Treffer 22,001 bis 22,050 von 52,053
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 22001 | Dersch (auch: Derss, Terse, Tersen, Therse o. ä.) ist der Name eines nordhessisch-westfälischen Adelsgeschlechts | von Dersch, Agathe (I58203)
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| 22002 | des Gerichts | Tanner, Jakob Leonhard (I2568)
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| 22003 | des Gerichts (1709, 1711, 1724) | Brehm, Paulus des Gerichts (I8629)
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| 22004 | des Gerichts 1709, 1723 | Wenk, Georg (I3082)
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| 22005 | des Gerichts in Stein bei Pforzheim | Schott (Schortt, Schort), Lucas (I3333)
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| 22006 | des Gerichts und Almosenpfleger | Siegin, Fridlin (I8608)
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| 22007 | des Gerichts, Stabhalter in Tannenkirch | Tanner, Burkard (Burckhard) (I4870)
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| 22008 | des Raths 1328, Inhaber der Reichsvogtei Wollishofen und einer Vogtei über den Klosterhof Muris zu Thalwil | Wolfleibsch, Johann (I11201)
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| 22009 | Des Rats 1340, er seine Frau und sein Sohn Friedrich erhalten 1352 die Vogtei Oberwil bei Bremgarten geliehen. | Stagel, Friedrich (I11551)
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| 22010 | des Rats von der hohen Stube 1382, Pfandherr der Herrschaft Buchegg 1391 | Schilling, Werner (I17887)
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| 22011 | Des Weiteren hatte Hugo von einer unbekannten Frau einen unehelichen Sohn: - Gauzlin; † 19. November 1030 wohl in Bourges, der 1005 Abt von Fleury und 1013 Erzbischof von Bourges wurde. Einer Legende zufolge war auch die heilige Aurelia von Regensburg eine Tochter Hugos. | Familie: König Hugo Capet (Kapetinger) / (F14137)
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| 22012 | Des Weiteren hatte Meinhard II. zahlreiche außereheliche Nachkommen.. | Familie: Graf Meinhard II. von Kärnten (Meinhardiner) / (F21874)
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| 22013 | Desiderata war die Tochter des Langobardenkönigs Desiderius und seiner Frau Ansa. Sie heiratete Karl den Grossen 768, wohl auf Betreiben seiner Mutter Bertha, die eine Allianz zwischen Franken und Langobarden stiften wollte. Die Ehe blieb kinderrlos, und als die Allianz mit den Langobarden zerbrach, wurde Desiderata von Karl 771verstossen, der sich nun mit Papst Stephan III. gegen die Langobarden verbündete und schlielich Desiderius entthronte. Karl heiratete im gleichen Jahr Hildegard. Desideratas weiteres Schicksal ist unbekannt. Der tatäschlicher Name der Tochter des Langobardenkönigs Desiderius ist in keiner Quelle vermerkt. In der Geschichte wird sie oft als Desiderata geführt. | (Langobardin), Desiderata ? (I5527)
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| 22014 | Desiderata war die zweite Gattin von Karl der Grosse. | Familie: Römischer Kaiser Karl der Grosse (Karolinger), Charlemagne / Desiderata ? (Langobardin) (F267)
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| 22015 | Dettighofen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Sie liegt am Eingang zum 1840 eingerichteten und 1935 wieder aufgehobenen Zollausschlussgebiet, dem sogenannten Jestetter Zipfel. Als Ort mit der Endung -hofen wird in der neueren Forschung die Gründung von Dettighofen der Siedlungsausweitung im 6. oder 7. Jahrhundert zugeordnet; in der älteren Ortsnamenforschung als schon in der alamannischen Landnahmezeit im 5. Jahrhundert entstandener „Hof des Tetinc“ erklärt. Später, als im Zusammenhang groß angelegter Rodungen neue Höfe gegründet wurden, sei der Tetinc-Hof zum Kellhof geworden, „zum wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt der anwachsenden Siedlung.“ Urkundlich wurde Dettighofen erstmals im Jahr 1272 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Kloster Rheinau, das 1862 aufgehoben wurde und in den Besitz des Kantons Zürich kam. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Dettighofen | von Dettighofen, Wandelburga (I58911)
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| 22016 | Dettighofen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Sie liegt am Eingang zum 1840 eingerichteten und 1935 wieder aufgehobenen Zollausschlussgebiet, dem sogenannten Jestetter Zipfel. Als Ort mit der Endung -hofen wird in der neueren Forschung die Gründung von Dettighofen der Siedlungsausweitung im 6. oder 7. Jahrhundert zugeordnet; in der älteren Ortsnamenforschung als schon in der alamannischen Landnahmezeit im 5. Jahrhundert entstandener „Hof des Tetinc“ erklärt. Später, als im Zusammenhang groß angelegter Rodungen neue Höfe gegründet wurden, sei der Tetinc-Hof zum Kellhof geworden, „zum wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt der anwachsenden Siedlung.“ Urkundlich wurde Dettighofen erstmals im Jahr 1272 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Kloster Rheinau, das 1862 aufgehoben wurde und in den Besitz des Kantons Zürich kam. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Dettighofen | von Dettighofen (Tettikofen), Sophie (I60147)
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| 22017 | Dettighofen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Sie liegt am Eingang zum 1840 eingerichteten und 1935 wieder aufgehobenen Zollausschlussgebiet, dem sogenannten Jestetter Zipfel. Als Ort mit der Endung -hofen wird in der neueren Forschung die Gründung von Dettighofen der Siedlungsausweitung im 6. oder 7. Jahrhundert zugeordnet; in der älteren Ortsnamenforschung als schon in der alamannischen Landnahmezeit im 5. Jahrhundert entstandener „Hof des Tetinc“ erklärt. Später, als im Zusammenhang groß angelegter Rodungen neue Höfe gegründet wurden, sei der Tetinc-Hof zum Kellhof geworden, „zum wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt der anwachsenden Siedlung.“ Urkundlich wurde Dettighofen erstmals im Jahr 1272 erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Kloster Rheinau, das 1862 aufgehoben wurde und in den Besitz des Kantons Zürich kam. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Dettighofen | von Dettighofen (Tettikofen) genannt Bünderich, Heinrich (I60150)
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| 22018 | Deuteria | Deoteria (I24053)
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| 22019 | Deutsch: Bianca war ab 1227 eine Geliebte des Kaisers Friedrich II. und wurde auf ihrem Sterbebett seine Ehefrau. | Familie: König Friedrich II. von Staufen / Bianca Lancia, die Jüngere (F4001)
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| 22020 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Árpáden English: https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%81rp%C3%A1d_dynasty Français: https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%81rp%C3%A1d | von Ungarn (Árpáden), Fürst Mihail (Michael) (I3182)
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| 22021 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Berthold_von_Rheinfelden Berthold von Rheinfelden (* um 1060; † 18. Mai 1090) war der Sohn des Rudolf von Rheinfelden und Herzog von Schwaben. Seine Mutter steht nicht ganz sicher fest, ebenso wenig wie das genaue Geburtsjahr (um 1060?). Er folgte seinem Vater zu Lebzeiten als Herzog von Schwaben nach. Durch den natürlichen Tod seiner Ehefrau benötigte Rudolf (Gegenkönig zu Heinrich IV.) einen neuen Organisator des süddeutschen Widerstandes gegen Heinrich IV., da Rudolf selbst mit seiner Herrschaft auf Sachsen beschränkt und von seinen süddeutschen Verbündeten abgeschnitten blieb. Heinrich stellte Berthold daraufhin Friedrich von Büren (Familie der späteren Staufer) als neuen Herzog von Schwaben entgegen, der in Schwaben über zahlreiche strategisch äußerst günstig gelegene Güter verfügte und so den Kampf der Heinricianer gegen die Anhänger Rudolfs wirksam fortführen konnte. Schwaben blieb während des Aufstandes der Fürsten gegen Heinrich IV. eines der Hauptkampfgebiete und versank im Chaos des Bürgerkrieges. Obwohl Berthold die breitere Machtbasis als Friedrich besaß, blieb er ein Herzog ohne Profil. Er überließ den Kampf gegen die kaiserliche Partei vor allem Herzog Berthold II. von Zähringen und Welf IV. Offenkundig stand bereits 1079 fest, dass der Zähringer von Berthold, der 1090 ohne Nachkommen starb und im Kloster St. Blasien begraben wurde, das Herzogsamt übernehmen sollte, was dann auch 1090 geschah. Literatur Berthold von Rheinfelden wird in der Literatur meist im Zusammenhang des Rudolf von Rheinfelden behandelt, zu weiterer Literatur daher siehe auch Artikel Rudolf von Rheinfelden. Gerold Meyer von Knonau: Berthold, Herzog von Schwaben. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 28, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 382. Otto Herding: Berthold von Rheinfelden. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 157 f. (Digitalisat). | von Rheinfelden, Herzog Berthold (I10599)
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| 22022 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Gozelo_(Ardennengau) Gozelo, auch Gotzelo (* um 914; † 19. Oktober 942), Graf im Ardennengau, war der Sohn des Pfalzgrafen Wigerich von Lothringen und der Kunigunde, Bruder des Bischofs Adalbero I. von Metz. Er heiratete 930 Oda von Metz († 10. April 963), Tochter des Grafen Gerhard I. (Matfriede), eine Nichte König Heinrichs I. | im Bidgau (Wigeriche), Graf Gozelo (I276)
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| 22023 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Aarberg Die Grafen von Aarberg waren ein Zweig des Grafengeschlechts von Neuenburg. Um 1220 erfolgte unter Ulrich III. von Neuenburg sowohl die Gründung der Stadt Aarberg als auch die Errichtung der nahegelegenen Burg. Er soll anschließend mit seinem Sohn Ulrich IV. zeitweise in der Burg zu Aarberg gelebt haben. Die Lage der Burg auf der felsbewehrten Kuppe an der Aare machte das Städtchen zu einem wichtigen Brückenkopf und Verkehrspunkt.[1] Die Linie der Grafen von Aarberg wurde durch Ulrich IV. gegründet, der beim Tod seines Vaters Ulrich III. von Neuenburg die Herrschaften Arconciel, Illens, Strassberg und Aarberg besass. Noch vor 1251 tauschte er mit seinem Bruder Berthold die Herrschaft Strassberg gegen die Herrschaft Valangin. Berthold I. wurde dadurch zum Stammvater der Grafen von Strassberg. Unter den Söhnen von Ulrich IV. wurde die Herrschaft erneut aufgeteilt, was zu den Seitenlinien Aarberg-Aarberg und Aarberg-Valangin führte.[2] Der Urenkel des Stadtgründers, Graf Peter von Aarberg, verpfändete 1358 die Stadt Aarberg an die Berner, womit die Stadt in den Einflussbereich der bernischen Herrschaft kam und die Linie der Grafen von Aarberg-Aarberg als Herrschergeschlecht erlosch. Wegen Schulden verkaufte er die Stadt 1367 – mitsamt seinen Pfandschulden – an den Grafen von Nidau. Diese Lösung war nur von kurzer Dauer, denn die Stadt ging 1379 endgültig in den Besitz von Bern über.[3] Personen und Seitenlinien Ulrich IV. (1226–1276 bezeugt), Sohn von Ulrich III. von Neuenburg Wilhelm von Aarberg (ab 1270 erw., 1323), Sohn von Ulrich IV., Begründer der Linie Aarberg-Aarberg Dietrich (1270−1304 erw.), Ulrich (ab 1276 erw., 1329), Dompropst von Basel Johann (ab 1270 erw., vor 1334), Begründer der Linie Aarberg-Valangin, Aarberg-Aarberg Peter II. (Aarberg) (um 1300-vor 1372) Sohn von Wilhelm, Peter von Aarberg (1350–1386) (* um 1350; † 9. Juli 1386), fiel am 9. Juli 1386 in der Schlacht von Sempach. Er war als Bannerträger der Habsburger bei der Schlacht von Sempach.[4] Aarberg-Valangin Gerhard (ab 1333 erw. 1339), Sohn von Johannes Wilhelm (um 1377–1427), Enkel von Gerhard Johann III. (um 1410–1497), Sohn des Wilhelm Claude (um 1447–1517), Sohn Johanns III. Die Herrschaft Valangin wurde von den Nachfahren Johanns vom Vater an den Sohn weitergegeben, ohne sich in Zweige aufzuteilen. Oft trugen sie den Grafentitel. Durch Heirat verband sich das Haus Aarberg mit den grossen Adelsgeschlechtern der Region, so mit den Montfaucon, den Oron, den Neuenburg-Blamont, den Neuenburg-Vaumarcus, den Chalon und den Vergy. Durch die Heirat Gerhards mit Ursula von Hasenburg kam die Herrschaft Willisau in den Besitz der Linie Aarberg-Valangin. Diese wurde von den Nachfahren 1407 an die Stadt Luzern verkauft. Durch die Heirat von Wilhelm von Aarberg mit Jeanne de Beauffremont kamen zahlreiche Lehen in Lothringen in den Besitz dieser Linie. Diese Seitenlinie hielt sich nicht nur in ihrer Herrschaft Valangin, sondern auch an den Höfen in Burgund und Lothringen auf. In Beauffremont (Vogesen) liegen einige von ihnen begraben. Als Herren von Valangin versuchten sie sich der Lehensherrschaft der Grafen von Neuenburg zu entziehen. Dies machten sie, indem sie sich an die Fürstbischöfe von Basel wandten, denen sie diverse Güter im Val-de-Ruz übertrugen, um sie anschliessend als Lehen wiederum zu empfangen. Dadurch wurde ein Krieg ausgelöst, den die Grafen von Aarberg verloren. Erwähnenswert bei dieser Auseinandersetzung ist die Schlacht bei Coffrane 1296 und die Zerstörung von La Bonneville im Jahr 1301. Da die Machtverhältnisse geklärt waren, verbesserte sich die Beziehungen der Aarberger zu ihren Lehensherren. In der Folge gewährte Ludwig von Neuenburg 1360 ihnen eine gewichtige Vermehrung ihrer Lehen und gestattete ihnen ab 1373 eine beinahe vollständige Autonomie. Da die Einschränkungen der Autonomie aber seitens der Neuenburger nicht eingehalten wurde, führte das zu Beginn des 15. Jahrhunderts zu erneuten Konflikten. So wurden um 1425 die Herren von Valangin gezwungen, ihre Hochgerichtsbarkeit einzuschränken. Ab 1450 konnten sie sich dem Huldigungseid gegenüber den Grafen von Neuenburg entziehen. Claude und seine Gattin Guillemette de Vergy gründeten 1506 die Kollegiatkirche Valangin. Mit dem Tod Claude 1517 erlosch die Seitenlinie Aarberg-Valangin im Mannesstamm. Das Erbe trat der Enkel von Guillemette de Vergy, René de Challant Valangin an. Illegitime Seitenlinie Charles Philippe Alexandre (1776–1814) Paul (1801–83), Ritter von Saint-Paul (unehelicher Sohn von Charles Philippe Alexandre) Louis (1802–77), Ritter von Neuenburg (unehelicher Sohn von Charles Philippe Alexandre) Vermutlich von einem unehelichen Sohn von Claude (1541–1559 erw.) ging eine Seitenlinie aus. Dieser wohnte in der Freigrafschaft Burgund, wo er durch seine Ehefrau die Herrschaft Mandeure besass. Um 1660 nahmen die Nachfahren aus eigenem Antrieb den Namen des Grafen von Aarberg an, und infolge einer Eheschliessung liessen sie sich im Herzogtum Limburg nieder. Im 18. Jahrhundert wurde von ihnen ein wallonisches Regiment ausgehoben, das ihren Namen trug und im Dienst der kaiserlichen Armee in den österreichischen Niederlanden stand. Die beiden unehelichen Söhne von Charles Philippe Alexandre von Aarberg (1776–1814), der unverheiratet in Brüssel starb, wurden 1843 vom belgischen König zum Ritter geschlagen. Mit dem Tod Raoul von Aarbergs 1956, des Enkels von Louis, starb dieser letzte Seitentrieb des Hauses Aarberg aus. Es sind keine Nachkommen der beiden Söhne bekannt, womit auch diese Linie als mit ihnen ausgestorben gilt. Neuenburger Ministerialen von Aarberg Mit Bezug zur Stadt Solothurn bestand eine Familie von Ministerialen der Grafen von Neuenburg, die sich von Aarberg nannte. Erwähnt wird eine Minna von Aarberg, Tochter des Johann, die mit dem Solothurner Schultheissen Conrad II. von Dürrach, genannt Murnhart, verheiratet war (erw. 1362–1373).[5] Weblinks Germain Hausmann / AZ: Aarberg, von. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Einzelnachweise swisscastles.ch Gerhard Köbler; Historisches Lexikon der deutschen Länder: Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart Google Books Abschnitt Hundert Landvögte Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 16, Seite 100 Googelbook Hans Sigrist: Das Solothurner Schultheissen-Geschlecht von Dürrach. In: Jahrbuch für solothurnische Geschichte, Bd. 55. Solothurn, 1982. Seite 135. Digitalisat bei e-periodica.ch, Aufruf 09.08.2016 | von Neuenburg-Aarberg, Ulrich IV (I10968)
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| 22024 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_I._(Ostfrankenreich) Heinrich I. (* um 876; † 2. Juli 936 in der Pfalz Memleben) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war ab 912 Herzog von Sachsen und von 919 bis 936 König des Ostfrankenreiches. Der volkstümliche Beiname als der Vogler ist erst ab dem 12. Jahrhundert belegt. Als zu Beginn des 10. Jahrhunderts wiederholte Ungarneinfälle und die Schwäche des spätkarolingischen Königtums das Ostfränkische Reich erschütterten, gelang es Heinrich durch geschickte Heiratsverbindungen, sich in Sachsen eine führende Stellung aufzubauen. Er nutzte hierzu den Umstand, dass Adelsfehden zwischen den mächtigen Aristokratenfamilien um die Vorherrschaft in den einzelnen Stammesgebieten des ostfränkischen Reiches zu einer Etablierung regionaler Mittelgewalten, der späteren Herzogtümer, führten. Anders als sein Vorgänger Konrad I. versuchte Heinrich als ostfränkischer König nicht mehr die Herrschaft im ganzen Reich auszuüben. Vielmehr konsolidierte er seine Herrschaft gegenüber den ostfränkischen Herzögen, den duces, durch Freundschaftsbündnisse und einen weitreichenden Verzicht in der Herrschaftsausübung außerhalb der etablierten, aber labilen Strukturen. Nach einem neunjährigen Waffenstillstand mit den Ungarn, den er zur Entwicklung umfangreicher Verteidigungsmaßnahmen nutzte, gelang ihm 933 ein Sieg gegen die lange Zeit als unbesiegbar geltenden Ungarn. In Abkehr von der karolingischen Praxis seiner Vorgänger wurde das Reich nach seinem Tod nicht mehr geteilt, sondern an seinen ältesten Sohn aus zweiter Ehe Otto vererbt, während der ältere Sohn Thankmar unberücksichtigt blieb. Die Zeit Heinrichs I. gehört zu den quellenärmsten des gesamten europäischen Mittelalters. Die erst Jahrzehnte nach seinem Tod verfassten ottonischen Geschichtswerke würdigen insbesondere Heinrichs Einung und Befriedung des Reiches nach innen und außen. Lange Zeit galt Heinrich als erster „deutscher“ König im „deutschen Reich“. Erst in der modernen Forschung setzte sich die Auffassung durch, dass das Deutsche Reich nicht durch einen Akt, sondern in einem lange währenden Prozess entstanden ist. Gleichwohl wird Heinrich darin weiterhin eine entscheidende Rolle zugemessen. Herkunft und Heiratspolitik Die Familie Heinrichs lässt sich väterlicherseits nur bis zu Heinrichs Großvater Liudolf zurückverfolgen. Dieser ist mehrfach als comes (Graf) belegt und hatte als solcher die Aufgabe, königliche Rechte in einer bestimmten Grafschaft, einem comitatus, auszuüben.[1] Die Güter der Liudolfinger lagen an den westlichen Ausläufern des Harzes, an Leine und Nette mit Gandersheim, Brunshausen, Grone und möglicherweise Dahlum und Ahnhausen.[2] Diesen Reichtum verdankte das Geschlecht zu einem großen Teil seiner engen Verbindung zu den karolingischen Königen des ostfränkischen Reiches, da die Vorfahren Liudolfs als fränkische Parteigänger im Sachsenkrieg nicht zu den Gegnern Karls des Großen gehört hatten. Die wichtigsten Orte ihres Herrschaftsgebiets und Zentren der familiären Memoria bildeten die Frauenkommunitäten, die sie zunächst in Brunshausen und ab 881 im nahe gelegenen Stift Gandersheim gründeten. Ihre engen Beziehungen zum Stift Gandersheim bezeugen zahlreiche Schenkungen und Stiftungen. Liudolf war mit Oda, der Tochter eines fränkischen Großen, verheiratet. Aus dieser Ehe gingen unter anderem die Kinder Otto, genannt der Erlauchte, und Brun hervor. Brun wurde in der Folge wohl Familienoberhaupt der Liudolfinger. Er fiel 880 mit einem hauptsächlich aus Sachsen bestehenden Heer im Kampf gegen Normannen. Die spärlichen Quellen zum Ende des 9. Jahrhunderts sagen wenig über die Stellung Ottos des Erlauchten. Otto wurde unter nicht näher bekannten Umständen Laienabt des Reichsklosters Hersfeld und übte so maßgeblichen Einfluss auf diese Abtei im sächsisch-fränkischen Raum aus. Otto ist der einzige bezeugte Laienabt im ostfränkischen Reich, was die Bedeutung seiner Stellung verdeutlicht.[3] Er war mit Hadwig aus dem fränkischen Geschlecht der älteren Babenberger verheiratet. Aus dieser Ehe ist unter anderem Heinrich hervorgegangen. Ein engeres verwandtschaftliches Verhältnis bestand zwischen Otto dem Erlauchten und den Karolingern Ludwig dem Jüngeren und Arnulf von Kärnten. Ottos Schwester Liudgard war mit Ludwig dem Jüngeren verheiratet. Den aus einer illegitimen Verbindung König Karlmanns stammenden Arnulf begleitete Otto wohl 894 auf einem Italienzug. Im Jahr 897 heirateten Ottos Tochter Oda und Arnulfs illegitimer Sohn Zwentibold. Bereits zu Lebzeiten Ottos wird eine stärkere Konzentration auf Sachsen deutlich. Auf Reichsebene trat Otto zwischen 897 und 906 als Intervenient in Königsurkunden nur sporadisch auf. Spätestens im Frühjahr 906 übertrug er Heinrich ein militärisches Kommando gegen die slawischen Daleminzier im Raum um Meißen.[4] Der Ausgang der Babenberger Fehde, die um Herrschaftspositionen zwischen den mainfränkischen Babenbergern und den fränkischen Konradinern geführt wurde, hatte Auswirkungen auf die Königsnähe der Großen. Die Konradiner gingen aus der Fehde als Sieger hervor und übernahmen die dominante Rolle am Königshof, während die Königsnähe der Liudolfinger verloren ging. Dies war der Grund für die stärkere Konzentration auf Sachsen. Bislang hatten sich die Liudolfinger bemüht, Heiratsverbindungen mit Angehörigen des fränkischen Volkes einzugehen. Kurze Zeit später gelang es Heinrich, sich mit Hatheburg, einer der beiden Töchter des wohlhabenden sächsischen Adligen Erwin von Merseburg, zu vermählen und somit die liudolfingischen Besitzungen auszudehnen. Gegen diese Ehe, aus der mit Thankmar ein Sohn hervorging, bestanden ernste kirchenrechtliche Bedenken, da Hatheburg nach ihrer ersten Ehe bereits Nonne geworden war. Hatheburg wurde wenig später zurück ins Kloster geschickt, ihr reiches Erbe in und um Merseburg behielt Heinrich aber. Im Jahr 909 heiratete in der Königspfalz Wallhausen der 33-jährige Heinrich die wohl erst 13-jährige Mathilde, eine Nachfahrin des Sachsenherzogs Widukind. Die Zustimmung dazu gab die Herforder Äbtissin und Großmutter Mathildes gleichen Namens. Durch Mathildes Vater Dietrich, einen westfälischen Grafen, konnten die Liudolfinger Verbindungen zu den westlichen Landesteilen des damaligen Sachsen knüpfen. Herzog von Sachsen Durch den Tod Ottos des Erlauchten am 30. November 912 hatte der neue ostfränkische König Konrad I. die Möglichkeit, die Verhältnisse in Sachsen umzugestalten. Im Kloster Corvey feierte Konrad das Fest Mariä Reinigung und bestätigte dessen Privilegien. Dem Reichskloster Hersfeld, dessen Laienabt Otto gewesen war, sicherte Konrad am 18. Februar 913 in Kassel die freie Abtwahl zu und privilegierte das Kloster Meschede. Heinrich konnte dadurch die Nachfolge seines Vaters als Laienabt nicht antreten. Widukind von Corvey zufolge lehnte Konrad es ab, Heinrich die ganze Macht des Vaters zu übertragen.[5] Die aufgebrachten Sachsen hätten daraufhin ihrem Herzog geraten, seine Ansprüche gewaltsam durchzusetzen. Laut Widukinds Erzählung, die die verhärteten Fronten zwischen Konrad und Heinrich illustriert, soll Konrad mit Unterstützung des Mainzer Erzbischofs Hatto Heinrich nach dem Leben getrachtet haben. Mittels einer eigens in Auftrag gegebenen goldenen Halskette und reicher Geschenke sollte Heinrich zum Besuch eines Gastmahls (convivium) bewogen und dann umgebracht werden. Das Mordkomplott sei jedoch vom Goldschmied der Halskette selbst an Heinrich verraten worden.[6] Heinrich verwüstete daraufhin die thüringischen und sächsischen Besitzungen des Mainzer Erzbischofs. Anschließend verteilte er diese Eroberungen an seine Vasallen. Nun sandte Konrad seinen Bruder Eberhard mit einem Heer nach Sachsen, das jedoch geschlagen wurde. 915 trafen die Heere von Konrad und Heinrich bei Grone (westlich von Göttingen) aufeinander. Heinrich war dem König militärisch unterlegen und scheint sich in einem offiziellen Akt der Unterwerfung, mit der er König Konrad als König anerkannte, gefügt zu haben. Der ostfränkische König und der sächsische Herzog einigten sich auf die Anerkennung des status quo und die gegenseitige Respektierung der Einflusszonen. Nach 915 sind keine Konflikte mehr zwischen Konrad und Heinrich überliefert. Wenig wahrscheinlich ist jedoch, dass Konrad seinem Widersacher Heinrich bereits in Grone die Thronnachfolge zugesichert hat,[7] wie in der Forschung bisweilen gemutmaßt wurde. Die gegensätzlichen Vorstellungen König Konrads und der Herzöge über das Verhältnis zwischen Königtum und Adel waren nicht miteinander zu versöhnen. Als Konrad 917 seine Schwäger Erchanger und Berthold hinrichten ließ, wurde Burkhard vom schwäbischen Adel zum Herzog von Schwaben erhoben. Spätestens 916 verschlechterte sich zudem Konrads Verhältnis zum bayerischen Luitpoldinger Arnulf so sehr, dass Konrad gegen ihn militärisch vorging. In den folgenden Auseinandersetzungen zog Konrad sich eine schwere Verwundung zu, die seinen Aktionsradius erheblich einschränkte und der er am 23. Dezember 918 erlag.[8] Mehr unter obenstehendem Link.. Nachfolgeregelung („Hausordnung“ von 929) Namenseinträge König Heinrichs I. und seiner Familie von 929 im Reichenauer Verbrüderungsbuch. In der zweiten Spalte rechts steht unter Heinricus rex seine Gemahlin Mathild[e] reg[ina], dann ihr ältester Sohn Otto I. schon mit Königstitel (Otto rex). Nach der politischen und militärischen Konsolidierung seines Herrschaftsgebiets versuchte Heinrich, seine Nachfolge zu regeln. Heinrich hatte, neben Thankmar aus seiner ersten Ehe mit Hatheburg, mit seiner zweiten Gemahlin Mathilde die Söhne Otto, Heinrich und Brun sowie die Töchter Gerberga und Hadwig.[59] In einer 929 ausgestellten Urkunde für seine Gemahlin werden die Grundzüge seiner Nachfolgepolitik erkennbar. Am 16. September 929 garantierte Heinrich auf einem Hoftag in Quedlinburg seiner Gemahlin Mathilde mit Zustimmung der Großen und seines Sohnes umfangreiche Besitzungen in Quedlinburg, Pöhlde, Nordhausen, Grone und Duderstadt als ihr Wittum. Der vom König formulierte Urkundentext (D HI, 20) lautete, „haben wir es für passend gehalten, auch über unser Haus mit Gottes Beistand in geordneter Weise Vorsorge zu treffen.“ ([…] placuit etiam nobis domum nostram deo opitulante ordinaliter disponere.) Karl Schmid leitete aus dem Urkundentext eine in der Forschung vieldiskutierte „Hausordnung“ ab. Schmid deutete alle erkennbaren Maßnahmen des Jahres 929 als zusammengehörige Teile eines systematischen Ganzen, an dessen Gipfelpunkt Otto als Nachfolger in der Königsherrschaft 929 offiziell designiert wurde. Angesichts einer Fülle von Indizien wird deutlich, dass sich die Thronfolge Ottos des Großen schon lange vor dem Tod Heinrichs angebahnt hatte. Dies war keineswegs selbstverständlich, denn karolingische Praxis war es, das Reich unter den legitimen Söhnen aufzuteilen. Mit der Abkehr von dieser Praxis war die Individualsukzession begründet, die Unteilbarkeit des Königtums und des Reiches, die auch Heinrichs Nachfolger beibehalten sollten. Als Zeichen der Stärke der Königsherrschaft wird man diese Maßnahme jedoch nicht sehen können. Heinrich war vielmehr gezwungen, auf die duces Rücksicht zu nehmen: Er konnte das Reich nicht mehr teilen.[60] Otto erscheint bereits 929/930 in den Geschichtswerken als rex (König) und damit als alleiniger Erbe des Königstitels. 929 wurde Heinrichs jüngster Sohn Brun für eine geistliche Laufbahn dem Bischof Balderich von Utrecht zur Erziehung übergeben. Zu diesem Zeitpunkt fanden wohl auch Verhandlungen mit dem englischen Königshaus statt. Der englische König Aethelstan, der mit dem heiligen König Oswald einen Vorfahren hatte, der im Kampf gegen die Heiden gefallen war und zu den christlichen Märtyrern zählte, schickte seine Schwestern Edgith und Edgiva als mögliche Gemahlinnen Ottos nach Sachsen, wollte die Entscheidung aber Otto überlassen. Heinrichs Bemühen um eine Anbindung seines Hauses an Dynastien außerhalb seines Reiches war im ostfränkischen Reich unüblich gewesen. Neben der zusätzlichen Legitimation durch die Verbindung mit einem anderen Herrscherhaus drückte sich darin auch eine Stärkung des Sachsentums aus, da sich die englischen Herrscher auf die im 5. Jahrhundert auf die Insel ausgewanderten Sachsen beriefen. Eine Personenliste im Verbrüderungsbuch der Abtei Reichenau, die nach der Verheiratung von Ottos Schwester Gerberga (929) und vor Ottos Hochzeit mit der angelsächsischen Königstochter Edgith (929/930) entstand, führt Otto genau wie seinen Vater als rex (König). Keiner der übrigen Verwandten, kein weiterer Sohn führte diesen Titel.[61] Die Erschließung des Eintrages in den 1960er Jahren durch Karl Schmid belegt, dass in 929/930 wohl offizielle Festlegungen hinsichtlich der Nachfolgefrage getroffen wurden. Offenbar sollte nur einer der Söhne, der älteste, künftig die Königswürde innehaben. Die besondere Bedeutung der Vorgänge wird auch am Itinerar des Königs deutlich. Es greift weiter aus als bisher und berührt alle Teile der Francia et Saxonia („Franken und Sachsen“). Nach der Hochzeit Ottos mit Edgith im Jahr 930 stellte Heinrich den designierten Thronfolger in Franken und in Aachen den Großen der jeweiligen Region vor, um deren Zustimmung für die Thronfolgeregelung einzuholen. Es fehlt jedoch jeder Beleg einer herrscherlichen Tätigkeit in den Jahren 930 bis zu Ottos Herrschaftsantritt 936.[62] Letzte Jahre und Quedlinburg als Memorialort Im Jahr 934 konnte Heinrich durch einen Angriff den Dänenkönig Knut, der bis Haithabu beim heutigen Schleswig herrschte, zur Unterwerfung, Tributzahlung und auch zur Annahme des christlichen Glaubens bewegen. Gegen Ende seines Lebens soll Heinrich – nach Widukind – einen Romzug geplant haben, den jedoch eine Krankheit vereitelt habe.[63] In Ivois am Chiers an der Grenze des westfränkischen und ostfränkischen Reiches fand 935 ein Dreikönigstreffen statt. Heinrich bekräftigte und erneuerte dort Freundschaftsbündnisse mit dem burgundischen König Rudolf II. und dem westfränkischen König Rudolf. Gegen Ende des Jahres 935 erlitt Heinrich auf der Jagd im Harz wohl einen Schlaganfall. Doch er erholte sich noch so weit, dass er einen Hoftag einberufen konnte. Im Frühsommer 936 wurde in Erfurt über den Zustand des Reiches beraten (de statu regni). Heinrich empfahl den Großen nochmals eindringlich Otto als seinen Nachfolger. Nach der Designation Ottos hat Heinrich seine übrigen Söhne mit Landbesitz und Wertgegenständen (praedia cum thesauris) abgefunden.[64] Von Erfurt begab sich Heinrich nach Memleben. Dort erlitt er erneut einen Schlaganfall und starb am 2. Juli 936. Heinrichs Leichnam wurde in Quedlinburg bestattet. Mathilde überlebte Heinrich um mehr als dreißig Jahre und fand an seiner Seite ihre Ruhestätte. Nach neuen bauhistorischen Erkenntnissen lag Heinrich mit seiner Gemahlin Mathilde mindestens bis zum Jahre 1018 am ursprünglichen Bestattungsort. Sein weiterer Verbleib ist unbekannt.[65] Mit Quedlinburg hatte sich Heinrich einen eigenen Memorialort geschaffen, obwohl die Memoria der liudolfingischen Familie zuvor in Gandersheim gepflegt worden war. Babette Ludowici schließt aus Adelsgräbern des 5. Jahrhunderts, dass Quedlinburg „in der Zeit um 900 ein für die Elite Ostsachsens seit Generationen mit Bedeutung aufgeladener Platz war“. Heinrich habe daher diesen Ort für seine Inszenierung als König und für sein Verhältnis zu den (ost-)sächsischen Adelsgeschlechtern genutzt.[66] Heinrichs Beziehungen zu diesem Ort lassen sich seit dem Osterfest 922 nachweisen. Es ist zugleich die älteste bekannte schriftliche Erwähnung des Ortes.[67] Von vier lokalisierbaren Osterfeiern lassen sich drei mit Quedlinburg in Verbindung bringen. Damit versuchte er, eine Tradition zu begründen, die seine ottonischen Nachfolger bis Heinrich II. fortsetzten.[68] Mehr unter obenstehendem Link.. | von Sachsen (von Deutschland) (Liudofinger), König Heinrich I. (I4018)
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| 22025 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_II._(Luxemburg) Konrad II. (* 1106; † 1136) war von 1129 bis 1136 Graf von Luxemburg. Er war der einzige Sohn von Wilhelm von Luxemburg und Mathilde von Northeim. Er war verheiratet mit Irmingard von Zütphen, Tochter des Grafen Otto II. von Zutphen. Ihre Ehe blieb kinderlos. Damit endete die Linie des ersten Hauses von Luxemburg als Konrad II. im Alter von 30 Jahren verstarb. Da von den Kindern Konrads I., Heinrich III. kinderlos verstorben war und ebenso Konrad II. als einziger Sohn Wilhelms von Luxemburg, ging Luxemburg an Heinrich IV. über. Dieser war der Sohn von Konrads Tante Ermesinde von Namur, einer Tochter von Konrad I., die in zweiter Ehe mit Gottfried von Namur (1068; † 1139) verheiratet war. English: https://en.wikipedia.org/wiki/Conrad_II,_Count_of_Luxembourg Conrad II of Luxembourg (died 1136) was count of Luxembourg (1131–1136), in succession to his father William I of Luxembourg. His mother was Mathilde or Luitgarde of Northeim. He married Ermengarde, daughter of count Otto II, Count of Zutphen. Conrad II died without a male heir, and so the county of Luxembourg reverted to the Holy Roman Emperor. The emperor in turn did not wish the county to be rule by Conrad's closest relative Henri de Grandpré, who was a French lord and so might align the county with the kingdom of France, and so granted it to Henry of Namur, a cousin of Conrad's. Français: https://fr.wikipedia.org/wiki/Conrad_II_de_Luxembourg Conrad II de Luxembourg, mort en 1136, fut comte de Luxembourg de 1131 à 1136. Il était fils de Guillaume Ier, comte de Luxembourg et de Mathilde ou Luitgarde de Northeim. Il épousa Ermengarde, fille du comte Otton II de Zutphen. Sans héritier mâle, le comté de Luxembourg revint à l'empereur. Celui-ci ne voulut pas que le Luxembourg soit gouverné par Henri de Grandpré, le plus proche parent de Conrad, car il était un seigneur français et le Luxembourg risquait alors de se rapprocher du royaume de France, et il inféoda le comté de Luxembourg à un cousin de Conrad, Henri de Namur. | von Luxemburg (von Gleiberg), Graf Konrad II. (I10627)
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| 22026 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_von_Urach English: https://en.wikipedia.org/wiki/Conrad_of_Urach Français: https://fr.wikipedia.org/wiki/Conrad_d%27Urach | von Urach, Kardinalbischof Konrad (I10614)
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| 22027 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Mathilde_(Heilige) Die heilige Mathilde (* um 895 in Enger; † 14. März 968 in Quedlinburg) aus der Familie der Immedinger war die Gemahlin des ostfränkischen Königs Heinrich I. Mathilde, Tochter des sächsischen Grafen Dietrich (eines Nachkommen Widukinds) und der Reginlind, wurde im Kloster ihrer Großmutter in Herford erzogen. Sie hatte drei Schwestern, nämlich Frederuna, Bia und Amalrada,[1] und möglicherweise eine vierte Schwester, Perehtheid.[2] Im Jahre 909 wurde sie auf der Königspfalz Wallhausen bei Sangerhausen mit Herzog Heinrich von Sachsen, dem späteren deutschen König, vermählt. Sie gebar ihm drei Söhne: Otto, Herzog Heinrich und Brun sowie zwei Töchter Gerberga und Hadwig, die später mit den beiden großen Kontrahenten der französischen Politik, dem karolingischen König Ludwig IV. und seinem Gegenspieler und mächtigsten Vasallen, dem Kapetinger Hugo dem Großen verheiratet wurden. 929 erhielt sie von ihrem Mann in der sogenannten Hausordnung ihr Wittum zugewiesen: Quedlinburg, Pöhlde, Nordhausen, Grone und Duderstadt. Nach dem Tode König Heinrichs 936, der in Memleben starb und dann auf dem Burgberg in Quedlinburg bestattet wurde, gründete Königin Mathilde dort ein Stift. Die Nonnen sollten des verstorbenen Königs und anderer Verstorbener gedenken und Töchter höheren Adels erziehen. Dieses Stift leitete Mathilde die ersten 30 Jahre und übergab seine Leitung 966 an ihre Enkelin Mathilde, die Tochter Ottos des Großen. Diese war die erste Äbtissin des Stiftes Quedlinburg. Daneben stiftete Mathilde aber auch auf ihren anderen Besitztümern Klöster. In der Frage der Thronfolge bevorzugte sie anscheinend ihren Sohn Heinrich vor Otto, was zu so starken Zerwürfnissen führte, dass sie sich eine Zeit lang auf ihre Güter im Raum Enger/Herford zurückziehen musste. In Enger gründete sie um 947 ein Kanonikerstift. Mathilde zeichnete sich namentlich als Wohltäterin der Armen und Gründerin von geistlichen Stiftungen aus. Sie führte den Titel einer Äbtissin von Nivelles und starb in dem von ihr zu Quedlinburg gegründeten Stift. Mathilde wurde wie ihr Mann in der dortigen Stiftskirche begraben. Eine Gedenktafel für sie fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Ihrem Patrozinium sind Kirchen in Quedlinburg und Alt-Laatzen sowie das Mathilden-Hospital unterstellt. Gedenktag Katholisch: 14. März (nichtgebotener Gedenktag im Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet) Evangelisch: 14. März (Gedenktag im Evangelischen Namenkalender)[3] Quellen Widukind von Corvey: Die Sachsengeschichte des Widukind von Corvey. In: Quellen zur Geschichte der sächsischen Kaiserzeit, bearbeitet von Albert Bauer, Reinhold Rau. Freiherr-vom-Stein-Gedächtnisausgabe Bd. 8. 5. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, S. 1–183 Literatur Gerd Althoff: Causa scribendi und Darstellungsabsichten. Die Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde und andere Beispiele. In: Michael Borgolte, Herrad Spilling (Hrsg.): Litterae medii Aevi. Festschrift für Johanne Autenrieth zu ihrem 65. Geburtstag. Thorbecke, Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-7061-6, S. 117–133. Gerd Althoff: Mathilde. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16, Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 371 f. (Digitalisat). Eduard Hlawitschka: Königin Mathilde. In: Karl R. Schnith (Hrsg.): Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Styria, Graz 1997, ISBN 3-222-12467-1, S. 9–26. Gabriele Lautenschläger: Mathilde (Heilige). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 1015–1016. Bernd Schütte: Untersuchungen zu den Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde (= MGH, Studien und Texte Bd. 9). Hahn, Hannover 1994, ISBN 3-7752-5409-9. Georg Waitz: Mathilde. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 20, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 591–593. Weblinks Commons: Mathilde die Heilige – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Literatur über Mathilde im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Vita Mathildis reginae im Repertorium Geschichtsquellen des deutschen Mittelalters Anmerkungen Ruth Bork: Die Billunger. Mit Beiträgen zur Geschichte des deutsch-wendischen Grenzraumes im 10. und 11. Jahrhundert. Greifswald 1951 (Greifswald, Universität, phil. Dissertation, 1951, maschinschriftlich) S. 40. Eduard Hlawitschka:Kontroverses aus dem Umfeld von König Heinrichs I. Gemahlin Mathilde. in: Ernst-Dieter Hehl, Hubertus Seibert, Franz Staab (Hrsg.): Deus qui mutat tempora. Menschen und Institutionen im Wandel des Mittelalters. Festschrift für Alfons Becker zu seinem fünfundsechzigsten Geburtstag. Thorbeke, Sigmaringen 1987 S. 33–54, hier S. 50–54. Mathilde von Ringelheim im ökumenischen Heiligenlexikon | von Sachsen, Königin Mathilde die Heilige (I6180)
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| 22028 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Neuenburg_(Adelsgeschlecht) | von Neuenburg (de Novocastro), Herr Rudolf I. (I5351)
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| 22029 | Deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_(Luxemburg) Wilhelm von Luxemburg, (* 1070; † 1129) war nach dem Tode seines Bruders Heinrich III. Graf von Luxemburg von 1096 bis 1129.[1] Wilhelm war ein Sohn von Konrad I. und der Ermesinde von Poitiers.[2] Wie sein Vater hatte auch Wilhelm ständig Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof Bruno von Trier. Dieser verhängte 1121 den Kirchenbann über ihn. 1105 heiratete Wilhelm Luitgart von Northeim, Tochter von Kuno, Graf von Beichlingen. Sie hatten drei Kinder: • Konrad II., (* 1106, † 1136), Graf von Luxemburg • Wilhelm, Graf von Gleiberg • Luitgard, (* 1120, † 1170), verheiratet mit Henri II. (* 1125, † 1211), Graf von Grandpré Einzelnachweise 1 Heinz Renn: Das erste Luxemburger Grafenhaus (963–1136) (= Rheinisches Archiv. 39, ISSN 0933-5102). Röhrscheid, Bonn 1941, S. 45, 50, (Zugleich: Bonn, Dissertation, 1941). 2 Markus Twellenkamp: Das Haus der Luxemburger. In: Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die Salier und das Reich. Band 1: Salier, Adel und Reichsverfassung. Thorbecke, Sigmaringen u. a. 1991, ISBN 3-7995-4133-0, S. 475–502, (Stammtafel). English: https://en.wikipedia.org/wiki/William,_Count_of_Luxembourg William I, Count of Luxembourg (1081–1131) was count of Luxembourg (1096–1131), in succession to his elder brother Henry III of Luxembourg. They were both sons of Conrad and Clementia of Aquitaine. William was the first of his family to use the title count of Luxembourg in his documents. Like his predecessors, he was embroiled in debates with the archbishop of Trier Bruno in 1122 and 1127, leading to William's excommunication. Around 1105 he married Mathilde or Luitgarde of Northeim, daughter of Kuno, count of Beichlingen, and had : Conrad II († 1136), count of Luxembourg William, count of Gleiberg, documented in 1131 and in 1158 Liutgarde (1120 † 1170), married Henri II (1125 † 1211), count of Grandpré Français: https://fr.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Ier_de_Luxembourg Guillaume Ier de Luxembourg, né en 1081, mort en 1131, fut comte de Luxembourg de 1096 à 1131. Il était fils de Conrad, comte à Luxembourg et de Clémence d'Aquitaine. Comme ses prédécesseurs, il eut des démêlés avec l'archevêque de Trêves Bruno en 1122 et en 1127, ce qui lui valut une excommunication. Il fut le premier de sa famille à faire figurer le titre de comte de Luxembourg dans ses actes. Union et postérité Il épousa vers 1105 Mathilde ou Luitgarde de Northeim, fille de Kuno, comte de Beichlingen, et eut : Conrad II († 1136), comte de Luxembourg Guillaume, comte de Gleiberg, cité en 1131 et en 1158 Liutgarde (1120 † 1170), mariée à Henri II (1125 † 1211), comte de Grandpré Ascendance [afficher] Ancêtres de Guillaume Ier de Luxembourg Sources Notices d'autorité : Fichier d’autorité international virtuel • Gemeinsame Normdatei Alfred Lefort, La Maison souveraine de Luxembourg, 1902 | von Luxemburg (von Gleiberg), Graf Wilhelm (I7999)
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| 22030 | Deutscher Adliger, kaiserlicher Geheimrat und Kämmerer sowie kurmainzischer Staatsminister. Er stammte aus dem Hause Schönborn. Nach seinem Tod wurden vier seiner Söhne deutsche Fürstbischöfe. | von Schönborn-Buchheim, Melchior Friedrich (I58104)
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| 22031 | Deutscher Kaufmann der Fugger-Familie. | Fugger (Lilie), Georg (I42819)
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| 22032 | Deutscher Patrizier und Großkaufmann. | Rehlinger, Konrad (I42825)
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| 22033 | Deutz (abgeleitet aus lateinisch castrum divitensium, abgekürzt Divitia, später Duitia, Diuza, Tuitium, Duytz,[1] Deutsch,[2] kölsch Düx) ist der rechtsrheinische Teil des Stadtbezirks 1 (Innenstadt) von Köln und mit einer Fläche von über 524 Hektar größter der fünf Stadtteile im Bezirk. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutz_(Köln) | von Limburg, Herzog Heinrich IV. (I8254)
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| 22034 | Devon [ˈdɛvn̩] (historisch auch Devonshire) ist eine Grafschaft im Südwesten Englands. Die größte Stadt Devons ist Plymouth, aber seine Hauptstadt ist Exeter. https://de.wikipedia.org/wiki/Devon_(England) | Spencer, Sir Robert (I28191)
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| 22035 | Die "Herren von Avenches" bezieht sich nicht auf eine einzige Adelsfamilie, sondern hauptsächlich auf das mittelalterliche Geschlecht d'Avenches, das vom 12. Jahrhundert an als Ministerialen des Bischofs von Lausanne im Meieramt von Avenches bezeugt ist. Ein weiterer historischer Bezug ist der Heilige Marius von Avenches (ca. 530/31–594), Bischof von Aventicum, der ein bedeutender Chronist des Frühmittelalters war. Auch Guillaume d'Avenches, ein wichtiger Akteur der savoyischen Kriege, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten. | von Montpeveyre (Avenches), Antonia (I57882)
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| 22036 | Die "Herren von Avenches" bezieht sich nicht auf eine einzige Adelsfamilie, sondern hauptsächlich auf das mittelalterliche Geschlecht d'Avenches, das vom 12. Jahrhundert an als Ministerialen des Bischofs von Lausanne im Meieramt von Avenches bezeugt ist. Ein weiterer historischer Bezug ist der Heilige Marius von Avenches (ca. 530/31–594), Bischof von Aventicum, der ein bedeutender Chronist des Frühmittelalters war. Auch Guillaume d'Avenches, ein wichtiger Akteur der savoyischen Kriege, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten. | von Avenches (Montpreveyre), Johann (I57890)
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| 22037 | Die "Herren von Hedingen" waren ein Rittergeschlecht, das im 13. und 14. Jahrhundert erwähnt wurde, möglicherweise im Zusammenhang mit der Burg Hedingen. Ein bekannter Vertreter war der Ritter Johannes von Hedingen, der 1292 ein habsburgischer Vogt war und 1297 die Burg Brunegg besaß. Das Geschlecht starb in männlicher Linie um 1317 mit seinem Sohn Pantaleon aus. Der Name der Ortschaft selbst ist älter und stammt vermutlich aus dem 6. Jahrhundert. | von Hedingen, Anna (I13412)
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| 22038 | Die "Herren von Luternau" waren ein schweizerisches Adelsgeschlecht aus dem Kanton Luzern, das ursprünglich aus Luthern stammt und als Ministeriale im Dienste der Kyburger und Habsburger stand. Ab der frühen Neuzeit gehörten sie zum Berner Patriziat und hatten verschiedene Ämter inne, darunter die der Landvögte und Kleinräte. Ihre Bedeutung ging im Laufe der Jahrhunderte mit dem Aussterben bestimmter Linien allmählich zurück. | von Luternau, Agnes (I57560)
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| 22039 | Die "Herren von Rosenberg" in der Schweiz bezogen sich wahrscheinlich auf eine Adelsfamilie aus dem heutigen Appenzellerland, die mit der strategisch wichtigen Burg Rosenberg bei Herisau verbunden war. Eine andere Familie mit dem Namen könnte die Herren von Rosenberg in St. Gallen gewesen sein, die im Besitz der Burg Rosenberg-Bernag bei Teufen waren. Es gab jedoch auch andere schweizerische Adelshäuser, die den Namen Rosenberg trugen oder mit dem Namen verbunden waren, so die Herren von Rosenberg in Obwalden (Turmruine Rosenberg), welche für das Kloster Murbach tätig waren. | von Rosenberg, Ulrich (I867)
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| 22040 | Die "Herren von Rosenberg" in der Schweiz bezogen sich wahrscheinlich auf eine Adelsfamilie aus dem heutigen Appenzellerland, die mit der strategisch wichtigen Burg Rosenberg bei Herisau verbunden war. Eine andere Familie mit dem Namen könnte die Herren von Rosenberg in St. Gallen gewesen sein, die im Besitz der Burg Rosenberg-Bernag bei Teufen waren. Es gab jedoch auch andere schweizerische Adelshäuser, die den Namen Rosenberg trugen oder mit dem Namen verbunden waren, so die Herren von Rosenberg in Obwalden (Turmruine Rosenberg), welche für das Kloster Murbach tätig waren. | von Rosenberg, Junta (I3906)
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| 22041 | Die "Herren von Schwarzenberg" im Zusammenhang mit der Schnabelburg waren ein Adelsgeschlecht, das nach einer Erbteilung der Eschenbacher aus der Herrschaft Eschenbach-Schnabelburg hervorging. Ein Zweig der Familie nannte sich von Schnabelburg und behielt diese Burg, während der andere Zweig sich ab ca. 1270 als Freiherren von Schwarzenberg bezeichnete und die Stadt Waldkirch gründete. Die Schnabelburg selbst wurde 1309 zerstört. Herkunft aus der Herrschaft Eschenbach-Schnabelburg: Die Schnabelburg war Teil der Herrschaft der Eschenbacher, eines bedeutenden Adelsgeschlechts in der Region. Erbteilung um 1270: Bei einer Erbteilung spaltete sich die Familie in zwei Hauptzweige auf. Freiherren von Schwarzenberg: Ein Zweig nannte sich "von Schwarzenberg" und gründete die Stadt Waldkirch, um ihren Machtanspruch zu bekräftigen. Von Schnabelburg: Der andere Zweig behielt die Schnabelburg und benannte sich fortan "von Schnabelburg". Zerstörung der Schnabelburg: Die Schnabelburg wurde im Jahr 1309 von den Söhnen Kaiser Albrechts zerstört. | von Schwarzenberg, Wilhelm (I11986)
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| 22042 | Die "Herren von Schwarzenberg" im Zusammenhang mit der Schnabelburg waren ein Adelsgeschlecht, das nach einer Erbteilung der Eschenbacher aus der Herrschaft Eschenbach-Schnabelburg hervorging. Ein Zweig der Familie nannte sich von Schnabelburg und behielt diese Burg, während der andere Zweig sich ab ca. 1270 als Freiherren von Schwarzenberg bezeichnete und die Stadt Waldkirch gründete. Die Schnabelburg selbst wurde 1309 zerstört. Herkunft aus der Herrschaft Eschenbach-Schnabelburg: Die Schnabelburg war Teil der Herrschaft der Eschenbacher, eines bedeutenden Adelsgeschlechts in der Region. Erbteilung um 1270: Bei einer Erbteilung spaltete sich die Familie in zwei Hauptzweige auf. Freiherren von Schwarzenberg: Ein Zweig nannte sich "von Schwarzenberg" und gründete die Stadt Waldkirch, um ihren Machtanspruch zu bekräftigen. Von Schnabelburg: Der andere Zweig behielt die Schnabelburg und benannte sich fortan "von Schnabelburg". Zerstörung der Schnabelburg: Die Schnabelburg wurde im Jahr 1309 von den Söhnen Kaiser Albrechts zerstört. | von Schwarzenberg, Brida (I57619)
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| 22043 | Die "Herren von Schwarzenberg" im Zusammenhang mit der Schnabelburg waren ein Adelsgeschlecht, das nach einer Erbteilung der Eschenbacher aus der Herrschaft Eschenbach-Schnabelburg hervorging. Ein Zweig der Familie nannte sich von Schnabelburg und behielt diese Burg, während der andere Zweig sich ab ca. 1270 als Freiherren von Schwarzenberg bezeichnete und die Stadt Waldkirch gründete. Die Schnabelburg selbst wurde 1309 zerstört. Herkunft aus der Herrschaft Eschenbach-Schnabelburg: Die Schnabelburg war Teil der Herrschaft der Eschenbacher, eines bedeutenden Adelsgeschlechts in der Region. Erbteilung um 1270: Bei einer Erbteilung spaltete sich die Familie in zwei Hauptzweige auf. Freiherren von Schwarzenberg: Ein Zweig nannte sich "von Schwarzenberg" und gründete die Stadt Waldkirch, um ihren Machtanspruch zu bekräftigen. Von Schnabelburg: Der andere Zweig behielt die Schnabelburg und benannte sich fortan "von Schnabelburg". Zerstörung der Schnabelburg: Die Schnabelburg wurde im Jahr 1309 von den Söhnen Kaiser Albrechts zerstört. | von Schnabelburg, Berchtold (I57626)
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| 22044 | Die "Herrschaft Blenio" bezieht sich historisch auf die Zeit, in der das Bleniotal im Tessin unter verschiedenen ausländischen Mächten stand, zuerst dem Mailänder Domkapitel und den Herzogen von Mailand, und später unter der eidgenössischen Herrschaft als gemeine Herrschaft war. Heute ist Blenio eine Gemeinde im gleichnamigen Bezirk im Kanton Tessin in der Schweiz, die 2006 aus der Fusion oberster Gemeinden des Tals entstanden ist. | von Orelli, Jakob (I56501)
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| 22045 | Die "Schlacht bei Reutlingen" fand im Mai 1377 statt, bei der die Bürger von Reutlingen den Sieg über ein Ritteraufgebot von Graf Ulrich von Württemberg errangen. Die Reutlinger trugen als Mitglied des Schwäbischen Städtebunds einen Sieg davon, der für die Städtebundsführung von großer Bedeutung war, auch wenn der gesamte Städtebund 1388 in der Schlacht bei Döffingen unterlag und aufgelöst wurde. Hintergrund: Die Schlacht war Teil des Städtekriegs, der zwischen dem Schwäbischen Städtebund und den Fürsten, insbesondere Graf Ulrich von Württemberg, ausgetragen wurde. Verlauf: Die Reutlinger Bürger griffen ein württembergisches Ritteraufgebot an. In der Schlacht wurden 86 Ritter getötet, während die Reutlinger nur wenige Verluste zu verzeichnen hatten. Bedeutung: Der Sieg war ein bedeutender militärischer Erfolg für den Schwäbischen Städtebund, auch wenn der Krieg später durch die Niederlage bei Döffingen 1388 zu Gunsten der Fürsten ausging und der Städtebund aufgelöst wurde. Folgen: Reutlingen musste im Friedensschluss von 1389 die württembergische Vormachtstellung anerkennen. | von Schwarzenberg, Ritter Hans (I57624)
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| 22046 | Die "von Uttenheim" bezieht sich historisch auf das Adelsgeschlecht der "Edlen von Uttenheim", die im Mittelalter eine wichtige Rolle in der Region spielten und die Burg Uttenheim (in Südtirol, nahe Gais) erbauten, die später im Besitz wechselte und heute Ruine ist; heute leben viele Familien in Uttenheim, die oft mit dem Hofnamen verbunden sind, wie die Prenn (Felderhof) oder die Plankensteiner/Aschbacher (Wiedmairhof), die die lokale Tradition fortführen. Historische Familie von Uttenheim (Adel): - Ursprung: Ein altes Adelsgeschlecht, das im 12. Jahrhundert die Burg Uttenheim erbaute und den Herren von Taufers diente. - Bedeutung: Prägte die Entwicklung der Ortschaft Uttenheim maßgeblich. - Burg Uttenheim: Die Ruine der Burg ist heute ein Wahrzeichen und zeugt von dieser Zeit. | von Uttenheim, Hans (I22401)
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| 22047 | Die "von Uttenheim" bezieht sich historisch auf das Adelsgeschlecht der "Edlen von Uttenheim", die im Mittelalter eine wichtige Rolle in der Region spielten und die Burg Uttenheim (in Südtirol, nahe Gais) erbauten, die später im Besitz wechselte und heute Ruine ist; heute leben viele Familien in Uttenheim, die oft mit dem Hofnamen verbunden sind, wie die Prenn (Felderhof) oder die Plankensteiner/Aschbacher (Wiedmairhof), die die lokale Tradition fortführen. Historische Familie von Uttenheim (Adel): - Ursprung: Ein altes Adelsgeschlecht, das im 12. Jahrhundert die Burg Uttenheim erbaute und den Herren von Taufers diente. - Bedeutung: Prägte die Entwicklung der Ortschaft Uttenheim maßgeblich. - Burg Uttenheim: Die Ruine der Burg ist heute ein Wahrzeichen und zeugt von dieser Zeit. | von Uttenheim, Anna Beatrix (I21650)
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| 22048 | Die 1370 eingebürgerte Familie Füssli waren die ersten Glocken- und Geschützgiesser in Zürich. Die Giesserei wurde Ende des 15. Jahrhunderts im «Giesshaus» am Rennweg in Zürich gegründet. 1496 wurde das neue «Glockenhaus» auf dem grossen Areal des heutigen Glockenhofs an der Sihlstrasse gebaut, das damals noch ausserhalb der Stadtmauern lag. Auf dem Giessereiareal befanden sich das zentrale Glockenhaus und mehrere umliegende Gebäude. Das Glockenhaus musste 1667 erneuert werden. Es brannte unter Wilhelm Konrad Füssli (1785–1843), dem letzten Glockengiesser, ab und machte der St. Anna-Kapelle Platz. 1843 musste die Giesserei wegen schwindender Nachfrage schliessen. Füsslis Nachfolger in Zürich war von 1832 bis 1894 die Glockengiesserei Keller in Unterstrass. Der Gründer der Maschinenfabrik Escher Wyss & Co., Hans Caspar Escher, wohnte im angrenzenden «Felsenhof». Er kaufte 1856 den gesamten Giessereikomplex. Seine Tochter Mathilde Escher brachte ihr Erbe in die Mathilde Escher Stiftung ein. Das Glockenhaus an der Sihlstrasse 35 wurde 1909 abgebrochen. An seiner Stelle wurde 1911 das heutige Hotel Glockenhof errichtet. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Füssli_(Glockengiesserfamilie) | Füssli, Peter (I58802)
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| 22049 | Die 1370 eingebürgerte Familie Füssli waren die ersten Glocken- und Geschützgiesser in Zürich. Die Giesserei wurde Ende des 15. Jahrhunderts im «Giesshaus» am Rennweg in Zürich gegründet. 1496 wurde das neue «Glockenhaus» auf dem grossen Areal des heutigen Glockenhofs an der Sihlstrasse gebaut, das damals noch ausserhalb der Stadtmauern lag. Auf dem Giessereiareal befanden sich das zentrale Glockenhaus und mehrere umliegende Gebäude. Das Glockenhaus musste 1667 erneuert werden. Es brannte unter Wilhelm Konrad Füssli (1785–1843), dem letzten Glockengiesser, ab und machte der St. Anna-Kapelle Platz. 1843 musste die Giesserei wegen schwindender Nachfrage schliessen. Füsslis Nachfolger in Zürich war von 1832 bis 1894 die Glockengiesserei Keller in Unterstrass. Der Gründer der Maschinenfabrik Escher Wyss & Co., Hans Caspar Escher, wohnte im angrenzenden «Felsenhof». Er kaufte 1856 den gesamten Giessereikomplex. Seine Tochter Mathilde Escher brachte ihr Erbe in die Mathilde Escher Stiftung ein. Das Glockenhaus an der Sihlstrasse 35 wurde 1909 abgebrochen. An seiner Stelle wurde 1911 das heutige Hotel Glockenhof errichtet. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Füssli_(Glockengiesserfamilie) | Füssli, Ritter Peter III (I58804)
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| 22050 | Die 1370 eingebürgerte Familie Füssli waren die ersten Glocken- und Geschützgiesser in Zürich. Die Giesserei wurde Ende des 15. Jahrhunderts im «Giesshaus» am Rennweg in Zürich gegründet. 1496 wurde das neue «Glockenhaus» auf dem grossen Areal des heutigen Glockenhofs an der Sihlstrasse gebaut, das damals noch ausserhalb der Stadtmauern lag. Auf dem Giessereiareal befanden sich das zentrale Glockenhaus und mehrere umliegende Gebäude. Das Glockenhaus musste 1667 erneuert werden. Es brannte unter Wilhelm Konrad Füssli (1785–1843), dem letzten Glockengiesser, ab und machte der St. Anna-Kapelle Platz. 1843 musste die Giesserei wegen schwindender Nachfrage schliessen. Füsslis Nachfolger in Zürich war von 1832 bis 1894 die Glockengiesserei Keller in Unterstrass. Der Gründer der Maschinenfabrik Escher Wyss & Co., Hans Caspar Escher, wohnte im angrenzenden «Felsenhof». Er kaufte 1856 den gesamten Giessereikomplex. Seine Tochter Mathilde Escher brachte ihr Erbe in die Mathilde Escher Stiftung ein. Das Glockenhaus an der Sihlstrasse 35 wurde 1909 abgebrochen. An seiner Stelle wurde 1911 das heutige Hotel Glockenhof errichtet. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Füssli_(Glockengiesserfamilie) | Füssli, Peter II (I58807)
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