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Wie es dazu kam..


Der Anfang: Jun 2014
Aus dem Wunsch heraus, zu wissen, wer waren denn unsere UrGrosseltern und woher kommen wir überhaupt,, habe ich im Juni 2014 mit der Suche begonnen. Ohne jegliche Ahnung von Genealogie waren die ersten Schritte sehr schwierig. Von den Grosseltern habe ich nur diejenigen väterlicherseits noch gekannt. Wohl haben wir mal Brüder meines Grossvaters besucht aber damals war ich noch zu klein um viel in Erinnerung zu behalten. Leider wurde in unserer Familie nie über unsere Vorfahren gesprochen und Dokumente waren auch nicht vorhanden. Irgendwo im Kopf sind mir jedoch noch die Namen einiger Ortschaften geblieben was mir dann doch geholfen hat. Meine ersten Sondierungen und Fragen in der noch verbliebenen bekannten Verwandtschaft blieben erfolglos. Der Ort Tannenkirch in Baden-Württemberg blieb mir als Ursprung und Heimat der Stammler-Linie seit Jugend im Gedächtnis. Durch die ersten Schritte und Suche in dieser Richtung erfuhr ich von den in Deutschland verbreiteten Ortssippenbücher und Ortsfamilienbücher, in der Schweiz gibt es diese leider nicht. So begann ich die Bücher der für mich relevanten Ortschaften aufzustöbern und zu kaufen womit ich die ersten Erfolge erzielen konnte und unser Stammbaum begann endlich zu wachsen.

Ausbau: 2015
Bei einem Besuch in der Heimat meiner Ahnen väterlicherseits, Tannenkirch, hat sich herausgestellt, dass just in dieser Woche ein neues Ortsfamilienbuch erschienen sei, also das für mich wichtigste Buch das mir noch fehlte. Mit diesem konnte ich den Kreis der Vorfahren zügig erweitern. Mittlerweile hatte ich etwa 20 Ortsfamilienbücher zusammengetragen was gar nicht so einfach war da die meisten schon vergriffen und nicht mehr erhältlich waren. So habe ich einige Exemplare auch im Internet ersteigert. Andere durfte ich durch liebenswürdiger Zustimmung der Besitzer Seitenweise oder gar (zB Wollbach) ganz durch fotografieren. Zwar konnte ich so sehr viele, aber doch nicht alle Verbindungen unserer Altvorderen eruiren. In dieser Zeit habe ich daher auch die Hilfe professioneller Genealogen in Anspruch genommen. Diese konnten dann recht schnell den Stammbaum vergrössern und die zugehörigen Dokumente wie Geburtsregister-Einträge und dergleichen beschaffen. Dazu besten Dank an Frau Metzger (für die Schweiz) und Herr Wollmershäuser (für Deutschland), ohne Euch hätte ich es wohl nicht geschafft oder zumindest sehr viel länger gebraucht. In der Schweiz führt, väterlicherseits, die Linie der Grossmutter ins Bernische Eriswil und die der UrGrossmutter in den Kanton Uri nach Sisikon. In Deutschland konnte ich die direkten Vorfahren mit Namen Stammler bis 1633 zurückverfolgen. Durch die gesammelte Erfahrung, auch durch einschlägige Literatur, war ich mit der Zeit in der Lage die alten Kirchenbuch-Einträge selbst zu transkribieren was vorher ja die Profis machten. So habe ich den Fotos der Einträge jeweils die zugehörige Transkription beigefügt. Es wurde mir klar, dass es für einen guten Stammbaum wichtig ist die Kette der direkten Ahnen zu belegen.

Wie es gewachsen ist..

Geschichte: 2016
Eine grosse Freude war es zu sehen wie unser Stammbaum nun rasch wuchs und immer mehr Linien dazu kamen. Sowohl im Markgräflerland wie auch im Kanton Uri ist die Verwandtschaft um viele Hundert Personen in die Breite und weit in die Tiefe gewachsen. Unendlich viele Stunden habe ich damit verbracht alte Handschriften zu entziffern und verständlich niederzuschreiben. Habe alte Jahrbücher oder historische Jahresblätter gesucht und erstanden um weitere Informationen über unsere Ahnen zu finden. So hat mich die Genealogie letztendlich in seinen Bann gezogen und mehr als fasziniert. Bisher waren alle Vorfahren eher einfache Leute. Gross war mein Erstaunen deshalb als ich bemerkte, dass in der Urschweiz plötzlich die eine oder andere Linie zu äusserst interessanten Persönlichkeiten führte. Da erschienen auf einmal historisch erfasste Menschen im Stammbaum über die auch Artikel über ihre Taten und Wirken zu finden waren. Wieder machte ich mich auf den Weg in Antiquariate und auf die Suche im Internet. Auf beiden Wegen fand ich weitere Bücher wie „Ahnen Benziger Müller“ oder die „Püntener Chronik“ und weiteren Schriften mit denen ich meine Forschung weiterführen konnte. Fast unbemerkt überschritt ich so die Linie von der Suche in den Kirchenbücher hin zum blättern in historischen Aufzeichnungen und Berichten von Schreiberlingen und Forschern der letzten Jahrhunderte. Klar war ich überrascht als ich auf eine direkte Verbindung bis zu „Karl der Grosse“ hingewiesen wurde. Gleichzeitig war mir jedoch auch bewusst, dass ich mittlerweile zwei verschiedene Arten der Ahnenaufzeichnung betrieb. Einerseits den Ahnenstammbaum der durch Kirchenbuch-Aufzeichnungen belegt ist. Andererseits eine Umsetzung von historischen Berichten in die Form eines Stammbaumes. Vor allem die Berichte einer Vielzahl von früheren Forschern und auch Forschern unserer Zeit beinhalten unbeabsichtigte aber auch absichtliche Fehler. Es ist mir völlig klar, dass längst nicht alle der beschriebenen Verbindungen historischer Persönlichkeiten stimmen können. Nicht desto trotz wurde ich immer tiefer in die Geschichte hineingezogen.

Es wird eine Reise: 2017
Mit der Zeit habe ich bemerkt, dass ich mehr über direkte Vorfahren erfahren habe wenn ich deren Umfeld, also Verwandtschaft genauer betrachtet habe. Dies gilt vor allem für den Teil der historischen Persönlichkeiten. Somit habe ich begonnen auch die erweiterten Kreise dieser Personen in den Baum aufzunehmen. Ich sehe nun meine als Familienstammbaum begonnenen Aufzeichnungen nicht mehr als einen einfachen Baum. Vielmehr wurde es eine zweigeteilte Sache. Zum einen der mit Dokumenten belegte Stammbaum der etwa in das 17. Jahrhundert reicht. Zum anderen die spielerische Auflistung historisch belegter Persönlichkeiten im Stammbaum wobei durchaus in einigen Linien eine Verbindung besteht. Ganz Ernst zu nehmen ist dieser Teil des Stammbaumes wohl nicht. Jedoch zeigt es doch auf wie es in etwa gewesen sein könnte. Zusammengetragen habe ich diesen zweiten Teil vor allem mit Berichten im Wikipedia. Jedenfalls betitle ich meine Arbeit nicht mehr als Stammbaum sondern als „Reise in die Geschichte“. Es sind die Geschichten der historischen Männer und Frauen die mich faszinieren. Und dies möchte ich mit dem geschichtlich interessierten Leser nun teilen, weshalb ich diese Reise, die für jeden eine andere ist, veröffentliche.

Verlauf

Veröffentlichung: 21 Jun 2017 - Erste Veröffentlichung der „Reise in die Geschichte“ auf stammler-genealogie.ch - Stand: Personen 7’552 / Familien 4’983

Update: 03 Jul 2017 - Ergänzungen Urner Geschlechter sowie mittelalterliche Familien - Stand: Personen 7’824 / Familien 5’171

Update: 07 Jul 2017 - Ergänzungen Mittelalterliche Familien Stand: Personen 7’916 / Familien 5’229

Update: 26 Jul - 2017 Ergänzungen und Korrekturen Mittelalterliche Familien Stand: Personen 8’444 / Familien 5’566

Update: 01 Sep 2017 - Erweiterung Verwandtschaft Markgräflerland sowie mittelalterliche Familien - Stand: Personen 8’888 / Familien 5’821

Update: 01 Okt 2017 - Erweiterung mittelalterliche Familien - Stand: Personen 9'999 / Familien 6'512

Neue Website: 17 Okt 2017 - Neues Design der Website mit viel mehr Möglichkeiten der Darstellung der Bäume und der Suche etc.

Jetzt erscheinen Änderungen immer umgehend. Informationen zum Status des Baumes unter Info - Aktuelles und Datenbankstatistiken.



Verlauf / Progress / Progrès - Deutsch

Deutsche Version über Historie und Verlauf dieser Forschung



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