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40551 Mariam Magdalenam Hosenmann (Hossemann), Maria Magdalena Franziska (I24395)
 
40552 Mariam Veronicam Herzig (Hertzig, Hertzog), Maria Veronica (I14864)
 
40553 Marie brachte die Grafschaften St. Pol, Soissons, Marle, die Vizegrafschaft Meaux und die Seigneurie von Enghien in die Ehe. Familie: Graf François von Bourbon (Vendôme) / Gräfin Marie von Luxemburg-Ligny (F6771)
 
40554 Marie de Bourbon heiratete per Ehevertrag vom 14. Juni 1557 in erster Ehe ihren leiblichen Vetter Jean de Bourbon, Graf von Soissons und Enghien, der aber bereits wenige Wochen später in der Schlacht bei Saint-Quentin fiel. Familie: Graf Jean von Bourbon / Herzogin von Estouteville Marie von Bourbon-Saint-Pol (F21653)
 
40555 Marie de Bourbon war die Tochter von François I. de Bourbon, Graf von Saint-Pol und Adrienne d’Estouteville, sowie die Enkelin von Marie de Luxembourg, Gräfin von Saint-Pol. von Bourbon-Saint-Pol, Herzogin von Estouteville Marie (I42602)
 
40556 Marie erbt 1394 die Grafschaft Genf nachdem Robert, Papst Klemens VII., gestorben ist. von Genf, Marie (I11010)
 
40557 Marie hatte mit Heinrich II. sechs Kinder, zwei Söhne und vier Töchter. von Schwaben (Staufer), Marie (I7498)
 
40558 Marie Louise und Karl II. hatten keine Kinder. von Orléans (von Frankreich), Marie Louise (I9469)
 
40559 Marie und Charles I. hatten fünf Kinder, drei Töchter und zwei Söhne.
• Catherine d’Albret, ∞ mit Charles de Montaigu († gefallen bei Azincourt), Vidame de Laon, Sohn von Jean de Montaigu
• Jeanne d’Albret (* 1403, † 1435), ∞ 1422 mit Graf Johann I. von Foix
• Charles II. d’Albret (* 1407, † 1471)
• Guillaume d’Albret († 1429), seigneur d’Orval
• Jean d’Albret 
Familie: Graf Charles I. von Albret / Marie von Sully (F4621)
 
40560 Marie und Eduard I. hatten drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. von Burgund, Marie (I8743)
 
40561 Marie und Friedrich Wilhelm hatten drei Kinder. Schneider, Marie (I8719)
 
40562 Marie und Guido III. hatten sieben Kinder, zwei Söhne und fünf Töchter. von der Bretagne, Marie (I8425)
 
40563 Marie und Johann hatten zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Familie: Graf Johann (Jean) von Foix (von Étampes) / Marie von Valois (von Orléans) (F4623)
 
40564 Marie und Johann I. hatten drei Kinder, zwei Söhne und eine Tochter.

• Robert IV. (* 1241; † 12. November 1282), Graf von Dreux und Braine
• Yolande (* 1243; † 1274)
• ∞ Amaury II. de Craon († 1269) (Haus Craon)
• ∞ Johann II. von Trie, Graf von Dammartin (gefallen 1302 in der Sporenschlacht)
• Johann (* 1245; † ?), seit 1275 Tempelritter 
von Bourbon (von Dampierre), Marie (I9323)
 
40565 Marie und Johann II. hatten einen Sohn, Heinrich IV. der Unvermögende (* 5. Januar 1425; † 14. Dezember 1474) von Aragón, Marie (I9010)
 
40566 Marie und Louis hatten sechs Kinder, zwei Söhne und vier Töchter. von Holland (Avesnes), Marie (I9251)
 
40567 Marie und Louis III. hatten keine Kinder. Familie: Graf Louis III. von Châtillon / Herzogin Marie von Berry (Valois, Auvergne) (F4519)
 
40568 Marie und Ludwig II. hatten drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne.
1 Marie (* 1370; † nach 1383)
2 Ludwig II. von Anjou (* 1377; † 1417)
3 Karl (* 1380; † 1404 in Angers), Fürst von Tarent, Graf von Roucy, Étampes und Gien 
Familie: Ludwig I. von Anjou / Marie von Châtillon (Blois) (F4321)
 
40569 Marie und Odo II. hatten drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. von Champagne (Blois), Marie (I8232)
 
40570 Marie und Philippe hatten vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter:
• Charles (1394–1472), Graf von Eu
• Philippe (1395–1397)
• Bona (1396–1425), ∞ 1) Philipp von Burgund, Graf von Nevers und Rethel, ∞ 2) Philipp der Gute, Herzog von Burgund, (beide Ehemänner Haus Burgund)
• Catherine (1397–1420), ∞ Jean de Bourbon, seigneur de Carency 
Familie: Graf Philipp von Artois / Herzogin Marie von Berry (Valois, Auvergne) (F4520)
 
40571 Marie und Philippe II. hatten acht Kinder, sieben Töchter und eine Sohn. von Bourbon, Françoise Marie (I9479)
 
40572 Marie und Rudolf hatten mehrere Kinder, darunter zwei (Zwillings)-Töchter und einen Sohn. von Châtillon (Blois), Marie (I8521)
 
40573 Marie und Sancho I. hatten keine Kinder. von Anjou (von Neapel), Marie (I9768)
 
40574 Marie verkaufte 1400 ihre Rechte auf Coucy an Herzog Ludwig von Orléans. Dessen Enkel König Ludwig XII. vereinte Coucy mit der französischen Krondomäne. von Coucy, Herrin Mary (I29761)
 
40575 Marie war eine Cousine ersten Grades von François’ erster Ehefrau. Familie: Graf Franz I. (François) von Kleve-Mark (Clèves) / Herzogin von Estouteville Marie von Bourbon-Saint-Pol (F21640)
 
40576 Marie war wohl eine Mätresse Ludwigs. de Breuillet, Marie (I7030)
 
40577 Marignane liegt im Département Bouches-du-Rhône, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Marseille am Ostufer des Sees Étang de Berre.
https://de.wikipedia.org/wiki/Marignane 
von Baux, Herr Bertrand (I29694)
 
40578 Marjorie und Robert hatten neun Kinder, sechs Söhne und drei Töchter.
• Robert the Bruce (* 11. Juli 1274; † 7. Juni 1329), König von Schottland
• Edward Bruce (* 1276; † 14. Oktober 1318), Irischer Hochkönig
• Thomas Bruce, hingerichtet 1307
• Alexander Bruce, hingerichtet 1307
• Niall (auch Nigel) Bruce, hingerichtet 1306
• Christina Bruce ∞ Gartnait, 7. Earl of Mar
• Mary Bruce, (1) ∞ Niall Campbell, (2) ∞ Alexander Fraser, († ca. 1323)
• Isabella Bruce (* ca. 1275; † 1358) ∞ König Erik II. von Norwegen
• Matilda Bruce ∞ Aodh (Hugh) von Ross, 4. Mormaer von Ross 
Familie: Robert VI. de Brus (Bruce), 4. Earl of Carrick / Gräfin Marjorie (Marthoc) von Carrick, 3. Countess of Carrick (F4587)
 
40579 Marjorie und Walter hatten einen Sohn der nach einem Reitunfall seiner Mutter durch Kaiserschnitt zur Welt kam. Bruce, Marjorie (I9360)
 
40580 Markgraf Bernhard I. von Baden (* 1364; † 5. April 1431 in Baden-Baden), regierte die Markgrafschaft Baden von 1372 bis 1431.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bernhard war der Sohn von Markgraf Rudolf VI. († 21. März 1372) und Matilde von Sponheim († 1. November 1410).

Er und sein Bruder Rudolf VII. schlossen 1380, als sie mündig waren, einen Erbvertrag, nach dem die Markgrafschaft nur im Mannesstamm in maximal zwei Teile geteilt werden durfte. Rudolf VII. erhielt danach die südlichen Gebiete von Ettlingen über Rastatt nach Baden-Baden, er selbst die Gebiete um Durlach und Pforzheim.

Bernhard hatte seinen Stammsitz auf der Burg Hohenbaden, hoch über den Thermalbädern der Stadt Baden. Während seiner Regierungszeit erweiterte er die Burg um die gotische Unterburg und führte die Nebenlinie der Markgrafen von Baden-Hachberg zurück in die Hauptlinie.

Der über 50 Jahre lang regierende Bernhard I. gab Baden eine neue straffe Verwaltung, er schuf durch eine Ämterverfassung eine Kanzlei mit Juristen und ausgebildeten Schreibern, an deren Spitze ein Kanzler stand. In seiner Zeit führte er viele Streitigkeiten mit den Städten Straßburg, Speyer und mit König Ruprecht, gegen den er auch dem Marbacher Bund beitrat. Mit den breisgauischen und elsässischen Städten lag er wegen zu hoher Zölle im Streit, und er wehrte sich gegen Raub und Plünderungen. In den Jahren 1402 und 1403 führte er eine Fehde mit den Herren von Schauenburg.

Unter der Vermittlung König Siegmunds, der ihn vorübergehend mit der Landvogtei Breisgau belehnt hatte, kam es zu einem kurzen Frieden. Für 80.000 Gulden erwarb er 1415 die Herrschaft Hachberg und einige Gebiete im Oberland. 1425 sicherte er sich eine Anwartschaft auf die Grafschaft Sponheim an der Nahe.

Sein Nachfolger Jakob I. baute die Burg zum Schloss mit über 100 sehr repräsentativen Räumen aus.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_I._(Baden) 
von Baden, Markgraf Bernhard I (I21768)
 
40581 Markgraf Christoph I. von Baden (* 13. November 1453 in Baden-Baden; † 19. März 1527[1] im Schloss Hohenbaden/Baden-Baden) regierte von 1475 bis 1515. 1503 vereinigte er die Herrschaft der ausgestorbenen badischen Nebenlinie Hachberg-Sausenberg wieder mit den badischen Stammlanden.

Leben
Christoph I. von Baden war der Sohn des Markgrafen Karl I. von Baden und Katharinas von Österreich, der Schwester Kaiser Friedrichs III.

Christoph erhielt in Speyer und Freiburg eine umfassende Schulbildung. Von Mai bis November 1468 unternahm er zusammen mit Eberhard von Württemberg-Urach eine Pilgerfahrt nach Jerusalem, wo er und seine 24 adligen Begleiter am 12. Juli 1468 in der Grabeskirche zum Ritter vom Heiligen Grab geschlagen wurde.[2]

1476 trat er zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Albrecht seine Herrschaft als Markgraf an. Dieser erhielt 1476 die Grafschaft Hochberg als Erbteil, so dass Christoph ab diesem Zeitpunkt die Markgrafenwürde alleine innehatte.

Diese Erbteilung mit seinem Bruder Albrecht war zunächst auf sechs Jahre begrenzt, wurde aber 1482 mit einer endgültigen Regelung verstetigt. Allerdings gab Albrecht seinen Anteil sofort gegen eine Rentenzahlung an Christoph zurück, so dass das Herrschaftsgebiet de facto ungeteilt blieb. Als Albrecht 1488 kinderlos starb, fielen Burg und Herrschaft Hochberg endgültig an Christoph zurück.

Die durch seine Mutter angelegte enge Beziehung zum Haus Habsburg bestimmte Christophs Regierungszeit. Bereits ein Jahr vor seinem Regierungsantritt half er Friedrich III. mit Truppen gegen Karl den Kühnen. Unter Maximilian I. erwarb er sich einen Ruf als tapferer und erfolgreicher Feldherr, vor allem in den Niederlanden. Der Kaiser revanchierte sich mit der Übertragung von Herrschaften im Westen des Reichs (unter anderem der Statthalterschaft zu Luxemburg) und der in Mechelen 1491 erfolgten Aufnahme in den exklusiven Orden vom Goldenen Vlies.

1489 wurde Christoph Mitglied des Schwäbischen Bundes. Dies fügte sich in seine Bemühungen um eine friedliche Koexistenz mit seinen Nachbarn (insbesondere mit Württemberg sowie den Städten Weil und Straßburg) ein. Im Schutz dieses südwestdeutschen Landfriedens brachte Christoph den inneren Ausbau seines Herrschaftsgebietes voran.

Christoph baute das Neue Schloss von Baden-Baden aus und nahm 1479 in ihm seinen Wohnsitz.

Das Röttelsche Gemächt und der Erbfolgestreit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 31. August 1490 schlossen die Markgrafen Philipp von Hachberg-Sausenberg und Christoph einen Erbvertrag, das sogenannte „Röttelsche Gemächt“. Bereits 1490–1493 übertrug Philipp von Hachberg-Sausenberg die Verwaltung seiner badischen Herrschaften an Christoph.[3] Als am 9. September 1503 Philipp, der letzte Abkömmling der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg, ohne männlichen Erben verstarb, fielen dessen Herrschaften Rötteln, Sausenberg und Badenweiler[4] an Christoph.

Christoph besetzte die geerbten Gebiete rasch und ließ sich huldigen. So machte er die Zersplitterung der Besitzungen des badischen Hauses rückgängig und arrondierte sein Gebiet.

Philipps Tochter Johanna wurde nach dem Tode ihres Vaters Gräfin von Neuenburg und heiratete 1504 Ludwig von Orléans, der sich auch marquis de Rothelin nannte. Sie machte mit Hilfe einiger eidgenössischer Stände und des Königreichs Frankreich Ansprüche auf die badischen Herrschaften geltend. Nach dem Tode Johannas (1543) nannte sich auch ihr Sohn François weiterhin marquis de Rothelin und begründete die Nebenlinie Orléans-Rothelin. Der Streit mit dieser Linie wurde erst 1581 mit der Zahlung von 225 000 Gulden beigelegt.

Auch das Haus Österreich machte Ansprüche als Landgrafen des Breisgau geltend. Dieser Streit wurde erst 1741 definitiv beigelegt und kostete das Haus Baden-Durlach nochmals 230 000.

Übergabe der Regierung an seine weltlichen Söhne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Körperlich und geistig geschwächt, musste er 1515 die Regentschaft seinen Söhnen Bernhard, Philipp und Ernst abtreten. Die 1503 von ihm vorgesehene und auf der Markgrafentafel Hans Baldungs ins Bild gesetzte Nachfolgeregelung (Philipp als Alleinerbe) konnte er nicht durchsetzen. 1516 wurde er unter die Vormundschaft seiner Söhne gestellt; er starb 1527 in geistiger Umnachtung.

Als Philipp 1533 ohne Erben starb, teilten seine beiden Brüder das Erbe unter sich auf. Damit entstanden ab 1533 die Markgrafschaften Baden-Durlach und Baden-Baden. Erst 1771 wurde das Land (nach dem Aussterben der Baden-Badener Linie) unter Markgraf Karl Friedrich per Erbschaftsvertrag wieder vereinigt.

Porträts
Vor allem Hans Baldung schuf mehrere Darstellungen des Fürsten.[5] 2006 machte Baldungs sogenannte Markgrafentafel, ein Votivbild, das Christoph im Kreis seiner Familie vor Anna Selbdritt zeigt, Furore, als sich herausstellte, dass dieses zeitweise von der Familie der Markgrafen von Baden beanspruchte Werk seit 1930 dem Land gehört.

Um 1490 wurde in einer Pariser Werkstatt das in der Badischen Landesbibliothek als Handschrift „Durlach 1“ verwahrte Stundenbuch Christophs geschaffen, eine Prachthandschrift.

Münzen zeigten sein Konterfei, aber auch eine 1519 für das Augustinerkloster in Zürich gestiftete Glasscheibe. Eine weitere Glasscheibe gehört zur Sammlung des Herzogs von Württemberg in Altshausen.

Die Devise des Herrschers war: TRIW VND STET EWIG (auf einem 1/8 Güldener von 1501) bzw. T.S.O.E., was mit TRIW STET ON END aufzulösen sein wird (so im Stundenbuch).

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_I._(Baden) 
von Baden, Markgraf & Ritter Christoph I (I22734)
 
40582 Markgraf Friedrich III. von Baden auch Pacificus (der Friedfertige) genannt[1] (* 1327; † 2. September 1353) war von 1348 bis zu seinem Tod Markgraf von Baden.

Er war der Sohn von Rudolf IV. von Baden († 25. Juni 1348) und Marie von Oettingen († 10. Juni 1369), der Tochter des Grafen Friedrich I. von Oettingen. 1348 übernahm er zusammen mit seinem Bruder Rudolf die Regierung. Er hatte seine Residenz in Baden-Baden.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_III._(Baden) 
von Baden, Markgraf Friedrich III (I22715)
 
40583 Markgraf Hermann heiratete vor 1134 die Adlige Bertha, deren genaue Herkunft unklar ist und die oftmals den Staufern zugeschrieben wird. Familie: Markgraf Hermann III von Baden, der Grosse / Bertha (F4887)
 
40584 Markgraf Hermann II. von Baden (* um 1060; † 7. Oktober 1130) begründete erstmals den Titel Markgraf von Baden durch die Titulierung nach dem neuen Herrschaftszentrum auf Burg Hohenbaden (Altes Schloss) in der heutigen Stadt Baden-Baden.

Leben
Hermann II. ist Sohn von Hermann I. von Verona und dessen Gemahlin Judith. Sein Vater hatte innerhalb der zähringischen Familie und des von dessen Großvater Berthold I. geführten (Titular-)Herzogtums Kärnten den Titel eines Markgrafen von Verona inne. Aus dieser Tradition heraus führte Hermann zunächst neben dem Titel eines Grafen im Breisgau (1087) den Titel eines Markgrafen von Limburg (um 1100) und benannte sich erstmals 1112 nach dem neuen Zentrum Baden.
Die Ausbildung dieses neuen Zentrums geht auf den Ausgleich zwischen Staufern und Zähringern um das Herzogtum Schwaben zurück, in dessen Zug Hermann II. 1098 vom Kaiser Baden-Baden und die Vogtei über das Kloster Selz erhielt. Unmittelbar darauf dürfte er mit dem Bau der Burg Hohenbaden auf den Grundmauern eines alten keltischen Ringwalls begonnen haben.
Für die Übertragung des Titels auf Baden dürfte eine wichtige Rolle gespielt haben, dass er damit den herzoglichen Rang seines Onkels Berthold II. und seines Vetters Konrad erhöhte. Daraufhin führte Hermann den Titel Dominus in Baden, comes Brisgaviae, marchio de Verona (Herr in Baden, Graf des Breisgau, Markgraf von Verona).
Hermann II. gründete gemeinsam mit seiner Frau Judith von Backnang das Augustiner-Chorherrenstift in Backnang als Grablege und Memoria seiner Familie und stattete es 1123 - wohl nach dem Tod seiner Frau - mit weiteren Besitzungen aus. Hermann II. wurde hier auch beigesetzt, auf seiner Grabplatte ist in lateinischer Schrift Folgendes zu lesen:
"In dieser Tumba liegt Markgraf Hermann von Baden, der der Gründer dieses Klosters und Tempels war. Er starb im Jahre tausend vermehrt um hundert und dreimal zehn vom Kinde an, das die fromme Jungfrau gebar. Als er mit der Nachkommenschaft hierher übertragen wurde, waren fünfzehnhundert Jahre verflossen, dazu zehn samt dreien." Quelle: Stiftskirchengemeinde Backnang.
Als Markgraf von Baden führt Hermann die Ordnungszahl I, als Träger des Namens Hermann in der Familie die Ordnungszahl II. Die Ausführungen hier folgen der letzteren Zählung.

Gedenken
"Das Haus Baden feiert 900 Jahre Markgrafen von Baden! Vor 900 Jahren, am 27. April 1112, wird Markgraf Hermann II. erstmals als Markgraf von Baden bezeichnet, nach seiner Burg Hohenbaden über der heutigen Stadt Baden-Baden."[1]

Siehe auch
• Stammliste von Baden
Literatur
• Florian Lamke: Die frühen Markgrafen von Baden, die Hessonen und die Zähringer. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. 154 (2006) (ISSN 0044-2607) S. 21−42.
• Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Frankfurt und Leipzig 1764, Erster Theil, S. 266–289 in der Google-Buchsuche
• Regesten der Markgrafen von Baden und Hachberg 1050 - 1515, herausgegeben von der Badischen Historischen Commission, bearbeitet von Richard Fester, Erster Band, Innsbruck 1900, S. 2–7 online im internet archive
Weblinks
 Commons: Hermann II. von Baden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
• Grab Hermann II. in der Stiftskirche Backnang
• Markgrafen von Baden auf Landeskunde online
• Lithographie auf der Website Landeskunde online entdecken
Einzelnachweise
1 Publikation auf www.markgraf-von-baden.de (PDF; 1,7 MB)

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_II._(Baden) 
von Baden (von Verona), Markgraf Hermann II. (I9869)
 
40585 Markgraf Hermann III. von Baden, genannt der Große, (* um 1105; † 16. Januar 1160) war Markgraf von Verona und Baden.
Hermann III. ist Sohn von Hermann II. von Baden und Judit von Hohenberg. Er war Regent der Markgrafschaft Baden von 1130 bis 1160.

Hermann III. war den Staufern treu ergeben und kam so in Konflikt mit seiner Verwandtschaft, den Zähringer-Schwaben. 1140 war er an der Belagerung der Burg Weibertreu beteiligt und erhielt die Reichsvogtei Selz im Elsass.
1151 wurde die Markgrafschaft Verona, die seit 976, der Schaffung des Herzogtums Kärnten, unter der Verwaltung der Kärntner Herzöge war, von König Konrad III. an den Markgrafen Hermann III. verliehen. Aus dem Jahre 1153 existiert eine Schenkungsurkunde, in der der Staufer König Friedrich I. den Hof Besigheim dem Markgrafen Hermann III. von Baden verkauft, dies ist die erste urkundliche Erwähnung von Besigheim.
Im Jahre 1154 kämpfte er in der Lombardei und begleitete den Kaiser im Krieg gegen Mailand. Hermann III. war Teilnehmer des Zweiten Kreuzzuges und war an den ersten Italienfeldzügen Friedrich I. Barbarossas beteiligt.[1]

Hermann III. wurde im Augustiner-Chorherrenstift in Backnang beigesetzt.


Siehe auch:
• Stammliste von Baden
Einzelnachweis
1 Zur Kreuzzugsteilnahme siehe Wilhelm von Tyrus, Historia Rerum in partibus transmarinis gestarum Liber XVII, §1, hrsg. in: Recueil des historiens des croisades (1844), Historiens occidentaux I, S. 758
Literatur
• Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Frankfurt und Leipzig 1764, Erster Theil, S. 290–310 in der Google-Buchsuche
• Regesten der Markgrafen von Baden und Hachberg 1050 - 1515, herausgegeben von der Badischen Historischen Commission, bearbeitet von Richard Fester, Erster Band, Innsbruck 1900, S. 7–11 online im internet archive
Weblink
• Abbildung im digitalen Porträtindex

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_III._(Baden) 
von Baden, Markgraf Hermann III der Grosse (I9867)
 
40586 Markgraf Hermann V. von Baden († 16. Januar 1243) war Titular-Markgraf von Verona und 1190 bis 1243 regierender Markgraf von Baden. Mit dem Zugewinn der Städte Pforzheim, Durlach und Ettlingen gelang ihm der Aufbau eines soliden Grundstocks für eine Territorialherrschaft.

Leben
Hermann V. war der Sohn von Hermann IV. von Baden und der Bertha von Tübingen. Nach dem Tod seines Vaters (1190) wurde er - wohl noch minderjährig - zusammen mit seinem Bruder Friedrich († 1217) Markgraf über die badischen Gebiete im Ufgau und Pfinzgau, der Herrschaft Yburg (Yburg, Steinbach, Sinzheim). Sein zweiter Bruder Heinrich begründete etwa um 1212 die Seitenlinie der Markgrafen von Baden-Hachberg und führte damit eine Teilung der Markgrafschaft Baden herbei.
Während der Herrschaft von Hermann V. erfolgte der Ausbau von Backnang und Besigheim zur Stadt[1]. 1219 erhob Hermann Stuttgart (damals in badischem Besitz) zur Stadt.
Um 1219 kam Pforzheim als Mitgift seiner Frau Irmengard bei Rhein an Hermann und damit die Markgrafschaft Baden. Überdies erhielt er Ettlingen als Lehen. Als 1227 sein Schwiegervater, Heinrich I. bei Rhein, verstarb, erbte Hermann zusammen mit sseinem Schwager, Otto von Bayern, Braunschweig. Hermann tauschte seinen Anteil mit dem Kaiser gegen die Stadt Durlach und die Pfandherrschaft über Lauffen am Neckar, Sinsheim und Eppingen. Als 1218 mit Berthold V. der Zähringer Hauptstamm in der männlichen Linie erlosch, erhob Hermann keine Erbansprüche und die Schwäger Bertholds erbten den Zähringer Allodialbesitz. Die Reichslehen zog Kaiser Friedrich II. ein. Hermanns Bruder Heinrich erhielt aus dem Nachlass der Zähringer die Landgrafschaft im Breisgau. Mit dem Tod der Nichte Gertrud von Dagsburg 1225 fiel deren Erbe nach einem Gerichtsentscheid 1226 an Hermann und seinen Bruder Heinrich. Um Erbstreitigkeiten mit den Grafen von Leiningen aus dem Wege zu gehen, verkaufen die Brüder das Erbe an den Bischof von Straßburg, Berthold I. von Teck. Hermann konnte damit wohl die Pfandsumme für Lauffen, Sinsheim und Eppingen aufbringen.[2]

In den politischen Wirren
Im deutschen Thronkrieg von 1198 stand Hermann V. auf Seiten von König Philipp und nach dessen Tod (1208) auf Seiten des Kaisers Otto IV. Nach Ottos Machtverlust (1212) wurde er ein Vertrauter von Kaiser Friedrich II. Im Gefolge Friedrich II. war er in ganz Deutschland und Italien unterwegs.
Er war auch Rat am Hofe König Heinrich VII., bis er sich mit ihm 1234 wegen dessen despotischem Auftreten überwarf und auch in militärische Auseinandersetzungen mit dessen Anhänger Gottfried von Neifen und seiner Familie geriet.[3] Im Zuge dieser Kämpfe wurde auch das Stift Backnang verbrannt, dessen Schirmherr Hermann war.[4] 1235 war Hermann Teilnehmer am Mainzer Hoftag auf dem Friedrich II. seinen Sohn Heinrich als deutschen König absetzte. Bis 1238 blieb Hermann im engsten kaiserlichen Gefolge.

Missglückte Kriegszüge
Im Jahre 1221 nahm er mit Herzog Ludwig von Bayern am Fünften Kreuzzug nach Ägypten teil, wo die Kreuzfahrer im Nildelta bei al-Mansura geschlagen wurden. Die 1219 von Kreuzfahrern eroberte Hafenstadt Damiette musste aufgegeben werden und Hermann kehrte heim. Sein Bruder und Mitregent Friedrich hatte ebenfalls am Kreuzzug teilgenommen und war vor Damiette getötet worden, so dass Hermann in seinem Territorium als alleiniger Regent verblieb.
1241 folgte er König Wenzel von Böhmen der Herzog Heinrich von Schlesien gegen die eingefallenen Mongolen zu Hilfe eilte. Diese Hilfstruppen kamen aber zu spät um Heinrichs Niederlage und Tod in der Abwehrschlacht von Liegnitz zu verhindern.

Förderer der Klöster
Hermann gilt als Förderer der Klöster Maulbronn, Tennenbach, Herrenalb, Selz, Salem und Backnang. Seine Frau Irmengard bei Rhein gilt 1245 als Gründerin des Klosters Lichtenthal in Baden-Baden, der späteren Grablege der badischen Markgrafen.[5]

Unruhige letzte Ruhe
Markgraf Hermann V. wurde im Augustiner-Chorherrenstift Backnang beigesetzt, bis seine Witwe im Jahre 1248 seinen Leichnam ins Kloster Lichtenthal überführen ließ.

Siehe auch
• Stammliste von Baden
Literatur
• Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Frankfurt und Leipzig 1764, Erster Theil, S. 329–364 in der Google-Buchsuche
• Joseph Bader: Markgraf Hermann der Fünfte von Baden, Karlsruhe 1851 online in der Google Buchsuche
• Regesta Imperii 1197, Nummer 604 (Online)
• Regesten der Markgrafen von Baden und Hachberg 1050 - 1515, herausgegeben von der Badischen Historischen Commission, bearbeitet von Richard Fester, Erster Band, Innsbruck 1900, S. 13–31 online im internet archive
• Hansmartin Schwarzmaier: Baden. In: Meinrad Schwab, Hansmartin Schwarzmaier (Hrsg.): Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Band 2: Die Territorien im alten Reich. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Wüttemberg herausgegeben. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91371-8, S. 178–182
Weblinks
•  Commons: Herman V of Baden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
• Eintrag in der baden-württembergischen Personendatenbank auf Landeskunde entdecken online (leobw) mit einer Lithographie
Einzelnachweise / Anmerkungen
1 s. Homepage der Stadt Backnang
2 s. Bader S. 48
3 s. Bader S. 35f.
4 s. auch K. Weller: Zur Kriegsgeschichte der Empörung des Königs Heinrich gegen Friedrich II.; In: Württembergische Vierteljahreshefte, 1895, S. 178 (Online; PDF; 18,1 MB)
5 s. Homepage der Abtei Lichtenthal
6 Bader s. S. 22 geht davon aus, dass Otto IV. mit der Verheiratung seiner Nichte den schwäbischen Adel auf seine Seite ziehen wollte.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_V._(Baden)
 
von Baden, Markgraf Hermann V (I9863)
 
40587 Markgraf Hermann VI. von Baden[1] (* um 1225; † 4. Oktober 1250) war 1243 bis 1250 Titular-Markgraf von Verona und Baden. Von 1243 bis 1247 war er zusammen mit seinem Bruder, Rudolf I. auch regierender Markgraf von Baden. Durch Heirat mit Gertrud von Babenberg war er kurzzeitig auch Herzog von Österreich und der Steiermark.

Leben
Markgraf Hermann VI. war der Sohn von Hermann V. von Baden und der Pfalzgräfin Irmengard bei Rhein. Er war aus dem Hause der Zähringer und damit mit den Saliern und Staufern seit drei Generationen verschwägert.
Sein Vater hatte ihn wohl bereits zu Lebzeiten mit Regierungsaufgaben in der Landgrafschaft Sausenberg betraut.[2] Die Söhne Hermann VI. und Rudolf I., übernahmen 1243 zunächst gemeinsam das väterliche Erbe. Beide förderten das von ihrer Mutter gestiftete Kloster Lichtenthal.
Hermann VI. überließ 1247 nach seiner Einheirat ins österreichische Herzogsgeschlecht seinem Bruder Rudolf I. die Alleinherrschaft über die Markgrafschaft Baden und zog nach Österreich, wo er versuchte die Erblande seiner Frau zu regieren.
Papst Innozenz IV. bestätigte am 14. September 1248 dem Markgrafen Hermann VI. die Schenkung des Herzogtums Österreich durch seine Gemahlin Gertrud von Babenberg,[3] und einige Monate später, am 31. Januar 1249, forderte der Papst den Gegenkönig Wilhelm von Holland auf, Markgraf Hermann VI. mit dem Herzogtum Österreich zu belehnen.[4]
Markgraf Hermann VI. war beim Adel nicht sonderlich beliebt und ging auch im eigenen Land recht schroff zur Sache. So versuchte seine Witwe durch eine Schenkung den am Stift Altenburg bei Horn entstandenen Schaden wiedergutzumachen.
Nach seinem frühen Tod 1250 gab es Gerüchte, er sei vergiftet worden, wofür es aber keinerlei Belege gibt. Hermann wurde im Stift Klosterneuburg beigesetzt.[5]


Siehe auch
• Stammliste von Baden
• Liste der Markgrafen und Herzöge von Österreich
Literatur
• Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Frankfurt und Leipzig 1764, Erster Theil, S. 365–386 in der Google-Buchsuche
Weblinks
• Eintrag Heinrich VI. auf einer privaten Website
• Eintrag in der Chronik von Niederösterreich
• Landesarchiv Baden-Württemberg: Württembergisches Urkundenbuch Online Band IV., Nr. N123b; Stand 27. September 2012 [1]
Einzelnachweise
1 auch "der Kleine" genannt; s. Sachs S. 365
2 s. Sachs S. 365
3 Regesta Imperii 8036
4 Regesta Imperii 8087
5 s. Sachs S. 368f.

Zitataus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_VI._(Baden) 
von Baden, Markgraf Hermann VI (I7594)
 
40588 Markgraf Hermann VII. von Baden, genannt der Wecker, (* 1266; † 12. Juli 1291) war regierender Markgraf von Baden. Er regierte von 1288 bis 1291.

Markgraf Hermann VII. ist der Sohn von Rudolf I. von Baden und Kunigunde von Eberstein (* um 1230; † 12. April 1284/90 in Lichtental), der Tochter des Grafen Otto von Eberstein.

Hermann VII. von Baden fand seine letzte Ruhestätte im Kloster Lichtenthal.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_VII._(Baden) 
von Baden, Markgraf Hermann VII (I22701)
 
40589 Markgraf Jakob I. von Baden (* 15. März 1407 in Hachberg; † 13. Oktober 1453 in Mühlburg) regierte die Markgrafschaft Baden von 1431 bis 1453

Jakob I. von Baden war der erstgeborene Sohn von Markgraf Bernhard I. von Baden und Anna von Oettingen. Der Vater war sehr religiös und als Kirchenstifter bekannt, daher genossen seine Kinder auch eine streng religiöse Erziehung. Er stiftete das Kloster Fremersberg und verhalf der Stiftskirche Baden-Baden zu einer höheren Bedeutung. Jakob I. war das Gegenteil seines Vaters, Enea Silvio de Piccolomini charakterisierte ihn so: "Wegen seiner Gerechtigkeit und Klugheit unter den Deutschen berühmt".

In jungen Jahren war er Verwalter der Besitzungen in Hohenberg, bis er im Alter von 24 Jahren an die Regierung Badens kam. Er war ein streitbarer Ritter, sparsamer Landesvater und als Schlichter unter den Fürsten beliebt. Beide Kaiser – Siegmund und Friedrich III. –, unter denen er diente, schätzten ihn.

Als seine Schwester Agnes im Streit um die Erbfolge, aufgrund einer Frühgeburt durch eine voreheliche unebenbürtige Beziehung mit einem Adeligen aus Baden, flüchtete, verlor der Markgraf Ansprüche in Schleswig. Er ärgerte sich darüber so sehr, dass er Agnes zeit ihres Lebens in Ebersteinburg internierte. Der Vorfall ging in die Geschichte als "Der Zwillingssturz von Gottorf" ein.

Als 1437 der Sponheimer Vertrag in Kraft trat, erhielt er Besitzungen an der Mosel. Für 30.000 Gulden kaufte er 1442, von den Nachkommen Walters von Geroldseck, die Hälfte der Herrschaft Lahr und Mahlberg.

Er hatte seinen Stammsitz auf der Burg Hohenbaden hoch über den Thermalbädern der Stadt Baden-Baden. Während seiner Regierungszeit erweiterte er die Burg zum Schloss mit über 100 sehr repräsentativen Räumen. Die erhaltene Ruine kann heute besichtigt werden.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_I._(Baden) 
von Baden, Jakob I (I22730)
 
40590 Markgraf Philipp I. (* 6. November 1479; † 17. September 1533) hatte von seinem Vater Christoph I. 1515 die markgräflichen Besitzungen Baden (Baden-Baden), Durlach, Pforzheim und Altensteig sowie Teile von Eberstein, Lahr und Mahlberg übernommen und als dessen Statthalter verwaltet und 1527 geerbt. 1524–1527 versah er das Amt eines kaiserlichen Statthalters im Reichsregiment.

Leben
Philipp war der fünfte Sohn des Markgrafen Christoph I. von Baden und der Ottilie von Katzenelnbogen. Sein Vater beabsichtigte eigentlich eine Erbteilung zu vermeiden und betrachtete Philipp als seinen für die Landesherrschaft am besten befähigten Sohn, dem er die Herrschaft über alle seine Lande übertragen wollte. Zudem war eine Heirat Philipps mit der Erbtochter, Johanna, des Markgrafen Philipp von Hachberg-Sausenberg[1] – einer badischen Nebenlinie – geplant; damit wäre Philipp Herr eines beachtlichen Territoriums geworden. Die Hochzeit mit der Sausenburger Erbtochter scheiterte jedoch am Widerstand des französischen Königs.

Aufgrund des Widerstandes seiner weltlichen Brüder[2] änderte Christoph später zweimal sein Testament. Philipps Bruder Bernhard III. erhielt die linksrheinischen Besitzungen, sein Bruder Ernst die südbadischen Herrschaften Hachberg, Üsenberg, Sausenberg/Rötteln und Badenweiler.

Philipp nahm auf französischer Seite an den italienischen Kriegen teil. 1501 kommandierte er ein Schiff der französischen Hilfsflotte, die Venedig im Kampf gegen die Türken unterstützte.

Philipp war während seiner Regentschaft insbesondere mit zeitüblichen Aufständen konfrontiert. In Fortsetzung der Bundschuh-Bewegung und immer wieder unter Führung von Joß Fritz erhoben sich insbesondere die Bauern und kämpften um ihre Rechte. Es kam vermehrt zu Übergriffen und Gewalt. Durch Durlach ziehend marschierten die Aufständischen zum Kloster Gottesau, das geplündert und völlig zerstört wurde – vor der Nase des Markgrafen. Dieser ging gegen die Heimatorte von Beteiligten vor und ließ z. B. in Berghausen drei Häuser in Brand stecken. Eigentliches Ziel war aber das Gebiet des Bischofs Georg von der Pfalz von Speyer, der sich schließlich zum Pfalzgrafen von Heidelberg flüchtete. Erst Kurfürst Ludwig V. gelang es 1525, die Aufständischen mit seinem Heer zu unterwerfen.

Philipp I. schloss mit seinen Bauern am 25. Mai 1525 den Vertrag von Renchen.

Er starb 1533 ohne männlichen Erben. Von seinen sechs Kindern überlebte ihn nur seine Tochter Maria Jakobäa (1507–1580), die seit 1522 mit dem Herzog Wilhelm IV. von Bayern verheiratet war. Seine beiden Brüder Ernst und Bernhard III. teilten seine Besitzungen unter sich auf – die dabei entstehenden Markgrafschaften Baden-Durlach und Baden-Baden bestanden bis zur Wiedervereinigung 1771 nebeneinander.

Grab
Das Grab des Markgrafen Philipp I. von Baden befindet sich in der Stiftskirche Baden-Baden.
Sein Grabmal ziert seine Skulptur in voller Lebensgröße und Rüstung, jedoch ohne Helm. Auf dem Grabmal ist folgende lateinische Inschrift zu lesen:

DEM GLAUBEN AN GOTT GEHEILIGT
DEM ERLAUCHTEN FÜRSTEN PHILIPP, MARKGRAFEN VON BADEN,
EINEM FÜRSTEN AUSGEZEICHNET DURCH KRAFT DES KÖRPERS UND SCHÖNHEIT DER GESTALT,
WELCHER DIE RITTERLAUFBAHN UNTER KARL VIII., KÖNIG VON FRANKREICH;
BEI DER BELAGERUNG VON MAILAND BEGANN,
WELCHER EINEN TEIL DER FLOTTE BEI DER BELAGERUNG VON MITHYLENE BEFEHLIGTE,
WELCHER SPANIEN UND FRANKREICH DURCHZOG,
WELCHER VERWESER DES REICHES IN DEUTSCHLAND UNTER KAISER KARL V. WAR,
WELCHER ZU WASSER UND ZU LANDE GROSSE DINGE VOLLBRACHTE,
WELCHER ZU HAUSE DURCH KLUGHEIT UND MÄSSIGUNG GEGEN DIE BÜRGER SICH UM
DAS VATERLAND VERDIENT GEMACHT HAT
– IHM –
DEM LEIBLICHEN BRUDER,
HAT NACH DESSEN LETZTEN WILLEN FÜRST ERNST DIES DENKMAL ERRICHTET,
ER LEBTE 54 JAHRE 10 MONATE 7 TAG,
UND STARB IM JAHRE 1533 AM 17. SEPTEMBER.
Der Grabstein stammt aus dem Jahre 1537 von Christoph von Urach, der noch weitere Werke in der Region erstellte.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_I._(Baden) 
von Baden, Markgraf Philipp I (I22760)
 
40591 Markgraf Rudolf VI. von Baden († 21. März 1372), genannt „der Lange“ (oder auch der Große), war von 1353 bis 1372 regierender Markgraf von Baden und Graf von Eberstein.

Markgraf Rudolf VI. ist der Sohn von Markgraf Friedrich III. von Baden (* um 1327; † 2. September 1353) und Margareta von Baden († 1. September 1367). 1353 trat Rudolf die Nachfolge seines Vaters an. Im gleichen Jahr war schon sein Vetter verstorben, der Markgraf von Baden zu Eberstein, Hermann IX. dessen Erbprinz, Friedrich IV. bereits vor ihm gestorben war, so dass nun Rudolf auch Hermann IX. beerbte. 1361 starb auch Rudolfs Onkel, Rudolf V., so dass unter Rudolf VI. die Markgrafschaft Baden wieder vereint war, da die anderen Linien erloschen waren. Unter seiner Regentschaft wurden die Markgrafen von Baden erstmals als Reichsfürsten anerkannt.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_VI._(Baden) 
von Baden, Markgraf Rudolf VI (I22718)
 
40592 Markgräfin der kärntischen Mark, 1094 urkundlich bezeugt. von Lambach (von Pitten), Markgräfin Mathilde (I4747)
 
40593 Markgräfin Maria Jakobäa von Baden (* 25. Juni 1507; † 16. November 1580 in München) war durch Heirat Herzogin von Bayern.

Leben
Maria Jakobäa war die Tochter des Markgrafen Philipp I. von Baden (1479–1533) und der Pfalzgräfin Elisabeth (1483–1522), Tochter des Kurfürsten Philipp von der Pfalz und Prinzessin Margarete von Bayern-Landshut. Ihre Großeltern väterlicherseits waren Markgraf Christoph I. von Baden und die Gräfin Ottilie von Katzenelnbogen.

Am 5. Oktober 1522 heiratete Markgräfin Maria Jakobäa in München den Herzog Wilhelm IV. von Bayern (1493–1550), ältester Sohn des Herzogs Albrecht IV. und der Erzherzogin Kunigunde von Österreich. Von dieser Hochzeit soll der Schwibbogen im ersten Burghof der Burg zu Burghausen zeugen, der mit dem bayerischen und badischen Wappen sowie der Jahreszahl 1523 bemalt ist.

Literatur
• Hans Rall, Marga Rall: Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I. Weltbild u. a., Augsburg u. a. 1994, ISBN 3-85001-485-1.
• Sabine Anders, Katharina Maier: Liebesbriefe großer Frauen. Marix Verlag, 2009, ISBN 978-3-86539-196-4.
Weblinks
 Commons: Maria Jakobäa von Baden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Jakobäa_von_Baden 
von Baden, Maria Jakobäa (I9493)
 
40594 Markian starb überraschend am 27. Januar 457, nachdem er tags zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. (Thraker), Kaiser Markian (I24224)
 
40595 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I4934)
 
40596 Markus-Pflüger-Heim Weiss, Walter Otto (I39145)
 
40597 Marriage License: 30 Dez 1940 Familie: Raymond Carl Flory / Venna May Flora (F23517)
 
40598 Marschall von Frankreich (französisch Maréchal de France) ist die höchste militärische Auszeichnung der französischen Republik. Es handelt sich nicht um einen Dienstgrad oder ein Amt, sondern um eine nur selten vergebene, auch bereits in mehreren Fällen dem Geehrten erst nach seinem Tode zuerkannte staatliche Ehrenbezeichnung.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Marschall_von_Frankreich (Sep 2023) 
von Clermont, Herr Jean (I9269)
 
40599 Martin Pluentawer tauscht 1548 sein Urbargut "Wümpuchl" (Windbichl) - heute in Tenneck (Werfen) gelegen - mit dem Gut "Stainwend" im Lueg des Wolfgang Stainwenter und nimmt dort seinen Wohnsitz. Martin besitzt damit die Güter "Steinwendt" und "Pluentaw" =Plientau samt Zulehen "Pockhofen" (Bakofen=Brennofen). Pluentawer (Horner, Steinwender, Stainwender), Marthin (Martin, Mert) (I4645)
 
40600 Martini 1639 Familie: Zacharias Graf / Anna (F8779)
 

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