Treffer 43,351 bis 43,400 von 52,053
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 43351 | Roi de Sicile, Roi d'Aragon, Comte de Barcelone, Roi de Valence. | von Aragón, König Jakob II. (I8323)
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| 43352 | Rolduc ist der Name des größten erhalten gebliebenen Klosterkomplexes der Niederlande. Er steht oberhalb des Wurmtales am Rande Kerkrades in der Provinz Limburg, unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Kerkrade und Herzogenrath. Der Gebäudekomplex ist als Rijksmonument anerkannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Rolduc | von Limburg, Herzog Walram IV. (I8256)
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| 43353 | Roll, Johann Peter von 1630, 9.6.1671 Baden, kath., Landmann von Uri. Sohn des Johann Peter ( -> 9) und der Anna Maria Tresch. Enkel von Heinrich Tresch. ∞ Maria Zäzilia zum Rhein, Tochter des Lorenz. Landrat von Uri, 1664 Landessäckelmeister, 1669-70 Landvogt der gemeinen Herrschaft Grafschaft Baden. R. begründete 1654 mit der Übernahme der Herrschaft Böttstein (ab 1606 in Familienbesitz) den Aargauer Familienzweig, der im 18. Jh. wieder ausstarb. Die Herrschaft Böttstein ging 1674 durch Heirat an die Urner Ratsherrenfam. Schmid über. Literatur – H. Erne, «Geschichtliches über Böttstein», in Jahresschr. der Hist. Vereinigung des Bez. Zurzach 9, 1968/69, 1-7 Autorin/Autor: Dominik Sauerländer Zitat aus: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D19660.php | von Roll (Böttstein), Johann Peter (I7745)
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| 43354 | Rolloniden https://de.wikipedia.org/wiki/Rolloniden | von Eu (Rolloniden), Graf Heinrich II. (Henri) (I12569)
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| 43355 | Rolloniden: https://de.wikipedia.org/wiki/Rolloniden | von der Normandie (Rolloniden), Herzog Gange Rolf (Rollo) (Robert) (I2515)
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| 43356 | Römhild Die Erwähnung des „locus Rotmulte“ (lat.: Ort Rotmulte) erfolgte im Jahre 800 als Besitz des Klosters Fulda. Der Name „villa Rotemulti“ (mittelhochdeutsch) bedeutet rote Erde. Zu dieser Zeit gehörte Römhild zum fränkischen Gau Grabfeld. Gaugrafen waren die Grafen von Henneberg. Diese residierten auf der Hartenburg oberhalb der heutigen Stadt. Um das Jahr 1300 gründete Graf Heinrich IV. von Henneberg-Hartenberg die heutige Stadt etwa 1000 Meter südwestlich der alten Siedlung Altenrömhild. https://de.wikipedia.org/wiki/Römhild | von Henneberg-Hartenberg, Graf Berthold XI. (I36587)
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| 43357 | Römischer Kaiser - Holy Roman Emperor as Charles II - Empereur d'Occident | von Frankreich (Karolinger), Kaiser Karl II. der Kahle (I220)
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| 43358 | Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. | Familie: Lebend / Madge Lee Cupp (F23655)
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| 43359 | Roning wurde erstmals im Jahr 760 urkundlich erwähnt, als hier ein Adalunc dem Kloster St. Emmeram in Regensburg Besitzungen schenkte. Damit zählt Roning zu den am frühesten genannten Orten im Landkreis. 1045 gehörte der Ort einschließlich einer Burg den Grafen von Roning. Um 1160 gingen deren Güter an die Grafen von Moosburg über. Nach dem Aussterben der Grafen um 1180 fiel die Grafschaft Roning an die Wittelsbacher. Im Krieg zwischen Herzog Ludwig dem Kelheimer und Bischof Konrad von Regensburg wurde die Burg im Jahre 1203 zerstört und nicht mehr aufgebaut. Die Burg, der heutige Burgstall Oberroning, stand auf der Erhebung unmittelbar nordöstlich des Ortes auf dem Venetsberg. 1378 verlor der Ort sein Marktrecht an Rottenburg. https://de.wikipedia.org/wiki/Oberroning | von Roning, Richenza (I41402)
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| 43360 | Ronsberg ist der Name eines Geschlechts des Allgäuer Uradels, das 982 erstmals als Herren von Ursin urkundlich erwähnt ist, später in den Grafen- und Markgrafenstand erhoben wurde und schließlich 1212 in der Hauptlinie im Mannesstamme ausstarb. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ronsberg_(Adelsgeschlecht) | von Ronsberg, Markgraf Heinrich (I7993)
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| 43361 | Ronsberg ist der Name eines Geschlechts des Allgäuer Uradels, das 982 erstmals als Herren von Ursin urkundlich erwähnt ist, später in den Grafen- und Markgrafenstand erhoben wurde und schließlich 1212 in der Hauptlinie im Mannesstamme ausstarb. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ronsberg_(Adelsgeschlecht) | von Ronsberg, Irmengard (I54648)
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| 43362 | Ronsberg ist der Name eines Geschlechts des Allgäuer Uradels, das 982 erstmals als Herren von Ursin urkundlich erwähnt ist, später in den Grafen- und Markgrafenstand erhoben wurde und schließlich 1212 in der Hauptlinie im Mannesstamme ausstarb. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ronsberg_(Adelsgeschlecht) | von Ronsberg, Berthold (I54650)
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| 43363 | Ronsberg ist der Name eines Geschlechts des Allgäuer Uradels, das 982 erstmals als Herren von Ursin urkundlich erwähnt ist, später in den Grafen- und Markgrafenstand erhoben wurde und schließlich 1212 in der Hauptlinie im Mannesstamme ausstarb. | von Ronsberg, Markgraf Gottfried II. (I54649)
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| 43364 | Roppe (deutsch früher Rotbach und Roppach) ist eine französische Gemeinde im Département Territoire de Belfort in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Erstmals urkundlich erwähnt wird Roppe bereits im Jahr 792. Zunächst im Einflussbereich der Herren von Montbéliard stehend, gelangte das Dorf Mitte des 14. Jahrhunderts unter die Oberhoheit der Habsburger. https://de.wikipedia.org/wiki/Roppe | von Roppach, Elsa (I22430)
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| 43365 | Roquefeuil ist eine südfranzösische Gemeinde im Süden des Départements Aude in der Region Okzitanien (vor 2016 Languedoc-Roussillon). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Limoux und zum Kanton La Haute-Vallée de l’Aude. Die Einwohner werden Roquefeuillois genannt. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Roquefeuil (Sep 2023) | von Roquefeul, Elisabeth (Isabeau) (I42697)
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| 43366 | Rosa Mattli hatte 1 Sohn und 1 Tochter, beide unehelich.. | Familie: / Rosa Mattli (F14623)
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| 43367 | Rose Ridge Cementery | Rohlin, Rudolf (I13636)
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| 43368 | Roseler (?) | Walker, Johann Josef (I40478)
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| 43369 | Rosiers-d’Égletons ist eine französische Gemeinde mit 1086 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Corrèze in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Einwohner nennen sich Rosiérois(es). https://de.wikipedia.org/wiki/Rosiers-d’Égletons | Rogier, Herr Pierre (I29643)
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| 43370 | Rosiers-d’Égletons ist eine französische Gemeinde mit 1086 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Corrèze in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Einwohner nennen sich Rosiérois(es). https://de.wikipedia.org/wiki/Rosiers-d’Égletons | Roger (Rogier), Herr Guillaume I. (I29641)
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| 43371 | Rotbald II. heiratete Emilde, möglicherweise eine Tochter des Grafen Stephan von Gévaudan. | Familie: Graf Rotbald II. von der Provence / Emilde von Gévaudan (F21061)
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| 43372 | Rotbald III. († 1014) war Graf von Provence ab 1005. Er war der einzige Sohn von Graf Rotbald II. und Eimildis von Gévaudan. Mit dem Tod seines Vaters (wohl 1008) erbte er alle dessen Titel und Ländereien. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbald_III._(Provence) | von der Provence, Graf Rotbald III. (I41821)
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| 43373 | Rotberg (Adelsgeschlecht) Das Geschlecht derer von Rotberg ist ein aus der Schweiz stammendes Adelsgeschlecht, das zum Uradel zählt und vor allem im Raum Basel zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert bedeutende Persönlichkeiten hervorbrachte. Abstammung Das Geschlecht derer von Rotberg wird auf das 1141 urkundlich nachgewiesene Geschlecht der Edelfreien von Biederthan (auch Biederthal)[1] zurückgeführt. Von den Biederthan stammen die seit 1197 urkundlich nachgewiesenen Herren von Ratolsdorf (Rodersdorf)[2] ab. 1274 werden Werner und Johannes von Rapperch (Raperch) als Vettern der Ratolsdorfer genannt. Aus Rapperch wurde schliesslich Rotberg. Die Stammverwandtschaft der Geschlechter von Biederthal, von Rodersdorf und von Rotberg wird auch durch das gleiche Wappen belegt.[3] Werdegang Anfänge Die Rotberg begannen ihr Streben nach Amt und Würden in Basel. Bereits ab dem 13. Jahrhundert traten sie in die Dienste der Stadt Basel und des Basler Bischofs. Sie stellten wiederholt Mitglieder des Rates der Stadt und mehrere Bürgermeister. Auch im Dienst des Bischofs von Basel kamen die Rotberg in Amt und Würden. Unter anderem stellten sie wiederholt Domherren zu Basel und mit Bischof Arnold III. von Rotberg den Bischof. Aber auch ausserhalb der Stadt und des Bistums konnten sie im Dienste der Kirche und weltlicher Fürsten Ansehen erlangen. Das Geschlecht derer von Rotberg entrichtete im Dienste Habsburgs 1386 in der Schlacht bei Sempach einen hohen Blutzoll. Die Liste der Gefallenen weist fünf Personen dieses Geschlechts auf. Die Herrschaft Rotberg Bis über die Mitte des 15. Jahrhunderts konnten die Herren von Rotberg ihren Besitz ausbauen, der aus Lehen des Reichs, der Herzoge von Habsburg-Österreich und der Bischöfe von Basel und Strassburg bestand.[4] Zur Herrschaft Rotberg gehörten die Stammburg Burg Rotberg bei Metzerlen-Mariastein und die Burg Fürstenstein bei Ettingen, das Dorf Rodersdorf und der Hof Leuhausen in der elsässischen Gemeinde Biederthal sowie die sieben reichsfreien Dörfer am Blauen: Metzerlen, Hofstetten, Witterswil, Blauen, Dittingen, Nenzlingen und Brislach. Seit 1459 gehörte auch die Burg Münchsberg den von Rotberg. Die Rotbergs waren die Herren der Herrschaft Rotberg (von 1408 bis 1515), welche aufgrund der Reichsunmittelbarkeit der Gebiete, sie zu reichsunmittelbaren Herren machte, ausgestattet auch mit der niedrigen und hohen Gerichtsbarkeit. Bernhard von Rotberg überliess 1462 dem Bischof von Basel, Johann V. von Venningen die Dörfer Blauen, Dittingen, Nenzlingen und Brislach und Arnold von Rotberg verkaufte am 15. Februar 1515 die restliche Herrschaft Rotberg an Solothurn.[5] Der Verkauf der Burgen Fürstenstein und Münchsberg scheiterte zunächst am Widerstand des Fürstbischofs von Basel, Christoph von Utenheim. Am 22. Mai 1555 wurde jedoch auch der Verkauf dieser Burgen mit Zustimmung des Bischofs, Melchior von Lichtenfels, vollzogen.[6] Mit dem Verkauf wichen die von Rotberg wohl vor der aggressiven nach Norden gerichteten Expansionspolitik Solothurns. Die Herrschaft Bamlach und Rheinweiler → Hauptartikel: Herrschaft Bamlach und Rheinweiler Mit dem Erwerb der Reichslehen Bamlach und Rheinweiler in den Jahren 1417 und 1434 begann die Neuorientierung des Geschlechts in den Breisgau. Die Herren von Rotberg waren Mitglieder des Kantons Donau der schwäbischen Reichsritterschaft.[7] Jakob von Rotberg verlegte 1516 den Sitz der Familie nach Rheinweiler. 1747 verzichteten die Rotberg auf ihren reichsfreiherrlichen Stand, da sie von den Habsburgern vom 16. Jahrhundert an „beinahe gewaltsam zum landsäßigen Adel herabgedrückt“ wurden und Breisgauer Landstand waren.[8] Die Familie v. Rotberg hatte bis ins 20. Jahrhundert ihren Stammsitz auf dem Schloss Rheinweiler. Standesanerkennungen Das Geschlecht derer von Rotberg zählt zum Uradel. Sie führten die Namen und Titel des Herrn von, Edler von und auch Ritter. Seit ca. 1700 nennen sie sich nach verschiedenen Quellen Freiherren (genaues Datum der Standeserhebung unbekannt). Französische Anerkennung des Freiherrenstandes (Baronats) Compiégne 6. August 1773. Am 19. April 1842 wurde das Geschlecht mit Eduard Anselm (Anton) Freiherr von Rotberg, im Königreich Bayern in der Freiherren-Klasse immatrikuliert (für das Gesamtgeschlecht).[9] Anerkannt war die Familie im Freiherrenstand in folgenden Ländern: Königreich Bayern, Königreich Preußen, Königreich/Kaiserreich Frankreich, Großherzogtum Baden. Verwandtschaft Verwandt waren die Edlen und Freien von Rotberg im Laufe der Geschichte mit namhaften und teils heute noch bekannten Familien. So heiratete z. B. ein Arnold von Rotberg, Ritter, Herr zu Bamlach und Rheinweiler etc., eine Kunigunde von Baden; oder eine Sophia von Rotberg, einen Burkhard von Staufen. Stammlinien Die Familie von Rotberg hatte eine weit verzweigte Stammtafel mit vielen Seitenlinien. Zu den bekannten Linien gehörten die zu Hertingen(-Ötlingen), Rötteln, Wentweiler, Rheinweiler und Schlingen, die zur Linie Bamlach wurde. Viele dieser Linien erloschen und einige wurden nach ihrem Erlöschen wieder neu gestiftet, damit ergibt sich insgesamt eine sehr unübersichtliche Situation. Hauptlinien derer von Rotberg Die Grafik zeigt eine stark vereinfachte Stammlinie der Hauptlinien Hertingen-Ötlingen, Rheinweiler und Schliengen bzw. Bamlach. Eine sehr detaillierte Stammtafel dieser Hauptlinien auf insgesamt 11 Einzeltafeln findet man in der Literatur.[11] „Clevesche Seitenlinie“ Rodenberg Ein Rudolph von Rotberg wanderte im 16. Jahrhundert ins Clevesche ab und setzte sich dort fest. Die Linie der Familie nannte sich dort „von Rodenberg“ erwarb einige Rittergüter, wie Haus Klarenbeck und Haus Germenseel. Später machten Familienangehörige Karriere in der Politik und im preußischen Militär und wurden schließlich am 24. April 1801 in Preußen als „Herren von Rodenberg“ im alten Adelsstand bestätigt. Die Familie führt weiterhin auch das Stammwappen der Rotberg als Familienwappen: in Gold ein schwarzer Querbalken.[12] Wappen Stammwappen Das Stammwappen der Rotbergs wurde bereits von denen von Ratolsdorf als Wappen benutzt. Seit wann dieses Wappen als Familienwappen verwendet wird, ist nicht genau zu bestimmen. Klar ist jedenfalls, dass es bereits 1197 in der noch heute verwendeten Form, als Stammwappen auftritt. Blasonierung: In Gold ein schwarzer Balken; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken, 2 wie der Schild bezeichnete, durch eine rote Schnur verbundene Stierhörner. Wappen des 16. Jahrhunderts (Basel) Darstellung des Wappens aus dem 16. Jahrhundert, abgebildet im Wappenbuch Basel, Teil II: Hier ist das (Stamm-)Wappen der Rotbergs mit fünf Helmen abgebildet. Dies lässt auf die damalige Bedeutung der Familie rückschließen. Wappen des 18. Jahrhunderts (Baiern) Darstellung des Wappens aus dem 18. Jahrhundert, wie es im Königreich Bayern geführt wurde: Hier sitzt auf dem Wappenschild eine sog. „alte Freiherrenkrone“ und darüber der gekrönte Helm mit Kleinod, umgeben von den Helmdecken in schwarz-gold. Kleines Wappen heute Schild: geviert mit Herzschild; Herzschild: Stammwappen; In Gold ein schwarzer Balken; in 1: in Gold am Spalt ein halber schwarzer, rot bewehrter und gezungter Adler; in 2: in Silber ein schräglinker roter Balken begleitet von zwei grünen Früchten; in 3: fünfmal schräglinks geteilt, von Rot und Silber belegt, mit einem goldenen Pfahl mit 3 schwarzen Sparren; in 4: in Schwarz abgewendet ein goldener rot bewehrter und gezungter Löwe. Über einer Freiherrenkrone mit silbernen Perlen, ein gekrönter Helm mit schwarz-goldenen Decken und mit golden-schwarzen und schwarz-goldenen Büffelhörnern. Schildhalter: Zwei goldene rot bewehrte und gezungte Löwen Großes Wappen heute Heutige Darstellung des großen Rotberg-Wappens (Wappen vermehrt): Der Schild zeigt Wappen von fünf Familien. Der Schild ist geviert und trägt ein Mittelschild mit Herzschild. Der Mittelschild mit dem Herzschild zeigt das Wappen der Familie von Rotberg; in I: Das Wappen der Freiherren Münch von Münchenstein, gen. von Löwenburg; in II: Das Wappen der Freiherren Reich von Reichenstein; in III: Das Wappen der Freiherren von Roggenbach; in IV: Das Wappen der Grafen von Cronegg zu Hohentrüdingen. Blasonierung: Schild: Geviert, in I: geviert von Blau und Silber; in 1 und 4: zugewendet ein goldener, rot bewehrter und gezungter Löwe; in 2 und 3: zugewendet ein schwarz bekleideter betender Mönch mit roten Schuhen; in II: in Gold ein schräglinks gestelltes schwarzes Wurfeisen (Saufeder); in III: halb gespalten und geteilt von Rot, Schwarz und Silber; in IV: geviert von Gold und Rot; in 1 und 4: auf grünem Dreiberg ein auffliegender schwarzer, rot gezungter und golden gekrönter Adler; in 2 und 3: zugewendet ein silberner Steinbockrumpf; der Schild belegt mit einem mit Freiherrenkrone gekrönten goldenen Schild mit Herzschild; Herzschild: Stammwappen; In Gold ein schwarzer Balken; Schild: geviert; in 1: in Gold am Spalt ein halber schwarzer, rot bewehrter und gezungter Adler; in 2: in Silber ein schräglinker roter Balken begleitet von zwei grünen Früchten; in 3: fünfmal schräglinks geteilt, von Rot und Silber belegt, mit einem goldenen Pfahl mit 3 schwarzen Sparren; in 4: in Schwarz abgewendet ein goldener rot bewehrter und gezungter Löwe. Helme: Fünf Bügelhelme mit goldener Turnierkette; 1: auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken zwei von Gold und Schwarz und Schwarz und Gold geteilte Büffelhörner mit verschlungenem roten Band verbunden; 2: auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein schwarz bekleideter betender Mönch mit silbernem Chorhemd; 3: auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein goldener, rot gezungter und golden gekrönter Löwenstumpf; 4: auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken zwei von Rot und Silber und Schwarz und Silber geteilte Stierhörner; 5: auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken auf grünem Dreiberg ein auffliegender schwarzer, rot gezungter und golden gekrönter Adler. Schildhalter: Zwei goldene rot bewehrte und gezungte Löwen. Ortswappen Einige regionale Ortswappen in den ehemaligen Stammlanden südlich von Basel lassen heute noch durch ihre Komposition den einstigen Besitz oder Einfluss der Rotberg erkennen. (Ortswappen in ihrer heutigen Gestaltung greifen oft auf das Wappen des jeweiligen ortsansässigen Adels zurück.) Hier eine Auswahl an Gemeindewappen, die das Rotberg-Wappen mit im Schilde führen, oder gar allein das Stammwappen der Rotberg nutzen: Weitere Familiensitze In Basel: Der Rotberghof in der Rittergasse – heute Domizil der Familie de la Roche Der Schallerhof am Rhein – Er wurde kurz vor 1460 für 850 Gulden an die Stadt Basel verkauft und ist heute Teil des Kollegiums der Universität Zeitweise der Bischofshof am Münster in Basel – Erbaut von Bischof Arnold III. von Rotberg (1451–1458) In der Grundherrschaft Bamlach: Das Schloss Bamlach Literatur Christian Wurstisen: Bassler Chronick, Sammt der Fortsetzung bis 1680. 1765, S. 19 und 242. online in der Google-Buchsuche Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr, 1858 S. 378–381 , 1863 S. 815–817 , 1890 S. 719ff Joseph Bader: Die ehemalige Herrschaft Bamlach und Rheinweiler, In: Badenia, NF 3. Band, Heidelberg 1864, S. 25–58 online bei der UB Heidelberg Joseph Bader: Archivalien des Grundherrl. von Rotberg´schen Archivs in Rheinweiler. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Band 58, Heidelberg 1904, S. m37-m175. (online im Internet Archive) Ferdinand Eggenschwiler: Die territoriale Entwicklung des Kantons Solothurn. In: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Solothurn, 8. Heft, Solothurn 1916, Die Herrschaft Rotberg, S. 169–178 doi:10.5169/seals-321851 Walter Sick: Die Familie von Rotberg. In: Das Markgräflerland, Heft 1/1963, S. 23–31 Digitalisat der UB Freiburg Eugen Dietschi-Kunz: Die Freiherren von Rotberg. Ein Beitrag zur solothurnischen Heimatgeschichte. Olten 1951 Fritz Schülin: Die Familie Rotberg. In: Das Markgräflerland, Heft 1/2-1977, S. 128–131 Adels-Lexika Einträge Rotberg Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 3: M–R. Heidelberg 1919, S. 635. (online auf: diglit.ub.uni-heidelberg.de) Julius Kindler von Knobloch: Der alte Adel im Oberelsass. Berlin 1882, S. 77 online bei der UB Göttingen Edmund von der Becke-Klüchtzner: Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch. Baden-Baden 1886, S. 378, Stammtafel der Freiherren von Rotberg online Friedrich Cast: Historisches und genealogisches Adelsbuch des Grossherzogthums Baden, Stuttgart 1845, S. 158–160 online in der Google-Buchsuche Otto Titan von Hefner: Rotberg. In: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland. Verlag Manz, Band 3, 1865, S. 264 online in der Google-Buchsuche Ernst Heinrich Kneschke: Rotberg. online in der Google-Buchsuche In: Neues allgemeines deutsches Adelslexicon. Siebenter Band. [Ossa – Ryssel.] 1867, S. 593–594 Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XII, Band 125 der Gesamtreihe, S. 50–51, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2001, ISSN 0435-2408 C. F. Lendorff: v. Rotberg. In: Schweizerisches Geschlechterbuch, 3. Jahrgang 1910, S. 369–374 im Internet Archive Einträge Rodenberg Leopold von Zedlitz-Neukirch: Rodenberg, die Herren von. In: Neues preussisches Adelslexicon. 1. Supplement-Band, 1839, S. 382. online in der Google-Buchsuche Leopold Karl Wilhelm August Ledebur: Rodenberg. In: Adelslexicon der preussischen Monarchie. Band: L–S. 1856, S. 300. online bei der bayerischen Staatsbibliothek digital Otto Titan von Hefner: Rodenberg. In: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland. Verlag Manz, Ausg. 3, 1865, S. 249. online in der Google-Buchsuche Ernst Heinrich Kneschke: Rodenberg, S. 532–533. online in der Google-Buchsuche In: Neues allgemeines deutsches Adelslexicon. Siebenter Band. [Ossa – Ryssel.] 1867 Zitat aus: https://de.linkfang.org/wiki/Rotberg_(Adelsgeschlecht) | von Rapperch (von Ratolsdorf), Ritter Werner (I21865)
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| 43374 | Rotberg (Adelsgeschlecht) Das Geschlecht derer von Rotberg ist ein aus der Schweiz stammendes Adelsgeschlecht, das zum Uradel zählt und vor allem im Raum Basel zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert bedeutende Persönlichkeiten hervorbrachte. Abstammung Das Geschlecht derer von Rotberg wird auf das 1141 urkundlich nachgewiesene Geschlecht der Edelfreien von Biederthan (auch Biederthal)[1] zurückgeführt. Von den Biederthan stammen die seit 1197 urkundlich nachgewiesenen Herren von Ratolsdorf (Rodersdorf)[2] ab. 1274 werden Werner und Johannes von Rapperch (Raperch) als Vettern der Ratolsdorfer genannt. Aus Rapperch wurde schliesslich Rotberg. Die Stammverwandtschaft der Geschlechter von Biederthal, von Rodersdorf und von Rotberg wird auch durch das gleiche Wappen belegt.[3] Werdegang Anfänge Die Rotberg begannen ihr Streben nach Amt und Würden in Basel. Bereits ab dem 13. Jahrhundert traten sie in die Dienste der Stadt Basel und des Basler Bischofs. Sie stellten wiederholt Mitglieder des Rates der Stadt und mehrere Bürgermeister. Auch im Dienst des Bischofs von Basel kamen die Rotberg in Amt und Würden. Unter anderem stellten sie wiederholt Domherren zu Basel und mit Bischof Arnold III. von Rotberg den Bischof. Aber auch ausserhalb der Stadt und des Bistums konnten sie im Dienste der Kirche und weltlicher Fürsten Ansehen erlangen. Das Geschlecht derer von Rotberg entrichtete im Dienste Habsburgs 1386 in der Schlacht bei Sempach einen hohen Blutzoll. Die Liste der Gefallenen weist fünf Personen dieses Geschlechts auf. Die Herrschaft Rotberg Bis über die Mitte des 15. Jahrhunderts konnten die Herren von Rotberg ihren Besitz ausbauen, der aus Lehen des Reichs, der Herzoge von Habsburg-Österreich und der Bischöfe von Basel und Strassburg bestand.[4] Zur Herrschaft Rotberg gehörten die Stammburg Burg Rotberg bei Metzerlen-Mariastein und die Burg Fürstenstein bei Ettingen, das Dorf Rodersdorf und der Hof Leuhausen in der elsässischen Gemeinde Biederthal sowie die sieben reichsfreien Dörfer am Blauen: Metzerlen, Hofstetten, Witterswil, Blauen, Dittingen, Nenzlingen und Brislach. Seit 1459 gehörte auch die Burg Münchsberg den von Rotberg. Die Rotbergs waren die Herren der Herrschaft Rotberg (von 1408 bis 1515), welche aufgrund der Reichsunmittelbarkeit der Gebiete, sie zu reichsunmittelbaren Herren machte, ausgestattet auch mit der niedrigen und hohen Gerichtsbarkeit. Bernhard von Rotberg überliess 1462 dem Bischof von Basel, Johann V. von Venningen die Dörfer Blauen, Dittingen, Nenzlingen und Brislach und Arnold von Rotberg verkaufte am 15. Februar 1515 die restliche Herrschaft Rotberg an Solothurn.[5] Der Verkauf der Burgen Fürstenstein und Münchsberg scheiterte zunächst am Widerstand des Fürstbischofs von Basel, Christoph von Utenheim. Am 22. Mai 1555 wurde jedoch auch der Verkauf dieser Burgen mit Zustimmung des Bischofs, Melchior von Lichtenfels, vollzogen.[6] Mit dem Verkauf wichen die von Rotberg wohl vor der aggressiven nach Norden gerichteten Expansionspolitik Solothurns. Die Herrschaft Bamlach und Rheinweiler → Hauptartikel: Herrschaft Bamlach und Rheinweiler Mit dem Erwerb der Reichslehen Bamlach und Rheinweiler in den Jahren 1417 und 1434 begann die Neuorientierung des Geschlechts in den Breisgau. Die Herren von Rotberg waren Mitglieder des Kantons Donau der schwäbischen Reichsritterschaft.[7] Jakob von Rotberg verlegte 1516 den Sitz der Familie nach Rheinweiler. 1747 verzichteten die Rotberg auf ihren reichsfreiherrlichen Stand, da sie von den Habsburgern vom 16. Jahrhundert an „beinahe gewaltsam zum landsäßigen Adel herabgedrückt“ wurden und Breisgauer Landstand waren.[8] Die Familie v. Rotberg hatte bis ins 20. Jahrhundert ihren Stammsitz auf dem Schloss Rheinweiler. Standesanerkennungen Das Geschlecht derer von Rotberg zählt zum Uradel. Sie führten die Namen und Titel des Herrn von, Edler von und auch Ritter. Seit ca. 1700 nennen sie sich nach verschiedenen Quellen Freiherren (genaues Datum der Standeserhebung unbekannt). Französische Anerkennung des Freiherrenstandes (Baronats) Compiégne 6. August 1773. Am 19. April 1842 wurde das Geschlecht mit Eduard Anselm (Anton) Freiherr von Rotberg, im Königreich Bayern in der Freiherren-Klasse immatrikuliert (für das Gesamtgeschlecht).[9] Anerkannt war die Familie im Freiherrenstand in folgenden Ländern: Königreich Bayern, Königreich Preußen, Königreich/Kaiserreich Frankreich, Großherzogtum Baden. Verwandtschaft Verwandt waren die Edlen und Freien von Rotberg im Laufe der Geschichte mit namhaften und teils heute noch bekannten Familien. So heiratete z. B. ein Arnold von Rotberg, Ritter, Herr zu Bamlach und Rheinweiler etc., eine Kunigunde von Baden; oder eine Sophia von Rotberg, einen Burkhard von Staufen. Stammlinien Die Familie von Rotberg hatte eine weit verzweigte Stammtafel mit vielen Seitenlinien. Zu den bekannten Linien gehörten die zu Hertingen(-Ötlingen), Rötteln, Wentweiler, Rheinweiler und Schlingen, die zur Linie Bamlach wurde. Viele dieser Linien erloschen und einige wurden nach ihrem Erlöschen wieder neu gestiftet, damit ergibt sich insgesamt eine sehr unübersichtliche Situation. Hauptlinien derer von Rotberg Die Grafik zeigt eine stark vereinfachte Stammlinie der Hauptlinien Hertingen-Ötlingen, Rheinweiler und Schliengen bzw. Bamlach. Eine sehr detaillierte Stammtafel dieser Hauptlinien auf insgesamt 11 Einzeltafeln findet man in der Literatur.[11] „Clevesche Seitenlinie“ Rodenberg Ein Rudolph von Rotberg wanderte im 16. Jahrhundert ins Clevesche ab und setzte sich dort fest. Die Linie der Familie nannte sich dort „von Rodenberg“ erwarb einige Rittergüter, wie Haus Klarenbeck und Haus Germenseel. Später machten Familienangehörige Karriere in der Politik und im preußischen Militär und wurden schließlich am 24. April 1801 in Preußen als „Herren von Rodenberg“ im alten Adelsstand bestätigt. Die Familie führt weiterhin auch das Stammwappen der Rotberg als Familienwappen: in Gold ein schwarzer Querbalken.[12] Wappen Stammwappen Das Stammwappen der Rotbergs wurde bereits von denen von Ratolsdorf als Wappen benutzt. Seit wann dieses Wappen als Familienwappen verwendet wird, ist nicht genau zu bestimmen. Klar ist jedenfalls, dass es bereits 1197 in der noch heute verwendeten Form, als Stammwappen auftritt. Blasonierung: In Gold ein schwarzer Balken; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken, 2 wie der Schild bezeichnete, durch eine rote Schnur verbundene Stierhörner. Wappen des 16. Jahrhunderts (Basel) Darstellung des Wappens aus dem 16. Jahrhundert, abgebildet im Wappenbuch Basel, Teil II: Hier ist das (Stamm-)Wappen der Rotbergs mit fünf Helmen abgebildet. Dies lässt auf die damalige Bedeutung der Familie rückschließen. Wappen des 18. Jahrhunderts (Baiern) Darstellung des Wappens aus dem 18. Jahrhundert, wie es im Königreich Bayern geführt wurde: Hier sitzt auf dem Wappenschild eine sog. „alte Freiherrenkrone“ und darüber der gekrönte Helm mit Kleinod, umgeben von den Helmdecken in schwarz-gold. Kleines Wappen heute Schild: geviert mit Herzschild; Herzschild: Stammwappen; In Gold ein schwarzer Balken; in 1: in Gold am Spalt ein halber schwarzer, rot bewehrter und gezungter Adler; in 2: in Silber ein schräglinker roter Balken begleitet von zwei grünen Früchten; in 3: fünfmal schräglinks geteilt, von Rot und Silber belegt, mit einem goldenen Pfahl mit 3 schwarzen Sparren; in 4: in Schwarz abgewendet ein goldener rot bewehrter und gezungter Löwe. Über einer Freiherrenkrone mit silbernen Perlen, ein gekrönter Helm mit schwarz-goldenen Decken und mit golden-schwarzen und schwarz-goldenen Büffelhörnern. Schildhalter: Zwei goldene rot bewehrte und gezungte Löwen Großes Wappen heute Heutige Darstellung des großen Rotberg-Wappens (Wappen vermehrt): Der Schild zeigt Wappen von fünf Familien. Der Schild ist geviert und trägt ein Mittelschild mit Herzschild. Der Mittelschild mit dem Herzschild zeigt das Wappen der Familie von Rotberg; in I: Das Wappen der Freiherren Münch von Münchenstein, gen. von Löwenburg; in II: Das Wappen der Freiherren Reich von Reichenstein; in III: Das Wappen der Freiherren von Roggenbach; in IV: Das Wappen der Grafen von Cronegg zu Hohentrüdingen. Blasonierung: Schild: Geviert, in I: geviert von Blau und Silber; in 1 und 4: zugewendet ein goldener, rot bewehrter und gezungter Löwe; in 2 und 3: zugewendet ein schwarz bekleideter betender Mönch mit roten Schuhen; in II: in Gold ein schräglinks gestelltes schwarzes Wurfeisen (Saufeder); in III: halb gespalten und geteilt von Rot, Schwarz und Silber; in IV: geviert von Gold und Rot; in 1 und 4: auf grünem Dreiberg ein auffliegender schwarzer, rot gezungter und golden gekrönter Adler; in 2 und 3: zugewendet ein silberner Steinbockrumpf; der Schild belegt mit einem mit Freiherrenkrone gekrönten goldenen Schild mit Herzschild; Herzschild: Stammwappen; In Gold ein schwarzer Balken; Schild: geviert; in 1: in Gold am Spalt ein halber schwarzer, rot bewehrter und gezungter Adler; in 2: in Silber ein schräglinker roter Balken begleitet von zwei grünen Früchten; in 3: fünfmal schräglinks geteilt, von Rot und Silber belegt, mit einem goldenen Pfahl mit 3 schwarzen Sparren; in 4: in Schwarz abgewendet ein goldener rot bewehrter und gezungter Löwe. Helme: Fünf Bügelhelme mit goldener Turnierkette; 1: auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken zwei von Gold und Schwarz und Schwarz und Gold geteilte Büffelhörner mit verschlungenem roten Band verbunden; 2: auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein schwarz bekleideter betender Mönch mit silbernem Chorhemd; 3: auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein goldener, rot gezungter und golden gekrönter Löwenstumpf; 4: auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken zwei von Rot und Silber und Schwarz und Silber geteilte Stierhörner; 5: auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken auf grünem Dreiberg ein auffliegender schwarzer, rot gezungter und golden gekrönter Adler. Schildhalter: Zwei goldene rot bewehrte und gezungte Löwen. Ortswappen Einige regionale Ortswappen in den ehemaligen Stammlanden südlich von Basel lassen heute noch durch ihre Komposition den einstigen Besitz oder Einfluss der Rotberg erkennen. (Ortswappen in ihrer heutigen Gestaltung greifen oft auf das Wappen des jeweiligen ortsansässigen Adels zurück.) Hier eine Auswahl an Gemeindewappen, die das Rotberg-Wappen mit im Schilde führen, oder gar allein das Stammwappen der Rotberg nutzen: Weitere Familiensitze In Basel: Der Rotberghof in der Rittergasse – heute Domizil der Familie de la Roche Der Schallerhof am Rhein – Er wurde kurz vor 1460 für 850 Gulden an die Stadt Basel verkauft und ist heute Teil des Kollegiums der Universität Zeitweise der Bischofshof am Münster in Basel – Erbaut von Bischof Arnold III. von Rotberg (1451–1458) In der Grundherrschaft Bamlach: Das Schloss Bamlach Literatur Christian Wurstisen: Bassler Chronick, Sammt der Fortsetzung bis 1680. 1765, S. 19 und 242. online in der Google-Buchsuche Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr, 1858 S. 378–381 , 1863 S. 815–817 , 1890 S. 719ff Joseph Bader: Die ehemalige Herrschaft Bamlach und Rheinweiler, In: Badenia, NF 3. Band, Heidelberg 1864, S. 25–58 online bei der UB Heidelberg Joseph Bader: Archivalien des Grundherrl. von Rotberg´schen Archivs in Rheinweiler. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Band 58, Heidelberg 1904, S. m37-m175. (online im Internet Archive) Ferdinand Eggenschwiler: Die territoriale Entwicklung des Kantons Solothurn. In: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Solothurn, 8. Heft, Solothurn 1916, Die Herrschaft Rotberg, S. 169–178 doi:10.5169/seals-321851 Walter Sick: Die Familie von Rotberg. In: Das Markgräflerland, Heft 1/1963, S. 23–31 Digitalisat der UB Freiburg Eugen Dietschi-Kunz: Die Freiherren von Rotberg. Ein Beitrag zur solothurnischen Heimatgeschichte. Olten 1951 Fritz Schülin: Die Familie Rotberg. In: Das Markgräflerland, Heft 1/2-1977, S. 128–131 Adels-Lexika Einträge Rotberg Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch. Band 3: M–R. Heidelberg 1919, S. 635. (online auf: diglit.ub.uni-heidelberg.de) Julius Kindler von Knobloch: Der alte Adel im Oberelsass. Berlin 1882, S. 77 online bei der UB Göttingen Edmund von der Becke-Klüchtzner: Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch. Baden-Baden 1886, S. 378, Stammtafel der Freiherren von Rotberg online Friedrich Cast: Historisches und genealogisches Adelsbuch des Grossherzogthums Baden, Stuttgart 1845, S. 158–160 online in der Google-Buchsuche Otto Titan von Hefner: Rotberg. In: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland. Verlag Manz, Band 3, 1865, S. 264 online in der Google-Buchsuche Ernst Heinrich Kneschke: Rotberg. online in der Google-Buchsuche In: Neues allgemeines deutsches Adelslexicon. Siebenter Band. [Ossa – Ryssel.] 1867, S. 593–594 Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XII, Band 125 der Gesamtreihe, S. 50–51, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2001, ISSN 0435-2408 C. F. Lendorff: v. Rotberg. In: Schweizerisches Geschlechterbuch, 3. Jahrgang 1910, S. 369–374 im Internet Archive Einträge Rodenberg Leopold von Zedlitz-Neukirch: Rodenberg, die Herren von. In: Neues preussisches Adelslexicon. 1. Supplement-Band, 1839, S. 382. online in der Google-Buchsuche Leopold Karl Wilhelm August Ledebur: Rodenberg. In: Adelslexicon der preussischen Monarchie. Band: L–S. 1856, S. 300. online bei der bayerischen Staatsbibliothek digital Otto Titan von Hefner: Rodenberg. In: Stammbuch des blühenden und abgestorbenen Adels in Deutschland. Verlag Manz, Ausg. 3, 1865, S. 249. online in der Google-Buchsuche Ernst Heinrich Kneschke: Rodenberg, S. 532–533. online in der Google-Buchsuche In: Neues allgemeines deutsches Adelslexicon. Siebenter Band. [Ossa – Ryssel.] 1867 Zitat aus: https://de.linkfang.org/wiki/Rotberg_(Adelsgeschlecht) | von Rapperch (von Ratolsdorf), Ritter Johann (Johannes) (I21855)
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| 43375 | Roth von Schreckenstein, auch Rot von, ist der Name eines alten, ursprünglich aus Ulm stammenden Patriziergeschlechts. Die Roth gehörten zu den bedeutendsten Stadtadelsgeschlechtern in der freien Reichsstadt Ulm. Als einer der ersten nachweisbaren Angehörigen erscheint im Jahre 1237 Bertholdus Rufus minister (Ammann) als Ministeriale der Grafen von Dillingen urkundlich. 1287 wird erstmals Otto der Roete mit der deutschen Namensform in einer Urkunde erwähnt. Mitglieder der Familie wurden Bürgermeister, Richter und saßen im Rat der Stadt. Sie besaßen großen Grundbesitz in und um Ulm und betrieben unter anderen erfolgreich Handel mit Augsburg und Ravensburg, wo sich auch einzelne Zweige der Familie niederließen. Der Ulmer Johann Roth war von 1482 bis 1506 Fürstbischof von Breslau. | Roth von Schreckenstein, Maria Barbara Elisabethe (I4594)
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| 43376 | Rothbergischer Meier in Bamlach | Stammler, Georgius (Georg) (I1264)
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| 43377 | Rothenburg, LU oder Uri..? | Bär, Johann Kaspar (I17356)
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| 43378 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) | von Rotenstein, Siguna (Sigonia) (I57556)
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| 43379 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rothenstein | von Rotenstein, Ulrich (I17910)
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| 43380 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rothenstein | von Rotenstein (Rothenstein), Jos (I17913)
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| 43381 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rothenstein | von Rotenstein, Konrad der Ältere (I12365)
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| 43382 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rothenstein | von Rotenstein, Konrad der Jüngere (I11493)
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| 43383 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rothenstein | von Rotenstein, Madlen (Magdalena) (I11383)
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| 43384 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rothenstein | von Rotenstein, Magdalena (I57597)
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| 43385 | Rothenstein (der Name wird in der Literatur in verschiedenen Varianten genannt, so „Rotenstein“, „Rotenstain“ oder „Rottenstein“) ist der Name eines schwäbischen Adelsgeschlechts, dessen Stammburg die Burg Rothenstein bei Bad Grönenbach war. Erstmals in Erscheinung trat das Adelsgeschlecht im 13. Jahrhundert und bestand bis zur zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in männlicher Linie fort. Nach dem Tod Ludwigs von Rothenstein im Jahr 1482 ging der Großteil der Besitzungen an das Adelsgeschlecht der Pappenheimer über. Die Besitzungen der Rothensteiner befanden sich hauptsächlich im heutigen Regierungsbezirk Schwaben, teilweise auch in der Schweiz und in Kärnten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenstein_(Adelsgeschlecht) | von Rotenstein, Heinrich (I57561)
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| 43386 | Rottmeister in der Kappelerschlacht; blieb bis 1553 beim alten Glauben, nachdem er den alten Ottenaltar bei der Reformation in sein Haus genommen | Ott, Felix (I56700)
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| 43387 | Roubaix übernahm die Rolle des Bräutigams. | Familie: Herzog Philipp III. von Burgund (Valois), der Gute / Isabel von Portugal (Avis) (F4388)
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| 43388 | Roucy war eine Familie der nordfranzösischen Adels normannischer Abstammung. Es tritt erstmals mit Ragenold auf, dem Erbauer der Burg Roucy, das zum Zentrum der Grafschaft Roucy wurde. Die Familie starb bereits nach vier Generationen aus, die Grafschaft Roucy ging an die Grafen von Montdidier über. https://de.wikipedia.org/wiki/Roucy_(Adelsgeschlecht) | von Roucy (von Marle), Herr Liétaud (Letaldus) (I29776)
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| 43389 | Roucy war eine Familie der nordfranzösischen Adels normannischer Abstammung. Es tritt erstmals mit Ragenold auf, dem Erbauer der Burg Roucy, das zum Zentrum der Grafschaft Roucy wurde. Die Familie starb bereits nach vier Generationen aus, die Grafschaft Roucy ging an die Grafen von Montdidier über. https://de.wikipedia.org/wiki/Roucy_(Adelsgeschlecht) | von Roucy, Graf Giselbert (I29777)
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| 43390 | Rouffach (deutsch und elsässisch: Rufach) ist eine französische Gemeinde mit 4518 Einwohnern (1. Januar 2017) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). https://de.wikipedia.org/wiki/Rouffach | von Reinach (Rinach), Ludwig (I22390)
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| 43391 | Röust: Heinrich R. (Röist), Bürgermeister in Zürich, † am 4. October 1509. — In drei sich folgenden Generationen nahmen Männer aus dem zürcherischen Geschlecht des Namens R. während der ereignißvollsten Zeiten hervorragenden Antheil an der Leitung Zürichs und der schweizerischen Eidgenossenschaft. Der erste derselben, Heinrich, 1469 zum Bürgermeister in Zürich erhoben, bekleidete dieses Amt in den Zeiten der Burgunderkriege und der gewaltsamen Erschütterung Zürichs durch die Erhebung und den Sturz Bürgermeister Waldmann's. In dem bittern, tödtlichen Kampfe zwischen dem Letztern und den Häuptern seiner Gegner aus den vornehmsten Geschlechtern der Stadt scheint R. eine ruhigere, leidenschaftlose Haltung bewahrt zu haben. Die Folge davon war, daß er nicht allein im Augenblicke, wo Waldmann den Bürgermeisterstuhl erstieg, durch dessen besiegten Mitbewerber Göldli aus der zweiten Bürgermeisterstelle für ein halbes Jahr verdrängt, sondern bei Waldmann's tragischem Ende im April 1489 des neben ihm neuerdings bekleideten Amtes und selbst des Sitzes im Rathe beraubt wurde. Vor noch Schlimmerem schützte R. das Dazwischentreten Bern's und der übrigen eidgenössischen Orte durch ernste Mahnung an die Sieger in Zürich. Die Eidgenossen wollten den verdienten Mann der Rache des Letzteren nicht preisgeben, der während zwanzig Jahren in den wichtigsten Angelegenheiten seine Vaterstadt und den Bund mit Ehre vertreten hatte. Als die Wogen in Zürich sich gelegt hatten, wurde R. in seine Ehren wieder eingesetzt, 1493 wieder des Raths und Bürgermeister und vollzog als solcher nach dem rühmlichen Ende des Schwabenkrieges, am 13. Juli 1501, an der Spitze der schweizerischen Boten in Basel die Aufnahme dieser Stadt in den Bund der Eidgenossen. Dann legte er Alters halber sein Amt nieder, behielt aber den Sitz im Rathe bis zu seinem Ende im Jahre 1509 bei. Ebenso rühmlich und bewegt war die Laufbahn seines Sohnes Markus (Marx) R., der ihm 1505 als Bürgermeister folgte. 1454 geboren, 1476 auf dem Schlachtfelde von Murten neben Herzog Renat von Lothringen und neben Waldmann den Ritterschlag empfangend, seit 1493 Mitglied des Rathes, 1499 im Schwabenkriege militärisch thätig, verband er noch als Bürgermeister kriegerische Auszeichnung mit würdiger Leitung des Staates. In der zweitägigen Schlacht von Marignano zwischen den Eidgenossen und König Franz I. am 13. und 14. September 1515 stand R. an der Spitze der Zürcher im eidgenössischen Gewalthausen, der den Angriff auf das französische Mitteltreffen eröffnete, und leitete nach dem blutigen Kampfe, selbst schwer verwundet, den Rückzug der vom Könige bewunderten Schweizer, als das Eintreffen des venetianischen Heeres auf dem Schlachtfelde sie zwischen zwei Gegner brachte. In seinen letzten Lebensjahren sah der Bürgermeister die Anfänge von Zwingli's Wirken in Zürich und stand noch selbst den wichtigsten Einleitungen zur Umgestaltung der kirchlichen Verhältnisse vor. Im Namen der Obrigkeit führte er Ende Januar 1523 den Vorsitz bei dem ersten Glaubensgespräche, betreffend Zwingli's 67 Thesen, und bei dem darauf folgenden Rathsbeschlusse, daß Zmingli in Verkündung des Evangeliums fortfahren und alle Geistlichen in Stadt und Land nichts predigen sollen, was sie nicht aus der Heiligen Schrift zu erweisen im Stande seien. Auch die Versammlung zum|zweiten Glaubensgespräche im October 1523, betreffend Bilder und Messe, wobei Vadian, Sebastian Meyer (s. A. D. B. XXI, 163) und Christof Schapeler den Vorsitz führten, wurde von R. im Auftrag der Obrigkeit eröffnet und mit einer im Munde des greisen Staatsmannes rührenden, einfachen und frommen Ermahnung an die Versammelten geschlossen. Als ein Halbjahr nach diesen Vorgängen, gegen Mitte des Jahres 1524, zur Ausführung des als wahr Erkannten geschritten wurde, sah freilich R. der Beseitigung der Bilder aus den Kirchen nur ungern entgegen. Indessen kam ihm der förmliche Beschluß des Großen Rathes hierüber kaum mehr zur Kenntniß, denn derselbe erfolgte an dem Tage, da Röust's Leben schloß, am 15. Juni 1524. — Die Richtungen, zwischen welche der Bürgermeister sich mehr und mehr gestellt gesehen, traten in seinen Söhnen nun bestimmt auseinander, doch ohne sie unter einander zu entzweien. Als Haupt einer schweizerischen Gesandtschaft 1512 vom Papst Julius II. einst wohlwollend empfangen, war Markus R. 1517 von Leo X. mit der Ernennung zum Hauptmann der päpstlichen Leibgarde ausgezeichnet, ihm aber zugleich die Ermächtigung ertheilt worden, den mit der Stelle verbundenen Dienst an seiner Statt durch seinen (ältern) Sohn Caspar (geboren 1480) versehen zu lassen. Unter Leo X. und Hadrian VI. stand Caspar R. in dieser Stellung am Päpstlichen Hofe, stand am Todbette Leo's X., bewachte das Conclave, das Hadrian erwählte, und wurde von Clemens VII. am 16. August 1524 förmlich zum Nachfolger seines Vaters ernannt. Als Hauptmann der Leibgarde fiel er am 6. Mai 1527 bei der Vertheidigung von Rom gegen Bourbon's kaiserliches Heer. In Zürich aber ward Mitte Juni 1524 sein jüngerer Bruder Diethelm R. des Vaters unmittelbarer Nachfolger im Bürgermeisteramte und neben einem weit bejahrteren Amtsgenossen, Heinrich Walder, Haupt der Regierung. Nicht ganz zwei Jahre älter als Zwingli — er war 1482 geboren — schloß sich Diethelm R., obwohl noch 1518 Wallfahrer nach Compostella, den Anschauungen Zwingli's frühe entschieden an, wurde dem Reformator bald persönlich nahe befreundet und vertraut und mehr und mehr zu Zürich's vorzüglichem Vertreter, zumal nach außen, in der von der Regierung unter Zwingli's Einfluß eingeschlagenen Richtung. Unverkennbar ist das Uebergewicht, welches der Reformator auf ihre Entschließungen, vorzüglich seit 1529, ausübte, nicht genau zu bestimmen, wie weit das Maß selbstständiger Entscheidung der Magistrate und Röust's persönliches Eingreisen ging. Aber nicht nur geben einzelne Züge betr. R., die Zwingli's bester Biograph, Mörikofer, anführt, deutlich zu erkennen, mit welchem Ernst R. selbst von der umgestaltenden Macht der evangelischen Lehre in Glauben und Sitte sich ergriffen fand, sondern Zeugnisse einer nachfolgenden Generation noch nennen R. ausdrücklich den „herrlichen Mann“, dem die Durchführung der reformatorischen Grundsätze hauptsächlich zu verdanken sei. Der heiße Kampf, in welchen sich Zürich, darüber seit 1523 mit der katholischen Mehrheit der eidgenössischen Orte stets tiefer verwickelt fand, und dessen schließlicher Ausgang in Zürich's Niederlage bei Cappel legten auf Röust's Schultern die schwerste Lebensaufgabe. Ihm vorzüglich muß das Verdienst der einsichtsvollen, beruhigenden, aber ebenso entschlossenen Haltung gebühren, durch welche Zürich's Regierung nach jener Katastrophe ihrem Lande innern Frieden wiedergab, die evangelische Lehre bewahrte und zur Befestigung derselben und der Leitung der sich auf dieselbe gründenden Kirche den unvergleichlichen Gottesmann Bullinger (s. A. D. B. III, 513) berief. Auf R. blieb freilich als schmerzlichste Erinnerung das Gedächtniß jener Tage von Cappel und insbesondere der damaligen kühlen Abwendung der Berner von Zürich unter Sebastian v. Diesbach's Befehl (s. A. D. B. V, 145) ungeachtet aller Bitten Röust's, bis zu seinem Lebensende haften, das am 3. Dec. 1544 erfolgte. Ein Bildniß des Bürgermeisters,|von dem trefflichen Asper (s. A. D. B. I, 260) gemalt, zeigt die würdigen und seinen Züge des Mannes. Sein einziger Sohn, Rathsherr Jacob R., starb ohne männliche Nachkommen 1573. Von zwei Enkeln des päpstlichen Gardehauptmannns Caspar kam der ältere gleichen Namens als Gardeofficier König Heinrichs von Navarra 1572 in der Pariser Bluthochzeit um; mit dem jüngeren, Hans Peter, erlosch 1592 das Geschlecht. Das Wappen der R., ursprünglich ein eiserner Rost, aber durch einen Wappenbrief Kaiser Friedrich's III. 1471 verändert, zeigte eine fünfblättrige silberne Rose im azurnen Feld; es war dasjenige der Pfarrgemeinde Kilchberg am Zürichsee, in welcher der ursprüngliche Wohnsiß des Stammes der R. im Hofe „auf Brunnen“ lag. Von dort aus waren 1351 zwei Brüder R. zur Theilnahme an der Tätwilerschlacht den Zürchern zu Hilfe gezogen und hatten sich durch dieses Verdienst das Bürgerrecht der Stadt erworben. Literatur H. Bullinger's Reformationsgeschichte, h. v. Hottinger u. Vögeli. Frauenfeld 1838. — Füßli, J. Conr., Beitr. zur Erläuterung der Kirchen-Ref.-Geschichte des Schweizerlandes. Zürich 1741—1753 — Füßli, Hch., Schweiz. Museum I,1139 u. ff. Zürich 1783. — Mörikofer, J. C. Ulrich Zwingli. Leipzig, 2 Bde. 1867—69. — Amtl. Sammlg. der Eidgen. Abschiede, Bd. II—IV. Luzern, Zürich, Brugg 1863—1876. — Leu, J. J., Allg. Helvet. Lexicon, Bd. 15. Zürich 1759. Zitat aus: Wyß, Georg von, "Röust" in: Allgemeine Deutsche Biographie 29 (1889), S. 405-407 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd138599505.html#adbcontent | Röust, Heinrich (I12753)
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| 43392 | Roxburgh (schottisch-gälisch Rosbrog) ist der Name eines Dorfes in der schottischen Grafschaft Roxburghshire, wenige Kilometer von Kelso und der Grenze zu England entfernt. Heute ist sie Teil von Scottish Borders. https://de.wikipedia.org/wiki/Roxburgh | de Beauchamps, Thomas 11. Earl of Warwick (I28240)
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| 43393 | Rübel-Blass schreibt diesem Heinrich oder einem Hermann eine mit Namen unbekannte Tochter zu welche Berchtold von Schnabelburg geheiratet hat.. (Diese füge ich ohne Gewähr vorerst Heinrich II. zu) | Familie: Markgraf Heinrich II von Baden-Hachberg / Anna von Üsenberg (F5964)
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| 43394 | Rübel-Blass: 153? | Tillier, Johann Anton (I61323)
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| 43395 | Rudbert bewirtschaftet anfänglich mit seinem Bruder Erhard den Hof "Dachslueg alias Pluentaw". Um 1430 wird das Gut zwischen beiden geteilt. | Horner (Pluentawer), Rudbert (I30092)
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| 43396 | Rüdegerus Swende, die erste urkundliche Nennung des Namens Schwend! | Schwend, Rüdiger (I10694)
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| 43397 | Rudiolf II. zog sich um 1163 die Lepra zu und seine noch nicht vollzogene Ehe mit Margarete wurde aufgelöst. | von Vermandois (von Frankreich), Rudolf II. der Aussätzige (I7538)
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| 43398 | Rudolf | (Heruler), Rodulf (I24049)
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| 43399 | Rudolf Franz Erwein von Schönborn war ein deutscher Politiker und Diplomat aus der Familie der Grafen von Schönborn. Er war außerdem als Komponist tätig und Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies. | von Schönborn, Rudolf Franz Erwein (I58095)
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| 43400 | Rudolf hatte keine ehelichen Kinder, lediglich einen unehelichen Sohn: - Jean du Bois, seigneur de Maison Forte. | Familie: Graf Rudolf (Raoul) II. von Brienne (von Eu und Guînes) / (F14968)
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