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Landammann & Graf Johann Franz Sebastian Crivelli

Landammann & Graf Johann Franz Sebastian Crivelli

männlich 1725 - 1786  (60 Jahre)

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Generation: 1

  1. 1.  Landammann & Graf Johann Franz Sebastian CrivelliLandammann & Graf Johann Franz Sebastian Crivelli wurde geboren am 20 Jan 1725 in Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Landammann Franz Maria Josef Leonz Crivelli und Elisabetha Dominika Schmid von Uri); gestorben in 1786.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Beruf / Beschäftigung: 1744, Uri, Schweiz; Johann Franz Sebastian Crivelli bekleidete ab 1744 das Amt eines Landschreibers
    • Beruf / Beschäftigung: 1757, Bologna, Italien; Gardehauptmann
    • Ehrung: 13 Sep 1769; Papst Clemens XIV. verlieh ihm und seinen Nachkommen durch Breve vom 13. September 1769 den Titel und Rang eines Grafen.
    • Beruf / Beschäftigung: 1783, Uri, Schweiz; Landesstatthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1784-1786, Uri, Schweiz; Der 118. Landammann von Uri (Amtsperiode 192)

    Notizen:


    Der 118. Landammann von Uri (Amtsperiode 192) - Johann Franz Sebastian Crivelli

    Johann Franz Sebastian Crivelli, in Altdorf, Landammann 1784 bis 1786; geb. 20. Januar 1725 als Sohn des Landammann Franz Maria Leonz und der Dominika Elisabeth Schmid, war verheiratet in erster Ehe mit Helena Esther Bessler, Tochter des Landammann, Brigadier Friedrich Alfons und der Maria Magdalena Schmid, und in zweiter Ehe mit Maria Anna Thaddea Schmid, Tochter des Landammann Johann Franz Josef und der Katharina Elisabeth Schmid von Bellikon.

    Johann Franz Sebastian Crivelli bekleidete ab 1744 das Amt eines Landschreibers, kam 1757 als Gardehauptmann nach Bologna. Papst Clemens XIV. verlieh ihm und seinen Nachkommen durch Breve vom 13. September 1769 den Titel und Rang eines Grafen. Schon 1758 erhielt Crivelli eine Ratsherrenstelle verehrt und ward nach seiner Rückkehr nach Altdorf Kommandant einer Rotte, Kriegsrat und 1783 Landesstatthalter; -✟ 1786.

    Als Landschreiber verwendete Crivelli ein Ovalsiegel von 26x 21 mm, mit dem Wappen im Ovalschild, unter neunzackiger Krone. Beleg: Handschrift vom 30. April 1752 ab „Rüti" in Seelisberg.

    Das Rundsiegel von 3,7 cm Durchmesser (Beleg: Gült vom 1. September 1784 ab Oberschwand, Bürglen. Kirchenarchiv Bürglen) zeigt in dem von zwei Palmzweigen beseiteten Schild von 22 X 15—17 mm, unter Krone, das geteilte Wappen : oben Adler mit Krönchen, unten geviertet, belegt mit Getreidesieb (wie bei Nr. 104).

    Zum Jahr 1750 enthält das Wappenbuch der Straussengesellschaft auch das Wappen des Landschreiber Crivelli: geviertet von Silber und Rot, belegt von goldenem Getreidesieb ; im goldenen Schildhaupt schwarzer Adler. Kleinod : schwarzer Adler mit goldenem Krönchen.

    Die Familie pflanzte sich fort im Sohn Sebastian Anton, Begründer eines Speditions- und Bankhauses, der nach Luzern zog (1803).

    Quelle:

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter

    Beruf / Beschäftigung:
    https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721

    Johann heiratete Helena Maria Esther Bessler von Wattingen in Datum unbekannt. Helena (Tochter von Landammann Johann Friedrich Alfons Bessler von Wattingen und Maria Magdalena Schmid von Uri) wurde geboren am 5 Jun 1729 in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]

    Johann heiratete Maria Anna Thaddäa Schmid von Uri in Datum unbekannt. Maria (Tochter von Landammann Johann Franz Josef Schmid von Uri und Maria Anna Katharina Elisa Schmid von Bellikon) wurde geboren am 28 Okt 1729 in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 4 Kinder, 3 Söhne und 1 Tochter

    Kinder:
    1. Sebastian Anton Crivelli wurde geboren am 17 Nov 1772 in Altdorf, Uri, Schweiz.

Generation: 2

  1. 2.  Landammann Franz Maria Josef Leonz CrivelliLandammann Franz Maria Josef Leonz Crivelli wurde geboren am 8 Sep 1696 in Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Landammann Sebastian Heinrich Crivelli und Maria Anna Eva Schmid von Bellikon); gestorben am 10 Nov 1771 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Beruf / Beschäftigung: 1720-1732, Uri, Schweiz; Landschreiber
    • Beruf / Beschäftigung: 1732 & 1733, Lugano, TI, Schweiz; Landvogt zu Lugano
    • Beruf / Beschäftigung: 1729 & 1738, Lugano, TI, Schweiz; Als Ehrengesandter zum Syndikat (Jahrrechnung der ennetbirgischen Vogteien) abgeordnet.
    • Beruf / Beschäftigung: 1748-1750, Uri, Schweiz; Statthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1752 & 1753, Thurgau, Schweiz; Landvogt im Thurgau
    • Beruf / Beschäftigung: 1750-1752 & 1766-1768, Uri, Schweiz; Der 104. Landamman von Uri (Amtsperiode 175 & 183)
    • Beruf / Beschäftigung: 1748-1769; Tagsatzungsgesandter für Uri

    Notizen:


    Der 104. Landamman von Uri (Amtsperiode 175 & 183) - Franz Maria Josef Leonz Crivelli

    Franz Maria Josef Leonz Crivelli, in Altdorf, Landammann 1750 bis 1752 und 1766-1768, geboren 8. September 1696, Sohn des Landammann Sebastian Heinrich Crivelli und der Maria Anna Eva Schmid von Bellikon, ✟ 10. November
    1771.

    Gattin: 1. Katharina Barbara Püntener, Tochter des Landammann Karl Anton und der Maria Katharina Viktoria von Roll; 2. Elisabeth Dominika Schmid, Tochter des Landammann Karl Franz und der Rosa Genoveva Schmid.

    Von 1720—1732 war Crivelli Landschreiber, sodann Landvogt zu Lugano 1732 und 1733, des Rats zu Uri, Tagsatzungsbote 1748—1769, Statthalter 1748—1750, Landvogt im Thurgau 1752 und 1753. In den Jahren 1729 und 1738 war er als Ehrengesandter zum Syndikat (Jahrrechnung der ennetbirgischen Vogteien) abgeordnet.

    Von seinen Kindern aus 2. Ehe ward Franz Sebastian später auch Landammann und Rosa Dominika heiratete Landammann Karl Josef Jauch, während Kunigunda von Landammann Karl Alfons Bessler als Gemahlin heimgeführt wurde.

    Im Wappenbuch der Straussenbruderschaft in Altdorf ist auch Franz Maria Crivelli als Landschreiber 1728 verewigt.

    In der Siegelsammlung des Landesmuseums in Zürich befindet sich der Abdruck eines Ovalsiegels dieses Landammanns aus dem Jahre 1750 mit den Dimensionen 4,6 X 6 cm. Dasselbe weist in 21 mm hoher Kartusche mit Helm das Crivelli-Wappen auf, überragt von neunzackiger Krone. Der Hintergrund ist mit kriegerischen Emblemen geziert (Abb. Nr. 98).

    Das Rundsiegel von 32 mm Durchmesser (Beleg vom 25. September 1758) zeigt im Schild von 22 X 18/15 mm unter neunzackiger Krone, umrahmt von zwei Palmzweigen, das geteilte Wappen mit gekröntem Geier und Sieb (Abb. Nr. 99).

    Ein Schreiben vom 9. Februar 1754 an P. PlizM Lieber, Statthalter in St. Gallen (Stiftsarchiv H. 1842, S. 868) trägt einen Siegelabdruck von 22 X 20 mm in ähnlicher Komposition, wie hievor beschrieben.

    Quelle:


    Crivelli, Franz Maria Josef Leonz
    8.9.1696 Altdorf (UR), 10.11.1771 Altdorf, kath., Landmann von Uri, Bürger von Luzern und Rapperswil (SG). Sohn des Sebastian Heinrich ( -> 8). ∞ 1) ca. 1719 Katharina Barbara Püntener, Tochter des Karl Anton Püntener, 2) 1722 Elisabetha Dominika Schmid, Tochter des Karl Franz Schmid. Stud. am Jesuitenkollegium in Luzern. Hauptmann und Kompanie-Eigentümer im Regiment Bessler in span. Diensten. 1720-32 Urner Landschreiber, Säckelmeister des Geheimen Rats, Aufseher an "Post und Factorey". 1732-33 Landvogt in Lugano, 1752-53 im Thurgau. 1748-50 Urner Landesstatthalter, 1750-52 Landammann. 1748-69 Tagsatzungsgesandter. Reicher Güterbesitzer, Exponent der span. Partei.

    Archive
    – StALU, Teilnachlass
    Literatur
    – U. Kälin, Die Urner Magistratenfam., 1991
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15510.php

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ennetbergische_Vogteien

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Kantons_Thurgau

    Beruf / Beschäftigung:
    https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung

    Franz heiratete Elisabetha Dominika Schmid von Uri in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 3.  Elisabetha Dominika Schmid von UriElisabetha Dominika Schmid von Uri (Tochter von Landammann Karl Franz Schmid von Uri II. und Maria Rosa Genoveva Schmid von Bellikon).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 14 Kinder, 11 Töchter und 3 Söhne

    Kinder:
    1. 1. Landammann & Graf Johann Franz Sebastian Crivelli wurde geboren am 20 Jan 1725 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben in 1786.
    2. Magdalena Kunigunda Crivelli wurde geboren am 5 Apr 1735 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben in 1772.
    3. Rosa Dominika Crivelli wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 17 Mai 1780.


Generation: 3

  1. 4.  Landammann Sebastian Heinrich CrivelliLandammann Sebastian Heinrich Crivelli wurde geboren in cir 1670 (Sohn von Sebastian Balz Crivelli, des Raths und Maria Barbara Schmid von Bellikon); gestorben am 18 Sep 1737 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Beruf / Beschäftigung: Spanien; Hauptmann im Regiment Bessler in spanischen Diensten.
    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Besitz: 1718, Zufikon, Aargau, Schweiz; Verkauft seine Herrschaft Zufikon
    • Beruf / Beschäftigung: 1721-1725, Uri, Schweiz; Landesstatthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1725-1727, Uri, Schweiz; Der 96 Landammann von Uri (Amtsperiode 169)
    • Beruf / Beschäftigung: 1725-1732; Tagsatzungsgesandter für Uri

    Notizen:


    Der 96 Landammann von Uri (Amtsperiode 169) - Sebastian Heinrich Crivelli

    Sebastian Heinrich Crivelli in Altdorf, Landammann 1725—1727, Sohn des Ratsherrn Sebastian Balthasar und der Maria Barbara Schmid von Bellikon.
    Er heiratete Maria Anna Eva Schmid von Bellikon, Tochter des Hauptmann Johann Karl und der Maria Magdalena Zumbrunnen.

    Aus Mailand stammend, wo die Familie seit dem II. Jahrhundert bekannt ist, liess sich Bartholomäus Crivelli anfangs des 16. Jahrhunderts in Lugano nieder. Der Urgrossvater des ersten Landammannes aus dieser Familie — sie stellte Uri drei Landeshäupter — Dr. med. Johann Anton Crivelli liess sich Ende des 16. Jahrhunderts in Altdorf nieder und erhielt von der Landsgemeinde 1606 das Landrecht in Uri, heiratete in 1. Ehe Maria Barbara Kuon, Tochter des Landeshauptmann Adrian und der Ottilia Grüsin, in 2. Ehe Dorothea Zumbrunnen, vermutlich Tochter des Mansuetus, Landschreiber zu Lauis, und der Dorothea Imhof.

    Wappen: Unter goldenem, mit schwarzem Adler belegten Schildhaupte, von Rot und Silber geviertet, belegt mit goldenem Kornsieb. Kleinod: Schwarzer Adler. (Sprechendes Wappen: Sieb Crivello). Das Wappenbuch der Straussen- gesellschaft in Altdorf, welcher Crivelli angehörte, zeigt ebenfalls dieses Wappen, dagegen mit goldenem Bord, belegt mit 13 silbernen Kugeln.

    Sebastian Heinrich war Hauptmann im Regiment Bessler in spanischen Diensten, von 1721—1725 Landesstatthalter in Uri, und Tagsatzungsgesandter 1725 bis 1732. ✟ 1737. Er hatte auch das Bürgerrecht von Luzern und Rapperswil, besass die Herrschaft Zufikon, verkaufte letztere aber 1718. Ein Sohn, Franz Maria Josef Leonz (1750—1752,1766—1768) brachteeszur höchsten WürdedesLandes.

    Landammann S. H. Crivelli bediente sich eines Rundsiegels von 3,6 cm, mit 2 mm grosser Umschrift „ S x SEBASTIAN HENRIC CRIVELLI". Im Schild von 18 x 14 mm, unter neunzackiger Krone, ist das hievor beschriebene Wappen. Das hier wiedergegebene Siegel befindet sich an einer Gült vom 21. Februar 1726 auf „Ried" in Bürglen (Abb. Nr. 38).

    Oberst Sebastian Heinrich Crivelli, Grossvater des Landammanns, stiftete eine Familienpfründe zu St. Martin in Altdorf und erbaute 1654 die Familienkapelle bei der Schächenbrücke zu Schattdorf.

    Quelle:


    Crivelli, Sebastian Heinrich
    um 1670 , 18.9.1737 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri, Bürger von Luzern und Rapperswil (SG). Sohn des Sebastian Balthasar, Ratsherrn. ∞ Maria Anna Eva Schmid von Böttstein, Tochter des Johann Karl, Hauptmanns. Hauptmann im Regiment Bessler in span. Diensten, Besitzer der Herrschaft Zufikon, die er 1718 an Johann Arnold Heimann aus Obwalden verkaufte. Gutsbesitzer und Rentner. 1712 Urner Ratsherr, 1721-25 Landesstatthalter, 1725-27 Landammann, 1725-32 Tagsatzungsgesandter, Säckelmeister des Geheimen Rats.

    Archive
    – StALU, Teilnachlass
    Literatur
    – M.-C. von Fischer-Reichenbach, Die Casa Crivelli in der Schweiz, 1947
    – U. Kälin, Die Urner Magistratenfam., 1991
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15512.php

    Name:
    3) Hauptmann Sebastian Heinrich war 1725 und 1726 Landammann von Uri.

    Besitz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zufikon

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter

    Beruf / Beschäftigung:
    https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung

    Sebastian heiratete Maria Anna Eva Schmid von Bellikon in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 5.  Maria Anna Eva Schmid von BellikonMaria Anna Eva Schmid von Bellikon (Tochter von Johann Karl Schmid von Bellikon und Maria Magdalena Zumbrunnen).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 2 Söhne

    Kinder:
    1. 2. Landammann Franz Maria Josef Leonz Crivelli wurde geboren am 8 Sep 1696 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 10 Nov 1771 in Altdorf, Uri, Schweiz.

  3. 6.  Landammann Karl Franz Schmid von Uri II.Landammann Karl Franz Schmid von Uri II. wurde geboren am 11 Jul 1677 in Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Landammann Johann Franz Schmid von Uri, des Raths und Maria Elisabeth Bessler von Wattingen); gestorben am 28 Jul 1730 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Beruf / Beschäftigung: Frankreich; Einer der stärksten Eidgenossen seiner Zeit, trat Karl Franz Schmid vorerst in französische Kriegsdienste.
    • Beruf / Beschäftigung: 1701, Uri, Schweiz; Landesfürsprech
    • Beruf / Beschäftigung: 1706, Uri, Schweiz; Landesfähnrich
    • Beruf / Beschäftigung: 1709, Wallis, Schweiz; Gesandter der sieben katholischen Orte an Wallis
    • Beruf / Beschäftigung: 1715, Solothurn, SO, Schweiz; Gesandter nach Solothurn zur Beschwörung des Bundes mit Frenkreich
    • Beruf / Beschäftigung: 1707-1715, Uri, Schweiz; Landessäckelmeister
    • Beruf / Beschäftigung: 1715-1717, Uri, Schweiz; Landesstatthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1718, Schwyz, SZ, Schweiz; Gesandter nach Schwyz zur Beschwörung des goldenen Bundes.
    • Beruf / Beschäftigung: 1723-1725, Freiamt, Aargau, Schweiz; Landvogt im oberen Freiamt
    • Beruf / Beschäftigung: 1717-1719 & 1727-1729, Uri, Schweiz; Der 94. Landammann von Uri (Amtsperiode 159 & 164)
    • Beruf / Beschäftigung: 1708-1730; Tagsatzungsgesandter für Uri

    Notizen:


    Der 94. Landammann von Uri (Amtsperiode 159 & 164) - Karl Franz Schmid von Uri II.

    Karl Franz Schmid II., in Altdorf, Landammann 1717 bis 1719, 1727
    bis 1729, f 27- Juli I73°. aus der Linie „ob der Kirche"; geboren 11. Juli 1677, Sohn des Landammann Johann Franz und der Elisabetha Bessler, besuchte die fürstliche Akademie der ritterlichen Künste in Mailand.

    Er verehelichte sich am 4. Februar 1704 mit Maria Rosa Genoveva Schmid von Bellikon (* 25. IV. 1680, f 3. II. 1717), Tochter des Landammanns Johann Martin und der Magdalena von Roll, wodurch er Ansprüche auf die Herrschaft Bellikon erhielt. Zwei seiner. Söhne wurden auch wieder Landammänner, nämlich Johann Franz Martin und Karl Franz Josef.

    Einer der stärksten Eidgenossen seiner Zeit, trat Karl Franz Schmid vorerst in französische Kriegsdienste, ward 1701 Landesfürsprecher, 1706 Landesfähnrich, Landessäckelmeister 1707—1715, Landesstatthalter 1715—1717, Tagsatzungsbote 1708—1730, Landvogt in dem obern Freiamt 1723—1725, 1709 Gesandter der sieben katholischen Orte an Wallis, 1715 in Solothurn zur Beschwörung des Bundes mit Frankreich, und 1718 in Schwyz zur Beschwörung des Goldenen Bundes. Seit 1727 bezog Landammann Schmid von Frankreich eine jährliche Privatpension von 600 Louisdors. Er nannte sich auch „Schmid von Bellikon" und verwendete ebenso das Siegel mit dem Wappen derselben.

    Eine Gült, gefertigt von Landschreiber Odoard Tanner unterm 24. Mai 1728 (Pfarrkirche Bürglen) trägt ein Rundsiegel von 3,2 cm, mit dem gevierten Wappen : 1 und 4 Lilie, 2 und 3 Bär, ebenso letztern als Kleinod, und in dem 3 mm breiten Schriftkreis die Umschrift: ❁ CARL • FRANZ SCHMIDT ❁" (Abb. Nr. 35).

    Landammann Karl Franz Schmid siegelte am 5. November 1727 eine Gült, haftend auf „Bittleten" in Bürglen, mit einem Rundsiegel von 3,8 cm, ohne Umschrift, welches durch 2 mm breiten Kranz eingefasst wird. Im Ovalschild von 17 x 13 cm ist das gevierte Wappen der Schmid von Bellikon : 1 und 4 : zwei Löwen mit verschlungenen Schwänzen, 2 und 3: zwei Balken. Kleinod: rechts: Löwe mit Lilie zwischen den Pranken, links: Zipfelkappe (Abb. Nr. 36).

    Quelle:


    Schmid, Karl Franz
    11.7.1677 Altdorf (UR), 28.7.1730 Altdorf, kath., Landmann von Uri. Sohn des Johann Franz ( -> 70). Bruder des Jost Franz Anton ( -> 90). ∞ 1704 Maria Rosa Genoveva S. von Bellikon, Tochter des Johann Martin Schmid von Bellikon. Stud. am Collegio dei Nobili in Mailand. 1701 Landesfürsprecher, 1706 Landesfähnrich, 1707-15 Landessäckelmeister, 1708-30 Tagsatzungsgesandter, 1715-17 Landesstatthalter, 1717-19 und 1727-29 Urner Landammann, 1723-24 Landvogt in den Oberen Freien Ämtern. Treueuer Parteigänger Frankreichs mit beträchtlichem polit. Einfluss. Als Austeiler der Pensionsgelder führte er seinen Kanton "avec la mesme authorité qu'un bon père de famille a dans sa maison". Auf Drängen Frankreichs liess er sich 1727 ein zweites Mal ins höchste Landesamt wählen, wofür er mit einer Gratifikation von 4'000 Livres belohnt wurde.

    Archive
    – StAUR, Teilnachlass
    Literatur
    – U. Kälin, Die Urner Magistratenfam., 1991
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15594.php

    Name:
    Er nannte sich auch „Schmid von Bellikon" und verwendete ebenso das Siegel mit dem Wappen derselben.

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Säckelmeister

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Freiamt_(Schweiz)

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung

    Karl heiratete Maria Rosa Genoveva Schmid von Bellikon am 4 Feb 1704. Maria (Tochter von Landammann Johann Martin Schmid von Bellikon und Anna Maria Magdalena von Roll) wurde geboren am 25 Apr 1680. [Familienblatt] [Familientafel]


  4. 7.  Maria Rosa Genoveva Schmid von BellikonMaria Rosa Genoveva Schmid von Bellikon wurde geboren am 25 Apr 1680 (Tochter von Landammann Johann Martin Schmid von Bellikon und Anna Maria Magdalena von Roll).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 1 Tochter und 3 Söhne

    Kinder:
    1. Landammann Johann Franz Martin Schmid von Uri wurde geboren am 17 Apr 1706 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 27 Dez 1777 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. Landammann Karl Franz Josef Schmid von Uri wurde geboren am 3 Mai 1710 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 8 Feb 1770 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. 3. Elisabetha Dominika Schmid von Uri


Generation: 4

  1. 8.  Sebastian Balz Crivelli, des Raths Sebastian Balz Crivelli, des Raths wurde geboren am 21 Jan 1645 in Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Oberst Sebastian Heinrich Crivelli und Maria Helena Tresch (Trösch)).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Sebastian heiratete Maria Barbara Schmid von Bellikon in Datum unbekannt. Maria (Tochter von Landammann & Ritter Johann Franz Schmid von Bellikon und Anna Katharina Zweyer (Zwyer) von Evibach) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 9.  Maria Barbara Schmid von BellikonMaria Barbara Schmid von Bellikon wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landammann & Ritter Johann Franz Schmid von Bellikon und Anna Katharina Zweyer (Zwyer) von Evibach).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 5 Kinder, 3 Töchter und 2 Söhne

    Kinder:
    1. 4. Landammann Sebastian Heinrich Crivelli wurde geboren in cir 1670; gestorben am 18 Sep 1737 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. Maria Helena Katharina Crivelli wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.

  3. 10.  Johann Karl Schmid von BellikonJohann Karl Schmid von Bellikon (Sohn von Reichsritter Johann Martin Schmid von Bellikon und Katharina Kyd (Kydt)).

    Johann heiratete Maria Magdalena Zumbrunnen in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  4. 11.  Maria Magdalena ZumbrunnenMaria Magdalena Zumbrunnen (Tochter von Hauptmann Anton Zumbrunnen und Maria Elisa von Beroldingen).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 7 Kinder, 5 Söhne und 2 Töchter

    Kinder:
    1. 5. Maria Anna Eva Schmid von Bellikon

  5. 12.  Landammann Johann Franz Schmid von Uri, des Raths Landammann Johann Franz Schmid von Uri, des Raths wurde geboren in 1649 in Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Landammann Karl Franz Schmid von Uri und Maria Magdalena Moor); gestorben am 23 Nov 1693.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Beruf / Beschäftigung: 1689, Uri, Schweiz; Landschreiber
    • Beruf / Beschäftigung: 1689-1691, Uri, Schweiz; Landessäckelmeister
    • Beruf / Beschäftigung: 1691-1693, Uri, Schweiz; Der 86. Landammann von Uri (Amtsperiode 146) - Johann Franz Schmid von Uri
    • Beruf / Beschäftigung: 1685-1693; Tagsatzungsgesandter für Uri
    • Beruf / Beschäftigung: 1693, Freiamt, Aargau, Schweiz; Von der Landsgemeinde wurde Schmid zum Landvogt für die Freiämter auf die Jahre 1693 und 1694 gewählt, erkrankte aber im November 1693 und verstarb am 23. dieses Monats.

    Notizen:


    Der 86. Landammann von Uri (Amtsperiode 146) - Johann Franz Schmid von Uri

    Johann Franz Schmid, in Altdorf, Landammann 1691—1693, geb. 1647, als Sohn des Landammann Karl Franz und der Magdalena Moor.

    Johann Franz Schmid war Landschreiber bis 1689, des Rates 1685, Landessäckelmeister 1689—1691, Tagsatzungsgesandter 1685—1693. Von der Landsgemeinde wurde Schmid zum Landvogt für die Freiämter auf die Jahre 1693 und 1694 gewählt, erkrankte aber im November 1693 und verstarb am 23. dieses Monats.

    Aus der am 19. Januar 1668 geschlossenen Ehe mit Elisabeth Bessler von Wattingen, Tochter des Landammann Heinrich Emanuel und der Magdalena Zwyer von Evibach, gingen auch die beiden Landammänner Ritter Karl Franz und Hauptmann Jost Anton hervor.

    Unterm Jahre 1685 ist Landschreiber Johann Franz Schmid im Wappenbuche der Straussenbruderschaft in Altdorf eingetragen.

    Die im Pfarrarchiv Bürglen befindliche Obligation vom 15. Dezember 1675 ab ,,Ennermatt" in Bürglen, geschrieben und besiegelt von Landschreiber Schmid, trägt ein Oktogon-Siegel von 15 X 14 mm, mit dem Geschlechtswappen und dem Bär, eine Lilie tragend, als Kleinod. Die Bildfläche ist eingerahmt von einer Perlenlinie (Abbildung Nr. 23).

    An einer Gült vom 14. November 1691 im Pfarrarchiv Bürglen befindet sich das Rundsiegel von 32 mm, mit der 2,5 mm grossen Umschrift : „CAROL • FRAN • SCHMD". Unser Landammann bediente sich somit des väterlichen Siegels zur Besiegelung der Gülten (Abbildung Nr. 24).

    Quelle:


    Schmid, Johann Franz
    1647 , 23.11.1693, kath., Landmann von Uri. Sohn des Karl Franz ( -> 98). Schwager des Sebastian Emanuel Tanner. ∞ 1668 Elisabeth Bessler, Tochter des Johann Heinrich Emanuel Bessler. Reicher Gutsbesitzer in Altdorf (UR) und Attinghausen. Von spätestens 1669 bis 1689 Landschreiber, ab 1685 Ratsherr, 1685-93 Tagsatzungsgesandter, 1689-91 Landessäckelmeister und 1691-93 Urner Landammann. 1693 Landvogt der Freien Ämter. Mit Landvogt Johann Franz Scolar und Jost Azarias S. Führer der franz. Partei in Uri. Unter S. entstand ein Streit mit der Kirche um die jährl. Bestätigung der Geistlichen.

    Literatur
    – A. Gisler, Der Doktor (Joh[ann] Kaspar) Stadler-Handel, 1900
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15587.php

    Beruf / Beschäftigung:
    bis 1689

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Säckelmeister

    Beruf / Beschäftigung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung

    Beruf / Beschäftigung:
    https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721

    Johann heiratete Maria Elisabeth Bessler von Wattingen in 1668. Maria (Tochter von Landamann Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen und Maria Magdalena Zweyer (Zwyer) von Evibach) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  6. 13.  Maria Elisabeth Bessler von WattingenMaria Elisabeth Bessler von Wattingen wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landamann Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen und Maria Magdalena Zweyer (Zwyer) von Evibach).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 8 Kinder, 6 Töchter und 2 Söhne

    Kinder:
    1. Maria Anna Apollonia Schmid von Uri wurde geboren am 9 Feb 1675.
    2. 6. Landammann Karl Franz Schmid von Uri II. wurde geboren am 11 Jul 1677 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 28 Jul 1730 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. Landammann Jost Franz Anton Schmid von Uri wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben in 1753.

  7. 14.  Landammann Johann Martin Schmid von BellikonLandammann Johann Martin Schmid von Bellikon wurde geboren in cir 1648 (Sohn von Landammann & Ritter Johann Franz Schmid von Bellikon und Anna Katharina Zweyer (Zwyer) von Evibach); gestorben am 23 Jun 1712 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Schloss Böttstein, Aargau, Schweiz
    • Wohnort: Herrengasse 16, Altdorf, Uri, Schweiz; In Altdorf bewohnte Landammann Joh. Martin Schmid das heutige Haus Bessler beim damaligen Zeughause am Schiesshüttenplatz.
    • Besitz: 1674, Herrschaft Böttstein, ; Anna Maria brachte 1674 ihrem Gatten die Herrschaft Böttstein in die Ehe.
    • Beruf / Beschäftigung: 1680, Uri, Schweiz; Zeugherr
    • Beruf / Beschäftigung: 1685-1687, Landvogteischloss, Baden Aargau, Schweiz; Landvogt zu Baden
    • Beruf / Beschäftigung: 1689-1691 & 1703-1705, Uri, Schweiz; Der 85 Landammann von Uri (Amtsperiode 145 & 152)
    • Beruf / Beschäftigung: 1681-1707; Tagsatzungsgesandter für Uri https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung

    Notizen:


    Der 85 Landammann von Uri (Amtsperiode 145 & 152) - Johann Martin Schmid von Bellikon

    Johann Martin Schmid von Bellikon, in Altdorf, Landammann 1689 bis 1691 und 1703 bis 1705, geb. 1648 als Sohn des Landammann Johann Frz. und der Anna Katharina Zwyer von Evibach, f 23. März 1712.

    Am 3. Juni 1670 heiratete er Anna Maria von Roll, Tochter des Karl Ernst von Roll und der Magdalena Zumbrunnen, welche ihrem Ehemanne die Herrschaft Böttstein 1674 zubrachte. Joh. Martin wurde so der Stammvater der Böttsteiner- Linie. In zweiter Ehe führte er Maria Apollonia Crivelli, Tochter des Oberst Sebastian Heinrich und der Helena Tresch (geb. 1652), heim.

    In Altdorf bewohnte Landammann Joh. Martin Schmid das heutige Haus Bessler beim damaligen Zeughause am Schiesshüttenplatz. Er erhielt frühzeitig einen Ratssitz, war seit r68o Zeugherr, Tagsatzungsgesandter 1681—1707, und Landvogt zu Baden 1685—1687.

    Schmid siegelte als Landvogt zu Baden den Kauf vom 24. Juni 1687 um den Segelhof (Stadtarchiv Baden Nr. 1855). Das Siegel von 4 cm Durchmesser hat einen Schild von 18 x 14 mm, mit dem Wappenbild: geviert: 1 und 4 die,zwei Löwen, 2 und 3 geteilt durch einen Balken, und als Helmzier (Kleinod): rechts: Löwe, eine Lilie haltend, links: Rumpf mit Zipfelkappe. Umschrift 2 mm hoch: „IOANNES MARTINUS SCHMIT VON BELLICKEN" (Abbildung Nr. 21).

    Ein in der Ausführung mit dem vorbeschriebenen übereinstimmendes, aber nur 38 cm Durchmesser haltendes Siegel hat Schmid als Landammann zur BeSiegelung der Gülten benützt. Das Belegexemplar ziert eine Gült vom 30. November 1690 ab „Bachli" in Bürglen (Pfarrarchiv Bürglen) (Abbildung Nr. 22).

    Quelle:


    Schmid von Bellikon, Johann Martin
    um 1648 , 23.6.1712 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri. Sohn des Johann Franz ( -> 2). Schwager des Sebastian Emanuel Tanner. ∞ 1) 1670 Anna Maria Magdalena von Roll, Tochter des Karl Ernst, Herrn zu Böttstein, 2) 1704 Apollonia Crivelli, Tocchter des Sebastian Heinrich Crivelli. Reicher Gutsbesitzer, kam 1674 durch seine erste Frau in den Besitz der Herrschaft Böttstein. Landrat, 1680 als Zeugherr in die Vorsitzenden Ämter gewählt, 1681-1707 Tagsatzungsgesandter, 1685-87 Landvogt zu Baden, 1689-91 und 1703-05 Urner Landammann. S. setzte sich 1705 für die Erneuerung des Bündnisses der kath. Orte mit Spanien ein.

    Literatur
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    – U. Kälin, Die Urner Magistratenfam., 1991
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15599.php

    Wohnort:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Böttstein

    Besitz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Böttstein

    Beruf / Beschäftigung:
    https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721

    Johann heiratete Anna Maria Magdalena von Roll am 3 Jun 1670. [Familienblatt] [Familientafel]


  8. 15.  Anna Maria Magdalena von RollAnna Maria Magdalena von Roll (Tochter von Karl Ernst von Roll und Maria Magdalena Zumbrunnen).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Schloss Böttstein, Aargau, Schweiz
    • Wohnort: Herrengasse 16, Altdorf, Uri, Schweiz
    • Besitz: 1674, Herrschaft Böttstein, ; Anna Maria brachte 1674 ihrem Gatten die Herrschaft Böttstein in die Ehe.

    Notizen:

    Wohnort:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Böttstein

    Besitz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Böttstein

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 14 Kinder, 11 Töchter und 3 Söhne

    Kinder:
    1. 7. Maria Rosa Genoveva Schmid von Bellikon wurde geboren am 25 Apr 1680.
    2. Landesfähnrich Franz Ernst Schmid von Bellikon wurde geboren am 10 Jan 1685; gestorben am 21 Jan 1766.
    3. Franziska Elisa Schmid von Bellikon wurde geboren in 1699.


Generation: 5

  1. 16.  Oberst Sebastian Heinrich CrivelliOberst Sebastian Heinrich Crivelli wurde geboren in 1597 in Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Dr. med. Johann Anton Crivelli und Maria Barbara Kuon); gestorben in 1664 in Bellinzona, TI, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Bürger: 1624, Luzern, LU, Schweiz; Erwirbt das Bürgerrecht
    • Bürger: 1636, Rapperswil, SG, Schweiz; Wird Bürger
    • Beruf / Beschäftigung: 1645, Spanien; Oberst in spanischen Diensten
    • Ehrung: 12 Nov 1653, Schwyz, Schweiz; Zollfreiheit
    • Besitz: 1654, Crivelli Kapelle, Schattdorf, Uri, Schweiz; Erbauer der Crivelli Kapelle

    Notizen:


    Zitat aus: https://beta.hls-dhs-dss.ch/de/articles/023458/2004-03-17/

    Autorin/Autor: Sébastien Rial Übersetzung: Ekkehard Wolfgang Bornträger

    *1597, †1664 Bellinzona, kath., von Luzern und Rapperswil (SG), Landmann von Uri. Sohn des Johann-Anton, Arztes. ​Maria-Helena Trösch, Tochter des Heinrich, Landammans von Uri. C. war Gesandter in die ennetbirg. Vogteien (1636) und Dolmetscher bei der span. Gesandtschaft. Als Hauptmann im Regiment von Melchior Lussi im Dienste Spaniens hob er 1642 ein Regiment aus, das im Gebiet von Mailand stationiert war; 1646 wurde er Oberst. 1652 entsandten ihn die kath. Kt. an den Hof Philipps IV. von Spanien mit dem Auftrag, das Sold- und Pensionsproblem zu regeln.



    Zitat aus: https://www.pfarrei-schattdorf.ch/home/kirche-und-kapellen/crivelli-kapelle/

    Bei der Schächenbrücke am Dorfeingang steht die Crivelli-Kapelle, die im Volksmund auch Schächenkapelle genannt wird. Die Geschichte der Schächenkapelle geht zurück ins 15. Jahrhundert. So lesen wir in einer Inschrift oberhalb der Eingangstüre: "Dieses Bildnus ist in einer alten Capelen gestanden, welche Herr Hauptmann Adrian Kuon nach der bluotigen Blauweilter Schlacht, daran er sich ritterlich gehalten, an diesem Platze erbauen lassen." Die Inschrift bezieht sich auf die Darstellung der Pietà, welche sich ebenfalls oberhalb des Eingangportals befindet.

    Die heutige Crivelli-Kapelle wurde von Sebastian Heinrich Crivelli (1597-1664) gestiftet. Er war Landamann und Oberst eines Schweizer Regiments. Als Dank für die Rückkehr von einer Reise, die er als Gesandter des spanischen Königs Philipp IV. unternahm, finanzierte er den Bau der Kapelle. Sie war als Grabkirche für seine Familie gedacht. So befindet sich in einer Art Krypta die Bestattungsnische Crivellis.

    Die Kapelle ist den Heiligen Sebastian und Adrian geweiht. Der Barockaltar stammt aus der Bauzeit. Das Altarbild wurde um 1850 von Anton Bütler gestaltet. Der Wandgemäldezyklus stammt von 1966 und wurde von Augustin Meinrad Bächtiger angebracht. Wegen der Verbreiterung der Gotthardstrasse musste die Kapelle im Jahr 1962 um einige Meter verschoben werden. Seit 1980 befindet sich die Crivelli-Kapelle im Besitz der Kirchgemeinde Schattdorf. Im Jahr 2009 wurde die Kapelle innen und aussen komplett renoviert.

    Bürger:
    Dr. med. Johann Anton & Sohn Hptm. Sebastian Heinrich erwerben 1624 das Bürgerrecht der Stadt Luzern, letzterer wird 1636 Bürger von Rapperswil.

    Beruf / Beschäftigung:
    1) War 1645 Oberst in spanischen Diensten. Den 12. Nov 1653 ist ihm und den seinigen vom Land Schwyz die Zollfreiheit durch den ganzen Kanton verehrt worden. Erbauer der Familienkapelle bei Schächenbrücke 1654.

    Ehrung:
    1) War 1645 Oberst in spanischen Diensten. Den 12. Nov 1653 ist ihm und den seinigen vom Land Schwyz die Zollfreiheit durch den ganzen Kanton verehrt worden. Erbauer der Familienkapelle bei Schächenbrücke 1654.

    Besitz:
    Oberst Sebastian Heinrich Crivelli stiftete eine Familienpfründe zu St. Martin in Altdorf und erbaute 1654 die Familienkapelle bei der Schächenbrücke zu Schattdorf.

    https://www.pfarrei-schattdorf.ch/home/kirche-und-kapellen/crivelli-kapelle/

    Sebastian heiratete Maria Helena Tresch (Trösch) in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 17.  Maria Helena Tresch (Trösch)Maria Helena Tresch (Trösch) (Tochter von Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch) und Anna Püntener).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 8 Kinder, 4 Töchter 4 Söhne

    Kinder:
    1. Julius Anton Heinrich Crivelli, des Raths wurde geboren in 1632 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. Landvogt Franz Ferdinand Crivelli wurde geboren in 1635 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. Anna Maria Crivelli wurde geboren in 1642 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    4. 8. Sebastian Balz Crivelli, des Raths wurde geboren am 21 Jan 1645 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    5. Otto Friedrich Crivelli wurde geboren am 11 Mrz 1649 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben in 1682.
    6. Maria Apollonia Crivelli wurde geboren am 9 Feb 1652 in Altdorf, Uri, Schweiz.

  3. 18.  Landammann & Ritter Johann Franz Schmid von BellikonLandammann & Ritter Johann Franz Schmid von Bellikon wurde geboren in cir 1620 (Sohn von Reichsritter Johann Martin Schmid von Bellikon und Katharina Kyd (Kydt)); gestorben am 25 Mrz 1673 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Beruf / Beschäftigung: Römischer Reichsritter
    • Wohnort: Auf dem Lehn, Altdorf, Uri, Schweiz; In Altdorf bewohnte die Familie Schmid das um 1612 erstellte grosse Haus auf dem Lehn, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an die Schmid von Uri überging.
    • Stammbuch Uri: Schmid von Bellikon 4i, 7 - Zweyer von Evibach 14a
    • Beruf / Beschäftigung: 1652, Uri, Schweiz; Landessäckelmeister
    • Beruf / Beschäftigung: 1653-1655, Landvogteischloss Baden, Aargau, Schweiz; Landvogt zu Baden https://de.wikipedia.org/wiki/Landvogteischloss_Baden
    • Beruf / Beschäftigung: 1663-1665, Uri, Schweiz; Landesstatthalter https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1665-1667 & 1671-1673, Uri, Schweiz; Der 76. Landammann von Uri (Amtsperiode 133 und 136)
    • Beruf / Beschäftigung: 1650-1673; Tagsatzungsgesandter https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung

    Notizen:


    Der 76. Landammann von Uri (Amtsperiode 133 und 136) - Johann Franz Schmid von Bellikon

    76. Johann Franz Schmid von Bellikon, in Altdorf, Landammann 1665 bis 1667 und 1671 bis 1673, † im Amte am 25. März 1673.

    Eltern: Hans Martin, des Rats, und Katharina Kyd.
    Gattin: Anna Katharina Zwyer von Evibach, Tochter des Landammann Sebastian Peregrin und der Maria Ursula von Roll, † 8. September 1661.

    Peter Schmid, aus dem Bomatt stammend, erhielt 1566 das Urner Landrecht um 1035 Gulden; er ist der Stammvater dieser Familie, welche aber erst unter Hans Martin, nach dem Ankauf von Schloss und Herrschaft Bellikon und Erhebung durch Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand 1646 sich ,,Schmid von Bellikon" nannte.

    In Altdorf bewohnte die Familie Schmid das um 1612 erstellte grosse Haus auf dem Lehn, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an die Schmid von Uri überging.

    Nach der damaligen Übung machte Johann Franz vorerst fremde Kriegsdienste mit, wo er es bis zum Hauptmann brachte, kam in den Landrat, sodann 1632 als Landessäckelmeister in die Regierung, ist von 1653—1655 Landvogt zu Baden, und von 1663—1665 Landesstatthalter. Von 1650 bis 1673 vertritt er Uri
    Römischer Reichsritter.

    Wappen: Ursprünglich in Rot zwei steigende abgekehrte goldene Löwen mit verschlungenen Schweifen, überhöht von einer goldenen Lilie. Seit 1646, nach Erhebung in den Reichsritterstand, ist das Wappen geviertet: 1 und 4: das alte Wappen, 2 und 3: in Schwarz ein goldener Querbalken (Bellikon).

    Ein Originalgemälde dieses Landammanns befindet sich im Schlosse Böttstein.

    Johann Franz Schmid hat als Landvogt zu Baden u. a. eine Urkunde vom 11. August 1654 (Stadtarchiv Baden Nr. 1763) besiegelt, womit den Angehörigen des Amtes Rohrdorf gestattet wird, ihren Wein von der Trotte zu verkaufen. Das Rundsiegel hat 39 mm Durchmesser. Der Schild hält 18 x 15 mm. Das Wappen ist geviertet : 1 und 4: zwei stehende Löwen mit verschlungenen Schwänzen, 2 und 3 : drei Balken mit Verzierungen. Helmzier: rechts Löwe mit Lilie in den Pranken, links Zipfelkappe. 2 mm grosse Umschrift: IOAN / ES FRANCISCUS / SCHMID / RITHER. Das Ganze ist von einem 2,5 mm breiten Kranz abgeschlossen (Siegelabb. Nr. 115).
    Eine Gült vom 11. Juni 1665 ab „Schwanden" in Unterschächen, besiegelt von Landammann Johann Franz Schmid, hat einen übereinstimmenden Siegelabdruck.

    Quelle:


    Schmid von Bellikon, Johann Franz
    um 1620, 25.3.1673 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri. Sohn des Johann Martin ( -> 3). ∞ Anna Katharina Zwyer von Evibach, Tochter des Sebastian Peregrin Zwyer von Evibach. Schwager von Johann Anton Schmid, Karl Konrad von Beroldingen und Johann Heinrich Emanuel Bessler. Grundbesitzer in Altdorf, in fremden Kriegsdiensten. 1653-55 Landvogt von Baden, 1663-65 Landesstatthalter sowie 1665-67 und 1671-73 Urner Landammann. 1650-73 Tagsatzungsgesandter. S. setzte sich 1665 für die kirchl. Lösung Urserns von Disentis ein.

    Literatur
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    – U. Kälin, Die Urner Magistratenfam., 1991
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15598.php



    Gestorben:
    Starb im Amte des Landammannes.

    Johann heiratete Anna Katharina Zweyer (Zwyer) von Evibach in Datum unbekannt. Anna (Tochter von Landammann & Ritter Sebastian Peregrin Zweyer (Zwyer) von Evibach und Maria Ursula von Roll) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 8 Sep 1661. [Familienblatt] [Familientafel]


  4. 19.  Anna Katharina Zweyer (Zwyer) von EvibachAnna Katharina Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landammann & Ritter Sebastian Peregrin Zweyer (Zwyer) von Evibach und Maria Ursula von Roll); gestorben am 8 Sep 1661.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Auf dem Lehn, Altdorf, Uri, Schweiz
    • Stammbuch Uri: Zweyer von Evibach 14a - Schmid von Bellikon 4i, 7

    Notizen:

    Geburt:
    Vermutung

    Name:
    Es finden sich zahlreiche Schreibformen des Namens (Efibach, Evibach, Evenbach).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 4 Kinder, 2 Söhne und 2 Töchter

    Kinder:
    1. Maria Ursula Schmid von Bellikon wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 12 Aug 1697.
    2. 14. Landammann Johann Martin Schmid von Bellikon wurde geboren in cir 1648; gestorben am 23 Jun 1712 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. 9. Maria Barbara Schmid von Bellikon wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.

  5. 20.  Reichsritter Johann Martin Schmid von BellikonReichsritter Johann Martin Schmid von Bellikon (Sohn von Hauptmann Peter Schmid von Bellikon und Magdalena Albrecht); gestorben am 18 Mai 1649 in Schloss Bellikon, Aargau, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Besitz: Schloss Bellikon, Aargau, Schweiz; Kauft das Schloss Bellikon https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bellikon
    • Ehrung: 1646; Wird durch Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben. https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_III._(HRR)

    Notizen:


    Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bellikon

    Das Schloss Bellikon ist ein Schloss in der Schweizer Gemeinde Bellikon im Kanton Aargau. Es befindet sich westlich des Dorfzentrums in einer ausgedehnten Parkanlage, hoch über dem Reusstal auf einer Terrasse des Heitersbergs.

    Erbaut wurde das Schloss im dritten oder vierten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts durch die Familie Krieg. Die Kriegs stammten aus Zürich und gehörten seit dem 12. Jahrhundert zu den angesehensten Familien der Stadt. 1314 erwarb Peter Krieg von den Habsburgern einen Teil der Güter und Rechte in Bellikon. Die Kriegs gaben sich 1343 den Beinamen von Bellikon und erwarben im Laufe der Zeit weitere Güter in den Nachbardörfern. Vogtei und Schloss wurden 1605 vom Pfarrer in Seengen erworben, 1640 von der Familie Schmid aus Uri. Später wechselte das Schloss in regelmässigen Abständen den Besitzer, zu Beginn des 20. Jahrhunderts diente es vorübergehend als Kuranstalt.

    Der Grundriss des viergeschossigen Schlosses ist ein dem Quadrat angenähertes Rechteck. Der spätgotisch geprägte Hauptbau verfügt über 1,3 Meter dicke Mauern. An der Südseite, westwärts aus der Mittelachse verschoben, ist ein kreisrunder Treppenturm (Schneggen) angebaut. Modernere Anbauten sind ein weiterer Treppenturm an der Nordostecke, eine Veranda im Westen und im Osten eine Rundbogen-Loggia als Verbindung zur benachbarten Schlosskapelle. Im Innern des bewohnten Gebäudes finden sich französisch geprägte Salons. Die Zürcher Stube im ersten Obergeschoss ist mit farbigen Wappen verziert.

    Östlich des Schlosses, in die Parkmauer einbezogen, steht die 1676 errichtete Kapelle. Es handelt sich um einen einfachen Rechteckbau mit eingezogenem, dreiseitig schliessendem Chor.



    Name:
    Johann Martin war der erste welcher mit dem Zunamen von Bellikon genannt wurde.

    Peter Schmid, aus dem Bomatt stammend, erhielt 1566 das Urner Landrecht um 1035 Gulden; er ist der Stammvater dieser Familie, welche aber erst unter Hans Martin, nach dem Ankauf von Schloss und Herrschaft Bellikon und Erhebung durch Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand 1646 sich ,,Schmid von Bellikon" nannte.

    Johann heiratete Katharina Kyd (Kydt) in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  6. 21.  Katharina Kyd (Kydt)
    Kinder:
    1. Johann Balz Schmid von Bellikon wurde geboren in 1615.
    2. Ritter & Hauptmann Johann Peter Schmid von Bellikon
    3. 10. Johann Karl Schmid von Bellikon
    4. Maria Elisa Schmid von Bellikon
    5. Maria Magdalena Schmid von Bellikon
    6. Anna Katharina Schmid von Bellikon
    7. Anna Maria Schmid von Bellikon
    8. Maria Ursula Schmid von Bellikon
    9. Landammann & Ritter Johann Franz Schmid von Bellikon wurde geboren in cir 1620; gestorben am 25 Mrz 1673 in Altdorf, Uri, Schweiz.

  7. 22.  Hauptmann Anton ZumbrunnenHauptmann Anton Zumbrunnen (Sohn von Landammann Johann Heinrich Zumbrunnen und Magdalena Reding von Biberegg).

    Anton heiratete Maria Elisa von Beroldingen in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  8. 23.  Maria Elisa von BeroldingenMaria Elisa von Beroldingen (Tochter von Sebastian von Beroldingen und Anna Margaritha Kuon).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 5 Kinder, 3 Söhne und 2 Töchter

    Kinder:
    1. Franz Florian Zumbrunnen
    2. Anna Margaretha Zumbrunnen
    3. Heinrich Burkhard Zumbrunnen
    4. Anton Josef Zumbrunnen
    5. 11. Maria Magdalena Zumbrunnen

  9. 24.  Landammann Karl Franz Schmid von UriLandammann Karl Franz Schmid von Uri wurde geboren in 1623 (Sohn von Hauptmann Jost Dietrich (Theodorik) Schmid von Uri, des Raths und Anna Margaritha Bessler von Wattingen); gestorben in 1684 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Beruf / Beschäftigung: Frankreich; Hauptmann in französischen Diensten
    • Beruf / Beschäftigung: Basel, BS, Schweiz; Rat des Bischofs von Basel
    • Beruf / Beschäftigung: 1650 & 1651, Altdorf, Uri, Schweiz; Dorfvogt zu Altdorf
    • Beruf / Beschäftigung: 1649-1660, Uri, Schweiz; Landschreiber
    • Beruf / Beschäftigung: 1661-1664, Uri, Schweiz; Landessäckelmeister
    • Beruf / Beschäftigung: 1665 & 1666, Freiamt, Aargau, Schweiz; Landvogt im Freiamt https://de.wikipedia.org/wiki/Freiamt_(Schweiz)
    • Beruf / Beschäftigung: 1665-1667, Uri, Schweiz; Landesstatthalter https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1667-1669 & 1677-1679, Uri, Schweiz; Der 77. Landammann von Uri (Amtsperiode 134 und 139)

    Notizen:

    Der 77. Landammann von Uri (Amtsperiode 134 und 139) - Karl Franz Schmid

    Karl Franz Schmid, in Altdorf, Landammann 1667 bis 1669 und 1677 bis 1679.
    Geb. 1623, † 1684

    Eltern; Jost Dietrich, des Rats, und Margritha Bessler.
    Gattin: Maria Magdalena Moor, Tochter des Ratsherrn Johann, zu Attinghausen, und der Barbara Aschwanden.

    Drei Söhne von Jost Schmid, des ersten Landammanns aus dieser Familie, begründeten 3 verschiedene Linien, nämlich Hauptmann und Landvogt Anton die Linie (I) des Gardehauptmanns, Jost, Gardehauptmann, die Linie (II) ob der Kirche, und Bernhard, des Rats, jene (III) auf der Schiesshütte. Zum Unterschied von den Schmid von Bellikon nannte man diese Familie „Schmid von Uri".

    Karl Franz gehört der II. Linie an; ihr entstammen 9 Landammänner in ununterbrochener Reihenfolge.

    Vorerst war Karl Franz Schmid Landschreiber 1649 bis 1660, sodann Hauptmann in französischen Diensten, Dorfvogt zu Altdorf 1650 und 1651, Landessäckelmeister 1661—1664, Landvogt im Freiamt 1665 und 1666, Landesstatthalter 1665—1667, Rat des Bischofs von Basel.

    Das Straussen-Wappenbuch enthält sein Wappen unterm Jahr 1658: geviertet: 1 und 4 in Gold schwarzer Bär, 2 und 3 in Blau goldene Lilie.

    Das hier wiedergegebene Siegel des Landammanns (Abb. Nr. 116) befand sich an einer Gült vom 2. März 1668, haftend auf Melchior Gisler's Dörelen zu Unterschächen; es hat 34 mm Durchmesser und die 2x2 mm grosse Inschrift lautet: ⁜ CAROL : FR AN • SCHMD ⁜. Der Schild von 13 x 10 mm hat das gevierte Wappen (1 und 4 Bär, 2 und 3 Lilie), mit dem Bär als Kleinod.

    Quelle:


    Schmid, Karl Franz
    1623 , 1684 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri. Sohn des Jost Dietrich, Ratsherrn und Hauptmanns in franz. Diensten, und der Anna Margaretha Bessler. Schwager von Johann Anton Arnold und Johann Heinrich Emanuel Bessler. ∞ Maria Magdalena Moor, Tochter des Johann, Ratsherrn zu Attinghausen. Hauptmann in franz. Diensten. 1649-60 Landschreiber, 1661-65 Landessäckelmeister, 1665-66 Landvogt der Freien Ämter, 1665-67 Landesstatthalter, 1667-69 und 1677-79 Urner Landammann. In seine Amtszeit fiel die Neuorganisation des Militärs nach dem Defensionale von 1668.

    Literatur
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15593.php

    Karl heiratete Maria Magdalena Moor in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  10. 25.  Maria Magdalena MoorMaria Magdalena Moor (Tochter von Johann Moor, des Raths und Barbara Aschwanden).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 13 Kinder, 7 Söhne und 6 Töchter

    Kinder:
    1. 12. Landammann Johann Franz Schmid von Uri, des Raths wurde geboren in 1649 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 23 Nov 1693.
    2. Capitain Lieutenant Karl Josef Schmid von Uri wurde geboren am 17 Mrz 1651 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. Anna Barbara Schmid von Uri wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.
    4. Maria Elisa Schmid von Uri wurde geboren am 13 Nov 1666 in Altdorf, Uri, Schweiz.

  11. 26.  Landamann Johann Heinrich Emanuel Bessler von WattingenLandamann Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen wurde geboren in 1625 ? (Sohn von Johann Kaspar Bessler von Wattingen und Maria Elisabeth Bodmer); gestorben am 29 Dez 1684 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Beruf / Beschäftigung: Landrat
    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Stammbuch Uri: Bessler 21c, 32 - Zweyer von Evibach 14c
    • Beruf / Beschäftigung: 1668; Säckelmeister https://de.wikipedia.org/wiki/Säckelmeister
    • Beruf / Beschäftigung: 1670-1672, Vogtei Rheintal, Schweiz; Landvogt im Rheintal
    • Beruf / Beschäftigung: 1677, Uri, Schweiz; Zeugherr https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/028708/2015-06-10/
    • Beruf / Beschäftigung: 1682, Uri, Schweiz; Pannerherr https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721
    • Beruf / Beschäftigung: 1660-1684; Tagsatzungsgesandter für Uri https://de.wikipedia.org/wiki/Tagsatzung
    • Beruf / Beschäftigung: 1683-1685, Uri, Schweiz; Der 82. Landammann von Uri (Amtsperiode 142)

    Notizen:

    Der 82. Landammann von Uri (Amtsperiode 142) - Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen

    Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen, in Altdorf, Landammann 1683 bis 1685, starb im Amte am 29. Dezember 1684.

    Eltern: Hauptmann Johann Kaspar Bessler und Maria Elisabeth Bodmer.
    Ehefrauen: 1. Maria Magdalena Zwyer von Evibach, Tochter des Landammann Sebastian Peregrin und der Maria Ursula von Roll, kopuliert um 1648. 2. Maria Ursula Schmid, Tochter des Hauptmann Jost Dietrich und der Margaretha Bessler,
    kopuliert um 1661.

    Johann Heinrich brachte es in fremden Kriegsdiensten zum Hauptmann, und
    im Dienste seiner engern Heimat zum Landrat, Tagsatzungsgesandten 1660—1684, Säckelmeister 1668, Zeugherrn 1677, Pannerherrn 1682. In den Jahren 1670 bis 1672 war er Landvogt im Rheintal.

    Der Eintrag von 1652 im Wappenbuch der Straussenbruderschaft gibt für Johann Heinrich B. das Wappen folgendermassen wieder : von Gold mit schwarzem Querbalken, belegt mit 3 goldenen Kugeln; im Schildhaupt zwei Brackenköpfe, je einer gegen den beidseitigen Schildrand gewendet, im Schildfuss zwei vierästige Brände. Kleinod: 3 goldene und 2 schwarze Pfauenfedern, belegt mit schwarzem Band, besteckt mit 3 goldenen Kugeln.

    Der hier abgebildete Siegelabdruck ab einer Gült vom 12. März 1684 ab Hofstatt Bitzi in Bürglen (Pfarrarchiv Bürglen) hat 3,5 cm Durchmesser, das dreiteilige Bessler-Wappen mit Pfauenfedern als Kleinod, und die bis 2 mm hohe Inschrift : ❁ IOAN : HEIN : EM ANUEL BESLER ❁. Das Ganze ist durch einen 2 mm starken Abschlusskranz eingefasst (Abbildung Nr. 123). (Abbildung Nr. 123).

    Quelle:


    Bessler, Johann Heinrich Emanuel (von Wattingen)
    1625 (?) , 29.12.1684 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri. Sohn des Johann Kaspar, Hauptmanns in span. Diensten, und der Maria Elisabeth Bodmer. Bruder des Johann Karl Emanuel ( -> 6), Schwager des Karl Franz Schmidund des Johann Anton Arnold. ∞ 1) um 1648 Maria Magdalena, Tochter des Landammanns Sebastian Peregrin Zwyer von Evibach, 2) um 1661 Maria Ursula Schmid, Tochter des Jost Dietrich, Ratsherrn und Hauptmanns in franz. Diensten. B. stieg in königlichen span. Diensten zum Hauptmann auf, war 1660-84 Tagsatzungsgesandter, 1670-72 Landvogt im Rheintal, 1668 Landessäckelmeister, 1677-81 Zeugherr, 1682-84 Pannerherr, 1683-84 Landammann (im Amt verstorben).

    Literatur
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15495.php



    Beruf / Beschäftigung:
    Appenzell konnte das Rheintal zwar 1464 gegen die Ansprüche der Fürstabtei St. Gallen behaupten, als Folge des Krieges um den Rorschacher Klosterbruch mussten sie es jedoch an die vier Schirmorte der Abtei, Zürich, Glarus, Schwyz und Luzern, abtreten. Damit wurde die Vogtei Rheintal zu einer Gemeinen Herrschaft innerhalb der Alten Eidgenossenschaft. 1491 nahmen die vier Orte Uri, Unterwalden und Zug in die Mitherrschaft der Vogei Rheintal auf, 1500 Appenzell und 1712 Bern. Im Hof Kriessern regierte auch der Fürstabt von St. Gallen mit.
    1528 beschlossen die Rheintaler die Annahme der Reformation, allerdings verblieben katholische Minderheiten. Nur Altstätten, Widnau, Kriessern und Rüthi waren mehrheitlich katholisch. Durch den Frieden von 1712 wurde den langwierigen Glaubensstreitigkeiten ein Ende gesetzt und die Vogtei zur „paritätischen“ Zone der Eidgenossenschaft gerechnet. Das heisst, dass beide Religionen gleichberechtigt nebeneinander existieren durften.
    Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtei_Rheintal

    Johann heiratete Maria Magdalena Zweyer (Zwyer) von Evibach in cir 1648. Maria (Tochter von Landammann & Ritter Sebastian Peregrin Zweyer (Zwyer) von Evibach und Maria Ursula von Roll) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  12. 27.  Maria Magdalena Zweyer (Zwyer) von EvibachMaria Magdalena Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landammann & Ritter Sebastian Peregrin Zweyer (Zwyer) von Evibach und Maria Ursula von Roll).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Stammbuch Uri: Zweyer von Evibach 14c - Bessler 21c, 32

    Notizen:

    Geburt:
    Vermutung

    Name:
    Es finden sich zahlreiche Schreibformen des Namens (Efibach, Evibach, Evenbach).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 5 Kinder, 2 Söhne und 3 Töchter

    Kinder:
    1. 13. Maria Elisabeth Bessler von Wattingen wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. Franz Heinrich Bessler von Wattingen wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.

  13. 30.  Karl Ernst von RollKarl Ernst von Roll wurde geboren in 1631 (Sohn von Landammann Johann Peter von Roll und Anna Maria Tresch (Trösch)).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Besitz: Herrschaft, Böttstein, Aargau, Schweiz; Erbt die Herrschaft Böttstein
    • Wohnort: Schloss Böttstein, Aargau, Schweiz

    Notizen:

    Wohnort:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Böttstein

    Karl heiratete Maria Magdalena Zumbrunnen in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  14. 31.  Maria Magdalena ZumbrunnenMaria Magdalena Zumbrunnen (Tochter von Hauptmann Anton Zumbrunnen und Maria Elisa von Beroldingen).
    Kinder:
    1. 15. Anna Maria Magdalena von Roll


Generation: 6

  1. 32.  Dr. med. Johann Anton CrivelliDr. med. Johann Anton Crivelli wurde geboren in Lugano, TI, Schweiz (Sohn von Heinrich Crivelli und Margaritha Guadris); gestorben in 1629/30.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Lugano, TI, Schweiz
    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Einbürgerung: 16 Mai 1606, Uri; Erhält das Urner Landrecht geschenkt
    • Bürger: 1624, Luzern, LU, Schweiz; Erhält das Bürgerrecht

    Notizen:

    Zitat aus: https://beta.hls-dhs-dss.ch/de/articles/023398/2004-03-10/

    Autorin/Autor: Markus Lischer

    Die aus Ubaldo (Lombardei) stammende Fam. liess sich im 15. Jh. in Lugano, Pura und Ponte Tresa nieder. Die ital. Verwandschaft soll u.a. Papst Urban III., Kardinal Alessandro (1514-72) und die Mailänder Fam. der Gf. C. von Ossolaro mit zwei weiteren Kardinälen umfassen.

    1606 erhielt der von Lugano eingewanderte Arzt Johann Anton das Urner Landrecht. Sein Sohn Sebastian Heinrich (->) legte als Militärunternehmer in Spanien den Grundstein für den Aufstieg der C. in die Urner Magistratenfamilien zu Beginn des 18. Jh. Nach 1725 stellten sie drei Landammänner, amtierten mehrfach als Dolmetscher für die span. Gesandtschaft, besassen Hauptmannsstellen in span. Diensten und ab 1757 auch die Gardehauptmannschaft in Bologna. 1769 wurden sie in den päpstl. Grafenstand erhoben. 1681-1718 war die Herrschaft Zufikon in Familienbesitz. Nach der Aufhebung der Monopole zu Beginn des 19. Jh. verstärkten die C. ihr Engagement im Speditionswesen.

    Zur gleichen Zeit etablierte sich ein Zweig der Fam. in Luzern. Sebastian (->) liess sich nach dem Brand von Altdorf (UR) 1799 in Luzern nieder, wo er 1803 die Bank Sebastian Crivelli & Co. gründete, die bis zur Liquidation 1930 über vier Generationen in Familienbesitz blieb. Sie trat mit eigener Banknotenemission, v.a. aber durch Investitionen in die innerschweiz. Tourismus-Infrastruktur hervor. Das Speditionswesen seinerseits wurde durch das aufblühende Geschäft mit dem Fremdenverkehr abgelöst. 1944 starb die letzte Angehörige der Urner und Luzerner Linie.

    Name:
    Der erste Crivelli in Uri.

    Das adelige Geschlecht Crivelli im Land Uri ist aus der Stadt Mailand entsprossen und soll den Namen von einem Lundolpho, der im XI. Jahrhundert bei Kaiser Conrad II. in grossem Ansehen gestanden, erhalten haben, von welchem man wegen seiner besonderen Klugheit zu sagen pflegte: "Egli ha portare l'oglio col Crivello senza versarlo" /: er könne das Oel in einem Sieb tragen ohne selbes zu verschütten, und daher Crivello genannt worden sei. Aus diesem Geschlecht war im XII. Jahrhundert einer römischer Papst unter dem Namen Urban III. Mehrere andere bekleideten die Cardinals - Erzbischöfliche - Bischöfliche und andere Würden. Der Stammvater der Herren Crivelli, die sich im Land Uri niedergelassen, war Bartholomäus. Er war der erste, der sich nach Lugano begeben, wo das Haus Crivelli grosse Güter gehabt, es geschah diese Uebersiedelung zu Anfang des 16 ten Jahrhundert. Einer von seinen Nachkommen Johann Anton Crivelli kam von Lugano nach Altdorf, Uri und ist daselbst als Landarzt angenommen und ihm am 16 Mai 1606 wegen seiner vieljährigen guten Praxis und tadellosen Ausführung das Landrecht geschenkt worden.

    Bürger:
    Dr. med. Johann Anton & Sohn Hptm. Sebastian Heinrich erwerben 1624 das Bürgerrecht der Stadt Luzern, letzterer wird 1636 Bürger von Rapperswil.

    Johann heiratete Maria Barbara Kuon am 16 Jun 1596. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 33.  Maria Barbara KuonMaria Barbara Kuon (Tochter von Landvogt, Ritter & Hauptmann Adrian Kuon und Gräfin Ottilia Grüsin von Graubünden).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 5 Kinder, 3 Söhne und 2 Töchter

    Kinder:
    1. 16. Oberst Sebastian Heinrich Crivelli wurde geboren in 1597 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben in 1664 in Bellinzona, TI, Schweiz.
    2. Anton Crivelli wurde geboren in 1599 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. Maria Viktoria Crivelli wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.

  3. 34.  Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch)Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch) wurde geboren in 1555 (Sohn von Ambros Tresch und Barbara Arnold); gestorben am 18 Apr 1626 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Besitz: Altdorf, Uri, Schweiz; Gutsbesitzer
    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Beruf / Beschäftigung: 1596-1598, Altdorf, Uri, Schweiz; Spitalvogt
    • Beruf / Beschäftigung: 1613 - 1617, Uri, Schweiz; Landesstatthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1617 - 1619, Uri, Schweiz; Der 60. Landammann von Uri (Amtsperiode 110)
    • Beruf / Beschäftigung: 1610 - 1625, Spanien; Hauptmann und Ritter in spanischen Diensten.
    • Beruf / Beschäftigung: 1610 - 1625; Tagsatzungsgesandter für Uri

    Notizen:


    Der 60. Landammann von Uri (Amtsperiode 110) - Heinrich Tresch

    Heinrich Tresch, in Altdorf, Landammann 1617—1619; f 18. April 1626. Die Familie Trösch stammt aus Graubünden, erhielt 1474 das Urner Landrecht
    und wohnte anfänglich in Silenen.

    Wappen: in Gold zwei grüne Balken, belegt mit schwarzem Reitersporn
    (Wappenscheibe von 1636 des Landvogt Jakob Tresch, im Landesmuseum).
    Varianten:
    a) in Silber zwei grüne Balken mit Sporn belegt;
    b) geteilt: oben in Grün ein schwarzer Sporn; unten in Silber zwei grüne Balken mit goldener Lilie belegt. Helmzier: Wildmann mit Dreschflegel.

    Heinrich Trösch ist geboren 1555 als Sohn des Hauptmann Ambros Trösch und war verheiratet in erster Ehe mit Maria Gisler, f 1594, und in zweiter Ehe mit Anna Piintener, Witwe des Bernhard Tschudy. Er betätigte sich vorerst als Landschreiber,. wurde Ratsherr, Hauptmann in königl. spanischen Diensten in Flandern, Ritter, Spitalvogt von Altdorf 1596—1598, Tagsatzungsgesandter
    von 1610—1625, Landesstatthalter 1613—1617.

    Im historischen Museum zu Altdorf ist ein grosses Originalgemälde dieses
    Landammanns aus dem Jahre 1616.

    Das hier wiedergegebene Siegel aus meiner Sammlung rührt von einer Gült vom Ii. April 1619 und misst 34 mm im Durchmesser. Die 1,5 mm grosse Umschrift im beiderseitigen Schriftraum von 3 mm lautet: „+ S. HEINRICH * TRÖSCH * ". Das Wappenbild, ein Reitersporn mit Lederbinde, ist in einem Ovalschild von 10 X 8 mm, und die Helmzier wird dargestellt durch eine Mannsfigur mit geschultertem Dreschflegel (Siegelabb. No. 46).

    Quelle:


    Tresch, Heinrich
    1555 , 18.4.1626 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri in Altdorf. Sohn des Ambros, Hauptmanns, und der Barbara Arnold. ∞ 1) Maria Gisler, Tochter des Melk, Ratsherrn, 2) Anna Püntener, Tochter des Heinrich Püntener, Witwe des Bernhard Tschudi von Wasserstelz. Gutsbesitzer in Altdorf, Landschreiber, Hauptmann in span. Diensten, Ritter. 1610-25 Tagsatzungsgesandter, 1613-17 Landesstatthalter, 1617-19 Urner Landammann.

    Literatur
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15612.php




    Aus der Geschichte der Trösch

    Lexikon Leu/Holzhalb
    Allgemeines Helvetisches, Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, in welchem das, was zu wahrer Erkenntnuß des ehe- und dismaligen Zustandes und der Geschichten der Helvetischen und Eydgenößischen oder Schweitzerischen, wie auch deroselben Zugewandten und Verbündeten Länderen, so dann derer darinnen befindlichen Orten, Geschlechtern und fürnehmsten Personen, welche sich in Geist- und Weltlichen Stande, in den Wissenschaften und Künsten, in dem Krieg und sonsten hervorgethan und noch thun; erforderlich seyn mag, aus allen denen hievon handlenden gedruckten und geschriebenen Büchern und vielen sonst erhaltenenen schriftlichen Nachrichten, in Alphabethischer Ordnung vorgestellet wird von Hans Jacob Leu. XVIII Teil, T. U. und V. Zürich, bey Hans Ulrich Denzler, MDCCLXIII. Vollständiger Titel • Verweis Tresch, 270, Artikel Trösch, 291
    Trösch oder Tresch. Ein Adeliches Geschlecht in dem Lande Uri, so ehemals das Schloß Urburg in dem Aergäu gehabt, und sich darvon Trösch von Urburg geschrieben haben solle; aus selbigem ward Heinrich A. 1487. Landvogt von Livenen, und sind seither drey Linien entstanden.
    I. Ambrosius blieb A. 1515. in der Schlacht bey Marignano, und sein Sohn Martin ward A. 1556. Landvogt von Livenen, und desse Sohns Sohn Heinrich erstlich Rittmeister in Königlichen Spannischen Diensten in Flandern, und hernach auch Hauptmann in Königlichen Französischen Diensten gewesen, und immittelst auch Landschreiber, A. 1613. Lands-Statthalter, und A. 1617. Land-Amman worden, auch Ritter gewesen. Von seinen Söhnen waren Johann Martin und Pompejus Hauptleuth in Königlichen Spannischen Diensten, auch Sebastian Heinrich in Flandern, ward aber auch A. 1622. Landvogt des Rheinthals, A. 1626. Zeugherr, 1627. Land-Statthalter, und A. 1629. Land-Amman, hat auch bald ein Jahr das Regiment allein geführt, weilen er bey entstandner Pest schier den gantzen Raht überlebt: Sein Sohn Hans Caspar ward A. 1642. Landvogt von Riviera, und 1644. Commissari und Landvogt von Bellenz, A. 1647. Land-Seckelmeister, und A. 1658. Landvogt von Livenen, und hat hinterlassen Matthys Erasmum, Jooßt Antoni der des Lands-Rahts, und Johann Carl Frantz, der Castellan von Bellenz worden, auch ward Matthyas Erasmi Sohn Johannes des Land-Rahts, auch Sibner und Fünffzechner Richter.
    II. Georg erhielt A. 1495. das Land-Recht zu Uri, und einer gleichen Namens ward A. 1564 Landvogt von Sargans, und sein Sohn auch gleichen Namens A. 1578. auch Landvogt allda, allwo er aber von einem Edlen von Sax um das Leben gebracht worden; es ward auch dessen Sohn Jacob A. 1621. Landvogt von Sargans, und dessen einten Sohns Johann Martin Sohn Landvogt Jacobs Georg aber ist A. 1677. auch Landvogt von Sargans worden.
    III. Noch ein andere Linien wohnet in der Pfarr und Genossame Silenen zu Stäg, etc. aus welcher noch keiner in den Land-Raht befürderet worden.
    Supplement zu dem allgemeinen helvetisch-eidsgenößischen oder schweizerischen Lexicon, so von weiland Herrn Hans Jakob Leu, Bürgermeister löblichen Freystaats Zürich, in alphabethischer Ordnung behandelt worden, zusammen getragen von Hans Jakob Holzhalb. Sechster und letzter Theil, T – Z. Zürich, im Verlag des Verfassers, und zu finden in allen Buchhandlungen der Schweiz. Zug, gedruckt bey Johann Michael Aloys Blunschi, MDCCXCV. Vollständiger Titel • Artikel Trösch, 96
    S. 291. Trösch. Aus dem Urnerischen Geschlechte ist der Landammann Heinrich 1626, und Sebastian Heinrich 1637 gestorben. Der Siebner und Landrath Johannes, ist 1740 gestorben, und hat durch 2 Söhne, Johann Martin und Matthias das Geschlecht fortgepflanzet.
    Des Landvogts, Georg Jakob zu Sargans Sohn, hat den Ast zu Silenen gestiftet. Der Anton Leonz, geb. 1693, ward des Landraths 1749, starb den 11ten. Merz 1776.
    III. Von der dritten Linie, war Johannes Landsläufer; sein noch lebender Sohns Sohn, Johann Anton war Kirchmeyer.

    Zitat aus: https://www.eritro.ch/lit4.htm


    Aus der Geschichte der Trösch

    Oberbadisches Geschlechterbuch
    von Arras. Die von Arra(s) waren Stammes- und Wappengenossen der Troesch von Umkirch oder von Urberg (Vorburg: siehe diesen Artikel). Zuerst erscheint 1220 Albertus de Arra als Zeuge einer Urkunde Egino des Aelteren Grafen von Urach. Seine Kinder waren vermuthlich Albertus dictus Trossche, Cuno dct. de Arra, milites, und Anna, welche mit ihrer Mutter Hedewigis 1245 ihren Hof in Gretzhausen um 248 M. S. an Kloster Günthersthal verkauften. Fridericus Spenlin, miles de Brisaco, und seine Anna (die Vorgenannte?) willigten 1245 in diesen Verkauf; Zeuge ist dabei Volchardus de Urberg. Der vorgenannte Cuno wird 1245 auch Cuno miles de Untkilche genannt, erscheint aber 1260 als Cuno de Arra, miles, wieder als Zeuge einer Urk. der Grafen von Freiburg. Werli von Arra 1308. Herr Rudolf von Arra, Priester 1359, 1360. Die Töchter Peters v. Arra (er lebte 1350) selig lebten 1398, von denen eine Gattin des Freiburger Bürgers Hermann Harnescher war. Elisabeth v. Arra, 1358, 1359 Gattin des Petermann Metzger (auch Petermann, Petermanns sel. Sohn genannt), Bürgers in Freiburg, lebte noch 1380; 1388 Beide todt. Johans von Arras von Molberg in der Mortenowe, Ek. 1363, starb zw. 1371 und 1373; seine Töchter Elisabeth (noch 1412 lebend) und Grete 1363 Klosterfrauen in Wonnenthal. Sein Vetter Conrad v. Arra oder Conrad Schultheiß, gen. v. Arra, Ek. 1368, 1403, scheint der Letzte des Mannesstammes gewesen zu sein; als seine Gattin kommt 1382 Anna von Thanneck vor.
    Die Siegel zeigen im Schilde einen geschachten Schrägbalken. Siebmacher gibt III, p. 185, No. 4, das Wappen der von Urburg unter den Schweizerischen: In Roth ein in zwei Reihen von Silber und Blau geschachter Schrägbalken; auf dem Helem zwei silberne Dreschflegel (mit Bezug auf den Namen Troesch) an goldenen Stielen; Hd.: r. w.
    Bd. 1 (A – Ha), Heidelberg 1898, 21f.
    Troesch. 1) Ein altes Dienstmannengeschlecht der Herren von Uesenberg und Zweig der von Arras (siehe diesen Artikel). Zuerst erscheinen Albertus dictus Trossche, Cuno dictus de Arra, milites, Anna soror, ac Hedewigis (wohl Witwe des 1220 genannten Albertus de Arra), mater eorum, welche 1245 dem Kloster Günthersthal ihren Hof in Gretzhausen um 245 Mark Silbers verkauften. Die Verkäufer hatten keine eigenen Siegel. In den Verkauf willigten: Fridericus Spenlin miles de Brisaco, Anna uxor ejus, et Hildebrandus, filius eorum; Zeuge war Volchardus de Urberg, wohl sämmtlich nahe Verwandte.

    Albert
    Mit Hüglin T. verschwindet das Geschlecht aus dem Breisgau. Elisabeth und Margarethe Troeschin waren Nonnen zu Adelhausen. Johannes, Viellieb, Elisabeth, Katharina und Hedwig T. kommen im Necrologium des Klosters Günthersthal vor. Ob Claus Troesche von Gengenbach, 1386 Diener des Herrn Bruno von Rappoltstein, zu diesem Geschlechte gehörte ist fraglich. Die Siegel zeigen gleichmäßig einen geschachten Schrägrechtsbalken. Wappen: In R. ein in zwei Längsreihen b. s. geschachter Schrägbalken; H.: zwei goldene Dreschflegel mit weißen Lederkappen im Gelenk (Wappenbuch Donaueschingen, fol. 136) oder mit weißen Keulen (W.-B. des Konrad Schnitt in Basel, fol. 94): Hd.: r. s. Im Schweizer Canton Uri treffen wir ein Jahrhundert später ein adeliges Geschlecht Troesch von Urberg, deren Wappen wohl Siebmacher III, pag. 185, No. 4 unter dem Namen «von Urberg» gibt, welches sich angeblich nach einem Schlosse Urburg im Aargau nannte und um die Wende dieses Jahrhunderts noch in drei Linien blüht. Für den Beinamen kommen wohl eher Urberg im B.-A. St. Blasien oder die von Kolb erwähnte Burgruine Vorburg bei der Stadt Staufen in Betracht. Es ist nicht unmöglich, daß ein Sprosse des Breisgauer Geschlechtes nach Uri gekommen ist (Leu, Helvetisches Lexicon, XVIII, p. 291).
    2) Jacob Troesch und seine Schwäger die vier Gebrüder Schilher, sämmtlich Bürger von Stockach, Lehnsleute der Reichenau 1506. Martin Troesch, 1545 Vogt des Gotteshauses Münsterlingen, führte im Schilde einen gesenkten Sporen. Leu führt einen Martin T., 1556 Landvogt von Livenen, unter den Vorfahren des Urner Geschlechts auf.
    Bd. 1 (A – Ha), Heidelberg 1898, 243.

    Zitat aus: https://www.eritro.ch/lit3.htm

    Name:
    Auch Trösch von Urburg

    Heinrich heiratete Anna Püntener in Datum unbekannt. Anna (Tochter von Landammann Heinrich Püntener und Anna Imhof von Blumenfeld) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  4. 35.  Anna PüntenerAnna Püntener wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landammann Heinrich Püntener und Anna Imhof von Blumenfeld).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 6 Kinder, 1 Sohn und 5 Töchter

    Kinder:
    1. Anna Maria Tresch (Trösch) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. 17. Maria Helena Tresch (Trösch)

  5. 20.  Reichsritter Johann Martin Schmid von BellikonReichsritter Johann Martin Schmid von Bellikon (Sohn von Hauptmann Peter Schmid von Bellikon und Magdalena Albrecht); gestorben am 18 Mai 1649 in Schloss Bellikon, Aargau, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Besitz: Schloss Bellikon, Aargau, Schweiz; Kauft das Schloss Bellikon https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bellikon
    • Ehrung: 1646; Wird durch Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben. https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_III._(HRR)

    Notizen:


    Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bellikon

    Das Schloss Bellikon ist ein Schloss in der Schweizer Gemeinde Bellikon im Kanton Aargau. Es befindet sich westlich des Dorfzentrums in einer ausgedehnten Parkanlage, hoch über dem Reusstal auf einer Terrasse des Heitersbergs.

    Erbaut wurde das Schloss im dritten oder vierten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts durch die Familie Krieg. Die Kriegs stammten aus Zürich und gehörten seit dem 12. Jahrhundert zu den angesehensten Familien der Stadt. 1314 erwarb Peter Krieg von den Habsburgern einen Teil der Güter und Rechte in Bellikon. Die Kriegs gaben sich 1343 den Beinamen von Bellikon und erwarben im Laufe der Zeit weitere Güter in den Nachbardörfern. Vogtei und Schloss wurden 1605 vom Pfarrer in Seengen erworben, 1640 von der Familie Schmid aus Uri. Später wechselte das Schloss in regelmässigen Abständen den Besitzer, zu Beginn des 20. Jahrhunderts diente es vorübergehend als Kuranstalt.

    Der Grundriss des viergeschossigen Schlosses ist ein dem Quadrat angenähertes Rechteck. Der spätgotisch geprägte Hauptbau verfügt über 1,3 Meter dicke Mauern. An der Südseite, westwärts aus der Mittelachse verschoben, ist ein kreisrunder Treppenturm (Schneggen) angebaut. Modernere Anbauten sind ein weiterer Treppenturm an der Nordostecke, eine Veranda im Westen und im Osten eine Rundbogen-Loggia als Verbindung zur benachbarten Schlosskapelle. Im Innern des bewohnten Gebäudes finden sich französisch geprägte Salons. Die Zürcher Stube im ersten Obergeschoss ist mit farbigen Wappen verziert.

    Östlich des Schlosses, in die Parkmauer einbezogen, steht die 1676 errichtete Kapelle. Es handelt sich um einen einfachen Rechteckbau mit eingezogenem, dreiseitig schliessendem Chor.



    Name:
    Johann Martin war der erste welcher mit dem Zunamen von Bellikon genannt wurde.

    Peter Schmid, aus dem Bomatt stammend, erhielt 1566 das Urner Landrecht um 1035 Gulden; er ist der Stammvater dieser Familie, welche aber erst unter Hans Martin, nach dem Ankauf von Schloss und Herrschaft Bellikon und Erhebung durch Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand 1646 sich ,,Schmid von Bellikon" nannte.

    Johann heiratete Katharina Kyd (Kydt) in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  6. 21.  Katharina Kyd (Kydt)
    Kinder:
    1. Johann Balz Schmid von Bellikon wurde geboren in 1615.
    2. Ritter & Hauptmann Johann Peter Schmid von Bellikon
    3. Johann Karl Schmid von Bellikon
    4. Maria Elisa Schmid von Bellikon
    5. Maria Magdalena Schmid von Bellikon
    6. Anna Katharina Schmid von Bellikon
    7. Anna Maria Schmid von Bellikon
    8. Maria Ursula Schmid von Bellikon
    9. 18. Landammann & Ritter Johann Franz Schmid von Bellikon wurde geboren in cir 1620; gestorben am 25 Mrz 1673 in Altdorf, Uri, Schweiz.

  7. 38.  Landammann & Ritter Sebastian Peregrin Zweyer (Zwyer) von EvibachLandammann & Ritter Sebastian Peregrin Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in 1597 in Klingnau, Aargau, Schweiz (Sohn von Hauptmann Andreas Zweyer (Zwyer) von Evibach und Helena von Beroldingen); gestorben am 15 Feb 1661 in Altdorf, Uri, Schweiz.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Zwyerhaus, Attingerstrasse, Altdorf, Uri, Schweiz
    • Stammbuch Uri: Zweyer von Evibach 13a, 14 - von Roll 5c
    • Militär / Gefecht: 8 Nov 1620, Weisser Berg, Prag, Tschechien; Teilnehmer an der Schlacht am Weissen Berg https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Weißen_Berg
    • Beruf / Beschäftigung: 1622, Vogtei Kaiserstuhl, Aargau, Schweiz; Übernimmt von seinem verstorbenen Vater das Amt des bischöflichen Obervogtes von Kaiserstuhl.
    • Beruf / Beschäftigung: 1622, Vogtei Klingnau, Aargau, Schweiz; Übernimmt von seinem verstorbenen Vater das Amt des bischöflichen Obervogtes von Klingnau
    • Militär / Gefecht: 1624, Glückstadt, Holstein, Deutschland; Teilnehmer an der Schlacht bei Glückstadt. Peregrin wurde dabei verwundet.
    • Beruf / Beschäftigung: 1632; Regimentsinhaber
    • Militär / Gefecht: 6 Sep 1634, Schlachtfeld Nördlingen, Bayern, Deutschland; Führer und Sieger in der Schlacht bei Nördlingen https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Nördlingen
    • Beruf / Beschäftigung: 1635; Generalmajor und Kriegsrat
    • Besitz: vor 1644, Schloss Wartegg; Erwirbt Schloss Wartegg
    • Beruf / Beschäftigung: 1645, Uri, Schweiz; Landesstatthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1648, Uri, Schweiz; Landeshauptmann
    • Beruf / Beschäftigung: 1650, Wien; Eidgenössischer Bote
    • Militär / Gefecht: 1653, Westliches Schweizer Mittelland; Führer der urschweizerischen Truppen im Bauernkrieg. https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Bauernkrieg
    • Ehrung: 28 Jun 1653; Erhält Reichsritterwürde
    • Beruf / Beschäftigung: 1644-1658; Tagsatzungsgesandter für Uri
    • Ehrung: 6 Aug 1658; Wird zu Reichsfreiherrn erhoben.
    • Beruf / Beschäftigung: 1647-1651 & 1657-1659, Uri, Schweiz; Der 69. Landammann von Uri (Amtsperiode 125 und 129)

    Notizen:


    Der 69. Landammann von Uri (Amtsperiode 125 und 129) - Sebastian Peregrin Zwyer von Evibach

    Zwyer von Evibach, Sebastian Peregrin, in Altdorf, Landammann 1647—1651 und 1657—1659. † 5. Februar 1661; geboren 1597 zu Klingnau, als Sohn des Hauptmann Andreas, Obervogt zu Klingnau und Kaiserstuhl, und der Helena von Beroldingen, Gemahl der Maria Ursula von Roll, Tochter des Landammann Johann Peter und der Katharina Schmid.

    Die angesehene, einflussreiche Familie, welche ihren Zunamen vom Stammsitze beim Evibach zu Silenen ableitet und die ums Jahr 1400 nach Altdorf übersiedelte, ist in Uri seit Anfang des 18. Jahrhunderts ausgestorben, soll aber in einer Seitenlinie in Österreich noch fortbestehen.

    Wappen:
    I. In Blau drei Zweige mit je 5 Blättern, die untern zwei silbern,
    die obern golden.
    II. Durch das kaiserliche Diplom vom 6. Mai 1668, womit die Familie von Landammann Zwyer in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde, fand eine Wappenbesserung statt : in Blau mit goldenem Bord drei gestielte goldene Lindenblätter.

    Vorerst Page des Herzogs von Alba, trat Sebastian Peregrin 1619 als Hauptmann in den kaiserlichen Dienst, avancierte 1624 zum Oberstleutenant und 1632 zum Regimentsinhaber; Führer und Sieger in der Schlacht bei Nördlingen 6. September 1634. Nach der Wahl zum Generalmajor und kaiserlichen Kriegsrat 1635 reorganisierte Zwyer die kaiserliche Armee, übernahm 1638 das Kommando des von den katholischen Kantonen Spanien zugesicherten Regimentes, um 1641 wieder den Dienst des Kaisers aufzunehmen, rückte 1642 zum Feldmarschall-Leutenant vor. 1647 verliess Zwyer den fremden Kriegsdienst und zog sich in seine Heimat zurück. Als Tagsatzungsgesandter begegnet uns Zwyer von 1644—1658. Die Landsgemeinde wählte ihn 1645 zum Landesstatthalter und 1648 als Landshauptmann. 1650 wurde Zwyer mit Bürgermeister J. R. Wettstein von Basel als eidg. Bote nach Wien entsandt zur Ratifikation der beim westphälischen Frieden zu Münster für die Schweiz erwirkten Vergünstigungen. Im Bauernkrieg 1653 kommandierte General Zwyer die urschweizerischen Truppen, warf den Aufstand nieder und erhielt von Luzern nebst goldener Kette mit Denkmünze am 12. Juli 1653 das Ehrenbürgerrecht. An seinem Krönungstage, den 28. Juni 1653, verlieh Kaiser Ferdinand IV. Zwyer die Reichsritterwürde und am 6. August 1658 erhob er ihn zum Reichsfreiherrn.

    Seit 1627 Obervogt zu Klingnau und Kaiserstuhl, Erbtruchsess des Stiftes Konstanz, erwarb Sebastian Peregrin Zwyer das Schloss Wartegg am Bodensee und am 11. November 1644 mit seinem Bruder Joh. Franz die Herrschaft Hilfikon im Freiamt. Seine Bestrebungen, den 1. Villmergerkrieg zu verhindern, brachte Zwyer in Gegensatz zu einigen Orten und führte zu einem langwierigen Prozess, der bis 1660 dauerte.

    Die Zwyerkapelle zu Magigen an der Attinghauserstrasse liess Zwyer anlässlich der Pest von 1629 erstellen. (Anm. Nicht sicher? siehe dazu "Zur Geschichte des Zwyerhauses und der Zwyerkapelle bei Altdorf". ms)

    General Zwyer war wohl der bedeutendste und einsichtvollste Staatsmann, den die katholische Schweiz in dieser Zeit hervorgebracht.

    Den Sitzungssaal der Regierung im Rathause zu Altdorf schmückt ein Originalgemälde des General Zwyer.

    Das Siegel (Abb. No. 85) befindet sich an der Urkunde No. 1682 des Stadtarchives Baden (Gerichtliche Bestätigung eines Vertrages vom 6. April 1628, besiegelt von Obervogt Zwyer Seb. Peregrin), 3,6 cm Durchmesser. 2 mm hohe Umschrift: * S. SEBASTIAN / BILGER ZWEI/ER *". Wappenschild, mit Bord und 3 Blättern mit Zweig. Als Kleinod: 5 Pfauenfedern. Das Ganze eingerahmt durch einen starken Kranz.

    Ein Siegelabdruck des Landesmuseums von 1630, von feiner Gravierarbeit, hat 3,3 cm Durchmesser, Wappenschild mit Bord von 12 X-9 mm und Kleinod wie hievor beschrieben. 2 mm grosse Umschrift: " * S * SEB(AiSTIAN) BI(LGER ZW)EYER *", 2 mm breite Kranzeinfassung (Abbildung No. 86).

    An Schreiben im Stiftsarchiv St. Gallen sind Abdrücke von folgenden Siegeln:
    a) vom 3. November 1631 (H. 1844) : Oktogon-Siegel von 18 x 15 mm. Wappen mit Siegelbild und Kleinod, wie hievor. Inschrift von y2 mm Höhe : „SEBASTIAN PEREGRIN . ZWYER VON . FRIBACH" (Abbildung No. 87);
    b) vom 12. Januar 1649 (D. I. 21/3) : Oktogones Ringsiegel von 10 X 9 mm, mit ähnlichem Siegelbild wie hievor (Abbildung No. 88).

    Quelle:


    Zwyer von Evibach [Zwyer von Evebach], Sebastian Peregrin
    1597 vermutlich Klingnau, 15.2.1661 Altdorf (UR), kath., von Altdorf, Schwyz (bis Zwyerhandel), ab 1644 wahrscheinlich von Bremgarten (AG) und ab 1653 von Luzern (bis Zwyerhandel). Sohn des Andreas, Rats des Bf. von Konstanz sowie Obervogts von Kaiserstuhl und von Klingnau. ∞ 1620 Maria Ursula von Roll, Tochter des Johann Peter von Roll. Schwager des Johann Peter von Roll. Z. muss, an seinen späteren Schriften gemessen, eine sorgfältige Erziehung genossen haben. 1612-17 war er im span.-mailänd. Regiment des Johann Konrad von Beroldingen, 1619-42 im militär. Dienst des Kaisers. 1620 nahm er als Major an der Schlacht am Weissen Berg teil. Beim Tod seines Vaters 1622 übernahm er dessen Amt als bischöfl. Obervogt von Kaiserstuhl und Klingnau. 1624, als Oberstleutnant, wurde er in der Schlacht bei Glückstadt (Holstein) verwundet; 1630 befand er sich im kaiserl. Heer unter Matthias Gallas, das Mantua eroberte und plünderte. Verschiedene diplomat. Missionen in kaiserl. Auftrag führten Z. nach München und in die Eidgenossenschaft. 1632 stieg er zum kaiserl. Rat und Kammerherrn auf. 1633 half er als Kommandant der vier Waldstädte, die bedrohte Festung Breisach am Rhein zu retten. 1634 begleitete er als Berater dees span. Kardinal-Infanten Don Ferdinand dessen Heer von Kufstein in die span. Niederlande und beteiligte sich an der Schlacht bei Nördlingen. 1635 wurde er zum Generalmajor und Mitglied des höchsten Kriegsrats befördert, 1636 mit der Armeereform nach schwed. System betraut. Z. warb 1638 für den span.-mailänd. Dienst auf eigene Rechnung ein Regiment, das er bis zur Abdankung 1641 auf dem oberital. Kriegsschauplatz führte. Er kehrte in österr. Dienste zurück und schloss 1642 seine Solddienstkarriere als Feldmarschall-Leutnant ab.
    Fortan widmete sich Z. ausschliesslich der polit.-diplomat. Tätigkeit. 1643 übertrug ihm der Kaiser die Aufgabe eines inoffiziellen österr. Agenten in der Eidgenossenschaft. Z. wurde in Uri politisch tätig und war 1644-58 Tagsatzungsgesandter, 11645-47 Statthalter, 1647-51, 1657-59 Landammann sowie 1648 Landeshauptmann. Bis zum Westfäl. Frieden 1648 war er bestrebt, den franz.-schwed. Druck auf die Rheingrenze zu vermindern. Während der Verhandlungen in Westfalen unterstützte er Johann Rudolf Wettstein in dessen Bemühungen um die Ablösung der Eidgenossenschaft vom Reich. Danach versuchte Z., auf die verschiedenen innereidg. konfessionellen Streitigkeiten sowie auf die Stadt-Land- bzw. Herrschaft-Untertanen-Gegensätze dämpfend einzuwirken und die eidg. Politik vermehrt zugunsten Österreichs auszurichten. Er scheute dafür weder Arbeit noch Geldauslagen oder Reisen (Wien, Regensburg, Innsbruck, Turin, Mailand). So konnte er etwa die Bündniserneuerung mit Frankreich übüber Jahre hinweg verzögern, wenn auch nicht verhindern. 1653 wurde er zum Ritter geschlagen, 1658 zum Reichsfreiherrn erhoben. Der Bauernkrieg von 1653 sah Z. als Kommandanten der Luzerner Truppen, was ihm das Bürgerrecht Luzerns als "Retter der Stadt" einbrachte. Allerdings reichte sein polit. Einfluss auf Katholiken wie Reformierte nicht aus, um den 1. Villmergerkrieg 1656 zu verhindern. Z. kommandierte die Abwehr des zürcher. Angriffs auf Rapperswil, war aber nicht zu bewegen, offensiv vorzugehen. Dies und der von Sigmund von Erlach ausgestellte Schutzbrief für sein 1644 erworbenes Schloss Hilfikon erhob den Verdacht eines geheimen Einverständnisses mit den Evangelischen, der sich bald zu offener schwyzer. Anklage auswuchs. Der daraus entstehende Zwyerhandel entzweite 1656-61 die ganze Eidgenossenschaft. Er wurde weniger wegen Z.s angebl. Verschulden zur Staatsaffäre. Vielmehr hoffte die franz. Partei, seine innereidg. Macht zu brechen.
    Z. war gebildet, weltmännisch und standesbewusst. Er bewegte sich mühelos auf demokrat. wie aristokrat., lokalem wie internat. Parkett. Als barocke Persönlichkeit mit militär., diplomat. und polit. Weitblick konnte er streng katholisch, aber doch tolerant gegenüber Protestanten sein, sich als Patriot bezeichnen und gleichzeitig als Agent einer fremden Macht wirken. Er gehörte neben Wettstein oder von Erlach zu den einflussreichsten Staatsmännern des 17. Jh.

    Quellen
    – Rapporte und Ber. von Oberst Sebastian Peregrin Z. (1597-1661) über die Lage der Schweiz an den kaiserl. Hof zu Wien 1641-1661, hg. von A. Zurfluh, 1993
    – Kriegskorrespondenz 1631-1656, hg. von A. Zurfluh, 1995
    – Innenpolit. Korrespondenz (1620-1661), hg. von A. Zurfluh. 2000
    Literatur
    – K.C. Amrein, Sebastian Peregrin Z., 2 Tl., 1879-80
    – A. Zurfluh, Sebastian Peregrin Z., 1993
    – A. Zurfluh, «Sebastian Peregrin Z. (1597-1661)», in Gente ferocissima, hg. von N. Furrer et al., 1997, 17-30
    Autorin/Autor: Anselm Zurfluh

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15530.php



    Name:
    Sebastian Peregrin Zwyer, war kaiserlicher Feldmarschall-Leutnant und gilt als einer der einflussreichsten Staatsmänner der Eidgenossenschaft im 17. Jahrhundert.

    Es finden sich zahlreiche Schreibformen des Namens (Efibach, Evibach, Evenbach).

    Die Zweyer von Evenbach (auch: Zwyer von Evibach) waren ein aus dem innerschweizerischen Uri stammendes Geschlecht, das 1688 in den Freiherrenstand erhoben wurde und seit dem 14. Jahrhundert bis 1836 nachweisbar ist.
    Das Geschlecht stammt aus dem Weiler Öfibach in der Gemeinde Silenen im schweizerischen Kanton Uri. Urkundlich erwähnt sind Familienmitglieder sicher zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Im 16. Jahrhundert gehörte die Familie zur ländlichen Oberschicht von Altdorf im Kanton Uri.
    Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Zweyer_von_Evenbach_(Adelsgeschlecht)

    Beruf / Beschäftigung:
    Vorerst Page des Herzogs von Alba, trat Sebastian Peregrin 1619 als Hauptmann in den kaiserlichen Dienst, avancierte 1624 zum Oberstleutenant und 1632
    zum Regimentsinhaber.

    Beruf / Beschäftigung:
    Nach der Wahl zum Generalmajor und kaiserlichen Kriegsrat 1635 reorganisierte Zwyer die kaiserliche Armee, übernahm 1638 das Kommando des von den katholischen Kantonen Spanien zugesicherten Regimentes, um 1641 wieder den Dienst des Kaisers aufzunehmen, rückte 1642 zum Feldmarschall-Leutenant vor. 1647 verliess Zwyer den fremden Kriegsdienst und zog sich in seine Heimat zurück.

    Beruf / Beschäftigung:
    1650 wurde Zwyer mit Bürgermeister J. R. Wettstein von Basel als eidg. Bote nach Wien entsandt zur Ratifikation der beim westphälischen Frieden zu Münster für die Schweiz erwirkten Vergünstigungen.

    Militär / Gefecht:
    Im Bauernkrieg 1653 kommandierte General Zwyer die urschweizerischen Truppen, warf den Aufstand nieder und erhielt von Luzern nebst goldener Kette mit Denkmünze am 12. Juli 1653 das Ehrenbürgerrecht.

    Ehrung:
    An seinem Krönungstage, den 28. Juni 1653, verlieh Kaiser Ferdinand IV. Zwyer die Reichsritterwürde.

    Sebastian heiratete Maria Ursula von Roll in 1620. Maria (Tochter von Landammann Johann Peter von Roll und Katharina Schmid von Uri) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  8. 39.  Maria Ursula von RollMaria Ursula von Roll wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landammann Johann Peter von Roll und Katharina Schmid von Uri).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Stammbuch Uri: von Roll 5c - Zweyer von Evibach 13a, 14

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 7 Kinder, 4 Töchter und 3 Söhne

    Kinder:
    1. 19. Anna Katharina Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 8 Sep 1661.
    2. Maria Ursula Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. 27. Maria Magdalena Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.
    4. Maria Anna Zweyer (Zwyer) von Evibach wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz.

  9. 40.  Hauptmann Peter Schmid von BellikonHauptmann Peter Schmid von Bellikon (Sohn von Hauptmann Anton Schmid von Bellikon und Ida zur Tannen).

    Notizen:

    Name:
    Erst ab Johann (Hans) Martin Schmid nannte sich dieses Geschlecht mit dem Zusatz "von Bellikon", da dieser das Schloss Bellkon kaufte und in den Freiherrenstand erhoben wurde.

    Peter heiratete Magdalena Albrecht in Datum unbekannt. Magdalena (Tochter von Landammann Heinrich Albrecht und Elisa (Elisabeth) Furrer) wurde geboren in Schattdorf, uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  10. 41.  Magdalena AlbrechtMagdalena Albrecht wurde geboren in Schattdorf, uri, Schweiz (Tochter von Landammann Heinrich Albrecht und Elisa (Elisabeth) Furrer).

    Notizen:

    Name:
    Landleute

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 1 Sohn

    Kinder:
    1. 20. Reichsritter Johann Martin Schmid von Bellikon gestorben am 18 Mai 1649 in Schloss Bellikon, Aargau, Schweiz.

  11. 44.  Landammann Johann Heinrich ZumbrunnenLandammann Johann Heinrich Zumbrunnen (Sohn von Heinrich Zumbrunnen, des Raths und Maria Jauch); gestorben am 18 Apr 1648.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Beruf / Beschäftigung: Mediziner
    • Beruf / Beschäftigung: 1611-1617, Uri, Schweiz; Seckelmeister https://de.wikipedia.org/wiki/Säckelmeister
    • Ehrung: 1618, Frankreich; Ritter des St. Michaels Orden https://de.wikipedia.org/wiki/Ordre_de_Saint-Michel
    • Beruf / Beschäftigung: 1617-1621, Ui, Schweiz; Landesstatthalter https://de.wikipedia.org/wiki/Statthalter
    • Beruf / Beschäftigung: 1621-1637, Frankreich; Oberst in französischen Diensten mit eigenem Regiment
    • Beruf / Beschäftigung: 1621-1623 & 1637-1639, Uri, Schweiz; Der 61. Landammann von Uri (Amtsperioden 112 und 120)
    • Besitz: 1644, Altdorf, Uri, Schweiz; Stifter der Zumbrunnen-Pfründe
    • Beruf / Beschäftigung: 1638-1649, Uri, Schweiz; Landeshauptmann
    • Beruf / Beschäftigung: 1612-1649, Uri, Schweiz; Ratsbote und Tagsatzungsgesandter für Uri

    Notizen:


    Der 61. Landammann von Uri (Amtsperioden 112 und 120) - Johann Heinrich Zumbrunnen

    Zumbrunnen Johann Heinrich, in Altdorf, Landammann 1621—1623, 1637—!639 ; † 18. April 1648; Sohn des Ratsherrn und Kirchenvogt Heinrich, und der Maria Jauch, verehelicht mit Maria Magdalena, Tochter des Oberst Rudolf Reding von Biberegg und der .Elisabetha in der Halten.

    Johann Heinrich Z. war Mediziner, gehörte schon frühzeitig dem Rate an, wurde von der Landsgemeinde 1611 zum Seckelmeister gewählt, welches Amt er bis 1617 versah; Ratsbote und Tagsatzungsgesandter von 1612—1648, Landesstatthalter 1617—1621, Landshauptmann 1638 bis zum Ableben; Ritter des St. Michaels-Ordens 1618, Oberst in französischen Diensten, hatte dort 1621—1637 ein eigenes Regiment. Er ist auch Stifter der Zumbrunnen-Pfründe in Altdorf 1644.

    In der Turmknopf-Urkunde vom 21. Januar 1637 des Klosters Seedorf — er war einer der Protektoren desselben — wird er genannt: ,,Hr. Joh. Heinrich Zum- brunnen von Leuenstein, Ritter, Medicinae Doctor, und Altlandammann zu Uri".

    Wappen: geviertet : 1 und 4: in Gold ein silberner Brunnen, 2 und 3: in Rot, gespalten von Gold. Helmzier: Wildmann mit Brunnen auf der rechten Hand. Landammann Joh. Heinr. Zumbrunnen führte dieses ge- vierte Wappen zuerst und sodann Landschreiber Josue Zumbrunnen (1680). Dieselben Tinkturen weist auch das Wappenbuch der Straussenbruderschaft. Im Landesmuseum befindet sich eine Wappenscheibe des Landschreiber Josue Z. und seiner Frau Anna Maria Margritha Zum Brunnen von 1683 in ähnlicher Ausführung.

    Zumbrunnen war Vertreter am Kongress in Lindau 1622 mit den Österreichern wegen den graubündischen Streitigkeiten. In vielen Fällen gehörte er als Obmann oder Richter den Schiedsgerichten an, so z. B. im sogenannten Küttel-Handel; am Entscheid im Archiv Gersau vom 15. November 1635 ist sein Siegel in Holzkapsel gut erhalten.

    Ein Originalgemälde dieses Landammann Zumbrunnen ist im Besitze der Familie Jauch in Altdorf, und ein koloriertes Landammänner-Bild mit Wappen, von
    Suter, im histor. Museum zu Altclorf.

    Am 11. November 1621 besiegelte Zumbrunnen eine Gülte über 100 Gulden ab Hofstatt, Haus und Garten des Andreas Imhof beim Spital zu Erstfeld (Pfarrarchiv Bürglen). Das Rundsiegel von 3,4 cm Durchmesser, in Holzkapsel, wird von einem 1 mm breiten Kranz umrankt, welchem sich beiderseits in 2 mm hohen Antiqua-Majuskeln die Umschrift anschliesst: „*S * IOHAN * HEINRICH / ZUM * BRUNNEN" Im Schild von 13 x 12 mm ist das hievor beschriebene gevierte Wappen (1 und 4: Brunnen, 2 und 3: ein Pfahl) mit Wildmann als Helmzier, auf der rechten Hand einen sechseckigen Brunnen tragend. Der Raum zwischen Schrift und Wappen ist mit Verzierungen ausgefüllt (Siegel-Abbildung No. 47).

    In Uri ist diese Familie, die dem Lande so manchen hervorragenden Staatsmann und tüchtigen Haudegen schenkte, am 1. September 1743 mit Karl Franz Josef Z. im Mannesstamme erloschen. Nachkommen der Zumbrunnen leben im Kanton Tessin unter den Familiennamen Fontana und Bronner, letztere in Ouinto, und führen dasselbe Zumbrunnen-Wappen (siehe A. Lienhard-Riva, im Archiv 1925, Seite 75 und 120).

    Quelle:


    Johann Heinrich Zumbrunnen

    Version vom: 17.11.2015
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    1575, 17.4.1648 Altdorf (UR), kath., Landmann von Uri. Sohn des Heinrich, Ratsherrn, und der Maria Jauch. ​Maria Magdalena Reding, Tochter des Rudolf Reding (1539-1609). Schwager von Heinrich Reding(1562-1634), Ital Reding (1573-1651), Rudolf Reding (1582-1616) und Beat Jakob Zurlauben (1615-1690). Gutsbesitzer in Altdorf. Stud. der Medizin, Doktorat. 1611-17 Landessäckelmeister, 1617-21 Landesstatthalter, 1621-23 und 1637-39 Urner Landammann, 1638-48 Landeshauptmann. 1612-48 Tagsatzungsgesandter. Z. spielte in den sog. Bündner Wirren eine wichtige Rolle. Er war neben Heinrich Reding und Beat Jakob Zurlauben einer der führenden Köpfe der franz. Parteigänger in der Eidgenossenschaft. Stifter der Zumbrunnen-Pfrund in Altdorf. Er schmückte sich mit dem Beinamen von Leuenstein. 1620 Ritter des Michaelsordens, 1621-37 Oberst eines Schweizer Regiments in franz. Diensten.

    Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015618/2015-11-17/

    Johann heiratete Magdalena Reding von Biberegg in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  12. 45.  Magdalena Reding von BibereggMagdalena Reding von Biberegg (Tochter von Oberst Rudolf Reding von Biberegg und Elisabetha in der Halten).
    Kinder:
    1. 22. Hauptmann Anton Zumbrunnen

  13. 46.  Sebastian von BeroldingenSebastian von Beroldingen (Sohn von Landammann & Oberst Johann Konrad von Beroldingen und Regina Schmid).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Titel (genauer): Schloss Sonnenberg, TG, Schweiz; Herr zu Sonnenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sonnenberg

    Sebastian heiratete Anna Margaritha Kuon in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  14. 47.  Anna Margaritha KuonAnna Margaritha Kuon (Tochter von Heinrich Kuon und Elisa Mutschlin).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 2 Töchter

    Kinder:
    1. 23. Maria Elisa von Beroldingen
    2. Anna Maria von Beroldingen

  15. 48.  Hauptmann Jost Dietrich (Theodorik) Schmid von Uri, des Raths Hauptmann Jost Dietrich (Theodorik) Schmid von Uri, des Raths (Sohn von Hauptmann Jost Schmid von Uri, des Raths und Barbara von Beroldingen).

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Stammbuch Uri: Schmid von Uri 8a, 13 -

    Jost heiratete Anna Margaritha Bessler von Wattingen in Datum unbekannt. Anna (Tochter von Alexander Bessler von Wattingen, des Raths und Katharina von Varese (von Varis)) wurde geboren in 1595; gestorben am 21 Nov 1642. [Familienblatt] [Familientafel]


  16. 49.  Anna Margaritha Bessler von WattingenAnna Margaritha Bessler von Wattingen wurde geboren in 1595 (Tochter von Alexander Bessler von Wattingen, des Raths und Katharina von Varese (von Varis)); gestorben am 21 Nov 1642.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Stammbuch Uri: - Schmid von Uri 8a, 13

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 7 Kinder, 2 Söhne und 5 Töchter

    Kinder:
    1. 24. Landammann Karl Franz Schmid von Uri wurde geboren in 1623; gestorben in 1684 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. Sebastian Heinrich Schmid von Uri
    3. Maria Ursula Schmid von Uri
    4. Anna Katharina Schmid
    5. Maria Apollonia Schmid von Uri
    6. Maria Apollonia Schmid von Uri
    7. Maria Ursula Schmid von Uri

  17. 50.  Johann Moor, des Raths Johann Moor, des Raths

    Notizen:

    Ehrung:
    Ratsherr zu Attinghausen

    Johann + Barbara Aschwanden. [Familienblatt] [Familientafel]


  18. 51.  Barbara Aschwanden
    Kinder:
    1. 25. Maria Magdalena Moor

  19. 52.  Johann Kaspar Bessler von WattingenJohann Kaspar Bessler von Wattingen wurde geboren in Schmiedgasse, Altdorf, Uri, Schweiz (Sohn von Landammann & Ritter Emanuel Bessler von Wattingen und Barbara Schmid von Uri).

    Johann heiratete Maria Elisabeth Bodmer in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  20. 53.  Maria Elisabeth Bodmer

    Notizen:

    Ddas Ehepaar hatte 2 Söhne und 1 Tochter

    Kinder:
    1. Landammann Johann Karl Emanuel Bessler von Wattingen wurde geboren in cir 1615; gestorben am 30 Nov 1681 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    2. Maria Barbara Bessler von Wattingen
    3. 26. Landamann Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen wurde geboren in 1625 ?; gestorben am 29 Dez 1684 in Altdorf, Uri, Schweiz.

  21. 60.  Landammann Johann Peter von RollLandammann Johann Peter von Roll wurde geboren in 1571/1572 (Sohn von Ritter und Oberst Walter (Waltert) von Roll und Ursula Zollikofer); gestorben in cir 1648.

    Anderer Ereignisse und Attribute:

    • Wohnort: Altdorf, Uri, Schweiz
    • Wohnort: Schloss Böttstein, Aargau, Schweiz
    • Beruf / Beschäftigung: 1693-1595, Altdorf, Uri, Schweiz; Vogt der Frühmesspfründe in Altdorf
    • Beruf / Beschäftigung: 1600-1602, Altdorf, Uri, Schweiz; Kirchenvogt
    • Besitz: 1606, Herrschaft Böttstein, Aargau, Schweiz; Die Brüdern Johann Peter, Hans Walter und Karl Emanuel erwarben zusammen die Herrschaft Böttstein. https://de.wikipedia.org/wiki/Böttstein
    • Besitz: 1632/35, Burg Bernau, Leibstadt, Aargau, Schweiz; Erwarb (mit seinen Brüder) die Herrschaft Bernau. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bernau_(Aargau)
    • Beruf / Beschäftigung: 1611-1613, 1635-1637, Uri, Schweiz; Der 58. Landammann von Uri (Amtsperioden 107 und 119)

    Notizen:


    Der 58. Landammann von Uri (Amtsperioden 107 und 119) - Johann Peter von Roll

    Johann Peter von Roll, in Altdorf, Landammann 1611—1613 und 1635—1637; f 1648.

    Eltern: Oberst Walter von Roll und Maria Ursula Zollikofer.
    Stammvater dieser Familie ist Ludwig von Roll; dessen Grossohn Peter von Roll, Ritter, erhielt 1525 das Urner Landrecht.

    Wappen: Geviertet: 1 und 4 in Blau ein goldener steigender Löwe, 2 und 3 in Rot ein silberner Balken über silberner Kugel, überhöht von goldenem Rad. Das von Oberst Walter von Roll 1562 erbaute grosse Haus am Platze (jetzt Urner Kantonalbank) ist heute noch mit zwei grossen Medaillonwappen geschmückt. Das Epitaph am Kapuzinerkloster in Altdorf zeigt ebenfalls in Reliefformen dieses Wappen, das auch im Wappenbuch der Straussengesellschaft von 1645 vielmal vorkommt. Als Abgeordneter zum Syndikat wurde Johann Peter 1605 im Castell Visconti zu Locarno mit Inschrift und Wappen verewigt; letzteres zeigt (iund4) in Rot ein gelbes Rad über weissem Balken und darunter weisse Kugel, (2 und 3) in Blau gelben Löwen; Helmzier: Löwe mit Rad in den Pranken.

    Johann Peter, verheiratet in 1. Ehe mit Maria Katharina Schmid, Tochter des Landammann Jost und der Elisabeth Mutschlin, und in 2. Ehe mit Anna Maria Tresch, Tochter des Landammann Heinrich Tresch von Urburg, und der Anna Püntener (f 1648), ward 1606 Ritter vom goldenen Sporn, begründete die Urner Linie, welche am 22. März 1784 mit dem päpstlichen Protonotar Dr. theol. Karl Martin, Klosterkaplan in Seedorf, ausstarb. Sein Bruder, Karl Emanuel, ebenfalls Landammann, ist Begründer der deutschen Linie der „von Roll von Bernau". Von den Söhnen des Landammann Johann Peter begründete Johann Peter II. den Böttsteiner Zweig, welcher im 18. Jahrhundert erlosch, und Hauptmann Jost, f 1672, der 1645 das Schloss zu Mellikon erbaute, den Urner Zweig,
    bei dem sich die Herrschaft Mellikon bis 1769 vererbte.

    Mit seinen Brüdern erwarb Johann Peter 1606 die Herrschaft Böttstein und 1635 Bernau. Er bekleidete von 1593—1595 die Vogtei der Frühmesspfründe in Altdorf, war Kirchenvogt 1600—1602, Tagsatzungsgesandter seit 1605, Landesstatthalter 1609—-16x1. Mit seinem Bruder Karl Emanuel bedachte Johann Peter die Kirche Madonna del Sasso oberhalb Locarno mit bedeutenden Vergabungen; so wird ein kostbares Kunstwerk, die Piéta, ihnen zugeschrieben. Das Museum in Altdorf hütet das Originalgemälde dieses Landammanns, dessen Charakter von Zeitgenossen sehr günstig beurteilt wurde.

    In der Siegelsammlung des Landesmuseums ist der Abdruck eines Siegels von 1594 im Durchmesser von 32 mm, mit 2 mm hoher Umschrift: ,,S. HANS . PETER * VON . ROLL . RITER . " Im Schild von 11 X 11 mm ist das oben beschriebene Wappen (1 und 4: Rad, Balken, Kugel; 2 und 3: Löwe) und als Helmzier der Löwe, das Rad hochhaltend (Siegelabb. No. 18).

    Einzig in der Grösse unterscheidet sich das Siegel ab einer Gülte vom 11. November 1611 (in meiner Sammlung) von dem Vorbeschriebenen: 36mm Durchmesser (Siegelabb. No. 19).

    Quelle:


    Roll, Johann Peter von
    1571/72 , um 1648, kath., Landmann von Uri und Obwalden (1623). Sohn des Walter ( -> 19). Bruder von Karl Emanuel ( -> 13) und Johann Ludwig ( -> 7). Schwager des Walter Imhof (von Blumenfeld). ∞ 1) Maria Katharina Schmid, Tochter des Jost Dietrich Schmid, 2) Anna Maria Tresch, Tochter des Heinrich Tresch. Ab 1605 Tagsatzungsgesandter und Ratsherr, 1609-11 Landesstatthalter, 1611-13 und 1635-37 Urner Landammann. 1606 erwarb R. mit seinen Brüdern die Herrschaft Böttstein, 1621 die Herrschaften Mammern und Neuburg im Thurgau sowie 1635 die Herrschaft Bernau und zählte mit ihnen zu den reichsten Männern der alten Eidgenossenschaft. Als einflussreicher Politiker verfügte er über ein bedeutendes Beziehungsnetz.

    Literatur
    – F. Gisler, Wappen und Siegel der Landammänner von Uri, 1937
    Autorin/Autor: Urs Kälin

    Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D15582.php



    Wohnort:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Böttstein

    Johann heiratete Anna Maria Tresch (Trösch) in Datum unbekannt. Anna (Tochter von Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch) und Anna Püntener) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz. [Familienblatt] [Familientafel]


  22. 61.  Anna Maria Tresch (Trösch)Anna Maria Tresch (Trösch) wurde geboren in Altdorf, Uri, Schweiz (Tochter von Landammann & Ritter Heinrich Tresch (Trösch) und Anna Püntener).
    Kinder:
    1. Anna Maria von Roll wurde geboren in 1624 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 12 Jan 1681.
    2. Maria Regina von Roll wurde geboren in 1626 in Altdorf, Uri, Schweiz.
    3. Johann Peter von Roll (Böttstein) wurde geboren in 1630 in Altdorf, Uri, Schweiz; gestorben am 9 Jun 1671 in Baden, Aargau, Schweiz.
    4. 30. Karl Ernst von Roll wurde geboren in 1631.
    5. Johann Ludwig von Roll
    6. Timotheus von Roll
    7. Maria Barbara von Roll wurde geboren in 1635.

  23. 22.  Hauptmann Anton ZumbrunnenHauptmann Anton Zumbrunnen (Sohn von Landammann Johann Heinrich Zumbrunnen und Magdalena Reding von Biberegg).

    Anton heiratete Maria Elisa von Beroldingen in Datum unbekannt. [Familienblatt] [Familientafel]


  24. 23.  Maria Elisa von BeroldingenMaria Elisa von Beroldingen (Tochter von Sebastian von Beroldingen und Anna Margaritha Kuon).

    Notizen:

    Das Ehepaar hatte 5 Kinder, 3 Söhne und 2 Töchter

    Kinder:
    1. Franz Florian Zumbrunnen
    2. Anna Margaretha Zumbrunnen
    3. Heinrich Burkhard Zumbrunnen
    4. Anton Josef Zumbrunnen
    5. 31. Maria Magdalena Zumbrunnen