Treffer 24,351 bis 24,400 von 52,053
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 24351 | Die Herrschaft Werle entstand nach der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung nach dem Tod von Heinrich Borwin II. zwischen 1229 und 1235. Die Herrschaft.Werle lag im Gebiet um Güstrow im heutigen Land Mecklenburg-Vorpommern und erstreckte sich nach Osten bis zur Müritz. Sie wurde nach der damaligen Hauptburg Werle bei Güstrow benannt. Sie lag bei Werle, heute ein Ortsteil von Kassow und ist kaum noch sichtbar und mit einem Stein markiert. Die Herrschaft zerfiel mehrfach in verschiedene Teilherrschaften. Im Jahr 1282 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Parchim. Beide wurden um 1292 von Nikolaus II. wieder vereinigt. 1316 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Goldberg (Parchim). 1337 spaltete sich von der ersteren Linie noch Werle-Waren ab. Mit dem Tod des letzten Regenten am 7. September 1436 fiel die Herrschaft zurück an die mecklenburgische Dynastie. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Werle (Aug 2023) | von Werle-Güstrow, Herr Johann VII. (I42114)
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| 24352 | Die Herrschaft Werle entstand nach der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung nach dem Tod von Heinrich Borwin II. zwischen 1229 und 1235. Die Herrschaft.Werle lag im Gebiet um Güstrow im heutigen Land Mecklenburg-Vorpommern und erstreckte sich nach Osten bis zur Müritz. Sie wurde nach der damaligen Hauptburg Werle bei Güstrow benannt. Sie lag bei Werle, heute ein Ortsteil von Kassow und ist kaum noch sichtbar und mit einem Stein markiert. Die Herrschaft zerfiel mehrfach in verschiedene Teilherrschaften. Im Jahr 1282 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Parchim. Beide wurden um 1292 von Nikolaus II. wieder vereinigt. 1316 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Goldberg (Parchim). 1337 spaltete sich von der ersteren Linie noch Werle-Waren ab. Mit dem Tod des letzten Regenten am 7. September 1436 fiel die Herrschaft zurück an die mecklenburgische Dynastie. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Werle (Aug 2023) | von Werle-Güstrow, Herr Nikolaus III. (I42127)
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| 24353 | Die Herrschaft Werle entstand nach der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung nach dem Tod von Heinrich Borwin II. zwischen 1229 und 1235. Die Herrschaft.Werle lag im Gebiet um Güstrow im heutigen Land Mecklenburg-Vorpommern und erstreckte sich nach Osten bis zur Müritz. Sie wurde nach der damaligen Hauptburg Werle bei Güstrow benannt. Sie lag bei Werle, heute ein Ortsteil von Kassow und ist kaum noch sichtbar und mit einem Stein markiert. Die Herrschaft zerfiel mehrfach in verschiedene Teilherrschaften. Im Jahr 1282 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Parchim. Beide wurden um 1292 von Nikolaus II. wieder vereinigt. 1316 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Goldberg (Parchim). 1337 spaltete sich von der ersteren Linie noch Werle-Waren ab. Mit dem Tod des letzten Regenten am 7. September 1436 fiel die Herrschaft zurück an die mecklenburgische Dynastie. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Werle (Aug 2023) | von Werle-Güstrow, Lorenz (I42130)
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| 24354 | Die Herrschaft Werle entstand nach der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung nach dem Tod von Heinrich Borwin II. zwischen 1229 und 1235. Die Herrschaft.Werle lag im Gebiet um Güstrow im heutigen Land Mecklenburg-Vorpommern und erstreckte sich nach Osten bis zur Müritz. Sie wurde nach der damaligen Hauptburg Werle bei Güstrow benannt. Sie lag bei Werle, heute ein Ortsteil von Kassow und ist kaum noch sichtbar und mit einem Stein markiert. Die Herrschaft zerfiel mehrfach in verschiedene Teilherrschaften. Im Jahr 1282 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Parchim. Beide wurden um 1292 von Nikolaus II. wieder vereinigt. 1316 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Goldberg (Parchim). 1337 spaltete sich von der ersteren Linie noch Werle-Waren ab. Mit dem Tod des letzten Regenten am 7. September 1436 fiel die Herrschaft zurück an die mecklenburgische Dynastie. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Werle (Aug 2023) | von Werle-Güstrow, Herr Johann II. (I26968)
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| 24355 | Die Herrschaft Werle entstand nach der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung nach dem Tod von Heinrich Borwin II. zwischen 1229 und 1235. Die Herrschaft.Werle lag im Gebiet um Güstrow im heutigen Land Mecklenburg-Vorpommern und erstreckte sich nach Osten bis zur Müritz. Sie wurde nach der damaligen Hauptburg Werle bei Güstrow benannt. Sie lag bei Werle, heute ein Ortsteil von Kassow und ist kaum noch sichtbar und mit einem Stein markiert. Die Herrschaft zerfiel mehrfach in verschiedene Teilherrschaften. Im Jahr 1282 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Parchim. Beide wurden um 1292 von Nikolaus II. wieder vereinigt. 1316 entstanden Werle-Güstrow und Werle-Goldberg (Parchim). 1337 spaltete sich von der ersteren Linie noch Werle-Waren ab. Mit dem Tod des letzten Regenten am 7. September 1436 fiel die Herrschaft zurück an die mecklenburgische Dynastie. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Werle (Aug 2023) | von Werle-Güstrow, Herr Bernhard II. (I42153)
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| 24356 | Die Herrschaft Werle entstand nach der Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung nach dem Tod von Heinrich Borwin II. zwischen 1229 und 1235. Stammvater des Hauses und erster Herr zu Werle war Nikolaus I. Schon unter seinen Söhnen wurde die Herrschaft im Jahr 1277 weiter geteilt (Werle-Güstrow und Werle-Parchim). Unter Nikolaus II. gelang es 1292 die Herrschaft wieder zu vereinen. Sein Tod 1316 führte zu einer weiteren Teilung des Landes. Während sein Sohn Johann III. von Werle-Goldberg die Teilherrschaft Werle-Goldberg regierte, bekam sein Bruder Johann II. die Teilherrschaft Werle-Güstrow. 1337 spaltete sich von der Linie Werle-Güstrow noch die Linie Waren ab. Nach dem Tod von Johann IV., Herr von Goldberg, vereinigen sich 1374 die Linien Güstrow und Goldberg unter Bernhard II. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Werle (Aug 2023) | von Werle (von Mecklenburg), Nikolaus I. (I7895)
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| 24357 | Die Herrschaft Westerburg, ein kleines Gebiet um die heutige Stadt Westerburg im Westerwald, ist 1209 erstmals urkundlich bekundet. Die dortige gleichnamige Burg, die jedoch wohl schon wesentlich früher erbaut worden war und 1192 erstmals urkundlich erwähnt ist, wurde Stammsitz der Herren von Westerburg, eines Zweigs der Herren von Runkel. https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Westerburg | von Westerburg, Aleidis (I41103)
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| 24358 | Die Herrschaft Westerburg, ein kleines Gebiet um die heutige Stadt Westerburg im Westerwald, ist 1209 erstmals urkundlich bekundet. Die dortige gleichnamige Burg, die jedoch wohl schon wesentlich früher erbaut worden war und 1192 erstmals urkundlich erwähnt ist, wurde Stammsitz der Herren von Westerburg, eines Zweigs der Herren von Runkel. ie Herren von Westerburg gehen auf das Haus Runkel zurück, das seinen Hauptsitz auf der Burg Runkel an der Lahn hatte. Nach dem Aussterben dieses älteren Zweigs traten die Westerburger Herren jedoch weitgehend in die Besitzrechte ihrer Runkeler Verwandten ein. Das Haus Runkel wird erstmals in einer Urkunde vom 1. April 1159 erwähnt. Damals war ein Siegfried I. von Runkel Zeuge, als die Herren von Laurenburg, das spätere Haus Nassau, die Burg Nassau als Lehen erhielten. Möglicherweise befand sich bereits damals der Herrschaftsschwerpunkt des Hauses Runkel in der Gegend von Westerburg. Darauf deutet die Tatsache hin, dass die Burg Runkel nur mit einer sehr kleinen Grundherrschaft in unmittelbarer Nähe versehen war. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Westerburg | von Westerburg (Haus Runkel), Bertha (I62590)
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| 24359 | Die Herrschaft Wiesentheid (auch Grafschaft Wiesentheid) war eine reichsständische Herrschaft im Fränkischen Reichskreis. Sie bestand von 1681 bis zur Auflösung 1806. Zuletzt umfasste sie etwa 1.600 Einwohner, die sich auf drei geschlossene Ortschaften und mehrere Kondominatsorte verteilten. Zwei Adelsgeschlechter, die Grafen von Dernbach und die Grafen von Schönborn hatten im Laufe der Zeit die Herrschaft über das Gebiet inne. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrschaft_Wiesentheid | von Hatzfeldt-Wildenburg-Crottorf, Gräfin Maria Eleonore (I58093)
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| 24360 | Die Heruler (lateinisch Eruli bzw. etymologisch nicht korrekt Heruli) waren ein (ost)germanischer Stamm, der in den 60er Jahren des 3. Jahrhunderts n. Chr. am Schwarzen Meer zum ersten Mal geschichtlich in Erscheinung trat und bis ins 6. Jahrhundert in den Quellen belegt ist. | (Heruler), Silinga (I24047)
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| 24361 | Die Herzöge von Brabant gelangten bald zu Macht und Selbständigkeit, wurden aber mit den Nachbarn in vielfache Fehden verwickelt und schwankten zwischen der Hinneigung zum Heiligen Römischen Reich und Frankreich. Von ihnen sind besonders hervorzuheben: Johann I., der durch den Sieg bei Worringen (1288) die Herzogtümer Limburg und Brabant vereinigte und auch als Minnesänger bekannt ist. Sein Sohn Johann II., welcher 1312 den Grund zu einer ständischen Verfassung legte, die später in der Blijde Inkomst (Joyeuse Entrée) geregelt wurde. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Brabant (Aug 2023) | von Brabant, Herzog Johann I. (I8206)
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| 24362 | Die Herzoginwitwe Adelheid überlebte ihren Ehemann Bogislaw V. um mehr als 30 Jahre. | von Braunschweig-Grubenhagen, Adelheid (I11110)
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| 24363 | Die Hessonen waren ein mittelalterliches Adelsgeschlecht, dessen Herrschaftsschwerpunkt sich im 11. Jahrhundert im Sülchgau und um Backnang befand. Gegen Ende des Jahrhunderts verlagerten sich die Besitzungen und die Hessonen traten als Herren von Wolfsölden auf, aus denen wiederum im 12. Jahrhundert die Grafen von Schauenburg hervorgingen. "Als Nächstes erscheint im Jahr 1027 auf einer Versammlung verschiedener Adliger in Ulm, die einem von König Konrad II. festgelegten Wildbann im Murrhardter Wald zustimmen, ein weiterer Graf Ezzo (Hesso). Dieser wird als Graf im Sülchgau und Murrgau und Ehemann der Gisela von Backnang genannt. Gisela, die Erbin Backnangs, war wohl entweder eine Angehörige der Grafen von Calw oder eine Verwandte, möglicherweise sogar Tochter aus zweiter Ehe, der Kaiserin Gisela von Schwaben. Durch die Heirat Giselas mit Graf Hesso in den 1020er-Jahren fielen Backnang und weitere Besitzungen im Murrgau an die Hessonen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich bei dem Ehemann der Gisela um den Sohn des gleichnamigen Grafen von 1007 handelt." Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hessonen (Sep 2023) | von Backnang (Hessonen), Hesso I. (I9873)
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| 24364 | Die Hethumiden beherrschten das Königreich Kleinarmenien von 1226 bis 1375. Sie führen ihre Linie auf den armenischen Adligen Oschin zurück nach dem Fall von Großarmenien um 1072 in Lambron, im Taurusgebirge niedergelassen hatte. Sie standen, im Gegensatz zu ihren großen Rivalen, den Rubeniden, meist auf byzantinischer Seite. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hethumiden (Sep 2023) | von Armenien (Hethumiden), König Thoros III. (I43030)
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| 24365 | Die Hethumiden beherrschten das Königreich Kleinarmenien von 1226 bis 1375. Sie führen ihre Linie auf den armenischen Adligen Oschin zurück nach dem Fall von Großarmenien um 1072 in Lambron, im Taurusgebirge niedergelassen hatte. Sie standen, im Gegensatz zu ihren großen Rivalen, den Rubeniden, meist auf byzantinischer Seite. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hethumiden (Sep 2023) | von Lambron (Kleinarmenien, Hethumiden), König Hethum I. (Haiton, Heythum, Het'um) (I42932)
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| 24366 | Die heutige Farnsburg wurde um 1330 (zwischen 1319, dem Übergang des ursprünglich frohburgischen Besitzes an die Thiersteiner, und 1342, die nach der Farnsburg genannten Thiersteiner bringen weitere Güter in der Umgebung der Burg an sich) durch die Grafen von Thierstein erbaut. Schmaedecke evaluiert als Bauherren entweder Sigmund II. (1262 bis 1326) oder seinen Sohn Otto I. (1318 bis 1347); eine direkte, gemeinsame Initiative der beiden ist praktisch auszuschliessen, da Otto beim Tod seines Vaters erst achtjährig war. 1363 wird die Burg erstmals schriftlich erwähnt, und 1367 wird die Burg als Ausstellungsort einer Urkunde dokumentiert. Über mehrere Generationen hinweg bildete sie den Sitz der Seitenlinie Thierstein-Farnsburg, die von dort aus das Landgrafenamt im Sisgau ausübten. Nach deren Aussterben übernahmen die Freiherren von Falkenstein 1418 durch Erbe Burg, Herrschaft und auch das Landgrafenamt, das ein Lehen des Bischofs von Basel war. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Farnsburg | von Offenburg, Ritter Hans Philipp (I58275)
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| 24367 | Die heutige Farnsburg wurde um 1330 (zwischen 1319, dem Übergang des ursprünglich frohburgischen Besitzes an die Thiersteiner, und 1342, die nach der Farnsburg genannten Thiersteiner bringen weitere Güter in der Umgebung der Burg an sich) durch die Grafen von Thierstein erbaut. Schmaedecke evaluiert als Bauherren entweder Sigmund II. (1262 bis 1326) oder seinen Sohn Otto I. (1318 bis 1347); eine direkte, gemeinsame Initiative der beiden ist praktisch auszuschliessen, da Otto beim Tod seines Vaters erst achtjährig war. 1363 wird die Burg erstmals schriftlich erwähnt, und 1367 wird die Burg als Ausstellungsort einer Urkunde dokumentiert. Über mehrere Generationen hinweg bildete sie den Sitz der Seitenlinie Thierstein-Farnsburg, die von dort aus das Landgrafenamt im Sisgau ausübten. Nach deren Aussterben übernahmen die Freiherren von Falkenstein 1418 durch Erbe Burg, Herrschaft und auch das Landgrafenamt, das ein Lehen des Bischofs von Basel war. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Farnsburg | von Offenburg, Henmann (I58272)
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| 24368 | Die heutige Farnsburg wurde um 1330 (zwischen 1319, dem Übergang des ursprünglich frohburgischen Besitzes an die Thiersteiner, und 1342, die nach der Farnsburg genannten Thiersteiner bringen weitere Güter in der Umgebung der Burg an sich) durch die Grafen von Thierstein erbaut. Schmaedecke evaluiert als Bauherren entweder Sigmund II. (1262 bis 1326) oder seinen Sohn Otto I. (1318 bis 1347); eine direkte, gemeinsame Initiative der beiden ist praktisch auszuschliessen, da Otto beim Tod seines Vaters erst achtjährig war. 1363 wird die Burg erstmals schriftlich erwähnt, und 1367 wird die Burg als Ausstellungsort einer Urkunde dokumentiert. Über mehrere Generationen hinweg bildete sie den Sitz der Seitenlinie Thierstein-Farnsburg, die von dort aus das Landgrafenamt im Sisgau ausübten. Nach deren Aussterben übernahmen die Freiherren von Falkenstein 1418 durch Erbe Burg, Herrschaft und auch das Landgrafenamt, das ein Lehen des Bischofs von Basel war. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Farnsburg | von Offenburg, Hans Philipp der Ältere (I58270)
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| 24369 | Die heutige Farnsburg wurde um 1330 (zwischen 1319, dem Übergang des ursprünglich frohburgischen Besitzes an die Thiersteiner, und 1342, die nach der Farnsburg genannten Thiersteiner bringen weitere Güter in der Umgebung der Burg an sich) durch die Grafen von Thierstein erbaut. Schmaedecke evaluiert als Bauherren entweder Sigmund II. (1262 bis 1326) oder seinen Sohn Otto I. (1318 bis 1347); eine direkte, gemeinsame Initiative der beiden ist praktisch auszuschliessen, da Otto beim Tod seines Vaters erst achtjährig war. 1363 wird die Burg erstmals schriftlich erwähnt, und 1367 wird die Burg als Ausstellungsort einer Urkunde dokumentiert. Über mehrere Generationen hinweg bildete sie den Sitz der Seitenlinie Thierstein-Farnsburg, die von dort aus das Landgrafenamt im Sisgau ausübten. Nach deren Aussterben übernahmen die Freiherren von Falkenstein 1418 durch Erbe Burg, Herrschaft und auch das Landgrafenamt, das ein Lehen des Bischofs von Basel war. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Farnsburg | von Offenburg, Petermann (I4615)
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| 24370 | Die heutige Farnsburg wurde um 1330 (zwischen 1319, dem Übergang des ursprünglich frohburgischen Besitzes an die Thiersteiner, und 1342, die nach der Farnsburg genannten Thiersteiner bringen weitere Güter in der Umgebung der Burg an sich) durch die Grafen von Thierstein erbaut. Schmaedecke evaluiert als Bauherren entweder Sigmund II. (1262 bis 1326) oder seinen Sohn Otto I. (1318 bis 1347); eine direkte, gemeinsame Initiative der beiden ist praktisch auszuschliessen, da Otto beim Tod seines Vaters erst achtjährig war. 1363 wird die Burg erstmals schriftlich erwähnt, und 1367 wird die Burg als Ausstellungsort einer Urkunde dokumentiert. Über mehrere Generationen hinweg bildete sie den Sitz der Seitenlinie Thierstein-Farnsburg, die von dort aus das Landgrafenamt im Sisgau ausübten. Nach deren Aussterben übernahmen die Freiherren von Falkenstein 1418 durch Erbe Burg, Herrschaft und auch das Landgrafenamt, das ein Lehen des Bischofs von Basel war. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Farnsburg | Schlierbach, Ritter Hans (I58333)
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| 24371 | Die hier aufgeführte Marguerite wird auf FS so erwähnt..? | Familie: Graf Egino IV. von Urach, der Bärtige / Agnes von Zähringen (F1218)
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| 24372 | Die hier aufgeführte Tochter, Gattin des Adalhard II., könnte auch seine Nichte sein. | Familie: Graf Matfried II. (Matfriede) / (F1156)
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| 24373 | Die hier beschriebene Rodelinde ist nicht zu verwechseln mit der Rodelinda aus dem 7. Jahrhundert, welche die Frau des aus dem Hause der Agilolfinger stammenden Perctarit und an dessen Seite von 661 bis 662 und nochmals von 671 bis 688 Königin der Langobarden war. | Rodelinde (I24087)
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| 24374 | Die hier eingefügte und sonst unbekannte Christine wird im Bericht über Wilhelm I. nicht erwähnt. Sie wird jedoch in der Stammtafel Meklenburs als Tochter von ihm bezeichnet. (ms) | Familie: König Wilhelm I. von Schottland, der Löwe / (F18045)
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| 24375 | Die hier eingetragenen Eltern sind diejenigen von Johann Kaspar. Ob Jakob mit diesem identisch ist ist nicht sicher? | Zgraggen, Johann Kaspar (Jakob?) (I3212)
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| 24376 | Die hier geführte Luitgard wird auf FS so erwähnt.. | Familie: Graf Heinrich III. von Berg (I. von Burgau) / Adelheid von Württemberg (F5733)
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| 24377 | Die hier geführte Tochter unbekannten Namess könnte auch die Tochter von Ulrich II, dem Bruder des Petter III sein..? ..oder mit Agnes identisch..? | Familie: Peter III von Gisenstein / Margarete am Lene (F6194)
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| 24378 | Die hier gezeigte filiation ist nicht sicher..? | Trachsel (Traxel), Kaspar Roman (I20225)
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| 24379 | Die Historikerin Magdalena Soest stellte die These auf, Leonardo da Vincis Gemälde „Mona Lisa“ sei ein Porträt der Caterina Sforza, zunächst durch internationale Medien im Frühjahr 2002, ihr Buch erschien 2011. Laut Soest erfüllt Caterina Sforza alle an das „Mona-Lisa“-Modell zu stellenden (kunst)geschichtlichen Bedingungen. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Caterina_Sforza (Aug 2023) | Sforza, Gräfin Caterina (I8850)
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| 24380 | Die historische Familie Spross in Zürich ist untrennbar mit der 1892 von Joseph Spross gegründeten Gärtnerei Spross verbunden, die sich unter Werner H. Spross zu einem grossen Familienunternehmen (Spross-Holding) mit Gartenbau, Transport & Recycling und Immobilien entwickelte und bis heute (in 5. Generation) existiert, bekannt auch für ihre Verbindung zum Grasshopper-Club. Es gibt aber auch einen älteren, politischen Spross: Hans Heinrich Spross, der im 16. Jahrhundert Ratsherr im Zürcher Grossen und Kleinen Rat war. | Spross, Heinrich (I58783)
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| 24381 | Die historische Familie Spross in Zürich ist untrennbar mit der 1892 von Joseph Spross gegründeten Gärtnerei Spross verbunden, die sich unter Werner H. Spross zu einem grossen Familienunternehmen (Spross-Holding) mit Gartenbau, Transport & Recycling und Immobilien entwickelte und bis heute (in 5. Generation) existiert, bekannt auch für ihre Verbindung zum Grasshopper-Club. Es gibt aber auch einen älteren, politischen Spross: Hans Heinrich Spross, der im 16. Jahrhundert Ratsherr im Zürcher Grossen und Kleinen Rat war. | Spross, Kaspar (I60740)
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| 24382 | Die historische Familie Spross in Zürich ist untrennbar mit der 1892 von Joseph Spross gegründeten Gärtnerei Spross verbunden, die sich unter Werner H. Spross zu einem grossen Familienunternehmen (Spross-Holding) mit Gartenbau, Transport & Recycling und Immobilien entwickelte und bis heute (in 5. Generation) existiert, bekannt auch für ihre Verbindung zum Grasshopper-Club. Es gibt aber auch einen älteren, politischen Spross: Hans Heinrich Spross, der im 16. Jahrhundert Ratsherr im Zürcher Grossen und Kleinen Rat war. | Spross, Heinrich (I60747)
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| 24383 | Die historische Familie Spross in Zürich ist untrennbar mit der 1892 von Joseph Spross gegründeten Gärtnerei Spross verbunden, die sich unter Werner H. Spross zu einem grossen Familienunternehmen (Spross-Holding) mit Gartenbau, Transport & Recycling und Immobilien entwickelte und bis heute (in 5. Generation) existiert, bekannt auch für ihre Verbindung zum Grasshopper-Club. Es gibt aber auch einen älteren, politischen Spross: Hans Heinrich Spross, der im 16. Jahrhundert Ratsherr im Zürcher Grossen und Kleinen Rat war. | Spross, Kaspar (I60750)
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| 24384 | Die historische Siedlung lag auf einer Insel in der Mitte des Marschlands des Flusses Sow, einem Nebenfluss des Trent. Im Jahre 913 wurde Stafford von Ethelfleda, der Tochter von König Alfred dem Großen, zur Abwehr der Dänen befestigt. Im 11. Jahrhundert wurde von den Normannen auf einem nahegelegenen Hügel das Stafford Castle errichtet. Es wurde zweifach umgebaut, doch seit dem 19. Jahrhundert besteht es nur noch aus Ruinen. https://de.wikipedia.org/wiki/Stafford | Stafford, Humphrey 1. Duke of Buckingham (I28208)
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| 24385 | Die Hochzeit fand am Nachmittag statt und wurde vom Erzbischof von Reims geleitet. | Familie: König Ludwig XI. von Frankreich (von Valois) (Kapetinger), der Kluge, der Vorsichtige, der Listige, die Spinne / Margarethe von Schottland (Stuart) (F4571)
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| 24386 | Die Hochzeit mit Taddea da Carrara arrangierte Mastinos Onkel Cangrande I. | Familie: Herr Mastino II. della Scala (Scaliger) / Taddea von Carrara (F4425)
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| 24387 | Die Hochzeit wurde am 10. November 1314 in Lleida begangen, der Ehevertrag datiert auf den 11. November. | Familie: König Alfons IV. von Aragón / Gräfin Teresa d’Entença (von Urgell) (F4035)
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| 24388 | Die Hochzeit wurde in Anwesenheit des Königs Heinrich III. und dessen Mutter Caterina de’ Medici gefeiert. | Familie: Herzog Charles II. von Mayenne (Guise, Lothringen) / Herzogin Henriette von Savoyen-Villars (F21643)
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| 24389 | Die Hochzeit wurde mit einem ungewöhnlich großen Aufwand 18 Tage lang gefeiert, die Festmusik wurde eigens von Orlando di Lasso komponiert. | Familie: Herzog Wilhelm V. von Bayern (Wittelsbacher), der Fromme / Prinzessin Renata von Lothringen (F4680)
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| 24390 | Die Hochzeit wurde vom Bischof von Verdun geleitet. | Familie: König René (Renatus) von Anjou, der Gute / Isabella von Lothringen (F4317)
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| 24391 | Die Hochzeiten der zwei liegen 42 Jahre auseinander..? Es ist also nicht sicher ob dieser Anton und diese Cordula die Eltern beider Töchter sind? Da der Name Cordula Schnider sehr selten ist zu jener Zeit stelle ich dies jedoch hier so dar. (ms) | Familie: / (F10004)
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| 24392 | Die Hochzeiten von Magdalena und Anna Maria liegen jedoch 42 Jahre auseinander..? Es ist also nicht sicher ob dieser Anton und diese Cordula die Eltern beider Töchter sind? Da der Name Cordula Schnider sehr selten ist zu jener Zeit stelle ich dies jedoch hier so dar. (ms) | Familie: Anton Lussmann / Cordula Schnider (F51)
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| 24393 | Die Hofdame Anna hatte mit Ottokar II. etwa sieben illegitime Kinder. - Nikolaus I. ⚭ 1283 Adelheid von Habsburg. Begründer der letzten männlichen Přemysliden-Linie, die 1521 ausstarb. - Johann, (Ješek), Propst zu Vyšehrad bis 1296 - Agnes ⚭ Bavor III., Herr von Strakonitz - N.N. (Tochter) ⚭ Markwart von Trnava - N.N. (Tochter) ⚭ 1276 mit Wok, Herr von Beneschau und Krawarn - Elisabeth ⚭ Vikard, Herr von Polna, Burggraf von Brünn - N.N. (Tochter) ⚭ 1277 mit Heinrich, Herr von Weitra | Familie: König Ottokar II. Přemysl von Böhmen (Přemysliden) / Hofdame Anna (?Margarete, ?Agnes) von Chuenring (Kuenring) (F3899)
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| 24394 | Die Hofmeister von Frauenfeld 1. Die Anfänge Da Frauenfeld im Jahre 1946 sein siebenhundertjähriges Bestehen feiern konnte, ist es am Platz, daß sich auch der Historische Verein in seinem Jahresheft mit der Geschichte der Jubilarin befaßt. Nun hat das Thurgauische Urkundenbuch seit dem Erscheinen von Pupikofers Stadtgeschichte eine Menge von neuen Nachrichten über die erste Zeit Frauenfelds ans Licht gefördert; deshalb schien es uns besonders angebracht, einmal die Geschichte der seiner Zeit bedeutendsten Familie des Städtchens, so gut es geht, durch die frühesten Jahrhunderte hindurch zu verfolgen. Leider gibt es keine Chronik, welche über die Schicksale der Stadt Frauenfeld in ihren Anfängen berichtet; es fehlen uns deshalb die anschaulichen Einzelheiten aus jenen Zeiten fast ganz, und wir können nur aus den kurzen Angaben der Urkunden Schlüsse auf das Leben in der jungen Stadt ziehen. Immerhin vermögen wir zu erkennen, daß darin zweihundert Jahre lang eine Ministerialenfamilie die erste Rolle spielte, indem sie die wichtigsten Ämter bekleidete und auch ihr Ver- mögen geraume Zeit auf einer ansehnlichen Höhe zu halten verstand. Es ist das Geschlecht, das sich ursprünglich «von Wiesendangen» nennt, nach einiger Zeit den Namen «Hofmeister» annimmt und gelegentlich auch unter den Namen «von Frauenfeld» oder «Sänger» erscheint. Die Herren von Wiesendangen sind Dienst- mannen der Grafen von Kiburg und ihrer Erben, der Habsburger. Ihre Stammburg in dem Zürcher Dorf, nach dem sie sich benennen, steht zum Teil heute noch, und ihr Wappen, in Silber ein schwarzes Steinbockgehörn (auch etwa in der Form eines Widdergehörns), ist auf zahlreichen Siegeln erhalten. In kiburgischer und habsburgischer Zeit war der oberste Beamte von Frauenfeld ein vom Landgrafen eingesetzter Vogt (advocatus), dem ein aus drei Bürgern zusammengesetzter Rat zur Seite stand. Zum ersten mal wird in den Urkunden am 25. Januar 1255 ein solcher Vogt erwähnt, der offenbar bürgerlichen Standes ist,* und am 20. Juni 1261 erscheint dessen Sohn Werner2 Dazwischen und nachher aber war das Amt in den Händen eines Ritters, der 1256 Rudolf heißt3 und 111 einer Urkunde vom 5. Juni 1270* mit einigen Verwandten zusammen genannt wird. Es handelt sich dort um einen Berchtold von Wiesendangen und zwei Neffen von ihm, Jakob und Walter, die Söhne seines Bruders Rudolf, des ehemaligen Vogtes von Frauenfeld.5 Zitat aus: Die Hofmeister von Frauenfeld Autor: Ernst Leisi Zeitschrift: Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte Band (Jahr): 83 (1947) Heft 83 and (Jahr): 83 (1947) Heft 83 Mehr unter: https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=tbg-001:1947:83::111 | von Wiesendangen, Rudolf (I12166)
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| 24395 | Die Hofmeister von Frauenfeld 2. Ritter Jalob I. Während sich über Ritter Rudolf von Wiesendangen und seinen Sohn Walter, der offenbar früh starb, noch kaum etwas Wichtiges in den Pergamenten erkennen läßt, erscheint der andere Sohn Jakob schon früh als bedeutende Persönlichkeit, die nicht nur bei ihren Mitbürgern, sondern auch bei den Herzogen von Oster- reich in Ansehen steht. Als im Jahr 1286 durch den Abt von Reichenau, Albrecht von Ramstein, im Verein mit den Herzogen Albrecht und Rudolf von Österreich eine Ordnung für den Gottesdienst in der neu erbauten Stadtkirche zu Frauenfeld aufgestellt wurde, und zwar auf der reichenauischen Burg Sandegg, bestimmten die Bürger fünf Männer von Frauenfeld, die in Zukunft den Priester für das neue Gotteshaus wählen und dem Abt vorschlagen sollten. Als erster der fünf Wähler wurde Herr Jacob ime Turne, das heißt Jakob von Wiesendangen, ernannt, und es wurde gleich hinzugefügt, daß nach seinem Tode oder nach seinem allfälligen Eintritt in ein Kloster sein ältester Sohn dieselbe Auszeichnung erhalten solle und nach ihm wieder dessen Erstgeborner. Wäre der Berechtigte noch nicht volljährig, so dürfte er die Kur einem Freunde aus der Bürgerschaft übertragen. Die Benennung «Jacob ime Turne» läßt erkennen, daß das Geschlecht damals schon im Schloß saß; jedoch wird damals erst eine kleine Behausung hinter dem Turm bestanden haben. Die stattliche Wohnung gegen die heutige Post zu dürfte Jakob von Wiesendangen später gebaut haben, als sein Vermögen sichtlich zunahm, wenn nicht etwa erst die Landenberger sich so herrschaftlich eingerichtet haben. Nachdem einige Zeit ein Bürgerlicher namens Ulrich das Amt des Stadtvogtes bekleidet hatte (erwähnt 1282, 1286, 1289)' trat Ritter Jakob 1292 an seine Stelle. In diesem Jahr war er auch Hofmeister des Herzogs Albrecht und wirkte als Schiedsrichter beim Friedensschluß dieses Fürsten mit der Stadt Zürich. Die Bedeutung des Titels «Hofmeister» ist bekannt; er bezeichnet eigentlich den Aufseher über die Hofdienerschaft eines Fürsten, auch den Leiter des Haushaltes in einem Kloster. Es läßt sich zwar nicht erkennen, daß Jakob von Wiesendangen längere Zeit Hofmeister am österreichischen Hofe gewesen ist. Doch der Titel blieb der Familie bis zu ihrem Aussterben als Name. Im Jahr 1298 gehörte dem Ritter Jakob auch die Vogtei auf Kiburg, welche der Stadtvogtei von Frauenfeld übergeordnet ward Dem König Rudolf von Habsburg und seinem Sohn Albrecht lieferte der Ritter Streithengste, welche die Fürsten freilich zumeist nicht bar bezahlen konnten, sondern dem Verkäufer durch ansehnliche Pfänder sicherstellten. Natürlich leistete er auch persönlich Dienst im Krieg. Im Jahr 1314 widerfuhr Jakob dem Hofmeister die Ehre, daß er dem Herzog Leopold 260 Mark Silber vorstrecken durfte und dafür Sicherheiten erhielt, deren Ertrag an Wert den Darlehenszins weit übertraf. Zu den Pfändern gehörte je ein Dinghof in Eschikofen und in Wellhausen, die Weibelhube in Ötwil samt den darauf sitzenden Leuten, Zinsen von Aawangen und Muzenbrunnen (jetzt Huzenwil, Hof bei Aawangen), ein Hof in Wellnau (Tößtal), Leibeigene in Fischenthal, ein Kelnhof und zwei Huben in Winterthur sowie ein jährlicher Anteil von 10 Pfund Zürcher Pfennig am Zoll zu Winterthur. Obgleich die Einkünfte von den Pfändern ein Mehrfaches des Zinses für die 260 Mark ausmachten, stellte der fürstliche Schuldner seinem Geldgeber erst noch 14 Bürgen, nämlich die Grafen Friedrich von Toggenburg und Eberhart von Nellenburg, die Freiherren Dietheim und Lüthpld von Krenkingen, ferner die Ritter Eberhart von Rosenau, Hans Truchseß von Dießenhofen, Egbrecht von Goldenberg, Eberhart von Eppenstein, Konrad Brümsi, Hans von Münchwil, Heinrich von Wyda, und endlich Stadtbürger Hans zum Thor von Winterthur, Ulrich von Ühlingen und Peter am Ort von Schaffhausen. Diese Garanten sind eigentlich nicht Bürgen, sondern Geiseln, «gisel». Die Rückzahlung sollte am 24. Juni 1317 erfolgen; wenn sie ausblieb, so hatte der Gläubiger das Recht, die Geiseln zu mahnen; dann mußten sie sich nach 14 Tagen in die Stadt Schaffhausen begeben und dort so lange auf Kosten des Schuldners in «offenen» Wirtshäusern leben, bis das Kapital und die aufgelaufenen Kosten bezahlt waren. Das Haus Habsburg war am Fälligkeitstermin tatsächlich nicht in der Lage, die 260 Mark zurückzuerstatten. Allein die Erben des Ritters Jakob hatten von den Pfändern so reichliche Einnahmen, daß es ihnen gar nicht einfiel, die Geiseln aufzubieten. Vielmehr bildete dieses wohlverzinste Guthaben für die Hofmeister viele Jahrzehnte lang den Grundstock ihres Wohlstandes. Die Einrichtung der «Giselschaft» wurde schließlich im Jahr 1577 durch Reichsgesetz aufgehoben und verboten. Auch sonst gereichten die Geschäfte mit dem Hause Österreich dem Ritter Jakob Hofmeister nicht zum Schaden. Im obern Thurgau hatte König Rudolf seinem Diener freie Leute für 50 Mark verpfändet.* Diese Schuld wuchs unter König Albrecht durch weitere Verpfändungen bis auf zweihundert Mark an.- Ferner gelobte Herzog Leopold I., dem Schloßherrn zu Frauenfeld für geleistete Dienste 35 Mark Silber zu zahlen und gab ihm für diese Schuld einen Weinberg bei der Stadt, genannt «des Grafen Weingarten», zu Pfand mit den dazugehörigen Ansprüchen auf Dünger, Stecken und Fronarbeiten (Tagwen). Vielleicht handelt es sich dabei um das Gebiet der heutigen «Grafenwiesen» zwischen dem Weiler Osterhalden und der Landstraße Frauenfeld-Schaffhausen, wo früher tatsächlich Reben standen. Wenn man bedenkt, daß Jakob von Fraucnield auch eigene Güter besaß (bei Wülflingen, bei Frauenfeld und auf der Reichenau), und daß ihm Abt Johannes von Einsiedeln am 1. Oktober 1299 noch das Meieramt in Eschenz übertragen hatte, so darf man annehmen, daß er neben den Freiherren von Bürglen und von Altenklingen, sowie den Herren von Klingenberg, zu den reichsten Adeligen im Thurgau gehörte. Indessen nahm sein Leben unversehens ein Ende: als er 1315 mit Herzog Leopold gegen die Waldstätte zog, fiel er am Morgarten unter den Streichen der Eidgenossen (15. November)." Mit ihm verloren vom thurgauischen Adel die drei Brüder Werner, Eberhard und Rudolf von Bichelsee, Eberhard von Toos, drei Brüder von Weinfelden, der Ammann Rudolf von Wittenwil und dessen Bruder Ulrich am Ägerisee ihr Leben. Zitat aus: Die Hofmeister von Frauenfeld Autor: Ernst Leisi Zeitschrift: Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte Band (Jahr): 83 (1947) Heft 83 Mehr unter: https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=tbg-001:1947:83::111 | von Frauenfeld, Ritter Jakob (I12165)
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| 24396 | Die Höhenburg wurde im Jahr 1120 erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem Graf Widekind I. von Schwalenberg Lutrud von Itter und sein Sohn Volkwin Luitgard, eine Tochter des Grafen Poppo I. von Ziegenhain, geheiratet hatten, kam die Burg in den Besitz der Schwalenberger. Ab 1180 nannte sich ein Zweig dieses Hauses nach ihr. Bis 1655 war die Burg, im Laufe der Zeit vielfach erneuert und schlossartig umgebaut, Residenz der Grafen von Waldeck, danach zogen sie um nach Arolsen. Die Anlage diente danach unterschiedlichen Zwecken. Zunächst war sie Festung und Sitz eines Schlosskommandanten, dann Kaserne, von 1734 bis 1868 Zuchthaus und Frauengefängnis. Seit 1920 gehört sie der Waldeckischen Domanialverwaltung und ist öffentliches Vermögen. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Waldeck | von Waldeck, Graf Heinrich VI. (I62585)
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| 24397 | Die Humpis (auch Hompis, Humpiss, Huntpiss, Hundbiss, Hundpiz, Huntpitz) waren ein einflussreiches schwäbisches Adelsgeschlecht, das aus welfischen Dienstmannen hervorging und sich heute Hundbiss schreibt. https://de.wikipedia.org/wiki/Humpis | Humpiss von Waltrams, Adolf Johann Heinrich Friedrich (I22203)
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| 24398 | Die Hunwil sind erst seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts in Obwalden nachweisbar. Im 13. Jahrhundert war die Familie noch im Gebiet von Hochdorf tätig. Als Ministeriale der Freiherren von Eschenbach bewirtschafteten sie den Hof Hunwil bei Römerswil. Angehörige eines Seitenzweiges standen bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts im Geschehen der Stadt Luzern als erbliche Ammänner im Vordergrund. 1304 wird erstmals ein Heinrich von Hunwil urkundlich als in Obwalden ansässig erwähnt. Um diese Zeit dürfte auch die Burg Hunwil auf dem jetzigen Pfarrkirchhügel zu Giswil entstanden oder zumindest ausgebaut worden sein. Zitat aus: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?lang=de&pid=gfr-001%3A1973%3A126%3A%3A12 | von Hunwil, Walter (I57587)
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| 24399 | Die Hunwil sind erst seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts in Obwalden nachweisbar. Im 13. Jahrhundert war die Familie noch im Gebiet von Hochdorf tätig. Als Ministeriale der Freiherren von Eschenbach bewirtschafteten sie den Hof Hunwil bei Römerswil. Angehörige eines Seitenzweiges standen bereits um die Mitte des 13. Jahrhunderts im Geschehen der Stadt Luzern als erbliche Ammänner im Vordergrund. 1304 wird erstmals ein Heinrich von Hunwil urkundlich als in Obwalden ansässig erwähnt. Um diese Zeit dürfte auch die Burg Hunwil auf dem jetzigen Pfarrkirchhügel zu Giswil entstanden oder zumindest ausgebaut worden sein. Zitat aus: https://www.e-periodica.ch/digbib/view?lang=de&pid=gfr-001%3A1973%3A126%3A%3A12 | von Hunwil, Georg (I56807)
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| 24400 | Die im 10. Jahrhundert errichtete Herrschaft Anduze war eine der ältesten und mächtigsten im Languedoc. Die Herren von Anduze waren mit den Grafen von Toulouse verbündet und nahmen am Albigenserkreuzzug teil. Der Name Andusia tauchte 914 n. Chr. erstmals auf, 1015 hatte er sich in Anduza gewandelt, 1022 in Andusa und 1102 in Andusia. 1243 wurde Anduse erstmals als Stadt bezeichnet. 1266 fiel die Herrschaft Anduze an die Krone, der Ort blieb aber Sitz eines Vogtes.1294 erhielt Anduze die königliche Gerichtsbarkeit über 24 umliegende Dörfer. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Anduze (Aug 2023) | d'Anduze, Sibylle (I42054)
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