Treffer 42,801 bis 42,850 von 52,053
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 42801 | Ottilie und Martin hatten fünf Kinder, zwei Söhne und drei Töchter. | Gresslin, Ottilia (I6222)
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| 42802 | Ottilie von Katzenelnbogen (* vermutlich 1453 auf der Starkenburg bei Darmstadt; † 15. August 1517 in Baden-Baden) war durch Heirat mit Christoph I. von Baden Markgräfin von Baden. Durch ihre beiden Söhne Bernhard und Ernst ist sie die Stammmutter der Linien Baden-Baden und Baden-Durlach. Ottilie kam als einziges Kind des Grafen Philipp von Katzenelnbogen dem Jüngeren und seiner Frau Ottilie von Nassau-Dillenburg (* 1437; † 1493) auf der Starkenburg in Heppenheim zur Welt. Am 22. März 1453 wurde sie getauft. Väterlicherseits war sie eine Enkelin des Grafen Philipp von Katzenelnbogen des Älteren und der Anna von Württemberg. Ottilie war noch ein Kind, als ihr Großvater Philipp von Katzenelnbogen der Ältere kurz nach dem Tod des letzten männlichen Katzenelnbogener Erben Eberhard im Jahr 1456 eine Heiratsabrede mit Friedrich I., dem Kurfürsten von der Pfalz, traf, indem er sie mit dessen Neffen Philipp verlobte. Als Ottilie elf Jahre nach der Verabredung 1467 ein heiratsfähiges Alter erreicht hatte, lehnte der Bräutigam aber eine Heirat mit ihr aus persönlichen Gründen ab. Anstatt dessen wurde sie auf Betreiben des Trierer Erzbischofs Johann II. von Baden mit seinem Neffen verlobt, dem Markgrafen Christoph I. von Baden. Der Heiratsvertrag wurde am 20. Juni 1468[1] unterschrieben. Die Eheschließung fand im darauffolgenden Jahr am 30. Januar[2] in Koblenz[3] im Rahmen einer Doppelhochzeit statt,[4] denn Christophs Schwester Cimburga heiratete am gleichen Tag den Grafen Engelbert II. von Nassau-Dillenburg. Ihre Mitgift war die höchste, die im Mittelalter jemals in das badische Markgrafenhaus eingebracht wurde.[5] Neben der Burg Stadeck mit allem Zubehör bestand ihre Aussteuer aus 26.000 Gulden sowie weiteren, später fälligen 48.000 Gulden. Sie belief sich damit auf eine Gesamtsumme von etwa 80.000 Gulden.[5] Nachdem Ottilies Großvater 1479 verstorben war, gab es Auseinandersetzungen mit dem Mann ihrer Tante, dem Landgrafen Heinrich III. von Hessen, um ihren Erbanteil an den Katzenelnbogener Besitzungen, die gemäß den Bestimmungen in Ottilies Eheabredung vor einem Schiedsgericht verhandelt wurden. Nach langwierigen Verhandlungen kam es zu einem Vergleich der beiden Streitparteien, bei dem die Markgräfin gegen eine Summe von 4000 Gulden vorerst auf ihre Ansprüche verzichtete.[7] Als Landgraf Wilhelm III. von Hessen 1500 starb, erhielt Ottilie weitere 12.000 Gulden als Abfindung, sodass das Badener Haus im März 1501 endgültig auf die Grafschaft Katzenelnbogen verzichtete.[7] Markgräfin Ottilie starb am 15. August 1517 in Baden-Baden und wurde in der dortigen Stiftskirche beigesetzt. Ihr Epitaph aus Bronze zeigt ein Abbild von ihr mit den Wappen Württembergs und Katzenelnbogens zu ihren Füßen.[8] Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ottilie_von_Katzenelnbogen | von Katzenelnbogen, Ottilie (I22735)
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| 42803 | Otto der Große errichtete in Padua eine Munizipalverfassung mit zwei vorsitzenden Konsuln und erklärte die Stadt zur Freien Stadt. Unter Kaiser Friedrich Barbarossa trat sie 1164 dem Lombardischen Städtebund bei, schloss aber 1177 zu Venedig einen Waffenstillstand mit dem Kaiser, nachdem es 1175 einen Podestà an die Spitze der städtischen Regierung gestellt hatte. Die Podestàs bedrohten bald die Selbständigkeit Paduas, besonders die aus dem Haus Romano, von denen Ezzelino III. von 1237 bis 1256 eine drückende Tyrannei ausübte. 1256 wurde Padua von den Guelfen erobert. Aufgrund der Missgunst zwischen Volk und Adel übertrug man das Podestat wieder einer Familie, den Carraresi. Unter der Signoria der da Carrara erweiterte Padua seinen Herrschaftsbereich auf einen Großteil von Zentral-Venezien und baute die Stadt stetig aus. So entstanden die mittelalterliche Stadtbefestigung und die zivile und kirchliche Bebauung der Stadt. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Padua (Sep 2023) | von Carrara, Herr von Padua Giacomo I. (I9105)
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| 42804 | Otto erwarb per Kauf am 3. März 1243 die ererbten Rechte und Besitzungen des Grafen Adolf I. von der Mark und Krieckenbeck an der Grafschaft Krieckenbeck und integrierte diese in sein Land Geldern. | von Geldern, Graf Otto II der Lahme (I22804)
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| 42805 | Otto fiel auf Seiten der Habsburger in der Schlacht bei Sempach. | von Hachberg-Sausenberg, Markgraf Otto I. (I58302)
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| 42806 | Otto hatte aus seiner Ehe mit Beatrix von Staufen sechs Kinder: • Otto VIII., 1226 bezeugt; † 19. Juni 1248 auf der Burg Niesten, 1234 Herzog von Meranien und Pfalzgraf (Otto III.) von Burgund, begraben in Langheim; ∞ 1234 Elisabeth von Tirol; † 10. Oktober 1256, Tochter des Grafen Adalbert III. von Tirol, die in zweiter Ehe 1249 Gebhard IV., seit 1240 Graf von Hirschberg († 27. Februar 1275) heiratete. Mit Otto II. starb die Familie aus. • Agnes; † zwischen 1. November 1260 und 7. Januar 1263, begraben in Sittich; ∞ I 1229, geschieden 1240, Friedrich, Herzog von Österreich; † 15. Juni 1246 (Babenberger); ∞ II 1248/56 Ulrich III., 1256 Herzog von Kärnten, 1251 Herr von Krain, († 27. Oktober 1269) (Spanheimer) • Beatrix; † nach 14. November 1265; ∞ Hermann II. Graf von Orlamünde; † 1247 • Margareta; † 18. Oktober 1271; ∞ I vor 25. September 1232 Přemysl von Mähren; † 16. Oktober 1239; ∞ II 2. Juni 1240 Friedrich von Truhendingen, 1223 bezeugt; † 30. August 1274 • Adelheid; † 8. März 1279 in Evian, 1222 bezeugt, 1248 Erbin der Pfalzgrafschaft Burgund, begraben in der Abtei Cherlieu; ∞ I (Ehevertrag am 1. November 1236) Hugo von Salins, Herr von Salins, 1248 Graf von Burgund; † 1266 nach dem 12. November (Haus Chalon); ∞ II 11. Juni 1267 Philipp I., 1268 Graf von Savoyen, 1267/79 Graf von Burgund; † 16. August 1285 (Haus Savoyen) • Elisabeth; † 18. Dezember 1272; ∞ vor 10. Mai 1251 Friedrich III. von Zollern, Burggraf von Nürnberg; † 12. August 1297 in Cadolzburg (Hohenzollern) | Familie: Herzog Otto VII. von Meranien (von Andechs) / Beatrix II. von Burgund (Staufern) (F3171)
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| 42807 | Otto heiratete seine Kusine Isabelle (Elisabeth) de Ray, Tochter von Guy, Seigneur de Ray. | Familie: Herr Othon I. (Otto) de La Roche / Isabelle von Ray (F21627)
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| 42808 | Otto heiratete Sophia, Tochter des Landgrafen Heinrich I. von Hessen. | Familie: / (F31379)
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| 42809 | Otto heiratete Sophia, Tochter des Landgrafen Heinrich I. von Hessen. | Familie: Graf Otto I von Waldeck / Sophie von Hessen (F11630)
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| 42810 | Otto I. (* um 1272; † 17. Januar 1328 in Kassel) war ein Sohn des Landgrafen Heinrich I. von Hessen und dessen Gemahlin Adelheid von Braunschweig. Regierung Nach dem Tod seines Vaters regierte Otto zunächst ab 1308 über das „Land an der Lahn“ (das „ober lant“ und spätere Oberhessen), das das Gebiet um Marburg, Gießen, Grünberg und Alsfeld umfasste. Sein Halbbruder Johann erhielt das „nider lant“ (das spätere Niederhessen), das Gebiet an der unteren Fulda, Eder, Schwalm, Werra und dem Oberlauf der Weser mit der Residenz Kassel. Nach Johanns Tod 1311 erbte Otto auch dessen Teil der Landgrafschaft und vereinigte sie damit wieder in einer Hand. Er residierte abwechselnd in Marburg und in Kassel. Otto führte eine lange Fehde gegen den Erzbischof von Mainz, Matthias von Buchegg, der ihm das Erbe seines im Jahre 1311 verstorbenen Halbbruders Johann, die Teil-Landgrafschaft Niederhessen, als heimgefallenes mainzisches Lehen streitig machte.e.[1][2] 1324 gewann Mainz, mit Hilfe von Truppen aus dem mainzischen Amöneburg, die Schlacht in den Lahnbergen. 1327 nahm Mainz mit Hilfe Trierischer Truppen die Stadt Gießen ein, doch Aufstände der Bürger ermöglichten es Otto, die Stadt schnell wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Erst nach Ottos Tod und dem Sieg seines Sohnes Heinrich II. bei Wetzlar und auf Vermittlung von König Johann von Böhmen im Jahr 1328 wurde die Fehde geschlichtet. Für die Stadt Kassel sind mehrere Urkunden Ottos erhalten, in denen er der Stadt verschiedene Rechte und Freiheiten bestätigte. Gegen das Stapelrecht der Stadt Münden, das sich nachteilig für Kassel auswirkte, ging Otto mit Entschiedenheit vor. Als der Herzog von Braunschweig-Lüneburg das Stapelrecht für die Hälfte allen Salzes, das Münden passierte, verlangte, bestand Otto auf dem gleichen Recht für Waren aus Münden, die Kassel passieren sollten. Nach einigen Quellen versuchte Otto I. die Primogenitur für seine Söhne und das Haus Hessen einzuführen. So erhielt sein Sohn Ludwig die Burg Grebenstein und sein Sohn Hermann die Burg Nordeck als Paragium. Beide verpflichteten sich zur Ehelosigkeit, was Ludwig allerdings nicht beachtete. Um der Landesteilung durch eine zweite Ehe vorzubeugen, soll Otto I. seinen Nachfolgern empfohlen haben, nicht standesgemäß zu heiraten. Nach Wilhelm Dilich lautete es darüber wörtlich: „Dieser Otto machte demnach zur verhütung mehreren Streites ein Constitution und anordnung, daß hinfüro alzeit der eltist son unter seinen nachkommen allein regierender fürst sein und daheer ein Landgraf und Herr Hessenlandes und genediger Herr. Die anderen Brüder aber Landgrafen von Hessen und genedige Junkern genannt, welche auch allein ein unterhalt mit rat der Freunden nach gelegenheit des landes gemacht und das land nicht getheilet werden sollte.“[3] Otto starb am 17. Januar 1328 in Kassel. Er wurde im Kloster Ahnaberg beigesetzt. Einzelnachweise 1 18. Dezember 1324, Setzung eines Richters in Fragen der mainzischen Lehen des Landgrafen Otto. Regest-Nr. 808. Regesten der Landgrafen von Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). 2 2. Januar 1325, Erzbischof Matthias von Mainz setzt Ulrich von Bickenbach zum Richter ein. Regest-Nr. 812. Regesten der Landgrafen von Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). 4 Johanna Elisabeth Wigand, Geschichte der Regenten von Hessen-Cassel (Seite 8 und 9), Cassel 1882, Faksimileausgabe Historische Edition Dieter Carl, Vellmar 2001, ISBN 3-9807814-0-2 Weblinks • Historische Hintergründe • Genealogie Literatur • Eckhart G. Franz: Das Haus Hessen. Kohlhammer Urban, Stuttgart, 2005, ISBN 978-3-17-018919-5 (S. 20–22) Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._(Hessen) | von Hessen, Otto I (I9721)
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| 42811 | Otto I. († November 1305) war etwa von 1275/1276 bis 1305 Graf von Waldeck. Otto war der jüngste Sohn des Grafen Heinrich III. von Waldeck und dessen Frau Mechthild von Cuyk-Arnsberg, einer Tochter des Grafen Gottfried III. von Arnsberg. Damit entstammte er dem Haus Waldeck. Ottos ältester Bruder war Adolf II. von Waldeck, der zunächst die Nachfolge des Großvaters Adolf I. als Regent der Grafschaft Waldeck antrat, dann aber abdankte, in den geistlichen Stand eintrat, und 1301 zum Bischof von Lüttich ernannt wurde. Der zweite Bruder war Gottfried, der spätere Bischof von Minden. Die Brüder hatten bezüglich der Nachfolge des Großvaters eine Abmachung getroffen, die besagte, dass derjenige Graf von Waldeck werden solle, der Sophie von Hessen, Tochter des Landgrafen Heinrich I. von Hessen heiraten würde.[1] Diese Bedingung wurde schließlich vom jüngsten Bruder erfüllt; die Heirat fand wohl 1275 statt. Otto folgte seinem Kleriker gewordenen Bruder Adolf als regierender Graf von Waldeck. Otto schloss sich 1276 einem westfälischen Landfriedensbündnis an, setzte aber auch die Expansionspolitik seines Großvaters in Richtung Westen fort. Dies richtete sich vor allem gegen das Herzogtum Westfalen, das im Besitz der Kölner Erzbischöfe war. Im Jahr 1288, während des Limburger Erbfolgestreits, nahm er mit seinen Rittern auf Seiten der Feinde von Erzbischof Siegfried von Westerburg und damit auf der Seite des Herzogs Johann I. von Brabant an der Schlacht bei Worringen teil, die mit dem entscheidenden Sieg Herzog Johanns das Ende des Expansionsstrebens der Kölner Erzbischöfe bedeutete. Im Zuge dieses Kriegs ließ Otto die Kurkölnische Stadt Hallenberg zerstören. Nach der gewonnenen Schlacht bei Worringen erhielt er die Stadt Volkmarsen und die Hälfte der Kugelsburg. Auch die Burg Canstein wurde, durch Kauf, zum Teil waldeckisch. Ganz oder teilweise kamen die Gerichte Medebach, Brilon, Flechtdorf, Marsberg und Mederich hinzu. Die Burg Nordenau erwarb Otto am 14. Februar 1298[2] von den Grafschafter Edelherren Kraft und Widekind von Grafschaft und bedrohte damit die Stadt Winterberg. Um das Gebiet um Korbach abzurunden, erwarb er Lehen an der oberen Ruhr, im Assinghauser Grund und im Nuhnetal. Er gründete 1290 die Stadt Landau. Otto verglich sich 1297 mit dem Abt von Corvey im Streit um die Städte Sachsenberg und Fürstenberg. Ein Jahr später fiel ihm von Corvey das Amt Münden als Pfand zu. Andererseits verzichtete er im selben Jahr gegenüber dem Bischof von Paderborn auf die Rechte an der Stadt Blankenrode und die zugehörige Mark. Er war Förderer der Klöster Berich und Bredelar. Im November 1305 kam es zu einer Fehde im Eichsfeld, wo die Herren von Strive und Adelebsen Heiligenstadt bedrängten. Otto, der seit 1303 auch Oberamtmann des Eichsfeldes im Dienste der Erzbischöfe von Mainz war, sollte Heiligenstadt beistehen. Er wurde aber gefangen genommen, eingekerkert und ermordet. Er wurde in der Grabkapelle St. Nikolaus im Kloster Marienthal in Netze beigesetzt. Die Grabplatte besteht aus Sandstein und zeigt Otto als Ritter mit Schwert und Schild. Dieser trägt den achtstrahligen Waldecker Stern. Die Mörder Ottos wurden mit der Acht belegt und mussten zur Sühne 1312 zu Ottos Grab nach Netze ziehen. Bischof Dietrich von Paderborn gewährte einen Ablass von 40 Tagen für alle, die zum Grab Ottos pilgerten Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._(Waldeck) | von Waldeck, Graf Otto I (I22726)
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| 42812 | Otto I. der Rotkopf (* um 1117 wohl in Kelheim; † 11. Juli 1183 in Pfullendorf) aus dem Geschlecht der Wittelsbacher war der Sohn des Pfalzgrafen Otto V. von Scheyern († 1156) und dessen Frau Heilika von Lengenfeld. Er war 1156 als Otto VI. Pfalzgraf von Bayern und von 1180 bis zu seinem Tod Herzog von Bayern. Mit seinem Aufstieg zum Herzog begann die Herrschaft der Wittelsbacher über Bayern, die erst im Jahre 1918 endete. Leben Otto war auch Vogt von Freising, Weihenstephan, Geisenfeld und Ensdorf. Er war mit Agnes verheiratet, einer Tochter Ludwigs I. von Loon und Rieneck. Sein Bruder Konrad I. von Wittelsbach war von 1161 bis 1165 und von 1183 bis 1200 Erzbischof von Mainz sowie von 1177 bis 1183 Erzbischof von Salzburg. 1180 wurde ein weiterer Bruder als Otto VII. Pfalzgraf von Bayern. Otto I. war ein enger Verbündeter Kaiser Friedrich Barbarossas und für diesen diplomatisch tätig. Er erstürmte und eroberte 1155 mit 200 ausgesuchten Soldaten die die Veroneser Klause überhöhende und beherrschende Stellung und schuf damit die Voraussetzung für Barbarossas Zug über die Alpen zurück nach Deutschland. Wegen seiner Parteinahme, die er auch mit gezücktem Schwert beim Reichstag von Besançon deutlich machte, wurde er nach der Absetzung Heinrichs des Löwen am 16. September 1180 in Altenburg mit dem Herzogtum Bayern belehnt. Herzog der Steiermark, die wie der Traungau vom Herzogtum Bayern abgetrennt wurde, wurde Ottokar IV. Die Belehnung erfolgte relativ spät nach der Absetzung Heinrichs des Löwen, die bereits im Januar in Würzburg vollzogen worden war, wohl weil sich die Neugestaltung des Südostens nicht so leicht organisieren ließ wie in Sachsen, das bereits im April desselben Jahres aufgeteilt wurde. Im Juni war auf dem Reichstag in Regensburg die Bestätigung der Absetzung auch auf bayerischem Boden erfolgt. Otto etablierte die Wittelsbacher als vorherrschende Macht in Bayern, auch wenn das Herzogtum in den drei Jahren seiner Herrschaft noch nicht gesichert werden konnte: Auf dem Huldigungslandtag im November 1180 in Regensburg traten nur wenige Vertreter des bayerischen Hochadels auf. Die Andechser mit dem jüngst zum Herzog von Meranien erhobenen Berthold IV., die Grafen von Bogen, die Ortenburger oder Ebersberger waren den Wittelsbachern an Besitz und Macht zumindest ebenbürtig, wenn niccht überlegen. Während der Stammesadel dem neuen Herzog weitgehend ablehnend gegenüberstand, verhielt sich der bayerische Episkopat unter Führung von Ottos Bruder Konrad von Salzburg loyal. Mit Hilfe des Kaisers, der Kirche und seiner Brüder, vor allem des neuen Pfalzgrafen Otto, konnte Otto I. die herzogliche Autorität in Bayern aber durchsetzen. Nachfolger Ottos wurde sein Sohn Ludwig. Otto I. liegt im Kloster Scheyern begraben. Im Weißen Saal der Münchner Residenz befinden sich Wandteppiche, die seine Taten darstellen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Familie Otto I. heiratete um 1169 in Kelheim die Gräfin Agnes von Loon (* 1150; † 26. März 1191), Tochter des Grafen Ludwig I. von Loon. Literatur • Hubert Glaser: Die Zeit der frühen Herzöge. Von Otto I. zu Ludwig dem Bayern. Beiträge zur Bayerischen Geschichte und Kunst 1180–1350. München/Zürich 1980. • Ludwig Holzfurtner: Otto I. v. Wittelsbach. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 672 f. (Digitalisat). • Sigmund von Riezler: Das Herzogtum Bayern zur Zeit Heinrichs des Löwen und Ottos I. von Wittelsbach. München 1867. • Sigmund Ritter von Riezler: Otto von Wittelsbach. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 643–646. Weblinks[ Commons: Otto I. (Bayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._(Bayern) | von Bayern (von Scheyren) (Wittelsbacher), Herzog Otto I. der Rotkopf (I7509)
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| 42813 | Otto I. liegt im Kloster Scheyern begraben. Im Weißen Saal der Münchner Residenz befinden sich Wandteppiche, die seine Taten darstellen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. | von Bayern (von Scheyren) (Wittelsbacher), Herzog Otto I. der Rotkopf (I7509)
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| 42814 | Otto I. und Adela hatten folgende Kinder: • Adelheid von Weimar-Orlamünde († 1100), 1. Ehe: Adalbert II. von Ballenstedt (Askanier), † ca. 1080, 2. Ehe: Pfalzgraf Hermann II. von Lothringen (Ezzonen), † 1085, 3. Ehe: Pfalzgraf Heinrich II. von Laach (Wigeriche, Seitenlinie: Haus der Grafen von Luxemburg vom 10. bis in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts), † 1095 • Oda († 1111), verheiratet mit Markgraf Ekbert II. von Meißen (Brunonen), † 1090 • Kunigunde (* 1055; † 1140), 1. Ehe: Fürst Jaropolk von Wladimir und Turau, † 1086, Sohn von Isjaslaw I. (Rurikiden), 2. Ehe: Graf Kuno von Beichlingen, † 1103 (Northeim), 3. Ehe: Markgraf Wiprecht II. von Groitzsch, † 1124 | Familie: Otto I. von Weimar-Orlamünde / Adela von Brabant (Löwen) (F3158)
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| 42815 | Otto I. von Geldern (* um 1150; † nach dem 30. April 1207) war von 1182 bis 1207 Graf von Geldern und Zutphen. Leben Otto war Sohn des Grafen Heinrich I. von Geldern und der Agnes von Arnstein. Er heiratete um 1185 Richardis von Scheyern-Wittelsbach (* 1173; † 1231), die Tochter des Herzogs Otto I. von Bayern. Er nahm am Kreuzzug seines Kaisers Friedrich Barbarossa teil und zeichnete sich bei der Eroberung Ikonions besonders aus. Nach dem plötzlichen Tod des Kaisers zerfiel das Kreuzfahrerheer und etliche Kreuzfahrer kehrten in die Heimat zurück. Otto aber reiste mit einer Gruppe nach Syrien und Palästina weiter. Im Heiligen Land schloss er sich Guido von Lusignan, dem König von Jerusalem, an, der gerade die Stadt Akkon belagerte. Als sich die verlustreiche Belagerung von Akkon hinzog, reiste Otto 1190 wieder in die Heimat zurück. Er ist der einzige niederländische Adlige dessen lebende Rückkehr vom Dritten Kreuzzug bezeugt ist.[1] Otto stritt häufig mit der Grafschaft Holland, und wurde im Bistum Utrecht zurückgedrängt. Oft stand er auch gegen Brabant, verbündete sich mit Limburg und geriet dabei zeitweilig in Gefangenschaft. Er kämpfte gegen die Friesen und hielt weitgehend seine Positionen. Im deutschen Thronkrieg (ab 1198) stand er auf Seite der Staufer. Otto I. von Geldern liegt im Kloster Kamp begraben. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._(Geldern) | von Geldern, Graf Otto I. (I7334)
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| 42816 | Otto I. von Scheyern (nach anderer Zählung Otto II. von Scheyern) (* ca. 1020; † vor 4. Dezember 1078) ist der älteste eindeutig belegbare Vorfahr der Wittelsbacher. Sein Vater wird als Otto bezeichnet (daher die alternative Zählweise) ist aber urkundlich nicht belegbar. Leben Er wurde 1039/47 Vogt von Freising. 1073 wird er als "comes de Skyrun" Graf von Scheyern genannt. Familie Otto war zweimal verheiratet. • unbekannte Tochter des Grafen Meginhardt von Reichersbeuern • (nach 1050) Haziga von Sulzbach (Witwe des Grafen Herman von Kastl) Die Zuordnung der Kinder zu den beiden Frauen ergibt sich aus dem Erbgang und der Namensgebung:[1] Erste Ehe: • Arnold I. von Scheyern (alt. Arnulf) († vor 26. März 1123) • Otto II. von Scheyern († 31. Oktober 1120) (eventuell alternativ Sohn der Haziga) Zweite Ehe: • Bernhard I. von Scheyern († 2. März 1104) • Ekkehardt I. von Scheyern († vor 11. Mai 1091) Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_I._von_Scheyern Einzelnachweise 1 Faussner 1990 Literatur • Ludwig Holzfurtner: Otto von Scheyern. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 694 (Digitalisat). • Grafiken Stammbaum der Grafen von Scheyern-Wittelsbach-Dachau-Valley aus Vorlesung Prof. Schmid: Bayern im Spätmittelalter WS 1996/97 [1] • Faussner, Hans C.: Zur Frühzeit der Babenberger in Bayern und Herkunft der Wittelsbacher. Ein Kapitel bayrisch-österreichischer Geschichte aus rechtshistorischer Sicht, Sigmaringen 1990. Weblinks • Otto I. in genealogie-mittelalter | von Scheyern (Wittelsbacher), Otto I. (I6938)
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| 42817 | Otto II. der Erlauchte (* 7. April 1206 in Kelheim; † 29. November 1253 in Landshut) aus dem Geschlecht der Wittelsbacher war von 1231 bis 1253 Herzog von Bayern und von 1214 bis 1253 Pfalzgraf bei Rhein. Leben Otto war der Sohn Herzog Ludwigs I. von Bayern und Ludmillas von Böhmen, der Witwe des Grafen Albert III. von Bogen. Otto wurde im Alter von sechs Jahren mit Agnes von der Pfalz († 1267) verlobt, der Erbin der Pfalzgrafschaft bei Rhein (der späteren Kurpfalz), die sein Vater 1214 als Lehen erhielt. Unter Ottos Herrschaft kamen Gebiete der aussterbenden Adelsgeschlechter der Grafen von Bogen, der Grafen von Andechs und der Ortenburger zu Bayern. Mit den Besitztümern der Grafen von Bogen kam 1242 auch deren weiß-blaues Rautenwappen zu Bayern, das bis heute Bestandteil des Bayerischen Staatswappens ist. Nachdem der Streit mit Kaiser Friedrich II. zu Ende war, trat Otto 1241 der staufischen Partei bei. Seine Tochter Elisabeth wurde mit Friedrichs Sohn Konrad IV. verheiratet. Aus diesem Grund wurde Otto vom Papst exkommuniziert. Otto starb 1253 und wurde im Benediktinerkloster Scheyern begraben. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Familie Herzog Otto II. heiratete im Mai 1222 die Prinzessin Agnes (1201–1267), eine Tochter des Welfen Heinrich von Braunschweig und seiner Gattin Pfalzgräfin Agnes bei Rhein. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor: • Elisabeth (1227–1273) 1 ∞ 1246 in Vohburg König Konrad IV. von Hohenstaufen (1228–1254), 2 ∞ 1258 in München Graf Meinhard IV. von Görz und Tirol, später Herzog von Kärnten (1235–1295); • Ludwig II. (1229–1294) 1 ∞ 1254 in Landshut Herzogin Maria von Brabant (1226–1256), 2 ∞ 1260 in Heidelberg, Anna, Tochter des Glogauer Herzogs Konrad II. (1240–1271), 3 ∞ 1273 in Aachen Gräfin Mathilde von Habsburg (1253–1304); • Heinrich XIII. (1235–1290) ∞ 1244 Prinzessin Elisabeth von Ungarn (1236–1271); • Sophie (1236–1289) ∞ 1258 in München Graf Gebhard VI. von Sulzbach und Hirschberg (1220–1275); • Agnes (1240–1306), Nonne in Seligenthal. Literatur • Sigmund Ritter von Riezler: Otto II., Herzog von Baiern. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 647–651. • Max Spindler, Andreas Kraus: Die Auseinandersetzungen mit Landesadel, Episkopat und Königtum unter den drei ersten wittelsbachischen Herzögen (1180–1253). In: Andreas Kraus (Hrsg.): Das Alte Bayern. Der Territorialstaat vom Ausgang des 12. Jarhunderts bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. 2. Auflage. C. H. Beck, München 1988, ISBN 3-406-32320-0, S. 7–52, insbesondere S. 28–29, 35–52 (Handbuch der bayerischen Geschichte, Band II). • Wilhelm Störmer: Otto II. der Erlauchte. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 673 f. (Digitalisat). Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_II._(Bayern) | von Bayern (Wittelsbacher), Herzog Otto II. (I8035)
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| 42818 | Otto II. hatte 2 Söhne 1. Poppo (V.), 1006–1014/18 Abt von Lorsch und Fulda 2. Otto (III.), Graf 1031/49 In der Stammliste der fränkischen Babenberger wird ihm weiter eine Tochter zugesprochen. 3. Gerberga; ⚭ Heinrich von Schweinfurt, † 18. September 1017, Graf im bayerischen Nordgau (Schweinfurt (Adelsgeschlecht)) Die Forschung ist sich über deren Vorfahren nicht sicher? Es gibt zwei vermeintliche Väter der Gerberga. - Einerseits Graf Heribert in der Wetterau (wie in diesem Stammbaum dargestellt) https://stammler-genealogie.ch/getperson.php?personID=I4839&tree=StammlerBaum - Andererseits diesen Graf Otto von Henneberg (Babenberger) | Familie: Graf Otto II. (Babenberger/Popponen) / (F13194)
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| 42819 | Otto II. von Geldern (* um 1215; † 10. Januar 1271; genannt der Lahme) war Graf von Geldern vom 22. Oktober 1229 bis zu seinem Tod. Otto II. wurde als Sohn von Graf Gerhard IV. geboren. Er war der am meisten vom Kaisertum abhängige deutsche Reichsfürst in den Niederrheinlanden. Er vermittelte häufig bei den vielen Fehden seiner Umgebung und wurde auch selbst durch seine Besitzverschachtelungen in Westfalen in viele Fehden hineingezogen, unter anderem mit den Grafen von Ravensberg und Tecklenburg sowie mit den Bischöfen von Münster, Osnabrück und Paderborn. Um den Einfluss in den Niederrheinlanden führte Otto II. viele Fehden mit den Grafen von Kleve und den Bischöfen von Utrecht. Seine Ansprüche auf das Salland musste er aufgeben. Otto erwarb per Kauf am 3. März 1243 die ererbten Rechte und Besitzungen des Grafen Adolf I. von der Mark und Krieckenbeck an der Grafschaft Krieckenbeck und integrierte diese in sein Land Geldern. Otto II. erreichte als Vormund des Herzogs von Brabant und des Grafen von Holland (ab 1261/62) eine überragende Position in Niederlothringen. Er gewann die Hoheit über viele Herrschaften wie Groenlo, Bredevoort und Lichtenvoorde. Zeitweise war er Schirmvogt von Köln. Er war bedeutender Städtegründer („Zutphener Stadtrecht“). Unter anderem gründete er Geldern (1229), Goch (um 1230), Roermond (1231), Harderwijk (1231), Grave (1232), Emmerich (1233), Arnheim (1233), Doetinchem (1236), Doesburg (1237) und Wageningen (1263). Damit wurde der Landstrich Geldern zu einem Land der Städte. Auch bildeten sich dort in diesem Zusammenhang wirksame Organe für die überörtlichen Wirtschafts- und Verkehrsfunktionen aus. Die Flusszölle als bedeutende landesherrliche Einnahmequellen wurden planmäßig erweitert, wichtig war hier insbesondere der Rhein. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_II._(Geldern) | von Geldern, Graf Otto II der Lahme (I22804)
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| 42820 | Otto II., der die elsässisch-vogesische Linie fortsetzte, war Vogt von Maursmünster, Sankt-Stefan und Haslach. Von ihm stammen die Geroldseck am Wasichen oder Groß-Geroldseck ab. Seine Brüder Dietrich und Burkhard, die über die Ortenau an den Rhein zogen, gründeten die Linie Hohengeroldseck, die im 17. Jahrhundert erlosch. | von Geroldseck am Wasichen (Ès-Vosges), Vogt Othon (Otto) II. (I10939)
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| 42821 | Otto III. starb ohne Hinterlassung eines Erben, da sein einziger Sohn bereits als Kind in der Ilmenau ertrunken war. | von Braunschweig-Lüneburg (Welfen), Fürst Otto III. (I62583)
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| 42822 | Otto III. von Bayern (* 11. Februar 1261; † 9. September 1312 in Landshut) stammte aus dem Geschlecht der Wittelsbacher. Er war von 1290 bis 1312 Herzog von Niederbayern und als Béla V. von 1305 bis 1307 ungarischer König. Leben Ottos Vater war Herzog Heinrich XIII., sein Großvater Herzog Otto II. von Bayern. Über seine Mutter Elisabeth von Ungarn (1236–1271) hatte er Anspruch auf den ungarischen Thron. Nach einer von seinem Vater herbeigeführten Vereinbarung wurde Otto 1290 alleiniger Herrscher Niederbayerns, und auch als seine Brüder Ludwig III. und Stephan I. seit 1294 mitregierten, ordneten sich diese seinem Befehl unter. Ottos besonderes Interesse galt dem Erwerb der Steiermark. Aus diesem Grund verfolgte er eine anti-habsburgische Politik und stellte sich auf die Seite Adolfs von Nassau gegen den Habsburger Albrecht von Österreich. 1292 unterstützte Otto den antihabsburgischen Aufstand des Landsberger Bundes in der Steiermark, blieb damit allerdings erfolglos. 1298 kämpfte er in der verlorenen Schlacht bei Göllheim vergeblich für Adolf, der hier zu Tode kam, wobei er selbst verwundet wurde. Der neue König Albrecht entzog ihm unter anderem die ehemaligen Staufergüter Parkstein und Weiden, die er König Wenzel II. von Böhmen übertrug. Nachdem ihm nach dem Aussterben der Arpaden bereits 1301 die Stephanskrone angeboten worden war, lehnte er zunächst wegen der problematischen innenpolitischen Lage Ungarns ab. Otto unterstützte Wenzel gegen Albrecht, und als ihm die Krone noch einmal angeboten wurde, ging er im Juli 1305 an den Prager Hof, wo ihm der neue König Wenzel III. seinen Anspruch auf das ungarische Territorium abtrat. Da ihm Albrecht den Weg durch Österreich versperrte, verkleidete er sich als Kaufmann und kam am 11. November 1305 in Ofen an. Schließlich wurde er am 6. Dezember 1305 in Stuhlweißenburg als Béla V. zum ungarischen König gekrönt. Letztlich scheiterte jedoch sowohl seine Ungarn- als auch seine Österreichpolitik. Er wurde von den Anhängern Karl-Roberts von Anjou gefangengenommen und an diesen ausgeliefert. Im Oktober 1307 erkannte er Karl-Roberts Herrschaft an, der ihn daraufhin freiließ. Auf der Flucht aus Ungarn hielt er sich bei seinem Vetter Heinrich III. von Glogau auf, wo er sich mit dessen Tochter Agnes verlobte. Im Februar 1308 kam er nach Landshut zurück, wo er am 18. Mai 1309 Agnes heiratete.[1] Der langwierige Konflikt mit den Habsburgern, der noch 1310 zur Verwüstung Burghausens führte, fand erst am 2. Februar 1311 durch den Frieden von Salzburg ein Ende. Seine eigenen Unternehmungen und die hinterlassenen Schulden seiner inzwischen vverstorbenen Brüder bereiteten Otto große finanzielle Probleme. Bereits 1295 erhob er Steuern und nach seiner Rückkehr aus Ungarn eine neue Notsteuer. Mit der ottonischen Handfeste von 1311 überließ er im Austausch mit einer einmaligen Viehsteuer die Niedergerichtsbarkeit gegen deren käuflichen Erwerb dem Adel und der Geistlichkeit. Bis dahin hatte diese Gerichtsbarkeit nur dem Landesherrn zugestanden. Damit begann die eigentliche Entwicklung der bayerischen Stände in Ottos Regierungszeit. Er wurde im Kloster Seligenthal bei Landshut bestattet. Literatur • Sigmund Ritter von Riezler: Otto III., Herzog von Niederbaiern. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 651–654. • Wilhelm Störmer: Otto III., Herzog von Niederbayern. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 674 f. (Digitalisat). • Nikolaus Orlop: Alle Herrscher Bayerns. 2. Auflage. LangenMüller, München 2006, ISBN 978-3-7844-3075-1. Weblinks • Historisches Lexikon Bayerns: Ungarisches Königtum Ottos III. von Niederbayern, 1305–1307 (Sarah Hadry) Einzelnachweise 1 Geschichte Schlesiens, Bd. 1, Sigmaringen, 1988, ISBN 3-7995-6341-5, S. 147 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_III._(Bayern) | von Bayern (Wittelsbacher), König Otto III. (Béla V.) (I8128)
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| 42823 | Otto IV. heiratete Beatrix von Rietberg, Tochter des Grafen Friedrich I. von Rietberg. | Familie: Graf Otto IV. von Tecklenburg-Ibbenbüren / Beatrix von Rietberg (F21304)
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| 42824 | Otto Manesse, 1242 Chorherr, seit 1250 Thesaurar, wurde 1258 zum Propst ernannt, welches Amt er aber noch im selben Jahre seinem Bruder Heinrich überließ. Er selbst trat dem Zürcher Predigerkonvent bei, ohne die engen Beziehungen zum Großmünster aufzugeben. Heinrich Manesse nahm daraufhin sogleich eine umfassende Reorganisation des Stifts in Angriff. Beide Brüder starben 1271. | Manesse, Otto (I24167)
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| 42825 | Otto Manesse, 1242 Chorherr, seit 1250 Thesaurar, wurde 1258 zum Propst ernannt, welches Amt er aber noch im selben Jahre seinem Bruder Heinrich überließ. Er selbst trat dem Zürcher Predigerkonvent bei, ohne die engen Beziehungen zum Großmünster aufzugeben. Heinrich Manesse nahm daraufhin sogleich eine umfassende Reorganisation des Stifts in Angriff. Beide Brüder starben 1271. | Manesse, Heinrich (I24168)
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| 42826 | Otto und Beatrix hatten 6 Kinder, 4 Söhne und 2 Töchter. • Johann III., „der Prager“ (1244–1268) • Otto V. der Lange (ca. 1246–1298)[24] • Albrecht III. (ca. 1250–1300) • Otto VI., „der Kleine“ (ca. 1255–1303) • Kunigunde (?–um 1292), 1∞ 1264–1269 Herzog Bela von Slawonien, 2∞ 1273 Herzog Walram V. von Limburg, (?–1280) • Mathilde (?–1316) ∞ 1266 Herzog Barnim I. von Pommern, (um 1218–1278) | Familie: Markgraf Otto III. von Brandenburg (Askanier), der Fromme / Beatrix (Božena) von Böhmen (F3376)
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| 42827 | Otto und Irmingard hatten fünf Töchter. | Familie: Herzog Otto III. von Schweinfurt (von Schwaben), der Weisse / Irmgard (Arduine) von Turin (von Susa) (F2610)
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| 42828 | Otto und Mathilde hatten 10 oder 11 Kinder. • Mechtild († 1295/96) ∞ 1245 Graf Heinrich II. der Fette von Anhalt (1215–nach 1266); später Äbtissin zu Gernrode • Helene (ca. 1231–1273), 1∞ 1239/40 Landgraf Hermann II. von Thüringen (1224–1241), 2∞ 1247/48 Herzog Albrecht I. von Sachsen-Wittenberg (1212–1261) • Otto († 1247) • Elisabeth († 1266), römisch-deutsche Königin ∞ 1252 Graf Wilhelm II. von Holland (1227–1256, gefallen) Römisch-deutscher König (Gerulfinger) • Albrecht I. der Große (1236–1279), 1∞ 1252 Elisabeth von Brabant (1243–1261), Tochter Herzog Heinrichs II. von Brabant, 2 ∞ 1266 Adelasia von Montferrat (1253–1285) • Johann I. von Lüneburg (um 1242–1277) ∞ 1265 Liutgard von Holstein († nach 1289) • Otto I. († 1279), Bischof von Hildesheim • Konrad I. († 1300), Bischof von Verden • Adelheid († 1274) ∞ 1263 Landgraf Heinrich I. das Kind von Hessen (1244–1308), Sohn Herzog Heinrichs II. von Brabant • Agnes († nach 1302) ∞ 1263 Fürst Wizlaw II. von Rügen († 1302) | Familie: Herzog Otto I. von Lüneburg (von Braunschweig) (Welfen), das Kind / Herzogin Mechthild von Brandenburg (F3377)
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| 42829 | Otto V. von Scheyern, nach anderer Zählart Otto IV. von Scheyern, (* 1083/1084; † 4. August 1156) stammt aus dem Geschlecht der Grafen von Scheyern, deren Name sich durch die Umsiedlung auf die Burg Wittelsbach in Grafen von Wittelsbach änderte. Er war Sohn von Ekkehardt I. von Scheyern und Richgard von Krain-Orlamünde. Er ist in dem Kloster Ensdorf, das von ihm gegründet wurde, begraben.[1] Leben Durch die Umsiedlung des Stammsitzes der Familie von Scheyern nach der Burg Wittelsbach bei Aichach nannte sich Otto seit 1116 nach diesem Ort. Er war somit der Namensgeber für das Herrscherhaus der Wittelsbacher, die bis 1918 in Bayern regierten. 1116 wurde Otto Pfalzgraf in Bayern. Er bevogtete Scheyern, Geisenfeld, Kühnbach, St. Ulrich, Weihenstephan und das Hochstift Freising. 1121 wurde er Vogt von Ensdorf und Indersdorf. Am 23. Mai 1123 gründete er das Kloster in Ensdorf. Er fühlte sich dazu verpflichtet, da er 1111 unter Kaiser Heinrich V. an der Gefangennahme von Papst Paschalis teilgenommen hatte. Dadurch war er mit einem Kirchenbann belegt worden. Aufgrund dieser Klostergründung erließ Papst Paschalis eine Bulle, mit der der Bann aufgehoben wurde. 1119 erhielt er über seine Frau Heilika von Lengenfeld, eine Tochter des Friedrich III. von Pettendorf-Lengenfeld-Hopfenohe, deren große Erbschaft auf dem Nordgau. In der Folge lebten er und seine Familie zeitweise in Lengenfeld. Hier beschloss er nach einem zehnjährigen Lebensabend sein Leben und wurde in dem Kapitelsaal von Kloster Ensdorf neben seinem Schwiegervater Friedrich III. von Pettendorf, seiner Schwägerin Heilwig von Lengenfeld und deren Gatten, Gebhard I. von Leuchtenberg, begraben. Familie Vor dem 13. Juli 1116 heiratete er Heilika von Lengenfeld, eine Tochter des Grafen Friedrich von Lengenfeld-Hopfenlohe. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor: • Hermann, verstorben als Kind • Otto I., Herzog von Bayern • Konrad († 1200), Kardinal • Friedrich II. († 1198/99) ∞ 1184 Tochter des Grafen Mangold von (Donau)wörth • Udalrich († 29. Mai nach 1179) • Otto VII. († 1189) ∞ Benedicta von Donauwörth, Tochter des Grafen Mangold von (Donau)wörth • Hedwig († 16. Juli 1174) ∞ (vor 1153) Graf Berthold III. von Andechs (* um 1123; † 14. Dezember 1188) • Adelheid ∞ Otto II. von Stefling Literatur • Grafiken Stammbaum der Grafen von Scheyern-Wittelsbach-Dachau-Valley aus Vorlesung Prof. Schmid: Bayern im Spätmittelalter WS 1996/97 [1] Einzelnachweise 1 Ludwig Brandl (1968): Heimat Burglengenfeld. Geschichte einer Stadt. Burglengenfeld: Stadt Burglengenfeld, S. 39f. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_V._von_Scheyern | von Scheyern (Wittelsbacher), Otto V. (I6881)
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| 42830 | Otto von Hachberg-Sausenberg: https://stammler-genealogie.ch//getperson.php?personID=I58302&tree=StammlerBaum | von Erzingen, Friedrich (I58301)
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| 42831 | Otto von Northeim (* um 1020; † 11. Januar 1083) aus der Familie der Grafen von Northeim war von 1061 bis 1070 als Otto II. Herzog von Bayern. Er war der Anführer der aufständischen Sachsen im Sachsenkrieg gegen Heinrich IV. Leben Herkunft und Aufstieg Otto wurde um 1020 als einziger Sohn des sächsischen Grafen Bernhard von Northeim und der Gräfin Eilika geboren. Er folgte als Otto I. um 1049 seinem Vater als Graf von Northeim und gehörte damit neben den Billungern und den Grafen von Stade (Udonen) zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im östlichen Sachsen. Im Jahre 1061 wurde er von Kaiserin Agnes als Otto II. zum Herzog von Bayern ernannt, stand im Jahr darauf aber in Opposition zu ihr als einer der führenden Köpfe des „Staatsstreiches von Kaiserswerth“. Im gleichen Jahr unternahm er im Auftrag der Reichsregierung einen Ungarnfeldzug, um den dort verjagten König Salomon wieder einzusetzen. Außerdem nahm er 1064/1068 an Gesandtschaften nach Italien und im Winter 1068/1069 am Feldzug Heinrichs IV. gegen die Abodriten unter ihrem neuen Samtherrscher Kruto teil. Konflikt mit Heinrich IV. Bis hierher stand er trotz der Kaiserswerther Vorkommnisse in einem guten Verhältnis zu König Heinrich IV. Dies änderte sich jedoch, als er begann, seine umfangreichen Eigengüter am Südrand des Harzes zu erweitern. Dadurch geriet er in einen Intnteressenkonflikt mit Heinrich, der am Harz sein Krongut sichern wollte. So kam es im Jahr 1070 zu der dubiosen Beschuldigung, ein Attentat auf den König geplant zu haben. Anstifter des Komplotts, wohl mit Wissen oder gar auf Anregung des Königs, waren die hessischen Grafen Giso II. und Adalbert von Schauenburg (beide wurden 1073 von Ottos Gefolgsleuten aus Rache erschlagen). Als Otto sich wegen mangelnder Sicherheitsgarantien weigerte, zum gerichtlichen Zweikampf gegen den ihn beschuldigenden Edlen Egeno von Konradsburg in Goslar zu erscheinen, wurde er als bayerischer Herzog abgesetzt, seiner sächsischen Hausgüter beraubt und am 2. August 1070 in Abwesenheit geächtet. Otto floh und hielt sich bis Mai 1071 bei dem abodritischen Teilstammfürsten Budivoj auf.[1] An Pfingsten 1071 unterwarf er sich dem König, der ihn bis Juli 1072 in Haft hielt. Anschließend erhielt Otto seine Eigengüter vollständig zurück, nicht aber die umfangreichen Lehen. Aufstand Im Sommer 1073 stellte sich Otto an die Spitze des sächsischen Aufstands und war der stärkste Verfechter der sächsischen Stammes- und Adelsinteressen gegen das salische Königtum und seine Königslandpolitik. Im Frieden von Gerstungen konnte er 1074 zwar seinen Titel als Herzog von Bayern formal zurückgewinnen, ihn aber praktisch nicht ausüben. Im nach der Plünderung der Harzburg erneut ausbrechenden Konflikt übernahm Otto wiederum die führende Rolle, unterlag aber gegen Heinrichs Reichssheer am 9. Juni 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut und kapitulierte wenig später endgültig. Überraschenderweise wurde er von Heinrich abermals begnadigt und sogar zum Reichsverweser von Sachsen bestellt, was ihn von seinen einstigen sächsischen Kampfgenossen zunehmend entfremdete. Auch erhielt er seine Reichslehen zurück, mit Ausnahme von Bayern. Auf dem Fürstentag von Tribur im Oktober 1076 stellte sich Otto erneut auf die Seite der Opposition. Obwohl selbst jederzeit ein potenzieller Kandidat, wählten die Fürsten nicht ihn, sondern 1077 in Forchheim Rudolf von Rheinfelden und später Hermann von Salm zu Gegenkönigen. Dies lag wohl in erster Linie an der inzwischen fehlenden Unterstützung durch die sächsischen Fürsten und an Ottos weiterhin aufrechterhaltenem Streben nach dem Herzogtum Bayern. Dennoch blieb Ottos Einfluss auf die oppositionelle Politik groß. Auch militärisch tat er sich weiterhin hervor, in den Schlachten bei Mellrichstadt, Flarchheim und an der Elster kämpfte er in vorderster Front. Tod Otto starb am 11. Januar 1083. Er wurde in der Nikolai-Kapelle von Northeim begraben. Sein Grab wurde erst 1977 wiederentdeckt. Sein umfangreicher Eigenbesitz ging später auf Lothar von Süpplingenburg über, der mit Ottos Enkelin Richenza verheiratet war. Noch vor seinem Tod wurde das Kloster St. Blasien Northeim gegründet.[2] Ehe und Nachkommen Otto war seit etwa 1050 mit Richenza verheiratet, die in erster Ehe mit Graf Hermann III. von Werl vermählt gewesen war. Richenza wurde als Tochter Herzog Ottos von Schwaben und damit als Ezzonin vermutet, dürfte aber eher eine Erbtochter der billungischen Wichmann-Linie gewesen sein. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor: • Heinrich der Fette, Markgraf von Friesland • Kuno, Graf von Beichlingen • Siegfried III., Graf von Boyneburg • Otto II., Graf von Northeim • Ida ∞ Thiemo, Graf von Brehna (Wettiner) • Ethelinde ∞ I Welf I. Herzog von Bayern, geschieden 1070, ∞ II Hermann, 1105–1144 bezeugt, 1115 Graf von Calvelage • Mathilde ∞ Graf Konrad von Arnsberg-Werl Literatur • Matthias Becher: Otto v. Northeim. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 671 (Digitalisat). • Sabine Borchert: Herzog Otto von Northeim (um 1025–1083). Reichspolitik und personelles Umfeld (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen; 227), Hahn, Hannover 2005. (Rezension) • Hartmut von Hindte: Art. Otto von Northeim In: Lexikon des Mittelalters, Bd. 6 (1993), Sp. 1578. • Karl-Heinz Lange: Die Grafen von Northeim (950–1144). Politische Stellung, Genealogie und Herrschaftsbereich. Beiträge zur Geschichte des sächsischen Adels im Hochmittelalter. Kiel: Diss. masch. 1958 • Olaf B. Rader: Otto von Northeim, Herzog von Bayern (1061–1070), in: Eberhard Holtz/ Wolfgang Huschner(Hrsg.): Deutsche Fürsten des Mittelalters. Fünfundzwanzig Lebensbilder. Edition Leipzig, Leipzig 1995, ISBN 3-361-00437-3 • Siegmund Ritter von Riezler: Otto von Northeim. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 640–642. Einzelnachweise • Sabine Borchert: Herzog Otto von Northeim (um 1025–1083). Reichspolitik und personelles Umfeld (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen; 227), Hahn, Hannover 2005, S. 99 • Helmut Naumann, Die Schenkung des Gutes Schluchsee an St. Blasien,In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters, Zeitschriftenband, (1967) S. 388 Titat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Northeim | von Northeim, Otto (I6892)
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| 42832 | Otto war der Sohn von Pons, Herr von La Roche-sur-l'Ognon in der Freigrafschaft Burgund. | de La Roche, Herr Othon I. (Otto) (I42582)
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| 42833 | Otto war verheiratet mit Agnes, einer Gräfin von Truhendingen. Andere Quellen bezeichnen sie als Agnes von Leiningen, Tochter des Grafen Friedrich II. von Leiningen und Schwester des Speyerer Bischofs Heinrich von Leiningen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass es sich um zwei Ehefrauen mit gleichem Vornamen handelte. | Familie: Graf Otto III. (IV.) von Weimar-Orlamünde / Agnes von Truhedingen (Leiningen?) (F21965)
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| 42834 | Otto war verheiratet mit Mathilde von Bayern, Tochter Herzog Ludwigs II. des Strengen. | Familie: Fürst Otto II. von Braunschweig-Lüneburg (Welfen) / Mechthild (Mathilde) von Bayern (Wittelsbacher) (F5018)
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| 42835 | Otto Wilhelm heiratete zwei Mal. | Familie: Graf Otto Wilhelm von Burgund / Gräfin Ermentrud von Roucy (F1430)
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| 42836 | Otto wird auf der Stammtafel der von Henneberg nicht geführt..? | von Würzburg, Bischof Otto (I26766)
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| 42837 | Otto wurde in dem von ihm neu erbauten Kloster St. Michaelis in Lüneburg begraben.. | von Braunschweig-Lüneburg (Welfen), Fürst Otto II. (I10108)
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| 42838 | Otto wurde um 1278 als ältester Sohn des Grafen Dietrich VI. von Kleve und dessen erster Ehefrau Margarethe von Geldern, einer Tochter Graf Ottos von Geldern geboren. Seit 1297 wird er als Junggraf von Kleve erwähnt und trat schließlich die Nachfolge seines am 4. Oktober 1305 verstorbenen Vaters an. Dabei hatte er sich mit den Ansprüchen seiner Stiefmutter Margareta von Neu-Kyburg und seiner Halbbrüder Dietrich und Johann auseinanderzusetzen. 1308 heiratete Otto Mechtild von Virneburg, eine Nichte des Kölner Erzbischofs Heinrich II. von Virneburg. Nach Ottos frühem Tod versuchte Mechthild gemeinsam mit ihrem Großonkel und den Grafen von der Mark die Erbansprüche ihrer einzigen Tochter Irmgard von Kleve durchzusetzen. Die Nachfolge in Kleve trat aber schließlich sein Halbbruder Dietrich VII./IX. an. Seine Tochter Irmgard († 1362) wurde zunächst mit Adolf II. von der Mark verheiratet. Sie wurde von ihm 1324 geschieden, um 1324 heiratete sie dann Johann von Arkel († 1355). Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_(Kleve) | von Kleve, Graf Otto (I22787)
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| 42839 | Otto, Graf von Habsburg ( 1111) war der erste der Familie, der sich von Habsburg nannte. Im 11. und 12. Jahrhundert bauten die Habsburger ihre Territorien aus. Sie erwarben Vogteien und Grafschaftsrechte. Sie wurden so Landgrafen im Oberelsass (Sundgau) und Vögte des Straburger Hochstifts und beanspruchten das Erbe der Grafen von Kyburg, so dass sie Ländereien im Zürichgau, in Schwyz, Unterwalden, im Aargau, Frickgau und in Uri in Besitz nahmen, diese Gebiete nannte man später Stammlande. | von Habsburg, Graf Otto II. (I431)
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| 42840 | Ottokar II. Přemysl nutzte die Schwäche der babenbergischen Herzogin und ihres Sohnes zur Aneignung deren Herrschaftsgebietes: Schon vor seiner Krönung zum König von Böhmen (1253) wurde er 1251 Herzog von Österreich. 1261 wurde er Herzog der Steiermark, 1269 auch von Kärnten und Krain. Damit erreichte die přemyslidische Herrschaft ihre größte Ausdehnung. In seiner Rivalität zu Polen unterstützte er die Eroberungen des Deutschen Ordens. Zum Dank wurde Königsberg nach ihm benannt. Im Machtkampf zwischen ihm und dem 1273 gewählten römisch-deutschen König Rudolf I. von Habsburg besiegte dieser ihn 1278 in der Schlacht auf dem Marchfeld. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Böhmens (Aug 2023) | von Böhmen (Přemysliden), König Ottokar II. Přemysl (I8178)
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| 42841 | Ottokar war zweimal verheiratet, zunächst mit Adelheid von Meißen. | Familie: König Ottokar I. Přemysl von Böhmen (Přemysliden) / Adelheid von Meissen (F3803)
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| 42842 | Ow (auch Owa, Ouwe, Owe, Awa, Aw, Auw, Au und Ow und in allen Fällen Au(e) gesprochen) ist der Name eines alten schwäbischen Adelsgeschlechts mit seinem Stammhaus Ouwe bei Obernau (Landkreis Tübingen), das der schwäbischen Reichsritterschaft angehört. Das Geschlecht hat seinen Ursprung in Schwaben und erscheint erstmals urkundlich mit Wolferat de Owa im Jahr 1095. Die Stammreihe beginnt mit Hermanus de Owe im Jahr 1245 und bildete eine frühe Nebenlinie der Grafen von Altshausen-Veringen. https://de.wikipedia.org/wiki/Ow_(Adelsgeschlecht) | von Ow, Freiherr Karl (I22261)
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| 42843 | Owain ap Maredudd ap Tudur | Tudor, Owen (I8811)
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| 42844 | Owen und Catherine de Valois hatten zumindest sechs Kinder: • Thomas Tudor (1429–1501/02), Mönch der Benediktinerabtei zu Westminster • Edmund Tudor, 1. Earl of Richmond (1430–1456), Ehemann von Margaret Beaufort, Vater des späteren ersten englischen Tudor-Königs Heinrich VII. • Jasper Tudor, 1. Duke of Bedford (1431–1495), Ehemann von Katherine Woodville, Tochter von Richard Woodville, 1. Earl Rivers, und Jacquetta von Luxemburg. • Owen Tudor (1432–1510), Mönch der Benediktinerabtei zu Westminster • Jacina (vielleicht auch Jacinta oder Mary) Tudor (1433?–1469), Ehefrau von Thomas Gray; sie hatten eine Tochter Jane Gray • eine weitere Tochter (geboren um 1435), die Nonne wurde • Catherine (vielleicht auch Margaret) Tudor (geboren 1437), früh gestorben. Er hatte nach Catherines Tod mindestens einen unehelichen Sohn: • David Owen (1459–1535). Dieser war in erster Ehe mit Mary de Bohun verheiratet, Tochter von Sir John de Bohun von Midhurst und Anne Arden, mit der er vier Kinder hatte. Die zweite Ehe ging er mit Anne Blount ein, Tochter von Sir William Blout und Margaret Etchingham. Seine dritte Ehefrau war Anne Devereux. | Familie: Owen Tudor / Catherine von Frankreich (von Valois) (Kapetinger) (F4254)
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| 42845 | P 25 Feb 1666, Juli 1667 | Holdermann, Barbara (I37585)
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| 42846 | Padarn Beisrudd ap Tegid war den Überlieferungen zufolge der Großvater von Cunedda Wledig ap Edern.. Padarn war möglicherweise der Sohn eines Römers oder romanisierten Briten namens Tacitus. Angeblich wurde er um 400 in Hen Ogledd geboren, dem Alten Norden des romanisierten Britannien. Den Überlieferungen zufolge war Padarn ein Römer oder romanisierter Brite von hohem Rang, der das Kommando über die Truppen der Votadini hatte, die in Clackmannanshire um 380 oder früher stationiert waren. Möglicherweise war er aber auch ein Häuptling aus dieser Gegend, dem ein römischer Militärrang verliehen worden war. Sein Kommando über die Gegend, die jetzt als Schottland bekannt ist, dauerte bis zu seinem Tod und wurde dann von seinem Sohn Edern übernommen. Dessen Sohn Cunedda war der Gründer des Königreiches Gwynedd. Padarns Roter Mantel (Padarn Beisrudd - Padarn mit dem Roten Mantel) ist laut den Walisischen Triaden einer der "Dreizehn Schätze der Insel Britannien". Von ihm heißt es, er würde einem mutigen Mann perfekt passen, einem Dummkopf jedoch nicht. Zitat aus: https://geschichte-der-britischen-monarchie.fandom.com/de/wiki/Padarn_Beisrudd (© CC-BY-SA) | (ap Tegid), Padarn Beisrudd (I30060)
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| 42847 | Padberg (Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Padberg_(Adelsgeschlecht) | von Padberg (I62561)
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| 42848 | Pamplona (baskisch: Iruñea oder Iruña) ist die Hauptstadt der autonomen Region Navarra in Spanien. Während des achten Jahrhunderts beherrschten Mauren und Franken mit Unterbrechungen die Stadt. Die bekannteste Episode dieser Periode war die Zerstörung der Stadtmauern, die Karl der Große nach seinem gescheiterten Feldzug nach Saragossa 778 veranlasste; er wurde später in der berühmten Schlacht von Roncesvalles besiegt. Im Jahr 781 eroberte Abd ar-Rahman I. mit seinem Heer die Stadt zurück. Während des späten achten Jahrhunderts lavierte Pamplona mit seinem Gebiet zwischen zwei mächtigen Staaten, war aber nicht imstande, seine Herrschaft über die baskische Region dauerhaft zu sichern. Dieser Wechsel spiegelte sich auch in internen Kämpfen der baskischen Ritterschaft wider. Schließlich wurde 824 Iñigo Arista zum König in Pamplona gekrönt. Dieses Königreich stärkte seine Unabhängigkeit vom geschwächten Frankenreich und dem Kalifat von Córdoba. Während dieser Periode war Pamplona eine Art Festung. Ab 905 war es Hauptstadt des Königreichs Navarra. Nach der Zerstörung unter Abd ar-Rahman III. im Jahr 924 wurde Pamplona zum Landflecken. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Pamplona | Jiménez, König García (I9135)
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| 42849 | Pannerherr siehe: https://stammler-genealogie.ch/showmedia.php?mediaID=9721 | Curti, Jacob Maria (I27437)
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| 42850 | Pannerherr, Vogt zu Rümlang, Bülach und Horgen. | Meyer von Knonau, Junker Johannes (I11293)
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