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| 35651 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_die_Stolze Sigrid die Stolze (auch Gunhild(a), Sigrid Storråda, Świętosława von Polen oder Czcirada; * um 965; † nach 1014) ist eine Person, die in vielen nordischen Sagen und historischen Chroniken auftaucht. Es ist nicht bekannt, ob es sich dabei um eine reale Person handelte oder um eine fiktive, bei der die Lebensläufe verschiedener realer Personen zusammengefasst wurden. Sie soll um 985 mit dem schwedischen König Erik dem Siegreichen verheiratet worden sein, um dem Bündnis der Dänen mit Obodriten und Liutizen gegen das Heilige Römische Reich und die Piasten zu begegnen. Sie gebar zwei Söhne, von denen Olof Skötkonung später König von Schweden wurde. Als ihr Mann Erik 995 gestorben war, soll sie den dänischen König Sven Gabelbart geheiratet haben. Von ihm wurde sie Mutter der dänischen Könige Harald II. und Knut der Große sowie dreier Töchter, von denen eine nach ihrer Mutter (lat.) Santslaue genannt wurde. Herkunft Die Informationen aus skandinavischen Quellen unterscheiden sich von den Berichten anderer Chronisten, welche annahmen, dass sie eine Slawin war. Skandinavische Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die nordischen Sagen berichten über Sigrid, dass sie eine Tochter des mächtigen Wikingers Skoglar-Torste aus Västergötland war. Sie heiratete Erik den Siegesfrohen und ließ sich später von ihm scheiden. Die Gründe dafür werden in den verschiedenenen Sagen unterschiedlich dargestellt. Nach der Trennung regierte sie mit ihrem zweiten Sohn, Emunde, über Västergötland (Gautland). Als Herrscherin über dieses Gebiet war sie begehrt bei weniger bedeutenden Unterkönigen der umliegenden Gebieteete, die sie ehelichen wollten. Zwei besonders eifrige Bewerber, Harald Grenske, den Vater des norwegischen Königs Olav II. Haraldsson, und Vissevold, der vermutlich ein russischer Prinz war, ließ sie in ihrer Halle verbrennen, um – wie sie sagte – künftig Kleinkönigen zu verleiden, zu ihr zu kommen und um ihre Hand anzuhalten.[1] Nach diesem Gewaltakt wussten die anderen Unterkönige, dass sie besser keine ähnlich gearteten Versuche unternehmen sollten, und Sigrid erhielt den Beinamen Storråda („die Stolze“ oder „die Hochmütige“). Die Quellen berichten weiter, dass Sigririd nicht abgeneigt war, den norwegischen König Olav Tryggvason zu heiraten. Sie war jedoch nicht bereit, den christlichen Glauben anzunehmen. Daraufhin kam es zum Streit zwischen den Partnern, der zu einer bitteren Feindschaft wurde. Sigrid soll den dänischen König Sven Gabelbart geheiratet haben, welcher auf ihr Drängen hin zusammen mit ihrem Sohn Olof Skötkonung, der nun schwedischer König war, gegen Olav Tryggvasson vorging, worauf Olav in der Schlacht bei Svolder umkam. In den isländischen Sagen und bei Saxo Grammaticus ist nur vermerkt, dass Sigrid zusammen mit Sven Gabelbart die Tochter Estrid hatte, welche wiederum Mutter des dänischen Königs Sven Estridsson war. Harald II. und Knut der Große werden in der Beschreibung dieser Ehe nicht genannt. Eine mögliche Erklärung ist, dass Sven Gabelbart zweimal verheiratet war, zuerst mit Sigrid Storråda und später mit der unten beschriebenen Świętosława von Polen. Andere Chronisten Verschiedene Chroniken geben an, dass Knut der Große eine polnische Mutter hatte oder dass sie einem nahe verwandten Geschlecht entstammte. Laut Thietmar von Merseburg soll sie aus der Eheverbindung von Herzog Mieszko von Polen aus dem Haus der Piasten mit der Prinzessin Dubrawka von Böhmen stammen, doch Thietmar gibt nicht ihren Namen an. Er gilt im Allgemeinen als der am besten informierte mittelalterliche Chronist, da er zu vielen beschriebenen Ereignissen in persönlicher Verbindung stand und auch gut über das Geschehen in Polen und Dänemark informiert war. Thietmar berichtet auch nicht, dass diese Königin vorher Königin in Schweden war. Adam von Bremen nennt eine polnische Prinzessin als Frau von Erik dem Siegesfrohen und berichtet weiter, dass sie auch die Mutter von Harald II. und Knut dem Großen war. In einem späteren Teil seines Werkes nennt er sie Gunhild. Manche Historiker vertraten deshalb die Ansicht, dass Sigrid Storråda eine Erfindung der nordischen Sagen war. Heute wird zumeist angenommen, dass Adam einem Missverständnis unterlag, als er die beiden Personen zu einer Person zusammenlegte. Dass Sigrid eine reale Person war, wird auch dadurch gestützt, dass die dänischen Besitzungen in Schweden die Bezeichnung "Syghridslef" (Sigrids Erbgut) hatten.[2] Der slawische Vorname Świętosława gründet sich hauptsächlich auf einer Inschrift im Werk "Liber vitae of the New Minster and Hyde Abbey Winchester", wo vermerkt ist, dass Knut der Große eine Schwester mit dem lateinischen Namen Santslaue hatte (der Text lautet "Santslaue soror CNVTI regis nostri"). Weiter wurde vermutet, dass diese Frau nach ihrer Mutter benannt wurde. Die Ehe dieser Königin mit Sven Gabelbart dauerte nicht lange. Sie wurde von ihm verstoßen und musste in ihre slawische Heimat zurückkehren, bis sie von ihren Söhnen zurückgeholt wurde, nachdem diese nach dem Tod des Vaters die Macht in Dänemark übernommen hatten. Bemerkenswert ist, dass sie nicht nach Schweden reiste, was sie nach Ansicht mehrerer Kommentatoren getan hätte, wenn sie die Mutter von Olof Skötkonung gewesen wäre. Auch in einem Band des englischen Werkes Encomium Emmae Reginae wird darüber berichtet, dass Knut der Große ins Land der Slawen fuhr, um seine Mutter nach Dänemark zu holen. Hier wird aber nicht behauptet, dass sie auch Slawin war. Einzelnachweise 1 Heimskringla. Saga von Olav Tryggvason, Kap. 43. 2 Lagerqvist S. 29. Literatur • Joachim Herrmann u. a.: Wikinger und Slawen. Zur Frühgeschichte der Ostseevölker. Berlin: Akademie-Verlag 1982 • Lars O. Lagerqvist: Sveriges regenter. Från forntid till nutid. Norstedts Förlag Stockholm 1996. ISBN 91-1-963882-5 • Snorri Sturluson: Heimskringla Olaf Tryggvasons Saga • Thietmar von Merseburg: Chronik des Mittelalters - Erläutert von Werner Trillmich, Darmstadt 1957; Textstelle VII,36. • Lutz Mohr: Die Jomswikinger. Mythos oder Wahrheit. Elmenhorst: Edition Pommern 2009. ISBN 978-3-939680-03-1 | von Polen, Prinzessin Świętosława (Gunnhild) die Hochmütige (I1048)
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| 35652 | https://de.wikipedia.org/wiki/Silentiarius_(Hofamt) | (Römer), Kaiser Anastasius I. (Anastasios) (I24252)
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| 35653 | https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_(Sizilien) Simon (* 1093; † 28. September 1105 in Mileto, Kalabrien) aus dem Hause Hauteville war Graf von Sizilien. Er war der älteste Sohn Rogers I. von Sizilien aus dessen dritter Ehe mit Adelheid von Savona. Nach dem Tod seines Vaters wurde er im Jahre 1101 Graf von Sizilien, wobei seine Mutter die Regentschaft für ihn führte. Simon starb bereits 1105. Sein Bruder Roger wurde als Roger II. sein Nachfolger. | von Sizilien (von Hauteville), Graf Simon (I8312)
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| 35654 | https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_de_Montfort,_5._Earl_of_Leicester Simon IV. de Montfort (* um 1160; † 25. Juni 1218 vor Toulouse), Herr von Montfort-l’Amaury, Épernon und Rochefort, war von 1209 bis zu seinem Tod der militärische Anführer des Albigenserkreuzzugs. Er wurde durch Erbschaft der 5. Earl of Leicester und aufgrund seiner Eroberungen im Albigenserkreuzzug Vizegraf von Carcassonne und Béziers, Graf von Toulouse und Herzog von Narbonne. Abstammung und Familie Simon war der Sohn des Simon (IV.) de Montfort, dem er 1188 als Herr von Montfort-l’Amaury, Épernon und Rochefort nachfolgte. Obwohl er der fünfte seines Namens aus der Familie Montfort war, hat sich für ihn als Resultat eines Irrtums der ältereren Geschichtsforschung die Ordnungszahl „IV.“ etabliert, da sein Vater lange als identisch mit seinem Großvater Simon III. († 1181) identifiziert wurde.[1] Seine Mutter war Amicia de Beaumont († 1215), die älteste Tochter von Robert de Beaumont, 3. Earl of Leicester. Um 1190 heiratete er Alix de Montmorency, eine Tochter Bouchards IV. aus dem weitverzweigten nordfranzösischen Haus Montmorency. Die Güter der Montfort mit dem Stammsitz Montfort-l’Amaury konzentrierten sich in der historischen Landschaft Yvelines, wo sie bis zum 12. Jahrhundert aufgrund einer geschickten Besitzmehrung der älteren Generationen gegenüber den anderen lokalen Burgherrenfamilien eine vorherrschende Position erlangten. Insgesamt gehörten sie dem baronialen Stand der Île-de-France an, weshalb sie auch nicht zum hohen Feudaladel Nordfrankreichs gezählt werden. Aufgrund ihrer Grenzlange zum normannischen Herzogtum, das im späten 12. Jahrhundert dem „Angevinischen Reich“ angehörte, kam der Familie dennoch eine gewisse Bedeutung zu, die durch mehrfache Versippung mit dem benachbarten normannischen Adel gefestigt werden konnte. So gehörte zum Beispiel auch Simons Mutter einer der mächtigsten anglo-normannischen Familien an, die sowohl in Frankreich als auch in England über großen Landbesitz verfügte. Nachdem deren Bruder Robert de Beaumont, 4. Earl of Leicester, 1204 ohne Nachkommen gestorben war, erbte Amicia die Hälfte seines Besitzes sowie den Anspruch auf die Grafschaft Leicester und auf das Amt des Lord High Steward, einer damals bedeutenden Position am Hof des englischen Königs. Dieses Erbe wurde Simon im Jahr 1206 zuerkannt, Anfang 1207 erfolgte die Teilung des Erbes mit seiner Tante Margarete de Beaumont und deren Ehemann Saer de Quincy, 1. Earl of Winchester, wenngleich der Rechtsanspruch auf den Titel eines Earls of Leicester bei Simon verblieb. Weil er abeer im Konflikt zwischen König Johann von England und König Philipp II. von Frankreich seine Treue zu Letzterem bekannte, wurden ihm schon im Februar 1207 alle englischen Güter von König Johann entzogen und die Einkünfte konfisziert.[8] Allerdings musste dieser sie im Jahr 1215 auf päpstlichen Druck hin an Ranulph de Blondeville, 4. Earl of Chester, übertragen, der sie als Sachwalter seines Vetters Simon verwalten und bis zur persönlichen Inbesitznahme Simons ihre Einkünfte verwenden durfte.[9] Wenn Simon in zeitgenössischen Urkunden und Chroniken als „Graf Simon“ oder als „Graf von Montfort“ erscheint so handelt es sich dabei um eine Höflichkeitstitulierung, die sich auf seinen Erbanspruch auf die englische Grafschaft Leicester bezieht. Seinen Anspruch auf sie demonstrierend nannte er sich in seinen eigenen Urkunden ausschließlich „Graf von Leicester“. Die Seigneurie Montfort-l’Amaury wurde erst für seinen Sohn zur Grafschaft aufgewertet, als Kompensierung für den Herrschaftsverlust im Languedoc. Vierter Kreuzzug Über Montforts frühe Jahre ist kaum etwas bekannt; vermutlich verbrachte er sie häufig im Gefolge seines Onkels Robert de Beaumont. Im Januar 1195 trat er als einer von drei Garanten für die Friedensversprechen seines Onkels gegenüber König Philipp II. August auf.[10] Am 28. Dezember 1199 nahm Montfort gemeinsam mit den Grafen Theobald III. von der Champagne und Ludwig von Blois das Kreuz zum Vierten Kreuzzug, nachdem sie zuvor auf einem Turnier in Écry den Predigten des Fulko von Neuilly zugehört hatten.[11] Ihm schloss sich auch sein jüngerer Bruder Guy an. Das Unternehmen stand bald unter der Kontrolle der Seerepublik Venedig, die den Schiffstransport des Heeres nach Syrien übernahm. Als Gegenleistung verlangte die Republik den Einsatz des Kreuzuzfahrerheeres für eigene Interessen, um die adriatische Hafenstadt Zara zu belagern, obwohl Papst Innozenz III. die Kreuzfahrer ausdrücklich davor gewarnt hatte, Christen anzugreifen. Nachdem Zara dennoch erstürmt war und die Anführer darauf die Umleitung des Kreuzzuges nach Konstantinopel beschlossen hatten, setzte sich Montfort mit einigen Getreuen im April 1203 von dem Kreuzzugsheer an den Hof des Königs von Ungarn ab.[12] Von dort reisten sie selbstständig nach Outremer, um dort an einigen Feldzügen gegen die Sarazenen teilzunehmen, während der Kreuzzug weiter nach Konstantinopel, dem größten Handelsrivalen Venedigs, weiterzog und diese Stadt im Frühjahr 1204 eroberte. Wann genau Montfort in die Heimat zurückgekehrt war, ist unklar, erstmals wird er wieder im Jahr 1206 urkundlich erwähnt, als er den Verkauf von Breteuil durch seine Mutter an den französischen König bezeugte.[13] Mehr unter oben stehendem Link der Wikipedia.. Tod Montfort zog zunächst nach Baziège, um dort alle verfügbaren Ritter und Söldner zusammenzurufen, mit denen er im Oktober 1217 vor Toulouse aufmarschierte. Wie schon vier Jahre zuvor bei Muret war er erneut bereit alles auf eine Karte zu setzen, denn sein Heer war bei weitem nicht groß genug, um die Stadt vollständig einschließen zu können. Saisonbedingt war es einmal mehr personell ausgedünnt, weshalb Alix de Montfort gleich nach der Rückkehr Raimunds VI. nach Nordfrankreich aufgebrochen war, um dort ein Verstärkungsheer zu rekrutieren. Einstweilen aber musste Montfort vor den Stadtmauern mit seinen verfügbaren Truppen auskommen, die von der Bevölkerung in nur wenigen Wochen eilends wiedererrichtet worden waren und hinter ddenen das größte okzitanische Heer, das in diesem Kreuzzug je aufgestellt wurde, zur Verteidigung bereitstand. Sofort nach seiner Ankunft nahm Montfort den Vorort Saint-Michel ein, wodurch er wieder in das Château Narbonnais einziehen konnte. Um den Zugang zur Cité auch vom Osten her zu unterbinden, wollte er dann die beiden über die Garonne führenden Stadtbrücken abriegeln und deshalb den Vorort Saint-Cyprien unter seine Kontrolle bringen. Dies scheiterte aber an einem Ausfall des Grafen von Foix, vor dem er zurückweichen musste. Notgedrungen musste sich Montfort auf eine Belagerung einrichten, die Aufgrund des chronischen Personalmangels, Versorgungsengpässen und der winterlichen Witterung bis in das nächste Frühjahr ereignislos verlief. Erst ab dem 15. April 1218 begannen die offenen Kämpfe, wobei sich die Verteidiger nicht nur auf eine passive Verteidigung beschränkten, sondern auch Ausfälle starteten, die zu Zusammenstößen auf offenem Feld führten. Anfang Mai war Alix mit beträchtlichen Verstärkungstruppen zurückgekommen, mit denen Montfort sogleich Saint-Cyprien einnehmen konnte, was sich allerdings als ein Pyrrhussieg erwies, da ein plötzlich einsetzendes Hochwasser die Garonnebrücken wegschwemmte und dieser Zugang zur Stadt damit obsolet geworden war. Darauf musste er seine gesamte Belagerungskunst an der Stadtmauer anwenden und mit technischer Raffinesse Maschinen bauen, die in der Lage waren sie zu durchbrechen. Am 7. Juni konnte der junge Raimund VIIII. mit einer starken provenzalischen Truppe sehr zur Entmutigung der Belagerer in Toulouse einziehen. Nachdem einige nordfranzösische Barone, die im Glauben gegen Ketzer zu kämpfen in das Languedoc gezogen waren, ihren Unwillen kundgetan hatten, eine christliche Stadt belagern zu müssen um sie deren rechtmäßigen Herrn wegzunehmen, hatte sich Montfort noch einem Monat Zeit gegeben um sie erobern zu können. Andernfalls würde er die Belagerung abbrechen. Am Morgen des 24. Juni hatte er den Befehl zum Sturmangriff mit allen Männern und Maschinen gegeben, doch bis in die Nacht hinein kämpfend konnten die Franzosen keine Entscheidung erzwingen. Am Morgen des folgenden Tages, den 25. Juni, reagierten die Verteidiger mit all ihren Kräften mit einem Ausfall auf das Lager der Kreuzritter. An der Spitze seiner Männer stehend warf sich Montfort in einen Kampf, der wie schon bei Muret ob seiner zahlenmäßigen Unterlegenheit einem selbstmörderischen Unterfangen gleichkam. Laut der Überlieferung des Pierres des Vaux-de-Cernay soll sich Montfort dieser Tatsache wohl bewusst gewesen sein, als er sich mit seinen letzten Worten an seine Gefährten richtete: „Gehen wir nun hinaus und sterben für den, der für uns gestorben ist.“ Aber in der hart geführten Schlacht behielten die Kreuzritter die Oberhand und drängten die Okzitanier an die Stadtmauer beim Tor von Montoulieu zurück, wo Guy de Montfort von einem Pfeil vom Pferd geschossen wurde. Simon kämpfte sich zu seinem Bruder durch, um ihn aus dem Schussfeld der auf der Mauer positionierten gegnerischen Bogenschützen zu bergen, da traf ihn ein Felsbrocken am Helm. Der Canso de la Crosada nach wurde das Katapult, von dem das Geschoss abgefeuert wurde, von tolosanischen Frauen und Mädchen bedient und ihr Stein soll an der Stelle niedergegangen sein, an dem er auch niedergehen sollte. Der Schädel Simons de Montfort wurde zerschmettert; er war sofort tot. Am Tag darauf erwiesen die französischen Kreuzritter und Barone Amaury de Montfort ihre Huldigung als ihrem neuen Anführer und Erben aller Titel und Domänen seines Vaters. Er hatte die Fortsetzung der Belagerung beabsichtigt, doch die vom Tod ihres langjährigen Anführers entmutigten Ritter hatten nichts mehr gegen die Verteidiger aufzubieten. Der anwesende Kardinallegat Bertrand entschied schließlich am 25. Juli die Aufhebung der Belagerung und den Rückzug nach Carcassonne. In einem Ledersack wurde Simons Leichnam dorthin mitgeführt und in der Kathedrale Saint-Nazaire bestattet. Nachdem sein Sohn am 14. Januar 1224 vor dieser Stadt die Kapitulation des 1208 ausgerufenen Kreuzzugs unterzeichnen und alle montfortschen Eroberungen im Languedoc hat aufgeben müssen, ließ er den Leichnam seines Vaters in die Abtei von Hautes-Bruyères überführen, dem traditionellen Begräbnisort des Hauses Montfort. Mehr unter oben stehendem Link der Wikipedia.. | von Montfort, Simon IV. (I8389)
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| 35655 | https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_I._(Lothringen) Simon I. (* um 1076; † 13./14. Januar 1139) war Herzog von Lothringen von 1115 bis 1139. Er war der Sohn von Herzog Dietrich II. (Haus Châtenois) und Hedwig von Formbach, somit Halbbruder des Kaisers Lothar III. († 1137). 1115 folgte er seinem Vater als Herzog. 1122 begleitete er Kaiser Heinrich V. beim Wormser Konkordat, das dem Investiturstreit ein Ende setzte. Innerhalb des Herzogtums geriet er in Konflikt mit Stephan von Bar, Bischof von Metz ab 1120, und Albero von Montreuil, Erzbischof von Trier ab 1131, zwei Verbündeten des Grafen von Bar. Der Erzbischof exkommunizierte ihn, was Papst Innozenz II. rückgängig machte. Herzog Simon I. gehörte zu den Freunden von Bernhard von Clairvaux. Er gründete mehrere Abteien, darunter 1135 die Abtei Stürzelbronn, in die er auch umgebettet wurde, nachdem man ihn zuerst in Saint-Dié bestattet hatte. Er heiratete Adelheid († 1158), deren Filiation nicht sicher ist. Einige sehen sie als Tochter von Heinrich III., Graf von Löwen, und Gertrud von Flandern (die sich in zweiter Ehe mit Simons Vater Dietrich II. verheiratete), andere als Tochter von Gerhard von Süpplingenburg, Graf von Querfurt, und Hedwig von Formbach, was aber wiederum bedeutet, dass sie die Tante ihres Ehemanns gewesen wäre. Ihre Kinder waren: • Agathe, 1130/48 bezeugt; ∞ Rainald III., Graf von Mâcon, Graf von Burgund, † 1148/49 (Haus Burgund-Ivrea) • Hadwide, 1128/49 bezeugt, ∞ Friedrich II., Graf von Toul, 1112/42 bezeugt • Matthäus I., Herzog von Lothringen, † 1176, stiftet Abtei Clairlieu; ∞ Bertha von Schwaben, † 1194/95, Tochter von Friedrich II., Herzog von Schwaben (Staufer) • Robert, 1194 Herr zu Flörchingen (Florange), † vor 1208; ∞ Euphemia | von Oberlothringen, Herzog Simon I. (I6053)
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| 35656 | https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_I._(Lothringen) Simon I. (* um 1076; † 13./14. Januar 1139) war Herzog von Lothringen von 1115 bis 1139. Er war der Sohn von Herzog Dietrich II. (Haus Châtenois) und Hedwig von Formbach, somit Halbbruder des Kaisers Lothar III. († 1137). 1115 folgte er seinem Vater als Herzog. 1122 begleitete er Kaiser Heinrich V. beim Wormser Konkordat, das dem Investiturstreit ein Ende setzte. Innerhalb des Herzogtums geriet er in Konflikt mit Stephan von Bar, Bischof von Metz ab 1120, und Albero von Montreuil, Erzbischof von Trier ab 1131, zwei Verbündeten des Grafen von Bar. Der Erzbischof exkommunizierte ihn, was Papst Innozenz II. rückgängig machte. Herzog Simon I. gehörte zu den Freunden von Bernhard von Clairvaux. Er gründete mehrere Abteien, darunter 1135 die Abtei Stürzelbronn, in die er auch umgebettet wurde, nachdem man ihn zuerst in Saint-Dié bestattet hatte. Er heiratete Adelheid († 1158), deren Filiation nicht sicher ist. Einige sehen sie als Tochter von Heinrich III., Graf von Löwen, und Gertrud von Flandern (die sich in zweiter Ehe mit Simons Vater Dietrich II. verheiratete), andere als Tochter von Gerhard von Süpplingenburg, Graf von Querfurt, und Hedwig von Formbach, was aber wiederum bedeutet, dass sie die Tante ihres Ehemanns gewesen wäre. Ihre Kinder waren: • Agathe, 1130/48 bezeugt; ∞ Rainald III., Graf von Mâcon, Graf von Burgund, † 1148/49 (Haus Burgund-Ivrea) • Hadwide, 1128/49 bezeugt, ∞ Friedrich II., Graf von Toul, 1112/42 bezeugt • Matthäus I., Herzog von Lothringen, † 1176, stiftet Abtei Clairlieu; ∞ Bertha von Schwaben, † 1194/95, Tochter von Friedrich II., Herzog von Schwaben (Staufer) • Robert, 1194 Herr zu Flörchingen (Florange), † vor 1208; ∞ Euphemia Literatur • Henry Bogdan: La Lorraine des Ducs. Sept siècles d'histoire. Perrin, Paris 2005, ISBN 2-262-02113-9. • Hans-Walter Herrmann: Simon I. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 426 f. (Digitalisat). • Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band 1, 2: Přemysliden, Askanier, Herzoge von Lothringen, die Häuser Hessen, Württemberg und Zähringen. Klostermann, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-465-03020-6, Tafel 204. Weblinks • Materialsammlung | von Lothringen, Herzog Simon I. (I8318)
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| 35657 | https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_IV._von_Montfort Simon (IV.) von Montfort (franz: Simon de Montfort; † 1188) war ein Herr von Montfort, Rochefort und Épernon aus dem Haus Montfort-l’Amaury. Er war der zweite Sohn des Simon III. von Montfort († 1181) und der Mathilde. Simon wurde in der Geschichtsforschung lange als identisch mit der Person seines Vaters identifiziert, weshalb die Ordnungszahl „IV.“ fälschlicherweise für seinen eigenen Sohn verwendet wurde, welcher aber richtigerweise der fünfte Simon von Montfort gewesen war. Über Simon (IV.) selbst ist kaum etwas bekannt. Er erbte den Stammbesitz seiner Familie, während sein älterer Bruder Amalrich V. die Grafschaft Évreux erhielt. Bedeutend für die Familie war seine Ehe mit der anglo-normannischen Adligen Amicia dde Beaumont, einer Tochter von Robert de Beaumont, 3. Earl of Leicester, wodurch die Familie Montfort eine Anwartschaft auf die englische Grafschaft Leicester erhielt. Simon wurde in der traditionellen Grabstätte seiner Familie in Hautes-Bruyères bestattet, seine Witwe heiratete in zweiter Ehe Guillaume II. des Barres. Weblinks • Simon de Montfort bei fmg.ac (englisch) | von Montfort, Simon (IV.) (I9156)
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| 35658 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sizzo_III._(Schwarzburg-Käfernburg) Sizzo III. von Schwarzburg-Kevernburg (auch Syzzo, * ca. 1093; † 19. Juni 1160) war Graf von Schwarzburg und ab 1141 auch Graf von Kevernburg. Er ist der Stammvater des Hauses Kevernburg-Schwarzburg. Leben Über seine Abstammung herrscht Unklarheit. Er ist entweder einziger Sohn des Grafen Günther I. von Schwarzburg und der Mechthild von Kiew, Tochter von Fürst Jaropolk (Erbin von Beichlingen), oder – nach Hans Patze – Sohn des Grafen Sizzo II. Der Graf nannte sich nachweisbar erstmals Graf von Schwarzburg. Dies belegt ein Dokument aus dem Jahr 1123 des Mainzer Erzbischofs Adalbert I. von Saarbrücken.[1] Sizzo war Eigentümer der Kevernburg (heute Käfernburg) südöstlich von Arnstadt und der Schwarzburg. Er erwarb auch Blankenburg (Greifenstein). 1143 stiftete er bei Altenbergen ein Zisterzienserkloster, das er seinem Neffen Eberhard aus Morimond unterstellte. Gegen die Gründung protestierte Bischof von Naumburg Udo I. und verlangte die Verlegung, woraus dann Kloster Georgenthal entstand. 1157 zog er mit den Staufern gegen Polen. Siehe auch • Sizzonen, die Herkunft der Kevernburger Grafen Weblinks • Graf Sizzo III. von Schwarzburg-Kevernburg Einzelnachweise 1 Thuringia, Nobility, Chapter 7: Grafen von Schwarzburg | von Schwarzburg-Käfernburg, Graf Sizzo III. (Syzzo) (I10144)
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| 35659 | https://de.wikipedia.org/wiki/Skiren | Amaler (Greutungen) (Ostgoten), König Valamir (I24294)
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| 35660 | https://de.wikipedia.org/wiki/Soběslav_II._(Böhmen) Soběslav II. (* um 1128; † 29. Januar 1180) war Herzog von Böhmen und Landgraf von Mähren aus dem Geschlecht der Přemysliden. Der zweitgeborene Sohn von Soběslav I. ging nach dem Tod des Vaters zunächst fort aus Böhmen. Er versuchte während der Abwesenheit des Herzogs Vladislav II. auf dem zweiten Kreuzzug die Krone zu gewinnen, wurde aber 1148 bei Zdice durch Děpold auf der Burg Přimda inhaftiert. 1150 gelang ihm die Flucht. Er fand Unterschlupf am Hof von Friedrich Barbarossa. 1161 besetzte er Olmütz. Vladislav konnte Soběslav nicht besiegen und lud ihn deshalb nach Prag ein. Dort wurde er wieder gefangen genommen und erneut bis 1173 auf der Burg Přimda arrestiert, bis er auf Geheiß des Kaisers entlassen werden musste. 1173 trat Vladislav II. ab und übergab die Regierung seinem Sohn Friedrich (Bedřich). Der Kaiser entmachtete Friedrich, der ohne seine ausdrückliche Zustimmung eingesetzt worden war, und ernannte Soběslavs II. Bruder Oldřich zum Herzog. Dieser besaß jedoch keine Unterstützung im böhmischen Adel und gab die Herrschaft sofort an Sobeslav weiter. Schnell wurde der neue Herzog auf der Seite Barbarossas in die Auseinandersetzungen zwischen Kaiser und Papst hineingezogen. 1176 überfiel er Österreich. Damit zog er sich den Bann des Papstes zu. Gleichzeitig wuchs auch der Widerstand innerhallb des böhmischen Adels, angeführt durch den mährischen Markgrafen Konrad III. Otto und Herzog Friedrich. Sie intervenierten beim Kaiser und da sich die Beziehungen zwischen Papst und Kaiser ebenfalls verbessert hatten, setzte Barbarossa Soběslav 1178 ab. Mit seiner Unterstützung wählte der Böhmische Adel Friedrich erneut zum Herzog. Der neue Herzog marschierte in Mähren und 1178 in Prag ein. Als Friedrich vom Kaiser nach Schwaben berufen wurde, versuchte Friedrich die Prager Burg zu erobern. Nach einem ersten Sieg Soběslavs in der blutigen Schlacht von Loděnice am 23. Januar 1179, in der auf beiden Seiten viele führende Adelige fielen, konnte Friedrich ihn bei Nové Město (heute Stadtteil von Prag) vernichtend schlagen. Soběslav II. flüchtete nach Polen, wo er 1180 starb[1]. Er hinterließ seine Frau Eliška, Tochter des polnischen Herzogs Mieszko III. Die Ehe blieb kinderlos. Belege 1 Václav Novotný: České dějiny. I.2. Od Břetislava I. do Přemysla I. (1034–1197) | von Böhmen, Soběslav II. (I7313)
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| 35661 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sobiesław_I. Sobiesław I. (auch Subisław, polnisch Sobiesław I Gdański, lateinisch Sobieslaus; * um 1130; † 23. Januar 1187) war ab etwa 1155 der erste historisch fassbare Herrscher Pommerellens in seiner Funktion als polnischer Statthalter unter dem Supremat des Seniorherzogs zu Krakau. Er war der Begründer der pommerellischen Dynastie der Sobiesławiden. Leben und politischer Werdegang Der erste namentlich bekannte Herzog ist als erster in einer Reihe pommerellischer Fürsten in der Klosterkirche von Oliva abgebildet. Diese Bilder stammen aus späterer Zeit. Unter sein Bild ist die Jahreszahl 1180 eingefügt worden. Sobiesław vermählte sich um 1150 mit einer namentlich nicht bekannten Schwester des kujawischen Wojewoden Żyrosław aus dem Geschlecht Pował. Aus den Urkunden seiner Nachfolger ergibt sich, dass er um 1185 das Zisterzienserkloster Oliva gestiftet hat. Dem Einzug der Mönche am 2. Juli 1186 waren eingehende Verhandlungen mit dem Landesherrn vorausgegangen, um das künftige Gedeihen des Klosters sicherzustellen. Außer dem Ort Oliva erhielten die Mönche sechs weitere Dörfer in der Nachbarschaft, Fischereirechte bei Putzig und im Weichseldelta, im Frischen Haff und auf der See. Den Mönchen wurden eigene Handelsschiffe zugestanden und sie sollten mehrere Mühlen am Strießbach bei Langfuhr bauen und betreiben. Die ersten Mönche in Oliva kamen aus dem Kloster Kolbatz bei Stettin, mit ihnen kamen auch deutsche Siedler ins Land. Sobiesław stiftete um die gleiche Zeit auch die Katharinenkirche in Danzig und starb, so lautet ein sehr viel späterer Eintrag in den Nekrologen von Oliva, am 23. Januar 1187. Seine geschichtliche Existenz war früher von der Forschung wegen der unsicheren Quellenlage in Zweifel gezogen worden. Deshalb hat es sich in der deutschen Historiographie eingebürgert, seinen Sohn Sambor als Stammvater dieses Geschlechts anzusehen. So wird dieses Geschlecht in der polnischen Geschichtsschreibung als „Dynastia Sobiesławiców“ (Dynastie der Sobiesławiden) bezeichnet. Nach Goldbeck gründete Sobiesław im Jahr 1185 die Stadt Nowe (Neuenburg i. Westpr.).[1] Sobiesław verstarb 1187. In der Statthalterschaft folgte ihm sein ältester Sohn Sambor I. nach. Ehe und Nachkommen Aus der Ehe mit einer namentlich nicht bekannten Polin gingen zwei namentlich bekannte Söhne hervor: • Sambor I. (ca. 1150 – ca. 1207), Herzog von Pommerellen • Mestwin I. (ca. 1160 – ca. 1219), Herzog von Pommerellen Weblinks und Literatur • Sobieslaw I., Fürst von Pommerellen auf Portal: genealogie-mittelalter.de Einzelnachweise 1 Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil II: Topographie von West-Preußen. Marienwerder 1789, S. 65, Nr. 3. | von Pommerellen (Samboriden), Sobiesław I. (I9960)
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| 35662 | https://de.wikipedia.org/wiki/Somerset | of Gloucester, Isabel Countess of Gloucester (I7549)
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| 35663 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_(Bar) Sophia von Bar (frz. Sophie de Bar; * um 1018; † 21. Juni 1093) war zwischen 1033 und 1092 Gräfin von Bar. Sie war Tochter von Friedrich II., Graf von Bar und Herzog von Oberlothringen, und Mathilde von Schwaben. Nach dem Tod ihres Vaters gewann sie 1033 die Erbauseinandersetzungen[1] und wurde mit der Lützelburg und der Stadt Bar-le-Duc belehnt. 1038 heiratete sie Ludwig von Mousson, Graf von Mömpelgard, Altkirch sowie Pfirt, und gebar ihm sieben Nachkommen. Mathilde von Tuszien war eine ihrer Cousinen. Gräfin Sophia von Bar, Mousson und Amance ließ nach 1076 eine Marienkapelle bei der Burg von Amance beenden, die bereits von ihrem Großvater Dietrich I. begonnen wurde.[2][3] In Laître-sous-Amance gründete sie 1088 ein Priorat, das der Abtei Saiaint-Mihiel unterstand und bis ins Jahr 1592 währte.[4] Dabei kam es zum Zusammenwirken mit dem Bischof vom Toul.[5] Mit der Äbtissin von Saint-Mihiel dagegen war Sophia bereits 1076 in Streit geraten, weil sie erreichen wollte, dass die bis dato von Dommartin-sous-Amance abhängige Kirche von Laître-sous-Amance nunmehr der Abtei Saint-Mihiel unterstellt werden sollte. Der 1076 gewählte Abt Siegfried hatte zunächst nach alter Sitte die Investitur (→ Investiturstreit) durch Sophia empfangen, gab später aus Reue über die Unstimmigkeiten mit den Kanonikern bei seiner Amtseinsetzung den Abtstab an Papst Gregor VII., wurde aber von diesem nach Erteilung der Absolution wieder eingesetzt, wie 1147 in einer Urkunde festgehalten wurde.[6] Um das von ihr bevogtete Kloster Saint-Mihiel zu sichern, errichtete Sophia 1090 auf Klosterbesitz ein Kastell. Nachkommen • Dietrich von Mousson (* 1045; † 1105), Graf von Mömpelgard, Bar und Mousson. • Bruno • Ludwig, erwähnt 1080 • Friedrich († 1092), Marquis de Suze • Sophia, verheiratet mit Volmar, Graf von Frohburg • Beatrix († 1092), verheiratet mit Berthold I. von Zähringen, Herzog von Kärnten • Mathilde, verheiratet mit Hugo VIII. von Egisheim, Graf von Dagsburg († 1089) Literatur • Eduard Hlawitschka: War die oberlothringische Herzogstochter Sophie von Bar und Mousson eine Nachkommin der Kaiserin Theophanu? – Ein Beitrag zum Thema „Mittelalterliche Namengebung und moderne Ahnenforschung“. In: Schriften der Sudetendeutscen Akademie der Wissenschaften und Künste. Bd. 23, 2002, ZDB-ID 584213-x, S. 83–102. • Josef Heinzelmann: Patronymie oder Patrinonymie bei Sophia von Bar und Mousson und bei König Zwentibold. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Bd. 154, 2006, S. 43–76. Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1 Johannes Mötsch: Genealogie der Grafen von Sponheim. In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte. Bd. 13, 1987, ISSN 0170-2025, S. 63–17, hier S. 115. 2 Norbert Müller-Dietrich: Die romanische Skulptur in Lothringen (= Kunstwissenschaftliche Studien. 41, ISSN 0170-9186). Deutscher Kunstverlag, München 1968. 3 Georges Durand: Églises romanes des Vosges (= Revue de l'Art Chrétien. 2, ZDB-ID 208615-3). E. Champion, Paris 1913, S. 101. 4 Peter Volkelt, Horst van Hees: Lothringen, Ardennen, Ostchampagne. Kunstdenkmäler und Museen (= Reclams Kunstführer Frankreich. 3). Reclam, Stuttgart 1983, ISBN 3-15-010319-3, S. 195. 5 Anja Gillen: Saint-Mihiel im hohen und späten Mittelalter. Studien zu Abtei, Stadt und Landesherrschaft im Westen des Reiches (= Trierer historische Forschungen. Bd. 52). Kliomedia, Trier 2003, ISBN 3-89890-065-7, S. 127, (Zugleich: Trier, Unversität, Dissertation, 2001). 6 Anja Gillen: Saint-Mihiel im hohen und späten Mittelalter. Studien zu Abtei, Stadt und Landesherrschaft im Westen des Reiches (= Trierer historische Forschungen. Bd. 52). Kliomedia, Trier 2003, ISBN 3-89890-065-7, S. 68, 161, (Zugleich: Trie, Universität, Dissertation, 2001). | von Oberlothringen (von Bar), Gräfin Sophie (I1673)
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| 35664 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_(Gandersheim) Sophia (* Sommer/Herbst 975 (?); † 30. Januar 1039 in Gandersheim) war die Tochter Kaiser Ottos II. und der Kaiserin Theophanu und damit Schwester Kaiser Ottos III. Sie stiftete das Cyriakusstift Eschwege, war von 1002 bis zu ihrem Tod Äbtissin im Stift Gandersheim und ab 1011 zugleich Äbtissin im Stift Essen. Die Reihenfolge der Namensvergabe für die Kinder Ottos II. und Theophanus lässt darauf schließen, dass Adelheid (geb. 977) die ältere Schwester ist und Sophia somit erst nach 977 geboren wurde.[1] 975 ist demnach ein Kind geboren, das nicht überlebte. Aus einer Schenkungsurkunde Ottos II. aus dem Jahr 979, mit der auf Vorschlag Theophanus dem Stift Gandersheim ein Gut übereignet wurde, ist bekannt, dass Sophia in diesem Jahr dem Stift Gandersheim zur Erziehung übergeben wurde. Äbtissin dort war zu diesem Zeitpunkt Gerberga, die Schwester und Vertraute Heinrichs des Zänkers. 989 wurde sie als Nonne eingekleidet. In Zusammenhang mit dieser Einkleidung verursachte sie einen Konflikt zwischen dem für Gandersheim zuständigen Hildesheimer Bischof Osdag und Willigis, dem Bischof von Mainz und Kanzler des Reiches. Sophia weigerte sich, den Schleier von Osdag entgegenzunehmen, der allerdings auf seinem Recht beharrte und demonstrativ seinen Bischofsstuhl neben dem Altar aufstellen ließ. Zuvor sollen sich die beiden Bischöfe laut der Vita Bernwardi, die das Leben ddes Bischofs Bernward von Hildesheim schildert und den Vorgang bei Sophias Einkleidung parteiisch zugunsten Osdags wiedergibt, in Anwesenheit Theophanus, des kindlichen Otto III. und des Hofes gestritten haben. Der Konflikt wurde vorerst dadurch beigelegt, dass die Einkleidung der Sophie beide Bischöfe vornehmen sollten, während die Einkleidung der übrigen Nonnen Osdag alleine übernahm. Sophia stand bis 997 ihrem Bruder Otto, der sie in einer Urkunde als dilectissima soror (vielgeliebte Schwester)[2] bezeichnet und reichlich mit Gütern beschenkt hatte, nahe, taucht danach jedoch nicht mehr im näheren Umfeld des Kaisers auf. Sophias Charakter wird als geldgierig, gar bestechlich, stolz und herrisch bezeichnet. Selbst unter Berücksichtigung dessen, dass aufgrund des Streites um Gandersheim, in den sie führend involviert war, solchen Bezeichnungen aus Hildesheimer Quellen misstraut werden muss, wurde eine spätere Untätigkeit als Essener Äbtissin als Zeichen gewisser charakterlicher Schwächen gedeutet. 1002 wurde Sophia Äbtissin in Gandersheim, wie es vermutlich bereits bei ihrer Übergabe an das Kloster 979 geplant worden war. Im Jahr 1011 wurde sie außerdem Nachfolgerin der bedeutendsten Essener Äbtissin Mathilde. Für die dortige Nachfolge waar ursprünglich ihre Schwester Mathilde vorgesehen gewesen, die aber um 990 aus politischen Gründen verheiratet worden war. Sophia stand beiden Stiften bis zu ihrem Tod vor. Sie starb am 30. Januar (andere Quellen nennen 27. oder 31. Januar) 1039 in Gandersheim und wurde in der dortigen Stiftskirche begraben. Seit Humann ist es ständiger Topos der Essener Lokalgeschichte, dass Sophia in Essen ihre Pflichten vernachlässigt habe, da mehrere von Mathilde begonnene Projekte wie der Reliquienschrein des Hl. Marsus, ein Vortragekreuz (das sogenannte jüngere Mathildenkreuz) und möglicherweise auch der Westbau des Essener Doms erst unter Sophias Nachfolgerin in Essen, ihrer Nichte Theophanu, vollendet worden seien. Sophia habe Gandersheim vorgezogen und in Essen keine Spuren hinterlassen. Die neueste Forschung stellt dieses in Frage. Für den Marsusschrein ist inzwischen bewiesen, dass Humann die nur abschriftlich überlieferten Inschriften falsch deutete. Das jüngere Mathildenkreuz wurde nicht von Mathilde begonnen, sondern erst von Theophanu. Es ist möglich, dass Sophias scheinbare Untätigkeit in Essen nur auf lückenhafter Überlieferung beruht. Sophia berief 1029 eine Regionalsynode ein, bei der unter Beteiligung des Erzbischofs von Köln und der Bischöfe von Münster und Paderborn das Essener Zehntgebiet neu geordnet wurde. In einer Urkunde, die sich in Nottuln zufällig erhalten hat, nahm sie die Schenkung eines Freien entgegen, der sich mit seiner Familie dem Stift Essen übereignete. Beuckers [3] stellte zudem an dem KKreuz mit den großen Senkschmelzen des Essener Domschatzes fest, dass dieses um das Jahr 1000 geschaffene Kreuz unter Mitwirkung von Handwerkern süddeutscher Werkstätten aus dem Umkreis Kaiser Heinrichs II. umgestaltet wurde, wofür nur Sophia als Auftraggeberin in Betracht kommt. Der Topos von der untätigen Äbtissin kann für sie als überholt gelten. Möglich ist, dass Sophias in Essen aus anderen Gründen als Untätigkeit wenig gedacht wurde: Ihre Vorgängerin Mathilde hatte mit Kaiser Heinrichs II. im Streit gelegen. Vogt des Stiftes war Pfalzgraf Ezzo, Ehemann von Sophias Schwester Mathilde und Anführer einer niederrheinischen Adelsopposition gegen Heinrich, der auch die verstorbene Äbtissin Mathilde angehört hatte. Durch die Einsetzung Sophias, die aufgrund ihrer Erziehung unter Heinrichs Tante dessen treue Parteigängerin war, brachte Heinrich das Reichsstift möglicherweise gegen den Willen der Sanctimonialen wieder unter Kontrolle. Sophias Nachfolgerin Theophanu war zwar ihre Nichte, aber auch die Tochter Ezzos, und stellte sich bewusst in die Tradition von Sophias Vorgängerin Mathilde. Der Pflege der Memoria Sophias waren diese Umstände nicht förderlich. Quellen • Thangmar: Vita Bernwardi episcopi Hildesheimensis. In: Georg Heinrich Pertz u. a. (Hrsg.): Scriptores (in Folio) 4: Annales, chronica et historiae aevi Carolini et Saxonici. Hannover 1841, S. 754–782 (Monumenta Germaniae Historica, Digitalisa) Literatur • Klaus Gereon Beuckers, Ulrich Knapp: Farbiges Gold. Die ottonischen Kreuze in der Domschatzkammer Essen und ihre Emails. Domschatzkammer, Essen 2006, ISBN 3-00-020039-8. • Katrinette Bodarwé: Sophia von Essen und die Urkunde von Nottuln. In: Münster am Hellweg. Mitteilungsblatt des Vereins für die Erhaltung des Essener Münsters. Bd. 56, 2003, ZDB-ID 400327-5, S. 29–39. • Amalie Fößel: Ottonische Äbtissinnen im Spiegel der Urkunden. Einflussmöglichkeiten der Sophia von Gandersheim und Essen auf die Politik Ottos III. In: Thomas Schilp (Hrsg.): Frauen bauen Europa. Internationale Verflechtungen des Frauenstifs Essen (= Essener Forschungen zum Frauenstift. Bd. 9). Klartext-Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0672-3, S. 89–106. • Winfrid Glocker: Sophia. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 591 (Digitalisat). • Paul Zimmermann: Sophia, Aebtissin von Gandersheim. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 34, Duncker & Humblot, Leipzig 1892, S. 782–784. Anmerkungen 1 Wolfgang Wagner: Das Gebetsgedenken der Liudolfinger im Spiegel der Königs- und Kaiserurkunden von Heinrich I. bis zu Otto III. In: Archiv für Diplomatik. Bd. 40, 1994, S. 1–78. 2 MGH D O III 255 vom 1. X. 997. 3 Beuckers, Knapp: Farbiges Gold. 2006, S. 10f. | von Deutschland (Gandersheim), Sophia (I6733)
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| 35665 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_von_Formbach Sophia von Formbach (* um 1050/55; † nach 1088) war durch Ehe römisch-deutsche Königin und Gräfin von Salm. Sophia von Formbach wurde als Tochter von Graf Meginhard V. von Formbach und der Mathilde von Reinhausen, einer Tochter von Graf Elli, geboren. Sie wurde mit dem deutschen Gegenkönig Hermann von Salm verheiratet, mit dem sie nahe verwandt war, so dass es angeblich Bestrebungen gab, diese Ehe wieder zu lösen. 1088 starb ihr Gemahl. Sophia könnte um 1092 in zweiter Ehe Stephan II. von Sponheim geheiratet haben, dies ist jedoch bislang umstritten und keinesfalls sicher. Im Jahr 1096 war sie wieder Witwe. Sophia, wie auch ihre Familie der Formbacher, hatte ein besonderes Naheverhältnis zum Stift Göttweig, welches sie auch reich beschenkte. Nachkommen Mit ihrem ersten Ehemann Graf Hermann von Salm hatte sie folgende Kinder: • Hermann II. von Salm (*um 1075; † 1136), Graf von Salm • Otto I. von Salm (* um 1080; † 1150), Pfalzgraf bei Rhein • Dietrich von Salm (fl. 1095) Mit ihrem hypothetischen zweiten Ehemann Stephan II. von Sponheim könnte sie u.a. folgende Kinder gehabt haben: • Meginhard von Sponheim († 1136/45), Graf von Sponheim und Mörsberg Weblinks • genealogie-mittelalter | von Formbach, Sophia (I7349)
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| 35666 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_von_Landsberg Sophia von Landsberg (* 1258/59; † 14. oder 24. August[1] 1318 in Weißenfels) aus dem Hause Wettin war durch Stellvertreterhochzeit die „Ehefrau“ des letzten legitimen Staufers Konradin, später in zweiter Ehe Herzogin von Glogau und schließlich Äbtissin des Klosters Weißenfels. Sie war die Tochter des Markgrafen Dietrich von Landsberg und dessen Frau Helene von Brandenburg und somit Enkelin des Heinrich III. von Meißen, eines alten Parteigängers der Staufer. Im September 1266 wurde die erst sieben- oder achtjährige Sopphia in Coburg per procurationem (symbolisch per Stellvertreter) mit dem vierzehnjährigen Staufererben Konradin verheiratet. Als Stellvertreter fungierte Konradins Vormund Herzog Ludwig der Strenge von Oberbayern, der die Ehe wohl auch arrangierert hatte. Ob Konradin persönlich anwesend war und ob sich die Ehepartner überhaupt jemals begegnet sind, ist unklar.[2] Als Ehefrau Konradins war Sophia formal rechtmäßige Königin von Sizilien und Jerusalem und Herzogin von Schwaben. Da Konradin bereits ein Jahr später nach Italien zog und dort hingerichtet wurde, wurde die Ehe nie vollzogen. Spätere Geschichtsschreiber sprachen daher lediglich von einer Verlobung, nicht von einer Vermählung. Interessanterweise bot Konradin, als er nanach der Niederlage gegen Karl von Anjou bei Giovanni Frangipani Unterschlupf suchte, diesem an, dessen Tochter zu heiraten, wenn dieser ihn dafür unterstützen würde; so berichtet zumindest der zeitgenössische Chronist Bartolomeo di Neocastro.[3] Frangipani ging nicht darauf ein, sondern lieferte Konradin aus. Nach Konradins Tod 1268 heiratete Sophia 1271 den verwitweten, mehrere Jahrzehnte älteren Herzog Konrad II. von Schlesien-Glogau.[4] Dieser wiederum starb bereits 1273/74; Sophia kehrte daraufhin zu ihren Eltern zurück und wandte sich dem religiösen Leben zu. Auf Veranlassung Sophias und ihrer Mutter Helene stiftete ihr Vater Dietrich um 1284 das Klarissenkloster St. Claren in Weißenfels, in das sie und ihre Schwestern eintraten.[5] Später wurde sie hier Äbtissin und übte das Amt bis zu ihrem Tod aus. Einzelnachweise 1 Laut Europäische Stammtafeln, Tafel 152, verstarb sie am 24. August. Hingegen gibt Reiner Haussherr im Katalog der Stauferaustellung 1977, S. 369, als Todesdatum den 14. August an. 2 Vgl. Regesta Imperii V, 1.2, Nr. 4806b 3 So etwa aufgegriffen in Morgenblatt für gebildete Leser, Band 57, Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, 1863, S. 38 4 Vgl. Herbert Helbig: Dietrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 678 (Digitalisat). 5 Wolfgang Huschner: Die Gründung des Klarissenklosters Ribnitz (1323/24–1331): Eine landesherrliche Stiftung gegen städtischen und weltgeistlichen Widerstand. In: Wolfgang Huschner, Frank Rexroth (Hrsg.): Gestiftete Zukunft im mittelalterlichn Europa. Festschrift für Michael Borgolte zum 60. Geburtstag. Akad.-Verl, Berlin 2008, ISBN 978-3-05-004475-0, S. 333–351, hier S. 336. Siehe auch: Weißenfelser Bürgerverein „Kloster St. Claren“ e.V.: Zeittafel. | von Landsberg, Sophia (I8148)
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| 35667 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_von_Minsk Sophia von Minsk (auch Sophie von Nowgorod oder Sofia Wolodarowna Minskaja) (* um 1140; † 5. Mai 1198) war als Ehefrau von Waldemar I. von 1157 bis 1182 Königin von Dänemark. Leben Sophia war die Tochter der Rikissa von Polen, einer polnischen Königstochter aus dem Geschlecht der Piasten, und deren zweiten Ehemann Wladimir oder Wolodar von Minsk und Grodno aus dem Geschlecht der Rurikiden. Die Ehe wurde 1145 geschieden. WäWährend Sophia mit ihrer Mutter nach Polen zurückkehrte, blieben ihre Brüder Wladimir (Wolodar) und Wisilko beim Vater zurück. Aus der ersten Ehe ihrer Mutter mit dem dänischen Prinzen und schwedischen König Magnus hatte sie einen Halbbruder, der 1146 als Knut V. König von Dänemark wurde. 1148 starb Ulvhild Håkonsdatter, die Frau von Sverker I. von Schweden, dem früheren Gegner von Rikissas erstem Mann. Mit ihm schloss Rikissa ihre dritte Ehe. Sophia begleitet ihre Mutter nach Schweden und wuchs am Hof ihres Stiefvaters auf. Dieser unterstützte die Thronansprüche von Rikissas ältestem Sohn in Dänemark, nahm ihn in Schweden auf, als er 1150 vor seinem Mitkönig Sven III. fliehen musste, und gab ihm seine Tochter Helena, Sophias Stiefschwester, zur Frau. Als Knut V. 1154 mit Unterstützung seines Cousins Waldemar, des Sohns von Knud Lavard, seinen Thron zurückerlangen konnte, wurde Sophia zur Festigung der Allianz mit Knuts neuem Mitkönig Waldemar I. verlobt. Die Hochzeit fand erst statt, nachdem Knut V. von Sven III. ermordet wurde und Waldemar nach dem Sieg über Sven III. am 23. Oktober 1157 Alleinherrscher von Dänemark geworden war. Der Sage nach ermordete sie Tove, die zuvor Waldemars Geliebte gewesen war, im Bad. Nach Waldemars Tod warb der zehn Jahre jüngere Landgraf Ludwig III. der Fromme (um 1151–1190) von Thüringen um die dänische Königin. 1184 reiste Sophia mit großem Gefolge und von ihrem Sohn Knut VI. mit einer reichen Mitgift ausgestattet nach Thüringen. Doch Ludwig verstieß sie vor seinem Aufbruch zum Dritten Kreuzzug. Sophia kehrte nach Dänemark zurück, wo sie 1198 starb und in der Marienkirche (heute St. Bendt) in Ringsted neben Waldemar bestattet wurde. Nachkommen Mit Waldemar I. hatte Sophia folgende Kinder: • Sophia (* wohl 1159; † 1208) • ∞ 1181 Siegfried III., Graf von Orlamünde († 1206) • Knut VI. (* wohl 1162; † 1202),1182 König von Dänemark • ∞ 1177 Gertrud von Sachsen, Tochter von Heinrich dem Löwen (Welfen) • Margareta und Maria, um 1188 Nonnen in Roskilde • Waldemar II. der Sieger (* 1170; † 1241), 1202 König von Dänemark • ∞ I 1205 Dagmar (Margareta), Tochter von Ottokar I. Přemysl, König von Böhmen (Przemysliden) • ∞ II 1214 Berengaria von Portugal; † 1221, Tochter von Sancho I., König von Portugal • Ingeborg († 1237/38) • ∞ 1193 Philipp Augustus, König von Frankreich; † 1223 (Stammliste der Kapetinger) • Helena († 1233) • ∞ 1202 Wilhelm, Herzog von Lüneburg († 1213) (Welfen) • Rikissa von Dänemark († 1220) • ∞ 1210 Erik X., 1208 König von Schweden († 1216) Die Ehe mit Ludwig dem Frommen von Thüringen blieb kinderlos. Literatur • Johannes Steenstrup: Sophia in: Dansk Biografisk Lexikon XVI (1902), S. 162-163 Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] • Sophias Grab | von Dänemark (von Minsk), Königin Sophia (I7708)
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| 35668 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_von_Pommern_(†_1568) Prinzessin Sophia von Pommern (* 1498 in Stettin; † 13. Mai 1568 in Kiel) war durch Heirat Königin von Dänemark und Norwegen, sowie Herzogin von Schleswig-Holstein-Gottorf. Leben Sophia wurde als älteste Tochter von Herzog Bogislaw X. des Großen von Pommern (1454–1523) und Prinzessin Anna (1476–1503), Tochter des polnischen Königs Kasimir IV., geboren. Am 9. Oktober 1518 heiratete Sophia in Schleswig den verwitweten Herzog Friedrich I. von Schleswig-Holstein-Gottorf (1471–1533), vierter Sohn von König Christian I. von Dänemark und Dorothea von Brandenburg. Friedrich wurde 1523 König von Dänemark und Norwegen, Sophia wurde jedoch erst ein Jahr nach ihm am 13. August 1525 in Kopenhagen zur dänischen Königin gekrönt. Als Leibgedinge erhielt sie das Kieler und das Plöner Schloss samt einigen Holsteiner Ämter und Dörfern, sowie die dänischen Inseln Lolland und Falster. Nach dem Tod ihres Mannes 1533, als sich der dänische Reichsrat noch nicht geeinigt hatte, ob er Christian, Friedrichs Sohn aus erster Ehe, oder Sophias erst zwölfjährigen ältesten Sohn Johann als Nachfolger wählen wollte, zog sie mit ihren Kindern nach Schloss Gottorf. Dort verbrachte sie auch die Zeit der Grafenfehde, während der ihre Besitztümer besetzt waren. Ihre Hofdame Anne Meinstrup (1475–1535) verbündete sich mit Christoph von Oldenburg und wurde 1535 ermordet. 1538 beanspruchte ihr Stiefsohn, der König, das Schloss für sich und forderte sie auf, sich auf ihr Wittum zurückzuziehen. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie im Kieler Schloss. Ihre Ländereien sah sie als ihren Privatbesitz an und stritt mit ihrem Stiefsohn und auch mit dessen Sohn und Nachfolger Friedrich II. über das Recht, die Einnahmen zu verwalten und Amtmänner einzusetzen. Sophia starb 1568 und wurde in der Domkirche zu Schleswig beigesetzt. Nachkommen Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor: • Johann (1521–1580), Herzog von Schleswig-Holstein-Hadersleben • Elisabeth (1524–1586) ⚭ Herzog Magnus von Mecklenburg-Schwerin ⚭ Herzog Ulrich von Mecklenburg-Güstrow • Adolf (1526–1586), Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf ⚭ Prinzessin Christine von Hessen • Anna (1527–1535) • Dorothea (1528–1575) ⚭ Herzog Christoph von Mecklenburg-Schwerin (1537–1592) • Friedrich (1532–1556), Bischof von Hildesheim und Schleswig Weblinks Commons: Sophia von Pommern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien | von Pommern, Sophia (I9637)
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| 35669 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophia_von_Ungarn Sophia von Ungarn (* um 1050; † 18. Juni 1095) war Markgräfin von Istrien und Krain sowie Herzogin von Sachsen. Leben Sophia war die Tochter des ungarischen Königs Béla I. aus dem Hause der Arpaden. Markgraf Wilhelm IV. von Meißen war mit Sophia verlobt; als er sie heimholen wollte, starb er 1062. Sein Neffe Markgraf Ulrich I. von Weimar-Istrien-Krain sprang für ihn ein und ehelichte die Königstochter. Nach Ulrichs Tod 1070 heiratete sie den Billunger Herzog Magnus von Sachsen († 1106). | von Ungarn (Árpáden), Prinzessin Sophia (I1925)
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| 35670 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Holszańska Sophie Holszańska (polnisch Zofia [Sońka] Holszańska, litauisch Zofija Alšėniškė; * 1405; † 1461 in Krakau) war eine litauische Prinzessin ruthenischer Herkunft aus dem Adelsgeschlecht der Holszańskis. Sie war durch Heirat mit Władysław II. Jagiełło ab 1422 Königin von Polen und Großfürstin von Litauen. Sie wurde als Tochter von Fürst Andrzej Holszański († ca. 1420), einem Schwager des litauischen Großfürsten Vytautas und der ruthenischen Prinzessin Aleksandra Holszańska aus dem Fürstenhaus Drucki geboren. Leben Vytautas selbst arrangierte die Vermählung seiner 17-jährigen Nichte Sophie mit dem bereits dreimal verwitweten polnischen König Władysław II. Jagiełło. Die Trauung fand am 24. Februar 1422 in der heute weißrussischen Stadt Nawahradak statt. Władysław hatte aus seinen vorherigen drei Ehen nur zwei Kinder: Eine Tochter starb als Kind, die andere, Hedwig von Litauen, starb 1431 im Alter von 23 Jahren, vermutlich wurde sie vergiftet. Sophie gebar ihm endlich die beiden männlichen Erben, auf die er schon so lange gewartet hatte: • Władysław III. (1424–1444), König von Polen, Ungarn und Kroatien • Kasimir II. (1427–1492), König von Polen und Großfürst von Litauen Ihr zweiter Sohn (* 1426), der ebenfalls den Namen Kasimir getragen hatte, starb im Alter von einem Jahr. Zu Beginn gab es Widerstand von Seiten des polnischen Adels, die Władysławs Söhne aus dessen Beziehung mit Sophie nicht als Erben des polnischen Throns anerkennen wollten. Der König musste ihnen große Zugeständnisse machen. Sophie unterstützte finanziell die Übersetzung der Bibel in die polnische Sprache (1453–1461) und war die Großmutter des Heiligen Kasimir. 1434 starb ihr Ehegatte nach zwölfjähriger Ehe. Sophie lebte 27 Jahre als Königinwitwe und starb im Jahre 1461, sie wurde in Krakau in der St.-Michael-und-Stanislaus-Kirche des Paulanerklosters bestattet. | Holszańska, Prinzessin Sophie (Zofia) (I9710)
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| 35671 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_von_Böhmen Sophie von Böhmen († 1195) war eine Tochter des böhmischen Herzogs Friedrich (Bedřich) und der Elisabeth von Ungarn. Sie heiratete 1186 den späteren Markgraf (1190–1195) Albrecht I. von Meißen und ist vermutlich wie ihr Gemahl vergiftet worden. Sophie, deren Name in Schenkungsurkunden des 1162 gegründeten Klosters Altzelle genannt wird, fand in diesem Kloster neben ihrem Gemahl ihre letzte Ruhestätte. Weblinks Commons: Sophia of Bohemia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien • Christiane Weller: Sophia von Böhmen. In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie. | von Böhmen, Sophie (I8053)
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| 35672 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_von_Brabant Sophie von Brabant (auch Sophie von Thüringen, * 30. März 1224 auf der Wartburg oder der Creuzburg in Thüringen; † 29. Mai 1275) war durch Ehe Herzogin von Brabant sowie Stammmutter des Hauses Hessen. Sophie wurde am 30. März 1224 als zweites Kind der Heiligen Elisabeth und Ludwigs IV., Landgraf von Thüringen, auf der Wartburg oder der Creuzburg (Quellenlage nicht eindeutig) geboren. Nach dem Tode von Sophies Vater auf einem Kreuzzug 1227 übebernahm dessen Bruder, Heinrich Raspe (auch Heinrich Raspe IV. genannt) die Vormundschaft und Regierung, da Sophies erbberechtigter Bruder Hermann erst fünf Jahre alt war. Heinrich Raspe soll ihre Mutter Elisabeth vom ludowingischen Landgrafenhof verdrängt haben, die mit Sophie und deren Geschwistern nach Marburg ging, wo sie 1231 starb. Sophie heiratete Heinrich II., Herzog von Brabant. Ihrer Ehe entstammten der 1244 geborene spätere Landgraf Heinrich I. von Hessen (genannt: das Kind) und Elisabeth. Ihr Bruder Hermann starb 19-jährig im Jahre 1241. Dadurch blieb Heinrich Raspe bis 1247 Landgraf von Thüringen. 1243 wurde Sophies wettinischem Cousin, Heinrich dem Erlauchten, die Landgrafschaft Thüringen von Kaiser Friedrich II. für den Fall versprochen, dass der Ludowinger Heinrich Raspe bis zu seinem Tode kinderlos bleiben sollte. Dieser Fall trat 1247 ein. Sophie stellte für ihren Sohn Heinrich Ansprüche auf das Erbe ihres Onkels in Hessen und Thüringen und ließ ihren dreijährigen Sohn 1247 auf der Mader Heide bei Gudensberg von zahlreichen hessischen Adeligen und vom Deutschen Orden als rechtmäßigen Erben bestätigen. 1248 starb Sophies Mann Heinrich, der Herzog von Brabant. Sophie stellte in Marburg am 23. April 1248 den Deutschen Orden unter ihren Schutz und bestätigte ihm alle Schenkungen der Ludowinger. Damit sicherte sich die als Herrin von Thüringen und Hessen urkundende Sophie die Unterstützung des Deutschen Ordens. Sie legte damit den Grundstein für den Übergang der hessischen Besitzungen der Ludowinger in die Hände ihres Sohnes Heinrich, des künftigen ersten hessischen Landgrafen. Mit Hilfe des Deutschen Ordens, der den Bau der Grabeskirche der Heiligen Elisabeth in Marburg betreute, vertrat Sophie die Ansprüche ihres Sohns in Kassel und Marburg. Da sie vom hessischen Adel umfangreich unterstützt wurde, hatte sie in Hessen eine starke Stellung, die sie als Grundlage für die Durchsetzung ihrer Forderungen in Thüringen nutzte. Am 1. Juli 1249 unterwarfen sich die aufständischen Thüringer Grafen – von Käfernburg, Schwarzburg, Beichlingen, Honstein, Orlamünde und Stolberg – dem neuen wettinischen Landgrafen von Thüringen, Heinrich dem Erlauchten. Daraufhin söhnte sich Sophie vorübergehend mit ihrem Cousin Heinrich aus. Sie übertrug ihm in einem Vertrag („Eisenacher Richtung“) am 2. März 1250 die Vormundschaftsregierung für ihren Sohn Heinrich über Wartburg und Hessen für 10 Jahre. Mit der Hochzeit ihrer Tochter Elisabeth mit Albrecht von Braunschweig, dessen Vater seit dem Tode Heinrich Raspes einen Teil der Landgrafschaft Thüringen im Norden besetzt hielt, hatte Sophie 1254 einen neuen Verbündeten gewonnen. Im Vertrag von Udestedt übertrug Erzbischof Gerhard I. von Mainz im Mai 1254 Heinrich dem Erlauchten das Verfügungsrecht über die thüringischen Besitzungen des Erzstiftes Mainz. Da Sophie dies als eine Verletzung des Vertrages von 1250 ansah, setzte sie, unterstützt von ihrem Schwiegersohn, den thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg mit neuen Kriegshandlungen fort. Sophie und ihre Verbündeten griffen die Wettiner in Thüringen im Frühjahr 1259 erneut militärisch an. Verschiedene Burgen um die Wartburg wurden 1260 zerstört: die Eisenacher Stadtburg, die Frauenburg und Metilstein. Die Orte Creuzburg und Eisenach gingen in den Besitz von Sophie über. Die Wartburg konnte sie nicht einnehmen. Heinrich der Erlauchte konnte aber im folgenden Jahr (1261) die Stadt Eisenach durch nächtlichen Überfall zurückgewinnen. Am 27. Oktober 1263 besiegten die Söhne ihres Cousins Heinrich des Erlauchten, Albrecht und Dietrich, in der Schlacht bei Beesenstedt (im Mansfeldischen bei Wettin) nach 9-stündigem Kampf Albrecht von Braunschweig und nahmen ihn gefangen. Sophie von Brabant verzichtete nach dieser Niederlage gegen die verbündeten Wettiner 1264 auf ihre Ansprüche in Thüringen, erhielt aber acht feste Plätze an der Werra, die Albrecht von Braunschweig als Lösegeld abtreten musste. Ihre Ansprüche in Hessen konnte sie durchsetzen, und ihr Sohn Heinrich wurde 1292 vom Kaiser als Landgraf von Hessen bestätigt und in den Reichsfürstenstand erhoben. Sophie von Brabant starb am 29. Mai 1275 und wurde in der Stiftskirche der Zisterzienserabtei Villers-la-Ville im damaligen Brabant beigesetzt. Literatur • Werner Goez: Lebensbilder aus dem Mittelalter. 3. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, S. 480–498. • Ulrich Hussong: Sophie von Brabant. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 586–588 (Digitalisat). • Friedrich Küch: Sophie, Herzogin von Brabant. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 34, Duncker & Humblot, Leipzig 1892, S. 661–665. | von Brabant (von Thüringen), Herzogin Sophie (I7499)
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| 35673 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_von_Mecklenburg_(1557–1631) Sophie, Herzogin zu Mecklenburg [-Güstrow] (* 4. September 1557 in Wismar; † 3. Oktober 1631 in Nykøbing) war durch Heirat Königin von Dänemark. Leben Sophie war die einzige Tochter von Herzog Ulrich und dessen Frau Elisabeth von Dänemark. Im Alter von 14 Jahren heiratete sie ihren Cousin, den 23 Jahre älteren König Friedrich II. von Dänemark im Kopenhagener Schloss. Trotz des Altersabstandes war es eine harmonische Ehe. Da sie allerdings das Verhalten ihres Mannes als schlechtes Vorbild ansah, schickte sie ihre drei ältesten Kinder zur Erziehung zu ihrer Mutter. Sophie begleitete ihren Mann auf Reisen durch das Land und sammelte Volkslieder, die Anders Sørensen Vedel herausgab. Auch an Wissenschaft war sie interessiert, besuchte u.a. Tycho Brahe und galt als eine der gebildetsten Königinnen ihrer Zeit. Sie wurde bereits 1588 mit 31 Jahren Witwe. In Dänemark, wo sie nach wie vor als Ausländerin galt, gehörte sie nicht zum Regierungsrat für ihren minderjährigen Sohn Christian IV., aber in den Herzogtümer Schleswig und Holstein wurde sie nach deutscher Sitte Vormund über ihren Sohn und regierte dort seit 1590. Sie versuchte, den königlichen Anteil von Schleswig-Holstein zwischen ihren jüngeren Söhnen aufteilen zu lassen. Diesem Plan stellte sich der Statthalter Heinrich Rantzau entgegenn. Auch die Hochzeiten ihrer Töchter arrangierte sie unabhängig vom Reichsrat und sorgte für eine gute Ausstattung. Dies alles brachte sie in Konflikt mit der dänischen Regierung. Der als Vermittler angerufene Kaiser Rudolf II. erklärte daraufhin 1593 Christian IV. bereits mit 15 Jahren für volljährig. Sophie wurde nach Nykøbing auf die Insel Falster verbannt. Auch nachdem Christian die Regierung in Dänemark übernommen hatte, versuchte Sophie weiterhin ihre Ansprüche und die ihrer jüngeren Söhne durchzusetzen, wobei auch ihr Vater für sie eintrat. Sophie musste sich schließlich 1594 in das Kloster Cisismar zurückziehen, das nicht zum königlichen Anteil, sondern als Amt Cismar zum Einflussgebiet von Schleswig-Holstein-Gottorf gehörte. Gegen den Willen des dänischen Reichsrat leitete sie dort die Hochzeit ihrer Tochter Augusta mit Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf in die Wege. Später lebte sie in Nykøbing, beschäftigte sich mit Naturwissenschaften und bewies sich als fähige Verwalterin ihrer Witwengüter auf Lolland und Falster. Sophie wurde sehr reich und tätigte Geldgeschäfte. Sie lieh vielen europäischen Fürsten Geld, darunter auch ihrem eigenen Sohn für die Finanzierung seiner militärischen Unternehmungen. Besonders großzügig lieh sie ihrem Schwiegersohn Johann Adolf, der ihr für insgesamt 300000 Reichstaler die Ämter Kiel, Bordesholm, Lügumkloster und Apenrade überschrieb. Dort brach sie mit der Praxis, Adlige als Amtmänner einzusetzen, einem Vorbild, dem Johann Adolf folgte, da er dadurch einerseits Geld sparen, andererseits den in Dänemark traditionell sehr starken Einfluss des Adels beschneiden konnte.[1] Königin Sophie starb am 4. Oktober 1631 als reichste Frau des Landes und wurde im Dom von Roskilde beigesetzt.[2] Eine von dem Manieristen Johan Gregor van der Schardt gefertigte Bronzebüste Sophies befindet sich auf Schloss Rosenborg. Nachkommen Aus Sophies Ehe mit König Friedrich II. von Dänemark entstammen sieben Kinder. • Elisabeth (1573–1626) - verheiratet mit Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel • Anna (1574–1619); ∞ König Jakob I. von England • Christian IV. (1577–1648), König von Dänemark • Ulrich Johann (1578–1624), als Ulrich II. ab 1603 Administrator des Hochstifts Schwerin • Augusta (1580–1639); ∞ Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf • Hedwig (1581–1641); ∞ Kurfürst Christian II. von Sachsen • Johann (1583–1602) Siehe auch • Stammtafel der dänischen Könige Literatur • Leichenpredigt: Regina Sophia laudata, deplorata, & vere demum felix aestimata. 1631. (Digitalisat) • E. C. Werlauff: Sophia af Meklenborg, Dronning til Danmark og Norge; med Tilbageblik paa de tidligere Slægtsskabsforhold mellem det danske og meklenborgske Regenthuus, in: Historisk Tidsskrift, 1. række, Bind 3; 1842 • Sebastian Joost: Sophie. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 590 f. (Digitalisat). Weblinks Commons: Sophie von Mecklenburg (1557–1631) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien • Literatur über Sophie, Herzogin zu Mecklenburg in der Landesbibliographie MV • Dansk Biografisk Leksikon (dän.) auf Projekt Runeberg Einzelnachweise 1 C. R. Rasmussen, E. Imberger, D. Lohmeier, I. Mommsen: Die Fürsten des Landes – Herzöge und Grafen von Schleswig-Holstein und Lauenburg. Wachholtz Verlag, Neumünster 2008, S. 152 2 Grabmal (dän.) | von Mecklenburg, Sophie (I9634)
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| 35674 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_von_Pommern_(1370–1406) Sophie von Pommern (auch Sophia; † 28. Juni 1406) war eine pommersche Herzogstochter aus dem Greifenhause. Durch Heirat war sie Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg. Leben Sophie war die Tochter des pommerschen Herzogs Wartislaw VI. und dessen Gemahlin Anna, Tochter des Herzogs Johann I. von Mecklenburg-Stargard. Ihr Geburtsdatum und -ort sind nicht überliefert. Sie heiratete Herzog Heinrich I. zu Braunschweig und Lüneburg. Die Hochzeit fand in Stralsund statt. Das Jahr der Hochzeit ist nicht sicher überliefert: Nach der Chronik des Lübeckers Detmar soll die Hochzeit im Jahre 1388 gefeiert worden seinn, nach Thomas Kantzow im Jahre 1391. In einer Urkunde des Brautvaters Wartislaw VI. aus dem Jahre 1386 ist festgehalten, dass er seiner Tochter einen Brautschatz von 2000 Mark mitgeben, diesen Brautschatz in zwei Raten zahlen und mit der zweiten Rate am 11. November 1388 seine Tochter dem Herzog Heinrich I. zusenden werde. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: • Wilhelm I. (1392–1482), Herzog zu Braunschweig und Lüneburg • Katharina (1395–1442) ∞ Kurfürst Friedrich I. von Sachsen (1370–1428) Herzogin Sophie starb am 28. Juni 1406. Wo sie bestattet wurde, ist nicht überliefert. Sie wurde von ihrem Gemahl um zehn Jahre überlebt, er heiratete ein zweites mal. Eine postume Darstellung von Heinrich und seinen beiden Gemahlinnen hängt an der Nordwand des Fürstensaals im Lüneburger Rathaus.[1] Das Gemälde stammte ursprünglich aus dem Jahre 1482 und wurde um 1600 durch Daniel Frese übermalt.[2] Das Gemälde zeigt Herzogin Sophie stehend in ganzer Figur, im Hintergrund eine mittelalterliche Stadt. Es ist zwar „sicher kein individuelles Bildnis“[2], kann aber, stellt man auf das Jahr 1482 ab, als „ältestes gemaltes Bild eines Gliedes des pommerschen Herzogshauses […] angesehen werden“.[3] Literatur • Martin Wehrmann: Genealogie des pommerschen Herzogshauses. Veröffentlichungen der landesgeschichtlichen Forschungsstelle für Pommern, Reihe 1, Bd. 5. Leon Saunier, Stettin 1937, S. 94–95. Fußnoten 1 Barbara Uppenkamp: Politische Ikonographie im Rathaus zu Lüneburg. In: Joachim Ganzert (Hrsg.): Das Lüneburger Rathaus. Ergebnisse der Untersuchungen 2008 bis 2011. Band 2. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2014, ISBN 978-3-7319-0052-8, S. 286 2 Helmut Hannes: Auf den Spuren des Greifengeschlechts jenseits der pommerschen Grenzen. In: Baltische Studien. Band 72 N.F., 1986, ISSN 0067-3099, S. 36–82 (74–76). 3 Roderich Schmidt: Das historische Pommern: Personen – Orte – Ereignisse (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern / 5: Forschungen zur Pommerschen Geschichte. Band 41). 2. Auflage. Böhlau Verlag, Köln, Weimar 2009, ISBN 97-3-412-20436-5, S. 194 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). | von Pommern, Sophie (I9612)
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| 35675 | https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_von_Winzenburg Sophie von Winzenburg (* 1105 in Winzenburg bei Hannover; † 6./7. Juli 1160 in Brandenburg)[1][2] war erste Markgräfin von Brandenburg. Nach dem heutigen Stand der Geschichtsforschung ist die Vaterschaft für Sophie nicht eindeutig bewiesen. Vermutlich war ihr Vater Hermann I. von Winzenburg, jedoch ist es ebenfalls möglich, dass sie einem anderen Adelshaus angehörte, in dem der Name Sophie vorkam. 1125 wurde Sophie Albrecht I., dem Gründer der Mark Brandenburg, zur Frau gegeben.[2][3] In dieser Ehe gebar sie ein Dutzend Nachkommen, von diesen Bernhard am längsten lebte, nämlich bis 1212. Sie stiftete dem Kloster Leitzkau je eine Hufe in Wellen und Wolmirsleben. 1158 begleitete sie ihren Mann zur Pilgerfahrt in das Heilige Land. Ihre Schwester war Beatrix II., Äbtissin des Stiftes Quedlinburg, die im gleichen Jahr verstarb wie sie selbst.[2] Sophie von Winzenburg starb laut einigen Quellen am 25. März 1160, anderen Quellen zufolge am 6./7. Juli 1160, und wurde in der Kirche des Stiftes Ballenstedt beigesetzt.[2] Siebenhundert Jahre nach Sophie von Winzenburgs Tod wurde bei Aschersleben ein Brakteat gefunden,[4] auf dem sie neben ihrem Mann abgebildet ist. Die Abbildung ist stilisiert, doch dies gilt für alle Personenbilder jener Epoche. Dass Albrecht seine Frau neben sich auf seine Münzen prägen ließ, ist ein ungewöhnlicher Beleg für seine Liebe zu Sophie. Literatur • Otto Dungern: Thronfolgerecht und Blutsverwandtschaft der deutschen Kaiser seit Karl dem Großen. Papiermühle, Vogt 1910, OCLC 42783632. S. 159. • Bettina Elpers: Regieren, Erziehen, Bewahren. Mütterliche Regentschaften im Hochmittelalter. Klostermann, Frankfurt am Main 2003, ISBN 978-3465032748. S. 152. Weblinks • Stammdaten Sophies von Winzenburg • Stammdaten Sophies von Winzenburg II mit Teilangaben ihrer Kinder Einzelnachweise 1 Das Private Internet-Portal für das Land Brandenburg 2 Sophie von Winzenburg bei "Genealogie Mittelalter" 3 Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums. Bd. 8. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 978-3499616709, S.417. 4 Münzfund bei Aschersleben | von Winzenburg, Markgräfin Sophie (I6977)
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| 35676 | https://de.wikipedia.org/wiki/Souveräner_Malteserorden | Tschudi Freiherr (I22204)
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| 35677 | https://de.wikipedia.org/wiki/St-Pierre_(Lille) | von Flandern, Balduin V. der Fromme (I6816)
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| 35678 | https://de.wikipedia.org/wiki/St._Michael_zu_den_Wengen_(Ulm) | von Alpeck, Adelheid (I12252)
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| 35679 | https://de.wikipedia.org/wiki/St._Vitus_(Heeslingen) | von Stade (Udonen), Graf Heinrich der Kahle (I1491)
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| 35680 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbefestigung_Zürich Die Stadtmauer bzw. die Stadtbefestigung von Zürich entstand in mehreren Schritten zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert bis auf wenige kleinere Reste wieder vollständig beseitigt. Die erste Stadtbefestigung aus dem 11./12. Jahrhundert ist erst teilweise erforscht. Sie verlief links der Limmat vom Lindenhof, der noch durch eine Pfalz befestigt war, entlang der Kuttelgasse zur heutigen Bahnhofstrasse und bog bei der Kappelergasse ab zum damals noch weiter westlich verlaufenden Ufer des Zürichsees. Rechts der Limmat vermutlich entlang der Kirchgasse zum Hirschengraben, dann entlang des Seilergrabens bis zur Gräbligasse, wo sie zur Limmat hinunterlief. Die älteste Befestigung des Lindenhofs geht noch auf die Römerzeit zurück. Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. scheint ein römischer Militärposten in Turicum bestanden zu haben. In der spätrömischen Zeit wurde ein Kastell mit zehn Türmen auf dem Hügel errichtet. Das Kastell bestand bis ins Frühmittelalter, als auf seinen Grundmauern eine karolingische, später eine ottonische Pfalz errichtet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Pfalz aber erst 1054. Über die karolingische Pfalz ist so gut wie nichts bekannt oder archäologisch belegt. Die zweite, ottonische Pfalz aus dem 10./11. Jahrhundert ist besser belegt. Sie war eines der Zentren des Herzogtums Schwaben und wies ein Palastgebäude und eine Kapelle auf. Im 11./12. Jahrhunndert wurde der Komplex in eine Burg umgebaut, die 1172 zum letzten Mal erwähnt wurde. Ob die Anlage nach dem Aussterben der Zähringer 1218 planmässig zerstört wurde oder als Steinbruch dienend allmählich verschwunden ist, lässt sich nicht sicher belegen. Adelstürme beidseits der Limmat (siehe kolorierter Murerplan römische Ziffern I–IX) • Mülner- oder Schwerttürme (I), aus dem 13. Jahrhundert, Wohnsitz der Ritterfamilie Mülner, ehemaliges Hotel und heutiges Wohnhaus zum Schwert beinhaltet zwei ehemalige Türme an der West (Vorderer Schwertturm) und an der Nordseite (Hinterer Scwertturm) des Gebäudekomplexes, Türme als Teil des Wohnhauses bis heute erhalten. • Roter Turm (II), aus dem 13. Jahrhundert, Eigentum der Grafen von Rapperswil, 1486 städtisches Magazin für Feuerlöschgeräte, später Umbau in ein Kaffeehaus, als Café littéraire Treffpunkt der Radikalen und Liberalen, abgebrochen 1938. • Hottingerturm (III), aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, Eigentum der Grafen von Kyburg, Lehen der Edlen von Hottingen, später Umbau zum städtischen Kauf- und Salzhaus, abgebrochen 1856. • Manesse-, Schwenden- oder Blarerturm (IV), aus dem 13. Jahrhundert, Name von der Familie Manesse, später von den Familien Schwend und Blarer, abgebrochen nach 1834. Das Hinterhaus des Manesseturms an der Napfgasse 4 steht noch heute als denkmlgeschütztes Gebäude „Conditorei Schober“. • Brunnenturm oder Lamparterturm (V), aus dem 13. Jahrhundert, Name von lombardischen Händlern, dann Benennung nach dem Brunnen, der 1568 vor dem Turm errichtet wurde, wiederholt renoviert und umgebaut, bis heute als Turm erhalten. • Grimmenturm (VI), erste Erwähnung 1324, zuerst Benennung nach der Familie Bilgeri, dann nach Johannes Bilgeri d. J., genannt ««««««««Grimme»»»»»»»», 1350 vergeben an die Beginen, später Amtswohnung des städtischen Obmanns ««««««««gemeiner Klöster»»»»»»»», set dem 16. Jahrhundert mit Uhr, Umbau und Renovation im 19. Jahrhundert, erhalten als Turm bis heute, gilt als der am besten erhaltene Adelsturm Zürichs. • Bilgeriturm (VII), aus dem 13. Jahrhundert, Name von der Familie Bilgeri, 1742 in den Neubau des Zunfthauses zur Schuhmachern miteinbezogen, bis heute erhalten. • Wellenberg (VIII), erste Erwähnung 1301, Name von der Familie ««««««««von Wellenberg»»»»»»»», abgebrochen 1948/49. Heute Hotel Wellenberg. • Glentnerturm (IX), aus dem 13. Jahrhundert, Name von der Familie Glentner, wiederholt umgebaut, als Wohnhaus erhalten bis heute (Limmatquai 76). Mehr unter obenstehendem Link.. | Glenter, Regula (I3955)
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| 35681 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Gonzaga#Gonzaga-Mantua | Gonzaga, Elisabeth (I58423)
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| 35682 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Gonzaga#Gonzaga-Mantua | Gonzaga, Fillipino (Philippino) (I58424)
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| 35683 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Habsburger#Althabsburg | von Habsburg, Adelheid (I8112)
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| 35684 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Herren_von_Lichtenberg | von Lichtenberg, Heinrich II (I11954)
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| 35685 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Herren_von_Lichtenberg | von Lichtenberg, Ludwig der Junge (I21708)
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| 35686 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Herren_von_Lichtenberg | von Lichtenberg (zu Lichtenau), Heinrich IV (I21759)
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| 35687 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Herren_von_Lichtenberg | von Lichtenberg (zu Lichtenau), Ludwig IV (I21774)
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| 35688 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Kämmerer_von_Worms | Familie: Gerardus (Gerhard), der Ältere / Mechtild (F30027)
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| 35689 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Kämmerer_von_Worms | von Rüdesheim, Konrad (I60350)
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| 35690 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Kämmerer_von_Worms | von Rüdesheim, Giselbert (I24210)
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| 35691 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Karolinger#cite_note-18 Dies ist eine detaillierte Stammliste der Karolinger, für den Hauptartikel siehe: Karolinger Von Karl Martell bis zur Reichsteilung 1 Karl Martell, † 22. Oktober 741 in der Königspfalz Quierzy, 717 Hausmeier in Austrien, 718 Hausmeier im gesamten Frankenreich, begraben in der Abtei Saint-Denis; ∞ I. Chrothrud, † vor 725; ∞ II. Swanahild, illustris matrona, † nach 743, begraen in der Abtei Chelles, Nichte des Herzogs Odilo von Bayern (Agilolfinger) – Vorfahren siehe Arnulfinger 1 (I) Karlmann, † 17. Juli 754 in Vienne in Gefangenschaft, 742/747 Hausmeier, danach Mönch in San Silvestro auf dem Monte Soracte und Montecassino, dort auch begraben 1 Drogo, 747/754 bezeugt 2 Kinder, 754 ins Kloster geschickt 2 (I) Pippin der Jüngere, * 714, † 24. September 768, 742 Hausmeier in Neustrien, Burgund und Provence; Ende 751 in Soissons zum König der Franken (Rex Francorum) ernannt, begraben in der Abtei Saint-Denis; ∞ Bertrada die Jüngere (Berta), † 1. Juni 783, Tochter des Grafen Heribert von Laon, 754 Königin (Hugobertiner) 1 Karl der Große, * wohl am 2. April 747, † 28. Januar 814, 768 Teilkönig, Dezember 771 Alleinherrscher, König der Franken, Juni 774 König der Langobarden, 25. Dezember 800 in Rom zum Kaiser gekrönt, begraben in der Pfalzkapelle in Aachen; ∞. 769, verstoßen 770 oder Anfang 771, NN, Tochter des Langobardenkönigs Desiderius (Stammliste der Könige der Langobarden); ∞ II. 771 vor dem 30. April Hildegard, * 758, † 30. April 783, Tochter des Grafen Gerold von Anglachgau (Geroldonen)[1] und der Imma, einer Tochter des alemannischen dux Hnabi (wohl Agilolfinger); ∞ III. um Oktober 783 Fastrada, † 10. Juli 794, Tochter des Grafen Radulf; ∞ IV. zwischen 794 und Herbst 796 Liutgard, eine Alemannin, † 4. Juni 800 1 (unehelich, Mutter: Himiltrud, um 768 bezeugt) Pippin der Bucklige, * vor 770, † 811, 792 als Mönch in der Abtei Prüm 2 (II) Karl der Jüngere, * 772/773, † 4. Dezember 811, 788 König in Neustrien 3 (II) Adalhaid, * zwischen September 773 und Juni 774, † Juli/August 774 in Südgallien 4 (II) Rotrud, * wohl 775, † 6. Juni 810, aus ihrer Verbindung mit Rorico (Rorgoniden): 1 Ludwig, † 867, Abt von Saint-Denis, Erzkanzler 5 (II) Karlmann, * 777, † 8. Juli 810, 15. April 781 in Rom auf den Namen Pippin getauft, im gleichen Jahr unter diesem Namen König von Italien, begraben in Mailand; ∞ um 795 NN 1 Bernhard, * wohl 797, † 17. April 818, 812-813 König von Italien, 817 Aufstand gegen Ludwig den Frommen, 15. April 818 geblendet, zwei Tage danach gestorben; ∞ um 815 Kunigunde, † nach 15. Juni 835, vielleicht Tochter von Heribert, dem Sohn Wlhelm von Gellones (Wilhelmiden)[2] 1 Pippin, * wohl 815, † nach 840, nach 834 Graf bei Paris ∞ NN Nachkommen siehe unten: Vermandois 2 Adalhaid, * wohl 800/810, † nach 810 3 Gundrada, * wohl 800/810, † nach 810 4 Berthaid, * wohl 800/810, † nach 810 5 Theodrada, * wohl 800/810, † nach 810 6 (II) Ludwig I. der Fromme, * Juni/August 778 in Chasseneuil (Zwilling), † 20. Juni 840 bei Ingelheim, 781 König von Aquitanien, 11. September 813 in Aachen zum Mitkaiser gekrönt, 30. Juni 833 bis 1. März 834 abgesetzt, begraben in St. Arnulfn Metz; ∞ I. 794 Irmingard von Hespengau (Ermengard), † 3. Oktober 818 in Angers, Tochter des Grafen Ingram; ∞ II. 819 in Aachen Judith, † 19. April 843, Tochter des Grafen Welf I. (Welfen) und Heilwich 1 (unehelich, Mutter unbekannt) Alpheidis (Elpheid, Alpais), * wohl 794, † 23. Juli …, wohl nach dem 29. Mai 852, als Witwe Äbtissin von Saint-Pierre-le-Bas in Reims, ∞ um 806 Graf Beggo I., † 28. Oktober 816 (Matfriede) 2 (unehelich, Mutter unbekannt) Arnulf, * wohl 794, † nach März/April 841, 817 Graf von Sens 3 (I) Lothar I., * 795, † 29. September 855 als Mönch in der Abtei Prüm, August 814 Herzog von Bayern, Juli 817 Mitkaiser, Ostern 823 als Kaiser, herrscht 822/825 und 829/840 in Italien, 30. Juni 833 bis 1. März 834 sowie 20. Juni 840 bis Septeember 855 Kaiser, herrscht 843 in Lotharingien (Lotharii Regnum), dankt ab, begraben in der Abtei Prüm; ∞ Mitte Oktober 821 in Diedenhofen Irmingard (Ermengard), † 20. März 851, Tochter des Grafen Hugo von Tours, stiftet 849 die Abtei Erstein, in der sie auch begraben wurde (Etichonen) Nachkommen siehe unten: Lotharingien 4 (I) Pippin I., * wohl 797, † Dezember 838, wohl am 13., August 814 König von Aquitanien, begraben in Sainte-Croix in Poitiers; ∞ 822 Ringart/Hringard/Ingeltrud, Tochter des Grafen Teudbert von Madrie (Arnulfinger) 1 Pippin II., * wohl 823, † nach 864 in Senlis, 838/848 König von Aquitanien, 852/854 und ab 864 in Gefangenschaft 2 Karl, * wohl 825/830, † 4. Juni 863, 851/854 im Kloster, 8. März 856 Erzbischof von Mainz 5 (I) Rotrud, * wohl 800; ∞ (siehe ihre Schwester Hildegard) 6 (I) Hildegard, * wohl 802/804, † nach Oktober 841, wohl am 23. August 860, Äbtissin von Notre-Dame wohl Notre-Dame de Laon - Rotrud oder Hildegard ∞ Ratger Graf von Limoges oder Gerhard Graf von Auvergne (Ramnulfiden), wohl beide X 25. Juni 81 in der Schlacht von Fontenoy 7 (I) Ludwig II. der Deutsche, * wohl 805, † 28. August 876 in Frankfurt am Main, 817 König von Bayern, 822/837 und 843/876 König von Ostfranken, begraben im Kloster Lorsch; ∞ 827 Hemma, † 31. Januar 876, Tochter des Grafen Welf (Welfen) und Helwich, begraben im Kloster Sankt Emmeram in Regensburg Nachkommen siehe unten: Ostfrankenreich 8 (II) Gisla, * zwischen Ende 819 und 822, † nach August 874, begraben in der Abtei Cysoing; ∞ um 836 Eberhard dux (Markgraf) von Friaul, † 16. Dezember 866 in Italien, begraben in der Abtei Cysoing (Unruochinger) 1 Berengar I., † 7. April 924, 888 König von Italien, 915 Kaiser 1 Gisela, † 910/915; ∞ Adalbert I. der Reiche, Markgraf von Ivrea (Haus Burgund-Ivrea) 1 Berengar II., † 966, 950-961 König von Italien 9 (II) Karl der Kahle (Charles le Chauve), * 13. Juni 823 in Frankfurt am Main, † 6. Oktober 877 in Avrieux (Savoyen), August 829 Herzog von Alemannien (dux Alemanniae), September 838 König von Neustrien, 843 König von Westfranken, 848 König vvon Aquitanien, 869 König von Lotharingien, 875 König von Italien, 25. Dezember 875 in Rom zum Kaiser gekrönt, begraben in Nantua, in die Abtei Saint-Denis umgebettet; ∞ I. 13. Dezember 842 Ermentrud, * 27. September wohl 830, † 6. Oktober 869 in Saint-Denis, Tochter des Grafen Odo von Orléans[3] und der Ingeltrud (Geroldonen), ∞ II. 22. Januar 870 Richildis, † 910/914, Tochter des Grafen Buvinus von Metz (Buviniden) Nachkommen siehe unten: Westfrankenreich 7 (II) Lothar, * Juni/August 778 in Chasseneuil (Zwilling) 8 (II) Bertha, * 779/780, † nach 14. Januar 828, 814 vom Hof verwiesen, aus ihrer Verbindung mit Angilbert: 1 Nithard, † 845 2 Hartnid 9 (II) Gisla, * 781 vor Mai, † nach 800, wohl 814 10 (II) Hildegard, * 782 nach 8. Juni, † zwischen 1. und 8. Juni 783 11 (III) Theodrada, * wohl 785, † 9. Januar 844/853, in der Abtei Münsterschwarzach, vor 814 Äbtissin von Notre-Dame d’Argenteuil 12 (III) Hiltrud, * wohl 787, † nach 800, wohl 814 13 (unehelich, Mutter unbekannt) Hruodhaid, * wohl 787, † nach 800, wohl 814 14 (unehelich, Mutter:Madelgard) Ruothild, † 24. März 852, 840 Äbtissin der Abtei Faremoutiers 15 (unehelich, Mutter: Gerswind „Saxonici generis“) Adalthrud 16 (unehelich, Mutter: Regina, 800 bezeugt) Drogo, * 17. Juni 801, † 8. Dezember 855, 818 geistlich, 820 Abt von Luxeuil, 823 Bischof von Metz, 834 Erzbischof und Erzkapellan 17 (unehelich, Mutter: Regina, 800 bezeugt) Hugo, * 802/806, † 14. Juni 844, 818 geistlich, Mönch zu Charroux, 822/823 Abt von Saint-Quentin, 836 Abt von Saint-Bertin, 834-840 Erzkanzler Ludwigs des Frommen 18 Theoderich, Mutter: Adaling, die 806 bezeugt ist, * 807, † nach 818, 818 geistlich 2 Karlmann, 754 bezeugt, † 4. Dezember 771 in Reims, 768 Teilkönig; ∞ Gerberga, 772 bezeugt 1 Pippin, 770 bezeugt, † nach 772 2 Kind, † nach 772 3 Gisela, * 757, † 810, 788 Äbtissin von Chelles 4 Pippin, * 759, † 761 5 Rothaid, begraben in St. Arnulf in Metz 6 Adelheid, begraben in St. Arnulf in Metz 3 (I) Hiltrud, † 754; ∞ 741 Odilo, Herzog von Bayern, † 748, begraben in Kloster Gengenbach (Agilolfinger) 1 Tassilo III., Herzog von Bayern 748-788 4 (II) Grifo, * wohl 726, X 753 bei Saint-Jean-de-Maurienne 5 (unehelich, Mutter unbekannt) Bernhard, * vor 732, 773 bezeugt, † 787; ∞ I eine Fränkin, ∞ II eine Sächsin 1 (I) Adalhard, * wohl 752, † 2. Januar 826 in Corbie, 772 Mönch, um 781/814 und 821/826 Abt von Corbie, 822 auch Abt von Corvey, 814-821 Mönch in Noirmoutier, begraben in Corbie 2 (II) Wala, * wohl 773, † 31. August 836 in Bobbio, Graf in Sachsen, 811 Pfalzgraf, 814 Mönch, 826/831 Abt von Corbie und Corvey, 834-836 Abt von Bobbio, begraben in der Klosterkirche von Bobbio; ∞ Rothlindis, † vor 814, Tochter des Wilhelm vn Aquitanien, Markgraf von Septimanien, Graf von Toulouse (Gellones) 3 (II) Gundrada, * wohl 775, † nach 826, 814 nach Poitiers verbannt 4 (II) Bernhar, * wohl 776, 790 puer, 801 und 814 als Mönch in Lérins, 814 Mönch in der Abtei Corbie 5 (II) Theodrada, * nach 776, 810 Äbtissin von Notre-Dame in Soissons, ∞ NN, † vor 810 6 (unehelich, Mutter unbekannt) Hieronymus, 754 bezeugt Nachkommen siehe unten: Hieronymus 7 (unehelich, Mutter unbekannt) Remigius (Remedius), † 771, 755 Bischof von Rouen 8 ? Aldana, † vor 804; ∞ Theoderich Graf von Autun, † vor 804 (Wilhelmiden)[4] Die Nachkommen des Abtes Hieronymus Die folgende Stammliste folgt der Darstellung von Settipani (S 359ff) zu a) Fulcuin, dem Abt von Lobbes (965-990), der in seinen Schriften angibt, vom Karolinger Hieronymus abzustammen. b) Karl Konstantin, Graf von Vienne aus der Familie der Buviniden, von dem der Chronist Richer von Reims angibt, er sei königlicher (das heißt karolingischer) Abstammung, allerdings durch seinen tritavus (Urgroßvater des Urgroßvaters) aus einer Bastardlinie[16] 1 Hieronymus, 754 und um 775 bezeugt, (Laien-)Abt von Saint-Quentin; ∞ I Ermentrudis, vielleicht Nichte von Abt Fulrad von Saint-Denis; ∞ II Ercheswinda, Westgotin – Vorfahren siehe oben 1 (I) Fulrad, † 31. Januar 826, 771 Abt von Saint-Quentin, 823 Abt von Lobbes 2 (I) Tochter 1 Ramneric, † wohl 823, Abt von Lobbes 3 (I) Audoen (Ouen) 1 NN 1 NN 1 Audoen (Ouen)[17] 1 Regenwala, † vor 928, Nonne in Saint-Bertin 2 Fulcuin, † vor 928, Mönch Saint-Bertin. ∞ Theodala 1 Fulcuin, † 990, Mönch in Saint-Bertin 948, Abt von Lobbes 965 2 Godeschalc 4 (II) Fulcuin, † 15. Dezember 855 in Esquelbecq, Bischof von Thérouanne 816/817, bestattet in Saint-Bertin 5 ? (II) Richard[18], 787 Graf von Rouen, 795 Surintendant der königlichen Domänen 1 Richard, Graf von Amiens 801/825, Stammvater der Buviniden 1 Richard, 825/839 bezeugt, † vor 12. November 842, ostiarius[19] Ludwigs des Frommen, geht 834 mit Lothar I. nach Italien 2 Buvinus (Bouvin), 842/862, Graf von Metz, Laienabt von Gorze ∞ NN, Tochter von Boso dem Alten Graf von Arles, Graf in Italien (Bosoniden) 3 ? Tochter (Richildis), † um 882. ∞ um 863, vor 869, Eccard (* um 810/815, † zw. Januar 876 und Juni 877), 838 Herr von Perrecy, 858 missus im Senonais, 863 missus in der Markgrafschaft Chalon, 873 missus im Autunois und Mâconnais (Arnulfinge) 4 ? Tochter ∞ Theoderich „le Trésorier“ (* um 810, † 882/883), 878 Graf von Autun mit dem Auftrag, Bernhard von Gothien zu vertreiben, 876/877 Herr von Perrecy (Arnulfinger) 6 ? (I) Richarda, 778 bezeugt. ∞ Nithard 1 ? Angilbert (siehe oben) Literatur • Christian Settipani: La préhistoire des Capétiens (1993) • Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln Band I.1 (2005), Tafel 3-7, darin benutzt: • Peter Wenzel: Die Frauenstifter der Diözese Lüttich nach ihrer ständischen Zusammensetzung bis zum 15. Jahrhundert. Dissertation Bonn 1909, S. 44. • Lorenz Weinrich: Walo, Graf, Mönch und Rebell. Lübeck und Hamburg 1963 (Karolingische Studien Heft 386). • Eduard Hlawitschka: Die Vorfahren Karls des Großen, in: Wolfgang Braunfels (Hg.) Karl der Große, Lebenswerk und Nachleben, Band I (Hg. von Helmut Beumann): Persönlichkeit und Geschichte, Düsseldorf 1965, S. 51–82. • Karl August Eckhardt: Merowingerblut I, Die Karolinger und ihre Frauen, Witzenhausen 1965, S. 12–73. • Ingrid Heidrich: Titulatur und Urkunden der arnulfingischen Hausmeier, in: Archiv für Diplomatik 11./12. Band, 1965/1966, S. 71–279. • Karl Ferdinand Werner: Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation), in: Wolfgang Braunfels (Hg.) Lebenswerk und Nachleben, Band IV (Hg. von Wolfgang Braunfels und Percy Ernst Schramm), Düsseldorf 1967, S. 403–482. • Eduard Hlawitschka: Waren die Kaiser Wido und Lambert Nachkommen Karls des Großen, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 49, 1969, S. 366–386. • Eduard Hlawitschka: Die Anfänge des Hauses Habsburg-Lothringen. Saarbrücken 1969, S. 58 ff. • Karl August Eckhardt: Studia Merovingica. Aalen 1975 (Bibliotheca rerum historicianum 11), S. 118–130. • Lexikon des Mittelalters, I-VII, München-Zürich 1977–1994. • Eduard Hlawitschka: Studien zur Genealogie und Geschichte der Merowinger und frühen Karolinger, in: Rheinische Vierteljahresblätter 43, 1979; S. 1–99. • Eduard Hlawitschka: Zu den Grundlagen des Aufstiegs der Karolinger, in: Rheinische Vierteljahresblätter 49, 1985, S. 1–61. • Brigitte Kasten: Adalhard von Corbie. Düsseldorf 1986 (Studia humaniora, Düsseldorfer Studien zu Mittelalter und Renaissance, Band 3). • Pierre Riché: Die Karolinger. Eine Familie formt Europa. Stuttgart 1987. • Walther Kienast: Die fränkische Vasallität von den Hausmeiern bis zu Ludwig dem Kind und Karl dem Einfältigen. Frankfurt am Main 1990, S. 576. • William Mendel Newman: The Cartulary and Charters of Notre-Dame de Homblières. Cambridge, Mass., 1990 (Nr. 9, 20, 23, 25, 30). • Rudolf Schieffer: Karolingische Töchter, in: Herrschaft, Kirche, Kultur, Beiträge zur Geschichte des Mittelalters, Festschrift für Friedrich Prinz zu seinem 65. Geburtstag, hg. von Georg Jenal unter Mitwirkung von Stephanie Haarländer, Stuttgrt 1993, S. 124–139. • Erich Brandenburg: Die Nachkommen Karls des Großen I.-XIV. Generation, Leipzig 1936. • Siegfried Rösch: Caroli Magni Progenies I, Neustadt/Aisch 1977. • Szabolcs de Vajay, in: Annales de Bourgogne XXXIV, 1962, S. 158 f. • René Louis, in: Dictionnaire de biographie française 3, 1939, S. 341–348. Fußnoten 1 Europäische Stammtafeln XII, 1992, Tafel 24 2 Settipani, S. 221 3 bei Schwennicke: Tochter des Grafen Odo, wohl Odo von Orléans 4 sie Bewertung der Filiaton siehe den Artikel zu Aldana 5 Settipani, S. 215, bei Schwennicke ohne Anschluss (aber wohl ins Umfeld Vermandois gehörend) 6 Settipani, S. 217 7 So Schwennicke in Band I.1 (1998) Tafel 4 und 7; in Band II (1983) hingegen: "Robert (II) I … 922 König von Frankreich … ∞ II um 890 Béatrix de Vermandois † nach *III 931 T v Cte Heribert I de V (Karolinger) u Berthe (de Morvois)", zur Sinnhatigkeit dieser Angabe vgl. den Artikel Bertha von Morvois 8 s. diesen Artikel sowie Settipani, S. 240–242 9 Settipani, S. 217 10 Settipani, S. 218 11 Settipani, S. 221, bei Schwennicke ohne Anschluss (aber wohl ins Umfeld Vermandois gehörend) 12 Settipani, S. 218–219 13 Die Mutter Arnulfs fehlt bei Schwennicke, der Fehler ist aber offensichtlich 14 siehe oben 15 Christian Settipani, La préhistoire des Capétiens, 481-987, Partie 1: Mérovingiens, Carolingiens et Robertiens (1993), S. 339, Karl Ferdinand Werner, Il y a mille ans, les Carolingiens : fin d’une dynastie, début d’un mythe, in : Annuaire Blletin de la Société d’histoire de France, 1991-1992, S. 24 16 „Karolus Constantinus … ex regio quidem genere natus est, sel concubinali stemmate usque ad tritavum sordebat.“ (Richer, II, 98) 17 Die Gesta abbtum S. Bertini sehen ihn als Sohn der älteren Audoen, was aber aufgrund der Chronologie nicht möglich ist; tatsächlich müssen wohl zwei Generationen eingeschoben werden 18 Settipani sieht die Möglichkeit, dass der Name Richard eine fränkische Anpassung des westgotischen Königsnamens Rekkared ist 19 als weltliches Amt die in Kriegszeiten für die königliche Familie verantwortliche Person | von Rouen, Hieronymus (I6775)
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| 35692 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Montmorency | Familie: Graf Fulko II. von Anjou, der Gute / Gräfin Gerberga von Arles (Bosoniden) (F2731)
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| 35693 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Reginare Dies ist die Stammliste der Reginare, für den Hauptartikel siehe: Reginare. Erste Reginare 1 Giselbert, † wohl nach dem 14. Juni 877, 841 Graf im Maasgau, 866 Graf im Lommegau, ∞ Entführung um 846, Ehe 849 anerkannt, NN (vielleicht Ermengarde), Tochter des Kaisers Lothar I. (Karolinger) 1 Reginhar I. Langhals, 875 bezeugt, † zwischen 25. August 915 und 19. Januar 916 in Meersen, Graf, 905 Dux, 915 marchio, 897/915 Laienabt von Kloster Echternach, vor Mai 898 von Sankt Servatius in Maastricht, 900-912 von Stablo; ∞ Alberada, 86/916 bezeugt 1 Giselbert, † ertrunken 2. Oktober 939 im Rhein nach der Schlacht von Andernach, 916 Graf, 929 Dux, 936 Herzog von Lothringen, 924/939 Abt von Echternach, 915/925 Abt von Stablo, 925/934 Abt von St. Maximin in Trier; ∞ 928/929 Gerberga von Sacsen, † nach 968, Tochter des deutschen Königs Heinrich I. (Liudolfinger), sie heiratete Ende 939 in zweiter Ehe Ludwig IV., 936 König der Westfranken, † 10. September 954 in Reims (Karolinger), und war 956/966 Regentin des Westfrankenreichs 1 Alberade, begraben in Saint-Rémy in Reims; ∞ Ragenold, Graf von Roucy, † 10. Mai 967, begraben in Saint-Remi (Haus Roucy) 2 Heinrich, 934 bezeugt, 939 „puerolus“, † 943/944 3 Haduid, um 934 bezeugt 4 Gerberga, † nach 7. September 978; ∞ vor 954 Albert I. der Fromme, Graf von Vermandois, † 8. September 987 (Karolinger) 2 Reginar II., Graf im Hennegau um 890/932; ∞ NN, Schwester von Graf Boso 1 Reginar III., † 973, 949 Graf, Graf im Hennegau, 958 abgesetzt, 959 nach Böhmen verbannt, ∞ Adela, † 961 1 Reginar IV., † 1013, 998 Graf von Mons (Bergen); ∞ um 996 Hedwig von Frankreich, † nach 1013, Tochter von Hugo Capet (Kapetinger) 1 Reginar V. (Renier), † nach 1039, Graf im Hennegau; ∞ um 1015 Mathilde von Verdun, † nach 1039, Tochter des Hermann von Eenham, Graf im Eifelgau (Wigeriche) 1 Hermann, † wohl 1049, Graf im Hennegau; ∞ Richilde von Mons, † 15. März 1086 in Messines, begraben in der Abtei Hasnon, Tochter von Reginar von Hasnon, sie heiratete um 1055 in zweiter Ehe Balduin VI., um 1055 Graf von Hennegau, 1067 Graf vn Flandern, † 17. Juli 1070 (Haus Flandern), und in dritter Ehe 1070 Guillaume de Crépon, X 22. Februar 1071 in der (1.) Schlacht von Cassel 1 Roger, † 1083, 1066 Bischof von Châlons 2 Tochter, † 40 Jahre alt, Benediktinerin 2 Beatrix, 3 ∞ I, geschieden vor 1021, Ebalus (Ebles) I., † 11. Mai 1033, 997 Graf von Roucy, 1023 Graf von Reims, 1021 Erzbischof von Reims (Haus Roucy); 4 ∞ II Manasses Calva Asina de Ramerupt, Vidame de Reims, 1031/53 bezeugt (Haus Montdidier) 2 Lambert I. mit dem Bart, 956 bezeugt, X 12. September 1015 bei Florennes, wohl um 998 wieder eingesetzt, 1015 Graf von Löwen; ∞ um 985/990 Gerberga von Lothringen, † 27. Januar nach 1018, begraben in Nivelles, Tochter von Karl Herzog von Lothingen (Karolinger) – Nachkommen siehe unten 2 Rudolf, 944/966 bezeugt, 950 Graf im Maasgau, 952 Graf im Haspengau 1 Giselbert von Loon, † vor 18. Mai 1046, Graf von Loon, ∞ Erlande von Geldenhaken 1 Otto von Loon, † 1101, Graf von Duras 1 Giselbert, † wohl 1138, Graf von Duras, ∞ Oda von Chiny, 1134 bezeugt, Tochter von Graf Otto II. (Haus Chiny) 2 Hermann (Emmo) von Loon 1 Arnold, Graf von Loon 1 Arnold II. 1 Ludwig I. ∞ Agnes von Metz 1 Gerhard I. (X 1194 bei Acco), 1171-1194: 6. Graf von Loon 1 Ludwig II. († 29. Juli 1218), 7. Graf von Loon 2 Heinrich I. († 1. August 1218), Kanoniker und Propst in Maastricht, 8. Graf von Loon 3 Arnold III. († 1221), 9. Graf von Loon 4 Gerhard III. von Rieneck 1 Ludwig III. 2 Arnold IV. 2 Imagina ∞ Gottfried III. von Löwen 3 Sophie von Loon, * vor 1046, ∞ Géza I. von Arpad (1044-24. April 1077), Sohn von Bela I. von Ungarn und Richeza von Polen 3 Liethard, † wohl vor 944 4 Tochter, 943/958 bezeugt; ∞ Nevelung, Graf in der Betuwe, † vor 953 3 Tochter; ∞ Berengar, 907/908 Graf im Lommegau, 912 Graf im Maifeld, † nach 938 (Haus Namur) 2 Albert, 928-936 Graf Die Grafen von Löwen 1 Lambert I. mit dem Bart, 956 bezeugt, X 12. September 1015 bei Florennes, wohl um 998 wieder eingesetzt, 1015 Graf von Löwen; ∞ um 985/990 Gerberga von Lothringen, † 27. Januar nach 1018, begraben in Nivelles, Tochter von Karl Herzog von Lothingen (Karolinger) – Vorfahren siehe oben 1 Heinrich I., † ermordet in Brüssel 1038 nach dem 5. August, Graf von Löwen, begraben in Nivelles 1 Otto, † wohl 1041 2 Adelheid 3 Kunigunde 4 Adela 2 Lambert II., † nach 21. September 1062, Graf von Löwen, 1062 Graf von Brüssel, begraben in Nivelles; ∞ Uda von Lothringen, † 23. Oktober …, Tochter von Gotzelo I., Herzog von Niederlothringen (Wigeriche) 1 Heinrich II., † 1078 oder 1079, Graf von Löwen, begraben in Nivelles; ∞ Adelheid, † nach 1086, gründet 1086 die Abtei Affligem, Tochter von Eberhard (wohl als Graf) in der Betuwe und von Teisterbant (Ezzonen) 1 Heinrich III, † 5. Februar 1095 im Turnier zu Tournai, Graf und Vogt von Brabant; ∞ Gertrud von Flandern, † 1115/26, Tochter von Robert der Friese, 1062/70 Graf von Holland und 1071/93 Graf von Flandern (Haus Flandern), sie heiratete in zweitr Ehe am 15. August 1095 in Han-sur-Lesse Dietrich II., Herzog von Lothringen, † 1115 nach dem 1. Mai (Haus Châtenois) 1 Adelheid, † 4. November kurz nach 1158 als Nonne zu Tart-l’Abbaye; ∞ vor 5. August 1122 Simon I., Herzog von Lothringen, † 13. oder 14. Januar 1138 (Haus Châtenois) 2 Gertrud, ∞ Lambert, Graf von Montaigu und Clermont 1098/1140 3 2 Töchter 2 Gottfried I. der Bärtige, † 25. Januar 1139, 1105 Markgraf von Antwerpen, 1106/28 Herzog von Niederlothringen, abgesetzt, 1107 Vogt von Affligem, 1129 Vogt von Gembloux und Nivelles, begraben in Affligem; ∞ I um 1105 Ida von Chiny, † 1117/25, Tochter von Otto II., Graf von Chiny (Haus Chiny); ∞ II um 1125 Clementia von Burgund, † wohl 1133, Tochter von Wilhelm I., Graf von Burgund (Haus Burgund-Ivrea) und Stephania (wohl von Barcelona), Witwe von Robert II., Graf von Flandern (Haus Flandern) – Nachkommen siehe unten 3 Ida, † nach 1107; ∞ 1084 Balduin II., Graf von Hennegau, † auf dem Kreuzzug 1098 nach dem 8. Juni (Haus Flandern) 4 Adalbero, † 1. Januar 1128, 1075 primicerius von Metz, 1123 Bischof von Lüttich, begraben in Saint-Gilles in Lüttich 2 Adela, † 1083; ∞ I vor 1060 Otto I., Graf von Weimar-Orlamünde, † Anfang 1067; ∞ II 1069 Dedo II. von Wettin, Markgraf der Niederlausitz, † Oktober 1075 (Wettiner) 3 Reginar, 1073 bezeugt, X 1077 im Haspengau 3 Mathilde; ∞ Eustach I. Graf von Boulogne, † wohl 1049 (Haus Boulogne) Die Herzöge von Niederlothringen 1 Gottfried I. der Bärtige, † 25. Januar 1139, 1105 Markgraf von Antwerpen, 1106/28 Herzog von Niederlothringen, abgesetzt, 1107 Vogt von Affligem, 1129 Vogt von Gembloux und Nivelles, begraben in Affligem; ∞ I um 1105 Ida von Chiny, † 1117/25, Tochter von Otto II., Graf von Chiny (Haus Chiny); ∞ II um 1125 Clementia von Burgund, † wohl 1133, Tochter von Wilhelm I., Graf von Burgund (Haus Burgund-Ivrea) und Stephania (wohl von Barcelona), Witwe von Robert II., Graf von Flandern (Haus Flandern) – Vorfahren siehe oben 1 Gottfried II., † 11. November/31. Dezember 1142, Herzog von Niederlothringen, 1141 Herzog von Löwen, begraben in Sankt Peter in Löwen: ∞ um 1139 Lutgardis von Sulzbach, † nach 1163, Tochter von Graf Berengar I., sie heiratete in zweiter Ehe 143 Hugo II., Graf von Dagsburg und Metz, 1137/78 bezeugt (Etichonen) 1 Gottfried III., * 1142, † 10. August 1190, 1143 Graf, 1143 Herzog von Niederlothringen, 1147 Herzog von Löwen, 1153 Graf von Brabant, 1175 Vogt von Tongerloo, begraben in Sankt Peter in Löwen; ∞ I 1158 Margareta von Limburg, † 1172, Tochter von Heinrich II., Herzog von Limburg, begraben in Sankt Peter in Löwen (Haus Limburg-Arlon); ∞ II Imagina von Looz, † 5. Juni 1214, 1203 Äbtissin von Münsterbilsen, Tochter von Ludwig I., Graf von Looz und Rieneck, Stadtgraf von Mainz – Nachkommen siehe unten 2 Heinrich, 1110 bezeugt, † 27. September 1141, Ritter, Graf von Löwen, begraben in Sankt Peter in Löwen, 1140 Mönch in Affligem 3 Adelisa, * wohl 1104, † 23. April 1151, begraben in Affligem; ∞ I 29. Januar oder 2. Februar 1121 in Windsor Heinrich I. Beauclerk, 1100 König von England, † 1. Dezember 1135 (Plantagenet); ∞ II 1138 William d’Aubigny, 1. Earl of Arundel, † 1. Oktober 1176 4 Ida, † 27. Juli vor 1162, ∞ Arnold I., Graf von Kleve 1117/47, † 20. Juli …, begraben in Bedburg 5 Clarissa, † vor 1140 6 (unehelich, Mutter unbekannt) Joscelin de Louvain, genannt Frater Reginae (Bruder der Königin) 1156/75 bezeugt, † 1180, Lord of Petworth; ∞ nach 1154 Agnes de Percy, † zwischen 1201 und 13. Oktober 1204, Tochter von William II. – Nachkommen:ie Percy, Earls of Northumberland von 1341 bis 1670 Die Herzöge von Brabant 1 Gottfried III., * 1142, † 10. August 1190, 1143 Graf, 1143 Herzog von Niederlothringen, 1147 Herzog von Löwen, 1153 Graf von Brabant, 1175 Vogt von Tongerloo, begraben in Sankt Peter in Löwen; ∞ I 1158 Margareta von Limburg, † 1172, Tochter vvon Heinrich II., Herzog von Limburg, begraben in Sankt Peter in Löwen (Haus Limburg-Arlon); ∞ II Imagina von Looz, † 5. Juni 1214, 1203 Äbtissin von Münsterbilsen, Tochter von Ludwig I., Graf von Looz und Rieneck, Stadtgraf von Mainz – Vorfahren siehe oben 1 (I) Heinrich I. der Kriegerische, * 1165, † 5. September 1235 in Köln, 1180/1222 Herzog von Lothringen, 1183/98 Herzog von Löwen, seit 1191 Herzog von Brabant, 1211 Markgraf von Antwerpen, begraben in Sankt Peter in Löwen; ∞ I (Ehevertrag 119 in Antwerpen) 1180 Mathilde von Boulogne, † 16. Oktober 1210, Tochter von Matthäus von Elsass (Haus Châtenois) und Maria von Blois (Haus Blois), Graf und Gräfin von Boulogne; ∞ II 8./22. April 1213 in Soissons Maria von Frankreich, * 1198, † 18. August 1224, Tochter von Philipp II. August, König von Frankreich (Kapetinger), und Agnes-Maria von Andechs-Meranien, Witwe von Philipp I. von Hennegau, Graf von Namur (Haus Flandern), begraben in Affligem 1 (I) Maria, * wohl 1190, 9. März 1260 bezeugt, † vor 14. Juni 1260, begraben in Sankt Peter in Löwen; ∞ I kurz nach 19. Mai 1214 Otto IV., † 19. Mai 1218 auf der Harzburg, 1198 Römisch-deutscher König. 1209 Römisch-deutscher Kaiser, begrabenn Braunschweig (Welfen); ∞ II Juli 1220 Wilhelm I., Graf von Holland, † 4. Februar 1222 (Gerulfinger) 2 (I) Margarete, 1204 bezeugt, † 5. Mai oder 21. September 1231, begraben im Zisterzienserkloster in Roermond; ∞ (Ehevertrag Löwen 1206) Gerhard IV., Graf von Geldern, † 22. Oktober 1229, begraben im Zisterzienserkloster in Roermond 3 (I) Adelheid, 1201/61 bezeugt, † vor 1267; ∞ I Arnold III., Graf von Looz und Rieneck 1213/21, † vor 1225; ∞ II vor 3. Februar 1225 Wilhelm X. von Clermont, Graf von Auvergne, † 1246 (Haus Auvergne); ∞ III vor Dezember 1251 Arnold II. von Wesmaele, Marschall von Brabant, † 1260 4 (I) Mathilde, † 21. Dezember 1267, begraben im Zisterzienserkloster in Loosduinen; ∞ I um Ende November 1212 in Aachen Heinrich II., Pfalzgraf bei Rhein, † 25. oder 26. April 1214, begraben in Schönau (Welfen); ∞ II (Ehevertrag 5. Dezember 124) Florens IV., Graf von Holland, † 19. Juli 1234 (Gerulfinger) 5 (I) Heinrich II., * wohl 1207, † 1. Februar 1248 in Löwen, Herzog von Lothringen und Brabant, begraben in Villers-la-Ville; ∞ I vor 22. August 1215 Maria von Staufen, † vor 1235, Tochter von Herzog Philipp von Schwaben (Staufer); ∞ II um 120 Sophie von Thüringen, * 20. März 1224 auf der Wartburg, † 29. Mai 1275 wohl in Marburg, Tochter von Ludwig IV., Landgraf von Thüringen, begraben in Villers-la-Ville (Ludowinger) 1 (I) Mathilde, † 29. September 1288, begraben in Chercamp; ∞ I 14. Juni 1237 in Compiègne Robert I., 1226 Graf von Artois, X 9. Februar 1250 (neuen Stils) bei al-Mansura (Haus Frankreich-Artois); ∞ II 16. Januar 1255 in Neapel Guido II. von Chtillon, 1249 Graf von Saint-Pol, † 12. Februar 1289, begraben in Chercamp (Haus Châtillon) 2 (I) Beatrix, * wohl 1225, † 11. November 1288, begraben in der Abtei Marquette); ∞ I Creuzburg 10. März 1241 Heinrich Raspe, Landgraf von Thüringen, 1246 Römisch-deutscher König, † 16. Februar 1247 auf der Wartburg, begraben im Sankt-Katharinn-Kloster in Eisenach (Ludowinger); ∞ II November 1247 in Löwen Wilhelm von Dampierre, Graf von Flandern, Seigneur de Courtrai, † 6. Juni 1251 auf dem Turnier zu Trazegnies, begraben in Marquette (Haus Dampierre) 3 (I) Heinrich III. der Friedfertige, † 28. Februar 1261 in Löwen, 1233 Propst in Aachen, 1248 Herzog von Lothringen und Brabant, begraben im Dominikanerkloster in Löwen; ∞ 1251 nach dem 21. Juli Alix von Burgund, † 23. Oktober 1273, 1261/69 Reentin von Brabant, begraben im Dominikanerkloster in Löwen, Tochter von Hugo IV., Herzog von Burgund (Älteres Haus Burgund) – Nachkommen siehe unten 4 (I) Maria von Brabant, † hingerichtet 18. Januar 1256 in Donauwörth, begraben im Heilig-Kreuz-Stift in Donauwörth; ∞ 2. August 1254 Ludwig der Strenge Herzog von Oberbayern, † 1. oder 2. Februar 1294 (Wittelsbacher) 5 (I) Margareta, † 1277, wohl am 4. Juni, 1235 Nonne und 1272 Äbtissin von Herzogenthal (Val-Duc) 6 (I) Philipp, † jung 7 (II) Elisabeth, * 1243, † 17. April oder 9. Oktober 1261, begraben in Braunschweig; ∞ Braunschweig 13. Juli 1254 Albrecht I. Herzog von Braunschweig-Lüneburg, † 12. August 1279 (Welfen) 8 (II) Heinrich I. das Kind, * 24. Juni 1244, † 21. Dezember 1308 wohl in Marburg, 1263 Landgraf von Thüringen und Herr von Hessen, 1264 Landgraf von Hessen, 10. Mai 1292 Reichsfürst, verzichtet am 25. November 1279 auf das Brabanter Erbe, begrben in der Elisabethkirche in Marburg; ∞ I vor 26. März 1263 Adelheid von Braunschweig, 1258 bezeugt, † 12. Juni 1274, Tochter von Herzog Otto I. von Braunschweig-Lüneburg, begraben in der Elisabethkirche in Marburg (Welfen); ∞ II vor 26. Februar 1276 Mechthild von Kleve, † 21. Dezember 1309, Tochter von Dietrich V./VII., Herzog von Kleve – Nachkommen siehe Haus Hessen 9 (eventuell unehelich) Heinrich, 1244 clericus 6 (I) Gottfried, * 1209; † 21. Januar 1254, 1231 Ritter, 1236 Herr von Gaesbeek, 1246 Seigneur de Baucignies, 1247 Herr von Herstal, begraben in Affligem; ∞ vor 7. August 1243 Maria von Oudenaarde, Frau von Pamele, 1235/92 bezeugt, Tochter vonrnold IV., Herr von Oudenaarde und Pamele, Witwe von Jean, Graf von Rethel (Haus Vitri) – Nachkommen: die Herren von Gaesbeek, † 1340/41 7 (I) Kind 8 (II) Elisabeth, † 23. Oktober 1272; ∞ I (Ehevertrag Löwen 19. März 1233) Dietrich von Kleve genannt von Dinslaken, † 24. März 1245; ∞ II Februar 1246 Gerhard II. von Wassenberg, Seigneur de Sprimont, 1222 bezeugt, † Frühjahr 1255 9 (II) Maria, † jung 2 (I) Adalbero, 1176 bezeugt, † ermordet vor Reims am 24. November 1192, 1177/83 Archidiakon von Saint-Lambert, 1184/99 Propst von Saint-Jean und Saint-Pierre, 1191 Elekt, alles in Lüttich, 1192 Bischof von Lüttich und Kardinal, begraben in dr Kathedrale von Reims 3 (II) Wilhelm, † nach 1. August 1224, Herr von Perwez und Ruysbroek 1199, begraben im Kloster Villers-la-Ville; ∞ vor 1206 Marie d‘Orbais, † nach 10. April 1233, Tochter von Enguerrand d'Orbais, sie heiratete in zweiter Ehe vor 1231 Baudouine Karron, 1233 Ritter – Nachkommen: die Herren von Perwez, † 1296 4 (II) Gottfried von Löwen, † zwischen 12. Januar 1225 und 16. April 1226, 1196 in England; ∞ um 1199 Alice de Hastings, Tochter von Robert de Hastings und Isabel, Lady of Little Easton, Witwe von Ralph de Cornhill – Nachkommen: die Lovaine inngland, † 1397 Die Herzöge von Brabant und Limburg 1 Heinrich III. der Friedfertige, † 28. Februar 1261 in Löwen, 1233 Propst in Aachen, 1248 Herzog von Lothringen und Brabant, begraben im Dominikanerkloster in Löwen; ∞ 1251 nach dem 21. Juli Alix von Burgund, † 23. Oktober 1273, 1261/69 Regentn von Brabant, begraben im Dominikanerkloster in Löwen, Tochter von Hugo IV., Herzog von Burgund (Älteres Haus Burgund) – Vorfahren siehe oben 1 Heinrich IV., * in Löwen wohl 1251/2, † nach 28. April 1272, Herzog von Lothringen und Brabant, tritt am 24. Mai 1267 in Cambrai zurück, schwachsinnig, 1269 Mönch in Saint-Étienne in Dijon 2 Johann I. der Siegreiche, * 1252/53 in Brüssel, † 3. Mai 1294 in Löwen, 1267/69 minderjährig, Herzog von Lothringen und Brabant, 1287 Herzog von Limburg, begraben in der Minoritenkirche in Brüssel; ∞ I 1270 Margarete von Frankreich, * wohl 125, † 1271, Tochter von Ludwig IX., König von Frankreich, begraben in der Basilika Saint-Denis (Kapetinger); ∞ II 1273 Margarete von Flandern, † 3. Juli 1285, Tochter von Guy de Dampierre, Graf von Flandern, begraben in der Minoritenkirche in Brüssel (Haus Dampierre) 1 (I) Sohn, * und † 1271, begraben in der Basilika Saint-Denis 2 (II) Gottfried, * wohl 1273/74, † kurz nach 13. September 1283 3 (II) Johann II. der Friedfertige, * 27. September 1275, † 27. Oktober 1312 auf Schloss Tervuren, Herzog von Lothringen, Brabant und Limburg, begraben in Sankt Michel und Gudula in Brüssel; ∞ 9. Juli 1290 in der Westminster Abbey in London Mararet von England, * 11. September 1275, † nach 11. März 1333, Tochter von Eduard I., König von England (Plantagenet) 1 Johann III., * 1300, † 5. Dezember 1355 in Brüssel, Herzog von Lothringen, Brabant und Limburg, begraben in Villers-la-Ville; ∞ 1311 wohl um den 19. Juli, Marie d’Évreux, † 31. Oktober 1335, Tochter von Ludwig von Frankreich, Graf von Évreu, Pair von Frankreich (Haus Frankreich-Évreux) 1 Johanna, * 24. Juni 1322, † 1. Dezember 1406 in Brüssel, Herzogin von Lothringen, Brabant und Limburg, dank am 7. Mai 1404 zugunsten ihrer Nichte Margarete von Dampierre, der Witwe Philipps des Kühnen, ab, begraben in der Karmeliterkirche inrüssel; ∞ (I) (Dispens 21. Oktober 1322 und 27. Januar 1323) 1334 Wilhelm von Avesnes, 1337 Graf von Hennegau und Holland, X 26. September 1345 bei Stavoren (Haus Avesnes), ∞ (II) (Ehevertrag 17. Mai 1351 in Damvillers, 8. August 1351 in Avignon, Dispens 4. März 1352) März 1352 Wenzel I., 1354 Herzog von Luxemburg, † 8. Dezember 13383 in Luxemburg, begraben in Orval (Haus Luxemburg) 2 Margarete, * 9. Februar 1323, † 1368, begraben in Saint-Pierre in Lille; ∞ 6. Juni 1347 in Saint-Quentin Ludwig von Male, Graf von Flandern, Nevers und Rethel, Pair von Frankreich, † 30. Januar 1383 in Saint-Omer, begraben in Saint-Pierre inille (Haus Dampierre) 3 Maria, * 1325, † 1. März 1399, begraben in Brüssel; ∞ 1. Juli 1347 Rainald III. der Dicke, Herzog von Geldern, † 4. Dezember 1371 4 Johann, * 24. November 1327 † 1335/36, begraben in Tervuren; ∞ 1332 in Paris (Ehe nicht vollzogen) Marie, * wohl 1326, † 22. September 1333 wohl in Paris, Tochter von Philipp VI., begraben im Couvent des Cordelières in Paris (Haus Valois) 5 Heinrich, † 29. November 1349, 1347 Herr von Limburg und Mechelen, begraben in Tervuren; ∞ 21. Juni 1347 im Schloss Vincennes (Ehe nicht vollzogen) Johanna (Jeanne), * 24. Juni 1343 in Châteauneuf-sur-Loire, † 3. November 1373 in Évreux, Tocher von Johann II. der Gute, König von Frankreich,begraben in der Basilika Saint-Denis (Haus Valois) 6 Gottfried, † nach 3. Februar 1352, Herr von Aerschot 1346, begraben in Tervuren 2 (unehelich) Johann Cordeken, erhält um 1312 Glymes in Brabant - Nachkommen: Das Haus Glymes, Marquis de Bergen op Zoom, Princes de Berghe, Comtes de Grimberghe, † 1744 4 (II) Margarete, * 4. Oktober 1276, † 14. Dezember 1311 in Genua, begraben in der Dom zu Pisa; ∞ 9. Juni 1292 Heinrich VII. (III.), Graf von Luxemburg, 1312 römisch-deutscher Kaiser, † 24. August 1313 in Buonconvento bei Siena, begraben im Dm zu Pisa (Haus Luxemburg) 5 (II) Maria, † nach 2. November 1338, begraben in der Minoritenkirche in Brüssel, ∞ 23. Oktober 1297/6. Februar 1305 Amadeus V. der Große, 1285 Graf von Savoyen, † 16. Oktober 1323 (Haus Savoyen) 3 Gottfried, 1267 bezeugt, X 11. Juli 1302 in der Sporenschlacht, 1280 Herr von Aerschot und Vierzon; ∞ vor 1280 Jeanne, † vor 1296, 1291 Dame de Vierzon, de Mézières-en-Brenne, de Lucy, de la Ferté-Imbault, de Fuselier, de l’Isle-Savary et dea Rochecorbon, Erbtochter von Hervé IV., Sire de Vierzon, begraben in der Kirche de Minderen Brüder in Bourges 1 Johann, X 11. Juli 1302 in der Sporenschlacht, Seigneur de Méziéres et de Mortagne; ∞ vor 1. Mai 1300 Maria von Mortagne, Dame de Mortagne, 1283/1312 bezeugt, Erbtochter von Johann, Burggraf von Tournai, Herr von Mortagne 2 Maria, † 1327/31, Dame d’Aerschot et de Vierzon; ∞ I vor 1296 Walram Graf von Jülich, † 13. Juni/24. Dezember 1297; ∞ II Robert de Beaumont, Seigneur de Povance, † 28. September … 3 Elisabeth, † 1349/55, 1303 Erbin von Sichem, 1335 Dame de Vierzon et de Livry; ∞ vor 13. Dezember 1299 Gerhard VII., 1298 Graf von Jülich, † 1328, wohl am 29. Juli 4 Alix, † 1302/18 bezeugt, † vor 1339, Erbin von Aerschot, Mézières und Vaelbeke ∞ Jean III., Sire d'Harcourt, † 9. November 1329 5 Blanche, † 1327/31; ∞ I (Dispens 18. Februar 1290) Jan Berthout Herr von Mechelen, † 25. August 1304; ∞ II vor Dezember 1306 Jean Vizegraf von Thouars, † 25. Mai 1332 (Haus Thouars) 6 Margarete, 1305/18 Klarissin in der Abtei Longchamp bei Paris 7 Johanna, 1305/18 Klarissin in der Abtei Longchamp bei Paris 4 Maria, * in Löwen wohl 1256, † 12. Januar 1321 in Murel bei Meulan, begraben in der Kirche de Minderen Brüder in Paris; ∞ 1. August 1274 im Schloss Vincennes Philippe III. le Hardi, 1270 König von Frankreich, † 5. Oktober 1285 in Perpignan, bgraben in der Basilika Saint-Denis (Kapetinger) 5 (unehelich, Mutter unbekannt) Gilles, Bâtard de Brabant, 1286/88 bezeugt – Nachkommen: die van der Balch bis 1388 [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] • Detlev Schwennicke, Europäische Stammtafeln Band I.2 (1999) Tafel 236-238, darin benutzt: • Carl Knetsch, Das Haus Brabant, Band I, Darmstadt 1917, Band II, Darmstadt 1931 • Joseph Halkin, Albéro Ier, évêque de Liège, in: Bulletin de la société d’art et d’histoire du diocèse de Liège VIII, 1894 • J. Dhondt, Note critique sur les comtes de Hainaut au dixième siècle, in: Annales du Cercle archéologique de Mons, Band 60, 1946-1947, Mons-Gembloux 1947 • F. Vennekens, La Seigneurie de Gaesbeek, 1935 • P. Adams, Adéla de Louvain, épouse de Simon Ier duc de Lorraine, in: L’intermédiaire des généalogistes XVI, 1961 • W. Mohr, Richilde von Hennegau und Robert der Friese. Thesen zu einer Neubewertung der Quellen, in: Revue belge de philologie et d’histoire 58, 1980, und 59, 1981 • Ulrich Nonn, Pagus und Comitatus in Niederlothringen, Bonn 1983 (Bonner Historische Forschungen 49) • Rüdiger E. Barth, Der Herzog in Lothringen im 10. Jahrhundert, Sigmaringen 1990 • Joseph Halkin, C. G. Roland, Recueil des Chartes de l’abbaye de Stavelot-Malmedy, Band II, Brüssel 1930 • Édouard Poncelet, Actes des Princes-Évêques de Lièges Hugues de Pierrepont 1200-1229, Brüssel 1946 • K. Heeringa (Hrsg.), Oorkondenboek van het Sticht Utrecht II, ’s-Gravenhage 1940 • Édouard Poncelet, Inventaire analytique du chartes de la collégiale de Saint-Pierre à Liège, Brüssel 1906 • Édouard Poncelet, Inventaire analytique du chartes de la collégiale de Sainte-Croix à Liège, Brüssel 1911 • Documents rélatifs à l’abbaye de Heylissem, in: Analectes pour servir à l’histoire écclesiastique de la Belgique XXV, Löwen 1894 • Léopold Delisle, Recueil des actes de Henri II roi d’Angleterre et duc de Normandie, Introduction, Paris 1909 • Arnold Fayen, Lettres de Jean XXII (1316–1334), Band I (1316–1324), Rom-Brüssel-Paris 1908 (Analecta Vaticano-Belgica Vol. II) • D. Ursmer Berlière, Lettres de Clément VI (1342–1352), Band I, Rom-Brüssel-Paris 1924 (Analecta Vaticano-Belgica Vol. VII) • P. Jörres, Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln, Bonn 1893 • Christian Lübke, Regesten zur Geschichte der Slawen an Elbe und Oder II, Regesten, Berlin 1985 • P. N. van Doorninck, J. S. van Veen, Acta betreffende Gelre en Zutphen 1107-1415, Haarlem 1908 • Documents rélatifs à l’abbaye de Herckenrode, Nr. XVIII, in: Analectes pour servir à l’histoire écclesiastique de la Belgique XVI, Löwen 1879 • Victor Barbier, Histoire de l’abbaye de Floreffe II, 2. Édition, Namur 1892 • Paul Bonenfant, Cartulaire de l’hôpital Saint-Jean de Bruxelles, Brüssel 1953 • J. G. Kruishaar, Oorkondenboek van Holland en Zeeland tot 1299, III, Assen-Maastricht 1992 • Edgar de Mareffe, in: Analectes pour servir à l’histoire écclesiastique de la Belgique XXV, Löwen 1894 • Peter Wenzel, Die Frauenstifter der Diözese Lüttich nach ihrer ständischen Zusammensetzung bis zum XV. Jahrhundert, Diss. Bonn 1909 • J. J. Hoebancx, L’Abbaye de Nivelles des origines au XIVe siècle, Brüssel 1952 (Mémoires de l’Académie Royale de Belgique, Classe des Lettres et des Sciences morales es politiques, 2. Série, Band XLVI) • J.-X. Carré de Busserolle, Dictionnaire géographique, historique et biographique d’Indre-et-Loire III, Paris 1880, V, 1883, • G. C. A. Juten, De verdeeling van Breda in 1287, in: Taxandria 28, Bergen-op-Zoom 1921 • Ernst Gerlich, die Grabstätten der rheinischen Kurfürsten vor 1200, Mainz 1990 • Jean Louis Kupper, Mathilde de Boulogne, duchesse de Brabant († 1210), in: Femmes – Mariages – Lignages XIIe et XIVe siècles. Mélanges offerts à Georges Duby, Brüssel 1992 • Nederlands Archievenblad XV, Groningen 1912 • Publications de la Société historique et archéologique dans le Limbourg CXXI, 1985 • Beiträge zur Jülicher Geschichte Nr. 25, 1969 | von Löwen (von Niederlothringen), Ida (I7874)
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| 35694 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Staufer Für die Dynastie der Staufer gilt die folgende Stammliste: Übersichtlichere Liste unter obenstehendem Link: Bis zum Herzogtum 1 Friedrich (* um 960/965 bis spätestens 969; † nach Sommer 1027), 987 Graf im Riesgau, evtl. personengleich mit Friedrich, Graf im Pon- und Chiemgau (Sieghardinger) 1 Friedrich (* um 997/999; † um 1070/1075), 1027–1053 Pfalzgraf in Schwaben, 1030 Graf im Riesgau, ∞ (Adelheid), Tochter des Grafen Walter im Filsgau 1 Friedrich von Büren (* um 1020; † um 1053), ∞ Hildegard von Egisheim 1 (unsicher) Manegold der Ältere († 1094), 1070/75–1094 Pfalzgraf in Schwaben, vermutlich personengleich mit Manegold dem Älteren von Sigmaringen, ∞ Adelheid aus der Sippe der Adalberte bzw. Hupaldinger (Vorfahren der Grafen von Dillingen) 2 Adelheid (1094 bezeugt), ∞ I Otto, Edelfreier von den Fildern, ∞ II Berengar der Ältere von Stubersheim 3 Ludwig von Staufen, († wohl 1103), 1094–1103 Pfalzgraf in Schwaben und Mitgründer von St. Fides zu Schlettstadt, vermutlich personengleich mit Ludwig dem Älteren von Sigmaringen, ∞ Richinza von Spitzenberg, Tochter von Berthold I. von Zähringn 4 Otto († 1100), 1083/1084 Bischof von Straßburg, 1094 Mitgründer von St. Fides zu Schlettstadt 5 Friedrich I. von Staufen (* um 1050; † 1105), 1079 Herzog von Schwaben; ∞ 1086/1087 Agnes von Waiblingen (* 1072/1073; † 1143), stiftet Kloster Lorch → Nachkommen siehe unten 6 Konrad (1094 bezeugt) 7 Walter (1094 bezeugt) 2 Bertha ∞ Landolt, 992 Vogt im Kloster Reichenau (Stammeltern der Zähringer) 3 Sieghard (* um 970/975, † 16.05. nach 1016, gegen 1020), 987/1007/1016 Graf im Riesgau, evtl. personengleich mit Sieghard V., 1010/1020 Graf im Chiemgau (Sieghardinger) Vom Herzogtum zum Kaisertitel 1 Friedrich I. von Staufen (* um 1050; † 1105), 1079 Herzog von Schwaben; ∞ 1086/1087 Agnes von Waiblingen (* 1072/1073; † 1143), stiftet Kloster Lorch → Vorfahren siehe oben 1 Heilika († wohl nach 1110, begraben im Kloster Ensdorf) ∞ Friedrich III. von Lengenfeld († 3. April 1119), begraben in Ensdorf 2 Bertrada (Berta) (* um 1088/89; † nach 1120/vor 1142), ∞ I Adalbert von Ravenstein, Graf von Elchingen und Irrenberg, ∞ II Graf Heinrich von Aichelberg 3 Friedrich II. der Einäugige (* 1090; † 1147), Herzog von Schwaben 1105–1147, 1115 Reichsverweser, 1125 Thronkandidat, bestattet in Kloster Sankt Walburga (Walbourg); ∞ I um 1119/1121 Judith Welf (* um 1100; † 1130/31), ∞ II um 1132/1133 Agns von Saarbrücken 1 (I) Friedrich I. Barbarossa (* nach 1122; † 1190), 1146 Herzog von Schwaben, 1152 römisch-deutscher König, 1155 Kaiser, 1156 Graf von Burgund, 1178 König von Burgund, 1188 Kreuzfahrer; ∞ I 1147, geschieden 1153, Adela von Vohburg, Erbin des Eerlandes (Rapotonen); ∞ II 1156 Beatrix von Burgund (* 1146; † 1184), 1156 Erbin der Freigrafschaft Burgund, 1178 Königin von Burgund (Haus Burgund-Ivrea) → Nachkommen siehe unten 2 (I) Bertha (Judith) († 1194/1195), ∞ 1139 Herzog Matthäus I. von Lothringen († 1176) (Haus Châtenois) 3 (II) Judith (Jutta) († 1191), ∞ 1150 Ludwig II. der Eiserne († 1172), Landgraf von Thüringen 4 (II) Konrad (* 1134/36; † 1195), 1156 Pfalzgraf bei Rhein, Domvogt von Worms, Vogt von Kloster Lorsch; ∞ I NN von Sponheim († 1159/60); ∞ II Irmgard von Henneberg († 1197) 1 (I) Gottfried von Staufen († wohl 1187/1188); ∞ Agnes, die 1188 eine zweite Ehe einging 1 Friedrich von Staufen 2 Agnes († vor 10.3.1232) ∞ Rudolf II. von Habsburg[1] 2 (II) Friedrich († 3. September, vor 1189) 3 (II) Konrad († wohl 1186), begraben im Kloster Schönau 4 Agnes von Staufen († 1204), Erbin der Pfalzgrafschaft bei Rhein, ∞ 1193 Heinrich der Ältere († 1227), 1195–1212 Pfalzgraf bei Rhein, 1204 Vogt von Goslar, 1213 Herzog von Braunschweig-Lüneburg 5 (II) Liutgard († wohl nach 1155) 4 Hildegardis 5 Konrad III. (* 1093; † 1152), 1116/20 Herzog von Franken, 1127–1135 Gegenkönig, 1138 römisch-deutscher König; ∞ vor 1134 Gertrud von Sulzbach († 1146) 1 (I) Tochter ∞ Isjaslaw II. Mstislawitsch († 1154), 1140/54 Großfürst von Kiew (Rurikiden) 2 (I) Bertha von Hohenstaufen (* 1116; † nach 1148), ∞ Hermann III. († 1160), 1130–1160 Markgraf von Baden, 3 (I) Gertrud 4 (II) Heinrich-Berengar, 1147 Mitkönig, gekrönt 1147 5 (II) Friedrich IV. von Rothenburg (* 1144/1145; † 1167), 1152–1167 Herzog von Schwaben, erhält das Egerland; ∞ 1166 Gertrud von Sachsen (* 1154; † 1197) (Welfen) 6 (a) Sophia († nach 1135/1140), ∞ Konrad von Pfitzingen (1136/1141 bezeugt) 7 (a) Leopold 8 (a) Konstantin von Lochgarten, gründet 1144 Kloster Lochgarten 9 (a) Giselbert von Hotingen, 1144 Mitgründer von Kloster Lochgarten 1 Petrissa († 1160/1165); ∞ Adeldegen, 1156 bischöflich bambergischer Ministerialer 10 (a) Ludmilla von Langenberg, ∞ NN von Vellberg 6 Giselhildis (Gisela) 7 Heinrich († vor 1102) 8 Beatrix, gründet 1146 Kloster Michaelstein 9 Kunigunde (Kunizza) ∞ Herzog Heinrich 10 Sophia ∞ Graf Adalbert 11 Fides (Gertrud) (1136–1182 bezeugt), stiftet 1157 Kloster St. Theodor in Bamberg, ∞ Hermann von Stahleck († 1156), Graf von Bildhausen, Höchstadt und Stahleck, 1142/1143 Pfalzgraf von Lothringen. Die kaiserliche Familie 1 Friedrich I. Barbarossa (* nach 1122; † 1190), 1146 Herzog von Schwaben, 1152 römisch-deutscher König, 1155 Kaiser, 1156 Graf von Burgund, 1178 König von Burgund, 1188 Kreuzfahrer; ∞ I 1147, geschieden 1153, Adela von Vohburg, Erbin des Egerlndes (Rapotonen); ∞ II 1156 Beatrix von Burgund (* 1146; † 1184), 1156 Erbin der Freigrafschaft Burgund, 1178 Königin von Burgund (Haus Burgund-Ivrea) → Vorfahren siehe oben 1 (II) Beatrix (* 1160/1162; † vor 1174), begraben in Lorch 2 (II) Friedrich (* 16. Juli 1164 in Pavia; † 1191), 1167 Herzog von Schwaben, begraben in Lorch 3 (II) Heinrich VI. (* 1165; † 1197) 1169 römisch-deutscher König, 1191 Kaiser, 1194 König von Sizilien; ∞ 1186 Konstanze von Sizilien (* 1154; † 1198), 1195 Regentin von Sizilien, 1197 Königin 1 Friedrich II. (* 1194; † 1250), 1196 römisch-deutscher König (gewählt; 1212 und 1215 gekrönt), 1198 König von Sizilien, 1220 Kaiser, 1225 König von Jerusalem (1229 gekrönt), 1245 vom Papst abgesetzt; ∞ I 1209 Konstanze von Aragón (* 1179; † 122); ∞ II 1225 Jolande (Isabelle) de Brienne (* 1211; † 1228), 1225 Königin von Jerusalem; ∞ III confirmatio matrimonii in articulo mortis (Eheschließung auf dem Totenbett 1233/34 zur nachträglichen Legitimierung der gemeinsamen Kinder: legitimatio per matrimonium subsequens) Bianca Lancia († 1233/1234) (Haus Lancia); ∞ IV 1235 Isabella von England (* 1214; † 1241) (Haus Plantagenet) 1 (I) Heinrich (VII.) (* 1211; † 1242), 1212 König von Sizilien, Herzog von Schwaben, 1218 Rektor von Burgund, 1220 römisch-deutschen König (gewählt), 1222 römisch-deutschen König (gekrönt), 1228/35 selbstständig, 1235 gefangen und nach Süditalen gebracht; ∞ 1225 Margarete von Österreich († 1267), 1227 römisch-deutschen Königin 1 Heinrich († 1242/1245) 2 Friedrich († 1251) 2 (II) Tochter (* November 1226; † August 1227) 3 (II) Konrad IV. (* 1228; † 1254), 1237 römisch-deutscher König (nur gewählt) und Herzog von Schwaben; ∞ 1246 Elisabeth von Bayern (* 1227; † 1273) 1 Konrad(in) (* 1252; † enthauptet 1268), 1254–1268 Herzog von Schwaben, König von Jerusalem 2 Konradin (unehelich) (* wohl 1252; † gehängt 1269, ebenso wie seine unbekannte Mutter) 4 (III) Costanza (Anna) (* 1230/1232; † 1307), Nonne in Valencia; ∞ 1244 Johannes III. Dukas, 1222–1254 Kaiser von Nicäa († 1254) (Batatzes) 5 (III) Manfred (* 1232; † 1266), 1250 Fürst von Tarent, 1254 Regent, 1258 König von Sizilien und Apulien; ∞ I 1248/1249 Beatrice von Savoyen († vor 1258); ∞ II 1259 Helena Dukaina Angelina (* 1242; † 1271) 1 (I) Costanza (* 1249; † 1302), ∞ 1262 Peter III. der Große († 1285), 1276–1285 König von Aragón, Graf von Barcelona, 1282–1285 König von Sizilien 2 (II) Beatrice, 1266–1307 bezeugt, ∞ Manfred IV. († 1340), 1279 Markgraf von Saluzzo 3 (II) Friedrich († nach 2. Juni 1312) 4 (II) Heinrich (* wohl 1262; † 31. Oktober 1318 im Gefängnis) 5 (II) Enzio († vor 1301) 6 (II) Flordelis († nach 27. Februar 1297) 7 Beatrice (1284 bezeugt), unehelich, Mutter unbekannt, ∞ Ranieri della Gherardesca († 1325), Graf von Donoratico 6 (III) Violanta (* vor 1233, † nach Sommer 1264); ∞ 1245/46 Ricardo († nach 2. März) 1265 Graf von Caserta, 7 (IV) Margareta (* 1237; † 1270); ∞ 1254/1255 Albrecht der Entartete († 1315), Markgraf von Meißen, 1288–1307 Landgraf von Thüringen 8 Carlotus, 1242 Heinrich genannt (* 18. Februar 1238; † zwischen Dezember 1253 und Januar 1254) 9 Kind mit Initiale F, wohl Friedrich (* 1239/1240; † jung) 10 Kind (* kurz nach 1. Dezember 1241 in Foggia) 11 Friedrich von Pettorano, unehelich, die Mutter war die Tochter eines Grafen in Sizilien, flieht mit Frau und Kindern nach Spanien 12 Enzio († 1272), unehelich, Mutter: Adelheid, Richter von Torres, König von Sardinien; ∞ I 1238, geschieden 1246, Adelasia de Lacon-Gunale, 1236 Richterin von Torres; ∞ II 1247/48 NN von Enn (di Egna) 1 (II) Adelheid († nach 1301), ∞ I NN, ∞ II Reinald von Urslingen († 1300/1301) 2 Elena (1235–72 bezeugt), unehelich, Mutter: Frasca, ∞ Guelfo della Gherardesca († 1295), Graf von Donoratico 3 Maddalena († nach 7. März 1272), unehelich, Mutter unbekannt 4 Costanza († nach 7. März 1272), unehelich, Mutter unbekannt 5 Enrico († nach 10. Mai 1305), unehelich, Mutter unbekannt, – Maddalena, Costanza und Enrico waren Geschwister 13 Caterina da Marano († nach 1272), unehelich, Mutter unbekannt; ∞ I NN, ∞ II Jacopo del Caretto († 1268) Markgraf von Savona 14 Friedrich von Antiochia († 1256), unehelich, Mutter: Maria (Mathilde) von Antiochia, 1244 Generalvikar der Marken, 1246 Generalvikar der Toskana, Podestà von Florenz, ∞ vor 1239 Margherita del Poli († nach 1246/49) 1 Corrado de Antiochia († nach 1301), 1258 Graf von Loreto, 1267 Graf von Alba, Celano, Loreto und der Abruzzen, Generalvikar der Marken, ∞ 1258 vor 8. Juli Beatrice Lancia († nach 1268) Tochter des Markgrafen Galvano Lancia 1 Federico († 22. Juli 1305 in Palermo) 1 Corrado († wohl nach 1320) 2 Bartolomeo († 1311 in Palermo), 1305 Erzbischof von Palermo 3 Francesco († 1320 in Palermo), 1311 Erzbischof von Palermo 4 Costanza detta Antiochette, ∞ 30. September 1291 Bartolomeo I. della Scala († 7. oder 8. März 1304) Herr von Verona (Scaliger) 5 Imperatrice ∞ Federico della Scala († wohl 1349), Herr von Valpolicella 6 Giovanna († 29. Dezember 1351 in Verona), ∞ 1308 Cangrande I. della Scala († 22. Juli 1329 in Treviso), 1311 Herr von Verona, 1322 Herr von Belluno, 1329 Herr von Treviso, begraben in Santa Maria Antica in Verona (Scaliger) 7 Corrado († nach 1300) 2 Filippa († im Gefängnis 1273 vor 27. Oktober), ∞ 1258 Manfredo II. Marchese Maletta († nach 1282) 15 Salvaggia († 1244), unehelich, Mutter unbekannt, ∞ 1238 Ezzelino da Romano († 1259), Podestà von Verona 16 Riccardo († 1249), unehelich, Mutter unbekannt, Graf von Chieti, Generalvikar der Mark Ancona, Romagna und des Herzogtums Spoleto 17 Blanchefleur († 20. Juni 1279 in Montargis), unehelich, Mutter unbekannt, Dominikanerin in Montargis, begraben daselbst 18 Margherita de Suevia († 1297/98), unehelich, Mutter unbekannt; ∞ Tommaso d'Aquino († 15. März 1279) Graf von Acerra, begraben in Santa Maria delle Monache in Capua 19 Gerardo († vor 1255), unehelich, Mutter unbekannt 4 (II) Konrad (Friedrich V.) (* 1167; † 1191), 1170 als Friedrich V. Herzog von Schwaben 5 (II) Tochter (* wohl Oktober/November 1168; † Ende 1184) 6 (II) Otto I. (* 1170; † 1200), 1189–1200 Pfalzgraf von Burgund; ∞ um 1190 Margarete von Blois (* 1170; † 1230), 1202–1208 Pfalzgräfin von Burgund, 1218 Gräfin von Blois und Châteaudun 1 Johanna († 1205/1206), wohl in St. Etienne in Besançon begraben 2 Beatrix († 7. Mai 1231), Erbin der Pfalzgrafschaft Burgund; ∞ 1208 Otto I. von Andechs († 1234), 1205 Herzog von Meranien, 1211 als Otto II. Pfalzgraf von Burgund, 1228/1230 Markgraf von Istrien 3 Hugo (1203 bezeugt), unehelich 7 (II) Konrad (* 1172; † 1196), Herr von Weißenburg und Eger, 1189–1191 Herzog von Rothenburg, 1191–1196 Herzog von Schwaben 8 (II) Rainald (* wohl Oktober/November 1173; † jung), begraben in Lorch 9 (II) Wilhelm (* wohl Juni/Juli 1176; † jung), begraben in Lorch 10 (II) Philipp von Schwaben (* 1177; † ermordet 1208), 1189/1190 Propst von St. Marien in Aachen, 1190/93 Elekt von Würzburg, 1195 Herzog von Tuscien, 1196 Herzog von Schwaben, 1196 zum römisch-deutschen König gewählt, 1198 gekrönt; ∞ 1197 Iree von Byzanz (* 1181; † 1208) 1 Maria (* März/April 1196; † vor 1235); ∞ vor 22. August 1215 Heinrich II. († 1248), Herzog von Niederlothringen und Brabant 2 Rainald († jung), begraben in Lorch 3 Beatrix (* 1198; † 1212), ∞ 1212 Otto IV. († 1218), 1198 römisch-deutscher König, 1209 Kaiser (Welfen) 4 Kunigunde (* 1202; † 1248), ∞ 1228 Wenzel I. († 1253), 1230 König von Böhmen (Přemysliden) 5 Beatrix (Elisabeth) (* 1205; † 1235); ∞ 1219 Ferdinand III. († 1252), 1217 König von Kastilien 6 Sohn, wohl Friedrich (* 1206; † jung), begraben in Lorch 7 Beatrix posthuma (* und † 20/27. August 1208 auf der Burg Hohenstaufen), begraben in Lorch 11 (II) Agnes († 8. Oktober 1184), begraben im Dom zu Speyer Literatur • Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln, I.1 (2005) darin benutzt: • Luzian Pfleger: Die Benediktinerabtei St. Walburg im Heiligen Forst. In: Archiv für Elsässische Kunstgeschichte VI, Straßburg 1931. • Erwin Rücknagel: Die Ehescheidung Friedrich Barbarossas In: Kritische Beiträge zur Geschichte des Mittelalters. Festschrift für Robert Holtzmann zum 60. Geburtstag, Berlin 1933. • Ruth Gerstner: Die Geschichte der lothringischen und rheinischen Pfalzgrafschaft. Bonn 1941 (Rheinisches Archiv 40). • Ernst Klebel: Zur Abstammung der Hohenstaufer. In: ZGO 102 (Neue Folge 63), 1954. • Jean Yves Mariotte: Le comté de Bourgogne sous le Hohenstaufen 1156-1208. Paris 1963. • Heinz Bühler: Schwäbische Pfalzgrafen, frühe Staufer und ihre Sippengenossen. In: Jahrbuch des historischen Vereins Dillingen LXXVI, 1975 • Elisabeth Grünenwald: Das älteste Lehenbuch der Grafschaft Öttingen. Öttingen 1975. • Erwin Assmann: Friedrich Barbarossas Kinder. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 33, 1977. • Heinz Bühler: Zur Geschichte der frühen Staufer. Herkunft und sozialer Rang und unbekannte Staufer. Göppingen 1977 (Hohenstaufen. Veröffentlichungen des Geschichts- und Altertumsvereins Göppingen 10). • Hansmartin Decker-Hauff: Das Staufische Haus. In: Die Zeit der Staufer, Geschichte – Kunst – Kultur. Katalog der Ausstellung. Band III, Stuttgart 1977. • Horst Gaiser: Orta de stemmate Regali Friderici. In: ZGO 140, (Neue Folge 91) 1980 • L. L. Brook, F. C. Casula e.a (Hrsg.): Genealogie medievali di Sardegna. Cagliari-Sassari 1984. • Heinrich Wagner: Regesten des Zisterzienserklosters Bildhausen. Würzburg 1987. • Jan Paul Niederkorn: Der Übergang des Egerlandes an die Staufer. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 54, 1991 • Odilo Engels: Die Staufer. Stuttgart 2005. Nachweise 1 Hermann Schreibmüller: Burg und Herrschaft Stauf in der Pfalz, Band 1: bis 1263, Kaiserslautern: Thieme, 1913. S. 34 (dilibri.de) | von Riesgau, Friedrich (I7263)
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| 35695 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Staufer#Bis_zum_Herzogtum 1 Friedrich (* um 960/965 bis spätestens 969; † nach Sommer 1027), 987 Graf im Riesgau, evtl. personengleich mit Friedrich, Graf im Pon- und Chiemgau (Sieghardinger) 1 Friedrich (* um 997/999; † um 1070/1075), 1027–1053 Pfalzgraf in Schwaben, 1030 Graf im Riesgau, ∞ (Adelheid), Tochter des Grafen Walter im Filsgau 1 Friedrich von Büren (* um 1020; † um 1053), ∞ Hildegard von Egisheim 1 (unsicher) Manegold der Ältere († 1094), 1070/75–1094 Pfalzgraf in Schwaben, vermutlich personengleich mit Manegold dem Älteren von Sigmaringen, ∞ Adelheid aus der Sippe der Adalberte bzw. Hupaldinger (Vorfahren der Grafen von Dillingen) 2 Adelheid (1094 bezeugt), ∞ I Otto, Edelfreier von den Fildern, ∞ II Berengar der Ältere von Stubersheim 3 Ludwig von Staufen, († wohl 1103), 1094–1103 Pfalzgraf in Schwaben und Mitgründer von St. Fides zu Schlettstadt, vermutlich personengleich mit Ludwig dem Älteren von Sigmaringen, ∞ Richinza von Spitzenberg, Tochter von Berthold I. von Zähringn 4 Otto († 1100), 1083/1084 Bischof von Straßburg, 1094 Mitgründer von St. Fides zu Schlettstadt 5 Friedrich I. von Staufen (* um 1050; † 1105), 1079 Herzog von Schwaben; ∞ 1086/1087 Agnes von Waiblingen (* 1072/1073; † 1143), stiftet Kloster Lorch → Nachkommen siehe unten 6 Konrad (1094 bezeugt) 7 Walter (1094 bezeugt) 2 Bertha ∞ Landolt, 992 Vogt im Kloster Reichenau (Stammeltern der Zähringer) 3 Sieghard (* um 970/975, † 16.05. nach 1016, gegen 1020), 987/1007/1016 Graf im Riesgau, evtl. personengleich mit Sieghard V., 1010/1020 Graf im Chiemgau (Sieghardinger) Ganze Stammliste unter obenstehenem Link.. | von Büren, Bertha (Berchta) (I578)
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| 35696 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Wigeriche Mehr Infos unter obenstehendem Link.. Die Herzöge von Lothringen 1 Odoacar, 893 Graf im Bliesgau, 898 Parteigänger von König Karl dem Einfältigen, 901–902 Graf im Ardennergau 1 ?[1] Friedrich, † 23. Oktober 942 in Trier, Propst von Gorze, vor 933 Abt von Sankt Hubert in den Ardennen, begraben in Trier 2 ? Wigerich, 899 bezeugt, † vor 919, 909 Graf im Bidgau, 19. Januar 916 Pfalzgraf von Lothringen, begraben in der Abtei Hastière; ∞ 907/909 Kunigunde († nach 923, Enkelin von König Ludwig dem Stammler, sie heiratete in zweiter Ehe 916/919 Ricwin, Graf von Verdun, 918 Laienabt von Saint-Pierre-aux-Nonnains in Metz und Moyenmoutier, ermordet 923; Giselbert, Herzog von Lothringen, war ihr Halbbruder oder ihr dritter Ehemann[2]) 1 Adalbero, † 23. Februar oder 26. April 962, 929–962 Bischof von Metz, begraben in Sankt Arnulf in Metz 2 Gozelin, † zwischen 12. Oktober 942 und 16. Februar 943, Graf; ∞ Uda von Metz, † 9. April nach 963, Tochter von Gerhard, Graf von Metz (Matfriede) 1 Reginger, 943/965 bezeugt, Graf 1 Bardo, 985 bezeugt 1 Sohn, 985 Geisel 2 Adalbero (Ascelin), † 1031, 977/1031 Bischof von Laon 3 Gozelo, 965/um 1028 bezeugt, Graf im Ardennergau 1 Kunigunde, 1028 bezeugt 2 Heinrich, 950/963 bezeugt, † 6. Oktober…, Graf von Arlon 3 Gottfried der Gefangene, † nach 3. September 995, 959 Graf im Bidgau, 963/985 Graf von Verdun, begraben in St. Peter in Gent; ∞ um 963 Mathilde von Sachsen, Tochter von Hermann Billung, Markgraf und Herzog in Sachsen (Billunger), Witwe des Grfen Balduin III. von Flandern († 988), begraben in St. Peter in Gent 1 Adalbero, † 18. April 988 in Italien, 984–988 Bischof von Verdun, begraben in der Kathedrale von Verdun 2 Friedrich, † 6. Januar 1022 in der Abtei Saint-Vanne de Verdun, Graf von Verdun, 997 Mönch in Saint-Vanne in Verdun 3 Hermann von Eenham, † 28. Mai 1029, Graf von Verdun, 1017 Graf im Eifelgau und in Westfalen, begraben in Saint-Vanne in Verdun; ∞ Mathilde, begraben in Saint-Vanne in Verdun – Nachkommen: die Grafen von Cappenberg, Calvelage und Ravensberg 4 Gottfried II., † 26. September 1023, 1012 Herzog von Niederlothringen, begraben in Saint-Vanne in Verdun 5 Gozelo I., † 19. April 1044, Markgraf von Antwerpen, 1023 Herzog, 1033 Herzog von Oberlothringen, 1028 Graf in den Ardennen, begraben in Münsterbilsen; ∞ NN 1 Gottfried III. der Bärtige, † 30. Dezember 1069 in Verdun, 1026 Graf von Verdun, 1044/46 Herzog von Oberlothringen, abgesetzt, 1056 Graf von Tusculum, 1065/69 Herzog von Niederlothringen, bestattet in Saint-Vanne in Verdun;∞ I Uda, begrabenin Münsterbilsen; ∞ II Frühjahr 1054 Beatrix von Lothringen, * wohl 1017, † 18. April 1076, Tochter von Friedrich II., Herzog von Oberlothringen, Witwe von Bonifatius von Canossa, Markgraf von Tuscien, gründet Kloster Frassinoro, bestattet im Dom zu Pisa (siehe unten) 1 Gottfried IV. der Bucklige, † ermordet 26. Februar 1076 bei Vlaardingen, 1069 Herzog von Niederlothringen, bestattet in der Kathedrale von Verdun; ∞ November 1069 Mathilde, * wohl 1046, † 24. Juli 1115 in Bondeno di Roncore, Herrin von Canoss, Gräfin von Tuscien etc., bestattet in San Benedetto in Polirone, Erbtochter von Bonifatius, Herr von Canossa, Herzog von Tuscien etc., sie heiratete in zweiter Ehe um 1089, getrennt 1095, Welf IV., Herzog von Bayern, † 1119 (Welfen) 1 Beatrix, * und † 1071 2 Sohn, † 1046/47 als Geisel 3 Ida die Heilige, † 13. August 1113; ∞ Eustach II. Graf von Boulogne, † 1070/82 – Ida und Eustach sind die Eltern von Gottfried von Bouillon 4 Wiltrudis, 1074 bezeugt, † 1093; ∞ Adalbert II., 1075 Graf von Calw, † 22. September 1099 als Mönch im Kloster Hirsau 2 Mathilde, † ermordet von ihrem Ehemann 17. August 1060 auf der Burg Cochem; ∞ I Sigebodo, Sohn von Rikwin, Graf von Saintois, und Mechtild, Onkel von Odo Bischof von Toul; ∞ II Heinrich Furiosus, 1064 Pfalzgraf von Lothringen, 1065/78 Grafm Ruhrgau, † 20. September 1085 (Ezzonen) 3 Gotzelo II., † 1046 vor 22. Mai, 1044 Herzog von Niederlothringen 4 Friedrich, † 29. März 1058, 1051 Archidiakon in Lüttich, 1051 päpstlicher Kanzler und Bibliothekar, 1057 Abt von Monte Cassino und Kardinal, 2. August 1057 Papst Stephan IX., bestattet in Santa Reparata in Florenz 5 Oda, † 23. Oktober…; ∞ Lambert II. Graf von Löwen, † nach 21. September 1062, begraben in Nivelles 6 Regelindis, † nach 1067; ∞ Albert II., Graf von Namur 1031, † 1053/64 (Haus Namur) 6 Tochter; ∞ Godizo, Graf von Aspel und Heimbach, † 1015 7 Irmgard, † 1042; ∞ Otto von Hammerstein Graf in der Wetterau und im Engersgau, 1002 bezeugt, † wohl 5. Juni 1036, (Konradiner) (Hammersteiner Ehe) 8 Ermentrude, † 7. März nach 1010, ∞ Arnold I., seigneur de Florennes, 981 bezeugt, † 22. Oktober 1002/1010 9 ? Gerberga ∞ Folmar I., Graf im Bliesgau 999/1026 bezeugt 10 Regilla (Reginlind), † 1. Februar 1050, ermordet, Filiation nicht gesichert, ∞ Graf Arnold II. von Wels-Lambach, † vor 1056, Markgraf der Kärntner Mark 4 Adalbero, 963 bezeugt, † 23. Januar 989, Erzbischof von Reims 969–989 3 Liutgarde, 960 bezeugt; ∞ I Adalbert, Graf (wohl Graf von Metz) , X 944 (Matfriede); ∞ II Eberhard IV. Graf im Nordgau, † 18. Dezember 972-973 (Etichonen) 4 Friedrich I., 939 bezeugt, † 18. Mai 978, 942 Dux Lotharingiae, 962/966 Dux Lotharensium, 959/978 Herzog von Oberlothringen; ∞ 954 Beatrix, † 23. September nach 978, Tochter von Hugo der Große „Duc Francorum“ (Robertiner) 1 Heinrich, 957/72 bezeugt, † vor 978 2 Adalbero, 962 bezeugt, † 14. Dezember 1005, 984 Bischof von Verdun, 984/1005 Bischof von Metz, als solcher ab 999 auch Herr von Saarbrücken, stiftet die Abtei Saint-Symphorien in Metz, dort auch bestattet 3 Dietrich I., 972 bezeugt, † 11. April 1027–1033, 978 Herzog von Oberlothringen, seigneur d‘Amance; ∞ Richilde, wohl Tochter von Folmar I., Graf von Metz und Graf im Bliesgau 1 Friedrich II., † 1026, 1019 Herzog von Oberlothringen; ∞ Mathilde von Schwaben, * wohl 988, † 29. Juli 1031/32, Tochter von Hermann II., Herzog von Schwaben (Konradiner), Witwe von Konrad I., Herzog von Kärnten (Salier), heiratete in dritterhe Esiko Graf von Ballenstedt († 1059/60) (Askanier) 1 Friedrich III.,† 22. Mai 1033, vor 1033 Herzog von Oberlothringen 2 Sophia, † 21. Januar 1093, als Witwe Gräfin von Mousson, in Amance, Bar und Saargemünd, Vögtin von Saint-Mihiel; ∞ 1038 Ludwig von Mousson, Graf, castellanus von Mömpelgard, Altkirch und Pfirt, † 1073/76. 3 Beatrix, † 18. Januar 1076, 1054/56 und 1070 Regentin in Tuscien, gründet Kloster Frassinoro, bestattet im Dom zu Pisa; ∞ I um 1037 Bonifatius, Herr von Canossa, Markgraf von Tuscien, † ermordet 6. Mai 1052; ∞ II Frühjahr 1054 Gottfried III.er Bärtige, 1026 Graf von Verdun, 1044/46 Herzog von Oberlothringen, 1065/69 Herzog von Niederlothringen, † 30. Dezember 1069 in Verdun, bestattet in Saint-Vanne in Verdun (siehe oben) 2 Adalbero, † 24. März vor 1014, geistlich 3 Adelheid; ∞ Walram, Graf von Arlon, † vor 1032 5 Giselbert, † wohl vor 965, Graf, vor 939, 943, 949 und 963 Graf in den Ardennen, ∞ Hedwig, 965 bezeugt 1 Gottfried, 938/965 bezeugt 6 Siegfried d. Ä, 950 bezeugt, † wohl 28. Oktober 998, Graf, 981 Vogt von St. Maximin in Trier, 997 Vogt von Echternach, begraben in St. Maximin in Trier; ∞ Hedwig, 964 bezeugt, † 13. Dezember nach 993 1 Siegfried d J., * um 960/65, † 15. August vor 998 – Nachkommen siehe unten (Die Grafen von Luxemburg) | von Aachen, Liutgarde (I1876)
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| 35697 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Wigeriche Die Liste enthält die detaillierte Stammliste der Wigeriche. Gemeint sind damit die Herzöge von Ober- und Niederlothringen, sowie die Seitenlinie der Grafen von Luxemburg. Für die Grafen und Fürsten von Salm siehe Stammliste des Hauses Salm. Die Herzöge von Lothringen 1 Odoacar, 893 Graf im Bliesgau, 898 Parteigänger von König Karl dem Einfältigen, 901–902 Graf im Ardennergau 1 ?[1] Friedrich, † 23. Oktober 942 in Trier, Propst von Gorze, vor 933 Abt von Sankt Hubert in den Ardennen, begraben in Trier 2 ? Wigerich, 899 bezeugt, † vor 919, 909 Graf im Bidgau, 19. Januar 916 Pfalzgraf von Lothringen, begraben in der Abtei Hastière; ∞ 907/909 Kunigunde († nach 923, Enkelin von König Ludwig dem Stammler, sie heiratete in zweiter Ehe 916/919 Ricwin, Graf von Verdun, 918 Laienabt von Saint-Pierre-aux-Nonnains in Metz und Moyenmoutier, ermordet 923; Giselbert, Herzog von Lothringen, war ihr Halbbruder oder ihr dritter Ehemann[2]) 1 Adalbero, † 23. Februar oder 26. April 962, 929–962 Bischof von Metz, begraben in Sankt Arnulf in Metz 2 Gozelin, † zwischen 12. Oktober 942 und 16. Februar 943, Graf; ∞ Uda von Metz, † 9. April nach 963, Tochter von Gerhard, Graf von Metz (Matfriede) 1 Reginger, 943/965 bezeugt, Graf 1 Bardo, 985 bezeugt 1 Sohn, 985 Geisel 2 Adalbero (Ascelin), † 1031, 977/1031 Bischof von Laon 3 Gozelo, 965/um 1028 bezeugt, Graf im Ardennergau 1 Kunigunde, 1028 bezeugt 2 Heinrich, 950/963 bezeugt, † 6. Oktober…, Graf von Arlon 3 Gottfried der Gefangene, † nach 3. September 995, 959 Graf im Bidgau, 963/985 Graf von Verdun, begraben in St. Peter in Gent; ∞ um 963 Mathilde von Sachsen, Tochter von Hermann Billung, Markgraf und Herzog in Sachsen (Billunger), Witwe des Grfen Balduin III. von Flandern († 988), begraben in St. Peter in Gent 1 Adalbero, † 18. April 988 in Italien, 984–988 Bischof von Verdun, begraben in der Kathedrale von Verdun 2 Friedrich, † 6. Januar 1022 in der Abtei Saint-Vanne de Verdun, Graf von Verdun, 997 Mönch in Saint-Vanne in Verdun 3 Hermann von Eenham, † 28. Mai 1029, Graf von Verdun, 1017 Graf im Eifelgau und in Westfalen, begraben in Saint-Vanne in Verdun; ∞ Mathilde, begraben in Saint-Vanne in Verdun – Nachkommen: die Grafen von Cappenberg, Calvelage und Ravensberg 4 Gottfried II., † 26. September 1023, 1012 Herzog von Niederlothringen, begraben in Saint-Vanne in Verdun 5 Gozelo I., † 19. April 1044, Markgraf von Antwerpen, 1023 Herzog, 1033 Herzog von Oberlothringen, 1028 Graf in den Ardennen, begraben in Münsterbilsen; ∞ NN 1 Gottfried III. der Bärtige, † 30. Dezember 1069 in Verdun, 1026 Graf von Verdun, 1044/46 Herzog von Oberlothringen, abgesetzt, 1056 Graf von Tusculum, 1065/69 Herzog von Niederlothringen, bestattet in Saint-Vanne in Verdun;∞ I Uda, begrabenin Münsterbilsen; ∞ II Frühjahr 1054 Beatrix von Lothringen, * wohl 1017, † 18. April 1076, Tochter von Friedrich II., Herzog von Oberlothringen, Witwe von Bonifatius von Canossa, Markgraf von Tuscien, gründet Kloster Frassinoro, bestattet im Dom zu Pisa (siehe unten) 1 Gottfried IV. der Bucklige, † ermordet 26. Februar 1076 bei Vlaardingen, 1069 Herzog von Niederlothringen, bestattet in der Kathedrale von Verdun; ∞ November 1069 Mathilde, * wohl 1046, † 24. Juli 1115 in Bondeno di Roncore, Herrin von Canoss, Gräfin von Tuscien etc., bestattet in San Benedetto in Polirone, Erbtochter von Bonifatius, Herr von Canossa, Herzog von Tuscien etc., sie heiratete in zweiter Ehe um 1089, getrennt 1095, Welf IV., Herzog von Bayern, † 1119 (Welfen) 1 Beatrix, * und † 1071 2 Sohn, † 1046/47 als Geisel 3 Ida die Heilige, † 13. August 1113; ∞ Eustach II. Graf von Boulogne, † 1070/82 – Ida und Eustach sind die Eltern von Gottfried von Bouillon 4 Wiltrudis, 1074 bezeugt, † 1093; ∞ Adalbert II., 1075 Graf von Calw, † 22. September 1099 als Mönch im Kloster Hirsau 2 Mathilde, † ermordet von ihrem Ehemann 17. August 1060 auf der Burg Cochem; ∞ I Sigebodo, Sohn von Rikwin, Graf von Saintois, und Mechtild, Onkel von Odo Bischof von Toul; ∞ II Heinrich Furiosus, 1064 Pfalzgraf von Lothringen, 1065/78 Grafm Ruhrgau, † 20. September 1085 (Ezzonen) 3 Gotzelo II., † 1046 vor 22. Mai, 1044 Herzog von Niederlothringen 4 Friedrich, † 29. März 1058, 1051 Archidiakon in Lüttich, 1051 päpstlicher Kanzler und Bibliothekar, 1057 Abt von Monte Cassino und Kardinal, 2. August 1057 Papst Stephan IX., bestattet in Santa Reparata in Florenz 5 Oda, † 23. Oktober…; ∞ Lambert II. Graf von Löwen, † nach 21. September 1062, begraben in Nivelles 6 Regelindis, † nach 1067; ∞ Albert II., Graf von Namur 1031, † 1053/64 (Haus Namur) 6 Tochter; ∞ Godizo, Graf von Aspel und Heimbach, † 1015 7 Irmgard, † 1042; ∞ Otto von Hammerstein Graf in der Wetterau und im Engersgau, 1002 bezeugt, † wohl 5. Juni 1036, (Konradiner) (Hammersteiner Ehe) 8 Ermentrude, † 7. März nach 1010, ∞ Arnold I., seigneur de Florennes, 981 bezeugt, † 22. Oktober 1002/1010 9 ? Gerberga ∞ Folmar I., Graf im Bliesgau 999/1026 bezeugt 10 Regilla (Reginlind), † 1. Februar 1050, ermordet, Filiation nicht gesichert, ∞ Graf Arnold II. von Wels-Lambach, † vor 1056, Markgraf der Kärntner Mark 4 Adalbero, 963 bezeugt, † 23. Januar 989, Erzbischof von Reims 969–989 3 Liutgarde, 960 bezeugt; ∞ I Adalbert, Graf (wohl Graf von Metz) , X 944 (Matfriede); ∞ II Eberhard IV. Graf im Nordgau, † 18. Dezember 972-973 (Etichonen) 4 Friedrich I., 939 bezeugt, † 18. Mai 978, 942 Dux Lotharingiae, 962/966 Dux Lotharensium, 959/978 Herzog von Oberlothringen; ∞ 954 Beatrix, † 23. September nach 978, Tochter von Hugo der Große „Duc Francorum“ (Robertiner) 1 Heinrich, 957/72 bezeugt, † vor 978 2 Adalbero, 962 bezeugt, † 14. Dezember 1005, 984 Bischof von Verdun, 984/1005 Bischof von Metz, als solcher ab 999 auch Herr von Saarbrücken, stiftet die Abtei Saint-Symphorien in Metz, dort auch bestattet 3 Dietrich I., 972 bezeugt, † 11. April 1027–1033, 978 Herzog von Oberlothringen, seigneur d‘Amance; ∞ Richilde, wohl Tochter von Folmar I., Graf von Metz und Graf im Bliesgau 1 Friedrich II., † 1026, 1019 Herzog von Oberlothringen; ∞ Mathilde von Schwaben, * wohl 988, † 29. Juli 1031/32, Tochter von Hermann II., Herzog von Schwaben (Konradiner), Witwe von Konrad I., Herzog von Kärnten (Salier), heiratete in dritterhe Esiko Graf von Ballenstedt († 1059/60) (Askanier) 1 Friedrich III.,† 22. Mai 1033, vor 1033 Herzog von Oberlothringen 2 Sophia, † 21. Januar 1093, als Witwe Gräfin von Mousson, in Amance, Bar und Saargemünd, Vögtin von Saint-Mihiel; ∞ 1038 Ludwig von Mousson, Graf, castellanus von Mömpelgard, Altkirch und Pfirt, † 1073/76. 3 Beatrix, † 18. Januar 1076, 1054/56 und 1070 Regentin in Tuscien, gründet Kloster Frassinoro, bestattet im Dom zu Pisa; ∞ I um 1037 Bonifatius, Herr von Canossa, Markgraf von Tuscien, † ermordet 6. Mai 1052; ∞ II Frühjahr 1054 Gottfried III.er Bärtige, 1026 Graf von Verdun, 1044/46 Herzog von Oberlothringen, 1065/69 Herzog von Niederlothringen, † 30. Dezember 1069 in Verdun, bestattet in Saint-Vanne in Verdun (siehe oben) 2 Adalbero, † 24. März vor 1014, geistlich 3 Adelheid; ∞ Walram, Graf von Arlon, † vor 1032 5 Giselbert, † wohl vor 965, Graf, vor 939, 943, 949 und 963 Graf in den Ardennen, ∞ Hedwig, 965 bezeugt 1 Gottfried, 938/965 bezeugt 6 Siegfried d. Ä, 950 bezeugt, † wohl 28. Oktober 998, Graf, 981 Vogt von St. Maximin in Trier, 997 Vogt von Echternach, begraben in St. Maximin in Trier; ∞ Hedwig, 964 bezeugt, † 13. Dezember nach 993 1 Siegfried d J., * um 960/65, † 15. August vor 998 – Nachkommen siehe unten (Die Grafen von Luxemburg) Bemerkungen • Werden oft irrtümlich als Kinder von Wigerich angesehen: Liutgard (∞ Adalbert, Graf von Metz †944; ∞ Eberhard, Graf im Nordgau †966) und ihr Bruder Heinrich. Es sind aber Kinder eines Wigerich, Sohn von Roric, bezeugt im Gebiet von Graf Wigerch (Quelle: UBMR). Die Grafen von Luxemburg 1 Siegfried d J., * um 960/65, † 15. August vor 998 – Vorfahren siehe oben 1 Heinrich I., 964 bezeugt, † 27. Februar 1026, Graf in den Ardennen, 996 Vogt von St. Maximin in Trier, 1004–1009 und 1017–1024 Herzog von Bayern, gründet Stift Osterhofen 2 Siegfried, 985 bezeugt - vielleicht Stammvater der Grafen von Northeim (siehe dort) 3 Giselbert, Graf im Moselgau 996, † 18. Mai 1004 bei Pavia 4 Friedrich, † 6. Oktober 1019, Graf im Moselgau, Vogt von Stablo und Malmedy; ∞ NN, † nach 985, Erbin von Gleiberg, Tochter von Heribert, Graf im Kinziggau, Pfalzgraf (Konradiner) 1 Heinrich II., † 14. Oktober 1047, Graf, Vogt von St. Maximin in Trier und Echternach, 1042/47 Herzog von Bayern, begraben in Sankt Maximin in Trier 2 Friedrich II., 1033 bezeugt, † 28. August 1065, 1046 Herzog von Niederlothringen, Vogt von Stablo und Malmedy, Herr von Saarbrücken (als Reichslehen)[3], in Stablo begraben; ∞ I Gerberga von Boulogne, † vor 1059, Tochter von Eustach I., Grafon Boulogne; ∞ II Ida von Sachsen, † 31. Juli 1102, Erbin von La Roche (Ardennen), Tochter von Bernhard II., Herzog von Sachsen, und Eilika von Schweinfurt (Billunger), heiratete in zweiter Ehe 1065/66 Albert III., 1063/64 Graf von Namur, 1035 bezeugt, † 22. Juni 1102 1 (I) Judith; ∞ Walram II. Graf von Arlon 3 Adalbero, † 13. November 1072, 1047–1072 Bischof von Metz, gründet 1070 das Stift Saint-Sauveur in Metz, dort auch begraben, 1065 Bestätigung der Lehnsherrschaft über die Burg Saarbrücken durch Heinrich IV.[3][4] 4 Giselbert, 1030 bezeugt, † 14. August 1056/59, 1036 Graf von Salm, 1047 Graf von Luxemburg, wohl von Longwy, Vogt von St. Maximin in Trier und Echternach; ∞ NN 1 Konrad I., † 8. August 1086 im Heiligen Land, 1083 Graf von Luxemburg, Vogt von St. Maximin in Trier und Stablo, stiftet 1083 die Münsterabtei in Luxemburg, dort auch begraben; ∞ kurz vor 1075 Clementia von Poitou, † nach 1129, Tochter von Gullaume l’Aigret, Graf von Poitou und Herzog von Aquitanien (Ramnulfiden) Gräfin von Gleiberg, gründet 1129 Kloster Schiffenberg bei Gießen, heiratete in zweiter Ehe Gerhard I. Flaminius, 1096 Graf von Geldern, † 1123/38 1 Heinrich III., † nach 12. April 1095, 1086 Graf von Luxemburg, 1095 Vogt von Echternach 2 Rudolf, 1075/99 Abt von Saint-Vanne in Verdun 3 Konrad, Graf 1080 4 Wilhelm, † 17. Juni 1129/23. April 1131, 1098 Graf von Luxemburg, 1096 Vogt von Echternach; ∞ Liutgard von Beichlingen, Tochter von Graf Kuno und Kunigunde von Orlamünde 1 Konrad II., † 1136, Graf von Luxemburg 1123, ∞ vor 1134 Ermengarde von Zutphen, Erbin von Zutphen, Tochter von Otto II. dem Reichen, Witwe von Gerhard von Wassenberg 1 Otto, Graf von Gleiberg 1141/62 2 Liutgarde, † vor 1170; ∞ Henri II., Graf von Grandpré 1151, † 1188/90 3 Wilhelm, Graf von Gleiberg 1131/58; ∞ Salome von Isenburg, um 1155 bezeugt 1 Wilhelm, wohl 1148-um 1155 bezeugt 2 Mechtild, † 12. Januar nach 1203, Gräfin von Gießen um 1155; ∞ vor 30. August 1181 Rudolf, Pfalzgraf von Tübingen, 1175/1218 bezeugt, gründet 1180 Kloster Bebenhausen, † 1219 nach dem 1. April 5 Ermesinde, † 1141, 1136 Gräfin von Longwy, ∞ I Albert I. von Egisheim, 1089 Graf von Dagsburg, 1096 Graf von Moha, † 24. August 1098 (Etichonen); ∞ II um 1109 Gottfried I., Graf von Namur 1080, † 19. August 1139 – Nachkommen siehe: Haus Namur 6 Mathilde; ∞ Gottfried III., Graf im Bliesgau 1075/98 2 Adalbero, † 1097 in Antiochia, primicerius in Metz 3 Hermann, X 28. September 1088, Graf von Salm, 1081 deutscher Gegenkönig, bestattet in Metz – Nachkommen: das Haus Salm, siehe Stammliste des Hauses Salm 4 Judith/Jutta; ∞ NN, Graf von Limburg, wohl Udo, wohl 1061 bezeugt (vielleicht identisch mit Walram II. von Arlon, siehe dort) 5 Tochter NN ∞ NN – Eltern von Dietrich II. von Ammensleben 1 Tochter; ∞ Kuno Graf von Oltingen 1080-86/89 5 Dietrich, 1012/57 bezeugt 1 Dietrich, 1059 bezeugt, † 1075, Graf, Vogt, wohl von Sankt Maximin in Trier, 2 Heinrich II. von Laach, 1058 bezeugt, † 12. April 1095, 1085 Pfalzgraf von Lothringen, 1093 Stifter des Klosters Laach; ∞ Adelheid von Weimar, † 25. März 1100, Erbin von Orlamünde, Witwe von Adalbert II., Graf von Ballenstedt (Askanier), undermann II., Pfalzgraf von Lothringen (Ezzonen), Tochter von Otto I., Graf von Weimar 3 Poppo, 1092/1103 Bischof von Metz 4 Gerhard I., † 1096, Graf von Hochstaden 1 Gerhard II., * vor 1096, † um 1140, Graf von Hochstaden, Stifter der Abtei Hamborn, schenkte 1139 die Nordhälfte des Laacher Sees mit Wassenach an das Kloster Laach 5 Hermann III. von Hochstaden, * um 1055; † 21. November 1099, Erzbischof des Erzbistums Köln, begraben im Siegburger Kloster 6 Hermann I. von Gleiberg, 1045/75 bezeugt 1 Hermann II. von Gleiberg, 7 Otgiva, † 21. Februar 1036, begraben in Sankt Peter in Gent; ∞ um 1012 Balduin IV., 987 Graf von Flandern, † 30. Mai 1035 8 Gisela, 1056/58 bezeugt; ∞ Rudolf von Aalst, 1031-34/52 bezeugt 9 Imiza, † nach 2. August 1055; ∞ Welf II., † 1030, Graf von Altdorf (Welfen) 10 Uda, 1050/1100 bezeugt, geistlich in Remiremont, dann Äbtissin von Saint-Rémy in Lunéville 5 Dietrich, † 2. Mai 1047, 1006/47 Bischof von Metz, 6 Adalbero, 1036 bezeugt, † nach 1037, Propst von St. Paulin, 1008/16 Elekt von Trier 7 Liutgard, † 14. Mai nach 1005, ∞ Arnulf Graf von Westfriesland 975, X 18. September 993 8 Kunigunde die Heilige, † 3. März 1033 im Kloster Kaufungen, 29. März 1200 kanonisiert, gründet 1017 Kloster Kaufungen, bestattet im Bamberger Dom; ∞ Heinrich II. der Heilige, † 13. Juli 1024 in der Königspfalz Grona, 995 Herzog von Bayern, 102 deutscher König, 1014 Kaiser, bestattet im Bamberger Dom (Liudolfinger) 9 Eva, † 19. April nach 1029; ∞ Gerhard III., Graf von Metz und im (unteren?) Saargau, † 28. Dezember 1021-23 10 Ermentrude, Äbtissin, † 2. Mai…. 11 Tochter; ∞ Graf Thietmar Literatur • Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band 1, 2: Přemysliden, Askanier, Herzoge von Lothringen, die Häuser Hessen, Württemberg und Zähringen. Klostermann, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-465-03020-6, Tafel 202/203, darin benuzt: • Edgar de Marneffe: Tableau chronologique des dignitaires du chapitre Saint-Lambert à Liège. In: Analectes pour servir à l'histoire ecclésiastique de la Belgique. Bd. 25, 1895, ZDB-ID 210724-7, S. 433–485. • Charles Duvivier: Actes et documents anciens intéressant la Belgique. Band 1. Hayez, Brüssel 1898. • Godefroid Kurth: Chartes de l'Abbaye de Saint-Hubert en Ardenne. Band 1. Kießling & Cie., Brüssel 1903. • Charles-G. Roland: Ham in Comitatu Namucensi. In: Annales de la société archéologique de Namur. Bd. 29, Nr. 1, ZDB-ID 401811-4, 1910, S. 97–104. • Charles Aimond: Le Nécrologe de la Cathédrale de Verdun. In: Jahrbuch der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 21, Hälfte 2, 1910, ZDB-ID 217804-7, S. 132–314. • Charles Aimond: Les nécrologes de l'abbaye de Saint-Mihiel. In: Mémoires de la Société des Lettres, Sciences et Arts de Bar-le-Duc. Bd. 44, 1922/1923, S. 1–206, Digitalisat. • Heinz Renn: Das erste Luxemburger Grafenhaus. (963––1156). (= Historisches Archiv. Bd. 39, ISSN 0933-5102). Röhrscheid, Bonn 1941 (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1941). • Michel Parisse: Le nécrologe de Gorze. Contribution à l'histoire monastique (= Annales de l'Est. Mémoires. Bd. 40, ZDB-ID 203552-2). Université de Nancy II, Nancy 1971. • Karl Hermann May: Die Grafschaft an der mittleren Lahn (Gießen-Wetzlar) und die Erben ihrer aussterbenden Grafen von Luxemberg-Gleiberg im 12. Jahrhundert. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Bd. 25, 1975, ISSN 0073-2001, S. 1–64. • Karl Friedrich Euler: Die Eltern und der Name der Gattin von Konrads von Luxemburg († 1086). In: Annales de l'Institut Archéologique du Luxembourg. Bd. 106/107, 1975/1976, ISSN 203579-0(?!?!), S. 47–65. • Lutz Fenske: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen. Entstehung und Wirkung des sächsischen Widerstandes gegen das salische Königtum während des Investiturstreits (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts füreschichte. Bd. 47). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1977, ISBN 3-525-35356-1 (Zugleich: Frankfurt am Main, Universität, Dissertation, 1969). • Ulrich Nonn: Die gefälschten Urkunden des Grafen Wiederich für das Kloster Hastières und die Vorfahren der Grafen von Luxemburg. In: Rheinische Vierteljahrsblätter. Bd. 42, 1978, S. 52–62. • Ursula Lewald: Die Ezzonen. Das Schicksal eines rheinischen Fürstengeschlechts. In: Rheinische Vierteljahrsblätter. Bd. 43, 1979, S. 120–168. • Michel Parisse: Généalogie de la maison d'Ardennes. In: Publications de la Section Historique de l'Institut G.-D. de Luxembourg. Bd. 95, 1981, ISSN 1018-306X, S. 9–41. • Michel Parisse: Noblesse et chevalerie en Lorraine médiévale. Les familles nobles du XIe au XIIIe siècle. Service des Publications de l'Université de Nancy II, Nancy 1982, ISBN 2-86480-127-2. • Ulrich Nonn: Pagus und Comitatus in Niederlothringen. Untersuchungen zur politischen Raumgliederung im früheren Mittelalter (= Bonner historische Forschungen. Bd. 49). Röhrscheid, Bonn 1983, ISBN 3-7928-0457-3 (Zugleich: Bonn, Universität, Hailitations-Schrift, 1980/1981). • Jean Schoos: Die Familie der Luxemburger. In: Franz-Josef Heyen (Hrsg.): Balduin von Luxemburg. Erzbischof von Trier, Kurfürst des Reiches 1285–1354. Festschrift aus Anlaß des 700. Geburtsjahres (= Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischn Kirchengeschichte. Bd. 53, ISSN 0480-7480). Verlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1985, S. 119–150. • Johann Gruber: Die Urkunden und das älteste Urbar des Stiftes Osterhofen (= Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte. NF Bd. 33). Beck, München 1985, ISBN 3-406-10384-4. • Winfried Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Studien zur Familienpolitik und zur Genealogie des sächsischen Kaiserhauses (= Dissertationen zur mittelalterlichen Geschichte. Bd. 5). Böhlau, Köln u. a. 1989, IBN 3-412-12788-4 (Zugleich: München, Universität, Dissertation, 1986/1987). • Rüdiger E. Barth: Der Herzog von Lotharingien im 10. Jahrhundert. Thorbecke, Sigmaringen 1990, ISBN 3-7995-4128-4. • Markus Twellenkamp: Das Haus der Luxemburger. In: Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die Salier und das Reich. Band 1: Salier, Adel und Reichsverfassung. Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4133-0, S. 475–502. Fußnoten 1 Friedrich und Wigerich sind Brüder, unsicher ist die Vaterschaft Odoacars 2 Halbbruder nach Hlawitschka, 3. Ehemann nach anderen Historikern, vgl. Artikel Ermentrud 3 Math. Simon: Annalen der innern Verwaltung der Länder auf dem linken Ufer des Rheins, nebst einem Vorbericht über die frühern Territorial-Verhältnisse der Länder auf der Westseite des Rheins. 1,2. Thiriart, Köln 1824, S. 492 (archive.org). 4 Regesta Imperii III 2,3 no. 367. Abgerufen am 21. September 2016. | von Lothringen, Graf Odoacar (I1988)
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| 35698 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Wigeriche#Die_Grafen_von_Luxemburg Die Liste enthält die detaillierte Stammliste der Wigeriche. Gemeint sind damit die Herzöge von Ober- und Niederlothringen, sowie die Seitenlinie der Grafen von Luxemburg. Für die Grafen und Fürsten von Salm siehe Stammliste des Hauses Salm. Eine bessere Darstellung der Stammliste unter obenstehendem Link.. Die Herzöge von Lothringen 1 Odoacar, 893 Graf im Bliesgau, 898 Parteigänger von König Karl dem Einfältigen, 901–902 Graf im Ardennergau 1 ?[1] Friedrich, † 23. Oktober 942 in Trier, Propst von Gorze, vor 933 Abt von Sankt Hubert in den Ardennen, begraben in Trier 2 ? Wigerich, 899 bezeugt, † vor 919, 909 Graf im Bidgau, 19. Januar 916 Pfalzgraf von Lothringen, begraben in der Abtei Hastière; ∞ 907/909 Kunigunde († nach 923, Enkelin von König Ludwig dem Stammler, sie heiratete in zweiter Ehe 916/919 Ricwin, Graf von Verdun, 918 Laienabt von Saint-Pierre-aux-Nonnains in Metz und Moyenmoutier, ermordet 923; Giselbert, Herzog von Lothringen, war ihr Halbbruder oder ihr dritter Ehemann[2]) 1 Adalbero, † 23. Februar oder 26. April 962, 929–962 Bischof von Metz, begraben in Sankt Arnulf in Metz 2 Gozelin, † zwischen 12. Oktober 942 und 16. Februar 943, Graf; ∞ Uda von Metz, † 9. April nach 963, Tochter von Gerhard, Graf von Metz (Matfriede) 1 Reginger, 943/965 bezeugt, Graf 1 Bardo, 985 bezeugt 1 Sohn, 985 Geisel 2 Adalbero (Ascelin), † 1031, 977/1031 Bischof von Laon 3 Gozelo, 965/um 1028 bezeugt, Graf im Ardennergau 1 Kunigunde, 1028 bezeugt 2 Heinrich, 950/963 bezeugt, † 6. Oktober…, Graf von Arlon 3 Gottfried der Gefangene, † nach 3. September 995, 959 Graf im Bidgau, 963/985 Graf von Verdun, begraben in St. Peter in Gent; ∞ um 963 Mathilde von Sachsen, Tochter von Hermann Billung, Markgraf und Herzog in Sachsen (Billunger), Witwe des Grfen Balduin III. von Flandern († 988), begraben in St. Peter in Gent 1 Adalbero, † 18. April 988 in Italien, 984–988 Bischof von Verdun, begraben in der Kathedrale von Verdun 2 Friedrich, † 6. Januar 1022 in der Abtei Saint-Vanne de Verdun, Graf von Verdun, 997 Mönch in Saint-Vanne in Verdun 3 Hermann von Eenham, † 28. Mai 1029, Graf von Verdun, 1017 Graf im Eifelgau und in Westfalen, begraben in Saint-Vanne in Verdun; ∞ Mathilde, begraben in Saint-Vanne in Verdun – Nachkommen: die Grafen von Cappenberg, Calvelage und Ravensberg 4 Gottfried II., † 26. September 1023, 1012 Herzog von Niederlothringen, begraben in Saint-Vanne in Verdun 5 Gozelo I., † 19. April 1044, Markgraf von Antwerpen, 1023 Herzog, 1033 Herzog von Oberlothringen, 1028 Graf in den Ardennen, begraben in Münsterbilsen; ∞ NN 1 Gottfried III. der Bärtige, † 30. Dezember 1069 in Verdun, 1026 Graf von Verdun, 1044/46 Herzog von Oberlothringen, abgesetzt, 1056 Graf von Tusculum, 1065/69 Herzog von Niederlothringen, bestattet in Saint-Vanne in Verdun;∞ I Uda, begrabenin Münsterbilsen; ∞ II Frühjahr 1054 Beatrix von Lothringen, * wohl 1017, † 18. April 1076, Tochter von Friedrich II., Herzog von Oberlothringen, Witwe von Bonifatius von Canossa, Markgraf von Tuscien, gründet Kloster Frassinoro, bestattet im Dom zu Pisa (siehe unten) 1 Gottfried IV. der Bucklige, † ermordet 26. Februar 1076 bei Vlaardingen, 1069 Herzog von Niederlothringen, bestattet in der Kathedrale von Verdun; ∞ November 1069 Mathilde, * wohl 1046, † 24. Juli 1115 in Bondeno di Roncore, Herrin von Canoss, Gräfin von Tuscien etc., bestattet in San Benedetto in Polirone, Erbtochter von Bonifatius, Herr von Canossa, Herzog von Tuscien etc., sie heiratete in zweiter Ehe um 1089, getrennt 1095, Welf IV., Herzog von Bayern, † 1119 (Welfen) 1 Beatrix, * und † 1071 2 Sohn, † 1046/47 als Geisel 3 Ida die Heilige, † 13. August 1113; ∞ Eustach II. Graf von Boulogne, † 1070/82 – Ida und Eustach sind die Eltern von Gottfried von Bouillon 4 Wiltrudis, 1074 bezeugt, † 1093; ∞ Adalbert II., 1075 Graf von Calw, † 22. September 1099 als Mönch im Kloster Hirsau 2 Mathilde, † ermordet von ihrem Ehemann 17. August 1060 auf der Burg Cochem; ∞ I Sigebodo, Sohn von Rikwin, Graf von Saintois, und Mechtild, Onkel von Odo Bischof von Toul; ∞ II Heinrich Furiosus, 1064 Pfalzgraf von Lothringen, 1065/78 Grafm Ruhrgau, † 20. September 1085 (Ezzonen) 3 Gotzelo II., † 1046 vor 22. Mai, 1044 Herzog von Niederlothringen 4 Friedrich, † 29. März 1058, 1051 Archidiakon in Lüttich, 1051 päpstlicher Kanzler und Bibliothekar, 1057 Abt von Monte Cassino und Kardinal, 2. August 1057 Papst Stephan IX., bestattet in Santa Reparata in Florenz 5 Oda, † 23. Oktober…; ∞ Lambert II. Graf von Löwen, † nach 21. September 1062, begraben in Nivelles 6 Regelindis, † nach 1067; ∞ Albert II., Graf von Namur 1031, † 1053/64 (Haus Namur) 6 Tochter; ∞ Godizo, Graf von Aspel und Heimbach, † 1015 7 Irmgard, † 1042; ∞ Otto von Hammerstein Graf in der Wetterau und im Engersgau, 1002 bezeugt, † wohl 5. Juni 1036, (Konradiner) (Hammersteiner Ehe) 8 Ermentrude, † 7. März nach 1010, ∞ Arnold I., seigneur de Florennes, 981 bezeugt, † 22. Oktober 1002/1010 9 ? Gerberga ∞ Folmar I., Graf im Bliesgau 999/1026 bezeugt 10 Regilla (Reginlind), † 1. Februar 1050, ermordet, Filiation nicht gesichert, ∞ Graf Arnold II. von Wels-Lambach, † vor 1056, Markgraf der Kärntner Mark 4 Adalbero, 963 bezeugt, † 23. Januar 989, Erzbischof von Reims 969–989 3 Liutgarde, 960 bezeugt; ∞ I Adalbert, Graf (wohl Graf von Metz) , X 944 (Matfriede); ∞ II Eberhard IV. Graf im Nordgau, † 18. Dezember 972-973 (Etichonen) 4 Friedrich I., 939 bezeugt, † 18. Mai 978, 942 Dux Lotharingiae, 962/966 Dux Lotharensium, 959/978 Herzog von Oberlothringen; ∞ 954 Beatrix, † 23. September nach 978, Tochter von Hugo der Große „Duc Francorum“ (Robertiner) 1 Heinrich, 957/72 bezeugt, † vor 978 2 Adalbero, 962 bezeugt, † 14. Dezember 1005, 984 Bischof von Verdun, 984/1005 Bischof von Metz, als solcher ab 999 auch Herr von Saarbrücken, stiftet die Abtei Saint-Symphorien in Metz, dort auch bestattet 3 Dietrich I., 972 bezeugt, † 11. April 1027–1033, 978 Herzog von Oberlothringen, seigneur d‘Amance; ∞ Richilde, wohl Tochter von Folmar I., Graf von Metz und Graf im Bliesgau 1 Friedrich II., † 1026, 1019 Herzog von Oberlothringen; ∞ Mathilde von Schwaben, * wohl 988, † 29. Juli 1031/32, Tochter von Hermann II., Herzog von Schwaben (Konradiner), Witwe von Konrad I., Herzog von Kärnten (Salier), heiratete in dritterhe Esiko Graf von Ballenstedt († 1059/60) (Askanier) 1 Friedrich III.,† 22. Mai 1033, vor 1033 Herzog von Oberlothringen 2 Sophia, † 21. Januar 1093, als Witwe Gräfin von Mousson, in Amance, Bar und Saargemünd, Vögtin von Saint-Mihiel; ∞ 1038 Ludwig von Mousson, Graf, castellanus von Mömpelgard, Altkirch und Pfirt, † 1073/76. 3 Beatrix, † 18. Januar 1076, 1054/56 und 1070 Regentin in Tuscien, gründet Kloster Frassinoro, bestattet im Dom zu Pisa; ∞ I um 1037 Bonifatius, Herr von Canossa, Markgraf von Tuscien, † ermordet 6. Mai 1052; ∞ II Frühjahr 1054 Gottfried III.er Bärtige, 1026 Graf von Verdun, 1044/46 Herzog von Oberlothringen, 1065/69 Herzog von Niederlothringen, † 30. Dezember 1069 in Verdun, bestattet in Saint-Vanne in Verdun (siehe oben) 2 Adalbero, † 24. März vor 1014, geistlich 3 Adelheid; ∞ Walram, Graf von Arlon, † vor 1032 5 Giselbert, † wohl vor 965, Graf, vor 939, 943, 949 und 963 Graf in den Ardennen, ∞ Hedwig, 965 bezeugt 1 Gottfried, 938/965 bezeugt 6 Siegfried d. Ä, 950 bezeugt, † wohl 28. Oktober 998, Graf, 981 Vogt von St. Maximin in Trier, 997 Vogt von Echternach, begraben in St. Maximin in Trier; ∞ Hedwig, 964 bezeugt, † 13. Dezember nach 993 1 Siegfried d J., * um 960/65, † 15. August vor 998 – Nachkommen siehe unten (Die Grafen von Luxemburg) Bemerkungen • Werden oft irrtümlich als Kinder von Wigerich angesehen: Liutgard (∞ Adalbert, Graf von Metz †944; ∞ Eberhard, Graf im Nordgau †966) und ihr Bruder Heinrich. Es sind aber Kinder eines Wigerich, Sohn von Roric, bezeugt im Gebiet von Graf Wigerch (Quelle: UBMR). Die Grafen von Luxemburg 1 Siegfried d J., * um 960/65, † 15. August vor 998 – Vorfahren siehe oben 1 Heinrich I., 964 bezeugt, † 27. Februar 1026, Graf in den Ardennen, 996 Vogt von St. Maximin in Trier, 1004–1009 und 1017–1024 Herzog von Bayern, gründet Stift Osterhofen 2 Siegfried, 985 bezeugt - vielleicht Stammvater der Grafen von Northeim (siehe dort) 3 Giselbert, Graf im Moselgau 996, † 18. Mai 1004 bei Pavia 4 Friedrich, † 6. Oktober 1019, Graf im Moselgau, Vogt von Stablo und Malmedy; ∞ NN, † nach 985, Erbin von Gleiberg, Tochter von Heribert, Graf im Kinziggau, Pfalzgraf (Konradiner) 1 Heinrich II., † 14. Oktober 1047, Graf, Vogt von St. Maximin in Trier und Echternach, 1042/47 Herzog von Bayern, begraben in Sankt Maximin in Trier 2 Friedrich II., 1033 bezeugt, † 28. August 1065, 1046 Herzog von Niederlothringen, Vogt von Stablo und Malmedy, Herr von Saarbrücken (als Reichslehen)[3], in Stablo begraben; ∞ I Gerberga von Boulogne, † vor 1059, Tochter von Eustach I., Grafon Boulogne; ∞ II Ida von Sachsen, † 31. Juli 1102, Erbin von La Roche (Ardennen), Tochter von Bernhard II., Herzog von Sachsen, und Eilika von Schweinfurt (Billunger), heiratete in zweiter Ehe 1065/66 Albert III., 1063/64 Graf von Namur, 1035 bezeugt, † 22. Juni 1102 1 (I) Judith; ∞ Walram II. Graf von Arlon 3 Adalbero, † 13. November 1072, 1047–1072 Bischof von Metz, gründet 1070 das Stift Saint-Sauveur in Metz, dort auch begraben, 1065 Bestätigung der Lehnsherrschaft über die Burg Saarbrücken durch Heinrich IV.[3][4] 4 Giselbert, 1030 bezeugt, † 14. August 1056/59, 1036 Graf von Salm, 1047 Graf von Luxemburg, wohl von Longwy, Vogt von St. Maximin in Trier und Echternach; ∞ NN 1 Konrad I., † 8. August 1086 im Heiligen Land, 1083 Graf von Luxemburg, Vogt von St. Maximin in Trier und Stablo, stiftet 1083 die Münsterabtei in Luxemburg, dort auch begraben; ∞ kurz vor 1075 Clementia von Poitou, † nach 1129, Tochter von Gullaume l’Aigret, Graf von Poitou und Herzog von Aquitanien (Ramnulfiden) Gräfin von Gleiberg, gründet 1129 Kloster Schiffenberg bei Gießen, heiratete in zweiter Ehe Gerhard I. Flaminius, 1096 Graf von Geldern, † 1123/38 1 Heinrich III., † nach 12. April 1095, 1086 Graf von Luxemburg, 1095 Vogt von Echternach 2 Rudolf, 1075/99 Abt von Saint-Vanne in Verdun 3 Konrad, Graf 1080 4 Wilhelm, † 17. Juni 1129/23. April 1131, 1098 Graf von Luxemburg, 1096 Vogt von Echternach; ∞ Liutgard von Beichlingen, Tochter von Graf Kuno und Kunigunde von Orlamünde 1 Konrad II., † 1136, Graf von Luxemburg 1123, ∞ vor 1134 Ermengarde von Zutphen, Erbin von Zutphen, Tochter von Otto II. dem Reichen, Witwe von Gerhard von Wassenberg 1 Otto, Graf von Gleiberg 1141/62 2 Liutgarde, † vor 1170; ∞ Henri II., Graf von Grandpré 1151, † 1188/90 3 Wilhelm, Graf von Gleiberg 1131/58; ∞ Salome von Isenburg, um 1155 bezeugt 1 Wilhelm, wohl 1148-um 1155 bezeugt 2 Mechtild, † 12. Januar nach 1203, Gräfin von Gießen um 1155; ∞ vor 30. August 1181 Rudolf, Pfalzgraf von Tübingen, 1175/1218 bezeugt, gründet 1180 Kloster Bebenhausen, † 1219 nach dem 1. April 5 Ermesinde, † 1141, 1136 Gräfin von Longwy, ∞ I Albert I. von Egisheim, 1089 Graf von Dagsburg, 1096 Graf von Moha, † 24. August 1098 (Etichonen); ∞ II um 1109 Gottfried I., Graf von Namur 1080, † 19. August 1139 – Nachkommen siehe: Haus Namur 6 Mathilde; ∞ Gottfried III., Graf im Bliesgau 1075/98 2 Adalbero, † 1097 in Antiochia, primicerius in Metz 3 Hermann, X 28. September 1088, Graf von Salm, 1081 deutscher Gegenkönig, bestattet in Metz – Nachkommen: das Haus Salm, siehe Stammliste des Hauses Salm 4 Judith/Jutta; ∞ NN, Graf von Limburg, wohl Udo, wohl 1061 bezeugt (vielleicht identisch mit Walram II. von Arlon, siehe dort) 5 Tochter NN ∞ NN – Eltern von Dietrich II. von Ammensleben 1 Tochter; ∞ Kuno Graf von Oltingen 1080-86/89 5 Dietrich, 1012/57 bezeugt 1 Dietrich, 1059 bezeugt, † 1075, Graf, Vogt, wohl von Sankt Maximin in Trier, 2 Heinrich II. von Laach, 1058 bezeugt, † 12. April 1095, 1085 Pfalzgraf von Lothringen, 1093 Stifter des Klosters Laach; ∞ Adelheid von Weimar, † 25. März 1100, Erbin von Orlamünde, Witwe von Adalbert II., Graf von Ballenstedt (Askanier), undermann II., Pfalzgraf von Lothringen (Ezzonen), Tochter von Otto I., Graf von Weimar 3 Poppo, 1092/1103 Bischof von Metz 4 Gerhard I., † 1096, Graf von Hochstaden 1 Gerhard II., * vor 1096, † um 1140, Graf von Hochstaden, Stifter der Abtei Hamborn, schenkte 1139 die Nordhälfte des Laacher Sees mit Wassenach an das Kloster Laach 5 Hermann III. von Hochstaden, * um 1055; † 21. November 1099, Erzbischof des Erzbistums Köln, begraben im Siegburger Kloster 6 Hermann I. von Gleiberg, 1045/75 bezeugt 1 Hermann II. von Gleiberg, 7 Otgiva, † 21. Februar 1036, begraben in Sankt Peter in Gent; ∞ um 1012 Balduin IV., 987 Graf von Flandern, † 30. Mai 1035 8 Gisela, 1056/58 bezeugt; ∞ Rudolf von Aalst, 1031-34/52 bezeugt 9 Imiza, † nach 2. August 1055; ∞ Welf II., † 1030, Graf von Altdorf (Welfen) 10 Uda, 1050/1100 bezeugt, geistlich in Remiremont, dann Äbtissin von Saint-Rémy in Lunéville 5 Dietrich, † 2. Mai 1047, 1006/47 Bischof von Metz, 6 Adalbero, 1036 bezeugt, † nach 1037, Propst von St. Paulin, 1008/16 Elekt von Trier 7 Liutgard, † 14. Mai nach 1005, ∞ Arnulf Graf von Westfriesland 975, X 18. September 993 8 Kunigunde die Heilige, † 3. März 1033 im Kloster Kaufungen, 29. März 1200 kanonisiert, gründet 1017 Kloster Kaufungen, bestattet im Bamberger Dom; ∞ Heinrich II. der Heilige, † 13. Juli 1024 in der Königspfalz Grona, 995 Herzog von Bayern, 102 deutscher König, 1014 Kaiser, bestattet im Bamberger Dom (Liudolfinger) 9 Eva, † 19. April nach 1029; ∞ Gerhard III., Graf von Metz und im (unteren?) Saargau, † 28. Dezember 1021-23 10 Ermentrude, Äbtissin, † 2. Mai…. 11 Tochter; ∞ Graf Thietmar Literatur • Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band 1, 2: Přemysliden, Askanier, Herzoge von Lothringen, die Häuser Hessen, Württemberg und Zähringen. Klostermann, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-465-03020-6, Tafel 202/203, darin benuzt: • Edgar de Marneffe: Tableau chronologique des dignitaires du chapitre Saint-Lambert à Liège. In: Analectes pour servir à l'histoire ecclésiastique de la Belgique. Bd. 25, 1895, ZDB-ID 210724-7, S. 433–485. • Charles Duvivier: Actes et documents anciens intéressant la Belgique. Band 1. Hayez, Brüssel 1898. • Godefroid Kurth: Chartes de l'Abbaye de Saint-Hubert en Ardenne. Band 1. Kießling & Cie., Brüssel 1903. • Charles-G. Roland: Ham in Comitatu Namucensi. In: Annales de la société archéologique de Namur. Bd. 29, Nr. 1, ZDB-ID 401811-4, 1910, S. 97–104. • Charles Aimond: Le Nécrologe de la Cathédrale de Verdun. In: Jahrbuch der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 21, Hälfte 2, 1910, ZDB-ID 217804-7, S. 132–314. • Charles Aimond: Les nécrologes de l'abbaye de Saint-Mihiel. In: Mémoires de la Société des Lettres, Sciences et Arts de Bar-le-Duc. Bd. 44, 1922/1923, S. 1–206, Digitalisat. • Heinz Renn: Das erste Luxemburger Grafenhaus. (963––1156). (= Historisches Archiv. Bd. 39, ISSN 0933-5102). Röhrscheid, Bonn 1941 (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, 1941). • Michel Parisse: Le nécrologe de Gorze. Contribution à l'histoire monastique (= Annales de l'Est. Mémoires. Bd. 40, ZDB-ID 203552-2). Université de Nancy II, Nancy 1971. • Karl Hermann May: Die Grafschaft an der mittleren Lahn (Gießen-Wetzlar) und die Erben ihrer aussterbenden Grafen von Luxemberg-Gleiberg im 12. Jahrhundert. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Bd. 25, 1975, ISSN 0073-2001, S. 1–64. • Karl Friedrich Euler: Die Eltern und der Name der Gattin von Konrads von Luxemburg († 1086). In: Annales de l'Institut Archéologique du Luxembourg. Bd. 106/107, 1975/1976, ZDB-ID 203579-0, S. 47–65. • Lutz Fenske: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen. Entstehung und Wirkung des sächsischen Widerstandes gegen das salische Königtum während des Investiturstreits (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts füreschichte. Bd. 47). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1977, ISBN 3-525-35356-1 (Zugleich: Frankfurt am Main, Universität, Dissertation, 1969). • Ulrich Nonn: Die gefälschten Urkunden des Grafen Wiederich für das Kloster Hastières und die Vorfahren der Grafen von Luxemburg. In: Rheinische Vierteljahrsblätter. Bd. 42, 1978, S. 52–62. • Ursula Lewald: Die Ezzonen. Das Schicksal eines rheinischen Fürstengeschlechts. In: Rheinische Vierteljahrsblätter. Bd. 43, 1979, S. 120–168. • Michel Parisse: Généalogie de la maison d'Ardennes. In: Publications de la Section Historique de l'Institut G.-D. de Luxembourg. Bd. 95, 1981, ISSN 1018-306X, S. 9–41. • Michel Parisse: Noblesse et chevalerie en Lorraine médiévale. Les familles nobles du XIe au XIIIe siècle. Service des Publications de l'Université de Nancy II, Nancy 1982, ISBN 2-86480-127-2. • Ulrich Nonn: Pagus und Comitatus in Niederlothringen. Untersuchungen zur politischen Raumgliederung im früheren Mittelalter (= Bonner historische Forschungen. Bd. 49). Röhrscheid, Bonn 1983, ISBN 3-7928-0457-3 (Zugleich: Bonn, Universität, Hailitations-Schrift, 1980/1981). • Jean Schoos: Die Familie der Luxemburger. In: Franz-Josef Heyen (Hrsg.): Balduin von Luxemburg. Erzbischof von Trier, Kurfürst des Reiches 1285–1354. Festschrift aus Anlaß des 700. Geburtsjahres (= Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischn Kirchengeschichte. Bd. 53, ISSN 0480-7480). Verlag der Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1985, S. 119–150. • Johann Gruber: Die Urkunden und das älteste Urbar des Stiftes Osterhofen (= Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte. NF Bd. 33). Beck, München 1985, ISBN 3-406-10384-4. • Winfried Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Studien zur Familienpolitik und zur Genealogie des sächsischen Kaiserhauses (= Dissertationen zur mittelalterlichen Geschichte. Bd. 5). Böhlau, Köln u. a. 1989, IBN 3-412-12788-4 (Zugleich: München, Universität, Dissertation, 1986/1987). • Rüdiger E. Barth: Der Herzog von Lotharingien im 10. Jahrhundert. Thorbecke, Sigmaringen 1990, ISBN 3-7995-4128-4. • Markus Twellenkamp: Das Haus der Luxemburger. In: Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die Salier und das Reich. Band 1: Salier, Adel und Reichsverfassung. Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4133-0, S. 475–502. Fußnoten 1 Friedrich und Wigerich sind Brüder, unsicher ist die Vaterschaft Odoacars 2 Halbbruder nach Hlawitschka, 3. Ehemann nach anderen Historikern, vgl. Artikel Ermentrud 3 Math. Simon: Annalen der innern Verwaltung der Länder auf dem linken Ufer des Rheins, nebst einem Vorbericht über die frühern Territorial-Verhältnisse der Länder auf der Westseite des Rheins. 1,2. Thiriart, Köln 1824, S. 492 (archive.org). 4 Regesta Imperii III 2,3 no. 367. Abgerufen am 21. September 2016. | von Bliesgau (von Ardennengau), Graf Odoacar (I7006)
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| 35699 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_des_Hauses_Mansfeld | von Mansfeld-Mittelort, Graf Christoph II. (I36780)
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| 35700 | https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_des_Hauses_Schwarzburg#a | von Schwarzburg-Käfernburg, Graf Günter II. (III.) (I28436)
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