Hugo von Hegi

Hugo von Hegi

männlich 1410 - nach 1493  (83 Jahre)


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  • Name Hugo von Hegi
    Geburt cir 1410 
    Geschlecht männlich
    Bürger 1468  Winterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Militär / Gefecht 1444  Brugg, AG, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beteiligt am Überfall auf Brugg 
    Militär / Gefecht 1460 
    In österreichischen Densten gegen die Eidgenossen 
    Erwähnt / Bezeugt 1430 
    Besitz Stiftete eine Pfründe und eine Messe zu Oberwinterthur, Wohltäter der Armen 
    Besitz 1460  Schloss Hegi, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    vermacht das Schloss Hegi und sämtliche Ländereien an seine Tochter Barbara 
    • Als Erbauer der Anlage gelten die Herren von Hegi, die 1225 mit Wetzel I. erstmals urkundlich erwähnt werden. Die Burg stand auf dem Land des Bischofs von Konstanz, dessen Ministeriale die Herren von Hegi waren.
      1519 kam die Herrschaft Hegi durch die Heirat von Barbara von Hohenlandenberg mit Kaspar von Hallwyl in Besitz der Aargauer Familie. Hans von Hallwyl erwarb die niedere Gerichtsbarkeit über das Dorf Hegi und kauft weitere Rechte hinzu, wodurch Hegi zum Zentrum einer kleinen Herrschaft wurde. 1587 verhinderte die Stadt Zürich den Verkauf des Schlosses an die Winterthurer. Sie kaufte es selbst und richtete darin eine Obervogtei ein. Trotzdem blieb Hegi ein Lehen des Bistums Konstanz.
      Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hegi
      Laut Rübel-Blass kommt Schloss Hegi vorher durch Barbara von Hegi an die von Hohenlandenberg..? (ms)
    Tod nach 8 Jul 1493 
    Beerdigung Grabkapelle, Schloss Hegi, Winterthur, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I11394  Reise in die Geschichte / Journey into the history / Voyage dans l'histoire
    Zuletzt bearbeitet am 15 Nov 2025

    Vater Hugo von Hegi   gest. tot 1430
    Mutter Ursula von Reinach (Rinach)
    Eheschließung Datum unbekannt 
    Familien-Kennung F5618  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Beatrix von Wilberg   gest. vor 1495, Winterthur, ZH, Schweiz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Eheschließung Datum unbekannt  [1
    Notizen 
    • Das Ehepaar hatte 1 Sohn und 2 Töchter
    Kinder 
    +1. Hugo von Hegi   gest. 1493
    +2. Elisabeth (Elsine) von Hegi   gest. spätestens 1506
    +3. Barbara von Hegi
    Familien-Kennung F5617  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 15 Nov 2025

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsMilitär / Gefecht - Beteiligt am Überfall auf Brugg - 1444 - Brugg, AG, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBesitz - vermacht das Schloss Hegi und sämtliche Ländereien an seine Tochter Barbara - 1460 - Schloss Hegi, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBürger - 1468 - Winterthur, ZH, Schweiz Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsBeerdigung - - Grabkapelle, Schloss Hegi, Winterthur, Schweiz Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Wappen, Siegel, Münzen
    von Hegi - Wappen
    von Hegi - Wappen
    Scheibler'sches Wappenbuch, älterer Teil; Seite 110

    Bild: Wikipedia - verschiedene unbekannte Künstler
    © Public Domain

    Orte
    Hegi - Schloss
    Hegi - Schloss
    Nordwestecke

    Bild: Wikipedia - Adrian Michael - Eigenes Werk
    © CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0

  • Notizen 
    • Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/018214/2017-05-05/

      Hugo von Hegi

      * um 1410, ✝︎ nach dem 8.7.1493, ab 1468 von Winterthur (1486 erneuert). Sohn des Hugo. ⚭ ​Beatrix von Wilberg (Wildberg), Witwe des Ritters Friedrich von Hinwil. Meier von Wiesendangen sowie Vogt von Gundetswil (Bertschikon) und Buch (Wiesendangen). 1460 gab Hugo von Hegi alle Lehen vom Haus Österreich zugunsten seines Schwiegersohns Jakob von Hohenlandenberg auf. Er führte verschiedene Rechtshändel, unter anderem mit dem Kloster Petershausen. Im strengen Winter 1491 liess er die Hungernden in Winterthur speisen.

      Version vom: 05.05.2017
      Autorin/Autor: Franz Mauelshagen

    • Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_von_Hegi_(um_1410%E2%80%931493)

      Hugo von Hegi (* um 1410; † nach dem 8. Juli 1493), auch Hug von Hegi genannt, war der letzte Vertreter der Familie «von Hegi», deren Stammburg das Schloss Hegi war.

      Leben
      Hugo von Hegi wurde um 1410 als Sohn von Hugo von Hegi und Ursula von Reinach geboren. Er war verheiratet mit Beatrix von Wildberg, der Witwe von Friedrich von Hinwil.

      Erstmals erwähnt wird sein Name 1440. Er residierte jedoch wie sein Vater nicht mehr im Stammschloss in Hegi, sondern lebte zuerst in Frauenfeld, wo er ein Haus besass. 1444 kaufte er sich frei und kämpfte er auf Seite der Habsburger im Alten Zürichkrieg. Als Österreich-Habsburg in Frauenfeld seine Macht verlor, legte sich Hugo von Hegi, wie andere Kleinadlige auch, dort mit der Obrigkeit an. In dieser Sache wurde er 1448 als Geächteter bei Gericht vorgeladen und 1453 als Räuber bezeichnet.

      1458 ist sein einziger Aufenthalt auf Schloss Hegi nachweisbar. 1460 vermachte er das Schloss und sämtliche Ländereien seiner Tochter Barbara, die mit Jakob von Hohenlandenberg vermählt war. Seine aus dieser Ehe entstandenen Enkel Ulrich und Hugo von Hohenlandenberg erweiterten das Schloss Hegi beträchtlich. Hugo wurde 1496 Bischof von Konstanz, drei Jahre nach Hegis Tod.

      1469 verliess Hegi Frauenfeld und wurde Bürger von Winterthur, wo er ein Haus beim Königstor besass. 1460 nahm er bei der Verteidigung der Stadt gegen die Belagerung durch die Eidgenossen teil. In Winterthur erlangte Hugo von Hegi ein hohes Ansehen, obwohl er nie ein politisches Amt bekleidete. Anders als in Frauenfeld kam er hier auch nie mit dem Gesetz in Konflikt, sondern machte sich als Wohltäter und Vermittler einen Namen. Er setzte sich für die Begnadigung Verurteilter ein und hielt Fürsprache für seine Freunde bei der Besetzung öffentlicher Ämter. Im Jahr 1491, als es nach einem kalten Winter eine grosse Teuerung gab, unterstützte er die Hungernden. Laut dem Chronisten Laurentius Bosshart soll er dabei täglich 170 Personen unterstützt haben.

      Hugo von Hegi verstarb nach dem 8. Juli 1493. Er wurde in einer eigens für ihn errichteten Grabkapelle im Schloss Hegi beigesetzt. Im selben Jahr wurde der Südturm der Stadtkirche Winterthur fertiggestellt, wo ihm zu Ehren sein Wappen als Wandmalerei in der Sakristei zu sehen ist.

      Weblinks
      Artikel Hegi im Winterthur Glossar
      Franz Mauelshagen: Hegi, Hugo von. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

    • Zitat aus: https://www.winterthur-glossar.ch/app/default/pub/fw.action/wine.article?ce_id=29&ce_name=Organisation

      Herausragender und letzte Vertreter der Familie ist Hug von Hegi. Das Leben und Wirken des Adligen, der ab 1440 in Urkunden auftaucht und 1493 in hohem Alter stirb ist gut dokumentiert. Er war Sohn des Hugo von Hegi und der aargauischen Adligen Ursula von Reinach. Erlebte wie sein Vater zuerst hauptsächlich in Frauenfeld, wo er ein Haus besass. Die Thurgauische Kleinstadt war auch regionaler Stützpunkt der habsburgischen Herrschaft in der Ostschweiz, in deren Diensten Hug wiederholt auftrat. So kämpfte Hug von Hegi als habsburgischer Söldner im Alten Zürichkrieg. 1444 quittiert er den Dienst durch einen Freikauf. Durch die Machverluste Österreichs kam die Stunde für Kleinadlige wie Hug von Hegi. In langjährigen Auseinandersetzungen legt er sich mit Habsburg und der Stadt Frauenfeld an. 1448 wird er als Geächteter vor das Landgericht geladen und 1453 von Frauenfeldern als Räuber bezeichnet. Der Streit drehte sich hauptsächlich darum, dass die Adligen aus Frauenfeld sich den Forderungen (Steuern bezahlen, Treueeid leisten und Bewachungspflichten ausführen) nicht unterziehen wollten.

      1469 verlässt Hug von Hegi Frauenfeld und wird am 8. Februar 1469 Bürger von Winterthur. Für das Bezahlen einer Steuer von drei Gulden behält er sich weitgehende Freiheiten vor. Bis zu seinem Tod lebt er an der unteren Steinberggasse beim Königstürli. In Winterthur tritt Hug von Hegi vor allem als Vermittler, Bürge und Wohltäter in Erscheinung. Wiederholt besiegelt der Kleinadlige Gnadenakte des städtischen Rates, bittet für Verurteilte, regelt Streitigkeiten zwischen einzelnen Bürgern oder legt bei der Vergabe städtischer Ämter oder Pfründen ein gutes Wort für ihm ergebene Personen ein. Obwohl der Adlige auf eigenen Wunsch nie städtische Ämter übernommen hat, geniesst er in Winterthur grosses Ansehen. Das bezeugt auch die prominente Platzierung seines Wappens in der Gewölbemalerei des 1493 fertiggestellten Südturm der Stadtkirche Winterthur. Ein Aufenthalt im Schloss Hegi ist nur gerade ein einziges Mal, 1458, nachweisbar. Hug von Hegi hat seine Güter und Rechte unter ständigen Reibereien von Frauenfeld und von Winterthur aus verwaltet.

  • Quellen 
    1. [S52] Eduard Rübel, Ahnentafel Rübel-Blass, Blatt 206.