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40651 Matsch, andere Schreibweisen auch Maetsch, Mätsch, Metsch bzw. Mazzo (ital.) ist ein altes schweizerisch-österreichisches Adelsgeschlecht. Die Herkunft ist ungeklärt, entweder aus dem oberen Veltlin aus dem Ort Mazzo oder als Seitenlinie der Herren von Tarasp. Der Stammsitz der Herren von Matsch waren die Burgen Ober- und Untermatsch im Matscher Tal. 1297 eroberten sie die wenige Jahrzehnte zuvor erbaute bischöfliche Churburg bei Schluderns im Vinschgau und machten diese zu ihrem Stammsitz. Zeitweise waren die Herren von Matsch eine der mächtigsten Adelsfamilien im Vinschgau und im heutigen Graubünden.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Matsch_(Adelsgeschlecht) 
von Matsch, Vogt Albero I. (I54628)
 
40652 Matsch, andere Schreibweisen auch Maetsch, Mätsch, Metsch bzw. Mazzo (ital.) ist ein altes schweizerisch-österreichisches Adelsgeschlecht. Die Herkunft ist ungeklärt, entweder aus dem oberen Veltlin aus dem Ort Mazzo oder als Seitenlinie der Herren von Tarasp. Der Stammsitz der Herren von Matsch waren die Burgen Ober- und Untermatsch im Matscher Tal. 1297 eroberten sie die wenige Jahrzehnte zuvor erbaute bischöfliche Churburg bei Schluderns im Vinschgau und machten diese zu ihrem Stammsitz. Zeitweise waren die Herren von Matsch eine der mächtigsten Adelsfamilien im Vinschgau und im heutigen Graubünden.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Matsch_(Adelsgeschlecht) 
von Matsch, Vogt Hartwig (I54630)
 
40653 Matsch, andere Schreibweisen auch Maetsch, Mätsch, Metsch bzw. Mazzo (ital.) ist ein altes schweizerisch-österreichisches Adelsgeschlecht. Die Herkunft ist ungeklärt, entweder aus dem oberen Veltlin aus dem Ort Mazzo oder als Seitenlinie der Herren von Tarasp. Der Stammsitz der Herren von Matsch waren die Burgen Ober- und Untermatsch im Matscher Tal. 1297 eroberten sie die wenige Jahrzehnte zuvor erbaute bischöfliche Churburg bei Schluderns im Vinschgau und machten diese zu ihrem Stammsitz. Zeitweise waren die Herren von Matsch eine der mächtigsten Adelsfamilien im Vinschgau und im heutigen Graubünden.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Matsch_(Adelsgeschlecht) 
von Matsch, Vogt Egino II. (I54632)
 
40654 Matten ? Wipfli, Franziska Maria Anna Josefa Jakobea (I21525)
 
40655 Matthäus, "welcher, ob er schon mit der Kindesmutter copuliert worden, doch sich nicht als Vater sistiret, mit dem liederlichen Vorgehen, er sei nicht Vater."
Hat die Ehefrau nach der Heirat verlassen. 
Familie: Matthäus Regelmann / Anna Barbara Wull (Wulle, Wullin) (F15569)
 
40656 Mattie war bei dieser Heirat eine geschiedene Stanford.. Familie: John H Fiechter / Mattie Deleno Tincher (F25154)
 
40657 Matzenwil..? Matzwil..? Feldmann, Fritz (I50337)
 
40658 Maud (Mathilda) und Aodh sollen zwei Söhne gehabt haben? Bruce, Maud (Mathilda) (I9358)
 
40659 Maud und Henry bekamen sieben Kinder, sechs Töchter und einen Sohn.
1 Blanche of Lancaster (1305–1380) ∞ Thomas Wake, 2. Baron Wake of Liddell
2 Henry of Grosmont (um 1310–1360) ∞ Isabella de Beaumont, Tochter von Henry de Beaumont und Alicia Comyn, 8. Countess of Buchan
3 Matilda of Lancaster (1310–1377) ∞ I William Donn de Burgh, 3. Earl of Ulster; ∞ II Ralph Ufford
4 Joan of Lancaster (1312–1345) ∞ John Mowbray, 3. Baron Mowbray
5 Isabel of Lancaster, Äbtissin von Amesbury Abbey (1317–1347)
6 Eleanor of Lancaster (1318–1371) ∞ I John de Beaumont, 2. Baron Beaumont; ∞ II Richard FitzAlan, 10. Earl of Lancaster
7 Mary of Lancaster (1320–1362) ∞ Henry Percy 
Familie: Graf Henry Plantagenêt (Lancaster) / Maud (Matilda) de Chaworth (F4333)
 
40660 Maud und Richard hatten sieben Kinder, vier Töchter und drei Söhne.
- Isabel de Clare (* 1240; † vor 1271), ⚭ 1258 mit Markgraf Wilhelm VII. von Montferrat
- Gilbert „the Red“ de Clare (* 1243; † 1295), 6. Earl of Hertford and Gloucester
- Thomas de Clare, Lord of Thomond († 1287)
- Bogo de Clare (* 1248; † 1294)
- Margaret de Clare (* 1250; † 1312), ⚭ 1272 (geschieden 1293) mit Edmund, 2. Earl of Cornwall
- Rohese de Clare (* 1252; † 1317), ⚭ 1270 mit Roger de Mowbray, 1. Baron Mowbray
- Eglantina de Clare (*/† 1257) 
Familie: Graf Richard de Clare / Maud de Lacy (F4782)
 
40661 Maud und Robert hatten mehrere Kinder, darunter vier Töchter und fünf Söhne.

• Margaret de Holand († 1349)
• Alianore de Holand († vor 1341) ∞ John Darcy, 2. Baron Darcy de Knayth
• Robert de Holand, 2. Baron Holand (um 1312–1373)
• Alan de Holand († um 1339)
• Sir Otes de Holand, KG († 1359)
• Sir John de Holand
• Thomas de Holand (1314–1360)
• Mathilde de Holland (1319-1361)∞ Sir Thomas de Swinnerton (1315-1361)
• Elizabeth de Holand (1320–1387)
1 ∞ Sir Henry FitzRoger
2 ∞ William le Botiler, 3. Baron le Botiller 
la Zouche, Maud (I9313)
 
40662 Maulburg <1835>
Schopfheim <1835>
Kandern <1069> 
Grether, Tobias (I61821)
 
40663 Maulburg <746> Leisinger, Anna Katharina (I34380)
 
40664 Maurer Kalmann (Calman, Kalman), Hans (I1529)
 
40665 Maurer Calman, Franz (I3417)
 
40666 Maximilian soll mindestens 14 uneheliche Kinder gezeugt haben, darunter:
- Georg von Österreich (1504–1557), Bischof von Lüttich
- Dorothea von Österreich ⚭ Graf Johann I. (Ostfriesland)[32]
- Barbara von Rottal ⚭(I) 1515 Reichsfreiherr Sigmund von Dietrichstein (1484–1533); ⚭(II) 1534/35 Ulrich von Czettritz von Kinsberg; ⚭(III) 1544 Balthasar von Schweinitz 
Familie: Kaiser Maximilian I von Österreich (von Habsburg), der letzte Ritter / (F21262)
 
40667 Meath ist ein County in der Province Leinster in der Republik Irland. Der irische Name bedeutet Mitte.
Der mythische König Tuathal Techtmar soll die fünfte Provinz Mide aus Teilen der vier anderen Provinzen gegründet haben und er war der erste, der den Tribut Bóruma von Leinster einhob. Zwischen 100 und 565 war Meath mit Connacht vereinigt. 1172 wurde das County von König Heinrich II. von England als Lehen an Hugh de Lacy gegeben.
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/County_Meath 
de Lacy (Lascy, Lassy, Lacie, Laci), Hugh 1. Lord of Meath (I41493)
 
40668 Meath ist ein County in der Province Leinster in der Republik Irland. Der irische Name bedeutet Mitte.
Der mythische König Tuathal Techtmar soll die fünfte Provinz Mide aus Teilen der vier anderen Provinzen gegründet haben und er war der erste, der den Tribut Bóruma von Leinster einhob. Zwischen 100 und 565 war Meath mit Connacht vereinigt. 1172 wurde das County von König Heinrich II. von England als Lehen an Hugh de Lacy gegeben.
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/County_Meath 
de Lacy, Walter 2. Lord of Meath (I41492)
 
40669 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I1158)
 
40670 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Lebend (I4491)
 
40671 Mechthild hatte mit Heinrich I. 7 Kinder, 5 Töchter und 2 Söhne.
• Elisabeth die Mittlere (1276–1306), verheiratet in erster Ehe mit Herzog Wilhelm von Braunschweig-Wolfenbüttel († 1292); in zweiter Ehe mit Graf Gerhard V. von Eppstein.
• Agnes (1277–1335), verheiratet mit Burggraf Johann I. von Nürnberg-Zollern
• Johann (1278–1311), Landgraf von Niederhessen, verheiratet mit Adelheid von Braunschweig-Göttingen
• Ludwig (1282–1357), 1310 Bischof von Münster
• Elisabeth die Jüngere (1284–1308), verheiratet mit Graf Albert II. von Görz-Lienz[2]
• Katharina (1286–1322), verheiratet mit Graf Otto IV. von Orlamünde
• Jutta (1289–1317), verheiratet mit Herzog Otto von Braunschweig-Göttingen 
Familie: Heinrich I. von Hessen (von Brabant) / Mechtild von Kleve (F3707)
 
40672 Mechthild hatte mit Otto I. zehn Kinder. von Brandenburg, Herzogin Mechthild (I7308)
 
40673 Mechthild und Abel hatten vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter.
• Waldemar III. (* 1238; † 1257), Herzog von Schleswig 1252–1257
• Sophie (* 1240; † nach 1284) ∞ Bernhard I. (Anhalt-Bernburg) († 1286/87), Fürst von Anhalt-Bernburg
• Erich I. († 1272), Herzog von Schleswig 1260–1272 ∞ Margarethe von Rügen
• Abel (* 1252; † 1279), Herr von Langeland 1261–79 ∞ Mechthilde von Schwerin.
 
Familie: König Abel von Dänemark / Mechthild von Holstein (F4740)
 
40674 Mechthild und Adolf III. hatten nur einen Sohn. Familie: Graf Adolf II. von Schauenburg (von Holstein) / Mechthild von Schwarzburg-Käfernburg (F5042)
 
40675 Mechthild und Arnold hatten neun Kinder, acht Söhne und eine Tochter. von Holland, Mechthild (I9593)
 
40676 Mechthild und Birger hatte mindestens eine Tochter:
- Christina Birgersdotter 
Familie: Jarl Birger Magnusson von Schweden (von Bjälbo) / Mechthild von Holstein (F4739)
 
40677 Mechthild und Heinrich III. hatten neun Kinder, fünf Söhne und vier Töchter. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen), Mechthild (I8144)
 
40678 Mechthild und Otto II. hatten fünf Kinder, vier Söhne und eine Tochter:
• Johann († 1324), Administrator des Erzbistums Bremen
• Otto III. (1296–1352), Herzog von Lüneburg
• Ludwig († 1346), Bischof von Minden (1324–1346)
• Wilhelm († 1369), Herzog von Lüneburg
• Mathilde († 1316) ∞ nach 1308 Nikolaus II., Fürst von Werle 
Familie: Fürst Otto II. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen) / Mechthild (Mathilde) von Bayern (Wittelsbacher) (F5018)
 
40679 Mechthild und Rudolf I. hatten folgende sechs Kinder:
• Gottfried
• Hugo III. (V.) (* ca. 1185, † 26. Juli 1216)
• Rudolf II. (* ca. 1185, † 1. November 1247), Pfalzgraf von Tübingen
• Wilhelm (* ca. 1190, † nach 28. September 1256), Graf von Asperg-Gießen
• Elisabeth, Nonne zu Waldkirch
• N.N. ∞ Gottfried II., Markgraf von Bonsberg († 1208) 
Familie: Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen / Gräfin Mechthild von Gießen (F3789)
 
40680 Mechthild von der Pfalz (* 7. März 1419 im Heidelberger Schloss; † 22. August 1482 daselbst) war eine kurpfälzische Prinzessin sowie durch Ehe Gräfin von Württemberg und Erzherzogin von Österreich.

Sie war eine der herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Spätmittelalters und eng mit der Bildungsbewegung des Frühhumanismus nördlich der Alpen verbunden, ohne jemals an vorderster Front in Erscheinung getreten zu sein.

Mechthilds Bedeutung für die deutsche Geschichte rührt nicht aus ihren dynastischen Verflechtungen, sondern vielmehr aus ihrem Wirken für das Hochschulwesen im deutschen Südwesten.

Bis zum Tod ihres 1. Mannes Ludwig I. von Württemberg
Sie war das zweite Kind des Kurfürsten Ludwig III. von der Pfalz, genannt der Bärtige, das erste aus seiner (zweiten) Ehe mit der Gräfin Matilda von Savoyen-Achaja und somit ältere Schwester des Kurfürsten Ludwig IV.

Bereits am 25. November ihres Geburtsjahres (also als Säugling im Alter von 8 Monaten) wurde sie mit dem damals siebenjährigen (* 1412) Grafen Ludwig I. von Württemberg verlobt. Sie wuchs in Heidelberg auf, der Stadt, in der ihr Urahn Ruprecht II. und sein Onkel Ruprecht I. 1386 die älteste Universität Deutschlands, die „Ruprecht-Karls-Universität“ gegründet hatten.

Am 21. Oktober 1436 wurde dann die 17 Jahre zuvor vereinbarte Ehe mit Ludwig von Württemberg in Stuttgart geschlossen. Dieser war 1419 seinem Vater im Landesteil Urach gefolgt. Sie hatten fünf gemeinsame Kinder:

Mechthild (* nach 1436; † 1495), verheiratet seit 1454 mit Ludwig II., Landgraf von Hessen (1438–1471)
Ludwig II. (* 1439; † 1457), ab 1450 Graf von Württemberg, in Urach
Andreas (* und † 1443)
Eberhard V. im Bart (* 1445; † 1496), ab 1457 Graf, ab 1495 Herzog Eberhard I. von Württemberg, in Urach
Elisabeth (* 1447; † 1505), verheiratet 1. seit 1470 mit Johann III., Graf von Nassau in Saarbrücken (1423–1472), und 2. ab 1474 mit Heinrich dem Älteren, Graf zu Stolberg (1436–1511)
Am 24. September 1450 verstarb ihr Ehemann an einer Seuche, so dass ihr Einfluss am Uracher Hof sehr geschwächt war. Als 31-jährige Witwe mit 5 Kindern im Alter zwischen 3 und 13 Jahren war dies eine heikle Situation für sie.

Witwensitz in Böblingen
Sofort versuchte ihr Schwager Graf Ulrich V. von Württemberg ("der Vielgeliebte"), die Vormundschaft über die vaterlosen Grafenkinder zu bekommen (dabei ist anzunehmen, dass seine väterliche Fürsorge vor allem den erbberechtigten Kindern galt). So bezog Mechthild noch im gleichen Jahr ihren Witwensitz in Böblingen, das ihr gemäß dem Ehevertrag als "Wittum" zustand.

Wie damals üblich waren nämlich im Verlobungsvertrag 1419 alle diesbezüglichen Einzelheiten festgelegt worden, so dass ihr dann ab Eheschließung – als Ausgleich für ihre dann sicher auch nicht geringe Mitgift – als "Morgengabe", also als späteres Witwengut im Todesfall ihres Mannes, die Städte Böblingen, Sindelfingen, Dagersheim und eine ganze Reihe weiterer Orte vertraglich zugesichert worden sind.

Dies bedeutete nicht nur, dass sie auf der Böblinger Burg residieren und über alle Einnahmen aus den Abgaben der zugeteilten Gebiete verfügen konnte, sondern ihr stand auch die tatsächliche, rechtsgültige Herrschaft über genau dieses Gebiet zu. So ist 1419 im oben erwähnten Vertrag auch festgelegt worden, dass ihr dort alle Bewohner zu huldigen haben, und diese ihr den Gehorsam auch zu beeiden haben. Zudem stand sie dort wie dann auch ihre spätere Schwiegertochter Barbara Gonzaga einem eigenen Hofgericht vor, welches die oberste Berufungsinstanz für das Böblinger Stadtgericht und die Dorfgerichte war.

Das damals noch recht kleine Böblingen war für die schöne Grafenwitwe durchaus attraktiv, denn es gehörte ein beliebter Jagdbezirk dazu, so dass Mechthild dort vielleicht auch der standesgemäßen Jagdtätigkeit nachgegangen ist. Theodor Schön ging zu Anfang des 20. Jahrhunderts zumindest davon aus: „Stolz zu Roß, den Jagdfalken auf der schönen Hand, ging sie in der seenreichen Umgegend Böblingens auf die Reiherbeize.“

Zweite Ehe mit Erzherzog Albrecht VI.
Im Jahr 1452 heiratete sie in zweiter Ehe den Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (* 18. Dezember 1418; † 2. Dezember 1463). Dieser war ein Bruder des Kaisers Friedrich III.[1] – also sicher keine schlechte Wahl für eine Witwe mit 5 Kindern.

Der hohe Rang ihres Mannes zeigte sich schon bei der Hochzeit am 10. August 1452 – die „Böblinger Fürstenhochzeit“ war das prachtvollste Ereignis in der Geschichte der Stadt. Mechthild wurde durch die Hochzeit zur Schwägerin des Kaisers und somit nach dessen Frau zur ranghöchsten Dame des ganzen Reiches. Trotz ihrer Heirat behielt sie ihr Böblinger Witwengut bei und kam auch immer wieder nach Böblingen und in den Böblinger Raum.

Im Jahr 1457 bewog sie ihren zweiten Ehemann Erzherzog Albrecht dazu, auch im damals österreichischen Freiburg im Breisgau eine Hochschule zu gründen, die Albertina oder heutige „Albert-Ludwigs-Universität“. Für die geläufige Behauptung, dass Albrechts intellektuelle Fähigkeiten kaum zu diesem Schritt ausgereicht hätten, fehlen seriöse Belege; auch wird seine Ausbildung dem für damalige Fürsten im Heiligen Römischen Reich üblichen Standards entsprochen haben.[2] Weiter zeigt das älteste Zepter der Universität neben dem österreichischen Bindenschild als Hinweis auf Erzherzog Albrecht VI. auch das pfälzische Wappen, das sich auf die Pfalzgräfin Mechthild beziehen soll. Allerdings widerspricht dem Konstantin Moritz A. Langmaier in seiner jüngst erschienen Albrecht-Biographie: Langmaier zufolge ging die Gründung der Universität allein auf Albrecht VI. zurück, der die hoch verschuldete Stadt Freiburg habe wirtschaftlich fördern wollen.[3] Auch Dieter Specks ausführliche, quellenfundierte Beschreibung der Gründung der Universität Freiburg im Breisgau belegt, dass Mechthilds Rolle als die tatsächliche Gründerin dieser Universität als Legende einzustufen ist.[4]

Nach dem Tod Albrechts 1463 bezog sie – mit 44 Jahren abermals Witwe geworden – ihren Witwensitz in Rottenburg am Neckar. Sie richtete dort einen Musenhof ein, scharte Dichter, Musiker, Gelehrte und Künstler um sich und ermutigte Übersetzer, das Dekameron ins Deutsche zu übertragen. Eine weitere Ehe ging sie nicht mehr ein. Im Jahr 1477 überredete Mechthild ihren Sohn Eberhard zu einer Universitätsgründung in Tübingen, wobei auch hier der ausführende Teil (wenn auch Jahrhunderte später) der Namensgeber wurde: Herzog Carl Eugen (1728–1793) nannte die Hochschule „Eberhard Karls Universität Tübingen“.

Sie starb am 22. August 1482 im Alter von 63 Jahren in Heidelberg und wurde in der Kartause Güterstein an der Seite ihres ersten Mannes beigesetzt. 1554 wurden beide Särge und Grabmale in den Chor der Stiftskirche in Tübingen überführt.

Literatur
Renate Kruska: Mechthild von der Pfalz im Spannungsfeld von Geschichte und Literatur (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 1: Deutsche Sprache und Literatur. Band 1111). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1989, ISBN 3-631-40892-7.
Hans-Martin Maurer (Hrsg.): Eberhard und Mechthild. Untersuchungen zu Politik und Kultur im ausgehenden Mittelalter (= Lebendige Vergangenheit. Band 17). Kohlhammer, Stuttgart 1994, ISBN 3-17-013124-9.
Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 1: Das Haus Württemberg von Graf Ulrich dem Stifter bis Herzog Ludwig. 6. Auflage. Landhege, Schwaigern 2014, ISBN 978-3-943066-34-0, S. 275–294.
Philipp Strauch: Pfalzgraefin Mechthild in ihren litterarischen Beziehungen. Ein Bild aus der schwäbischen Litteraturgeschichte des 15. Jahrhunderts. Laupp, Tübingen 1883 (Digitalisat).
Dieter Stievermann: Mechthild (Mathilde). In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 16, Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. 580 f. (Digitalisat).
Constantin von Wurzbach: Habsburg, Mathilde von Württemberg. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 7. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1861, S. 89 f. (Digitalisat).
Weblinks
Commons: Mechthild von der Pfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Aufsatz von Dr. Günter Scholz aus der Kreiszeitung/Böblinger Bote vom Oktober 2003
Mechthilds Musenhof in Rottenburg am Neckar
Anmerkungen
1 Konstantin Moritz A. Langmaier: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Bd. 38). Böhlau, Köln u. a. 2015, ISBN 978-3-412-50139-6 (teilweise zugleich: München, Ludwig-Maximilians-Universität, Dissertation, 2013), S. 326–334 und S. 418–424.
2 Konstantin Moritz A. Langmaier: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich. Köln u. a. 2015, S. 24f.
3 Konstantin Moritz A. Langmaier: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich. Köln u. a. 2015, S. 424ff.
4 Dieter Speck: Landesherrschaft und Universität – Zum Aufbau einer vorderösterreichischen Landesuniversität in Freiburg. In: Franz Quarthal und Gerhard Faix (Hrsg.): Die Habsburger im deutschen Südwesten. Neue Forschungen zur Geschichte Vorderösterreichs. Stuttgart 2000, S. 217–271.

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Mechthild_von_der_Pfalz
 
von der Pfalz (Wittelsbacher), Prinzessin Mechthild (I11081)
 
40681 Mechtilde überlebte ihren Gemahl und starb 1316. Familie: Herzog Barnim I. von Pommern (Greifen) / Mechtilde (Mathilde) von Brandenburg (F5464)
 
40682 Mecklenburg [ˈmeːklənbʊrk], mecklenburgisch Mäkel(n)borg [ˈmɛːkəl(n)bɔrx], ist ein Landesteil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Jahrhundertelang war Mecklenburg eine reichsunmittelbare Herrschaft mit eigener Geschichte und Kultur. Die größten Städte Mecklenburgs sind Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Wismar und Güstrow. Der im Bundesland gelegene Müritz-Nationalpark ist das größte im Binnenland gelegene Naturschutzgebiet Deutschlands.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mecklenburg 
von Mecklenburg, Herr Heinrich II. (I26912)
 
40683 Mecklenburg [ˈmeːklənbʊrk], mecklenburgisch Mäkel(n)borg [ˈmɛːkəl(n)bɔrx], ist ein Landesteil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Jahrhundertelang war Mecklenburg eine reichsunmittelbare Herrschaft mit eigener Geschichte und Kultur. Die größten Städte Mecklenburgs sind Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Wismar und Güstrow. Der im Bundesland gelegene Müritz-Nationalpark ist das größte im Binnenland gelegene Naturschutzgebiet Deutschlands.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mecklenburg 
zu Mecklenburg-Stargard, Herzog Johann I. (I26956)
 
40684 Meginhard von Sponheim (* um 1085; † um 1135) entstammte dem rheinischen Zweig der Sponheimer, 1125 führt er den Titel Graf von Mörsberg.
Meginhard war ein Sohn von Stephan II. von Sponheim und vermutlich Sophia von Formbach. Seine beiden Geschwister waren Jutta von Sponheim und Hugo von Sponheim.
https://de.wikipedia.org/wiki/Meginhard_von_Sponheim 
von Sponheim, Graf Meginhard (I41110)
 
40685 Meginoz und Gerberga hatten fünf Kinder, einen Sohn und vier Töchter. Familie: Graf Meginoz von Geldern / Gerbirg (Gerberga) (von Jülich) (F307)
 
40686 Megotta und Richard hatten keine Kinder. Familie: Graf Richard de Clare / Margaret (Megotta) de Burgh (F4783)
 
40687 Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Moosburg_(Effretikon) von Schlatt zu Moosburg, Dietrich (I6693)
 
40688 Mehrmals Verwandt im 3. und 4. Grad. Auch die zwei Ehefrauen des Franz Epp waren untereinander Cousinen im 3. Grad. Familie: Franz Epp / Idda Epp (F9548)
 
40689 Mehun war eine Herrschaft, die bereits im 11. Jahrhundert bezeugt ist und damals unter der Oberhoheit des Erzbischofs von Bourges stand.
Philipp von Mehuns Erbtochter Matilde († 1240) heiratete 1216/18 Robert von Courtenay († 1239), wodurch Mehun in den Besitz des Hauses Frankreich-Courtenay kam. Bereits der Sohn des Paares, Peter von Courtenay († 1250) hatte keine männlichen Nachkommen, seine Tochter Amicia heiratete den Grafen Robert II. von Artois, womit Mehun in dessen Hände überging.
Graf Robert III. wurde Mehun weggenommen, die Herrschaft ging an Johann von Luxemburg, den König von Böhmen über, dessen Tochter Jutta mit dem französischen König Johann II. verheiratet war. Mehun wurde dadurch Teil der Apanage des Herzogs Jean de Valois, duc de Berry.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Mehun-sur-Yèvre 
von Mehun, Mathilde (I8392)
 
40690 Mehun war eine Herrschaft, die bereits im 11. Jahrhundert bezeugt ist und damals unter der Oberhoheit des Erzbischofs von Bourges stand.
Philipp von Mehuns Erbtochter Matilde († 1240) heiratete 1216/18 Robert von Courtenay († 1239), wodurch Mehun in den Besitz des Hauses Frankreich-Courtenay kam. Bereits der Sohn des Paares, Peter von Courtenay († 1250) hatte keine männlichen Nachkommen, seine Tochter Amicia heiratete den Grafen Robert II. von Artois, womit Mehun in dessen Hände überging.
Graf Robert III. wurde Mehun weggenommen, die Herrschaft ging an Johann von Luxemburg, den König von Böhmen über, dessen Tochter Jutta mit dem französischen König Johann II. verheiratet war. Mehun wurde dadurch Teil der Apanage des Herzogs Jean de Valois, duc de Berry.
Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Mehun-sur-Yèvre 
von Mehun, Philipp (I8393)
 
40691 Mein 5x Urgrossvater, Lierd (Leonhard) Stammler, war "Hochadeliger Rotbergischer Meyer" zu Bamlach. Seine Jahre als arbeitsfähiger Mann war etwa von 1714 bis 1750. Es kann also sein, dass dieser Leopold Melchior einer seiner Herren (Meierbriefausgeber) war. (ms)

Lierd Stammler: https://stammler-genealogie.ch/getperson.php?personID=I2056&tree=StammlerBaum 
von Rotberg, Leopold Melchior (I22085)
 
40692 Mein 5x Urgrossvater, Lierd (Leonhard) Stammler, war "Hochadeliger Rotbergischer Meyer" zu Bamlach. Seine Jahre als arbeitsfähiger Mann war etwa von 1714 bis 1750. Es kann also sein, dass dieser Leopold Melchior einer seiner Herren (Meierbriefausgeber) war. (ms)

Lierd Stammler: https://stammler-genealogie.ch/getperson.php?personID=I2056&tree=StammlerBaum 
von Rotberg, Karl Joseph (I22179)
 
40693 Mein 5x Urgrossvater, Lierd (Leonhard) Stammler, war "Hochadeliger Rotbergischer Meyer" zu Bamlach. Seine Jahre als arbeitsfähiger Mann war etwa von 1714 bis 1750. Es kann also sein, dass dieser Leopold Melchior einer seiner Herren (Meierbriefausgeber) war. (ms)

Lierd Stammler: https://stammler-genealogie.ch/getperson.php?personID=I2056&tree=StammlerBaum 
von Rotberg, Georg Sigismund (I22128)
 
40694 Meinhard heiratete Margarete, eine Tochter des österreichischen Herzogs Albrecht II., um das Bündnis seiner Eltern mit den Habsburgern zu besiegeln. Familie: Graf Meinhard III. von Tirol / Margarete von Österreich (F3907)
 
40695 Meinhard war der Sohn Margaretes von Tirol mit dem Wittelsbacher Ludwig V. von Bayern (in zweiter Ehe) und somit mütterlicherseits der letzte Tiroler Meinhardiner. Sein Geburtstag und sein Geburtsjahr stehen nicht zweifelsfrei fest. von Tirol, Graf Meinhard III. (I8193)
 
40696 Meinhardiner

Die Meinhardiner, auch Görzer oder Grafen von Görz genannt, waren eine Herrscherdynastie von ursprünglich bairischer Abstammung, die ihre Machtbasis zunächst in Görz und danach in Tirol hatte. Im Zeitraum des Mittelalters gehörten die Meinhardiner zu den bedeutendsten Adelshäusern des südlichen Alpenraumes.

Angehörige des Geschlechts regierten unter anderem über das Königreich Böhmen, sowie als Titularkönig über das Königreich Polen, die Markgrafschaften Mähren und Istrien, die Herzogtümer Kärnten (1286–1335) und Krain, die Grafschaften Görz (1130–1500), Tirol (1253–1363) und Istrien sowie über das Patriarchat von Aquileja. Im Jahre 1500 erlosch die Dynastie. Ihr letzter Nachkomme war Graf Leonhard von Görz.

Herkunft und Entwicklung
Die Familie der Meinhardiner, benannt nach dem immer wiederkehrenden Vornamen Meinhard, stammte ursprünglich aus bayerischem Hochadel und tauchte erstmals im 11. Jahrhundert auf. Die Abstammung des seit 1107 genannten Pfalzgrafen Engelbert I. und dessen ab 1120 erwähnten (Halb-)Bruders Meinhard von Görz, seit ca. 1142 Graf von Görz, ist im Detail nicht sicher geklärt. Näheres dazu siehe Wikipedia "Pfalzgraf Engelbert I. (Görz)".

Die Meinhardiner übernahmen vom bayerischen Pfalzgrafen Aribo II. und dessen Gattin Luitkard, den Stiftern des Stiftes Millstatt in Kärnten, die Vogtei über dieses "von ihren Vorfahren (parentes)" gegründeten Kloster, reichen Besitz in Kärnten und bis 1221 das bayerische Pfalzgrafen-Amt. Die Leitnamen Meinhard und Engelbert sprechen jedoch gegen eine direkte Abstammung von den Aribonen und verbinden die Meinhardiner mit den Grafen von Lurn und der mächtigen Sippe der Sieghardinger, von denen sie umfangreiche Güter in Kärnten (Eberstein) erbten.

Entscheidend für den Aufstieg des Geschlechtes war die enge Verbindung zum Patriarchat von Aquileia, die den Meinhardineren wohl schon unter dem verwandten Patriarchen Sieghard von Aquileia nach 1077 die Erwerbung großer Lehengüter in Friaul und Istrien, darunter auch des Stammsitzes Görz, ermöglicht hatte. Die Vogtei über Aquileia (seit ca. 1122) und seit dem 13. Jahrhundert ihre Stellung als Generalkapitäne benutzten die Meinhardiner zum zielstrebigen Ausbau ihrer Stellung in Friaul, besonders als die restriktiven Bestimmungen des Vertrages von Ramuscello (1150) revidiert wurden (1202).[1] Über die Vogtei der Kirche von Parenzo/Porec erweiterte Engelbert III. ca. 1191–1194 den Machtbereich nach Istrien mit dem Verwaltungszentrum Pisino/Mitterburg.

Ihre Machtbasis baute die Familie zunächst von Lienz aus auf, das das Verwaltungszentrum des Lienzer Gaues in der kärntnerischen Grafschaft Lurngau war. Um 1100 erwarben die Grafen zusätzlich die Vogtei Aquileia, woraufhin sich die Familie im Jahre 1120 durch den verschobenen Machtschwerpunkt in von Görz umbenannte. Die Meinhardiner übernahmen von ihren Förderern und Lehensherren, dem kärntnerischen Herzogsgeschlecht der Eppensteiner, die Farben Rot-Weiß-Rot sowie den schreitenden Löwen in ihr Wappen auf. Das Geschlecht der Meinhardiner verband sich in weiterer Folge mit bedeutenden Adelssippen aus dem südlichen Alpenraum. Hier sind vor allem die Pfalzgrafen Aribo II. und Boto, aus der Sippe der Aribonen entstammend, sowie die Spanheimer und die Pustertaler Sighardinger aufzuführen. Durch diese Verwandtschaften konnte die Familie der Meinhardiner die Länder Görz und Friaul erlangen.[2]

Besitzteilung von 1271

Im Jahre 1232 konnte Meinhard III. von Görz den gesamten Besitz seiner Familie in seinen Händen vereinen und durch seine Heirat mit Adelheid, Tochter Graf Alberts III.von Tirol († 1253), seine Machtbasis bedeutend ausbauen. Er belehnte 1237 seinen Schwiegervater mit seinem Besitz und erbte im Jahre 1253 nach dem Tod seines Schwiegervaters, des letzten Grafen aus dem Geschlecht der Albertiner, als Meinhard I. von Tirol die Grafschaft Tirol, welche er gemeinsam mit seinem Schwager Gebhard IV. von Hirschberg regierte.

Meinhards Sohn und Nachfolger, Graf Meinhard II. († 1295) von Tirol (als Graf von Görz Meinhard IV., ab 1286 als Herzog von Kärnten Meinhard I.) baute die Herrschaft nicht nur aus, sondern konnte auch den Aufbau zu einem einigermaßen homogenen Land vorantreiben, nicht zuletzt durch den Aufbau einer für damalige Verhältnisse mustergültigen Verwaltung. Dennoch waren die drei Herrschaftskomplexe (Görz, Kärnten und Tirol) für einen einzigen Herrscher zu groß und vor allem zu weit auseinanderliegend, so dass es nach dem Tod Meinhards III. im Jahre 1258 zwischen den Jahren 1267 und 1271 zur Teilung kam. Meinhard II. erhielt Tirol und führte so die meinhardinische Linie fort, Albert I. († 1304) erhielt Görz (mit dem Pustertal und den Lienzer Gebieten) und gründete so die albertinische Linie der Familie. Die Grenze zwischen den Besitzungen wurde mit der Mühlbacher Klause (nördlich Brixen) am westlichen Eingang des Pustertals festgelegt. Die so genannten Görzer Meinhardiner behielten bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1500 den Stammsitz Görz, während die Tiroler Meinhardiner bis zu ihrem Aussterben im Mannesstamm über Tirol und Kärnten regierten.

Meinhardinische Linie

Meinhard II. erhielt 1286 auch das Herzogtum Kärnten zugesprochen, das jedoch bereits nach dem Tod seines Sohnes Heinrich VI. (1307–10 König von Böhmen) 1335 an die Habsburger fiel. Mit Heinrich war bereits der männliche Stamm seiner Linie erloschen, weshalb in Tirol zunächst Heinrichs Tochter Margarete Maultasch (bzw. ihre Ehemänner) und danach ihr Sohn Meinhard III. bis 1363 regierten. Nach dem Tod ihres Sohnes musste sie jedoch aufgrund eines Erbvertrags das Land an die Habsburger übergeben, welche die Grafen von Görz in Tirol, Kärnten und Krain beerbten.

Wappen der Meinhardiner Linie (Grafen von Tirol, Herzöge von Kärnten)

Das Wappen der Meinhardiner Linie als Herzöge von Kärnten zeigt im golden-rot gespaltenen Schild vorn drei schwarze Löwen untereinander, hinten einen silbernen Balken. Dieses Wappen geht zurück auf Herzog Ulrich III. von Kärnten aus dem Geschlecht der Spanheimer, der, als 1246 das babenbergische Erbe (Österreich) freigeworden war, sein Stammwappen (einen schwarzen Panther auf silbernem Grund) aufgegeben hatte, um seinen Anspruch auf das babenbergische Erbe (sein Vater, der Spanheimer Herzog Bernhard von Kärnten, war der Sohn der Babenbergerin Agnes, einer Tochter Heinrichs II. von Österreich und Schwester Herzog Heinrichs I. von Mödling) in einem dazu geeigneten neuen Wappen zu unterstreichen: vorn der Babenberger Löwe in seiner Dreizahl (babenbergische Linie Mödling), hinten der österreichische sogenannte Bindenschild (der in seinem Ursprung auf die rot-weiß-rote Lehensfahne der Eppensteiner zurückgeht).[3] Die Helmzier: ein Pfauenstoß, ging dabei auf die österreichische Helmzier zurück. Die älteste Schild-Darstellung hat sich auf einem Siegel des Jahres 1253 im Kärntner Landesarchiv Klagenfurt erhalten. Die Helmzier, wie sie 1303 von dem Meinhardiner Heinrich von Kärnten in seinem Siegel geführt wurde, zeigt einen Pilgerhut, dessen flacher Gupf oben mit einem Hahnenfederbusch besteckt und dessen breite Krempe mit Lindenblättern behangen ist. Nach dem Anfall Kärntens an die Habsburger 1335 trat an die Stelle der Meinhardiner Helmzier wieder der Pfauenstoß, wie er auch in der Zürcher Wappenrolle (um 1335/1345) als Helmzier für Kärnten, wie auch für Österreich, zu sehen ist. Erst 1363 wurde die Helmzier dahin geändert, dass nun zwei goldene Büffelhörner, die außen mit fünf goldenen Stäben besteckt, die wiederum je mit drei Lindenblättern behangen sind, auf den Helm gesetzt wurden. Die Farbe der Lindenblätter ist beim rechten Büffelhorn schwarz, beim linken rot. In der Form wird die Helmzier auch heute noch im Kärntner Landeswappen geführt. Eine Variante der Büffelhorn-Helmzier findet man in einem Stifterfresko von 1498 in der Abteikirche St. Paul im Lavanttal, wobei die Hörner außen mit schwarzen Fähnchen besteckt sind und vor einem schwarzen Flug stehen.[4][5]

Albertinische Linie

Angehörige der jüngeren Linie beherrschten bis zum Jahr 1500 die Grafschaft Görz, die sich zwischen Innichen und Lienz im Norden und der Adriaküste im Süden erstreckten. Die Machtbasis der Albertinischen Linie im abgelegenen Karstgebiet war wesentlich geringer und wurde durch Herrschaftsteilungen geschmälert. Deshalb wurden auch die Erbansprüche der Albertiner auf das Herzogtum Kärnten und die Grafschaft Tirol übergangen. Nach dem Tode Heinrichs III. 1323, der ein Verbündeter Herzog Friedrichs des Schönen im Kampf gegen Ludwig IV. von Bayern war und weiters sogar Treviso und Padua an sich gebracht hatte, gab es vom Pustertal bis Istrien vier verschiedene görzische Grafschaften. Wegen der Bedrohung der inneren Grafschaft Görz durch die Republik Venedig verlegten die Grafen ihre Residenz nach Schloss Bruck bei Lienz, den Mittelpunkt der vordern Grafschaft Görz, das bis zum Schluss ihr Hauptwohnsitz und Herrschaftszentrum blieb. Aus dem Görzer Zweig der Meinhardiner entstammte auch das Geschlecht der edelfreien Herren von Graben von Stein, welche nach dem Aussterben der Görzer Grafen im Jahre 1500 deren Nachfolger im Statthalteramte von Lienz wurden.[6][7] Als urkundlich älteste Familienmitglieder gelten laut dem Historiker Johann Weichard von Valvasor die Gebrüder Conrad und Grimoald vom Graben, welche im Jahre 1170 erstmals urkundlich erwähnt wurden.[8] Eine weitere illegitime Seitenlinie stellen die Grafen von Eschenloch, abstammend von Graf Meinhard II./IV. von Tirol und Görz, Herzog von Kärnten,[9] dar.

Wappen der Albertiner Linie (Grafen von Görz)

Das Wappen der Albertiner Linie als Grafen von Görz zeigt im schrägrechts geteilten Schild oben einen goldenen Löwen auf blauem Grund; unten rot-silbern-rot schräglinks geteilt; auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein Hut von Hermelin mit gleichfalls hermelinenen Stulp und spitzem Gupf, oben besteckt mit einem schwarzen Hahnenfederbusch. Das Wappen (sowohl Schild als auch die Hut-Hahnenfedern-Helmzier) ist also eine in Details abgewandelte Variante der Meinhardiner Linie (Herzöge von Kärnten). (Die untere Schildhälfte wurde später oft dreimal, von Silber und Rot, schräglinks geteilt, manchmal weist die Schildhälfte noch mehr Teilungen auf; noch im 15., aber etwas häufiger im 16. Jahrhundert, wurde die vordere schräge Schildhälfte manchmal auch gar nicht schräglinks, sondern horizontal von Silber und Rot unterteilt; die Helmdecken wurden auch rechts rot-silbern, links blau-golden dargestellt, oder auch ganz blau-golden, im Ortenburger Wappenbuch, um 1466, sogar schwarz-golden, außen bestreut mit goldenen Lindenblättern -gleichfalls ist bei jener Darstellung der Hut schwarz und mit den Lindenblättern bestreut; der Stulp kommt im 15./16. Jahrhundert auch blau oder rot vor, und einige Darstellungen zeigen statt des Hahnenfederbusches auch Straußenfedern in Silber oder Schwarz, oder in allen Farben des Schildes, oder auch aus einem Hahnenfederbusch hervorwachsend, auf der Hutspitze.) Die rot-silbern-rote Teilung der vorderen Schildhälfte geht wie die rot-silbern-rote Schildhälfte der Meinhardiner Linie (Herzöge von Kärnten) ursprünglich auf die rot-weiß-rote Lehensfahne der Eppensteiner zurück; diese waren übrigens auch die Lehensherren der Meinhardiner. Dass der Löwe bei der Albertiner Linie in Görz (bei der Meinhardiner Linie in Kärnten sind es drei Löwen) golden tingiert auf blauem Grund dargestellt ist, hängt damit zusammen, dass die Görzer das Amt des Vogtes des Patriarchen von Aquileia, in Personalunion Herzog von Friaul, bekleideten, und der führte einen goldenen Adler auf blauem Grund. Insofern hatten die Görzer ihr Wappen nach dem Wappen ihres (neuen) Lehns- und Dienstherren angepasst, um auch hier einen Zusammenhang zu bekunden.[10]

Stammliste der Meinhardiner
Die Ursprünge der Görzer Meinhardiner liegen im Dunkeln.

Variante 1:

A: Marquard († 1074), Graf im Viehbachgau und in Kärnten, Markgraf von Istrien-Krain und (fraglich:) Herzog von Kärnten

B: Ulrich († 1122), Abt von St. Gallen, Patriarch von Aquileia
B: Heinrich I. († 1102), Graf von Eppenstein, Markgraf von Krain, Friaul und Istrien, Herzog von Kärnten und Markgraf von Verona, Vogt von Aquileja und Moosburg
C: Engelbert I. († um 1122), Graf von Görz, Pfalzgraf von Bayern, Vogt von Millstatt
C: Meinhard I. († 1142), Graf von Görz, Pfalzgraf von Kärnten, Vogt von Aquileia, Vogt von St. Peter in Istrien

Variante 2:

B: Meginhard/Meinhard († um 1090), Graf im Pustertal (Görzgrafen), dem Geschlecht der Sieghardinger entstammend
C: Engelbert I. († um 1122/23)
C: Meinhard I. († 1142)
D: Heinrich I. († 1. Nov. 1148/49), Graf von Görz
D: Engelbert II. (1132- Jan. ca. 1189), Graf von Görz sowie Vogt von Aquileia und Millstatt
E: Meinhard II. der Alte (* 1163/64–1171, † 1232), Graf von Görz, Vogt von Aquileia
E: Engelbert III. (* 1163/64-1172, † Sept.1220), Graf von Görz, Vogt von Millstatt
F: Meinhard III. (* 1192/94, † 1258), Graf von Tirol I. (1253–58), Görz, Istrien sowie Vogt von Aquileia, Trient, Brixen und Bozen ∞ Adelheid von Tirol (* ca. 1117, † nach Okt. 1278)Teilung:

Meinhardinische Linie bzw. "Tiroler Meinhardiner": Tirol, Kärnten::
G: Meinhard II. von Tirol und Görz (IV.) (* 1239/40, † 30. Okt.1295), (I.) Herzog von Kärnten und Krain ab 1286, oo Elisabeth von Bayern (* ca. 1227, † Okt.1273), Witwe von König Konrad IV., Mutter von Konradin
H: Elisabeth († 1313), deutsche Königin
H: Agnes († 1293), Ehefrau von Friedrich I., Markgraf von Meißen
H: Otto II. († 1310), Graf von Tirol, Herzog von Kärnten und Krain
H: Albert II. († 1292), Graf von Tirol
H: Ludwig († 1305)
H: Heinrich VI. († 1335), Herzog von Kärnten, Herzog/Markgraf von Krain, König von Böhmen, Markgraf von Mähren, Graf von Tirol
I: Margarete "Maultasch" (* 1318; † 1369), Gräfin von Tirol
J: Meinhard III. (1344–1363), der mütterlicherseits letzte Tiroler Meinhardiner war als Meinhard Herzog von Oberbayern und als Meinhard III. Graf von Tirol

Albertinische Linie bzw. "Görzer Meinhardiner": Görz, Pustertal (Lienz):
G: Albert I. (* 1240/1241,.† Sept. 1304), Graf von Görz und Tirol
H: Heinrich III. († 1323), oo I. Beatrix de Camino, ∞ II. Beatrix von Niederbayern († 1360)
I: I. Meinhard V. († nach 1318), Graf von Görz
I: II. Johann Heinrich IV. († 1338), Graf von Görz
H: Albert II. († 1327), Graf von Görz oo I. Elisabeth von Hessen († 1308), ∞ II. Euphemia von Mätsch († 1350)
I: I. Albert III./IV. († um 1365/74), Graf von Görz
I: II. Heinrich V. († 1362), Graf von Görz
I: II. Meinhard VI./VII. († nach 1385), Graf von Görz, seit 1365 Reichsfürst
J: Heinrich VI. (* 1376; † 1454), Graf von Görz, Graf von Kirchberg (Schwaben), Pfalzgraf von Kärnten, Reichsfürst
K: Johann II. († 1462), Graf von Görz, Reichsfürst
K: Leonhard (* 1444; † 1500), Graf von Görz, Reichsfürst; der Letzte seines Geschlechtes
K: Ludwig († 1457), Graf von Görz und Reichsfürst (?)
J: Johann Meinhard VII. († 1430), Pfalzgraf in Kärnten, Graf von Kirchberg


Von den Meinhardinern stammen folgende Geschlechter ab:

- Meinhardiner
- Grafen von Eschenloch
- Herren von Graben
- Orsini-Rosenberg
- (urkundlich belegt, aber ungesichert) De Graeff

Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Meinhardiner 
von Görz (im Pustertal) (Meinhardiner), Graf Meginhard (Meinhard) (I8094)
 
40697 Meinrad ist mit Fussnote 2) gekennzeichnet. Es gibt auf der Seite 184 zwei Fussnoten, beide tragen die Nr. 2). Und beide haben keinen Bezug zu Meinrad Huber ??
Fussnoten:
2) vel. Landschreiber Jakob Püntener. 2) Josef soll sich in Syrien aufgehalten haben. 
Huber, Meinrad des Raths (I5189)
 
40698 Meischberg im Basler Gebiet (?) Berger, Johannes (I26901)
 
40699 Meiss (auch Meiß) ist der Name eines alten schweizerischen Patrizier- beziehungsweise Adelsgeschlechts. Es zählt zu den ältesten Geschlechtern in der einstigen freien Reichsstadt Zürich.
Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahre 1225 mit Waltherus Meisa, der im Kleinen Rat Zürichs einsass.[1] Seine Nachkommen gehörten vom 13. bis ins 18. Jahrhundert zwölfmal für die Konstaffel dem Kleinen Rat und 1515–1798 26-mal dem Grossen Rat an waren spätestens ab 1543 Mitglied der exklusiven Gesellschaften der «Schildner zum Schneggen» und der «Adeligen Stube zum Rüden».
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Meiss_(Adelsgeschlecht) 
Meiss, Ursula (I56640)
 
40700 Meiss (auch Meiß) ist der Name eines alten schweizerischen Patrizier- beziehungsweise Adelsgeschlechts. Es zählt zu den ältesten Geschlechtern in der einstigen freien Reichsstadt Zürich.
Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahre 1225 mit Waltherus Meisa, der im Kleinen Rat Zürichs einsass.[1] Seine Nachkommen gehörten vom 13. bis ins 18. Jahrhundert zwölfmal für die Konstaffel dem Kleinen Rat und 1515–1798 26-mal dem Grossen Rat an waren spätestens ab 1543 Mitglied der exklusiven Gesellschaften der «Schildner zum Schneggen» und der «Adeligen Stube zum Rüden».
Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Meiss_(Adelsgeschlecht) 
Meiss, Heinrich (I46)
 

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