in der Nähe von Idstein die Burg Wallrabenstein erbauen. Vom Zerfall der Herrschaft Eppstein seit der Mitte des 15. Jahrhunderts konnten die Idsteiner im Gegensatz zu den Grafen von Katzenelnbogen nicht profitieren.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Nassau-Idstein
    Tod 7 Nov 1393 
    Personen-Kennung I62589  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2026

    Vater Graf Adolf I von Nassau-Wiesbaden-Idstein,   geb. 1307   gest. 17 Jan 1370, Idstein Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 63 Jahre)
    Mutter Margaretha von Nürnberg,   geb. vor 1325   gest. nach 13 Nov 1382 (Alter 57 Jahre)
    Familien-Kennung F11644  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Bertha von Westerburg (Haus Runkel),   geb. 1356   gest. 24 Dez 1418 (Alter 62 Jahre)
    Eheschließung 1374 
    Notizen 
    • Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:
      - Margarethe (* 1375, † nach 1432), heiratete 1398 Graf Heinrich VII. von Waldeck
      - Adolf II. von Nassau-Wiesbaden-Idstein (* 1386, † 1426), Nachfolger des Vaters als Graf von Nassau-Wiesbaden-Idstein
    Kinder 
    +1. Margarethe von Nassau-Wiesbaden-Idstein
    Familien-Kennung F31385  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 20 Feb 2026

  • Wappen, Siegel, Münzen
    Nassau - Grafenwappen
    Nassau - Grafenwappen
    Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch 1450–1480, älterer Teil: Grafen von Nassau

    Die Wappen des Hauses Nassau sind vom Wappen der französischen Region Franche-Comté abgeleitet.
    Stammwappen der ottonischen Linie:
    Im blauen, mit goldenen Schindeln bestreuten Schild ein goldener rotbewehrter Löwe; auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein schwarzer Flug, belegt mit einem aufgebogenen silbernen Schrägbalken, der mit goldenen Lindenblättern belegt ist, die aus goldenem Flechtwerk oberhalb des Balkens, durch dessen Maschen die Schwungfedern des Fluges gesteckt sind, herabhängen. (Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Flechtwerk nicht mehr dargestellt.)
    Stammwappen der walramischen Linie:
    Im blauen, mit goldenen Schindeln bestreuten Schild ein goldener rotbewehrter Löwe (seit dem 15. Jahrhundert auch rot- oder goldengekrönt); auf dem Helm mit blau-goldenen Decken zwei blaue, mit goldenen Schindeln bestreute Büffelhörner, zwischen denen seit 1353 der goldene, rotbewehrte und rotgekrönte Pfälzer Löwe sitzt.
    Anlässlich der Erbeinigungskonferenzen, inklusive des Nassauischen Erbvereins, zwischen den beiden Hauptlinien wurde zu Bad Ems im Sommer 1783 festgesetzt, dass der nassauische Löwe rot bewehrt und rot gekrönt werden solle. Dessen ungeachtet wird er heute, wie auch schon im großen und mittleren Wappen des Königreichs Preußen und der preußischen Provinz Hessen-Nassau, bzw. der späteren Provinz Nassau, im königlich niederländischen Wappen wie im großherzoglich luxemburgischen Wappen golden gekrönt.

    Bild: Verschiedene unbekannte Künstler - Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 c – Image 40
    © Gemeinfrei
    Nassau-Wiesbaden-Idstein - Wappen
    Nassau-Wiesbaden-Idstein - Wappen
    „Wappen der Fürsten zu Nassau von der älteren Linie.“ (Walramsche Linie): Nassau-Saarbrücken, N.-Weilburg, N.-Usingen, N.-Idstein.

    Bild: Wikipedia; Johann Wolfgang Trier - altkolorierter Kupferstich; Wappendarstellung aus Johann Wolfgang Triers Werk „Einleitung zu der Wapen-Kunst“; Leipzig 1714 - https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_Trier
    © Gemeinfrei

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Walram_IV._(Nassau-Wiesbaden-Idstein)

      Er war ein Sohn des Grafen Adolf I. von Nassau-Wiesbaden-Idstein (* um 1307, † 1370) und dessen Frau Margarethe von Zollern-Nürnberg (* vor 1325, † nach 1382), Tochter des Nürnberger Burggrafen Friedrich IV. Zwei seiner Brüder waren Erzbischöfe von Mainz: Adolf I. (1381 bis 1390) und Johann II. (1397 bis 1419). Sein ältester Bruder war Graf Gerlach II. von Nassau-Wiesbaden-Idstein.

      Walram IV. folgte seinem Vater 1370 in der Regierung der Grafschaft. Er förderte besonders die Entwicklung der Stadt Wiesbaden, der er 1393 das ersterhaltene Stadtprivileg, einen Freiheitsbrief, erteilte. Unter seiner Herrschaft wurde in Wiesbaden 1379 die „Gesellschaft mit dem Lewen“ gegründet, „eine der bedeutendsten Adelsverbindungen des 14. Jahrhunderts“. Graf Walram ließ zwischen 1386 und 1393 in Wiesbaden und Idstein Münzen prägen. 1389 nahm er an der Kronberger Fehde gegen Frankfurt teil und wurde gefangen genommen. Um 1390 ließ er bei Holtzhausen die nach ihm benannte Burg Wallrabenstein erbauen, deren Fertigstellung er jedoch nicht mehr erlebte.