Treffer 43,651 bis 43,700 von 52,053
| # | Notizen | Verknüpft mit |
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| 43651 | Scheinbar kinderlos.. | Familie: Heinrich Stössel / Kunigunde Brehm (F799)
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| 43652 | Scheinbar kinderlos.. | Familie: Martin Osswald / Maria Müller (F13483)
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| 43653 | Scheinbar kinderlos.. | Familie: Jacob Osswald / Barbara Tschurter (F13485)
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| 43654 | Scheinbar kinderlos.. | Familie: Jacob Osswald / Catharina Dörflinger (F13487)
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| 43655 | Scheinbar Kinderlos.. | Familie: Johann Sebastian Baumann / Maria Anna Zurfluh (F1864)
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| 43656 | Scheinbar uneheliches Kind(er?) in Nussbaum, Neulingen, DE OFB Nussbaum <2607> | Familie: / Catharina Dorothea Hämmerlin (F15686)
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| 43657 | Scheinbar war Johann Andreas mind zwei mal verheiratet, Maria Agatha war seine erste Frau.. | Familie: Johann Andreas Müller von Ursern / Maria Agatha Renner (F10136)
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| 43658 | Scheint Anhänger Kaiser Heinrichs V. gewesen zu sein und ist wohl derselbe Konrad, den Heinrich V. um 1120 zum Herzog von Ravenna, Präses und Markgraf von Tuszien einsetzte. | von Württemberg (von Giengen), Konrad (I11820)
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| 43659 | Scheint auf Burg Hohenklingen ob Stein am Rhein gewohnt zu haben, ist an verschiedenen Fehden seiner unruhigen Zeit beteiligt; das kostete viel Geld, so musste er, wie so viele Adlige seiner Zeit, zuerst Geld aufnehmen und später für die Rückzahlung Gut veräussern; die Stadt Stein am Rhein kaufte von ihm und seinen Brudersöhnen die ganze Herrschaft Hohenklingen mit der Burg und Rechtsamen zu Stein; aber von dem Kaufpreis von 24'500 Gulden erhielten die Klingenberger nur etwas 3000 Gulden, das andere ging an Gläubiger; Stein am Rhein aber musste das Geld bei den Juden mit 50 und 60 Prozent Zinsen aufnehmen; Hans war 1445 Vogt zu Frauenfeld, 1452 österreichischer Landvogt im Thurgau. | von Klingenberg, Hans (I11366)
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| 43660 | Schlacht bei Dreux Im Verlauf der Schlacht erlitten beide Seiten große Verluste, über 8.000 Tote sollen auf dem Schlachtfeld gelegen haben. Eine besondere Rolle im Schlachtverlauf spielten die etwa 6.600 Schweizer Söldner aus den katholischen Orten der Alten Eidgenossenschaft, die auf der Seite der französischen Katholiken kämpften und in den Hugenottenkriegen den Kern der katholischen Armee Karls IX. bildeten. Unter dem Kommando des Luzerner Obersten Gebhard Tamman leisteten sie so starken Widerstand, ddass die katholische Seite die schon verloren geglaubte Schlacht noch einmal wenden konnte. Die Schweizer verloren dabei über 1000 Mann und ihren Anführer. Nach der Schlacht übernahm Hauptmann Ludwig Pfyffer, der sogenannte „Schweizerkönig“, das Kommando über das Schweizerregiment in französischen Diensten. Anne de Montmorency wurde schon zu Beginn der Schlacht gefangengenommen, der Marschall de St. André fiel im Verlauf der Schlacht. Damit wurde das Triumvirat zerschlagen, wovon Katharina von Medici stark profitierte. Nach dem Tod des Herzogs von Guise im folgenden Jahr unterzeichnete sie das Edikt von Amboise, das den reformierten Glauben insbesondere für den Adel zuließ. | Jauch, Hauptmann Jost (I3536)
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| 43661 | Schlacht bei Nikopolis: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Nikopolis Battle of Nicopolis https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Nicopolis Bataille de Nicopolis: https://fr.wikipedia.org/wiki/Bataille_de_Nicopolis | von Montfaucon, Herr Heinrich II. (Henri) (I11015)
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| 43662 | Schlacht bei Stokau), im heutigen Tschechien, war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Truppen des römisch-deutschen Königs Heinrich III. und des böhmischen Herzogs Břetislav I. am 22. und 23. August 1040 in Westböhmen im Tal der Pivoňka in der Nähe des Klosters Stockau oder Biwanka.[1] in der Břetislavs Streitkräfte siegreich waren. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Biwanka | von Maden, Liutfried (I6709)
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| 43663 | Schladen wurde urkundlich erstmals 1154 als „Schladheim“ (Siedlung im Sumpf) erwähnt. Der alte Dorfkern war durch einen Doppelgraben geschützt, die Ostgrenze bildete die Wedde. Die Geschichte Schladens ist eng mit der ottonischen Königspfalz Werla verbunden, deren Reste sich etwa 2 km nördlich des Ortes finden. In Schladen lag ihr Versorgungshof, der Vorläufer der heutigen Domäne. So wie die Pfalz um etwa 1200 verfiel, verfiel auch diese Anlage. Erst Bischof Udo von Hildesheim baute sie zur Burg aus und stellte dafür einen Vogt ein. Das war Eiko von Dorstadt, der sich den Namen „von Schladen“ gab. Die Burg blieb bis 1353 im Besitz der Grafen von Schladen, wurde von Bischof Heinrich III. für das Hochstift Hildesheim erworben, gelangte zusammen mit dem Dorf nach der Hildesheimer Stiftsfehde 1523 in den Besitz der Wolfenbüttler Herzöge und fiel 1643 mit der Restitution des Großen Stifts an dieses zurück. https://de.wikipedia.org/wiki/Schladen | von Schladen, Lutgard (I28416)
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| 43664 | Schlag | Holzhalb, Barbara (I60676)
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| 43665 | Schlaganfall | von England (Plantagenêt), König Eduard III. (I8943)
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| 43666 | Schlaganfall | Büchelin, Maria Elisabeth (I37485)
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| 43667 | Schlaganfall | Braun, Maria Barbara (I2849)
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| 43668 | Schlaganfall, vielleicht auf ihr Übergewicht zurückzuführend.. | von Lancaster (Plantagenêt), Königin Katharina (Catalina) (I9028)
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| 43669 | Schlagfluss | Fassert (Fasert), Philipp Jacob (I31949)
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| 43670 | Schlagfuss | Morlock (Morlok), Maria Eva (I32661)
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| 43671 | Schleimfieber | Mayer (Meyer, Maier), Johannes (I32511)
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| 43672 | Schließlich hatte er auch noch eine Beziehung mit Teresa Lourenço. Mit ihr hatte er einen nichtehelichen Sohn: • Johann von Avis (* 11. April 1357 † 14. August 1433), der spätere portugiesische König João I. und Gründer des Hauses Avis. | Familie: König Peter I. von Portugal / Teresa Lourenço (F4366)
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| 43673 | Schließlich wird ihm eine weitere Tochter zugeschrieben: - Muriel; ⚭ Yon al Chapel | Familie: Herluin von Conteville / (F5350)
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| 43674 | Schliesslich wurde die Ehe wegen angeblicher Blutsverwandtschaft durch kaiserliches Dekret geschieden. Der Klerus von Trapezunt wurde anschließend zur Anerkennung der Ehescheidung sowie zur Durchführung der Trauung mit der Mätresse gezwungen. | Familie: Kaiser Basileios Komnenos (Trapezunt, Komnenen) / Kaiserin von Trapezunt Irene Palaiologina (Palaiologen) (F21917)
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| 43675 | Schloss a Pro: http://www.seedorf-uri.ch/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/welcome.php?action=showobject&object_id=2450 | von Pro (a Pro), Landvogt & Hauptmann Johann Jakob (I734)
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| 43676 | Schloss Bernau Die Bernau sind die Ruinenreste einer Höhenburg im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Leibstadt im Schweizer Kanton Aargau. Nach einem verheerenden Brand im Juli 1844 sind heute nur noch wenige Mauerreste vorhanden Geschichte Vermutlich entstand die zuvor an gleicher Stelle stehende Burg Bernau im 11. Jahrhundert als Sitz der Freien von Bernau; die erste urkundliche Erwähnung von „Bernowa“ erfolgte 1157. Die Edlen Ulrich und Berchthold von Bernau sind 1299 urkundlich belegt.[1] Durch Erbschaft gelangte die Burg Bernau Anfang des 14. Jahrhunderts an die Herren von Gutenburg und 1379 an die Herren von Rinach. Die kleine Herrschaft Bernau umfasste die hohe und die niedere Gerichtsbarkeit über Unterleibstadt, Gansingen und Schwaderloch. Nachdem die Eidgenossen im Jahr 1415 den Aargau erobert hatten, verlief die Grenze zwischen der Grafschaft Baden und Vorderösterreich mitten durch den Burgturm, weshalb die Besitzer der Bernau zwei Herren dienten. 1499 wurde die Burg im Schwabenkrieg zerstört. Die Herren von Reinach verkauften die Herrschaft Bernau im 16. Jahrhundert an die Familie von Rotberg. Die Rotberger verkauften sie 1632 an die Familie von Roll aus dem Kanton Uri, was Franz Ludwig von Roll später die Aufnahme in den breisgauischen Ritterstand ermöglichte.[2] Franz Ludwig von Roll[3] errichtete auf dem Burgfelsen von Bernau ein neues viergeschossiges einflügeliges Schlossgebäude mit Treppenturm. Franz Ludwig von Roll heiratete 1642 Maria Agnes von Schönau, die Tochter des Statthalters der vorderösterreichischen Waldstädte.[4] Im Januar 1646 bewirtete Maria Agnes von Roll den durchreisenden Florentiner Geographen Giovanni Battista Nicolosi auf Schloss Bernau: „Etwas weniger als eine Stunde später mussten wir im Kastell eines Neffen des besagten Kommandeurs bleiben, der eine Schwester meines Duzbruders geheiratet hat: die geistreichste Dame, die ich bis jetzt in Deutschland sah. Und, um keine unverzeihliche Schande zu begehen, war es nötig, auf deutsche Art zu frühstücken: drei Stunden lang.“ 1764 verlegte sich der Freiherr Joseph Leopold von Roll von Bernau auf die Produktion von Barchent, konnte sich aber gegen seine Konkurrenten – Kilian aus Waldshut und die Brüder Montfort aus dem Wiesental – nicht behaupten und geriet in die Zahlungsunfähigkeit. Die Klagen der Gläubiger vor dem Waldvogt in Waldshut sollen zunächst dadurch verschleppt worden sein, dass der Waldvogt sich nicht zuständig sah. Er erklärte, das Wohnzimmer des Barons im Schloss Bernau liege auf Schweizer Territorium. Die Gläubiger sollten sich daher an den Landvogt in Baden AG wenden. 1814 wurde Schloss Bernau während der grossen Typhusepidemie als Militärlazarett genutzt. Danach wechselte das Schloss mehrmals in kurzen Abständen den Eigentümer und sollte zuletzt in Wohnungen aufgeteilt werden. Am 15. Juli 1844 brannte das Schloss, dessen Versicherungswert 6000 Franken betrug, vollständig nieder. Erhalten sind lediglich Mauerreste des Hauptturms und des Schlossgebäudes. Die 1672 errichtete Doppelkapelle des Schlosses mit der Familiengruft der von Roll und einem abgetrennten Teil für die Ortsbewohner wird heute als Friedhofskapelle von Leibstadt genutzt. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bernau_(Aargau) | von Roll, Franz Ludwig (Ludovikus) (I18395)
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| 43677 | Schloss Bernau (Aargau) Die Bernau sind die Ruinenreste einer Höhenburg im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Leibstadt im Schweizer Kanton Aargau. Nach einem verheerenden Brand im Juli 1844 sind heute nur noch wenige Mauerreste vorhanden. Vermutlich entstand die zuvor an gleicher Stelle stehende Burg Bernau im 11. Jahrhundert als Sitz der Freien von Bernau; die erste urkundliche Erwähnung von „Bernowa“ erfolgte 1157. Die Edlen Ulrich und Berchthold von Bernau sind 1299 urkundlich belegt.[1] Durch Erbschaft gelangte die Burg Bernau Anfang des 14. Jahrhunderts an die Herren von Gutenburg und 1379 an die Herren von Rinach. Die kleine Herrschaft Bernau umfasste die hohe und die niedere Gerichtsbarkeit über Unterleibstadt, Gansingen und Schwaderloch. Nachdem die Eidgenossen im Jahr 1415 den Aargau erobert hatten, verlief die Grenze zwischen der Grafschaft Baden und Vorderösterreich mitten durch den Burgturm, weshalb die Besitzer der Bernau zwei Herren dienten. 1499 wurde die Burg im Schwabenkrieg zerstört. Die Herren von Reinach verkauften die Herrschaft Bernau im 16. Jahrhundert an die Familie von Rotberg. Die Rotberger verkauften sie 1632 an die Familie von Roll aus dem Kanton Uri, was Franz Ludwig von Roll später die Aufnahme in den breisgauischen Ritterstand ermöglichte.[2] Franz Ludwig von Roll[3] errichtete auf dem Burgfelsen von Bernau ein neues viergeschossiges einflügeliges Schlossgebäude mit Treppenturm. Franz Ludwig von Roll heiratete 1642 Maria Agnes von Schönau, die Tochter des Statthalters der vorderösterreichischen Waldstädte.[4] Im Januar 1646 bewirtete Maria Agnes von Roll den durchreisenden Florentiner Geographen Giovanni Battista Nicolosi auf Schloss Bernau: „Etwas weniger als eine Stunde später mussten wir im Kastell eines Neffen des besagten Kommandeurs bleiben, der eine Schwester meines Duzbruders geheiratet hat: die geistreichste Dame, die ich bis jetzt in Deutschland sah. Und, um keine unverzeihliche Schande zu begehen, war es nötig, auf deutsche Art zu frühstücken: drei Stunden lang.“ 1764 verlegte sich der Freiherr Joseph Leopold von Roll von Bernau auf die Produktion von Barchent, konnte sich aber gegen seine Konkurrenten – Kilian aus Waldshut und die Brüder Montfort aus dem Wiesental – nicht behaupten und geriet in die Zahlungsunfähigkeit. Die Klagen der Gläubiger vor dem Waldvogt in Waldshut sollen zunächst dadurch verschleppt worden sein, dass der Waldvogt sich nicht zuständig sah. Er erklärte, das Wohnzimmer des Barons im Schloss Bernau liege auf Schweizer Territorium. Die Gläubiger sollten sich daher an den Landvogt in Baden AG wenden. 1814 wurde Schloss Bernau während der grossen Typhusepidemie als Militärlazarett genutzt. Danach wechselte das Schloss mehrmals in kurzen Abständen den Eigentümer und sollte zuletzt in Wohnungen aufgeteilt werden. Am 15. Juli 1844 brannte das Schloss, dessen Versicherungswert 6000 Franken betrug, vollständig nieder. Erhalten sind lediglich Mauerreste des Hauptturms und des Schlossgebäudes. Die 1672 errichtete Doppelkapelle des Schlosses mit der Familiengruft der von Roll und einem abgetrennten Teil für die Ortsbewohner wird heute als Friedhofskapelle von Leibstadt genutzt. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bernau_(Aargau) | von Gutenburg, Kunigunde (I21668)
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| 43678 | Schloss Elgg in der Gemeinde Elgg im Schweizer Kanton Zürich wurde ursprünglich als Burg erbaut und liegt auf einer Erhebung südlich der Siedlung. Erstmals erwähnt wurde es 1166 und war bis 1289 Sitz der Meier Elggs unter der Abtei St. Gallen. Bis 1425 hielten hier die Habsburger Gericht, bevor die Gerichtsbarkeit an die Zürcher überging, die das Gebäude bis 1798 zu diesem Zweck nutzten. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Elgg | Cramer, Hans Jakob (I56281)
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| 43679 | Schloss Gottesaue ist ein mehrfach zerstörtes und wiederaufgebautes Renaissance-Schloss in der Karlsruher Oststadt auf dem Areal einer ehemaligen Benediktinerabtei. Es ist heute Sitz der Hochschule für Musik Karlsruhe. 1094 wurde die Benediktinerabtei Gottesaue von Graf Berthold von Hohenberg gestiftet. Das Kloster wurde 1525 geplündert und durch Brand beschädigt. Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach ließ von 1588 bis 1597 auf dem Gelände nach den Plänen von Johannes Schoch ein Schloss erbauen. 1689 wurde das Schloss im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch Brand zerstört und notdürftig repariert. Nach einem weiteren Brand 1735 wurde es 1743 niedriger wieder aufgebaut und vom Kammergut als Fruchtspeicher genutzt. 1818 wurde das Gebäude Kaserne und 1919 Mietskaserne. Nachdem es 1935 kurz als Polizeischule gedient hatte, wurde es 1936 wieder Kaserne. Bei einem Luftangriff 1944 wurde der Bau zerstört und ein Teil der Ruine danach wegen Einsturzgefahr gesprengt. Der Wiederaufbau begann 1982, in der äußeren Gestalt weitgehend im Stil des 16. Jahrhunderts, mit sichtbarer Einbeziehung erhaltener Mauerreste. 1989 zog die Hochschule für Musik Karlsruhe ein. In der Zeit danach wurden auch das Kavaliershaus Fuchsbau, der Marstall und weitere Nebengebäude für die Nutzung durch die Hochschule hergerichtet. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Gottesaue | von Hohenberg, Bertold I. der Ältere (I36519)
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| 43680 | Schloss Homburg befindet sich im nordrhein-westfälischen Nümbrecht im Oberbergischen Kreis. Im Jahre 1276 wird „die Homburg“ erstmals urkundlich erwähnt. Gottfried I. von Sayn aus dem Hause Sponheim (1247 bis 1283/1284) übertrug sein „castrum Homburg“ dem König Rudolf von Habsburg, um sich unter seinen Schutz zu stellen. Die Burg erhielt er als Erblehen zurück.[1] Die Anlage war der Wohnsitz der Grafen der Reichsherrschaft Homburg, bis sie nach 1806 von Napoleon in das Großherzogtum Berg integriert wurde. Ab 1635 baute Graf Ernst von Sayn-Wittgenstein-Homburg das Schloss so um, wie es heute noch sichtbar ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Homburg_(Nümbrecht) | von Sayn-Homburg (Sayn-Wittgenstein), Engelberg (I41077)
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| 43681 | Schloss Killenberg (auch Haus Killenberg oder Killenberg-Gut) ist ein festes Haus und ein Wohnplatz auf einer Halbinsel im Landschaftsschutzgebiet Killenweiher bei Mimmenhausen, einem Ortsteil von Salem im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Das Haus Killenberg wird 1489 erstmals genannt, als das Kloster Salem in loco dicto Kulinberg eine Kapelle errichtete. Der Weiher mit Insel gehörte wohl einst den von 1191 bis 1270 bezeugten Rittern Kilse von Kilsenberg. Ihre Stammburg Burg Kilsenberg befand sich auf dem Kätzleberg bei Hohenbodman (1664 Klitzenberg, 1428 Kilzenberg). Die Insel war ehemals nur über einen Damm erreichbar. Heute ist sie stark verlandet und nur noch eine Halbinsel. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Killenberg (Feb 2024) | Kilse von Killenberg, Elisabeth (I51359)
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| 43682 | Schloss Killenberg (auch Haus Killenberg oder Killenberg-Gut) ist ein festes Haus und ein Wohnplatz auf einer Halbinsel im Landschaftsschutzgebiet Killenweiher bei Mimmenhausen, einem Ortsteil von Salem im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Das Haus Killenberg wird 1489 erstmals genannt, als das Kloster Salem in loco dicto Kulinberg eine Kapelle errichtete. Der Weiher mit Insel gehörte wohl einst den von 1191 bis 1270 bezeugten Rittern Kilse von Kilsenberg. Ihre Stammburg Burg Kilsenberg befand sich auf dem Kätzleberg bei Hohenbodman (1664 Klitzenberg, 1428 Kilzenberg). Die Insel war ehemals nur über einen Damm erreichbar. Heute ist sie stark verlandet und nur noch eine Halbinsel. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Killenberg (Feb 2024) | Kilse von Killenberg, Ulrich (I51362)
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| 43683 | Schloss Killenberg (auch Haus Killenberg oder Killenberg-Gut) ist ein festes Haus und ein Wohnplatz auf einer Halbinsel im Landschaftsschutzgebiet Killenweiher bei Mimmenhausen, einem Ortsteil von Salem im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Das Haus Killenberg wird 1489 erstmals genannt, als das Kloster Salem in loco dicto Kulinberg eine Kapelle errichtete. Der Weiher mit Insel gehörte wohl einst den von 1191 bis 1270 bezeugten Rittern Kilse von Kilsenberg. Ihre Stammburg Burg Kilsenberg befand sich auf dem Kätzleberg bei Hohenbodman (1664 Klitzenberg, 1428 Kilzenberg). Die Insel war ehemals nur über einen Damm erreichbar. Heute ist sie stark verlandet und nur noch eine Halbinsel. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Killenberg (Feb 2024) | Kilse von Killenberg, Dietrich (I51364)
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| 43684 | Schloss Killenberg (auch Haus Killenberg oder Killenberg-Gut) ist ein festes Haus und ein Wohnplatz auf einer Halbinsel im Landschaftsschutzgebiet Killenweiher bei Mimmenhausen, einem Ortsteil von Salem im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Das Haus Killenberg wird 1489 erstmals genannt, als das Kloster Salem in loco dicto Kulinberg eine Kapelle errichtete. Der Weiher mit Insel gehörte wohl einst den von 1191 bis 1270 bezeugten Rittern Kilse von Kilsenberg. Ihre Stammburg Burg Kilsenberg befand sich auf dem Kätzleberg bei Hohenbodman (1664 Klitzenberg, 1428 Kilzenberg). Die Insel war ehemals nur über einen Damm erreichbar. Heute ist sie stark verlandet und nur noch eine Halbinsel. Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Killenberg (Feb 2024) | Kilse von Killenberg, Heinrich (I51366)
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| 43685 | Schloss Klingenberg ist ein Schloss bei Homburg im Schweizer Kanton Thurgau. Die Geschichte des Schlosses Klingenberg geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als auf dem Burghügel hinter dem heutigen Schloss eine Feste errichtet wurde. Von dieser Burg ist heute nichts mehr erhalten, Form und Grösse lassen sich auf alten Bilddokumenten erahnen. Die ehemalige Burg war einst Stammsitz der Ministerialenfamilie von Klingenberg, die hier in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine geschlossene Gerichtsherrschaft errichtete. Die Herren von Klingenberg waren einflussreiche Dienstmannen der Habsburger und stellten eine Reihe von bedeutenden Äbten, Bischofen, Diplomaten, Rittern und Dichtern. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Klingenberg_(Homburg) | von Klingenberg, Ritter Albrecht (I12817)
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| 43686 | Schloss Klingenberg ist ein Schloss bei Homburg im Schweizer Kanton Thurgau. Die Geschichte des Schlosses Klingenberg geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als auf dem Burghügel hinter dem heutigen Schloss eine Feste errichtet wurde. Von dieser Burg ist heute nichts mehr erhalten, Form und Grösse lassen sich auf alten Bilddokumenten erahnen. Die ehemalige Burg war einst Stammsitz der Ministerialenfamilie von Klingenberg, die hier in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine geschlossene Gerichtsherrschaft errichtete. Die Herren von Klingenberg waren einflussreiche Dienstmannen der Habsburger und stellten eine Reihe von bedeutenden Äbten, Bischofen, Diplomaten, Rittern und Dichtern. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Klingenberg_(Homburg) | von Klingenberg, Susanna (I12809)
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| 43687 | Schloss Landestrost ist eine Schlossanlage im Baustil der Weserrenaissance, die zwischen 1573 und 1584 in Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen entstand. Gemeinsam mit der Stadt in ein Festungswerk integriert, entstand daraus eine für das 16. Jahrhundert typische Stadtfestung. Das Schloss war repräsentativer Wohn- und Verwaltungssitz ihres Erbauers Herzog Erich II. zu Braunschweig-Lüneburg. Während der Bauzeit ab 1574 nannte er die Stadt Neustadt in Landestrost um, was nach seinem Tode 1584 rückgängig gemacht wurde. Das Schloss entstand in dem flachen Land auf einer natürlichen Erhebung, dem „Rouvenberg“, nahe der Leine. Die Erhöhung gab vermutlich dem Ort seinen späteren Namenszusatz „am Rübenberge“. Das Schloss wurde auf den Grundmauern einer 1320 erstmals erwähnten Burg errichtet, die 1443 als „castrum Rouvenberg“ bezeichnet wurde. Auf ihr wurde 1470 Erich I. geboren. Diese Burg vernichtete ein Brand 1563 größtenteils. Die 1573 begonnene Erbauung des späteren, befestigten Schlosses diente der Repräsentation der Macht seines Erbauers Herzog Erich II. im nördlichen Bereich seines Fürstentums. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Landestrost | von Braunschweig-Calenberg, Erich I. (I36769)
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| 43688 | Schloss Liebenfels Die den Übergang aus dem Thurtal an den See nach Mammern beherrschende, auf einem Vorsprung des Seerückens erbaute Burg Liebenfels erscheint in der Geschichte erstmals 1254 als Sitz eines ritterlichen Geschlechts dieses Namens, das zum Bischof von Konstanz im Lehensverhältnis stand. Ritter Hermann I. tritt wiederholt in den Urkunden als Zeuge auf. Von 1294 an finden wir zwei Hermann von Liebenfels; der eine wirkte 1308 bei der Beurkundung einer Sühne zwischen der Stadt Zürich und Domprobst Konrad von Klingenberg mit, und 1325 bürgt, u. a. ein Hermann von Liebenfels für den Bischof Rudolf III. um 1100 Mark Silber. Neben den weltlichen Herren von Liebenfels erscheinen urkundlich auch mehrere geistliche Angehörige des Geschlechtes; so stand ein Konrad von Lieben' fels von 1296 bis 1313 dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen als Abt vor. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts mußten die Herren von Liebenfels Schulden halber ein Gut ums andere verkaufen, und von 1380 an, da Rudolf, der Enkel des Ritters Hermann IV., letztmals urkundlich erwähnt wird, verschwindet das einst angesehene Geschlecht. Die Burg ging an einen Gläubiger, Hermann Grämlich von Konstanz, über, und 1395 belehnte der Bischof den Heinrich von Tettighofen, Bürger zu Konstanz, mit der um 900 fl. erkauften Burg und Herrschaft Liebenfels. Seine Enkelin Anna von Tettighofen brachte den Besitz ihrem Gatten Hans Lanz zu. ... Hans Heinrich von Liebenfels, wohl der Sohn Jakobs, verkaufte 1574 die Herrschaft ohne Gündelhart, das er für sich behielt, dem schwäbischen Edelmann Hans Christof von Gemmingen. Von dieser Familie kam sie 1654 an das Kloster St. Urban (Luzern). Zitate aus: https://www.alt-steckborn.ch/liebenfels.html | von Liebenfels, Anna Sybilla (I271)
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| 43689 | Schloss Liebenfels Die den Übergang aus dem Thurtal an den See nach Mammern beherrschende, auf einem Vorsprung des Seerückens erbaute Burg Liebenfels erscheint in der Geschichte erstmals 1254 als Sitz eines ritterlichen Geschlechts dieses Namens, das zum Bischof von Konstanz im Lehensverhältnis stand. Ritter Hermann I. tritt wiederholt in den Urkunden als Zeuge auf. Von 1294 an finden wir zwei Hermann von Liebenfels; der eine wirkte 1308 bei der Beurkundung einer Sühne zwischen der Stadt Zürich und Domprobst Konrad von Klingenberg mit, und 1325 bürgt, u. a. ein Hermann von Liebenfels für den Bischof Rudolf III. um 1100 Mark Silber. Neben den weltlichen Herren von Liebenfels erscheinen urkundlich auch mehrere geistliche Angehörige des Geschlechtes; so stand ein Konrad von Lieben' fels von 1296 bis 1313 dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen als Abt vor. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts mußten die Herren von Liebenfels Schulden halber ein Gut ums andere verkaufen, und von 1380 an, da Rudolf, der Enkel des Ritters Hermann IV., letztmals urkundlich erwähnt wird, verschwindet das einst angesehene Geschlecht. Die Burg ging an einen Gläubiger, Hermann Grämlich von Konstanz, über, und 1395 belehnte der Bischof den Heinrich von Tettighofen, Bürger zu Konstanz, mit der um 900 fl. erkauften Burg und Herrschaft Liebenfels. Seine Enkelin Anna von Tettighofen brachte den Besitz ihrem Gatten Hans Lanz zu. ... Hans Heinrich von Liebenfels, wohl der Sohn Jakobs, verkaufte 1574 die Herrschaft ohne Gündelhart, das er für sich behielt, dem schwäbischen Edelmann Hans Christof von Gemmingen. Von dieser Familie kam sie 1654 an das Kloster St. Urban (Luzern). Zitate aus: https://www.alt-steckborn.ch/liebenfels.html | von Liebenfels, Hans Jakob (I3801)
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| 43690 | Schloss Mainberg liegt am Schweinfurter Mainbogen, 4 km östlich des Stadtzentrums von Schweinfurt, oberhalb des Dorfs Mainberg, einem Ortsteil der Gemeinde Schonungen. Das Schloss liegt oberhalb des Mains, am Rande der zum Weinbaugebiet Franken gehörenden Weinlage Mainberger Schlossberg. Im Jahr 1305 gehörte es dem Grafen von Henneberg-Schleusingen, Berthold VII. dem Weisen. In den Jahren 1480 bis 1486 ließ die Witwe des Grafen Wilhelm III. von Henneberg-Schleusingen, Herzogin Margarethe von Braunschweig-Wolfenbüttel (1451–1509), durch den Heidelberger Baumeister Philipp von Hoestätt das Schloss in seiner heutigen Form mit den drei Giebeln als Witwensitz erweitern. Zu dieser Zeit war es nach der Würzburger Festung Marienberg der zweitgrößte Herrschaftssitz in Mainfranken. https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Mainberg | von Braunschweig-Wolfenbüttel, Margarete (I36751)
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| 43691 | Schloss Sully, sein Vorgängerbau wurde von den Herren von Sully errichtet, die dort schon seit dem 9. Jahrhundert ansässig waren. Als Guy VI. de La Trémoïlle durch Heirat mit der Alleinerbin in seinen Besitz kam, begann er ab 1395 damit, die vorhandene Burg umfassend zu verändern. Mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sully-sur-Loire | von Sully, Agnes (I41771)
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| 43692 | Schloss und Park der Herren von Reinach Der stattliche Herrensitz befindet sich an der Stelle eines mittelalterlichen Wasserschlosses. Im 18. Jahrhundert erfolgten umfangreiche Neu- und Umbautätigkeiten. Der heutige klassizistische Gesamteindruck geht auf den Umbau 1780 und die Renovierung 1804 zurück. Zum Schloss gehört ein kleiner, 1820 angelegter englischer Landschaftsgarten. In ihm entdeckt man u. a. eine Scheune nach Luzerner Art, einen vom begeisterten Bonapartisten Charles de Reinach „Sankt Helena“ genannte Insel mit einem pittoresken Chalet und einen historischen oberirdischen Eiskeller. | von Hirzbach, Johann (I61061)
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| 43693 | Schloss Wartensee ist baulich von seinen Eigentümern und deren familiären und gesellschaftlichen Beziehungen stark geprägt. Im Besonderen trifft dies auf die Familien Blarer von Wartensee zu, die als Schlosseigner von 1377 bis 1719 die Burg zum dreifachen Wohnsitz ausbauten, sowie den englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall de Willsbridge, der von 1843 bis 1853 die überalterten Gebäulichkeiten zum heutigen, repräsentativen Schloss neugotischer Erscheinung umgestaltete. Die Herren von Wartensee 1264 wurde erstmals ein äbtischer Statthalter Ritter Heinrich von Wartensee urkundlich erwähnt. Da der westliche Turm zu jener Zeit bereits seit 20 Jahren stand, ist zu vermuten, dass Heinrich ihn baute und darin wohnte. Sein zweigeteiltes Wappen zeigt oben einen halben Löwen auf silbernem Grund unten zwei silberne Balken auf blauem Grund. 1288 bewirtschafteten Vogt Burkhard und Konrad von Wartensee (zwei Brüder oder Vater und Sohn) die Güter gemeinsam. 1372 erlosch mit dem Tode eines Konrad die männliche Linie dieser Ministerialen-Familie von Wartensee. 1377 erfolgte die Teilung der Güter von Wartensee an zwei Erbtöchter, die beide je einen der Gebrüder Walter und Diethelm Blarer aus St. Gallen heirateten. Walter und Klara wurden die Stammeltern der Familie Blarer von Wartensee, in deren Besitze die Schlossgüter bis 1791 blieben. Die Familie Blarer von Wartensee Die Blarer, eines der ältesten Bürgergeschlechter von St. Gallen, erarbeiteten sich aus dem Leinwandhandel eine gute wirtschaftliche Grundlage und übten bereits im 13. Jahrhundert das Amt eines äbtischen Ammanns aus. So gelang einzelnen Familienzweigen der Aufstieg in den Ministerial- und Adelsstand. Ihr Familienname entstammt der Tätigkeit des „Ausrufens, Verkündens“ – was wir in der Ostschweiz heute noch mit „blären“ und auch „plären“ bezeichnen. In ihrem Wappen führten und führen die Blarer deshalb einen roten, schreienden Hahn auf silbernem Grund. Als Stammvater gilt Ulrich Blarer, der 1225 als Mitstifter des Heilig-Geist-Spital in St. Gallen gründete. 1313 übersiedelte mit Eglolf Blarer ein Zweig der Familie von St. Gallen nach Konstanz, wo sie ebenfalls zu Vermögen und Ansehen gelangten. Schon einige Jahre danach bekleidete Eglolf dort als erster von fünf Vertretern seiner Familie das hohe Amt des Bürgermeisters. Der eine Enkel Eglolfs gilt als Erbauer des Konstanzer Münsters. Durch die Ehe mit Klara von Wartensee 1377 Walther Blarer, Bürger von St. Gallen und Zürich, in den Besitz von Wartensee und nannte sich fortan „von Wartensee“. 1399 erbten die Brüder Bernhard und Wilhelm Blarer die Burg Wartensee, wobei unterschieden wird in die „neue“ Burg und in die „mittlere“ Burg. Während den Appenzeller Kriegen erwarben die Blarer von Wartensee 1405 das Appenzeller Landrecht, wodurch ihre Burg von den Brandschatzungen der Appenzeller verschont blieb. Diethelm und Wilhelm, Nachkommen von Wilhelm Blarer von Wartensee erbten 1423 das Vermächtnis von Bernhard und 1440 jenes von Diethelm (ihres Grossvaters) und wurden damit eine der reichsten Edelleute der Alten Landschaft. Die Herrschaft Wartensee umfasst den ganzen östlichen Rorschacherberg vom See bis zum Kamm von Landegg, zudem sind zahlreiche Höfe im Rheintal und im Fürstenland nach Schloss Wartensee zinspflichtig. Hans Jakob von Wartensee, ein Sohn des 1482 verstorbenen Diethelm stiftete 1497 eine Kaplanei mit Pfrunddotation, wobei der Kaplan wöchentlich in der Schlosskapelle zu Wartensee eine Messe lesen soll. Seit 1502 ist Hans Jakob alleiniger Besitzer von Schloss Wartensee. Nach seinem Tode stiftete der Sohn Diethelm, der spätere Fürstabt von St. Gallen in die Kapelle auf Schloss Wartensee einen prächtigen Frührenaissance-Altar. Dieser Altar gelangte 1885 zu einem Lausanner Antiquar und 1890 ins neu eröffnete Schweizerische Landesmuseum in Zürich. Nach dem Tode von Apollonia von Sirgenstein, der Mutter von Diethlem, wurde die Herrschaft 1557 aufgeteilt. Die Schwester Kinigunde wurde ausbezahlt, während Christoph, Jakob Gaudenz und Wilhelm die Gebäude auf Wartensee erbten. Der Vierte, Caspar Blarer von Wartensee und seine Frau Sigonia von Diesbach, erhielten den seeseitigen Teil der Liegenschaft bei Staad, den halben Hof Egg, den Mühhlbühl mit dem Weiher, die Blumenwiese und den Anteil an den Waldungen. Sie erbauten sich dort 1557 das Schloss Wartegg und begründeten den Familienzweig der Blarer von Wartensee zu Wartegg, aus dem einige bedeutende kirchliche Würdenträger stammten. Wahrscheinlich kurz nach Übernahme durch die Erben, werden die Innenräume von Schloss Wartensee modernisiert, wie die von Zoller 1714 beschriebenen Wappenschilder und Jahreszahlen nachweisen. Im 15. und 16. Jahrhundert galten die Blarer wohl als einflussreichstes Geschlecht im Gebiet der Abtei St. Gallen und waren in verschiedene Zweige aufgeteilt. Die Familie Blarer von Wartensee zu Aesch Mit der Berufung von Kakob Christopf Blarer von Wartensee, einem Neffen des Fürstabtes Diethelm, zum Fürstbischof von Basel (1575-1608), übersiedelte auch dessen Bruder Wolf Dietrich mit seiner Familie in die Nordwestschweiz und begründete dort den Familienzweig der Blarer von Wartensee zu Aesch. Wolf Dietrich amtete erst als Vogt zu Birseck und ab 1583 als Obervogt der Herrschaft Pfeffingen. Sein älterer Sohn Wilhelm, gestorben 1649, ergriff eine geistliche Laufbahn mit Studien an der Universität Freiburg im Breisgau und wurde 1602 Domherr zu Basel, 1607 Kustor und 1624 Dompropst. Von Töchtern der Basler Blarer entstammten drei weitere Basler Fürstbischöfe. So Wilhelm Rink von Baldenstein, Sohn der Anastasia Blarer von Wartensee, einer Schwester von Bischof Jakob Christopf, sowie Jakob Sigismund von Reinach-Obersteinbrunn und Joseph Sigismund von Roggenbach. Nachfolger dieser Basler Zweige der Blarer von Wartensee leben noch heute. Robert Lucas Pearsall Der heute beinahe vergessene Komponist Baron Robert Lucas Pearsall de Willsbridge gestaltete um 1850 die mittelalterliche Burganlage zum heutigen Schloss neugotischer Prägung um. Geboren 1795 in Bristol, verliess Pearsall im Alter von 30 Jahren seine englische Heimat und zog mit seiner Frau Eliza Hobday, seinem Sohn Robert Lucas und den beiden Töchtern Elisabeth Still und Philippa Swinnerton (1824-1907) nach Deutschland. Er gab seinen Beruf als Anwalt auf, nahm Kompositionsunterricht, beschäftigte sich mit Geschichte, Genealogie, Heraldik und der Malerei. Seine früheste erhalten gebliebene Komposition ist mit 1825 datiert. In den folgenden Jahren unternahm er viele grosse Reisen in die europäischen Musikzentren, komponierte, publizierte auch literarische Übersetzungen und hielt Vorträge. Als Komponist war er zu seiner Zeit offensichtlich anerkannt. 1843 kaufte er das Schloss Wartensee. Durch neue Kontakte erhielt er von der Kirche St. Gallen Kompositionsaufträge und arbeitete für das neue St. Galler Kirchengesangbuch. Sein Beitrag bestand vor allem in Harmonisierungen von Gesängen und Bearbeitungen. Auch Eigenkompositionen finden sich darunter, so das bis heute in der katholischen Schweiz gesungene Lied „Geist der Wahrheit, Geist der Liebe“. Umfangreicher noch ist sein Beitrag zum Orgelbegleitbuch. Ab 1850/51 wurde es ruhiger um den Baron. Nach kurzem Aufenthalt in St. Gallen kehrte Robert Pearsall 1854 nach einem Schlaganfall ins Schloss Wartensee zurück, wo ihn seine Frau, sein Sohn und die jüngere Tochter bis zum Tode 1856 pflegten. Den Verstorbenen legte man in seiner Schlosskapelle im Erdgeschoss des Osttraktes zu Grabe. 1957 wurde sein einbalsamierter wohlerhaltener Leichnam exhumiert und bei der Kapelle Wilen-Wartegg wieder beigesetzt; eine Gedenktafel erinnert dort an Robert L. Pearsall und seine Verdienste. Die Grabplatte auf Wartensee stand danach an der Aussenwand des Osttraktes, der Verwitterung ausgesetzt, bis sie 1972 im neu erstellten Zwischentrakt einen geschützten Standplatz erhielt. Das musikalische und schriftliche Schaffen hinterliess der Komponist seiner Tochter Philippa Swinnerton, die es 1862 der Bibliothek des Stiftes Einsiedeln schenkte. Der auf Schloss Wartensee weilende Sohn Robert Lucas vermochte das kostspielig umgebaute Schloss nicht weiter zu halten. Er ging bankrott und musste die Liegenschaft 1858 verkaufen. Da er ohne männliche Nachkommen blieb, erlosch mit dessen Tod 1865 das Geschlecht Pearsall of Willsbridge. Zusammenfassung 1243 baute sich Ritter Heinrich von Wartensee einen Wohnturm. Im 17. Jahrhundert erstellte die St. Galler Familie Blarer von Wartensee dazu einen dreifachen Wohnsitz. Der Sohn des englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall de Willsbridge verpasste dem Schloss im 18. Jahrhundert die heutige neugotische Prägung. 1984 ging Schloss Wartensee in den Besitz der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen über, welche es als Tagungs- und Begegnungszentrum bis Ende 2011 betrieben hat. Der neue Besitzer Urs Räbsamen renovierte 2012 die Liegenschaft anschliessend. Am 1. Mai 2013 wurde der Hotelbetrieb und das Restaurant wiedereröffnet. Raymond Santschi mit Schloss Wartensee-Team | Blarer von Wartensee, Erhard (I12734)
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| 43694 | Schloss Wartensee ist baulich von seinen Eigentümern und deren familiären und gesellschaftlichen Beziehungen stark geprägt. Im Besonderen trifft dies auf die Familien Blarer von Wartensee zu, die als Schlosseigner von 1377 bis 1719 die Burg zum dreifachen Wohnsitz ausbauten, sowie den englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall de Willsbridge, der von 1843 bis 1853 die überalterten Gebäulichkeiten zum heutigen, repräsentativen Schloss neugotischer Erscheinung umgestaltete. Die Herren von Wartensee 1264 wurde erstmals ein äbtischer Statthalter Ritter Heinrich von Wartensee urkundlich erwähnt. Da der westliche Turm zu jener Zeit bereits seit 20 Jahren stand, ist zu vermuten, dass Heinrich ihn baute und darin wohnte. Sein zweigeteiltes Wappen zeigt oben einen halben Löwen auf silbernem Grund unten zwei silberne Balken auf blauem Grund. 1288 bewirtschafteten Vogt Burkhard und Konrad von Wartensee (zwei Brüder oder Vater und Sohn) die Güter gemeinsam. 1372 erlosch mit dem Tode eines Konrad die männliche Linie dieser Ministerialen-Familie von Wartensee. 1377 erfolgte die Teilung der Güter von Wartensee an zwei Erbtöchter, die beide je einen der Gebrüder Walter und Diethelm Blarer aus St. Gallen heirateten. Walter und Klara wurden die Stammeltern der Familie Blarer von Wartensee, in deren Besitze die Schlossgüter bis 1791 blieben. Die Familie Blarer von Wartensee Die Blarer, eines der ältesten Bürgergeschlechter von St. Gallen, erarbeiteten sich aus dem Leinwandhandel eine gute wirtschaftliche Grundlage und übten bereits im 13. Jahrhundert das Amt eines äbtischen Ammanns aus. So gelang einzelnen Familienzweigen der Aufstieg in den Ministerial- und Adelsstand. Ihr Familienname entstammt der Tätigkeit des „Ausrufens, Verkündens“ – was wir in der Ostschweiz heute noch mit „blären“ und auch „plären“ bezeichnen. In ihrem Wappen führten und führen die Blarer deshalb einen roten, schreienden Hahn auf silbernem Grund. Als Stammvater gilt Ulrich Blarer, der 1225 als Mitstifter des Heilig-Geist-Spital in St. Gallen gründete. 1313 übersiedelte mit Eglolf Blarer ein Zweig der Familie von St. Gallen nach Konstanz, wo sie ebenfalls zu Vermögen und Ansehen gelangten. Schon einige Jahre danach bekleidete Eglolf dort als erster von fünf Vertretern seiner Familie das hohe Amt des Bürgermeisters. Der eine Enkel Eglolfs gilt als Erbauer des Konstanzer Münsters. Durch die Ehe mit Klara von Wartensee 1377 Walther Blarer, Bürger von St. Gallen und Zürich, in den Besitz von Wartensee und nannte sich fortan „von Wartensee“. 1399 erbten die Brüder Bernhard und Wilhelm Blarer die Burg Wartensee, wobei unterschieden wird in die „neue“ Burg und in die „mittlere“ Burg. Während den Appenzeller Kriegen erwarben die Blarer von Wartensee 1405 das Appenzeller Landrecht, wodurch ihre Burg von den Brandschatzungen der Appenzeller verschont blieb. Diethelm und Wilhelm, Nachkommen von Wilhelm Blarer von Wartensee erbten 1423 das Vermächtnis von Bernhard und 1440 jenes von Diethelm (ihres Grossvaters) und wurden damit eine der reichsten Edelleute der Alten Landschaft. Die Herrschaft Wartensee umfasst den ganzen östlichen Rorschacherberg vom See bis zum Kamm von Landegg, zudem sind zahlreiche Höfe im Rheintal und im Fürstenland nach Schloss Wartensee zinspflichtig. Hans Jakob von Wartensee, ein Sohn des 1482 verstorbenen Diethelm stiftete 1497 eine Kaplanei mit Pfrunddotation, wobei der Kaplan wöchentlich in der Schlosskapelle zu Wartensee eine Messe lesen soll. Seit 1502 ist Hans Jakob alleiniger Besitzer von Schloss Wartensee. Nach seinem Tode stiftete der Sohn Diethelm, der spätere Fürstabt von St. Gallen in die Kapelle auf Schloss Wartensee einen prächtigen Frührenaissance-Altar. Dieser Altar gelangte 1885 zu einem Lausanner Antiquar und 1890 ins neu eröffnete Schweizerische Landesmuseum in Zürich. Nach dem Tode von Apollonia von Sirgenstein, der Mutter von Diethlem, wurde die Herrschaft 1557 aufgeteilt. Die Schwester Kinigunde wurde ausbezahlt, während Christoph, Jakob Gaudenz und Wilhelm die Gebäude auf Wartensee erbten. Der Vierte, Caspar Blarer von Wartensee und seine Frau Sigonia von Diesbach, erhielten den seeseitigen Teil der Liegenschaft bei Staad, den halben Hof Egg, den Mühhlbühl mit dem Weiher, die Blumenwiese und den Anteil an den Waldungen. Sie erbauten sich dort 1557 das Schloss Wartegg und begründeten den Familienzweig der Blarer von Wartensee zu Wartegg, aus dem einige bedeutende kirchliche Würdenträger stammten. Wahrscheinlich kurz nach Übernahme durch die Erben, werden die Innenräume von Schloss Wartensee modernisiert, wie die von Zoller 1714 beschriebenen Wappenschilder und Jahreszahlen nachweisen. Im 15. und 16. Jahrhundert galten die Blarer wohl als einflussreichstes Geschlecht im Gebiet der Abtei St. Gallen und waren in verschiedene Zweige aufgeteilt. Die Familie Blarer von Wartensee zu Aesch Mit der Berufung von Kakob Christopf Blarer von Wartensee, einem Neffen des Fürstabtes Diethelm, zum Fürstbischof von Basel (1575-1608), übersiedelte auch dessen Bruder Wolf Dietrich mit seiner Familie in die Nordwestschweiz und begründete dort den Familienzweig der Blarer von Wartensee zu Aesch. Wolf Dietrich amtete erst als Vogt zu Birseck und ab 1583 als Obervogt der Herrschaft Pfeffingen. Sein älterer Sohn Wilhelm, gestorben 1649, ergriff eine geistliche Laufbahn mit Studien an der Universität Freiburg im Breisgau und wurde 1602 Domherr zu Basel, 1607 Kustor und 1624 Dompropst. Von Töchtern der Basler Blarer entstammten drei weitere Basler Fürstbischöfe. So Wilhelm Rink von Baldenstein, Sohn der Anastasia Blarer von Wartensee, einer Schwester von Bischof Jakob Christopf, sowie Jakob Sigismund von Reinach-Obersteinbrunn und Joseph Sigismund von Roggenbach. Nachfolger dieser Basler Zweige der Blarer von Wartensee leben noch heute. Robert Lucas Pearsall Der heute beinahe vergessene Komponist Baron Robert Lucas Pearsall de Willsbridge gestaltete um 1850 die mittelalterliche Burganlage zum heutigen Schloss neugotischer Prägung um. Geboren 1795 in Bristol, verliess Pearsall im Alter von 30 Jahren seine englische Heimat und zog mit seiner Frau Eliza Hobday, seinem Sohn Robert Lucas und den beiden Töchtern Elisabeth Still und Philippa Swinnerton (1824-1907) nach Deutschland. Er gab seinen Beruf als Anwalt auf, nahm Kompositionsunterricht, beschäftigte sich mit Geschichte, Genealogie, Heraldik und der Malerei. Seine früheste erhalten gebliebene Komposition ist mit 1825 datiert. In den folgenden Jahren unternahm er viele grosse Reisen in die europäischen Musikzentren, komponierte, publizierte auch literarische Übersetzungen und hielt Vorträge. Als Komponist war er zu seiner Zeit offensichtlich anerkannt. 1843 kaufte er das Schloss Wartensee. Durch neue Kontakte erhielt er von der Kirche St. Gallen Kompositionsaufträge und arbeitete für das neue St. Galler Kirchengesangbuch. Sein Beitrag bestand vor allem in Harmonisierungen von Gesängen und Bearbeitungen. Auch Eigenkompositionen finden sich darunter, so das bis heute in der katholischen Schweiz gesungene Lied „Geist der Wahrheit, Geist der Liebe“. Umfangreicher noch ist sein Beitrag zum Orgelbegleitbuch. Ab 1850/51 wurde es ruhiger um den Baron. Nach kurzem Aufenthalt in St. Gallen kehrte Robert Pearsall 1854 nach einem Schlaganfall ins Schloss Wartensee zurück, wo ihn seine Frau, sein Sohn und die jüngere Tochter bis zum Tode 1856 pflegten. Den Verstorbenen legte man in seiner Schlosskapelle im Erdgeschoss des Osttraktes zu Grabe. 1957 wurde sein einbalsamierter wohlerhaltener Leichnam exhumiert und bei der Kapelle Wilen-Wartegg wieder beigesetzt; eine Gedenktafel erinnert dort an Robert L. Pearsall und seine Verdienste. Die Grabplatte auf Wartensee stand danach an der Aussenwand des Osttraktes, der Verwitterung ausgesetzt, bis sie 1972 im neu erstellten Zwischentrakt einen geschützten Standplatz erhielt. Das musikalische und schriftliche Schaffen hinterliess der Komponist seiner Tochter Philippa Swinnerton, die es 1862 der Bibliothek des Stiftes Einsiedeln schenkte. Der auf Schloss Wartensee weilende Sohn Robert Lucas vermochte das kostspielig umgebaute Schloss nicht weiter zu halten. Er ging bankrott und musste die Liegenschaft 1858 verkaufen. Da er ohne männliche Nachkommen blieb, erlosch mit dessen Tod 1865 das Geschlecht Pearsall of Willsbridge. Zusammenfassung 1243 baute sich Ritter Heinrich von Wartensee einen Wohnturm. Im 17. Jahrhundert erstellte die St. Galler Familie Blarer von Wartensee dazu einen dreifachen Wohnsitz. Der Sohn des englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall de Willsbridge verpasste dem Schloss im 18. Jahrhundert die heutige neugotische Prägung. 1984 ging Schloss Wartensee in den Besitz der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen über, welche es als Tagungs- und Begegnungszentrum bis Ende 2011 betrieben hat. Der neue Besitzer Urs Räbsamen renovierte 2012 die Liegenschaft anschliessend. Am 1. Mai 2013 wurde der Hotelbetrieb und das Restaurant wiedereröffnet. Raymond Santschi mit Schloss Wartensee-Team Zitat aus: https://quantisana.ch/kontaktieren-sie-uns/geschichte/ | Blarer von Wartensee, Georg (I12707)
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| 43695 | Schloss Wartensee ist baulich von seinen Eigentümern und deren familiären und gesellschaftlichen Beziehungen stark geprägt. Im Besonderen trifft dies auf die Familien Blarer von Wartensee zu, die als Schlosseigner von 1377 bis 1719 die Burg zum dreifachen Wohnsitz ausbauten, sowie den englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall de Willsbridge, der von 1843 bis 1853 die überalterten Gebäulichkeiten zum heutigen, repräsentativen Schloss neugotischer Erscheinung umgestaltete. Die Herren von Wartensee 1264 wurde erstmals ein äbtischer Statthalter Ritter Heinrich von Wartensee urkundlich erwähnt. Da der westliche Turm zu jener Zeit bereits seit 20 Jahren stand, ist zu vermuten, dass Heinrich ihn baute und darin wohnte. Sein zweigeteiltes Wappen zeigt oben einen halben Löwen auf silbernem Grund unten zwei silberne Balken auf blauem Grund. 1288 bewirtschafteten Vogt Burkhard und Konrad von Wartensee (zwei Brüder oder Vater und Sohn) die Güter gemeinsam. 1372 erlosch mit dem Tode eines Konrad die männliche Linie dieser Ministerialen-Familie von Wartensee. 1377 erfolgte die Teilung der Güter von Wartensee an zwei Erbtöchter, die beide je einen der Gebrüder Walter und Diethelm Blarer aus St. Gallen heirateten. Walter und Klara wurden die Stammeltern der Familie Blarer von Wartensee, in deren Besitze die Schlossgüter bis 1791 blieben. Die Familie Blarer von Wartensee Die Blarer, eines der ältesten Bürgergeschlechter von St. Gallen, erarbeiteten sich aus dem Leinwandhandel eine gute wirtschaftliche Grundlage und übten bereits im 13. Jahrhundert das Amt eines äbtischen Ammanns aus. So gelang einzelnen Familienzweigen der Aufstieg in den Ministerial- und Adelsstand. Ihr Familienname entstammt der Tätigkeit des „Ausrufens, Verkündens“ – was wir in der Ostschweiz heute noch mit „blären“ und auch „plären“ bezeichnen. In ihrem Wappen führten und führen die Blarer deshalb einen roten, schreienden Hahn auf silbernem Grund. Als Stammvater gilt Ulrich Blarer, der 1225 als Mitstifter des Heilig-Geist-Spital in St. Gallen gründete. 1313 übersiedelte mit Eglolf Blarer ein Zweig der Familie von St. Gallen nach Konstanz, wo sie ebenfalls zu Vermögen und Ansehen gelangten. Schon einige Jahre danach bekleidete Eglolf dort als erster von fünf Vertretern seiner Familie das hohe Amt des Bürgermeisters. Der eine Enkel Eglolfs gilt als Erbauer des Konstanzer Münsters. Durch die Ehe mit Klara von Wartensee 1377 Walther Blarer, Bürger von St. Gallen und Zürich, in den Besitz von Wartensee und nannte sich fortan „von Wartensee“. 1399 erbten die Brüder Bernhard und Wilhelm Blarer die Burg Wartensee, wobei unterschieden wird in die „neue“ Burg und in die „mittlere“ Burg. Während den Appenzeller Kriegen erwarben die Blarer von Wartensee 1405 das Appenzeller Landrecht, wodurch ihre Burg von den Brandschatzungen der Appenzeller verschont blieb. Diethelm und Wilhelm, Nachkommen von Wilhelm Blarer von Wartensee erbten 1423 das Vermächtnis von Bernhard und 1440 jenes von Diethelm (ihres Grossvaters) und wurden damit eine der reichsten Edelleute der Alten Landschaft. Die Herrschaft Wartensee umfasst den ganzen östlichen Rorschacherberg vom See bis zum Kamm von Landegg, zudem sind zahlreiche Höfe im Rheintal und im Fürstenland nach Schloss Wartensee zinspflichtig. Hans Jakob von Wartensee, ein Sohn des 1482 verstorbenen Diethelm stiftete 1497 eine Kaplanei mit Pfrunddotation, wobei der Kaplan wöchentlich in der Schlosskapelle zu Wartensee eine Messe lesen soll. Seit 1502 ist Hans Jakob alleiniger Besitzer von Schloss Wartensee. Nach seinem Tode stiftete der Sohn Diethelm, der spätere Fürstabt von St. Gallen in die Kapelle auf Schloss Wartensee einen prächtigen Frührenaissance-Altar. Dieser Altar gelangte 1885 zu einem Lausanner Antiquar und 1890 ins neu eröffnete Schweizerische Landesmuseum in Zürich. Nach dem Tode von Apollonia von Sirgenstein, der Mutter von Diethlem, wurde die Herrschaft 1557 aufgeteilt. Die Schwester Kinigunde wurde ausbezahlt, während Christoph, Jakob Gaudenz und Wilhelm die Gebäude auf Wartensee erbten. Der Vierte, Caspar Blarer von Wartensee und seine Frau Sigonia von Diesbach, erhielten den seeseitigen Teil der Liegenschaft bei Staad, den halben Hof Egg, den Mühhlbühl mit dem Weiher, die Blumenwiese und den Anteil an den Waldungen. Sie erbauten sich dort 1557 das Schloss Wartegg und begründeten den Familienzweig der Blarer von Wartensee zu Wartegg, aus dem einige bedeutende kirchliche Würdenträger stammten. Wahrscheinlich kurz nach Übernahme durch die Erben, werden die Innenräume von Schloss Wartensee modernisiert, wie die von Zoller 1714 beschriebenen Wappenschilder und Jahreszahlen nachweisen. Im 15. und 16. Jahrhundert galten die Blarer wohl als einflussreichstes Geschlecht im Gebiet der Abtei St. Gallen und waren in verschiedene Zweige aufgeteilt. Die Familie Blarer von Wartensee zu Aesch Mit der Berufung von Kakob Christopf Blarer von Wartensee, einem Neffen des Fürstabtes Diethelm, zum Fürstbischof von Basel (1575-1608), übersiedelte auch dessen Bruder Wolf Dietrich mit seiner Familie in die Nordwestschweiz und begründete dort den Familienzweig der Blarer von Wartensee zu Aesch. Wolf Dietrich amtete erst als Vogt zu Birseck und ab 1583 als Obervogt der Herrschaft Pfeffingen. Sein älterer Sohn Wilhelm, gestorben 1649, ergriff eine geistliche Laufbahn mit Studien an der Universität Freiburg im Breisgau und wurde 1602 Domherr zu Basel, 1607 Kustor und 1624 Dompropst. Von Töchtern der Basler Blarer entstammten drei weitere Basler Fürstbischöfe. So Wilhelm Rink von Baldenstein, Sohn der Anastasia Blarer von Wartensee, einer Schwester von Bischof Jakob Christopf, sowie Jakob Sigismund von Reinach-Obersteinbrunn und Joseph Sigismund von Roggenbach. Nachfolger dieser Basler Zweige der Blarer von Wartensee leben noch heute. Robert Lucas Pearsall Der heute beinahe vergessene Komponist Baron Robert Lucas Pearsall de Willsbridge gestaltete um 1850 die mittelalterliche Burganlage zum heutigen Schloss neugotischer Prägung um. Geboren 1795 in Bristol, verliess Pearsall im Alter von 30 Jahren seine englische Heimat und zog mit seiner Frau Eliza Hobday, seinem Sohn Robert Lucas und den beiden Töchtern Elisabeth Still und Philippa Swinnerton (1824-1907) nach Deutschland. Er gab seinen Beruf als Anwalt auf, nahm Kompositionsunterricht, beschäftigte sich mit Geschichte, Genealogie, Heraldik und der Malerei. Seine früheste erhalten gebliebene Komposition ist mit 1825 datiert. In den folgenden Jahren unternahm er viele grosse Reisen in die europäischen Musikzentren, komponierte, publizierte auch literarische Übersetzungen und hielt Vorträge. Als Komponist war er zu seiner Zeit offensichtlich anerkannt. 1843 kaufte er das Schloss Wartensee. Durch neue Kontakte erhielt er von der Kirche St. Gallen Kompositionsaufträge und arbeitete für das neue St. Galler Kirchengesangbuch. Sein Beitrag bestand vor allem in Harmonisierungen von Gesängen und Bearbeitungen. Auch Eigenkompositionen finden sich darunter, so das bis heute in der katholischen Schweiz gesungene Lied „Geist der Wahrheit, Geist der Liebe“. Umfangreicher noch ist sein Beitrag zum Orgelbegleitbuch. Ab 1850/51 wurde es ruhiger um den Baron. Nach kurzem Aufenthalt in St. Gallen kehrte Robert Pearsall 1854 nach einem Schlaganfall ins Schloss Wartensee zurück, wo ihn seine Frau, sein Sohn und die jüngere Tochter bis zum Tode 1856 pflegten. Den Verstorbenen legte man in seiner Schlosskapelle im Erdgeschoss des Osttraktes zu Grabe. 1957 wurde sein einbalsamierter wohlerhaltener Leichnam exhumiert und bei der Kapelle Wilen-Wartegg wieder beigesetzt; eine Gedenktafel erinnert dort an Robert L. Pearsall und seine Verdienste. Die Grabplatte auf Wartensee stand danach an der Aussenwand des Osttraktes, der Verwitterung ausgesetzt, bis sie 1972 im neu erstellten Zwischentrakt einen geschützten Standplatz erhielt. Das musikalische und schriftliche Schaffen hinterliess der Komponist seiner Tochter Philippa Swinnerton, die es 1862 der Bibliothek des Stiftes Einsiedeln schenkte. Der auf Schloss Wartensee weilende Sohn Robert Lucas vermochte das kostspielig umgebaute Schloss nicht weiter zu halten. Er ging bankrott und musste die Liegenschaft 1858 verkaufen. Da er ohne männliche Nachkommen blieb, erlosch mit dessen Tod 1865 das Geschlecht Pearsall of Willsbridge. Zusammenfassung 1243 baute sich Ritter Heinrich von Wartensee einen Wohnturm. Im 17. Jahrhundert erstellte die St. Galler Familie Blarer von Wartensee dazu einen dreifachen Wohnsitz. Der Sohn des englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall de Willsbridge verpasste dem Schloss im 18. Jahrhundert die heutige neugotische Prägung. 1984 ging Schloss Wartensee in den Besitz der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen über, welche es als Tagungs- und Begegnungszentrum bis Ende 2011 betrieben hat. Der neue Besitzer Urs Räbsamen renovierte 2012 die Liegenschaft anschliessend. Am 1. Mai 2013 wurde der Hotelbetrieb und das Restaurant wiedereröffnet. Raymond Santschi mit Schloss Wartensee-Team | von Wartensee, Konrad (I58882)
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| 43696 | Schlussendlich heiratete Erik Ingeborg in Oslo.. | Familie: Herzog Erik Magnusson von Schweden / Prinzessin Ingeborg (Ingebjørg) Håkonsdotter von Norwegen (F21335)
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| 43697 | Schmied | Zireysen, Anthoni (Thöng) (I6133)
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| 43698 | Schmied in Tannenkirch | Öttlin, Simon (I8631)
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| 43699 | Schmied in Wollbach | Müller, Jacob (I1284)
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| 43700 | Schmied in Wollbach | Müller, Moritz (I3172)
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