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37351 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I14611)
 
37352 Insbesondere in der Ära der mit Gianfrancesco II. Gonzaga verheirateten Isabella d’Este wurde der Hof in Mantua zu einem der wichtigsten Förderer der Künste in Europa.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Mantua (Aug 2023) 
Gonzaga, Markgraf Gianfrancesco I. (I42176)
 
37353 Insgesamt hatte Andreas Fugger vom Reh vier Söhne und fünf Töchter.
- Jakob (* 1430)
- Lukas (* 1439)
- Matthäus (* 1442)
- Hans (* 1443) 
Familie: Andreas Fugger (Reh) / Barbara Stammler vom Ast (F21803)
 
37354 Insgesamt hatten Leonor und König Alfons XI. zehn Kinder:
- Pedro, Herr von Aguilar (* 1330; † 1338).
- Juana, Herrin von Trastamara (* 1330; † 1375).
- Sancho, Herr von Ledesma (* 1331; † 1343).
- Heinrich II., König von Kastilien (* 1334; † 1379).
- Fadrique, Großmeister des Santiagoordens und Herr von Haro (* 1335; † 1358).
- Fernando, Herr von Ledesma (* 1336; † 1342)
- Tello, Herr von Aguilar de Campoo sowie durch Heirat Herr von Lara und Vizcaya (* 1337; † 1370)
- Juan, Herr von Badajoz und Jerez de la Frontera (* 1341; † 1359).
- Sancho, Graf von Alburquerque (* 1342; † 1375).
- Pedro (* 1345; † 1359). 
Familie: König Alfons XI. von Kastilien / Leonor Núñez de Guzmán (F4356)
 
37355 Interessante Schilderung der Schlacht bei Laupen
https://www.stiftung-schlosslaupen.ch/uploads/docs/04%20Die%20Schlacht%20bei%20Laupen%201339.pdf 
von Muleren, Rudolf (I56840)
 
37356 Interessanter Artikel über Uri: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007384/2017-05-30/ Gruoba, Junker Johannes (I144)
 
37357 Interessanter Bericht über die Comitate und Gaue in Franken.
https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a038647.pdf 
von Radenz und Rangau (Luitpoldinger), Graf Heinrich (I2677)
 
37358 Interne Nr 75A (weil der Eintrag zwischen 75 und 76 vermerkt ist) Zwyer, Andreas (I55554)
 
37359 Interne Nr 75A (weil der Eintrag zwischen 75 und 76 vermerkt ist) Eiter, Lina Rosina (I55561)
 
37360 Irene hatte mit Alexios I. sieben Kinder. Dukaina, Irene (Eirene) (I7240)
 
37361 Irene hatte mit Philipp sieben Kinder, von denen vier Töchter das Erwachsenenalter erreichten:
• Beatrix (1198–1212), heiratete 1212 Kaiser Otto IV. von Braunschweig (1176 oder 1177–1218). Sie starb einige Wochen nach der Hochzeit,
• Kunigunde (1200–1248), heiratete 1224 König Wenzel I. von Böhmen (1205–1253),
• Marie (1201–1235), heiratete 1215 Herzog Heinrich II. von Brabant (1207–1248),
• Beatrix die Jüngere (1205–1235), heiratete 1219 König Ferdinand III. von Kastilien und León (1199–1252). 
Familie: König Philipp von Schwaben (Staufer) / Irene (Maria) von Byzanz (F3484)
 
37362 Irene hatte zwei Töchter mit Isaak. Diplosynadene, Irene (I7623)
 
37363 Irene heiratete zuerst den Despoten Andronikos Palaiologos. Familie: Andronikos Palaiologos / Kaiserin von Nicäa Irene Laskaris (Nicäa) (F21897)
 
37364 Irene ist also entweder die uneheliche Tochter Theodoras oder stammt von der ersten, unbekannten Ehefrau des Andronikos ab..? Familie: Andronikos I. Komnenos (Byzanz, Komnenen) / Theodora Kalusina Komnena (Byzanz, Komnenen) (F2840)
 
37365 Irene und Andronikos hatten fünf Kinder, drei Töchter und zwei Söhne. Familie: Prinz Andronikos Komnenos (Byzanz, Komnenen) / Irene (Eirene) Aineiadissa (F3975)
 
37366 Irene war eine illegitime Tochter des oströmischen Kaisers Andronikos III. Palaiologos. Palaiologina (Palaiologen), Kaiserin von Trapezunt Irene (I43000)
 
37367 Irene wurde 1952 von Hermann Reichert und seiner Ehefrau Elise adoptiert.

(Da war sie bereits ein Jahr verheiratet.. ms) 
Reichert, Irene (I14015)
 
37368 Irene wurde 1952 von Hermann Reichert und seiner Ehefrau Elise adoptiert. Familie: Hermann Reichert / Elise Krey (F16304)
 
37369 Irgendwann vor 370 verstieß Valentinian Marina Severa – dies ist die spätestmögliche Zeit, da spätestens in diesem Jahr die Heirat zwischen dem Kaiser und seiner zweiten Frau Justina, der Witwe des Gegenkaisers Magnentius, stattgefunden haben muss. Die Gründe für die Trennung sind unklar. Johannes Malalas, das Chronicon Paschale und Johannes von Nikiu berichten, Marina Severa sei aufgrund ihrer Beteiligung an einem illegalen Geschäft verstoßen worden. Sie habe ihre Position als Kaiserin ausgenutzt, um einen Garten zu einem viel zu geringen Preis aufzukaufen, und damit den Zorn des Kaisers auf sich gezogen.In der Forschung wird diese Geschichte jedoch lediglich als Versuch gesehen, die Scheidung Valentinians zu rechtfertigen, ohne dem Kaiser die Schuld daran zu geben. Familie: Kaiser Valentinian I. (Römer) / Marina Severa (Römerin) (F12494)
 
37370 Irgendwo unterwegs.. Loosli, Anna Elisabeth (I50157)
 
37371 Irmentrud hatte mit Heribert vier Kinder.

 
von Avalgau (Auelgau), Gräfin Irmentrud (I5113)
 
37372 Irmina und Hugobert hatten mehrere Töchter. von Oeren, Irmina (I402)
 
37373 Irmingard hatte mit Konrad drei Kinder.
• Friedrich († 3. September vor 1189),
• Konrad († wohl 1186), begraben in Schönau,
• Agnes († 9. Mai 1204, begraben in St. Marien in Stade), heiratete am 3. Februar 1194 auf der Burg Stahleck Heinrich den Älteren von Braunschweig, 1195–1212 Pfalzgraf bei Rhein. 
Familie: Pfalzgraf Konrad von Schwaben (von Staufen) / Irmingard von Henneberg (F3174)
 
37374 Irmingard von Burgund heiratete vor dem Jahr 1002 den Grafen Rotbald III. von der Provence, der von 1008 an Markgraf der Provence war. Familie: Graf Rotbald III. von der Provence / Königin Irmingard von Burgund (F21062)
 
37375 Irmtrud hatte mit Friedrich mindestens zehn Kinder.
1. Heinrich VII. († 14. Oktober 1047), Graf, Vogt von Sankt Maximin in Trier und Echternach, 1042/47 Herzog von Bayern, begraben in Sankt Maximin in Trier
2. Friedrich II. († 28. August 1065), 1033 bezeugt, 1046 Herzog von Niederlothringen, Vogt von Stablo und Malmedy, in Stablo begraben
3. Adalbero (* um 1010, † 13. November 1072), 1047–1072 Bischof von Metz, gründete 1070 das Stift Saint-Sauveur in Metz, dort auch begraben
4. Giselbert († 14. August 1056/59), 1030 bezeugt, 1036 Graf von Salm, 1047 Graf von Luxemburg, wohl auch von Longwy, Vogt von Sankt Maximin in Trier und Echternach
5. Dietrich, 1012/57 bezeugt
6. Hermann I. von Gleiberg (* um 1012/15, † 1062/1076 ?), 1046/57 bezeugt, erbte die halbe Grafschaft Gleiberg
7. Otgiva (* um 995, † 21. Februar 1030), begraben in Sankt Peter in Gent; ∞ um 1012 Balduin IV., 987 Graf von Flandern († 30. Mai 1035)
8. Gisela (* um 1007, † nach 1058); ∞ Rudolf von Aalst, 1031–34/52 bezeugt
9. Imiza († nach 2. August 1055); ∞ Welf II. († 1030), Graf von Altdorf (Welfen)
10. Uda (* um 1016), 1050 bezeugt, geistlich in Remiremont, 1045 bezeugt als Äbtissin von Saint-Rémy in Lunéville 
Familie: Graf Friedrich von Luxemburg / Gräfin Irmtrud (Irmintrud) in der Wetterau (F478)
 
37376 Irritierend, man könnte davon ableiten, dass Anonymus übersprungen werden kann? Dies ist jedoch nach den Datumangaben nicht möglich..? (ms) Lusser, Leonhard (I18411)
 
37377 Irrtümlich wurde seine Tochter Agatha auch als eine Schwester von ihm bezeichnet. Familie: Robert II. de Brus (Bruce), Lord of Annandale / Euphemia von Aumale (F20861)
 
37378 Isaak heiratete die zehnjährige Margarete von Ungarn, Tochter von Béla III. (Ungarn) und dessen Frau Agnes de Châtillon. Familie: Isaak II, Angelos (Byzanz) / Margarete von Ungarn (F2842)
 
37379 Isaak heiratete er, vermutlich 1178, Irene, eine rubenidische Prinzessin, Tochter von Thoros II. von Kleinarmenien (1120–1169) und Isabella von Courtenay-Edessa. Familie: Isaak Komnenos (von Zypern) / Irene von Kleinarmenien (Rubeniden) (F21120)
 
37380 Isaak heiratete in zweiter Ehe eine Schwester Wilhelms III. von Sizilien. Familie: Isaak Komnenos (von Zypern) / von Sizilien (F21121)
 
37381 Isaak starb in Genua und wurde in der Kathedrale San Lorenzo beigesetzt. Isaaks Sohn und Michaels VIII. Schwiegervater Johannes Dukas Batatzes war schon 1240 gestorben. Dukas Batatzes (Vatatzes), Isaak (I42999)
 
37382 Isaak war seit 1185 letzter Herrscher Zyperns vor der Eroberung der Insel durch Richard Löwenherz im Verlauf des Dritten Kreuzzuges im Jahr 1191. Komnenos (von Zypern), Isaak (I41883)
 
37383 Isabeau de Bavière (* wohl 1370[1] wahrscheinlich in München als Elisabeth von Bayern; † 30. September 1435 in Paris) war eine Prinzessin von Bayern aus dem Hause der Wittelsbacher. Am 17. Juli 1385 wurde sie in Amiens mit dem ebenfalls noch jugendlichen französischen König Karl VI. verheiratet und war bis zu dessen Tod 1422 Königin von Frankreich.

Herkunft
Elisabeth war die Tochter Herzog Stephans III. von Bayern-Ingolstadt und seiner Gemahlin Taddea Visconti. Ihr älterer Bruder Ludwig VII. (1368–1447) lebte vor seinem Herrschaftsantritt als Herzog von Bayern-Ingolstadt viele Jahre bei ihr am französischen Hof.
Isabeaus Großeltern väterlicherseits waren Herzog Stephan II. von Bayern und Elisabeth von Sizilien, Tochter von König Friedrich III. von Sizilien und seiner Gemahlin Eleonore von Anjou, die wiederum die Tochter von Karl II. von Neapel und seiner Gemahlin Maria Arpad von Ungarn war. Ihr Großvater mütterlicherseits war Bernabò Visconti, Herr von Mailand.

Königin von Frankreich

Erste Ehejahre
Isabeaus junger Gemahl war bereits als zwölfjähriger Knabe seinem Vater Karl V. auf den französischen Thron gefolgt.
Da er noch unmündig war, übten die drei jüngeren Brüder seines Vaters als Regentschaftsrat für ihn die Macht aus: die Herzöge Ludwig I. von Anjou, Johann von Berry und Philipp II. von Burgund. Diese sog. Regierung der Herzöge versah ihre Aufgaben jedoch mit mäßigem Erfolg, da jeder der drei Regenten zugleich mächtiger Territorialfürst war und vor allem eigene politische und wirtschaftliche Interessen verfolgte.
1388 löste Karl VI. den Regentschaftsrat ab und nahm die Regierungsgeschäfte selbst in die Hand. Bemüht, seinem Volk ein guter König zu sein, stützte er sich auf die Ratgeber seines Vaters, doch erwies er sich als sprunghaft, wankelmütig und beeinflussbar. Auch war soeben der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich wieder aufgeflammt, der 1337 begonnen hatte und ausschließlich auf französischem Boden stattfand.
Isabeau hielt sich in diesen Jahren von der politischen Bühne weitgehend zurück und genoss das Leben als französische Königin. Während das Volk hungerte, verursachte ihr Hang zum Luxus erheblichen Unmut.

Konflikte zwischen Orleanisten und Bourguignons
1392 bemerkte man bei Karl VI. die ersten Anzeichen von geistigen Störungen und nur ein Jahr später musste man ihn für regierungsunfähig erklären. Königin Isabeau wurde nun zur Regentin erklärt, hatte allerdings wieder den Regentschaftsrat der drei Herzöge an ihrer Seite, in welchem der energische Philipp von Burgund die Hauptrolle spielte.
Gleichzeitig meldete aber auch der jüngere Bruder des Königs, Ludwig, Herzog von Orléans, seinen Anspruch auf Teilhabe an der Macht an. Hierauf bildeten sich um 1400 zwei Parteien am französischen Hof: Zum einen die Orleanisten, die den Machtanspruch Ludwigs unterstützten, zum anderen die Bourguignons um Herzog Philipp. In diesem Streit gab es keine Einigung, so dass der Konflikt mit der Ermordung des Herzogs von Orléans 1407 seinen vorläufigen Höhepunkt fand. Der Drahtzieher des Anschlags war durchaus bekannt: Johann Ohnefurcht, der neue Herzog von Burgund. Dennoch gelang es nicht, ihn für dieses Attentat persönlich haftbar zu machen, da er auf eine starke Verbündete an seiner Seite zählen konnte: die Regentin Isabeau, die mittlerweile mit ihrem Einfluss auf den geistig erkrankten Karl VI. zu einer hohen Machtposition gekommen war.
Dennoch war der Streit zwischen den Orleanisten und den Bourguignons durch den Mord längst nicht beigelegt, da nun der Sohn des ermordeten Herzogs, Karl von Orléans, den Thronanspruch seines Vaters fortführte. Von dem starken Einfluss des Grafen Bernard von Armagnac geleitet, nannten sich die Partei der Orleanisten bald darauf in Armagnacs um, damit die Loyalität zwischen den Häusern Orléans und Armagnac deutlich unterstrichen wurde.
Bereits 1410 tobte im ganzen Land ein offener Bürgerkrieg der Armagnacs und Bourguignons, wobei jene im Jahre 1413 das Blatt zu ihren Gunsten wenden konnten.
Die gesamte königliche Familie wurde nach Paris verbracht, wobei man Isabeau aufforderte, in ein Kloster einzutreten. Dort sollte sie über ihr gotteslästerliches Leben, geprägt von sittlichen Ausschweifungen und Völlerei, nachdenken. Doch Isabeau weigerte sich beharrlich, ihr Leben fortan als Nonne zu fristen, so dass man sie in Paris unter strengen Arrest stellte. Somit war sie auch erstmal nicht mehr in der Lage, auf ihren Gemahl Karl VI. weiterhin Einfluss zu üben.
1415 erklärte der englische König Heinrich V. (England) den Friedensvertrag von Bretigny als nichtig, da Frankreich sich nicht an seinen Teil der Vereinbarungen gehalten habe, im Gegenteil, man habe unter Karl V. alle Ländereien mit dem Schwert genommen. Heinrich V. forderte nun alle Provinzen für die englische Krone zurück - ein strategisch gut gewählter Zeitpunkt, da Frankreich durch seinen Bürgerkrieg enorm geschwächt war. Im August 1415 marschierten die englischen Truppen in Frankreich ein.
Herzog Karl von Orleans versammelte alle treu ergebenen Adligen und Ritter an seiner Seite und führte sie den Engländern entgegen. Am 25. Oktober 1415 trafen die Armeen in der Schlacht von Azincourt aufeinander, doch es gelang den Engländern, das zahlenmäßig größere und weitaus besser gerüstete französische Heer vernichtend zu schlagen. Ein Großteil der Edelleute, die für Frankreich zum Kampf angetreten waren, verlor ihr Leben in der Schlacht. Andere wurden gefangengenommen und auf Befehl Heinrichs V. hingerichtet.
Mit dieser Schlacht verlor das ohnehin geschwächte Frankreich einen Großteil seines Adels, der wichtige Posten, Ämter und Funktionen im Land ausgeübt hatte. Herzog Karl von Orleans war zwar mit dem Leben davongekommen, dennoch befand er sich von nun an in englischer Gefangenschaft und wurde außer Landes gebracht. Doch noch viel schlimmer, die Partei der Armagnacs war ihrer wichtigsten Führer beraubt und das Haus Burgund sah die Zeit für einen erneuten Umschwung gekommen. Daher schlossen England und Burgund einen Bündnispakt gegen Frankreich.
Paris, wo immer noch die königliche Familie und Isabeau weilten, blieb zunächst von den neuen Kampfhandlungen verschont. Nachdem die ältesten Söhne der königlichen Familie (Ludwig und Johann) jung verstarben, erhielt 1417 der jüngste männliche Spross der Familie, der spätere Karl VII., den Titel des Dauphin, der ihn somit rechtmäßig als Thronerbe Frankreichs auswies.

Politischer Einfluss
Isabeau, die sich aber nach wie vor mit ihrem Bündnispartner Johann Ohnefurcht in Loyalität übte, versuchte den Anspruch ihres eigenen Sohnes auf den Thron abzuwehren. Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn war ohnehin nicht das beste, da ihr dder erst vierzehnjährige Dauphin fast täglich Vorwürfe bezüglich ihres schamlosen Lebensstils machte. Schlussendlich bestimmte Karl VII., seine Mutter vom königlichen Hof zu entfernen und überstellte sie nach Tours. Die strenge Aufsicht über ihre Person und der Arrest wurden jedoch nicht aufgehoben.
1418 fielen die Bourguignons in der Stadt Paris ein und veranstalteten ein Gemetzel unter den Anhängern der Armagnacs. König Karl VI. blieb zwar an Leib und Leben verschont, doch der junge Dauphin Karl VII. konnte sich nur in letzter Sekunde durch eine Flucht nach Bourges retten.
Johann Ohnefurcht befreite Isabeau aus ihrem Arrest und geleitete sie zurück nach Paris, womit Karl VI. wieder ihrem verhängnisvollen Einfluss ausgesetzt war.
Nachdem 1419 Johann Ohnefurcht durch einen Mordanschlag, höchstwahrscheinlich auf Geheiß des Dauphins, zu Tode kam, übernahm sein Sohn Philipp III. von Burgund das Herzogtum. Doch fortan strebte Burgund nicht mehr nach der französischen Krone, sondern vielmehr nach einem unabhängigen Burgund, das sich frei und unabhängig von Frankreich entfalten konnte.
1420 erklärte Isabeau, dass ihr Sohn, der Dauphin, keinesfalls den Thron Frankreichs besteigen könne, weil er kein legitimer Sohn König Karls VI. sei. Da ihr geistig behinderter Mann keine Anklage wegen Ehebruchs erheben konnte und sie als Verbübündete des Hauses Burgund keinerlei Befürchtungen haben musste als Ehebrecherin belangt zu werden, erklärte sie ihren Sohn als außerehelich gezeugt. Mit dieser Behauptung setzte sie den Streit zwischen sich und ihrem Sohn fort, dem sie damit die offizielle Thronfolge aberkannte. Viel mehr noch drängte sie ihren Mann, Karl VI., den Vertrag von Troyes zu unterzeichnen.
In diesem am 21. Mai 1420 unterzeichnetem Dokument zwischen Karl VI. und Heinrich V. wurde dem englischen König der Anspruch auf den Thron Frankreichs bestätigt und durch die Ehe mit Karls VI. Tochter, Catherine de Valois, legitimiert.
Doch bevor Heinrich V. den französischen Thron besteigen konnte, verstarb er 1422 - zwei Monate später folgte ihm Karl VI. ins Grab. Isabeau, die somit keinen Verbündeten mehr hatte und auch die Rache der Armagnacs fürchtete, begab sich freiwillig ins burgundische Exil.
Am Ende ihres Lebens lebte sie zurückgezogen im Hôtel Saint-Paul in Paris, wo sie im September 1435 starb. Sie wurde in der Grablege der französischen Könige, der Kathedrale von Saint-Denis, beigesetzt. Bei der Plünderung der Königsgräber von Saint-Denis während der Französischen Revolution wurde ihr Grab am 17. Oktober 1793 geöffnet und geplündert, ihre Überreste wurden in einem Massengrab außerhalb der Kirche beerdigt.

Literatur
• Tracy Adams: The life and afterlife of Isabeau of Bavaria. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2010, ISBN 978-0-8018-9625-5.
• Marie-Véronique Clin: Isabeau de Bavière. Die verkannte Königin auf Frankreichs Thron. Olzog, München 2001, ISBN 3-7892-8064-X.
• Heidi Fantou-Kimm: Isabeau. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S. 185 f. (Digitalisat).
• Heidrun Kimm: Isabeau de Bavière, reine de France. 1370–1435. Beiträge zur Geschichte der bayerischen Herzogstochter und des französischen Königshauses. Stadtarchiv, München 1969 (Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München, Band 30; zugleih Dissertation, Universität München 1969).
• Jean Markale: Isabeau de Bavière. Die Wittelsbacherin auf Frankreichs Thron. Diederichs, München 1994, ISBN 3-424-01207-6 (Taschenbuchausgabe dtv, München 1997, ISBN 3-423-30633-5).
• Claudia Märtl: Frankreich. Herzog Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt (1368–1447) und seine Schwester Isabeau am französischen Königshof. In: Alois Schmid, Katharina Weigand (Hrsg.): Bayern mitten in Europa. Vom Frühmittelalter bis ins 20. Jahrundert. C. H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52898-8, S. 107–120.
• Martin Saller: Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron. Nymphenburger, München 1979, ISBN 3-485-00372-7.
• Beatrix Schönewald: Die Herzoginnen von Bayern-Ingolstadt. In: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt. Band 113, 2004, S. 35–54, insbesondere S. 39–47.
• Theodor Straub: Isabeau de Bavière. Legende und Wirklichkeit. In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. Band 44, 1981, S. 131–156 (online).
Weblinks
 Commons: Isabeau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
• Literatur von und über Isabeau im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Anmerkungen
1 Theodor Straub: Die Mailänder Heirat Herzog Stephans III. des Kneißels und Das wirkliche Geburtsjahr Herzog Ludwigs des Bärtigen und seiner Schwester Isabeau de Bavière. In: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt. Band 77, 1968, S. 512, insbesondere S. 8

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Isabeau 
von Bayern (Wittelsbacher), Prinzessin Elisabeth (Isabel, Isabeau) (I8814)
 
37384 Isabeau d’Albret ist eine Tochter von Johann III. (Jean) d’Albret, (durch seine Ehe) König von Navarra, und Katharina von Navarra (Catherine de Foix), Königin von Navarra. von Albret, Isabeau (Isabelle) (I42669)
 
37385 Isabel de Valence und John hatten mehrere Kinder, darunter zwei Söhne und zwei Töchter. de Valence, Isabel (I9926)
 
37386 Isabel und Henry hatten zwei Töchter. Familie: Henry of Grosmont (Lancaster) / Isabel von Beaumont (F4332)
 
37387 Isabel und Jakob II. hatten drei Töchter. von Aragón, Isabel (I9537)
 
37388 Isabel und John hatten mindestens drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter.
- Thomas Hastings († 1333)
- Margaret Hastings (um 1309–1359), ⚭ (1) William Martin, 2. Baron Martin, ⚭ (2) Robert de Waterville
- Sir Hugh Hastings (um 1310–1347)
 
Familie: John Hastings, 1. Baron Hastings / Isabel le Despenser (F4925)
 
37389 Isabel und König Johann Ohneland hatten keine Kinder. Familie: König Johann von England (Plantagenêt), Ohneland / Isabel of Gloucester, Countess of Gloucester (F3515)
 
37390 Isabel wurde im Oktober 1214 mit ihrem Cousin Gilbert de Clare, 4. Earl of Hertford und 1. Earl of Gloucester verheiratet. Gilbert de Clare war ein reicher Magnat und etwa zwanzig Jahre älter als sie. Familie: Graf Gilbert de Clare / Gräfin Isabel (Isabella) Marshal (F13544)
 
37391 Isabella heiratete als 18-Jährige ihren Cousin, den mailändischen Herzog Gian Galeazzo Sforza, um das Bündnis zwischen dem Königreich Neapel und dem Herzogtum Mailand zu stärken. Familie: Herzog Gian Galeazzo Sforza / Herzogin Isabella von Neapel (Aragón, Trastámara) (F21789)
 
37392 Isabella I. und Ferdinand II. hatten fünf Kinder, vier Töchter und einen Sohn. von Kastilien, Königin Isabella I. (I8861)
 
37393 Isabella und Charles zeugten eine Tochter.
- Johanna (1409–1432), die Karl nach 1415 nicht mehr wiedersah, wurde ohne seine Zustimmung von König Karl VII verheiratet mit Herzog Johann II. von Alençon.

 
Familie: Herzog Karl (Charles) von Valois (von Orléans) / Prinzessin Isabella von Frankreich (von Valois) (F4628)
 
37394 Isabella und Christian II. hatten sechs Kinder, vier Söhne und zwei Töchter. von Österreich (von Habsburg), Erzherzogin Isabella (I9544)
 
37395 Isabella und Edmund hatten drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. von Kastilien, Isabella (I8957)
 
37396 Isabella und Eduard II. hatten vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter. von Frankreich, Prinzessin Isabelle (I8518)
 
37397 Isabella und Johann I. hatten sieben Kinder, vier Söhne und drei Töchter. von Courtenay, Isabella (I9074)
 
37398 Isabella und Johann II. hatten zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. von Portugal, Isabella (I9009)
 
37399 Isabella und Karl V. hatten fünf Kinder, drei Söhne und zwei Töchter. von Portugal (Avis), Isabella (Elisabeth) (I9524)
 
37400 Isabella und Peter I. hatten acht Kinder, einen Sohn und sieben Töchter.
• Louis II. (* 1337; † 1410), Herzog von Bourbon
• Jeanne (* 1338; † 1378), ∞ 1350 Charles de Valois, Dauphin von Frankreich, späterer König Karl V.
• Blanche (* 1339; † 1361), ∞ 1352 Peter I., „der Grausame“, König von Kastilien und León
• Bonne (* 1341; † 1402), ∞ 1355 Amadeus VI., Graf von Savoyen
• Cathérine (* 1342; † 1427), ∞ 1359 Jean VI. († 1388), Graf von Harcourt und Aumale, Baron von Elbeuf
• Marguerite (* 1344; † nach 1416), ∞ 1359 Arnaud-Amanieu d’Albret, Herr von Albret, Grafschaft Dreux
• Isabelle (* 1345)
• Marie (* 1347; † 1401), Priorin im Kanonissenstift von Poissy 
Familie: Herzog Pierre I. (Peter) von Bourbon / Isabella von Valois (F4511)
 

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