Treffer 21,101 bis 21,150 von 52,053
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 21101 | Den Titel Dauphin von Viennois trugen die Grafen von Albon seit dem 12. Jahrhundert. Später wurde daraus die französische Provinz Dauphiné. Die Grafschaft Albon entstand, als der Erzbischof von Vienne aus der Grafschaft Vienne, die er 1023 erhalten hatte, zwei neue Lehen ausgliederte – Maurienne im Norden, woraus sich Savoyen entwickelte, und Albon im Süden, woraus die Dauphiné entstand. Graf Guigues IV. von Albon († 1142) nannte sich selbst mit Beinamen Delfinus (franz. Dauphin) und hatte in seinem Wappen das Bild eines gekrümmten Delfins. Unter seinen Nachkommen entwickelte sich dieser Beiname zu einem Titel und der Delfin wurde fester Bestandteil ihres Wappens. Hiermit erhielt die Grafschaft Albon die Bezeichnung Dauphiné de Viennois; später nannte man das ganze Herrschaftsgebiet der Dauphins Dauphiné. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Dauphin_von_Viennois (Sep 2023) | von Albon, Gräfin Béatrice (Beatrix) (I11071)
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| 21102 | Dendrochronologische Untersuchungen weisen nach, dass auf der Halbinsel zwischen 1150 und 1220 ein erster Bau gestanden haben muss. Die Kernanlage war eine Burg mit unregelmässig runder Umfassungsmauer. 1282 wird der «hof ze sant andrese» das erste Mal schriftlich erwähnt. Der Hof war als ein Lehen der Freiherren von Wolhusen in der Hand von Gottfried II. von Hünenberg. Die Hünenberger erhielten Abgaben von den St. Andreas zugehörigen Personen und besassen auch richterliche Kompetenzen. Wahrscheinlich bildete sich um die Burg eine kleine Siedlung. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert befestigt. Die eigentliche Burg wird 1350 erstmals schriftlich erwähnt. Besitzer war damals Gottfried IV. von Hünenberg (gest. 1387), der in den 1350er Jahren seinen festen Wohnsitz in die Stadt Zürich verlegte und zusammen mit seiner Frau, Margarethe von Friedingen (gest. 1372), ein Haus am Neumarkt bewohnte. 1357 war er der reichste Bürger der Stadt Zürich.1360 nahm Gottfried IV. von Hünenberg am Reichstag in Nürnberg teil. Dort erhielt er vom deutschen Kaiser Karl IV. (1316–1378) das Stadt- und Marktrecht für die der Burg vorgelagerte Siedlung zugesprochen. Nun durfte bei St. Andreas an jedem Montag ein Markt abgehalten werden und Bürger durften in das Städtchen aufgenommen werden. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_St._Andreas | von Hünenberg, Peter (I4530)
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| 21103 | Dendrochronologische Untersuchungen weisen nach, dass auf der Halbinsel zwischen 1150 und 1220 ein erster Bau gestanden haben muss. Die Kernanlage war eine Burg mit unregelmässig runder Umfassungsmauer. 1282 wird der «hof ze sant andrese» das erste Mal schriftlich erwähnt. Der Hof war als ein Lehen der Freiherren von Wolhusen in der Hand von Gottfried II. von Hünenberg. Die Hünenberger erhielten Abgaben von den St. Andreas zugehörigen Personen und besassen auch richterliche Kompetenzen. Wahrscheinlich bildete sich um die Burg eine kleine Siedlung. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert befestigt. Die eigentliche Burg wird 1350 erstmals schriftlich erwähnt. Besitzer war damals Gottfried IV. von Hünenberg (gest. 1387), der in den 1350er Jahren seinen festen Wohnsitz in die Stadt Zürich verlegte und zusammen mit seiner Frau, Margarethe von Friedingen (gest. 1372), ein Haus am Neumarkt bewohnte. 1357 war er der reichste Bürger der Stadt Zürich.1360 nahm Gottfried IV. von Hünenberg am Reichstag in Nürnberg teil. Dort erhielt er vom deutschen Kaiser Karl IV. (1316–1378) das Stadt- und Marktrecht für die der Burg vorgelagerte Siedlung zugesprochen. Nun durfte bei St. Andreas an jedem Montag ein Markt abgehalten werden und Bürger durften in das Städtchen aufgenommen werden. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_St._Andreas | von Hünenberg, Ritter Gottfried (I11456)
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| 21104 | Denkmal an seinem Grab wurde 1899 enthüllt (Bronzemedaillon auf Granitblock); 1901 wurde in Dresden eine Straße nach ihm benannt; 2000 erhielt in Rapperswil ein Platz seinen Nachnamen (auf der Gedenktafel wird er unter anderem erwähnt). | Curti, Jean Baptist Joseph Franz Henry (I27426)
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| 21105 | der "Eltist" 1504 | Stucki, Hans (I56403)
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| 21106 | Der (auch das) Breisgau ist eine Region im Südwesten Baden-Württembergs zwischen Oberrhein und Schwarzwald. Sie überdeckt etwa 4000 km², ihr Zentrum ist die Stadt Freiburg im Breisgau. Im frühen Mittelalter gehörte der Breisgau zu den alemannischen Gauen am Oberrhein und reichte ursprünglich vom Rhein bei Basel im Süden bis zum Flüsschen Bleiche zwischen Kenzingen und Herbolzheim. Dort grenzte der Breisgau an die alemannische Gaugrafschaft der Mortenau (heute Ortenau). Die westliche Grenze bildete der Oberrhein, im Osten markierten die Höhen des Schwarzwaldes die Grenze. Am Hochrhein grenzte der Breisgau an das oberhalb von Laufenburg gelegene Hauenstein, welches bereits zum Albgau gehörte. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Breisgau | im Breisgau, Graf Berchtold (I2740)
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| 21107 | Der (oder das) Vexin ist eine Landschaft im Nordwesten Frankreichs. Sie besteht aus dem Vexin normand westlich des Flusses Epte und dem Vexin français östlich davon. Vexin ist mehr ein geografischer als ein politischer oder historischer Begriff. Der Name rührt wahrscheinlich vom gallischen Stamm der Veliocasses her (Pagus Veliocassinus), die in der Antike diese Region besiedelten. Im Jahr 911, als der König Karl III. mit dem Vertrag von Saint-Clair-sur-Epte den Normannen unter Rollo Land überließ und damit die Normandie schuf, wurde der Vexin entlang der Epte, einem kleinen Nebenfluss der Seine, in zwei Teile zerschnitten, weswegen man heute noch vom Vexin normand für den westlichen und Vexin français für den östlichen Teil spricht. Der Frieden von Gisors vom März 1113 beendete den Krieg zwischen England und Frankreich um das Vexin und die Kontrolle der mittleren Seine. Der Graf von Vexin war Schutzvogt der Abtei Saint-Denis und der Träger dessen Banners, der Oriflamme. Nach dem Verzicht der letzten Grafen fielen sowohl die Grafschaft als auch die Schutzvogtei an den König von Frankreich. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Vexin#Grafen_von_Vexin | von Flandern (von der Normandie), Graf Wilhelm I. Clito (I7680)
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| 21108 | Der 100. Landammann von Uri (Amtsperiode 171) - Johann Josef Florian Scolar Johann Josef Florian Scolar, in Altdorf, Landammann 1742—1744, geboren 18. November 1683, Sohn des Landvogts Johann Franz und der Anna Katharina Arnold, ✟ 1. Februar 1759. Gattin: Anna Josefa Mayr von Baldegg, Tochter des Junker Bernhard, ✟ 1758. Die Familie stammt aus der obern Leventina, von Fiesso. Anton Scolar, Wirt zum Adler in Altdorf, Sohn des Walter Anton, Statthalter zu Livinen, ist der Stammvater dieses Geschlechtes in Altdorf, das in der Mitte des 19. Jahrhunderts hier ausstarb; er erhielt 1644 das Urner Landrecht. Wappen: In Blau schwarzer Adler mit Ölzweig und einer Schlange in den Fängen. Im Wappenbuch der Straussengesellschaft in Altdorf figuriert Hauptmann Johann Franz« Scolar 1676 mit vorstehender Wappendarstellung; als Kleinod krönt der - Adler den Helm. Das Wappen von Landammann Scolar ist in Medaillonform auf Konsole, unter Krone, mit zwei Greifen als Schildhalter, und ein solches aus dem Jahre 1742 hat silbernes Feld, der Adler hält auch eine Schlange im Schnabel. Die Landsgemeinde 1701 wählte Scolar zum Landschreiber, welches Amt er bis zum Jahre 1736, seiner Wahl zum Landesstatthalter (1736—1742), versah. Den Kanton Uri vertrat er als Tagsatzungsgesandter 1735, als Ehrengesandter nach Bellenz 25. August bis 18. September 1730 und 1735, und als Landvogt der Riviera 1714, zu Bellenz 1716 und im Rheintal 1738. Im Militärdienste rückte er bis zum Grade eines Hauptmanns vor. In der Schlacht bei Villmergen 1712 wurde Scolar schwer verwundet. Er bewohnte den südöstlich vom damaligen Zeughause gelegenen Herrensitz — heute Verwaltungsgebäude des Elektrizitätswerkes Altdorf. Infolge des Livineraufstandes erlitt er an seinen tessinischen Besitzungen so grosse Verluste, dass seine Kinder 1764 das väterliche Haus verkaufen mussten. Ich konnte zwei verschiedene Siegel, deren sich Scolar bediente, feststellen; sie unterscheiden sich hauptsächlich durch die Grösse. 1. Ovalsiegel von 19 x 15 mm, mit dem Wappen (Adler), unter fünfzackiger Krone, von 2 Greifen als Schildhalter begleitet. Das Belegexemplar ist an einer Handschrift vom 9. Oktober 1710 ab „Axenberg" in Sisikon, der Tannerpfründe (Kirchenarchiv Altdorf) gehörend (Abb. Nr. 74). 2. Ein Rundsiegel von 1743 in meiner Sammlung misst 3,3 cm im Durchmesser. Der Ovalschild von 15 X 9 mm zeigt den gekrönten Adler mit einer Schlange im Schnabel, den Ölzweig und eine Schlange jn (jen Fängen, unter grosser Krone, und mit Greifen als Schildhalter (Abb. Nr. 75). Quelle: | Scolar, Landammann Johann Josef Florian (I18430)
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| 21109 | Der 105. Landammann von Uri (Amtsperiode 176) - Johann Joachim Epp Johann Joachim Epp, in Flüelen, Landammann 1752—1754, geboren den 28. Februar 1694, Sohn des Johann Joachim und der Apollonia Planzer, entstammt einem alten Umergeschlecht in Silenen, dessen Stammvater Gotthard Epp, des Rats, Landvogt in der Leventina 1541—1544 ist, welcher in seinem Siegel das erste bekannte Wappen der Familie führt, eine dem Posthorn ähnliche Figur (Staatsarchiv Tessin, Docum. Leventina, vom 30. Mai 1545). Das Wappen des Caspar Epp, Landsläufer, von 1659, im Wappenbuch der Straussenbruderschaft weist in Rot über grünem Dreiberg das silberne, Posthornähnliche Zeichen und als Kleinod ein weisses Lamm mit geschulterter Kirchenfahne. Das neue Wappen — ältestes Beleg im Wappenbuch der Straussenbruderschaft in Altdorf unterm Jahr 1689 — zeigt in Blau ein steigendes weisses Lamm mit geschulterter rot-weisser Kirchenfahne; dasselbe auch als Kleinod. Auf der Thurgauer Wappentafel der Landvögte von Joh. Jost Hiltensperger ist statt des Lammes ein Pferd. Epp besass das Schlösschen Rudenz in Flüelen, nach welchem er und einige seiner Nachkommen sich „von Rudenz" benannten. Er ward 1719 Landesfürsprecher, Zoller in Flüelen 1721—1735, des Rats, Landvogt im Thurgau 1736 und 1737; Ehrengesandter zur Jahresrechnung in Lugano und Locarno 1731, 1740, 1746 und 1751, Tagsatzungsgesandter 1750—1755, Landesstatthalter 1750 und 1751. Gattin: Anna Maria Imhof, Tochter des Johann Karl und der Barbara Megnet, kopuliert 6. Februar 1719. Der Sohn, Karl Anton Maria, Landschreiber, zog Ende des 18. Jahrhunderts nach Altdorf und begründete dort eine neue Linie mit zwei Landammännern als Sohn und Grossohn. Dieser Landammann benutzte ein Rundsiegel von 38 mm Durchmesser, mit „dem über drei Fusskugeln schreitenden Lamm, die Kirchenfahne geschultert", im Ovalschild von 16 X 14 mm, unter fünfzackiger Krone. Den Wappenschild halten zwei Löwen; 2 mm hohe Inschrift: „IOH : IOACHIM EPP VON RUDENZ" (Abb. Nr. 100). Ein Schreiben vom 14. Mai 1738 im Stiftsarchiv St. Gallen (Tom. H. 1841) trägt den Abdruck eines Oktogon-Siegels von 18 X 16 mm des vormaligen Landvogtes. Das Wappen ist von neunzackiger Krone überragt. Im Hintergrund erblickt man kriegerische Embleme. Quelle: | Epp (von Rudenz), Landammann Johann Joachim (I18442)
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| 21110 | Der 124. Landammann von Uri (Amtsperiode 200) - Franz Anton Megnet Franz Anton Megnet, in Altdorf, Landammann 1806—1808, geb. 1. März 1752, Sohn des Dorfvogt Johann Josef und der Magdalena Megnet, widmete sich dem väterlichen Speditionsgeschäft, trat 1804 in die Regierung als Landesstatthalter. ✟ 25. Januar 1826. | Megnet, Landammann Franz Anton (I19023)
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| 21111 | Der 129. Landammann von Uri (Amtsperiode 206) - Dominik Epp Dominik Epp, in Altdorf, Landammann 1815—1817, geb. 8. Dezember 1776, Sohn des Hauptmann Karl Anton und der Anna Kath. Sator; f 11. Juni 1848. Gattin: Josefa Magdalena Schmid, Tochter des Landammann Josef Maria Schmid und der Aloisia Weber. Die Landsgemeinde wählte Epp im Jahré 1809 zum Landeshauptmann, welches Amt er über 30 Jahre beibehielt. Das Oktogon-Siegel von 21 x 19 mm (Beleg: Gült vom 20. Dezember 1815) zeigt im Ovalschild von 10 x 8 mm das Lamm über Dreiberg mit geschulterter Fahne, überhöht von neunzackiger Krone. Zwei Löwen als Schildhalter (Abb. Nr. 29). Quelle: | Epp, Landammann Dominik (I18610)
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| 21112 | Der 135. Landammann der Schweiz (Amtsperiode 213) Franz Xaver Arnold, in Altdorf, Landammann 1832—1834, geb. 1. Dezember 1774, Sohn des Ratsherrn Josef Anton und der Kath. Gisler, f 7. August 1841 ; verehelicht mit Katharina Schillig. Im Jahre 1829 wurde Arnold in die Regierung gewählt; er nahm die Besiegelungen vor mit einem Ovalsiegel von 2,3 x 2 cm Durchmesser. Im schraffierten Schild von 11 x 9mm ein bewaffneter Krieger. Kleinod: Hellebardier. Beleg: Gült vom 19. Februar 1833 (Abb. Nr. 36). Quelle: | Arnold, Landammann Franz Xaver (I18693)
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| 21113 | Der 14. Landammann von Uri (Amtsperioden 16, 22, 25, 27, 33, und 39.) - Heinrich Arnold von Spiringen Heinrich Arnold von Spiringen, Landammann 1432—33, 1438—39, 1443—44. 1446—47. 1449—50 und 1459—61. Die ersten „Arnold von Spiringen" sind 1365 nachweisbar; sie hatten auch Wohnsitz zu Spiringen. — Der neue Landammann war ein Sohn des Heinrich und der Greta Cristan, von Ursern, und trat in öffentlichen Beamtungen seit 1427 auf; Tagsatzungsgesandter von 1430 bis 1464. Aus seiner Ehe mit Elisabeth Wichser von Glarus ging wieder ein Landammann, Jakob, hervor. Wappen: in Rot ein mit Hellebarde bewehrter Krieger (wie das Wappen derer „von Spiringen"). Das Satzungsbuch der Gesellschaft zum Straussen in Altdorf, mit den ganzseitigen Wappen der Mitglieder (Pfarrarchiv Altdorf) gibt 1642 dieses Wappen in derselben Darstellung und in gleichen Farben wieder, ebenso Uraniens Gedächtnistempel. Heinrich Arnold von Spiringen war 1437 Schiedsbote für die Vermittlung zwischen Zürich und der Gräfin von Toggenburg und den Ländern Schwyz und Glarus, 1441 Bevollmächtigter zum Friedensschluss mit dem Herzog von Mailand, und 1444 im Zürichkriege Anführer der Urner. Das 32 mm Durchmesser haltende Rundsiegel dieses ersten Landammanns aus dem Geschlechte der „Arnold von Spiringen" zeigt uns in 4 mm hohen gotisehen Majuskeln die Umschrift: ‡ S' x HEINRICI ‡ ARNOLD ‡ DE ‡ SPIRINGEN. Der Hellebardier in dem Wappenschild von 18 x 15 mm ist beseitet von den Anfangsbuchstaben H und A (Siegel-Abb. 52). Ein Abguss dieses Siegels befindet sich in der Siegelsammlung des Landesmuseums. Das an der Urkunde über den Schiedsspruch in den Anständen zwischen Luzern und Obwalden wegen Erbfällen, vom 11. Mai 1451, hängende Siegel (Staatsarchiv Obwalden, No. 81) ist wohlerhalten Quelle: | Arnold von Spiringen, Landammann Heinrich (I18078)
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| 21114 | Der 143. Landammann von Uri (Amtsperioden 223 & 226) - Josef Arnold Josef Arnold, von Altdorf, Landammann 1866—1870 und 1878—1880, geb. 18. März 1825, Sohn des Landschreiber Josef Anton und der Josefa Müller; ✟ 10. April 1891. Oberstbrigadier. Ständerat 1850—1865, Nationalrat 1865—1891. Als Landschreiber 1841—1860 bediente er sich eines Ovalsiegels von 26 x 23 mm, mit Hellebardier im Wappenschild von 13 x 10 mm und als Kleinod (Abb. Nr. 45). Quelle: | Arnold, Landammann Josef (I18782)
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| 21115 | Der 146. Landammann von Uri (Amtsperiode 227) - Karl Alexander Muheim Karl Muheim II., von Altdorf, Landammann 1880—1882, geb. 17. Mai 1835, Sohn des Landammann Alexander und der Crescentia Epp, f 15. Februar 1883, unverheiratet. Grosser Wohltäter des Landes. Quelle: | Muheim, Karl Alexander (I18799)
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| 21116 | Der 148. Landammann von Uri (Amtsperioden 229, 131 & 233) Gustav Muheim Gustav Muheim, von Altdorf, Landammann 1884—1888, 1892—1896 und 1898—1902, geb. 11. September 1851, Sohn des Landammann Alexander und der Creszentia Epp; f 4. April 1917. Ständerat 1877—1905, 1890 dessen Präsident. Quelle: | Muheim, Landammann Gustav (I18800)
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| 21117 | Der 149. Landammann von Uri (Amtsperioden 232 & 234) - Florian Lusser Florian Lusser, von Altdorf, Landammann 1896—1898, 1902—1904 und 1905 1907, geb. 25. Juni 1851, Sohn des Nationalrat Florian und der Heinrika Müller; ✟ 25. November 1923. Quelle: | Lusser, Landammann Florian (I18804)
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| 21118 | Der 150. Landammann von Uri (Amtsperiode 235) - Franz Martin Schmid von Uri Franz Schmid, Dr. jur., von Altdorf, Landamman 1904—1905, geb. 1. Oktober 1841, Sohn des General Anton und der Karolina Curti; ✝︎ 30. November 1923 als Bundesgerichtspräsident. Quelle: | Schmid von Uri, Landammann Dr. jur. Franz Martin (I18851)
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| 21119 | Der 153. Landammann von Uri (Amtsperiode 240) - Josef Wipfli Josef Wipfli, von Erstfeld, Landammann 1913—1915, geb. 10. April 1863, Sohn des Oberlehrer Dominik und der Kath. Gisler; ✟ 9. Nov. 1937. Die alteingesessene Familie Wipfli wird erstmals 1422 genannt und hatte ihren Stammsitz in Wassen, von wo sich Zweige im 16. Jahrhundert nach Erstfeld und Seedorf verzogen. Wappen: In Gold über grünem Dreiberg eine schwarze Hausmarke, belegt mit zwei gekreuzten silbernen Pilgerstäben. Kleinod: Bär mit goldenem Halbmond zwischen den Pranken Quelle: | Wipfli, Landammann Josef (I18944)
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| 21120 | Der 16. Landammann von Uri (Amtsperiode 18) - Walter Zumbrunnen Walter Zumbrunnen, von Attinghausen, Landammann 1434—1438. In seiner Adelsgeschichte führt F. V. Schmid die Abstammung dieser angesehenen Magistratenfamilie auf die Freiherren von Attinghausen zurück; Walter, einem Sohn Werners von Attinghausen und der Richenza von Löwenstein, sei bei der Teilung des väterlichen Erbes das Schloss Zumbrunnen zugefallen, dessen Name er seither führte. Walter wird mit seiner Gemahlin Emma Fürst im Jahrzeitbuch Schattdorf genannt; er ist der Stammvater dieser, im 18. Jahrhundert ausgestorbenen Familie. Deren Sohn, Walter Zumbrunnen, von 1431—1439 Tagsatzungsgesandter, folgte Kluser im Landammannamte. Gemahlin: Dorothea Beroldinger. Wappen: in Gold eine rote Haspelwinde. Helmzierde: zwei rote Hörner. Es sind nur wenige Urkunden mehr vorhanden aus der Amtszeit des Landammann Walter Zumbrunnen, welche dessen Siegel noch unbeschädigt aufweisen. Der Gerichtsspruch vom 14. Juni 1436 betreffend die Morgengabe der Frau M. von Mose (Staatsarchiv Uri, No. 107) weist ein Rundsiegel von 27 mm auf, mit Umschrift (in 4 mm hohen gotischen Minuskeln): †S'waltheri°dei°zum°brune. Im innern Kreis von 13 mm ist der Wappenschild von 10 X 8 mm mit einer Zug- oder Presshaspel, wie sie zum Heben der Wassereimer aus den Sodbrunnen benutzt wurden (Siegel-Abb. 53). Quelle: | Zumbrunnen, Landammann Walter II (Waltert) (I4292)
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| 21121 | Der 33. Landammann von Uri (Amtsperiode 60) - Peter Albrecht Peter Albrecht, Landammann 1516—1518, in Schattdorf, f 1542; Sohn des Peter und der Margaretha Zgraggen. Nach Leu sind die Albrecht ein Zweig des einstigen, dem Fraumünster in Zürich zinspflichtigen Geschlechtes der ,,Haldi" in Schattdorf; jedenfalls aber eine alte Urnerfamilie, die hier im 17. Jahrhundert ausstarb. Wappen: in Rot gelbe Hausmarke (Kreuz mit Winkel darüber). Auch die Sammlung Karl Franz Schmid weist dieselben Tinkturen auf. Peter Albrecht war Kirchenvogt von Schattdorf 1496, Landesseckelmeister 1515 und bezog nach dem päpstlich-florentinischen Pensionenrodel von 1517 jähr- lich 40 Gulden. Das hier wiedergegebene Siegel hängt an dem Kaufbrief vom 17. August 1517 zwischen „meinen Gnädigen HH. vndt Waltert Hoffer vmb Ein Hauss vnd Thum zu Altorff am schmal-Orth gelegen". Es weist einen Durchmesser von 29 mm auf, eingefasst durch 2 einfache Linien. Über und neben dem Schild ist je ein Schriftband, darauf in 3 mm hohen gotischen Minuskeln „peter albrecht" (Staatsarchiv Uri, No. 156). Siegel-Abb. No. 32. Quelle: | Albrecht, Landammann Peter (I17525)
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| 21122 | Der 35. Landammann von Uri (Amtsperioden 62, 67, 69, 72, 76 und 81) - Josue von Beroldingen Josue von Beroldingen, Landammann 1520—1523, 1534—1537, 1540 bis 1542, 1546—1548, 1553—1555 und 1562—1563. Eltern: Landammann Andreas und Barbara Zurenseller. Gattin: 1. Ursula von Hohenlandenberg; 2. Anna Katharina von Heidegg, Tochter des Junker Hans Jakob. Josue, geb. 1. September 1490, † 13. März 1563 im 13. Jahr seines Landammannamtes, wohl einer der grössten Staatsmänner seiner Zeit, focht gleich seinem Vater in der Schlacht bei Marignano 1515 mit, und ist der Stammvater aller noch im Tessin, in Württemberg und Österreich lebenden Beroldingen. 1518 Ritter des hl. Grabes; von Kaiser Karl V. den 12. Mai 1521 in den erblichen Adelstand erhoben. Von 1516—1563 Tagsatzungsgesandter; Pannerherr; 1520 Schiedsrichter zwischen den Eidgenossen und dem Bischof von Basel; 1529 Gesandter zum Bündnis- abschluss mit Kaiser Ferdinand I., 1530 zum Friedensvertrag von St. Julien, 1531 zum Landfrieden mit Zürich. Landammann Josue von Beroldingen. erwarb 1523 von seinem Schwager Ulrich von Schiandersberg die Gerichte Malans und Jenins und kaufte 1553 die Herrschaft Steinegg im Thurgau. Als Organisator und erster Oberst der päpstlichen Garde zu Bologna und Gardehauptmann in Ravenna nahm er eine aussergewöhnliche Ehrenstellung ein und wurde 1542 von Papst Paul III. zum Ritter geschlagen. Erbauer des Familienstammsitzes Beroldingen, um 1521, und der Kapelle, 1545, auf Seelisberg und Stifter der Familienpfründe in Altdorf. Wappen (Verleihung 1521) : Geviertet: 1 und 4 Stammwappen, nämlich in Gold ein blauer, mit 2 goldenen Sternen belegter, schwarz gesprängter Reichsapfel, 2 und 3 in Gold ein schwarzer rotbewehrter Löwe mit flatternder blauer Halsbinde; Helmzier: wachsender, schwarzer Löwe mit blauer Halsbinde. Unter den vielen besiegelten Urkunden in den Staatsarchiven Zürich, Luzern und Schwyz, in den Pfarrarchiven Altdorf, Bürglen, Schattdorf, Spiringen und Seelisberg, dem Frauenkloster Alt dor f und im Historischen Museum zu Alt dor f (Ehebrief von 1535 zwischen Josue von Beroldingen und A. K. von Heideck) konnte ich einzig zwei verschiedene Siegelabdrücke konstatieren. Die Kundschaft für Hans Meyer vom 1. April 1521 (Staatsarchiv Luzern, Akten Uri) zeigt den Abdruck eines Siegels von 36 mm. Im Schriftkreis von 5 mm steht in 2-2⅟2 mm grosser Antiqua "YOSUE VON BEROLDINGEN * MILES HIEROSOLIMES" und im innern Feld von 26 mm das gevierte Wappen (1 und 4 Löwe, 2 und 3 Reichsapfel) im Schild von 11 X 11 mm. Helmzier: Löwe mit Grabritterkreuz, rechts das Katharinenrad mit Schwert. Der Zwischenraum ist von der Helmdecke und davon ausgehendem Dekor verziert (Siegel-Abb. 34). An der Urkunde No. 1046 des Staatsarchives Schwyz über den Vertrag zwischen den 6 alten Orten und Zürich um das Schloss Wädenswil, vom 20. August 1550, ist der Siegelabdruck auf grünem Wachs in gelber Wachsschale, 36 mm gross. Umschrift: „S' x IOSUE + VON +/ B'OLDINGEN ° RIT." Wappen, wie hievor angegeben, in Tartsche; Helmzier: Löwe, mit Grabritterkreuz einerseits und Katharinenrad anderseits (Siegel-Abb. 63). Quelle: | von Beroldingen, Landammann Josue (I5606)
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| 21123 | Der 47. Landammann von Uri (Amtsperiode 90) - Johannes Zumbrunnen III. Johannes Zumbrunnen III., in Altdorf, Landammann 1579—81, Sohn des Landammann Mansuetus und der Barbara Aschwanden; f 1588. Gattin: Anna Schuler. Wappen: Das ursprüngliche Wappen ist bei No. 16 beschrieben. Landvogt Ulrich und Landammann Mansuetus Z. führen als Wappen auch eine „Mundus- kugel mit Kreuz". Das endgültige Wappen blieb ein sprechendes: in Gold oder Rot ein silberner, 6-eckiger Brunnen, mit Wildmann, einen Brunnen tragend, als Helmzier; durch eine Wappenbesserung kam eine goldene Lilie auf die Brunnensäule. Auch im Wappenbuch der Straussengesellschaft von 1645 sind dieselben Tinkturen und Formen belegt. Johannes war vorerst Landschreiber zu Lauis 1550 und 1551, des Rats, Säckelmeister 1558, Tagsatzungsgesandter 1558—87, Landvogt im Thurgau 1564—66, Landessäckelmeister 1569, Statthalter seit 1570, und erhielt 1563 die Würde eines römischen Ritters und 1567 den hl. Michaels-Orden. Dierauer nennt Zumbrunnen „einen Mann von wahrhaft edler Gesinnung, einen charakterfesten Mann, der keine Pensionen annahm". Johannes Z. ist tatsächlich der Hervorragendste dieses vornehmen Geschlechtes, ein intimer Freund des hl. Kardinal Karl Borromäus und mit Ritter Melchior Lussi ein Hauptförderer der katholischen Interessen in der Urschweiz. Die katholischen Orte sandten ihn nach Rom als ihren Vertreter zum Abschluss der tridentinischen Verhandlungen 1562 und 1563. Altlandammann Z. war auch Gesandter zu König Heinrich III. von Frankreich 1582 und zur Beschwörung des mit König Philipp II. errichteten Bundes zu Mailand 1588. Angewidert von der Doppelzüngigkeit der Politik zog er sich zeitig vom öffentlichen Leben zurück, seine Tätigkeit meist nur noch der kirchlichen Reform widmend. Dem Kloster Einsiedeln stiftete J. Z. 1580 seine Wappenscheibe und der Kirche St. Martin zu Altdorf 2000 Gl. sowie mit seinem Bruder Josue im Jahr 1582 die Frühmessglocke. Das Mandat des Landvogt Hans Zumbrunnen im Thurgau (St. A. Zürich) auf Papierurkunde von 1565 weist den Siegelabdruck von 32 mm. Das Siegelbild zeigt den sechseckigen Brunnen mit 2 Röhren und hoher verzierter Säule. Auf dem Schriftband: „HANS ZVM BRVNNEN" (Siegel-Abb. No. 92). Das Stiftsarchiv St. Gallen liefert uns noch weitere Belege: a) einen Brief d. d. 23. November 1572, mit hochovalem Siegelabdruck von 26 x 21 mm; Wappen wie hievor; Umschrift in 1,5 mm hohen Majuskeln: „IO- HANNES * ZUM * BRUNNEN" (Siegel-Abb. No. 93). b) verschiedene Schreiben aus den Jahren von 1572 bis 1576, enthaltend die Abdrucke eines Ringsiegels von 14 X 13 mm. Über dem Wappenschild von 9 X 9,5 mm mit dem sechseckigen Brunnen befinden sich die drei Initialen „HZB" (Siegel-Abb. No. 94). Quelle: | Zumbrunnen, Landammann & Ritter Johannes (I5086)
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| 21124 | Der 51. Landammann von Uri (Amtsperioden 96 und 103) - Walter Imhof II. Walter Imhof II., in Altdorf, Landammann 1590—1592 und 1603—1605, I am Zehntausendrittertag 1611. Geboren am 12. Oktober 1548 als Sohn des Landammann Kaspar Imhof und der Dorothea von Hasfurt, zog Walter mit 20 Jahren nach Frankreich in den Krieg, wo er es bis zum Hauptmann brachte, ward in der Heimat vorerst Fürsprech, sodann Ratsherr, Landesseckelmeister 1575—1581, Landvogt der Riviera 1582—1584 und Kommissar zu Bellenz 1584—1586, Tagsatzungsgesandter 1587—1608, Landesstatthalter 1588—1590, Gesandter an Papst Clemens VIII. von Oktober 1593 bis Ende Januar 1594, bei welchem Anlasse er zum Ritter vom goldenen Sporn 1594 geschlagen wurde; Gesandter 1604 nach Mailand zur Bestätigung des Bündnisses. Imhof erbaute offenbar das Haus im Blumenfeld, denn an den Tagsatzungen vom 3. November 1596 und 19. Januar 1597 bat er um Fenster mit den Wappen der 13 Orte in sein neuerbautes Haus, dessen gotisches Portal die Jahreszahl 1595 mit den Wappen Imhof und von Roll trägt. Gattin: 1. Katharina Püntener, Tochter des Landammann Heinrich, f 1584; 2. Maria Elisabeth von Roll, Tochter des Ritter Walter und der Ursula Zollikofer. Das Siegel Walter II. weicht von denjenigen seiner Vorgänger aus dieser Familie nicht viel ab. Das Rundsiegel von 34 mm zeigt uns den Schild von 12 mm Höhe und 10—13 mm Breite, mit dem Schaufelkreuz, und dasselbe nochmals als Helmzier. Auf dem flatternden Schriftband in 2 mm grossen Majuskeln „WALTER I:MHOF". (Siegel-Abb. Nr. 131). Das Belegexemplar ist an einer Gült vom xi. November 1604 der Pfarrkirche Bürglen. Quelle: | Imhof von Blumenfeld, Landammann & Ritter Waltert (Johann) (I2480)
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| 21125 | Der 67. Landammann von Uri (Amtsperiode 121) - Johann Walter Imhof Johann Walter Imhof, in Altdorf, Landammann 1639—1641, † 1653, Sohn des Landammann Walter II. und der Maria Elisa von Roll, Gemahl der Maria Magdalena Püntener, Tochter des Landvogt Ulrich und der Adelheid Apro, wohnte im grossen Hause beim Tellenbrunnen und legte sich, wie verschiedene Glieder dieser Familie, das Prädikat bei „Herr von Blumenfeld und Appel". Er brachte es in fremden Kriegsdiensten zum Hauptmann und im Dienste seiner Heimat zum Tagsatzungsgesandten von 1628—1649, Landvogt der Riviera 1630—1632, Kommissar zu Bellenz 1632—1634, Landesstatthalter 1635—1639, Landsfähnrich 1638. Sein Bruder Johann Franz erlangte ebenfalls die Würde des Landammanns. Im Historischen Museum in Altdorf befindet sich das Originalgemälde des Landammann Johann Walter Imhof, der auch in der Reihe der Suter'schen Landammännerbilder vorkommt. Er siegelte mit einem Rundsiegel von 3,2 cm Durchmesser, ähnlich demjenigen von Walter II. Der Abdruck der Vorlage war in Holzkapsel an einer Gült für 500 Gulden vom 19. Dezember 1640 ab „Matte" in Bürglen. Der Wappenschild von 12 X 12 mm enthält das Schaufelkreuz; ein solches bildet auch das Kleinod. Auf flatterndem Schriftband liest man „WAL TER IM HOF" in 2 mm grossen Majuskeln (Abbildung No. 83). Quelle: | Imhof von Blumenfeld, Landammann Johann Waltert (I2754)
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| 21126 | Der 70. Landammann von Uri (Amtsperiode 126) - Jost Püntener Jost Püntener, in Altdorf, Landammann 1651—1653, † 4. Januar 1657, geboren 1587 als Sohn des Johann Heinrich, Gardehauptmann zu Turin und der Katharina Rüepplin, Gemahl der Katharina Tussin, † 3. August 1651. Püntener brachte es in fremden Kriegsdiensten bis zum Hauptmann. Seiner Heimat stellte er seine Dienste zur Verfügung als Landschreiber bis 1632, Landvogt im Thurgau 1634 und 1635, Landesseckelmeister seit 1637, Tagsatzungsgesandter von 1638—1655, Landsfähnrich 1646—1654, Landesstatthalter 1647—1651; Gesandter nach Turin zur Beschwörung des Bündnisses mit dem Herzog von Savoyen 1653. Dem Kirchenrate von Altdorf gehörte er längere Zeit an, in den Jahren 1620—1622 als Kirchenvogt. Wappen: Geviertet: 1 und 4 in Gold ein schwarzer Stierkopf mit rotem Nasenring, 2 und 3 in Schwarz ein goldener Leuerstahl mit silbernem Tatzenkreuz. Eine ältere Variante hat an Stelle des Kreuzes über dem Leuerstahl einen silbernen Stern. Die Wappentafel der thurgauischen Landvögte bringt das vorbeschriebene Wappen, dagegen die Leider 2 und 3 einzig mit dem Leuerstahl. Das Landesmuseum besitzt eine von Glasmaler Nikiaus Bluntschli gemalte Allianz-Wappenscheibe des „Virich Büntiner des Raths zu Vry disser Zyt Landtuogt Jnn Lryen Ampteren des Ergöws vnd Lrouw Adelheida Buntinerin ein Gebornne von Pro sein Elicher Gemacheil 1597", worauf der Stierkopf von 2 Sternen beseitet ist. Originalgemälde dieses Landammanns im Historischen Museum in Altdorf. Als Landvogt im Thurgau besiegelte Jost Püntener einen Brief vom 5. Oktober 1634 an Dr. Jodoc Appenzeller in St. Gallen (Stiftsarchiv St. Gallen, VIII, 26/3) mit Oktogon-Siegel von 12 X 11 mm. Der Schild von 5,5 x 5 mm zeigt das ge- vierte Wappen (i/4 Stierkopf, 2/3 Feuerstahl, überhöht von Stern) und als Kleinod den steigenden Stier (Abbildung No. 89). Jost Püntener war Besitzer des Gutes „Seewadi" zu Erstfeld und erbaute daselbst 1644 die St. Josefs-Kapelle und veranlasste die am 19. März 1658 vollzogene Stiftung einer Pfründe. Quelle: | Püntener, Landammann & Ritter Jost (I1975)
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| 21127 | Der 75. Landammann von Uri (Amtsperiode 132) - Karl Anton Püntener I. Karl Anton Püntener, in Altdorf, Landammann 1663—1665, Sohn des Landvogt und Sekelmeister Heinrich und der Maria Magdalena Schmid, geboren 1619, † 17. Dezember 1675. Der um 1644 geschlossenen Ehe mit Anna Maria von Roll, Tochter des Landammann Johann Peter und der Anna Maria Tresch, entsprossen der nachmalige Landammann Josef Anton, und die beiden Benediktiner, P. Ambras, Konventual von Einsiedeln, Probst zu Bellenz, und P. Karl, Konventuale von Fischingen. Vorerst als Hauptmann in spanischen Diensten, trat Karl Anton Püntener in die Regierung seines Heimatkantons, wo er 1661 Landesstatthalter und von 1663 bis zu seinem Tode Landeshauptmann war. 1661 bis 1675, Ritter des hl. Stefan-Ordens, Herr zu Neuenburg und Brunberg. 1663 gehörte er der Gesandtschaft nach Paris zur Beschwörung des Bündnisses mit König Ludwig XIV. von Frankreich an. Im Jahre 1668 vertrat Püntener bei Papst Clemenz IX. in Rom die Gesuche der katholischen Kantone um Seligsprechung des Bruder Nikiaus von der Fliie und wurde bei diesem Anlasse zum Ritter geschlagen. 1668 Oberstfeldhauptmann der eidgenössischen Defensionaltruppen. Ein Originalgemälde dieses feldtüchtigen Landammanns ziert das historische Museum in Altdorf. Als Mitglied der Straussen-Bruderschaft hat Püntener sein Wappen in deren Satzungsbuch ebenfalls verewigt: dasselbe ist erstmals dargestellt mit einem goldenen Bord, belegt mit 15 schwarzen Kugeln, geviertet: 1 und 4 in Gold schwarzer Stierkopf, 2 und 3 in Schwarz, goldener Feuerstahl, überhöht von silbernem Tatzenkreuz. — Einen guterhaltenen Siegelabdruck konnte ich nicht beibringen. Quelle: | Püntener, Landammann & Ritter Karl Anton I. (I7810)
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| 21128 | Der 77. Landammann von Uri (Amtsperiode 134 und 139) - Karl Franz Schmid Karl Franz Schmid, in Altdorf, Landammann 1667 bis 1669 und 1677 bis 1679. Geb. 1623, † 1684 Eltern; Jost Dietrich, des Rats, und Margritha Bessler. Gattin: Maria Magdalena Moor, Tochter des Ratsherrn Johann, zu Attinghausen, und der Barbara Aschwanden. Drei Söhne von Jost Schmid, des ersten Landammanns aus dieser Familie, begründeten 3 verschiedene Linien, nämlich Hauptmann und Landvogt Anton die Linie (I) des Gardehauptmanns, Jost, Gardehauptmann, die Linie (II) ob der Kirche, und Bernhard, des Rats, jene (III) auf der Schiesshütte. Zum Unterschied von den Schmid von Bellikon nannte man diese Familie „Schmid von Uri". Karl Franz gehört der II. Linie an; ihr entstammen 9 Landammänner in ununterbrochener Reihenfolge. Vorerst war Karl Franz Schmid Landschreiber 1649 bis 1660, sodann Hauptmann in französischen Diensten, Dorfvogt zu Altdorf 1650 und 1651, Landessäckelmeister 1661—1664, Landvogt im Freiamt 1665 und 1666, Landesstatthalter 1665—1667, Rat des Bischofs von Basel. Das Straussen-Wappenbuch enthält sein Wappen unterm Jahr 1658: geviertet: 1 und 4 in Gold schwarzer Bär, 2 und 3 in Blau goldene Lilie. Das hier wiedergegebene Siegel des Landammanns (Abb. Nr. 116) befand sich an einer Gült vom 2. März 1668, haftend auf Melchior Gisler's Dörelen zu Unterschächen; es hat 34 mm Durchmesser und die 2x2 mm grosse Inschrift lautet: ⁜ CAROL : FR AN • SCHMD ⁜. Der Schild von 13 x 10 mm hat das gevierte Wappen (1 und 4 Bär, 2 und 3 Lilie), mit dem Bär als Kleinod. Quelle: | Schmid von Uri, Landammann Karl Franz (I7788)
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| 21129 | Der 79. Landammann von Uri (Amtsperiode 137) - Johann Peregrin von Beroldingen Johann Peregrin von Beroldingen, in Altdorf und Seedorf, Landammann 1673 bis 1675. Eltern: Hauptmann, Landsfähnrich Johann Peregrin († 1655) und Ursula Bing († 1643). Gattin: Magdalena Moor, Tochter des Sebastian und der Maria Albrecht, getraut 8. Dezember 1648 zu Seedorf, † daselbst 2. April 1684. Eine Jahrzeitstiftung in Seedorf bestätigt diese Angaben. Johann Peregrin besass eine Kompagnie in spanischen Diensten, welche er nach seinem Übertritt zur französischen Richtung an Hauptmann Johann Sebastian Muheim verkaufte; amtete als Landvogt in der Riviera 1660 und 1661, Kommissar zu Bellenz 1662 und 1663, Landvogt im Thurgau 1676 und 1677, und als Landesstatthalter 1667 bis 1672, vertrat den Stand Uri von 1660 bis 1679 an Tagsatzungen und auch im eidg. Kriegsrate. Im Grenzstreite zwischen Schwyz und Glarus über die Landesmarchen zu Krätzern (Richisau) 1674 war Beroldingen Obmann des eidg. Schiedgerichtes. Er war ein Glied der thurgauischen bzw. deutschen Linie seines Geschlechtes, welche sich mehrere Herrschaften im Thurgau erwarb, dann über den Bodensee und Rhein weiterzog und heute noch hohen gesellschaftlichen Rang in Deutschland und Österreich einnimmt. Dieser letzte Landammann aus der Familie von Berol- dingen, der nach Alter, Ansehen und Verdienst ein besseres Ende der ruhmvollen Magistratur im Lande Uri hätte beschieden sein dürfen, brach mit der alten Tradition, ging von der spanisch-kaiserlichen Partei zur französischen über, untergrub das Ansehen der Familie, beanspruchte 1679, wegen Mord verfolgt, das kirchliche Asylrecht, und flüchtete als zum Tode Verurteilter ins Ausland. Am Montag nach Martini 1668 besiegelte J. P. von B. zu Steinegg eine Schuldanerkennung des Konrad Würth von Hütwylen. Das am Pergament (Staatsarchiv Zürich C. III. XXV. II/46) hängende Siegel von 37 mm hat die 1,5 mm hohe Umschrift : o 10 : B1LGGR : VON : B6ROLDING6 Der Kartuschenschild von 14 X 15 mm zeigt das gevierte Wappen: 1 und 4 Munduskugel, 2 und 3 Löwe; Helmzier (Kleinod): Löwe (Abbild. Nr. 117). Ein Rechtsspruch vom 12. Oktober 1676 (Staatsarchiv Zürich C. II. X. Nr. 1429), dass Zürich in dem Steinerischen Auffall in gleichem Recht mit Luzern stehe, trägt ein anderes Siegel des Landvogtes, von 36 mm Durchmesser.. Der Schild von 16 X 15/13 nun enthält das Familienwappen, nebst Herzschild mit zwei steigenden Windhunden, eine Lilie hochhaltend (Wappen Apro), und trägt zwei Helmzierden (Kleinod): rechts: Löwe mit Halsband, links: Mannsrumpf. 2 mm grosse Umschrift: lOKN P6R6GRIN V. B6ROLDING6N. Das Ganze ist eingefasst von einem 2 mm breiten zierlich gewundenen Kranz (Abb. Nr. 118). Der gerichtliche Vergleich vom 4. November 1665 um Wegrechte, im Pfarrarchiv Spiringen, trägt ebenfalls den letztbeschriebenen Siegelabdruck. Die jüngere deutsche Linie der Beroldingen führte laut dem von Kaiser Leopold I. am 1. März 1691 verliehenen Freiherrendiplom ein geviertes Wappen mit Herzschild: 1 und 4 in Gold blauer mit 2 goldenen Sternen belegter Reichsapfel; Kreuz und senkrechtes Gespänge schwarz; 2 und 3: in Gold schwarzer, rotbewehrter Löwe mit blauer flatternder Halsbinde. Herzschild : in Blau goldener Doppeladler. Kleinod: 1) gekrönt: wachsender schwarzer, rotbewehrter Löwe mit blauer, flatternder Halsbinde: 2) gekrönt: goldener stehender Doppeladler. Nach dem Reichsgrafendiplom vom 14. Februar 1800 besitzt der Reichsapfel kein Gespänge, sondern einzig ein schwarzes Kreuz. Quelle: | von Beroldingen, Landammann Johann Peregrin (I18108)
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| 21130 | Der 82. Landammann von Uri (Amtsperiode 142) - Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen Johann Heinrich Emanuel Bessler von Wattingen, in Altdorf, Landammann 1683 bis 1685, starb im Amte am 29. Dezember 1684. Eltern: Hauptmann Johann Kaspar Bessler und Maria Elisabeth Bodmer. Ehefrauen: 1. Maria Magdalena Zwyer von Evibach, Tochter des Landammann Sebastian Peregrin und der Maria Ursula von Roll, kopuliert um 1648. 2. Maria Ursula Schmid, Tochter des Hauptmann Jost Dietrich und der Margaretha Bessler, kopuliert um 1661. Johann Heinrich brachte es in fremden Kriegsdiensten zum Hauptmann, und im Dienste seiner engern Heimat zum Landrat, Tagsatzungsgesandten 1660—1684, Säckelmeister 1668, Zeugherrn 1677, Pannerherrn 1682. In den Jahren 1670 bis 1672 war er Landvogt im Rheintal. Der Eintrag von 1652 im Wappenbuch der Straussenbruderschaft gibt für Johann Heinrich B. das Wappen folgendermassen wieder : von Gold mit schwarzem Querbalken, belegt mit 3 goldenen Kugeln; im Schildhaupt zwei Brackenköpfe, je einer gegen den beidseitigen Schildrand gewendet, im Schildfuss zwei vierästige Brände. Kleinod: 3 goldene und 2 schwarze Pfauenfedern, belegt mit schwarzem Band, besteckt mit 3 goldenen Kugeln. Der hier abgebildete Siegelabdruck ab einer Gült vom 12. März 1684 ab Hofstatt Bitzi in Bürglen (Pfarrarchiv Bürglen) hat 3,5 cm Durchmesser, das dreiteilige Bessler-Wappen mit Pfauenfedern als Kleinod, und die bis 2 mm hohe Inschrift : ❁ IOAN : HEIN : EM ANUEL BESLER ❁. Das Ganze ist durch einen 2 mm starken Abschlusskranz eingefasst (Abbildung Nr. 123). (Abbildung Nr. 123). Quelle: | Bessler von Wattingen, Landamann Johann Heinrich Emanuel (I7782)
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| 21131 | Der 95. Landammann von Uri (Amtsperiode 161) - Emanuel Stanislaus Püntener Emanuel Stanislaus Püntener von Brunberg, in Altdorf, Landammann 1721 bis 1723, geboren am 1. Januar 1682 als Sohn des Landammann Johann Ulrich und der Anna Maria Crivelli; ✟ 1742. Gattin: Maria Anna Katharina Lüsser, Tochter des Dorfvogt Johann Martin und der Apollonia Püntener (* 18. V. 1689). Emanuel Stanislaus Püntener folgte der Tradition seiner Familie und brachte es im Regiment Bessler in königl. spanischen Diensten zum Hauptmann. Die Gemeinde Altdorf betraute ihn 1712 mit dem Amte des Dorfvogtes, damals gleichbedeutend wie Gemeindepräsident. Seit 1708 Landesfürsprecher, ward Püntener von der Landsgemeinde 1717 zum Landesstatthalter erkoren. Als Tagsatzungsbote vertrat er seine Heimat von 1716 bis 1732. Als Landesfürsprech ist Püntener 1711 im Wappenbuche der Straussengesellschaft in Altdorf verewigt mit dem gevierten Familienwappen: 1 und 4: in Gold schwarzer Stierkopf, begleitet von 2 sechszackigen Sternen; 2 und 3: in Schwarz goldener Feuerstahl, überhöht von sechszackigem Stern. Helmzier: sièben schwarze und goldene Federn, belegt mit dem schwarzen Stierkopf. Eine runde Grisaillescheibe im Historischen Museum in Altdorf mit dem Püntener-Wappen trägt die Inschrift: „Herr Hauptmann Emanuel Stanislaus Püntener von Brunberg, d. Zeit reg. Landammann d. Landes Uri und Fr. Mar. Kath. Lusser s. Ehegemahl 1722". Ein Siegel von 1722 aus meiner Sammlung hat 3,6 cm Durchmesser und zeigt das gevierte Wappen (1 und 4: Stierkopf, begleitet von 2 Sternen, 2 und 3: Feuerstahl, überhöht vom Kreuz) mit dem springenden Stier als Kleinod, eingefasst von 41/2 mm breitem Kranz. Der Schild misst 14/12 X 15/12 mm (Abb. Nr. 37). Quelle: | Püntener, Emanuel Stanislaus (I18405)
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| 21132 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Junker Georg (I56333)
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| 21133 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Magdalena (I56340)
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| 21134 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Hans Lux (I12763)
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| 21135 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Heinrich (I12747)
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| 21136 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Georg (I56330)
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| 21137 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Ritter Jakob (I10762)
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| 21138 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Dorothea (I58403)
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| 21139 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Elisabeth (I56327)
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| 21140 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Hans (I12742)
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| 21141 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Katharina (I12741)
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| 21142 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Hans Georg (I12739)
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| 21143 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Marx (I12738)
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| 21144 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Hans Lux (I12761)
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| 21145 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Regula (I56667)
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| 21146 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Ritter Götz (Gottfried) (I56338)
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| 21147 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher von Luchs, Margareta (I58405)
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| 21148 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Marx (I58406)
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| 21149 | Der Adelsbrief der Luchs-Escher: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ahe-001%3A1897%3A11%3A%3A102 | Escher vom Luchs, Hans Konrad (I58472)
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| 21150 | Der Adelsturm und das angrenzende Wohnhaus (Palas) wurden um das Jahr 1250 inmitten der Altstadt errichtet. Von 1357 bis 1429 war er im Besitz von lombardischen Händlern und Geldausleihern, weshalb er auch als Kawertschenturm bezeichnet wurde.[1] 1429 verkaufte der Lampartner Thoman Velleti das Haus an Götz Escher, Stammvater der Familie Escher vom Luchs, in deren Besitz die Liegenschaft bis 1810 verblieb. Von 1429 bis um das Jahr 1550 wurde das Gebäude Escherturm, dann nach dem auf dem Vorplatz errichteten Brunnen Brunnenturm genannt. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Brunnenturm_(Zürich) | Escher vom Luchs, Heinrich (I12747)
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