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| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 40251 | Lucrezias zweiter Ehemann, Alfonso von Aragon, Herzog von Bisceglie, wurde vermutlich auf Befehl ihres Bruders Cesare ermordet. | Familie: Herzog Alfonso von Neapel (Aragón) / Lucrezia Borgia (F21778)
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| 40252 | Ludgarda und Przemysł II. hatten keine Kinder. | von Mecklenburg, Ludgarda (I10130)
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| 40253 | Ludmila gebar fünf Kinder, darunter einen Sohn und drei Töchter. fünf Kinder: • Kasimir I. von Oppeln († 1230) • Ludmila • Agnes • Euphrosyne | Familie: Herzog Mieszko I. von Oppeln (von Polen) (Piasten), Kreuzbein / Ludmilla (Přemysliden) ? (F4821)
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| 40254 | Ludmilla hatte mit Adalbert drei Söhne. Ludmilla hatte mit Ludwig I. einen Sohn. | von Böhmen, Herzogin Ludmilla (I8043)
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| 40255 | Ludmilla hatte mit Bořivoj I. zwei Söhne. | Familie: Fürst Bořivoj I. von Böhmen (Přemysliden) / Ludmilla von Böhmen (F3013)
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| 40256 | Ludmilla, die vermutlich dem böhmischen Geschlecht der Přemysliden entstammte, deren genaue Herkunft jedoch nicht bekannt ist. Sie wird als die Gründerin des Rybniker Prämonstratenserklosters angesehen, das 1228 von Herzog Kasimir nach Czarnowanz verlegt wurde. | (Přemysliden) ?, Ludmilla (I9759)
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| 40257 | Ludomilla und Friedrich I. hatten 13 Kinder. | von Polen, Prinzessin Ludomilla (I1456)
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| 40258 | Ludovici, Ludovicus | Gretz, Johann Ludwig (I12004)
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| 40259 | Ludovico Gonzaga heiratete in erster Ehe Richilda Ramberti aus Brescia, eine Tochter des Condottiere Ramberto Ramberti, Podestà von Modena. | Familie: Herr Ludovico I. (Luigi) Gonzaga / Richilda Ramberti (F21353)
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| 40260 | Ludwig der Junker (* 1305; † 2. Februar 1345) war der dritte Sohn des Landgrafen Otto I. von Hessen und dessen Frau Adelheid von Ravensberg, Tochter von Otto III. von Ravensberg. Ludwig erhielt nach dem Herrschaftsantritt seines Bruders Heinrich II. im Jahre 1328 die Burg Grebenstein mit entsprechendem Grundbesitz als Paragium. Papst Johannes XXII. hatte ihm im Jahre 1326, als ihm Landgraf Otto I. mit seiner Frau und großem Gefolge in Avignon seine Aufwartung machte, eine kirchliche Pfründe zugesagt, aber Ludwig hielt sich nicht an die versprochene Ehelosigkeit, verzichtete auf die kirchliche Karriere, beschied sich auf seine Herrschaft Grebenstein, und heiratete am 15. Oktober 1340 Elisabeth (auch Elise), Tochter des Grafen Simon II. von Sponheim und Witwe des 1336 verstorbenen schwäbischen Grafen Rudolf I. von Hohenberg. Ludwig starb im Jahre 1345. Sein Sohn Hermann wurde im Jahre 1367 von Landgraf Heinrich II., nach dem Tod von dessen Sohn Otto der Schütz im Vorjahr, zum Mitregenten und Nachfolger bestimmt. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Junker | von Hessen, Ludwig (I22776)
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| 40261 | Ludwig heiratete Anne de Lusignan aus dem Teil der Familie der Ramnulfiden, die Zypern beherrschte und dort unter dem Namen Lusignan regierten. Sie war die Tochter von Janus, König von Zypern und Jerusalem und Charlotte von Bourbon. | Familie: Herzog Ludwig I. von Savoyen / Anne von Lusignan (Ramnulfiden) (F4526)
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| 40262 | Ludwig heiratete die Gräfin Johanna von Rethel, Tochter von Graf Hugo IV. und Isabelle de Grandpré. | Familie: Ludwig I. von Nevers (Dampierre) / Johanna von Rethel (F4415)
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| 40263 | Ludwig heiratete die kastilische Prinzessin Blanka, eine Tochter König Alfons VIII. von Kastilien und der Aenor von England. | Familie: König Ludwig VIII. von Frankreich, der Löwe / Königin Blanka von Kastilien (F3509)
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| 40264 | Ludwig heiratete Jolanthe von Aragón, unter deren Obhut in Angers der spätere Dauphin und König Karl VII. erzogen wurde. | Familie: Herzog Ludwig II. von Anjou / Herzogin Jolanthe von Aragón (F4320)
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| 40265 | Ludwig heiratete Margarete von Artois, Herrin von Brie-Comte-Robert, die Schwester des Grafen Robert III. | Familie: Graf Ludwig von Évreux / Margarete von Artois (F4065)
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| 40266 | Ludwig heiratete Marie von Châtillon-Blois. | Familie: Ludwig I. von Anjou / Marie von Châtillon (Blois) (F4321)
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| 40267 | Ludwig I. (* 23. Dezember 1173 in Kelheim; † 15. September 1231 ebenda) war Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein. Er gehörte dem Geschlecht der Wittelsbacher an. Den Beinamen der Kelheimer erhielt er, da er in Kelheim einem Attentat zum Opfer fiel. Leben Ludwig wurde 1173 in Kelheim geboren. Bereits mit zehn Jahren folgte er seinem Vater Otto I. als Herzog nach. Seine Mutter Agnes und sein Onkel führten für ihn bis zur Volljährigkeit die Regierung. Im Sommer 1192 erhielt er in Anwesenheit Kaiser Heinrichs VI. die Schwertleite. Wenig später rettete ihm der Kaiser das Herzogtum, als er die bayerischen Fehden um erledigte Lehen mit einem Machtwort beendete und sich dabei auf die Seite Ludwigs stellte. Bis zum Tod Heinrichs VI. blieb Ludwig ein loyaler Anhänger des Kaisers und begleitete den Staufer 1194 auch nach Italien auf dessen zweiten Kriegszug zur Eroberung des Königreiches Sizilien, das Heinrichs Gattin Konstanze als Alleinerbin beanspruchen konnte. Im Thronstreit nach dem Tod Heinrichs VI. blieb er einer der wichtigsten Anhänger des Staufers Philipp von Schwaben. Mit einer klugen Politik und geschicktem Heiraten erweiterte Ludwig kontinuierlich seinen Einfluss und seine Machtgrundlagen und begründete damit den Aufstieg der Wittelsbacher als eines der bedeutendsten Fürstengeschlechter im Reich. Vor allem konnte er sich gegen die mächtigen Bischöfe seiner Region durchsetzen, die in Freising, Regensburg, Salzburg, Passau und Augsburg saßen. Ludwigs Bedeutung liegt aber nicht zuletzt in seinen Stadtgründungen. So gründete er 1204 Landshut, 1218 die Straubinger Neustadt und 1224 Landau an der Isar. Nach der Ermordung König Philipps im Juni 1208 erkannte Ludwig den bisherigen Gegenkönig Otto IV. an, der ihm dafür die Erblichkeit des Herzogtums Bayern bestätigte. Damit legte er den Grundstein für mehr als 700 Jahre wittelsbachische Herrschaft in Bayern. Seit 1211 war Ludwig Parteigänger des Stauferkönigs Friedrich II. Im Jahre 1214 wurde Ludwig mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein belehnt. Von nun an durfte er den Löwen im Wappen führen. Güter und Vogteien des Herzogtum Meranien konnte Ludwig nach dem Bamberger Königsmord überwiegend an sich ziehen. Im Jahre 1221 nahm er am Fünften Kreuzzug nach Ägypten teil. Dort geriet er im August in die Gefangenschaft des Sultans al-Kamil und wurde später gegen Lösegeld freigelassen. Wieder in Deutschland wurde er auf Wunsch Friedrichs II. im Jahre 1226 Vormund für König Heinrich (VII.). In der Folge verschlechterte sich allerdings das Verhältnis Ludwigs sowohl zu seinem Mündel als auch zum Kaiser. Mit Letzterem kam es zu Differenzen in Fragen der Kirchenpolitik, während der Konflikt mit Heinrich (VII.) (Ludwig intrigierte mit dem Papst gegen die Staufer) 1229 sogar mit militärischen Mitteln ausgetragen wurde, wobei der bairische Herzog unterlag. Derart unter Druck geraten zog er sich 1230 auf seine Kelheimer Burg zurück. 1231 wurde Ludwig auf der Brücke in der Stadt Kelheim ermordet. Der unbekannte Attentäter wurde gleich darauf getötet. Die Tathintergründe sind (auch deshalb) bis heute nicht abschließend geklärt. Vermutet wurde verschiedentlich, dass die Staufer (also Kaiser Friedrich II. oder sein Sohn Heinrich (VII.)) in den Mord verwickelt gewesen seien. Ludwigs Grab befindet sich im Kloster Scheyern. Sein Sohn und Nachfolger, Otto der Erlauchte, ließ im folgenden Jahr die Brücke abbrechen und wandelte das Tor in eine Kapelle um. Da die Söhne aus Ludmillas erster Ehe mit Graf Adalbert III. von Bogen früh starben, konnte Ludwigs Sohn Otto sich die Herrschaft über der Grafschaft Bogen und damit deren weiß-blaues Rautenwappen für Bayern sichern. Familie Ludwig heiratete Ende Oktober 1204 in Kelheim die Witwe des Grafen Adalbert III. von Bogen, Prinzessin Ludmilla von Böhmen. Sie war die Tochter des Přemysliden Friedrich von Böhmen und dessen Gattin Elisabeth von Ungarn. Aus der Ehe ging nur ein Sohn hervor, Otto II. (1206–1253), der 1222 Prinzessin Agnes (1201–1267) heiratete, eine Tochter des Herzogs Heinrich von Sachsen und seiner Gattin Pfalzgräfin Agnes bei Rhein. Literatur • Sigmund Ritter von Riezler: Ludwig I. der Kelheimer. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 493–497. • Wilhelm Störmer: Ludwig I. der Kelheimer. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15, Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 355–357 (Digitalisat). Weblinks Commons: Ludwig der Kelheimer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Kelheimer | von Bayern (Wittelsbacher), Herzog Ludwig I. der Kelheimer (I8042)
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| 40268 | Ludwig I. hatte mind. 3 Kinder. -Ludwig II. († 1282), Herzog von Teck -Hermann I., († 1292), Herzog von Teck -Agnes ∞ Konrad I. von Lichtenberg | Familie: Herzog Ludwig I. von Teck, der Ältere / (F5772)
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| 40269 | Ludwig I. stammt aus dem Haus Savoyen. https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Savoyen | von der Waadt (von Savoyen), Herr Ludwig I. (Louis) (I9144)
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| 40270 | Ludwig I. und Johanna hatten vier Kinder: - Claude (* 1508; † 1524) - Louis II. (* 1510; † 1536) ∞ Marie de Guise, Tochter von Claude de Lorraine, duc de Guise; -François III. (* 1535; † 1551), Graf von Neuchâtel als Nachfolger von Jeanne - Charlotte (* 1512; † 1549); ∞ Philipp von Savoyen-Nemours - François II. (* 1513; † 1548) ∞ Jacqueline de Rohan-Gyé, Tochter von Charles de (Rohan); -Léonor (* 1540; † 1573), Graf von Neuchâtel als Nachfolger von François III. | Familie: Herr Ludwig I. von Orléans-Longueville / Gräfin Johanna von Hachberg-Sausenberg (F6577)
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| 40271 | Ludwig I. und Mechthild hatten 5 Kinder, 2 Töchter und 3 Söhne. - Mechthild (* nach 1436; † 1495), verheiratet ab 1454 mit Ludwig II., Landgraf von Hessen (1438–1471) - Ludwig II. (* 1439; † 1457), ab 1450 Graf von Württemberg-Urach - Andreas (* und † 1443) - Eberhard V. (* 1445; † 1496), ab 1457 Graf von Württemberg-Urach, ab 1495 Herzog Eberhard I. von Württemberg - Elisabeth (* 1447; † 1505), verheiratet ab 1470 mit Graf Johann III. von Nassau-Saarbrücken (1423–1472), und ab 1474 mit Heinrich dem Älteren, Graf zu Stolberg (1436–1511) | Familie: Graf Ludwig I. von Württemberg-Urach / Prinzessin Mechthild von der Pfalz (Wittelsbacher) (F5440)
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| 40272 | Ludwig I. von Hessen (der Friedfertige) (* 6. Februar 1402 in Spangenberg; † 17. Januar 1458 ebenda) wurde als Sohn des Landgrafen Hermann II. von Hessen und dessen Frau Margarethe, Tochter des Burggrafen Friedrich V. von Nürnberg, geboren. Er folgte, bis 1416 unter Vormundschaft, seinem Vater im Jahre 1413 als Landgraf von Hessen. Territorialpolitik Unter Ludwig wurden die Auseinandersetzungen fortgeführt, die das hessische Landgrafenhaus bereits unter seinen Vorgängern mit den Mainzer Erzbischöfen um umstrittene Herrschaftsansprüche geführt hatte. Ludwig gelang es, die unter Landgraf Heinrich II. verloren gegangenen Städte an der Werra 1419 und 1433 zurückzugewinnen. Im großen Maßstab brachen kriegerische Auseinandersetzungen aus, nachdem 1425 der Abt von Fulda, Johann I. von Merlau, durch den Mainzer Erzbischof Konrad III. von Dhaun aus seinem Herrschaftsbereich vertrieben worden war und sich unter den Schutz Ludwigs gestellt hatte. Am 23. Juli 1427 bei Kleinenglis wenige Kilometer südlich von Fritzlar und am 10. August 1427 bei Fulda schlug der Landgraf im Mainzisch-Hessischen Krieg die Truppen des Erzbischofs unter Gottfried von Leiningen vernichtend. Sein endgültiger Sieg wurde mit dem „Frankfurter Frieden“ vom 8. Dezember 1427 bestätigt. Die Mainzer Machtansprüche wurden damit endgültig abgewiesen. Dagegen konnte er 1447 gegen Heinrich III. (Braunschweig-Grubenhagen) keinen Erfolg verbuchen. Ludwig erwarb 1432 die Schirmherrschaft über die Abtei Hersfeld und 1443 die über das Kloster Corvey, und zwischen 1437 und 1456 die Lehenshoheit über mehrere Grafenhäuser und Herrschaften, wie z. B. Waldeck-Landau (1431), Waldeck-Waldeck (1438), Sayn-Wittgenstein (1439), Plesse (1447), Lippe (1449), Büren (1456) und Rietberg (1456). Die weitaus wichtigste darunter war die Grafschaft Ziegenhain (1437), deren Territorium bis dahin die beiden Hauptteile der Landgrafschaft Hessen voneinander getrennt hatte. Als das Haus Ziegenhain im Jahre 1450 mit Johann II. in der männlichen Linie ausstarb, zog Ludwig dieses Lehen ein, das auch die Grafschaft Nidda mit einschloss. Hinzu kamen Schutz- und Schirmherrschaften über das Hochstift Paderborn sowie über die Städte Erfurt und Mühlhausen. Innenpolitik 1421 erhielten alle Handwerkergilden neue Zunftbriefe, die ihnen bisher nie gekannte Freiheiten und Rechte garantierten. In den Städten führte Ludwig die von seinem Vater begonnene Beschränkung der Machtbefugnisse der Räte fort, indem er ihnen dauerhafte Vertretungsorgane der Bürgerschaft an die Seite stellte. Namentlich setzte er in den wichtigsten Städten Oberhessens die von Landgraf Hermann eingeführten, 1414 jedoch von seinem Vormund Heinrich I. von Braunschweig wieder abgeschafften Vierer um 1430 wieder in die Verfassung ein. Heiratspolitik 1446 vereinbarte Ludwig mit Philipp I. von Katzenelnbogen die Verheiratung ihrer beiden Kinder, Heinrich III. und Anna. Da Philipps Söhne vorzeitig starben, bereitete Ludwig damit im Endeffekt das für Hessen in finanzieller Hinsicht wichtige Erbe der wohlhabenden Grafschaft Katzenelnbogen von 1479 vor. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_I._(Hessen) | von Hessen, Ludwig I (I22771)
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| 40273 | Ludwig I. war erster Herr der Waadt. / Louis Ier était le premier seigneur de Vaud. | von der Waadt (von Savoyen), Herr Ludwig I. (Louis) (I9144)
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| 40274 | Ludwig II. und Anna hatten 3 Kinder, 2 Töchter und 1 Sohn. • Maria (* 1261), Nonne im Kloster Marienberg bei Boppard • Agnes (1262–1269) • Ludwig Elegans (1267–1290) ∞ 1288 Isabella (1272–1335), Tochter des Herzogs Friedrich III. von Lothringen und seiner Gattin Margarete von Navarra. | Familie: Herzog Ludwig II. von Bayern (Wittelsbacher), der Strenge / Anna von Glogau (von Schlesien) (Piasten) (F3826)
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| 40275 | Ludwig II. und Ansgard hatten fünf Kinder, Zwei Söhne und drei Töchter: - Ludwig III. (863/865–882), König - Karlmann (866–884), König - Hildegard - Ermentrud (* wohl 875) ⚭ NN - Gisla († vor November 884) ⚭ Robert, Graf von Troyes 876, (X Februar 886 in Troyes) | Familie: König Ludwig II. von Frankreich (Karolinger), der Stammler / Königin Ansgard von Burgund (F2998)
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| 40276 | Ludwig II. und Mathilde hatten 5 Kinder, 2 Söhne und 3 Töchter • Rudolf I. (1274–1319) ∞ 1294 in Nürnberg Mechthild von Nassau (1280–1323); • Mechthild (1275–1319) ∞ 1288 in Ulm Herzog Otto II. von Braunschweig-Lüneburg (1266–1330) • Agnes (1276–1340), 1∞ 1290 Landgraf Heinrich von Hessen (1264–1298), 2∞ 1303 Markgraf Heinrich I. von Brandenburg und Landsberg (1256–1318) • Anna (* 1280), Nonne im Kloster Ulm • Kaiser Ludwig IV. (1282–1347), 1∞ 1308 Beatrix von Schlesien-Schweidnitz (1290–1322), 2∞ 1324 in Köln Margarethe von Holland (1293–1356). | Familie: Herzog Ludwig II. von Bayern (Wittelsbacher), der Strenge / Mathilde von Habsburg (F3827)
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| 40277 | Ludwig II., der Strenge (* 13. April 1229 in Heidelberg; † 2. Februar 1294 ebenda), aus dem Geschlecht der Wittelsbacher war von 1253 bis 1294 Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein. Seit der Landesteilung von 1255 regierte er das Herzogtum Oberbayern. Leben Der älteste Sohn Herzog Ottos II. sammelte schon in jungen Jahren Kriegserfahrungen, so 1246 mit König Konrad IV. gegen Heinrich Raspe und 1251 gegen Bischof Albert von Regensburg. Ludwig II. trat 1253 die Regierung als Herzog von Bayern an. Am 28. März 1255 teilte er die Regierung mit seinem Bruder Heinrich XIII. Heinrich erhielt Niederbayern, Ludwig Oberbayern – wo er München zur Residenz machte – und die Pfalz. Bei den angeblichen Konflikten zwischen beiden handelte es sich eher um Streitigkeiten zwischen Gefolgsleuten beider Seiten. Ludwigs Beiname der Strenge rührt daher, dass er seine erste Ehefrau Maria von Brabant 1256 hinrichten ließ, weil er sie fälschlicherweise des Ehebruchs verdächtigte. Ursache der Angelegenheit war ein verwechselter bzw. falsch interpretierter Brief an den pfälzischen Ritter Raugraf Heinrich I. († 1261), den Bruder des Wormser Bischofs Eberhard I.; seine Grabplatte ist in der Klosterruine Rosenthal erhalten.[1] Als Sühne für diese Tat stiftete Ludwig das Kloster Fürstenfeld (in Fürstenfeldbruck). In zweiter Ehe war er mit Anna von Glogau (um 1240–1271) verheiratet. Ludwig war Vormund seines Neffen Konradin, verschaffte diesem das Herzogtum Schwaben und begleitete ihn bei seinem Italienzug 1267 bis Verona. Er zog sich rechtzeitig zurück und wurde dadurch nicht in den Untergang des 1268 in Neapel hingerichteeten Konradin verwickelt. Materiell profitierte er von dessen Tod, da Konradin ihn als Erben einsetzte und in der Konradinischen Schenkung Besitzungen in der Oberpfalz, um Sulzbach, in Südwestbayern und Bayerisch-Schwaben abtrat. Eine Bestätigunung dieser Erwerbungen erhielt Ludwig von Rudolf von Habsburg als Preis für seine Unterstützung bei der Königswahl von 1273. Darüber hinaus erhielt er die Hand von Rudolfs Tochter Mathilde. Aufgrund dieser Verbindung wurde Ludwig ein Parteigänger der Habsburger, unterstützte seinen Schwager gegen den böhmischen König Ottokar II., erhielt 1276 dessen Kurwürde und nahm 1278 an der Schlacht auf dem Marchfeld teil, in der Ottokar getötet wurde. Nach dem Tod seines Schwiegervaters Rudolf von Habsburg im Jahre 1291 konnte Ludwig die Wahl seines Schwagers Albrecht von Habsburg zum König nicht durchsetzen. Die Kurwürde der Pfalz konnte Ludwig zwar behaupten, die bayerische Kurwürde jedoch fiel 1289 an Böhmen zurück. Ludwig II. gewann erhebliche neue Besitzungen für sein Herzogtum hinzu – auch in der Pfalz – und baute die herzogliche Macht stark aus. 1290 traf Ludwig den Strengen ein schwerer Schicksalsschlag. Ludwig, sein ältester, noch kinderloser Sohn, erhielt auf einem Turnier in Nürnberg, eine tödliche Wunde. Ludwig der Strenge selbst starb am 2. Februar 1294 in seiner pfälzischen Residenz in Heidelberg. Testamentarisch hatte er als Begräbnisort das von ihm gestiftete Kloster Fürstenfeld bestimmt. In der dortigen Kirche wurde er beigesetzt. Durch vielfältige Umbauten des Gotteshauses kennt man den genauen Platz seines Grabes heute nicht mehr, in der Kirche ist ihm jedoch eine barocke Gedenkstatue gewidmet.[2] Nachfolger wurde zunächst sein Sohn Rudolf I. aus seiner dritten Ehe mit Mathilde von Habsburg. In der als Memoria des Hauses Wittelsbach errichteten Stiftskirche zu Neustadt an der Weinstraße besteht ein „Ewiges Meßgedenken“ für Herzog Ludwig den Strengen und mehrere seiner Nachkommen. Dynastische Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ludwig II. der Strenge herrschte als letzter Wittelsbacher bis 1294 sowohl über die Pfalz als auch Bayern und ist der gemeinsame Stammvater beider Linien. Im Hausvertrag von Pavia 1329 wurden diese Länder unter den von seinen Söhnen Rudolf und LLudwig begründeten Linien aufgeteilt. Nachdem die Kurwürde durch Kaiser Karl IV. allein der pfälzischen Linie zugesprochen wurde, erhielt sie Bayern erst im Westfälischen Frieden. Mit dem Tod von Kurfürst Maximilian III. Joseph 1777 erlosch dann die bayrische Linie im Mannesstamm. Nach dem darauffolgenden Bayerischen Erbfolgekrieg wurden 1779 beide Territorien unter der verbliebenen, heute fortlebenden pfälzischen Linie vereinigt. Ehen Herzog Ludwig II. heiratete am 2. August 1254 in Landshut die Herzogin Maria (1226–1256, hingerichtet), Tochter des Herzogs Heinrich II. von Brabant-Lothringen und seiner Gattin Maria von Schwaben. Die Ehe blieb kinderlos. In zweiter Ehe heiratete Ludwig. am 24. August 1260 in Heidelberg Anna (1240–1271), Tochter des Herzogs Konrad II. von Schlesien-Glogau und seiner Gattin Salome von Polen. In dritter Ehe heiratete Ludwig II. am 24. Oktober 1273 in Aachen Mathilde (1251–1304), Tochter des römischen Königs Rudolf von Habsburg und seiner Gattin Gertrud von Hohenberg. Literatur • Clemens Böhne: Das Grabmal Herzog Ludwig des Strengen in der Fürstenfelder Klosterkirche. In: Amperland, Jahrgang 2, 1966, S. 41-43. • Sigmund Ritter von Riezler: Ludwig II., Herzog von Bayern und Pfalzgraf bei Rhein. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 497–502. • Wilhelm Störmer: Ludwig II. der Strenge. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15, Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 357–360 (Digitalisat). Weblinks Commons: Ludwig der Strenge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Anmerkungen 1 Laut der Regensburger Chronik von Carl Theodor Gemeiner, zitiert in: Adolph Köllner: Geschichte der Herrschaft Kirchheim-Boland und Stauf, Wiesbaden, 1854, S. 89; (Digitalscan) 2 Zum Begräbnisort des Herzogs Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Strenge | von Bayern (Wittelsbacher), Herzog Ludwig II. der Strenge (I8057)
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| 40278 | Ludwig III. und Blanca hatten einen Sohn. - Ruprecht der Engländer (* 22. Mai 1406, in Heidelberg; † am 20. Mai 1426, ebendort, begraben in der Heiliggeistkirche in Heidelberg). Bis zu seinem Tod war er der erklärte Nachfolger seines Vaters in der Kurwürde. | Familie: Kurfürst Ludwig III. von der Pfalz (Wittelsbacher), der Bärtige / Blanca von England (F5473)
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| 40279 | Ludwig III. und Mechthild hatten 4 Kinder, 1 Tochter und 3 Söhne. - Mechthild (1419–1482),1 ⚭ 1436 Graf Ludwig I. von Württemberg (1411/1412–1450), 2⚭ 1452 Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463); - Ludwig IV. (1424–1449) ⚭ 1445 Prinzessin Margarethe von Savoyen (1420–1479), Witwe des (Titular-) Königs Ludwig III. von Neapel aus dem Hause Anjou - Friedrich I. (1425–1476), verlobt mit Elisabeth von Bayern (Elisabeth heiratete 1445 Graf Ulrich V. von Württemberg-Stuttgart), ⚭ 1462 Clara Tott; die Nachkommen aus dieser Verbindung sind die Grafen bzw. Fürsten zu Löwenstein-Wertheim - Ruprecht von der Pfalz (1427–1480), Erzbischof von Köln. | Familie: Kurfürst Ludwig III. von der Pfalz (Wittelsbacher), der Bärtige / Mechthild (Matilde) von Savoyen-Achaia (F5472)
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| 40280 | Ludwig III. von Anjou (* 25. September 1403; † 12. November 1434 in Cosenza) war Titularkönig von Neapel, Herzog von Anjou und Touraine, Graf von Provence und Maine. Seine Eltern waren Ludwig II. von Anjou und Jolanthe von Aragón, Tochter von König Johann I. von Aragón. Nach dem Tod König Martins I. von Aragón galt Ludwig bis zum Kompromiss von Caspe als ein Anwärter auf die Nachfolge in Aragón. Nach dem Tod seines Vaters 1417 krönte Papst Martin V. ihn am 4. Dezember 1419 zum Titularkönig von Sizilien und 1420 von Neapel. 1423 wurde er von Königin Johanna II. von Neapel adoptiert. Bereits kurz nach der Heirat am 31. August 1432 mit Margarethe von Savoyen (1420–1479) erkrankte Ludwig an Malaria und verstarb in Cosenza. Sein Bruder Rene I. von Anjou trat sein Erbe an. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_III._(Anjou) | von Anjou, Ludwig III (I22768)
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| 40281 | Ludwig III., auch Ludwig der Bärtige; (* 23. Januar 1378; † 30. Dezember 1436 in Heidelberg) war von 1410 bis 1436 Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz. Familie Seine Eltern waren Kurfürst Ruprecht III. von der Pfalz (auch römisch-deutscher König) und Elisabeth von Hohenzollern-Nürnberg. Leben Schon während der Herrschaft seines Vaters als deutscher König und Pfälzer Kurfürst zog man Ludwig zu Regierungsaufgaben heran. So amtierte er 1401–1402 als Reichsvikar, als sich der Vater auf einem Italienzug befand. 1402 heiratete Ludwig III. Prinzessin Blanca von England, die jedoch am 22. Mai 1409 verstarb, noch ehe ihr Mann zur Regierung gelangte. Als Heiratsgut brachte sie u. a. die sogenannte „Pfälzische Krone“, in den wittelsbacher Familienbesitz ein, die sich noch heute in der Schatzkammer des Residenzmuseums zu München befindet. Es ist die älteste erhaltene englische Krone und war vermutlich die Brautkrone der Königin Anne von England.[1][2] Nach dem Tod des Vaters teilte man dessen Reich unter den vier Söhnen auf. Der verwitwete Ludwig wurde am 3. Oktober 1410 sein Haupterbe in der Kurpfalz und Nachfolger in der Kurwürde. Die restlichen Landesteile fielen an seine Brüder. Johann erhielt Pfalz-Neumarkt, Otto die Herrschaft Pfalz-Mosbach und Stefan übernahm Pfalz-Simmern. Kurfürst Ludwig war hochgebildet und religiös sehr engagiert. An der Heidelberger Universität kam es ihm darauf an, dass die Fächer der theologischen, der philosophischen und der juristischen Fakultät gefördert wurden und ihre Stellen keine Belohnung minderfähiger Professoren bedeuteten. 1413 vollendete er die von seinem Vater begonnene Umwandlung der Heiliggeistkirche in ein Kollegiatstift für vierzehn Mitglieder der Universität. 1421 vermachte er der Hochschule seine eigenen Bücher zum freien Gebrauch der Studenten und war ein passionierter Sammler kostbarer Handschriften. Beide Büchersammlungen bildeten den Grundstock zur später berühmten Bibliotheca Palatina.[3] Ludwig sah trotz seiner machtvollen Stellung im Reich von einer Kandidatur für die Königswürde ab. Stattdessen unterstützte er 1411 die Wahl Sigismunds von Luxemburg, der ihn als Getreuesten seiner Gefolgsleute ansah und im Gegenzug die Verpfändungen des Reiches an die Pfalz bestätigte. König Sigismund setzte den Pfälzer als Reichsvikar ein, wodurch er bei Abwesenheit des Monarchen dessen Stellvertreter war. Kurfürst Ludwig hatte auf dem Konzil von Konstanz wesentlichen Anteil am Erfolg der Verhandlungen, die den römischen Papst Gregor XII. zur Abdankung bewogen. Damit schien das Haupthindernis zur Beendigung des Abendländischen Schismas beseitigt. Der König ernannte Ludwig III. daraufhin zum Reichsrichter, dem die Vollstreckung der Reichsurteile oblag, sowie zum stellvertretenden Konzilsprotektor, also zum Schutzherrn, der für Sicherheit und Frieden beim Konzil Sorge tragen musste. In seiner Eigenschaft als Reichsvikar und Reichsrichter hatte Ludwig III. in Abwesenheit des Königs den Vollzug des vom Konzil verhängten und als Reichsgesetz geltenden Urteils gegen Johannes Hus wegen Häresie zu vollstrecken. Dieser wurde deshalb am 6. Juli 1415 unter seiner Aufsicht öffentlich verbrannt. Die gleiche Aufgabe fiel ihm bei dessen Mitstreiter Hieronymus von Prag am 30. Mai 1416 zu, den man wegen seines Widerrufs zunächst begnadigte, aber hinrichtete, als er seine alten Thesen erneut bekräftigte. Ebenso beauftragte ihn König Sigismund, den Pisaner Papst Johannes XXIII., der zwar einem Rücktritt zustimmte, aber vermutlich zwecks Restauration seiner Macht am 20. März 1415 heimlich aus Konstanz geflüchtet war, festzunehmen und ihn bis zur Wahl eines neuen Papstes festzuhalten. Ende April konnte der Pfälzer Kurfürst den Flüchtigen in seinen Gewahrsam bringen und er setzte ihn auf dem Heidelberger Schloss fest. Dort erhielt er am 31. Mai des Jahres seine vom Konzil ausgesprochene Absetzung, der er zustimmte und auch formell auf sein Papstamt verzichtete. Im Frühjahr 1416 deckte man ein Befreiungskomplott auf, weshalb Johannes XXIII. im Verlauf des Sommers in die sicherere Burg Eichelsheim kam, die sich auf dem heutigen Mannheimer Stadtgebiet befand. Am 11. November 1417 erfolgte in Konstanz die Wahl von Papst Martin V. und das Schisma galt als beendet. Deshalb hob man die Haft gegen Johannes XXIII. auf; er erlangte seine Freiheit allerdings erst im Frühjahr 1419, da Kurfürst Ludwig III. ihn für die durch seine Flucht vom Konzil entstandenen Kosten haftbar machte und nur nach deren Begleichung ziehen ließ. 1415 schloss sich Ludwig III. der gegen Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt gerichteten Sittichgesellschaft an, ihr Mitglied blieb er auch nach der Umwandlung in die Konstanzer Liga. 1417 heiratete er in zweiter Ehe Prinzessin Mechthild (Matilde) von Savoyen. 1422/23 unternahm der Pfälzer Herrscher eine Preußenfahrt.[4] In der Reichspolitik gehörte er 1424 zur Opposition der Kurfürsten, die sich gegen König Sigismund im Binger Kurverein zusammenschlossen. Am 5. Mai 1426 starb sein Sohn Ruprecht (aus der ersten Ehe), genannt „Ruprecht der Engländer“, den er als Thronfolger ansah und bereits in die Regierungsgeschäfte hatte einarbeiten lassen. Der Kurfürst war über diesen Sterbefall so erschüttert, dass er sich zu einer Pilgerfahrt ins Heilige Land entschloss, die er 1427 antrat, von der er jedoch schwer krank zurückkehrte. Seine Frömmigkeit und sein religiöses Engagement hatten noch zugenommen, so dass man ihm Beinamen wie „der Gottesfromme“ oder „der Pfaffentrost“ gab. Seit 1430 war er nahezu erblindet. 1435 entmachteten ihn die eigene Frau und ihre Räte. Er starb 1436 in Heidelberg und wurde in der dortigen Heiliggeistkirche beigesetzt.[5] Nachfolger als Pfälzer Kurfürst wurde sein ältester Sohn Ludwig IV. (1424–1449), der schon mit 25 Jahren verstarb und sein einjähriges Kind Philipp (1448–1508) als Erben hinterließ. Für diesen regierte bis zum eigenen Tod sein Onkel Friedrich der Siegreiche (1425–1476), zweitältester Sohn von Kurfürst Ludwig III. An der Chordecke der als Memoria des Hauses Wittelsbach gegründeten Stiftskirche zu Neustadt an der Weinstraße befindet sich eine Darstellung des Jüngsten Gerichtes aus der Zeit um 1420, mit vor Christus knienden Großfiguren von Kurfürst Ludwig III., seiner Eltern und seiner ersten Gattin Blanca von England. Letztere ist auch dort bestattet und man geht davon aus, dass Ludwig III. die prachtvollen Gemälde fertigen ließ, um die Grabstätte seiner von ihm sehr betrauerten ersten Frau auszuschmücken.[6] Ehen Kurfürst Ludwig III. heiratete am 15. August 1401 in Köln die Prinzessin Blanca von England (1392–1409), Tochter des König Heinrich IV. und seiner Gattin Mary de Bohun. In zweiter Ehe heiratete Ludwig III. am 30. November 1417 in Pignerol Prinzessin Mechthild (Matilde) von Savoyen (1390–1438), die Schwester der Seligen Margarete von Savoyen und Tochter des Herzog Amadeus sowie seiner Gattin Gräfin Katharina von Genf. Literatur Hans Rall: Die Wittelsbacher in Lebensbildern. Hugendubel Verlag, 2000, ISBN 3-7205-2103-6 Peter-Johannes Schuler: Ludwig III., der Ältere oder der Bärtige, Kurfürst von der Pfalz. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15, Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 409–411 (Digitalisat). Jakob Wille: Ludwig III., Kurfürst von der Pfalz. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 569–571. Michael Oberweis: Der gefangene Papst Johannes - Mannheims Beitrag zur Beendigung des großen Abendländischen Schismas, in: Ein rebellisches Dorf und ein gefangener Papst - Mannheim vor der Stadtgründung, Stadtarchiv Mannheim, 2005, ISBN 3-926260-66-1 Andreas Kraus: Handbuch der bayerischen Geschichte, 1995, Band 3, Seite 73; Digitalisat, abgerufen am 12. März 2013. Weblinks Commons: Ludwig III. von der Pfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Literatur von und über Ludwig III. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Bildnis des Kurfürsten Ludwig III. des Bärtigen von der Pfalz. Maler: Johann David Werl. Datiert: um 1607/08. In: Geschichte Bayerns. Ausstellung Bayern Bilder. Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 12. März 2013. Webseite der Universität Heidelberg, zur Gefangenschaft Johannes XXIII. in Mannheim Anmerkungen 1 Die „Böhmische bzw. Pfälzer Krone“ von Prinzessin Blanka in der Schatzkammer der Münchner Residenz 2 Über die Geschichte der „Böhmischen oder Pfälzer Krone“ aus der Mitgift Prinzessin Blancas 3 Ludwig Häusser: Geschichte der rheinischen Pfalz nach ihren politischen, kirchlichen und literarischen Verhältnissen. 1. Auflage. Erster Band. Mohr, Heidelberg 1845, S. 310 (Digitalisat [abgerufen am 12. März 2013]). 4 Werner Paravicini: Die Preußenreisen des europäischen Adels. Teil 1 (= Beihefte der Francia. Band 17/1). Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-7317-8, S. 150 (Digitalisat). 5 Webseite über Kurfürst Ludwig III. von der Pfalz 6 Foto des „Jüngsten Gerichtes“ im Chor der Stiftskirche Neustadt/Weinstraße (Ludwig III. rechts kniend) Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_III._(Pfalz) | von der Pfalz (Wittelsbacher), Kurfürst Ludwig III. der Bärtige (I11129)
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| 40282 | Ludwig IV., genannt der Sanftmütige, (* 1. Januar 1424 in Heidelberg; † 13. August 1449 in Worms) war Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz von 1436 bis 1449. Seine Eltern waren Ludwig III. von der Pfalz (1378–1436) und Prinzessin Mechthild von Savoyen (1390–1438). Nachdem sein Vater 1436 gestorben war, übernahm sein Onkel, Pfalzgraf Otto I., die Vormundschaft, bis Ludwig 1442 für mündig erklärt wurde. 1444 wehrte er als Reichshauptmann Angriffe der Armagnaken ab. Als er 1449 mit 25 Jahren in Worms starb, wurden zunächst sein Bruder Friedrich, dann sein einziger Sohn Philipp seine Nachfolger. Ludwig ist in der Heidelberger Heiliggeistkirche begraben. Kurfürst Ludwig IV. heiratete am 18. Oktober 1445 in Heidelberg die Prinzessin Margarethe von Savoyen, Tochter des Herzogs Amadeus VIII. (später Gegenpapst Felix V.), und dessen Gattin Prinzessin Marie von Burgund (* 1380; † 1422). Aus der Ehe ging der Sohn Philipp der Aufrichtige hervor. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_IV._(Pfalz) | von der Pfalz (Wittelsbacher), Kurfürst Ludwig (I22763)
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| 40283 | Ludwig und Anne hatten 19 Kinder, elf Söhne und acht Töchter.: • Amadeus IX. der Glückliche (* 1. Februar 1435; † 30. März 1472), Herzog von Savoyen etc. • Ludwig der Jüngere (* 5. Juni 1436; † 16. Juli 1482), Graf von Genf und König von Zypern • Maria (* März 1437; † 1. oder 2. Dezember 1437) • Johann (* um 1437; † 1440), Graf von Genf, Baron von Faucigny und Beaufort • Philipp II. Ohneland (* 5. Februar 1438; † 7. November 1497), Herzog von Savoyen etc. • Margarete (* April 1439; † 9. März 1484); 1.∞ 1458 Johann IV. (1413−1464), Markgraf von Montferrat, 2.∞ 1466 Peter II. von Luxemburg (1440–1482), Graf von Saint-Pol. • Peter (* etwa 2. Februar 1440; † 21. Oktober 1458), Bischof von Genf, Erzbischof von Tarentaise • Janus (* 8. November 1440; † 22. Dezember 1491), Graf von Faucigny, Gouverneur von Nizza • Charlotte (* 11. November 1441; † 1. Dezember 1483) ∞ 1451 Ludwig XI. (1423–1483), König von Frankreich • Aimon (* vor 1. November 1442; † Ende März 1443) • Jakob († 20. Juni 1445) • Agnes (* Oktober 1445; † 15. März 1508) ∞ 1466 François I. d’Orléans-Longueville (1447–1491), Graf von Dunois und Longueville (Haus Orléans-Longueville) • Johann Ludwig (* 16. Februar 1447; † 7. Juli 1482), Erzbischof von Tarentaise und Bischof von Genf • Maria (* 20. März 1448; † 1475), ∞ 1466 Ludwig von Luxemburg (1418–1475), Graf von Saint-Pol und Ligny. • Bonne (* 10. August 1449; † 17. November 1503), ∞ 1468 Galeazzo Maria Sforza (1444–1476), Herzog von Mailand • Jakob (* 12. November 1450; † 30. Januar 1486), Graf von Romont, Seigneur de Vaud • Anna (* September 1452; † 1. Oktober 1452) • Franz (* 1454; † 3. Oktober 1490) Bischof von Genf, Erzbischof von Auch • Johanna († jung) | Familie: Herzog Ludwig I. von Savoyen / Anne von Lusignan (Ramnulfiden) (F4526)
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| 40284 | Ludwig und Margarete hatten nur eine Tochter, Margarete III. (* 1348, † 1405), die dann auch seine Erbin wurde. Darüber hinaus hatte er mehrere uneheliche Söhne, von denen drei 1396 in der Schlacht von Nikopolis fielen. | Familie: Graf Ludwig II. von Flandern / Gräfin Margarete von Brabant (F4398)
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| 40285 | Ludwig und Sophie hatten sieben Kinder, vier Söhne und drei Töchter. -Bruno († jung) -Dietrich I. (1045; † 1105), Graf in Altkirch, Pfirt und Bar -Ludwig (1080 bezeugt) -Friedrich († 1092), Graf, Herr von Lützelburg, Markgraf von Susa -Sophia, ∞ Folmar, Graf von Frohburg, 1050/78 bezeugt -Beatrix († 1092), ∞ Berthold I. von Zähringen († 1078), Herzog von -Kärnten (Zähringer) -Mechtild († 1092/1105) ∞ Hugo VIII., Graf von Dagsburg († 1089) (Etichonen) | Familie: Graf Ludwig von Mousson-Scarponnois / Gräfin Sophie von Oberlothringen (von Bar) (F2491)
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| 40286 | Ludwig V. von Lichtenberg (* 12. Mai 1417; † 25. Februar 1471) war ein Mitglied des adeligen Hauses Lichtenberg und übte – anfangs zusammen mit seinem älteren Bruder, Jakob von Lichtenberg (1416–1480) – die Regierung über die Herrschaft Lichtenberg aus. Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ludwig wurde als Sohn Ludwigs IV. von Lichtenberg (1396–1434) und seiner Frau, Markgräfin Anna von Baden (* 15. März 1399; ⚭ 11. Mai 1409; † nach dem 6. Dezember 1421), als zweiter Sohn aus dieser Ehe geboren.[1] Da der Vater von Jakob und Ludwig V. bereits 1434 starb und vorher fünf Jahre lang psychisch schwer erkrankt war[2], wurde für die beiden Brüder – Geschwister gab es sonst keine – zunächst eine Vormundschaft unter Graf Friedrich von Saarwerden, dem künftigen Schwiegervater von Jakob, eingerichtet[2], die bis 1436 andauerte.[3] Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Familienkonflikt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Als jüngerer Sohn seinem älteren Bruder, Jakob von Lichtenberg, nachgeordnet, war er von beiden aber derjenige, der das größere politische Talent besaß.[3][Anm. 1] Jakob neigte dagegen mehr zu wissenschaftlichen Studien Alchemie und Astrologie. Allerdings war er zunächst sehr darauf aus, seine Stellung als älterer Bruder zu wahren, ohne sie ausfüllen zu können. Das führte mehrfach zu internem Streit zwischen den Brüdern. Der erste ist für 1435 belegt. Dies sollte eine Teilung der Herrschaft beenden, die 1440 durch Markgraf Jakob I. von Baden vermittelt wurde.[4][2] Das verhinderte aber nicht, dass ihr Verhältnis zeitlebens immer sehr konfliktträchtig war.[5] Bei von außen drohenden Eingriffen in ihre Herrschaft standen die Brüder allerdings immer zusammen, z. B. bei einer Fehde, die sie mit den Grafen von Leiningen um das Amt Brumath 1450/1451 führten.[6] Der Kampf um die Rechte in und an Brumath konnten die Lichtenberger in einer Schlacht bei Reichshofen siegreich für sich entscheiden, die Gegner, Graf Scharfried von Leiningen und Georg von Ochsenstein, gefangen nehmen und beide so auf lange Zeit politisch ausschalten.[7] Zudem mussten sie Gebiete an die Herrschaft Lichtenberg abtreten, so Ochsenstein: Pfaffenhofen, Niedermodern, Eckwersheim, die Mark Maursmünster und die Burgen Geroldseck und Scharrachbergheim.[8] Der Leiniger Graf, der deswegen bis 1463 gefangen saß, weigerte sich lange, musste dann aber doch die Burgen Gutenberg und Minfeld, das Dorf Wolfisheim und Weiteres an die Herrschaft Lichtenberg abtreten.[9] Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts zog sich Jakob zunehmend aus der Politik zurück, so dass Ludwig V. etwa 20 Jahre lang faktisch die Alleinherrschaft ausübte.[2] Jakobs Frau war 1450 verstorben und er wandte sich der – nicht ebenbürtigen – Bärbel von Ottenheim zu. Diese nahm nun Jakobs Rechte faktisch wahr und wurde damit politisch zur Gegnerin Ludwigs V. Dies führte 1462 zum sogenannten Weiberkrieg von Buchsweiler in dessen Folge Bärbel außer Landes gehen musste.[10] Jakobs Reaktion darauf, 1463 politisch die Nähe des französischen Königs zu suchen, beantwortete Ludwig V. damit, sich mit oberrheinischen Mächten zu verbünden, deren Einwirkungsmöglichkeiten sehr viel näherliegend waren, als die des französischen Königs. Jakob musste in der Folge 1466 die letzten Herrschaftsbefugnisse an seinen Bruder abtreten, der ihn im Gegenzug mit einer jährlichen Rente versorgte.[11] Reichspolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1454 vertrat Ludwig V. die Herrschaft Lichtenberg auf dem Reichstag in Regensburg.[12] Ludwig V. pflegte Beziehungen zu Adelsgeschlechtern im südwestdeutschen Raum, aber auch zum Hof des Herzogs von Burgund, Philipp des Guten und Karls des Kühnen, wo er 1465 ein Ehrenamt übertragen bekam.[12] Persönliche Haltung und Kirchenpolitik Ludwigs V. waren von einer zeittypischen Religiosität geprägt: Er setzte auf Reliquienverehrung und Ablässe. Auch unternahm er 1450 eine Pilgerfahrt nach Rom.[12] Territorialpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ab 1437 gelingt es Ludwig V. immer wieder, die Herrschaft Lichtenberg weiter auszudehnen.[13] Abwicklung der Herrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ab 1468/69 nehmen die Quellen zu seinen politischen Aktivitäten drastisch ab und eine Hinwendung seiner Interessen auf den Memorial-Kult seiner Familie wird deutlich. Zum einen kann das gesundheitliche Gründe gehabt haben (er stirbt 1471) zum anderen war absehbar, dass das Haus Lichtenberg mit ihm (er hatte ausschließlich Töchter) und seinem Bruder Jakob (dessen Ehe blieb kinderlos) aussterben würde. Das machte ein ausgeprägtes Memorial für seine Familie umso dringender. Insbesondere ist zu beobachten, dass er sich dem Kult des Schutzpatrons seiner Familie, dem Heiligen Adelphus intensiv zuwandte.[12] Er ließ 1468 das Grab des Heiligen durch Bischof Ruprecht von Straßburg öffnen und ihn die Vollständigkeit und Authentizität der Reliquien bestätigen. Einen weitergehenden Ausbau des Kultes des Heiligen durch Ludwig V., zu dem dieser die Entnahme des Schädels aus dem Grab plante, verhinderte der Abt des Klosters, Hugo von Fegersheim, der die Verfügungsgewalt über die Reliquien besaß.[14] Außerdem regelte er sein Erbe.[5][11] 1470 erkrankte Ludwig V. schwer und Ende des Jahres suchte er zu einer Versöhnung mit seinem Bruder zu kommen, was Anfang 1471, wenige Tage vor seinem Tod, auch noch gelang und in hohem Maße Anerkennung fand.[15] Ebenso kam eine Übereinkunft zustande, die Erbschaft an die beiden Schwiegersöhne Ludwigs V., Graf Philipp I. (d. Ä.) von Hanau-Babenhausen und Graf Simon Wecker von Zweibrücken-Bitsch weiter zu reichen[5] und zwischen ihnen zu teilen.[11] Jakob richtete seinem Bruder eine eindrucksvolle Bestattung aus: In allen Kirchen Straßburgs wurden dafür insgesamt 350 Messen gelesen, davon sieben gesungene Messen im Straßburger Münster, wo auch zusätzlich noch das Hochamt stattfand. Diese acht Messen wurden von den adeligen Äbten der acht Klöster zelebriert, die der Herrschaft Lichtenberg verpflichtet waren.[Anm. 2] Gäste waren unter anderem Kurfürst und Pfalzgraf Philipp, Markgraf Karl I. von Baden ein Gesandter des Herzogs von Lothringen und die beiden Schwiegersöhne Ludwigs V. Das Essen zu dem Anlass fand für die anwesenden Adeligen an 26 Tischen im Lichtenberger Hof statt, 1500 Bedürftige in der Stadt wurde bei diesem Anlass gespeist und bekleidet. Bestattet wurde Ludwig V. in der Neuweiler Stiftskirche St. Adelphus.[5] Eine Grabplatte, die ihn im Vollbild in Rüstung darstellt, ist im Musée de l'Oeuvre Notre-Dame in Straßburg erhalten.[12] Auch nach dem Tod Ludwigs V. übernahm Jakob die faktische Herrschaft nicht mehr, delegierte sie vielmehr an die beiden Schwiegersöhne seines Bruders.[2] Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_V._von_Lichtenberg | von Lichtenberg (zu Lichtenau), Ludwig V (I21767)
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| 40287 | Ludwig von Évreux ist der Stammvater des Hauses Frankreich-Évreux. | von Évreux, Graf Ludwig (I8453)
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| 40288 | Ludwig von Neuenburg stiftete 1372 die Grabstätte der Grafen in der Neuenburger Stiftskirche. Er hatte seine beiden Töchter als Erbinnen der Grafschaft Neuenburg eingesetzt, da er keine legitimen männliche Nachkommen hinterliess. Nach seinem Tod im Juni 1373 wurde Isabella, zum Nachteil ihrer Schwester, Gräfin und Herrin von Neuenburg. Mit deren Tod endete 1395 die 360-jährige Herrschaft der Neuenburger in direkter Linie. Die Grafschaft fiel bis 1457 an die Grafen von Freiburg. | de Duin, Marguerite (I59024)
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| 40289 | Ludwig von Neuenburg stiftete 1372 die Grabstätte der Grafen in der Neuenburger Stiftskirche. Er hatte seine beiden Töchter als Erbinnen der Grafschaft Neuenburg eingesetzt, da er keine legitimen männliche Nachkommen hinterliess. Nach seinem Tod im Juni 1373 wurde Isabella, zum Nachteil ihrer Schwester, Gräfin und Herrin von Neuenburg. Mit deren Tod endete 1395 die 360-jährige Herrschaft der Neuenburger in direkter Linie. Die Grafschaft fiel bis 1457 an die Grafen von Freiburg. | von Montfaucon, Johanna (I59022)
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| 40290 | Ludwig von Neuenburg stiftete 1372 die Grabstätte der Grafen in der Neuenburger Stiftskirche. Er hatte seine beiden Töchter als Erbinnen der Grafschaft Neuenburg eingesetzt, da er keine legitimen männliche Nachkommen hinterliess. Nach seinem Tod im Juni 1373 wurde Isabella, zum Nachteil ihrer Schwester, Gräfin und Herrin von Neuenburg. Mit deren Tod endete 1395 die 360-jährige Herrschaft der Neuenburger in direkter Linie. Die Grafschaft fiel bis 1457 an die Grafen von Freiburg. | von Neuenburg, Graf Ludwig (I59012)
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| 40291 | Ludwig von Neuenburg stiftete 1372 die Grabstätte der Grafen in der Neuenburger Stiftskirche. Er hatte seine beiden Töchter als Erbinnen der Grafschaft Neuenburg eingesetzt, da er keine legitimen männliche Nachkommen hinterliess. Nach seinem Tod im Juni 1373 wurde Isabella, zum Nachteil ihrer Schwester, Gräfin und Herrin von Neuenburg. Mit deren Tod endete 1395 die 360-jährige Herrschaft der Neuenburger in direkter Linie. Die Grafschaft fiel bis 1457 an die Grafen von Freiburg. | von Neufchâtel-en-Bourgogne, Katharina (I59023)
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| 40292 | Ludwig war der 4. Ehemann der Adelheid. | Familie: König Ludwig V. von Frankreich (Karolinger) / Adélaide (Adelheid, Blanche) von Anjou (F6348)
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| 40293 | Ludwig war der einzige Sohn des Rorgon, des späteren Grafen von Maine aus dem Haus der Rorgoniden und der Rotrud, der Tochter Karls des Grossen. Er war bereits 838 Abt, wurde 840/841 Abt von Saint-Denis und Erzkanzler Karls des Kahlen und einer seiner massgeblichen Berater. 844 übernahm er zusätzlich die Klöster Saint-Quentin und Saint-Riquier, dann auch die Abtei Saint-Wandrille. Als Ludwig und sein Halbbruder Gauzlin in normannische Gefangenschaft gerieten, brachte Karl der Kahle 858 das enorme Lösegeld auf, das für sie gefordert wurde. Gauzlin trat 860 in die königliche Kanzlei ein und wurde nach Ludwigs Tod dessen Nachfolger. | von Maine, Ludwig (I3541)
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| 40294 | Ludwig war der Sohn des Edelknechts Michael von Freiberg (aus dem Adelsgeschlecht von Freyberg) und seiner ersten Ehefrau NN Krafft von Gamerschwang (aus Ulmer Patriziat). Er begann seine Studien 1455 in Pavia, wechselte 1457 nach Heidelberg und 1462 nach Basel, wo er den Grad eines Baccalaureus Artium erlangte. Im Anschluss an das mit dem Dr. iur. utr. abgeschlossene Studium war Ludwig von 1468 bis 1469 Rektor der juristischen Fakultät in Pavia. Er erhielt 1459 die Pfarrei in Ehingen, 1472 weilte er als Gesandter des Tiroler Herzogs Sigismund in Rom, wo ihm Papst Sixtus IV. Domkanonikate in Konstanz und Augsburg verlieh, Ludwig konnte jedoch nach seiner Rückkehr nicht deren Besitz erlangen. Konstanzer Bistumsstreit Am 2. Januar 1474 ernannte ihn Papst Sixtus IV. auf Wunsch von Herzog Sigismund zum Koadjutor mit Nachfolgerecht des erkrankten Konstanzer Bischofs Hermann III. von Breitenlandenberg. Hermann starb am 18. September 1474 und das Konstanzer Domkapitel wählte am 30. September 1474 mehrheitlich entsprechend dem Wiener Konkordat von 1448 Otto von Sonnenberg zum Nachfolger des verstorbenen Bischofs. Damit begann der Konstanzer Bistumsstreit. Papst Sixtus IV. verwies darauf, dass das Konkordat den Fall eines Koadjutors nicht regelt, und bestand auf der Nachfolge von Ludwig von Freiberg. Während Sigismund, der sich Unterstützung bei der Rückgewinnung des an die Eidgenossen verlorengegangenen Aargaus und Thurgaus erhoffte, Ludwig von Freiberg unterstützte, standen die Eidgenossen auf der Seite Ottos. Das Domkapitel appellierte an den Papst, seine Wahl zu bestätigen. Ein Versuch Ludwigs 1474, mit Gewalt ins Konstanzer Münster einzudringen, stieß auf Widerstand des Domkapitels, auch die Stadt Konstanz unterstützte Ludwig nicht. Kaiser Friedrich III. verlieh Otto 1475 die Regalien. Als sich Kaiser und Papst 1479 auf einen Kompromiss einigten, wurde dieser von Ludwig abgelehnt, der 1480 nach Rom reiste, um dort seine Ansprüche zu vertreten. Er starb vor dem 6. November 1480 in Rom. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_von_Freiberg | von Freiberg (Freyberg), Ludwig (I59176)
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| 40295 | Ludwig X. war Vater einer unehelichen Tochter: • Eudeline (* 1305; † nach 1330), benannt nach ihrer Mutter, der Wäschedienerin des Königs, 1330 Äbtissin im Klarissenkloster | von Frankreich (von Navarra) (Kapetinger), König Ludwig X. der Zänker (I8362)
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| 40296 | Ludwig XIV. ruhte nur 78 Jahre lang in seinem königlichen Grab, bis die Stürme der Französischen Revolution auch den toten Sonnenkönig erfassten. Die provisorische Regierung hatte nämlich am 31. Juli 1793 die Öffnung und Zerstörung aller Königsgräber in Saint-Denis angeordnet. Das Grab Ludwigs XIV. wurde am 15. Oktober 1793 geöffnet und der darin liegende Leichnam exhumiert. | von Frankreich (von Navarra) (von Bourbon), König Ludwig XIV. der Sonnenkönig (I9464)
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| 40297 | Luigi I. Gonzaga kam am 16. August 1328 durch eine Verschwörung und Schlacht gegen seinen Verwandten Rinaldo dei Bonacolsi in Mantua an die Macht, welches seit 1276 von der Familie Bonacolsi beherrscht worden war. 1329 ernannte Kaiser Ludwig IV. ihn zum Reichsvikar. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Gonzaga (Aug 2023) | Gonzaga, Herr Ludovico I. (Luigi) (I42187)
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| 40298 | Luigi II. heiratete Alda d’Este, Tochter des Obizzo III. d’Este. | Familie: Herr Ludovico II. (Luigi) Gonzaga / Alda d'Este (F21349)
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| 40299 | Luise und Karl I. Ludwig hatten dreizehn Kinder, acht Söhne und fünf Töchter. Fünf der Kinder starben in frühester Kindheit. | von Degenfeld, Marie Luise (I9484)
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| 40300 | Luitgard hatte mit Konrad I. zwölf Kinder. | von Ravenstein, Luitgard (I6887)
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