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50751 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Signau_(Adelsgeschlecht)

Die Freiherren von Signau hatten als Stammsitz die Burg Alt-Signau, ab Mitte des 14. Jahrhunderts die Burg Neu-Signau. Güter und Rechte sind aus dem Emmental und dem Oberaargau bekannt. Aus der Familie sind 26 Personen bekannt. Erstmals erwähnt wird das Geschlecht 1130 mit Werner I. von Signau in einer Urkunde des Klosters Trub. Anastasia, die Tochter Ulrichs III. von Signau, heiratete 1325 den Grafen Eberhard II. von Kyburg. Weitere Verwandtschaften bestanden unter anderen zu den Herzögen von Teck, den Grafen von Buchegg, von Freiburg und von Fürstenberg, den Freiherren von Grünenberg sowie zu den Herren von Wartenstein und von Rüssegg.

Der Tod des Henman von Signau in der Schlacht bei Sempach, der auf österreichisch-habsburgischer Seite kämpfte, beendete die Geschichte der Familie in weltlich-männlicher Linie 1386. Die Herrschaft gelangte über die Kyburger schließlich 1399 an Bern, das die Herrschaft sogleich an Johannes von Büren, Burger der Stadt Bern, weiterverkaufte. Über einen Verkauf kamen 1450 Burg und Herrschaft an die Familie von Diesbach. Erst nach der Reformation gelangte Signau 1529 endgültig an Bern. Erster bernischer Landvogt in Signau war Niklaus von Hertenstein.

Die immer wieder angeführte genealogische Beziehung zwischen den Signau und den Attinghausen über die Familie von Schweinsberg ist nicht gesichert; verwandtschaftliche Beziehungen der Schweinsberg mit den Attinghausen haben wahrscheinlich bestanden. 
von Signau, Mechthild (I57755)
 
50752 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Fraser,_11._Lord_Lovat (Jan 2024)

Simon Fraser, 11. Lord Lovat (* um 1668[1] oder 1676[2][3]; † 9. April 1747 in London) war ein schottischer Clanführer des 18. Jahrhunderts. Wegen seiner Rolle im Jakobitenaufstand 1745/46 wurde er zum Tode verurteilt.

Fraser stammte aus dem Clan der Frasers, die ein größeres Gebiet von Inverness bis über Loch Ness hinaus beherrschten. Im Osten grenzte das Gebiet der Frasers an das der Grants, in Westen an das Gebiet des Clans der MacKenzies.

Er war der zweite Sohn des Thomas Fraser of Beaufort (1631–1699) aus dessen im April 1665 geschlossener Ehe mit Sibylla MacLeod († 1679), Tochter des Ian Macleod, 16. Laird of MacLeod.[4] Sein Vater war ein jüngerer Sohn des Hugh Fraser, 7. Lord Lovat († 1646).

Simon Frasers genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Er selbst gab in seinen auf französisch verfassten Memoiren[5] an, 1676 geboren zu sein.[2] Laut Alexander Mackenzies History of the Frasers of Lovat ist 1668 als wahrscheinlichstes Geburtsjahr anzunehmen.[1] Er hatte 13 Geschwister, von denen außer ihm nur zwei Brüder und zwei Schwestern das Erwachsenenalter erreichten. Durch den Tod seines älteren Bruders Alexander (1689[6], spätestens 1692[7]) wurde Simon zum Erben seines Vaters. 1691 begann er ein Studium am King's College Aberdeen, das er 1695 als Master of Arts abschloss.[8]

Nachdem 1696 sein Cousin Hugh Fraser, 9. Lord Lovat ohne männliche Nachkommen gestorben war, entstanden Erbstreitigkeiten über dessen Nachlass. Simon Fraser entführte daraufhin die Tochter des 9. Lords, Amelia Fraser († 1763), die aber fliehen konnte. Simon und sein Vater wurden dafür 1698 geächtet und zum Tode verurteilt aber 1700 auf Intervention des 10. Earl of Argyll von König Wilhelm III. begnadigt. Titel und Ländereien des Lord Lovat wurden aber 1702 durch Urteil vom Court of Session Amelia zugesprochen. Thomas Fraser war zwischenzeitlich 1699 gestorben und hatte seinem Sohn Beaufort Castle hinterlassen.

Im Thronstreit zwischen den Jakobiten und dem Haus Hannover wechselte Fraser oft die Seiten. Als er 1701 erneut für die Entführung Amelias angeklagt wurde, floh er nach Frankreich, wo er Kontakt zu den exilierten Stuarts aufnahm. Diese sandten ihn 1703 auf eine jakobitische Geheimmission, die er prompt dem Secretary of State von Schottland, dem Duke of Queensberry, verriet. Bei seiner Rückkehr nach Frankreich war sein Verrat entdeckt worden und er wurde unter Hausarrest gestellt. 1715 gelang ihm die Flucht nach Schottland. Dort war gerade der Jakobitenaufstand von 1715 im Gange, bei dem sich Alexander Mackenzie of Fraserdale († 1755), der Ehemann Amelias, mit dem Aufgebot des Clan Fraser auf die Seite der Jakobiten stellte. Fraser gelang es, das Aufgebot seines Clans zum Überlaufen auf die Seite der britischen Regierung (Haus Hannover) zu bewegen und mit ihm nach kurzer Belagerung das vom Clan Mackenzie gehaltene Inverness Castle einzunehmen. Im Anschluss an die Niederschlagung des Jakobitenaufstands erhielt er Teile der Lovat-Ländereien, die die britische Regierung von Alexander Mackenzie of Fraserdale wegen Unterstützung der Jakobiten eingezogen hatte. Erst jetzt entschied das Court of Session zu seinen Gunsten und sprach den Titel des Lord Lovat rückwirkend seinem Vater als 10. und ihm als 11. Lord zu. Er war damit auch offiziell Chief des Clan Lovat. Bis 1733 konnte er alle vormaligen Lovat-Ländereien in seinen Besitz bringen. 1721, 1722 und 1727 versuchte er erfolglos als Lord Lovat an den Wahlen der schottischen Representative Peers für das britische House of Lords teilzunehmen.

Später wandte er sich erneut den Jakobiten zu und beteiligte sich ab 1737 heimlich an den Planungen zur Landung des Bonnie Prince Charlie in Schottland. Dessen Vater James III. Stuart verlieh ihm 1740 dafür die jakobitischen Adelstitel Duke of Fraser, Marquess of Beaufort, Earl of Stratherrick, Viscount of the Aird and Strathglass und Lord Lovat of Beaulieu. Als Bonnie Prince Charlie schließlich im August 1745 in Schottland landete, verhielt er sich vorsichtig. Erst nachdem dieser im September 1745 in der Schlacht bei Prestonpans eine britische Armee vernichtet hatte, zwang er seinen Sohn Simon Fraser, Master of Lovat, mit dem Aufgebot seines Clan Fraser of Lovat zu dessen Unterstützung. Er selbst bemühte sich um den Anschein der Loyalität zu König Georg II. Am 11. Dezember 1745 wurde er in seinem Anwesen Beaufort Castle von britischen Regierungstruppen verhaftet und nach Inverness Castle gebracht, von wo er am 2. Januar 1746 fliehen konnte. An der Schlacht von Culloden war er nicht beteiligt. Er flüchtete durch die Highlands. Bei Loch Morar geriet Fraser schließlich in britische Gefangenschaft. Angeblich soll er sich als alte Frau verkleidet vor den Regierungstruppen versteckt haben.

Am 11. Dezember 1746 wurde er vom britischen Parlament angeklagt und am 19. März 1747 einstimmig des Hochverrats für schuldig befunden. Er wurde zum Tode verurteilt und geächtet, womit alle seine Titel und Besitzungen von der Krone eingezogen wurden. Am 9. April 1747 wurde er auf Tower Hill enthauptet. 
Fraser, 11. Lord Lovat Simon (I48497)
 
50753 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_III._(Saarbrücken)

Simon war ein Sohn des Grafen Simon II. von Saarbrücken und seiner Frau Liutgard von Leiningen († nach 1239), Tochter von Emich III., Graf von Leiningen. Simon folgte seinem Vater als Graf von Saarbrücken, sein jüngerer Bruder Friedrich erbte um 1220, nach dem Aussterben der Grafen von Leiningen, deren Besitz und begründete die jüngere Linie dieses Hauses. Heinrich, ein weiterer Bruder, amtierte als Bischof von Worms.

Simon unterstützte im Thronfolgestreit die Staufer. Nach dem Tode Philipps von Schwaben erkannte er Otto von Braunschweig als König an, war jedoch 1215 bei der Krönung Friedrichs II. in Aachen anwesend. In den Folgejahren gehörte er zum engen Gefolge Friedrichs.

1216 verpflichtete er sich zur Teilnahme am Fünften Kreuzzug, an dem er 1217 bis 1219 teilnahm und sich insbesondere an der Belagerung von Damiette beteiligte.

Nach dem Kreuzzug, im Jahre 1223 schenkte Simon der Abtei Wadgassen die Martinskirche in Köllerbach.

Nach dem Tod seines einzigen Sohns Dietrich schloss er 1227 einen Vertrag mit dem Metzer Bischof Johann von Apremont, der die weibliche Nachfolge in der Grafschaft Saarbrücken als Metzer Lehen sicherte; im Gegenzug musste er dem Bischof auch die Teile der Grafschaft zu Lehen auftragen, die zuvor keine Metzer Lehen waren. Dieser Vertrag wurde jedoch 1271, als Simons Tochter Mathilde ihrer Schwester Laurette als Gräfin von Saarbrücken folgte, von Johanns Nachfolger Lorenz von Lichtenberg angefochten. Die Streitigkeiten dauerten bis nach Mathildes Tod an, erst ihr Sohn Simon IV. konnte sich die Herrschaft dauerhaft sichern und begründete das Haus Saarbrücken-Commercy.

Ebenfalls im Jahr 1227 ließ Simon die Kommende St. Elisabeth in Saarbrücken als Niederlassung des Deutschen Ordens erbauen.

 
von Saarbrücken, Graf Simon III. (I12058)
 
50754 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_(Adelsgeschlecht)

Die Herren, Freiherrn und Grafen von Stadion zählten zum schwäbischen Uradel sowie zum Hohen Adel. Das Geschlecht ist 1908 im Mannesstamm erloschen.

Im 13. Jahrhundert hatte das Geschlecht Besitz in Schwaben und benannte sich nach seiner Burg in Oberstadion. Am 13. Mai 1270 ist es mit dem Ritter „Waltherus de Stadegun“ nachweisbar. Das Schloss Oberstadion wurde nach 1352 von der Familie errichtet und 1756–77 unter Graf Johann Philipp von Stadion in Teilen neu erbaut.

Im 14. Jahrhundert erwarben die in habsburgischen Diensten stehenden Stadion erneut Besitz in Graubünden. Der von den Habsburgern eingesetzte Meier des Damenstift Säckingen in Glarus, Walter von Stadion, ein Enkel des 1270 in Schwaben erwähnten Ritters, missbrauchte seine Macht, wodurch es zu einem offenen Konflikt kam. 1352 zogen die Glarner aus, erschlugen Walter von Stadion und zerstörten die stiftseigene Burg in Näfels. Walters Bruder Ludwig von Stadion († 1364) war österreichischer Landvogt in Schwaben, seine Frau Agnes von Frielingen war Stifterin des Augsburger Augustinerklosters. Die Enkel Ludwigs teilten den Besitz 1392 unter sich auf: Johann der Reiche († 1458) war württembergischer Landhofmeister und Begründer der schwäbischen Linie, sein Bruder Konrad († 1439) begründete die elsässische Linie.

Die schwäbische Linie mit Sitz in Oberstadion stand in Diensten Württembergs, blieb jedoch zur Zeit der Reformation katholisch und trat danach in österreichische Dienste. Die Linie starb 1693 aus, ihre Güter, darunter das Schlössle Alberweiler, fielen an die elsässische Linie.

Die elsässische Linie brachte mit Christoph von Stadion (1478–1543) einen Fürstbischof von Augsburg hervor und in den nachfolgenden Generationen Domkapitulare in Augsburg, Basel, Mainz, Würzburg und Bamberg. Johann Caspar von Stadion (1567–1641) war Deutschmeister, vier seiner Neffen waren als Domkapitulare Unterstützer Johann Philipps von Schönborn bei dessen Bischofswahl, was ab 1643 zu einer großen Verbundenheit der Häuser Stadion und Schönborn führte. Ein fünfter Neffe, Johann Christoph von Stadion (1610–1666), war würzburgischer Oberamtmann in Treuberg. Sein Sohn Johann Philipp von Stadion (1652–1741) war kurmainzischer Großhofmeister, wurde 1686 zum Reichsfreiherrn, 1705 zum Reichsgrafen erhoben. 1696 erwarb er die Herrschaft Warthausen, 1705 die Herrschaft Thannhausen. Infolge des Erwerbes der reichsunmittelbaren Herrschaft Thannhausen wurde er am 3. Mai 1708 in das schwäbische Reichsgrafenkollegium aufgenommen. Nach diesen beiden Orten nannten sich die 1741 durch Teilung entstandenen Linien, die 1890 bzw. 1908 ausstarben. Erben wurden die Grafen von Schönborn-Buchheim, die das Schloss Oberstadion und die Waldgüter in Oberstadion und Thannhausen bis heute besitzen. 
von Stadion, Anna Charlotte Elisabeth (I58089)
 
50755 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_(Adelsgeschlecht)

Die Herren, Freiherrn und Grafen von Stadion zählten zum schwäbischen Uradel sowie zum Hohen Adel. Das Geschlecht ist 1908 im Mannesstamm erloschen.

Im 13. Jahrhundert hatte das Geschlecht Besitz in Schwaben und benannte sich nach seiner Burg in Oberstadion. Am 13. Mai 1270 ist es mit dem Ritter „Waltherus de Stadegun“ nachweisbar. Das Schloss Oberstadion wurde nach 1352 von der Familie errichtet und 1756–77 unter Graf Johann Philipp von Stadion in Teilen neu erbaut.

Im 14. Jahrhundert erwarben die in habsburgischen Diensten stehenden Stadion erneut Besitz in Graubünden. Der von den Habsburgern eingesetzte Meier des Damenstift Säckingen in Glarus, Walter von Stadion, ein Enkel des 1270 in Schwaben erwähnten Ritters, missbrauchte seine Macht, wodurch es zu einem offenen Konflikt kam. 1352 zogen die Glarner aus, erschlugen Walter von Stadion und zerstörten die stiftseigene Burg in Näfels. Walters Bruder Ludwig von Stadion († 1364) war österreichischer Landvogt in Schwaben, seine Frau Agnes von Frielingen war Stifterin des Augsburger Augustinerklosters. Die Enkel Ludwigs teilten den Besitz 1392 unter sich auf: Johann der Reiche († 1458) war württembergischer Landhofmeister und Begründer der schwäbischen Linie, sein Bruder Konrad († 1439) begründete die elsässische Linie.

Die schwäbische Linie mit Sitz in Oberstadion stand in Diensten Württembergs, blieb jedoch zur Zeit der Reformation katholisch und trat danach in österreichische Dienste. Die Linie starb 1693 aus, ihre Güter, darunter das Schlössle Alberweiler, fielen an die elsässische Linie.

Die elsässische Linie brachte mit Christoph von Stadion (1478–1543) einen Fürstbischof von Augsburg hervor und in den nachfolgenden Generationen Domkapitulare in Augsburg, Basel, Mainz, Würzburg und Bamberg. Johann Caspar von Stadion (1567–1641) war Deutschmeister, vier seiner Neffen waren als Domkapitulare Unterstützer Johann Philipps von Schönborn bei dessen Bischofswahl, was ab 1643 zu einer großen Verbundenheit der Häuser Stadion und Schönborn führte. Ein fünfter Neffe, Johann Christoph von Stadion (1610–1666), war würzburgischer Oberamtmann in Treuberg. Sein Sohn Johann Philipp von Stadion (1652–1741) war kurmainzischer Großhofmeister, wurde 1686 zum Reichsfreiherrn, 1705 zum Reichsgrafen erhoben. 1696 erwarb er die Herrschaft Warthausen, 1705 die Herrschaft Thannhausen. Infolge des Erwerbes der reichsunmittelbaren Herrschaft Thannhausen wurde er am 3. Mai 1708 in das schwäbische Reichsgrafenkollegium aufgenommen. Nach diesen beiden Orten nannten sich die 1741 durch Teilung entstandenen Linien, die 1890 bzw. 1908 ausstarben. Erben wurden die Grafen von Schönborn-Buchheim, die das Schloss Oberstadion und die Waldgüter in Oberstadion und Thannhausen bis heute besitzen. 
von Stadion (I56773)
 
50756 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stadion_(Adelsgeschlecht)

Die Herren, Freiherrn und Grafen von Stadion zählten zum schwäbischen Uradel sowie zum Hohen Adel. Das Geschlecht ist 1908 im Mannesstamm erloschen.

Im 13. Jahrhundert hatte das Geschlecht Besitz in Schwaben und benannte sich nach seiner Burg in Oberstadion. Am 13. Mai 1270 ist es mit dem Ritter „Waltherus de Stadegun“ nachweisbar. Das Schloss Oberstadion wurde nach 1352 von der Familie errichtet und 1756–77 unter Graf Johann Philipp von Stadion in Teilen neu erbaut.

Im 14. Jahrhundert erwarben die in habsburgischen Diensten stehenden Stadion erneut Besitz in Graubünden. Der von den Habsburgern eingesetzte Meier des Damenstift Säckingen in Glarus, Walter von Stadion, ein Enkel des 1270 in Schwaben erwähnten Ritters, missbrauchte seine Macht, wodurch es zu einem offenen Konflikt kam. 1352 zogen die Glarner aus, erschlugen Walter von Stadion und zerstörten die stiftseigene Burg in Näfels. Walters Bruder Ludwig von Stadion († 1364) war österreichischer Landvogt in Schwaben, seine Frau Agnes von Frielingen war Stifterin des Augsburger Augustinerklosters. Die Enkel Ludwigs teilten den Besitz 1392 unter sich auf: Johann der Reiche († 1458) war württembergischer Landhofmeister und Begründer der schwäbischen Linie, sein Bruder Konrad († 1439) begründete die elsässische Linie.

Die schwäbische Linie mit Sitz in Oberstadion stand in Diensten Württembergs, blieb jedoch zur Zeit der Reformation katholisch und trat danach in österreichische Dienste. Die Linie starb 1693 aus, ihre Güter, darunter das Schlössle Alberweiler, fielen an die elsässische Linie.

Die elsässische Linie brachte mit Christoph von Stadion (1478–1543) einen Fürstbischof von Augsburg hervor und in den nachfolgenden Generationen Domkapitulare in Augsburg, Basel, Mainz, Würzburg und Bamberg. Johann Caspar von Stadion (1567–1641) war Deutschmeister, vier seiner Neffen waren als Domkapitulare Unterstützer Johann Philipps von Schönborn bei dessen Bischofswahl, was ab 1643 zu einer großen Verbundenheit der Häuser Stadion und Schönborn führte. Ein fünfter Neffe, Johann Christoph von Stadion (1610–1666), war würzburgischer Oberamtmann in Treuberg. Sein Sohn Johann Philipp von Stadion (1652–1741) war kurmainzischer Großhofmeister, wurde 1686 zum Reichsfreiherrn, 1705 zum Reichsgrafen erhoben. 1696 erwarb er die Herrschaft Warthausen, 1705 die Herrschaft Thannhausen. Infolge des Erwerbes der reichsunmittelbaren Herrschaft Thannhausen wurde er am 3. Mai 1708 in das schwäbische Reichsgrafenkollegium aufgenommen. Nach diesen beiden Orten nannten sich die 1741 durch Teilung entstandenen Linien, die 1890 bzw. 1908 ausstarben. Erben wurden die Grafen von Schönborn-Buchheim, die das Schloss Oberstadion und die Waldgüter in Oberstadion und Thannhausen bis heute besitzen. 
von Stadion, Kunigunde (I12015)
 
50757 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Schenck_zu_Schweinsberg

Stammliste der Schenck zu Schweinsberg

Die Herren und späteren Freiherren Schenck zu Schweinsberg gehören zum hessischen Uradel und gehörten der althessischen, fränkischen und rheinischen reichsunmittelbaren Ritterschaft an.

Das Erbschenkenamt zu Hessen, erworben durch den Ritter Gunthram von Schweinsberg, zwischen 1239 und 1241, von Landgraf Herrmann II. von Thüringen, Graf von Hessen und Oheim des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I. aus dem brabantischen Herzogshaus.

Gunthram Vogt, abwechselnd von Grünberg und von Marburg, Sohn eines Burgmanns zu Marburg genannt (vor 1199–1236), Landgräflicher Amtmann zu Grünberg, Erbauer der Burg Schweinsberg 1⚭ mit der Tochter des Ritters Eberhard von Merlan u.d. Adelheid, 2⚭ mit einer Fuldaischen Ministerialin hatte drei Söhne.

Herrmann von Schweinsberg, Knappe um 1215, seine Tochter Antonia (1264–1287) ⚭ Gerlach, genannt von Nordeck, Ritter († vor 1267) Ahnherr der Familie von Lohndorf

Gunthram (II.) von Schweinsberg, Ritter (1234–1269) Schenk des Landgrafen Hermann II. von Thüringen (Stammliste der älteren Schweinsberger Linie)

Crafto I. von Schweinsberg aus 2⚭, Ritter, Fuldaischer Ministerial ⚭ Bertha, T.d. Eckhard von Hatzfeld, sein Sohn Crafto II. († vor 1270), seine Tochter Agathe († vor 1280)

Die mangelhafte, oft fehlerhafte, Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- und Sterbedaten o. g. Zeiträume jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

Weiter mit der Stammliste der älteren Schweinsberger Linie unter dem Link oben.. 
von Marburg (von Grünberg), Gunthram (I58157)
 
50758 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Schenck_zu_Schweinsberg

Stammliste der Schenck zu Schweinsberg

Die Herren und späteren Freiherren Schenck zu Schweinsberg gehören zum hessischen Uradel und gehörten der althessischen, fränkischen und rheinischen reichsunmittelbaren Ritterschaft an.

Das Erbschenkenamt zu Hessen, erworben durch den Ritter Gunthram von Schweinsberg, zwischen 1239 und 1241, von Landgraf Herrmann II. von Thüringen, Graf von Hessen und Oheim des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I. aus dem brabantischen Herzogshaus.

Gunthram Vogt, abwechselnd von Grünberg und von Marburg, Sohn eines Burgmanns zu Marburg genannt (vor 1199–1236), Landgräflicher Amtmann zu Grünberg, Erbauer der Burg Schweinsberg 1⚭ mit der Tochter des Ritters Eberhard von Merlan u.d. Adelheid, 2⚭ mit einer Fuldaischen Ministerialin hatte drei Söhne.

Herrmann von Schweinsberg, Knappe um 1215, seine Tochter Antonia (1264–1287) ⚭ Gerlach, genannt von Nordeck, Ritter († vor 1267) Ahnherr der Familie von Lohndorf

Gunthram (II.) von Schweinsberg, Ritter (1234–1269) Schenk des Landgrafen Hermann II. von Thüringen (Stammliste der älteren Schweinsberger Linie)

Crafto I. von Schweinsberg aus 2⚭, Ritter, Fuldaischer Ministerial ⚭ Bertha, T.d. Eckhard von Hatzfeld, sein Sohn Crafto II. († vor 1270), seine Tochter Agathe († vor 1280)

Die mangelhafte, oft fehlerhafte, Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- und Sterbedaten o. g. Zeiträume jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

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Schenck zu Schweinsberg, Crafto (Kraft) II. (I58159)
 
50759 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Schenck_zu_Schweinsberg

Stammliste der Schenck zu Schweinsberg

Die Herren und späteren Freiherren Schenck zu Schweinsberg gehören zum hessischen Uradel und gehörten der althessischen, fränkischen und rheinischen reichsunmittelbaren Ritterschaft an.

Das Erbschenkenamt zu Hessen, erworben durch den Ritter Gunthram von Schweinsberg, zwischen 1239 und 1241, von Landgraf Herrmann II. von Thüringen, Graf von Hessen und Oheim des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I. aus dem brabantischen Herzogshaus.

Gunthram Vogt, abwechselnd von Grünberg und von Marburg, Sohn eines Burgmanns zu Marburg genannt (vor 1199–1236), Landgräflicher Amtmann zu Grünberg, Erbauer der Burg Schweinsberg 1⚭ mit der Tochter des Ritters Eberhard von Merlan u.d. Adelheid, 2⚭ mit einer Fuldaischen Ministerialin hatte drei Söhne.

Herrmann von Schweinsberg, Knappe um 1215, seine Tochter Antonia (1264–1287) ⚭ Gerlach, genannt von Nordeck, Ritter († vor 1267) Ahnherr der Familie von Lohndorf

Gunthram (II.) von Schweinsberg, Ritter (1234–1269) Schenk des Landgrafen Hermann II. von Thüringen (Stammliste der älteren Schweinsberger Linie)

Crafto I. von Schweinsberg aus 2⚭, Ritter, Fuldaischer Ministerial ⚭ Bertha, T.d. Eckhard von Hatzfeld, sein Sohn Crafto II. († vor 1270), seine Tochter Agathe († vor 1280)

Die mangelhafte, oft fehlerhafte, Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- und Sterbedaten o. g. Zeiträume jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

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Schenck zu Schweinsberg, Agathe (I58160)
 
50760 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Schenck_zu_Schweinsberg

Stammliste der Schenck zu Schweinsberg

Die Herren und späteren Freiherren Schenck zu Schweinsberg gehören zum hessischen Uradel und gehörten der althessischen, fränkischen und rheinischen reichsunmittelbaren Ritterschaft an.

Das Erbschenkenamt zu Hessen, erworben durch den Ritter Gunthram von Schweinsberg, zwischen 1239 und 1241, von Landgraf Herrmann II. von Thüringen, Graf von Hessen und Oheim des ersten hessischen Landgrafen Heinrich I. aus dem brabantischen Herzogshaus.

Gunthram Vogt, abwechselnd von Grünberg und von Marburg, Sohn eines Burgmanns zu Marburg genannt (vor 1199–1236), Landgräflicher Amtmann zu Grünberg, Erbauer der Burg Schweinsberg 1⚭ mit der Tochter des Ritters Eberhard von Merlan u.d. Adelheid, 2⚭ mit einer Fuldaischen Ministerialin hatte drei Söhne.

Herrmann von Schweinsberg, Knappe um 1215, seine Tochter Antonia (1264–1287) ⚭ Gerlach, genannt von Nordeck, Ritter († vor 1267) Ahnherr der Familie von Lohndorf

Gunthram (II.) von Schweinsberg, Ritter (1234–1269) Schenk des Landgrafen Hermann II. von Thüringen (Stammliste der älteren Schweinsberger Linie)

Crafto I. von Schweinsberg aus 2⚭, Ritter, Fuldaischer Ministerial ⚭ Bertha, T.d. Eckhard von Hatzfeld, sein Sohn Crafto II. († vor 1270), seine Tochter Agathe († vor 1280)

Die mangelhafte, oft fehlerhafte, Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- und Sterbedaten o. g. Zeiträume jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

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Schenck zu Schweinsberg, Gertrud (I58170)
 
50761 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_des_Hauses_Mansfeld#Hinterort1 (Sep 2023)

urkundlich 1410, erhielt in der Erbteilung 1420 den Mittelort auf dem Schloss Mansfeld nebst dem Vorwerk. In Gemeinschaft mit seinem Bruder Burchard VI. besaß er die Dörfer Aseleben, Volkstedt, Siersleben, Blumerode, Augsdorf, Todtendorf, Leimbach mit allem Zubehör, den dortigen Zoll ausgenommen, ferner Kloster Mansfeld, die Klosterhöfe zu Stebra, Siersleben und Kreßfeld, Helmsdorf, die Udisröder Wiese, den Küchenberg, die Brosche, das Lütkegesänge, den kleinen Alkenberg, das Gehölz zum Dorn, den dritten Teil des neuen Hayn’s, ein Dritteil des Steinberg’s, der Rinnen, des Rabens und des Lindenthals, ferner Seeburg mit den Dörfern Roisdorf, Badendorf, Burgsdorf, Heiligenthal, Lochmeritz, Rottelsdorf, Beesenstedt, Marke Beesenstedt, Wils, Zörnitz, Naundorf, Räther, Krimpe, Dederstedt, Volkmaritz, Neehausen, Höhnstedt, Schochwitz, Hedersleben, Rißdorf, Gerkewitz, Wormsleben, Teutschenthal, und die Höfe zu Eltzdorf und Bornstedt mit allem Zubehör. Auch löste er die von Volrad verpfändete Burg Arnstein mit 7.000 Gulden wieder ein. Außerdem kamen zu seiner Zeit Sandersleben und Hoym für 7.500 Gulden, vom Fürsten Bernhard von Anhalt in den Pfandbesitz. 
von Mansfeld, Graf Gebhard V. (I36875)
 
50762 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Staufen_(Adelsgeschlecht)

Staufen (Adelsgeschlecht)

Der erste Herr von Staufen, Adalbert, ist zu Beginn des 12. Jahrhunderts, zur Zeit des Zähringer-Herzogs Berthold III. erwähnt. Er war Bruder des Zähringerministerialen Kuno von Blankenberg. Der Name bezieht sich vermutlich von Anfang an auf ihren Stammsitz, die Burg Staufen.

Zur Zeit des Zähringer-Herzogs Berthold IV. (um 1160) bekleidete ein Gottfried von Staufen das Amt des Marschalls und seit 1218 sind sie zweifelsfrei als Vögte des Klosters St. Trudpert belegt, das auch die Grablege des Geschlechts wurde. Die Vogtei über St. Trudpert und dessen Stadt Münster eröffnete den Herren von Staufen den Zugriff auf die Silberbergwerke im oberen Münstertal. Die Kontrolle über das Gebiet übten sie von ihrer Burg Scharfenstein aus.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheinen die von Staufen in den Rang von Edelfreien aufgestiegen zu sein. Unter Kaiser Friedrich III. (1452–1493) wurden die Edelfreien von Staufen dann in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Gleichwohl wurden sie unter dem Druck der übermächtigen Habsburger Mitglied der vorderösterreichischen bzw. Breisgauer Landstände. 1346 erhielt Johann von Staufen von den Habsburgern die Burg Werrach bei Wehr als Lehen. Dies gehörte zur Entschädigung für den Verkauf der Stadt Münster und der Burg Scharfenstein.

Mit Georg Leo von Staufen starb die männliche Linie des Hauses 1602 aus.

In der Literatur wird angenommen, dass bereits Marschall Gottfried von Staufen um 1175 die Vogtei des Klosters hatte, belegt sind die Herren von Staufen als Vögte aber erst seit 1218. Seit 1277 hatten die Staufener die Vogtei des Klosters St. Trudpert als Lehen der Habsburger inne. Bis 1325 besaßen die Herren von Staufen die Schirmvogtei über das Kloster St. Trudpert als Erblehen, danach wurde die Schirmvogtei jeweils personenbezogen per Lehensvertrag übergeben. Folgende Vögte von St. Trudpert aus dem Haus derer von Staufen sind bekannt:

Johannes von Staufen – 1325
Gottfried von Staufen – 1333
Gottfried (Götz) von Staufen – 1370
Burkhard von Staufen – 1410
Bertold von Staufen – 1413
Jakob von Staufen – 1451
Martin von Staufen – 1484
Trudpert von Staufen – 1487
Leo von Staufen – 1520
Hans Ludwig von Staufen – 1537
Anton von Staufen – 1554
Georg Leo von Staufen – 1577

Die Reihe der Vögte aus dem Haus Staufen wird hin und wieder durch einen Vogt anderer Herkunft unterbrochen, das Haus Staufen ist jedoch absolut dominierend. 
von Staufen, Konrad (I58455)
 
50763 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Staufen_(Adelsgeschlecht)

Staufen (Adelsgeschlecht)

Der erste Herr von Staufen, Adalbert, ist zu Beginn des 12. Jahrhunderts, zur Zeit des Zähringer-Herzogs Berthold III. erwähnt. Er war Bruder des Zähringerministerialen Kuno von Blankenberg. Der Name bezieht sich vermutlich von Anfang an auf ihren Stammsitz, die Burg Staufen.

Zur Zeit des Zähringer-Herzogs Berthold IV. (um 1160) bekleidete ein Gottfried von Staufen das Amt des Marschalls und seit 1218 sind sie zweifelsfrei als Vögte des Klosters St. Trudpert belegt, das auch die Grablege des Geschlechts wurde. Die Vogtei über St. Trudpert und dessen Stadt Münster eröffnete den Herren von Staufen den Zugriff auf die Silberbergwerke im oberen Münstertal. Die Kontrolle über das Gebiet übten sie von ihrer Burg Scharfenstein aus.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheinen die von Staufen in den Rang von Edelfreien aufgestiegen zu sein. Unter Kaiser Friedrich III. (1452–1493) wurden die Edelfreien von Staufen dann in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Gleichwohl wurden sie unter dem Druck der übermächtigen Habsburger Mitglied der vorderösterreichischen bzw. Breisgauer Landstände. 1346 erhielt Johann von Staufen von den Habsburgern die Burg Werrach bei Wehr als Lehen. Dies gehörte zur Entschädigung für den Verkauf der Stadt Münster und der Burg Scharfenstein.

Mit Georg Leo von Staufen starb die männliche Linie des Hauses 1602 aus.

In der Literatur wird angenommen, dass bereits Marschall Gottfried von Staufen um 1175 die Vogtei des Klosters hatte, belegt sind die Herren von Staufen als Vögte aber erst seit 1218. Seit 1277 hatten die Staufener die Vogtei des Klosters St. Trudpert als Lehen der Habsburger inne. Bis 1325 besaßen die Herren von Staufen die Schirmvogtei über das Kloster St. Trudpert als Erblehen, danach wurde die Schirmvogtei jeweils personenbezogen per Lehensvertrag übergeben. Folgende Vögte von St. Trudpert aus dem Haus derer von Staufen sind bekannt:

Johannes von Staufen – 1325
Gottfried von Staufen – 1333
Gottfried (Götz) von Staufen – 1370
Burkhard von Staufen – 1410
Bertold von Staufen – 1413
Jakob von Staufen – 1451
Martin von Staufen – 1484
Trudpert von Staufen – 1487
Leo von Staufen – 1520
Hans Ludwig von Staufen – 1537
Anton von Staufen – 1554
Georg Leo von Staufen – 1577

Die Reihe der Vögte aus dem Haus Staufen wird hin und wieder durch einen Vogt anderer Herkunft unterbrochen, das Haus Staufen ist jedoch absolut dominierend. 
von Staufen, Gottfried (I58456)
 
50764 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Staufen_(Adelsgeschlecht)

Staufen (Adelsgeschlecht)

Der erste Herr von Staufen, Adalbert, ist zu Beginn des 12. Jahrhunderts, zur Zeit des Zähringer-Herzogs Berthold III. erwähnt. Er war Bruder des Zähringerministerialen Kuno von Blankenberg. Der Name bezieht sich vermutlich von Anfang an auf ihren Stammsitz, die Burg Staufen.

Zur Zeit des Zähringer-Herzogs Berthold IV. (um 1160) bekleidete ein Gottfried von Staufen das Amt des Marschalls und seit 1218 sind sie zweifelsfrei als Vögte des Klosters St. Trudpert belegt, das auch die Grablege des Geschlechts wurde. Die Vogtei über St. Trudpert und dessen Stadt Münster eröffnete den Herren von Staufen den Zugriff auf die Silberbergwerke im oberen Münstertal. Die Kontrolle über das Gebiet übten sie von ihrer Burg Scharfenstein aus.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheinen die von Staufen in den Rang von Edelfreien aufgestiegen zu sein. Unter Kaiser Friedrich III. (1452–1493) wurden die Edelfreien von Staufen dann in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Gleichwohl wurden sie unter dem Druck der übermächtigen Habsburger Mitglied der vorderösterreichischen bzw. Breisgauer Landstände. 1346 erhielt Johann von Staufen von den Habsburgern die Burg Werrach bei Wehr als Lehen. Dies gehörte zur Entschädigung für den Verkauf der Stadt Münster und der Burg Scharfenstein.

Mit Georg Leo von Staufen starb die männliche Linie des Hauses 1602 aus.

In der Literatur wird angenommen, dass bereits Marschall Gottfried von Staufen um 1175 die Vogtei des Klosters hatte, belegt sind die Herren von Staufen als Vögte aber erst seit 1218. Seit 1277 hatten die Staufener die Vogtei des Klosters St. Trudpert als Lehen der Habsburger inne. Bis 1325 besaßen die Herren von Staufen die Schirmvogtei über das Kloster St. Trudpert als Erblehen, danach wurde die Schirmvogtei jeweils personenbezogen per Lehensvertrag übergeben. Folgende Vögte von St. Trudpert aus dem Haus derer von Staufen sind bekannt:

Johannes von Staufen – 1325
Gottfried von Staufen – 1333
Gottfried (Götz) von Staufen – 1370
Burkhard von Staufen – 1410
Bertold von Staufen – 1413
Jakob von Staufen – 1451
Martin von Staufen – 1484
Trudpert von Staufen – 1487
Leo von Staufen – 1520
Hans Ludwig von Staufen – 1537
Anton von Staufen – 1554
Georg Leo von Staufen – 1577

Die Reihe der Vögte aus dem Haus Staufen wird hin und wieder durch einen Vogt anderer Herkunft unterbrochen, das Haus Staufen ist jedoch absolut dominierend. 
von Staufen, Adalbert (I58457)
 
50765 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_(Schwarzwälder_Adelsgeschlecht)

Stein (Schwarzwälder Adelsgeschlecht)

Die Herren von Stein (auch Herren vom Stein) waren ein Ministerialen- und Adelsgeschlecht, das im 13. und 14. Jahrhundert im Südschwarzwald nachgewiesen ist. Es besaß dort die Burgen Altenstein (wahrscheinlich auf der Gemarkung des heutigen Häg-Ehrsberg) und Neuenstein (bei Raitbach) und stand als Meier in Diensten des Stifts Säckingen. Durch Erbschaft kam sein Besitz an die elsässische Familie der Herren von Schönau und begründete damit deren wichtige Rolle an Ober- und Hochrhein.

Folgende Herren von Stein sind bekannt:

- Heinrich I., verstorben 1283
- Seine Söhne Heinrich II. (verheiratet mit Katharina von Hünenberg; verstorben 1321) und Rudolf I. (verstorben 1302) sowie eine Tochter Elisabeth (⚭ Ulrich III. von Büttikon)
- Heinrichs II. Sohn Heinrich IV. (vermutlich minderjährig verstorben) und eine Tochter unbekannten Namens
- Rudolfs I. Söhne Heinrich III. (verstorben 1349/50), Rudolf II. (verstorben 1321) und Mathis (1339 verstorben).
- Heinrichs III. Tochter

Heinrich III. von Stein verheiratete seine Tochter unbekannten Namens um 1330 mit Rudolf I. von Schönau. Da er ansonsten kinderlos blieb, starben die Herren von Stein in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Mannesstamm aus, und ihr Besitz kam an die Herren von Schönau.

Von einer möglichen Nebenlinie sind 1324 ein Ritter Johannes vom Stein mit Besitz bei Zell im Wiesental und zwischen 1327 und 1347 ein Säckinger Priester und Chorherr Jakob vom Stein genannt. In welchem Verhältnis Johannes und Jakob zueinander und zu den anderen urkundlich erwähnten Herren vom Stein standen, ist jedoch nicht bekannt.

Eine Stammverwandtschaft bestand wahrscheinlich zwischen den Herren von Stein und den Herren von Wieladingen. Zum einen besteht eine große Ähnlichkeit der beiden Wappen, die beide das Motiv der Fidel aufweisen. Zum anderen war das säckingsche Meieramt offenbar auf die beiden Familien aufgeteilt. Diese Aufteilung des Meieramtes könnte auf eine Erbteilung desselben hindeuten. Eine Möglichkeit ist, dass die Linienteilung des ursprünglichen Meiergeschlechts (und überhaupt die Aufteilung des Meieramtes) auf die Linienteilung der Habsburger in der Mitte des 13. Jahrhunderts zurückging, aus der neben der „älteren“ Linie (der späteren Königsdynastie) die „jüngere Linie“ Habsburg-Laufenburg hervorging. Bei dieser Linienteilung wurde auch die Kastvogtei über das Stift Säckingen unter den beiden Brüdern Albrecht IV. und Rudolf III. aufgeteilt, und möglicherweise führte dies auch zu einer Linien- und Aufgabenteilung der zugehörigen Ministerialen. Die Lage der von den beiden Familien verwalteten Meierhöfe spricht dafür, dass die Herren von Stein zur jüngeren Linie Habsburg-Laufenburg kamen, die Herren von Wieladingen zur älteren Linie. Mit zwei Zeugen namens Hartmann und Rudolf findet sich das Namensgut der späteren Herren von Wieladingen und Stein bereits in einer Urkunde 1207 in der Säckinger Ministerialität. Ob und wie die beiden Zeugen mit den beiden späteren Meierfamilien in Verbindung stehen, ist aber unklar.

Eine große Rolle der wahrscheinlichen Stammverwandtschaft lässt sich aus den späteren Urkunden nicht ersehen; zwar scheinen die Familien ein freundliches oder freundschaftliches Verhältnis gehabt zu haben, jedoch gibt es keine Hinweise auf ein weiter gepflegtes Verwandtschaftsverhältnis. Auch die ursprüngliche Zuweisung an die beiden Habsburger Familien scheint sich mit der Zeit umgekehrt zu haben. Etwa ab den 1270er Jahren näherten sich die Herren von Stein der älteren Habsburger Linie an, während die Wieladinger in den 1290er Jahren und wahrscheinlich im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Albrecht von Österreich und Adolf von Nassau in das Gefolge der Grafen von Habsburg-Laufenburg eintraten.

Besitz
Die Herren vom Stein standen als Ministeriale in Diensten des Damenstifts Säckingen und hatten dort das Meieramt über mehrere Dinghöfe inne. Ihren ursprünglichen Sitz hatten sie auf Burg Altenstein (siehe hierzu unten mehr). Der Umfang des Steinschen Meieramtes lässt sich nur schwer bestimmen, da fast alle urkundlichen Erwähnungen darüber erst aus der Zeit ihrer Schönauer Erben stammen. Wahrscheinlich oblag ihnen jedoch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Verwaltung über die Meierhöfe in Zuzgen, Kaisten, Ittenthal, Mettau, Sulz und Zell im Wiesental. Umfangreiche Gerichtsrechte in Wegenstetten dürften auch auf das Stift Säckingen zurückgehen. Daneben hatte die Familie auch mehrere Höfe, Güter und andere Rechte als Eigenbesitz, oft in den gleichen Dörfern, in denen sie auch das Meierrecht innehatten (so zum Beispiel in Zell, Zuzgen und Stetten). Ein Eigengut hatte die Familie offenbar auch bei Wegenstetten: 1303 übergab Heinrich von Stein seine Rechte dem Hochstift Basel und erhielt den Hof von diesem wieder zu Lehen. Weiterer Eigenbesitz bestand bei Schwörstadt, Obersäckingen, Säckingen, Wieladingen, Laufenburg, Mettau und Kaisten.

Eine weitere „Herrschaft Neuenstein“ bestand auf St. Blasischem Gebiet südlich und südöstlich des Zeller Dinghofes; Der ursprüngliche Umfang der Herrschaft lässt sich nicht genau bestimmen; als die Herrschaft 1400 von den Erben der Steiner an die Markgrafen von Sausenberg verkauft wurde, umfasste sie die Burg Neuenstein (siehe unten), die Dörfer Gersbach, Schlechtbach, Schweigmatt, Raitbach und weitere Höfe und Rechte zwischen Wehra- und Wiesental, also grob gesprochen den östlichen Teil der Gemarkung des heutigen Schopfheim. Möglich ist, dass auch Hausen im Wiesental ursprünglich zur Herrschaft Neuenstein gehörte, aber Anfang des 14. Jahrhunderts durch einen Erbgang an die Basler Familie zer Sunnen gelangte.

Neben diesen Besitzungen im Wiesental und im Hochrheingebiet erwarb Heinrich III. von Stein im Jahr 1342 auch das halbe Dorf Marzell im Kandertal. Verkäufer waren die Herren von Neuenfels, die den Verkauf von Heinrich aber sogleich wieder zu Lehen erhielten. Einnahmen bestanden darüber hinaus aufgrund von habsburgischen Pfandschaften, so unter anderem in Wehr, Siggenthal, Baden AG, Rheinfelden AG und der Grafschaft Hauenstein. Bis zum Jahr 1325 dürften sich diese Pfandschaften auf einen Gesamtwert von 460 Mark Silber beziffert haben.

Die Rechtsgeschäfte, in denen Mitglieder des Geschlechts als Akteure urkundlich erwähnt werden, geben das Bild einer ökonomisch und sozial erfolgreichen Familie ab. Ihr gelang es, sich neben dem stiftsäckingschen Meieramt weitere Besitzschwerpunkte zu erschaffen und von der abhängigen Ministerialität in den niederen Adel aufzusteigen. Spätestens in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheint die Familie die soziale und personenrechtliche Emanzipation vom Stift abgeschlossen zu haben – in der Folgezeit verfügte sie offenbar frei über Eigengüter, trat sowohl als Lehensnehmer als auch als Lehensherr auf, und alle männlichen Familienmitglieder, welche die Volljährigkeit erlebten, führten den Rittertitel. Dieser soziale Aufstieg manifestiert sich auch in den Eheverbindungen, welche die Familie, soweit bekannt, mit einflussreichen Ministerialengeschlechtern und teilweise sogar Familien freiherrlichen Standes schloss. Mit ein Grund für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg der Familie dürfte der Anschluss an die ältere Linie der Grafen von Habsburg gewesen sein, in deren Umfeld die Herren von Stein ab Ende des 13. Jahrhunderts erscheinen, denen sie in der Folge die Treue hielten und von denen sie mehrmals für militärische und andere Dienste entlohnt wurden.

Burgen
Zum Besitz der Familie gehörten auch drei Burganlagen. Wohl die „Stammburg“ der Familie war die Burg Altenstein, die 1319 als Ortsangabe in einer Grenzbeschreibung erstmals urkundlich erwähnt wird. Da aber 1283 die Burg Neuenstein (siehe unten) urkundlich ist, dürfte Altenstein bereits damals und damit mindestens seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts existiert haben. Vor dem Bau der Burg Neuenstein hieß die Anlage wahrscheinlich lediglich „Stein“ und war für die Familie namensgebend. Die genaue Lokalisation der Burg Altenstein ist umstritten, vermutet wird sie entweder beim gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Häg-Ehrsberg oder auf dem „Henschenberg“ bei Zell im Wiesental. An beiden Stellen finden sich heute noch Anzeichen für frühere Burganlagen. Für die Identifizierung der Burg Altenstein mit der Ruine auf dem Henschenberg sprechen neben der Nähe zum damaligen Zeller Dinghof auch Keramikfunde, die nahelegen, dass die dortige Ruine im frühen 15. Jahrhundert, zur Zeit der Schönauer als Erben derer von Stein, noch bewohnt war. Darüber hinaus wird in einer Urkunde von 1393 ein Hof auf dem Henschenberg 1393 als zur Burg gehörig erwähnt. Andererseits werden, wie von Klaus Schubring bemerkt, die Burg Altenstein und der Hof Henschenberg in einer Urkunde von 1394 getrennt aufgeführt, müssen also nicht in unmittelbarer Nähe zueinander gelegen haben. Dies und lokale Flurnamen weisen darauf hin, dass die ehemalige Burg eher in der Anlage nahe dem gleichnamigen Weiler zu suchen sei, wo sie auch lokale Sagen verorten. Unabhängig von ihrer genauen Lage handelte es sich bei der Burg wahrscheinlich um eine Amtsburg, die das Stift Säckingen seinen Meiern zu Lehen gegeben hatte.

Die zweite Burg im Besitz der Herren von Stein wurde als „Neuenstein“ 1283 erstmals urkundlich erwähnt; eine umfangreiche Erwähnung mit Beschreibung der zu diesem Zeitpunkt zugehörigen Güter datiert aus dem Jahr 1400, also nach dem Aussterben der Herren von Stein. Die Burg Neuenstein befand sich wahrscheinlich bei Raitbach, ihre Überreste sind heute als Burgholz bekannt. Mit ihr und der zugehörigen Herrschaft konnte sich die Familie einen zweiten Besitzschwerpunkt auf St. Blasischem Gebiet und damit unabhängig vom Stift Säckingen aufbauen.

Als dritte Burganlage der Familie wurde die Burg Schwörstadt 1316 käuflich erworben. Verkäufer waren zum einen Verena von Hunwil als Gattin von Hartmann II. von Wieladingen, zum anderen Hermann III. von Bellikon, der Kaufpreis betrug insgesamt 385 Mark Silber. Verena von Hunwil und Hermann III. von Bellikon hatten ihre Anteile an der Burg wahrscheinlich über ihre jeweiligen Gatten aus dem Geschlecht derer von Wieladingen geerbt. Letztere dürften die Burg gegen Ende des 13. Jahrhunderts erbaut haben. Bauliche Überreste der Anlage finden sich heute nicht mehr. 
von (vom) Stein, Margareta (I21818)
 
50766 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_(Schwarzwälder_Adelsgeschlecht)

Stein (Schwarzwälder Adelsgeschlecht)

Die Herren von Stein (auch Herren vom Stein) waren ein Ministerialen- und Adelsgeschlecht, das im 13. und 14. Jahrhundert im Südschwarzwald nachgewiesen ist. Es besaß dort die Burgen Altenstein (wahrscheinlich auf der Gemarkung des heutigen Häg-Ehrsberg) und Neuenstein (bei Raitbach) und stand als Meier in Diensten des Stifts Säckingen. Durch Erbschaft kam sein Besitz an die elsässische Familie der Herren von Schönau und begründete damit deren wichtige Rolle an Ober- und Hochrhein.

Folgende Herren von Stein sind bekannt:

- Heinrich I., verstorben 1283
- Seine Söhne Heinrich II. (verheiratet mit Katharina von Hünenberg; verstorben 1321) und Rudolf I. (verstorben 1302) sowie eine Tochter Elisabeth (⚭ Ulrich III. von Büttikon)
- Heinrichs II. Sohn Heinrich IV. (vermutlich minderjährig verstorben) und eine Tochter unbekannten Namens
- Rudolfs I. Söhne Heinrich III. (verstorben 1349/50), Rudolf II. (verstorben 1321) und Mathis (1339 verstorben).
- Heinrichs III. Tochter

Heinrich III. von Stein verheiratete seine Tochter unbekannten Namens um 1330 mit Rudolf I. von Schönau. Da er ansonsten kinderlos blieb, starben die Herren von Stein in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Mannesstamm aus, und ihr Besitz kam an die Herren von Schönau.

Von einer möglichen Nebenlinie sind 1324 ein Ritter Johannes vom Stein mit Besitz bei Zell im Wiesental und zwischen 1327 und 1347 ein Säckinger Priester und Chorherr Jakob vom Stein genannt. In welchem Verhältnis Johannes und Jakob zueinander und zu den anderen urkundlich erwähnten Herren vom Stein standen, ist jedoch nicht bekannt.

Eine Stammverwandtschaft bestand wahrscheinlich zwischen den Herren von Stein und den Herren von Wieladingen. Zum einen besteht eine große Ähnlichkeit der beiden Wappen, die beide das Motiv der Fidel aufweisen. Zum anderen war das säckingsche Meieramt offenbar auf die beiden Familien aufgeteilt. Diese Aufteilung des Meieramtes könnte auf eine Erbteilung desselben hindeuten. Eine Möglichkeit ist, dass die Linienteilung des ursprünglichen Meiergeschlechts (und überhaupt die Aufteilung des Meieramtes) auf die Linienteilung der Habsburger in der Mitte des 13. Jahrhunderts zurückging, aus der neben der „älteren“ Linie (der späteren Königsdynastie) die „jüngere Linie“ Habsburg-Laufenburg hervorging. Bei dieser Linienteilung wurde auch die Kastvogtei über das Stift Säckingen unter den beiden Brüdern Albrecht IV. und Rudolf III. aufgeteilt, und möglicherweise führte dies auch zu einer Linien- und Aufgabenteilung der zugehörigen Ministerialen. Die Lage der von den beiden Familien verwalteten Meierhöfe spricht dafür, dass die Herren von Stein zur jüngeren Linie Habsburg-Laufenburg kamen, die Herren von Wieladingen zur älteren Linie. Mit zwei Zeugen namens Hartmann und Rudolf findet sich das Namensgut der späteren Herren von Wieladingen und Stein bereits in einer Urkunde 1207 in der Säckinger Ministerialität. Ob und wie die beiden Zeugen mit den beiden späteren Meierfamilien in Verbindung stehen, ist aber unklar.

Eine große Rolle der wahrscheinlichen Stammverwandtschaft lässt sich aus den späteren Urkunden nicht ersehen; zwar scheinen die Familien ein freundliches oder freundschaftliches Verhältnis gehabt zu haben, jedoch gibt es keine Hinweise auf ein weiter gepflegtes Verwandtschaftsverhältnis. Auch die ursprüngliche Zuweisung an die beiden Habsburger Familien scheint sich mit der Zeit umgekehrt zu haben. Etwa ab den 1270er Jahren näherten sich die Herren von Stein der älteren Habsburger Linie an, während die Wieladinger in den 1290er Jahren und wahrscheinlich im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Albrecht von Österreich und Adolf von Nassau in das Gefolge der Grafen von Habsburg-Laufenburg eintraten.

Besitz
Die Herren vom Stein standen als Ministeriale in Diensten des Damenstifts Säckingen und hatten dort das Meieramt über mehrere Dinghöfe inne. Ihren ursprünglichen Sitz hatten sie auf Burg Altenstein (siehe hierzu unten mehr). Der Umfang des Steinschen Meieramtes lässt sich nur schwer bestimmen, da fast alle urkundlichen Erwähnungen darüber erst aus der Zeit ihrer Schönauer Erben stammen. Wahrscheinlich oblag ihnen jedoch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Verwaltung über die Meierhöfe in Zuzgen, Kaisten, Ittenthal, Mettau, Sulz und Zell im Wiesental. Umfangreiche Gerichtsrechte in Wegenstetten dürften auch auf das Stift Säckingen zurückgehen. Daneben hatte die Familie auch mehrere Höfe, Güter und andere Rechte als Eigenbesitz, oft in den gleichen Dörfern, in denen sie auch das Meierrecht innehatten (so zum Beispiel in Zell, Zuzgen und Stetten). Ein Eigengut hatte die Familie offenbar auch bei Wegenstetten: 1303 übergab Heinrich von Stein seine Rechte dem Hochstift Basel und erhielt den Hof von diesem wieder zu Lehen. Weiterer Eigenbesitz bestand bei Schwörstadt, Obersäckingen, Säckingen, Wieladingen, Laufenburg, Mettau und Kaisten.

Eine weitere „Herrschaft Neuenstein“ bestand auf St. Blasischem Gebiet südlich und südöstlich des Zeller Dinghofes; Der ursprüngliche Umfang der Herrschaft lässt sich nicht genau bestimmen; als die Herrschaft 1400 von den Erben der Steiner an die Markgrafen von Sausenberg verkauft wurde, umfasste sie die Burg Neuenstein (siehe unten), die Dörfer Gersbach, Schlechtbach, Schweigmatt, Raitbach und weitere Höfe und Rechte zwischen Wehra- und Wiesental, also grob gesprochen den östlichen Teil der Gemarkung des heutigen Schopfheim. Möglich ist, dass auch Hausen im Wiesental ursprünglich zur Herrschaft Neuenstein gehörte, aber Anfang des 14. Jahrhunderts durch einen Erbgang an die Basler Familie zer Sunnen gelangte.

Neben diesen Besitzungen im Wiesental und im Hochrheingebiet erwarb Heinrich III. von Stein im Jahr 1342 auch das halbe Dorf Marzell im Kandertal. Verkäufer waren die Herren von Neuenfels, die den Verkauf von Heinrich aber sogleich wieder zu Lehen erhielten. Einnahmen bestanden darüber hinaus aufgrund von habsburgischen Pfandschaften, so unter anderem in Wehr, Siggenthal, Baden AG, Rheinfelden AG und der Grafschaft Hauenstein. Bis zum Jahr 1325 dürften sich diese Pfandschaften auf einen Gesamtwert von 460 Mark Silber beziffert haben.

Die Rechtsgeschäfte, in denen Mitglieder des Geschlechts als Akteure urkundlich erwähnt werden, geben das Bild einer ökonomisch und sozial erfolgreichen Familie ab. Ihr gelang es, sich neben dem stiftsäckingschen Meieramt weitere Besitzschwerpunkte zu erschaffen und von der abhängigen Ministerialität in den niederen Adel aufzusteigen. Spätestens in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheint die Familie die soziale und personenrechtliche Emanzipation vom Stift abgeschlossen zu haben – in der Folgezeit verfügte sie offenbar frei über Eigengüter, trat sowohl als Lehensnehmer als auch als Lehensherr auf, und alle männlichen Familienmitglieder, welche die Volljährigkeit erlebten, führten den Rittertitel. Dieser soziale Aufstieg manifestiert sich auch in den Eheverbindungen, welche die Familie, soweit bekannt, mit einflussreichen Ministerialengeschlechtern und teilweise sogar Familien freiherrlichen Standes schloss. Mit ein Grund für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg der Familie dürfte der Anschluss an die ältere Linie der Grafen von Habsburg gewesen sein, in deren Umfeld die Herren von Stein ab Ende des 13. Jahrhunderts erscheinen, denen sie in der Folge die Treue hielten und von denen sie mehrmals für militärische und andere Dienste entlohnt wurden.

Burgen
Zum Besitz der Familie gehörten auch drei Burganlagen. Wohl die „Stammburg“ der Familie war die Burg Altenstein, die 1319 als Ortsangabe in einer Grenzbeschreibung erstmals urkundlich erwähnt wird. Da aber 1283 die Burg Neuenstein (siehe unten) urkundlich ist, dürfte Altenstein bereits damals und damit mindestens seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts existiert haben. Vor dem Bau der Burg Neuenstein hieß die Anlage wahrscheinlich lediglich „Stein“ und war für die Familie namensgebend. Die genaue Lokalisation der Burg Altenstein ist umstritten, vermutet wird sie entweder beim gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Häg-Ehrsberg oder auf dem „Henschenberg“ bei Zell im Wiesental. An beiden Stellen finden sich heute noch Anzeichen für frühere Burganlagen. Für die Identifizierung der Burg Altenstein mit der Ruine auf dem Henschenberg sprechen neben der Nähe zum damaligen Zeller Dinghof auch Keramikfunde, die nahelegen, dass die dortige Ruine im frühen 15. Jahrhundert, zur Zeit der Schönauer als Erben derer von Stein, noch bewohnt war. Darüber hinaus wird in einer Urkunde von 1393 ein Hof auf dem Henschenberg 1393 als zur Burg gehörig erwähnt. Andererseits werden, wie von Klaus Schubring bemerkt, die Burg Altenstein und der Hof Henschenberg in einer Urkunde von 1394 getrennt aufgeführt, müssen also nicht in unmittelbarer Nähe zueinander gelegen haben. Dies und lokale Flurnamen weisen darauf hin, dass die ehemalige Burg eher in der Anlage nahe dem gleichnamigen Weiler zu suchen sei, wo sie auch lokale Sagen verorten. Unabhängig von ihrer genauen Lage handelte es sich bei der Burg wahrscheinlich um eine Amtsburg, die das Stift Säckingen seinen Meiern zu Lehen gegeben hatte.

Die zweite Burg im Besitz der Herren von Stein wurde als „Neuenstein“ 1283 erstmals urkundlich erwähnt; eine umfangreiche Erwähnung mit Beschreibung der zu diesem Zeitpunkt zugehörigen Güter datiert aus dem Jahr 1400, also nach dem Aussterben der Herren von Stein. Die Burg Neuenstein befand sich wahrscheinlich bei Raitbach, ihre Überreste sind heute als Burgholz bekannt. Mit ihr und der zugehörigen Herrschaft konnte sich die Familie einen zweiten Besitzschwerpunkt auf St. Blasischem Gebiet und damit unabhängig vom Stift Säckingen aufbauen.

Als dritte Burganlage der Familie wurde die Burg Schwörstadt 1316 käuflich erworben. Verkäufer waren zum einen Verena von Hunwil als Gattin von Hartmann II. von Wieladingen, zum anderen Hermann III. von Bellikon, der Kaufpreis betrug insgesamt 385 Mark Silber. Verena von Hunwil und Hermann III. von Bellikon hatten ihre Anteile an der Burg wahrscheinlich über ihre jeweiligen Gatten aus dem Geschlecht derer von Wieladingen geerbt. Letztere dürften die Burg gegen Ende des 13. Jahrhunderts erbaut haben. Bauliche Überreste der Anlage finden sich heute nicht mehr. 
von (vom) Stein, Heinrich III (I21823)
 
50767 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_(Schwarzwälder_Adelsgeschlecht)

Stein (Schwarzwälder Adelsgeschlecht)

Die Herren von Stein (auch Herren vom Stein) waren ein Ministerialen- und Adelsgeschlecht, das im 13. und 14. Jahrhundert im Südschwarzwald nachgewiesen ist. Es besaß dort die Burgen Altenstein (wahrscheinlich auf der Gemarkung des heutigen Häg-Ehrsberg) und Neuenstein (bei Raitbach) und stand als Meier in Diensten des Stifts Säckingen. Durch Erbschaft kam sein Besitz an die elsässische Familie der Herren von Schönau und begründete damit deren wichtige Rolle an Ober- und Hochrhein.

Folgende Herren von Stein sind bekannt:

- Heinrich I., verstorben 1283
- Seine Söhne Heinrich II. (verheiratet mit Katharina von Hünenberg; verstorben 1321) und Rudolf I. (verstorben 1302) sowie eine Tochter Elisabeth (⚭ Ulrich III. von Büttikon)
- Heinrichs II. Sohn Heinrich IV. (vermutlich minderjährig verstorben) und eine Tochter unbekannten Namens
- Rudolfs I. Söhne Heinrich III. (verstorben 1349/50), Rudolf II. (verstorben 1321) und Mathis (1339 verstorben).
- Heinrichs III. Tochter

Heinrich III. von Stein verheiratete seine Tochter unbekannten Namens um 1330 mit Rudolf I. von Schönau. Da er ansonsten kinderlos blieb, starben die Herren von Stein in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Mannesstamm aus, und ihr Besitz kam an die Herren von Schönau.

Von einer möglichen Nebenlinie sind 1324 ein Ritter Johannes vom Stein mit Besitz bei Zell im Wiesental und zwischen 1327 und 1347 ein Säckinger Priester und Chorherr Jakob vom Stein genannt. In welchem Verhältnis Johannes und Jakob zueinander und zu den anderen urkundlich erwähnten Herren vom Stein standen, ist jedoch nicht bekannt.

Eine Stammverwandtschaft bestand wahrscheinlich zwischen den Herren von Stein und den Herren von Wieladingen. Zum einen besteht eine große Ähnlichkeit der beiden Wappen, die beide das Motiv der Fidel aufweisen. Zum anderen war das säckingsche Meieramt offenbar auf die beiden Familien aufgeteilt. Diese Aufteilung des Meieramtes könnte auf eine Erbteilung desselben hindeuten. Eine Möglichkeit ist, dass die Linienteilung des ursprünglichen Meiergeschlechts (und überhaupt die Aufteilung des Meieramtes) auf die Linienteilung der Habsburger in der Mitte des 13. Jahrhunderts zurückging, aus der neben der „älteren“ Linie (der späteren Königsdynastie) die „jüngere Linie“ Habsburg-Laufenburg hervorging. Bei dieser Linienteilung wurde auch die Kastvogtei über das Stift Säckingen unter den beiden Brüdern Albrecht IV. und Rudolf III. aufgeteilt, und möglicherweise führte dies auch zu einer Linien- und Aufgabenteilung der zugehörigen Ministerialen. Die Lage der von den beiden Familien verwalteten Meierhöfe spricht dafür, dass die Herren von Stein zur jüngeren Linie Habsburg-Laufenburg kamen, die Herren von Wieladingen zur älteren Linie. Mit zwei Zeugen namens Hartmann und Rudolf findet sich das Namensgut der späteren Herren von Wieladingen und Stein bereits in einer Urkunde 1207 in der Säckinger Ministerialität. Ob und wie die beiden Zeugen mit den beiden späteren Meierfamilien in Verbindung stehen, ist aber unklar.

Eine große Rolle der wahrscheinlichen Stammverwandtschaft lässt sich aus den späteren Urkunden nicht ersehen; zwar scheinen die Familien ein freundliches oder freundschaftliches Verhältnis gehabt zu haben, jedoch gibt es keine Hinweise auf ein weiter gepflegtes Verwandtschaftsverhältnis. Auch die ursprüngliche Zuweisung an die beiden Habsburger Familien scheint sich mit der Zeit umgekehrt zu haben. Etwa ab den 1270er Jahren näherten sich die Herren von Stein der älteren Habsburger Linie an, während die Wieladinger in den 1290er Jahren und wahrscheinlich im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Albrecht von Österreich und Adolf von Nassau in das Gefolge der Grafen von Habsburg-Laufenburg eintraten.

Besitz
Die Herren vom Stein standen als Ministeriale in Diensten des Damenstifts Säckingen und hatten dort das Meieramt über mehrere Dinghöfe inne. Ihren ursprünglichen Sitz hatten sie auf Burg Altenstein (siehe hierzu unten mehr). Der Umfang des Steinschen Meieramtes lässt sich nur schwer bestimmen, da fast alle urkundlichen Erwähnungen darüber erst aus der Zeit ihrer Schönauer Erben stammen. Wahrscheinlich oblag ihnen jedoch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Verwaltung über die Meierhöfe in Zuzgen, Kaisten, Ittenthal, Mettau, Sulz und Zell im Wiesental. Umfangreiche Gerichtsrechte in Wegenstetten dürften auch auf das Stift Säckingen zurückgehen. Daneben hatte die Familie auch mehrere Höfe, Güter und andere Rechte als Eigenbesitz, oft in den gleichen Dörfern, in denen sie auch das Meierrecht innehatten (so zum Beispiel in Zell, Zuzgen und Stetten). Ein Eigengut hatte die Familie offenbar auch bei Wegenstetten: 1303 übergab Heinrich von Stein seine Rechte dem Hochstift Basel und erhielt den Hof von diesem wieder zu Lehen. Weiterer Eigenbesitz bestand bei Schwörstadt, Obersäckingen, Säckingen, Wieladingen, Laufenburg, Mettau und Kaisten.

Eine weitere „Herrschaft Neuenstein“ bestand auf St. Blasischem Gebiet südlich und südöstlich des Zeller Dinghofes; Der ursprüngliche Umfang der Herrschaft lässt sich nicht genau bestimmen; als die Herrschaft 1400 von den Erben der Steiner an die Markgrafen von Sausenberg verkauft wurde, umfasste sie die Burg Neuenstein (siehe unten), die Dörfer Gersbach, Schlechtbach, Schweigmatt, Raitbach und weitere Höfe und Rechte zwischen Wehra- und Wiesental, also grob gesprochen den östlichen Teil der Gemarkung des heutigen Schopfheim. Möglich ist, dass auch Hausen im Wiesental ursprünglich zur Herrschaft Neuenstein gehörte, aber Anfang des 14. Jahrhunderts durch einen Erbgang an die Basler Familie zer Sunnen gelangte.

Neben diesen Besitzungen im Wiesental und im Hochrheingebiet erwarb Heinrich III. von Stein im Jahr 1342 auch das halbe Dorf Marzell im Kandertal. Verkäufer waren die Herren von Neuenfels, die den Verkauf von Heinrich aber sogleich wieder zu Lehen erhielten. Einnahmen bestanden darüber hinaus aufgrund von habsburgischen Pfandschaften, so unter anderem in Wehr, Siggenthal, Baden AG, Rheinfelden AG und der Grafschaft Hauenstein. Bis zum Jahr 1325 dürften sich diese Pfandschaften auf einen Gesamtwert von 460 Mark Silber beziffert haben.

Die Rechtsgeschäfte, in denen Mitglieder des Geschlechts als Akteure urkundlich erwähnt werden, geben das Bild einer ökonomisch und sozial erfolgreichen Familie ab. Ihr gelang es, sich neben dem stiftsäckingschen Meieramt weitere Besitzschwerpunkte zu erschaffen und von der abhängigen Ministerialität in den niederen Adel aufzusteigen. Spätestens in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheint die Familie die soziale und personenrechtliche Emanzipation vom Stift abgeschlossen zu haben – in der Folgezeit verfügte sie offenbar frei über Eigengüter, trat sowohl als Lehensnehmer als auch als Lehensherr auf, und alle männlichen Familienmitglieder, welche die Volljährigkeit erlebten, führten den Rittertitel. Dieser soziale Aufstieg manifestiert sich auch in den Eheverbindungen, welche die Familie, soweit bekannt, mit einflussreichen Ministerialengeschlechtern und teilweise sogar Familien freiherrlichen Standes schloss. Mit ein Grund für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg der Familie dürfte der Anschluss an die ältere Linie der Grafen von Habsburg gewesen sein, in deren Umfeld die Herren von Stein ab Ende des 13. Jahrhunderts erscheinen, denen sie in der Folge die Treue hielten und von denen sie mehrmals für militärische und andere Dienste entlohnt wurden.

Burgen
Zum Besitz der Familie gehörten auch drei Burganlagen. Wohl die „Stammburg“ der Familie war die Burg Altenstein, die 1319 als Ortsangabe in einer Grenzbeschreibung erstmals urkundlich erwähnt wird. Da aber 1283 die Burg Neuenstein (siehe unten) urkundlich ist, dürfte Altenstein bereits damals und damit mindestens seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts existiert haben. Vor dem Bau der Burg Neuenstein hieß die Anlage wahrscheinlich lediglich „Stein“ und war für die Familie namensgebend. Die genaue Lokalisation der Burg Altenstein ist umstritten, vermutet wird sie entweder beim gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Häg-Ehrsberg oder auf dem „Henschenberg“ bei Zell im Wiesental. An beiden Stellen finden sich heute noch Anzeichen für frühere Burganlagen. Für die Identifizierung der Burg Altenstein mit der Ruine auf dem Henschenberg sprechen neben der Nähe zum damaligen Zeller Dinghof auch Keramikfunde, die nahelegen, dass die dortige Ruine im frühen 15. Jahrhundert, zur Zeit der Schönauer als Erben derer von Stein, noch bewohnt war. Darüber hinaus wird in einer Urkunde von 1393 ein Hof auf dem Henschenberg 1393 als zur Burg gehörig erwähnt. Andererseits werden, wie von Klaus Schubring bemerkt, die Burg Altenstein und der Hof Henschenberg in einer Urkunde von 1394 getrennt aufgeführt, müssen also nicht in unmittelbarer Nähe zueinander gelegen haben. Dies und lokale Flurnamen weisen darauf hin, dass die ehemalige Burg eher in der Anlage nahe dem gleichnamigen Weiler zu suchen sei, wo sie auch lokale Sagen verorten. Unabhängig von ihrer genauen Lage handelte es sich bei der Burg wahrscheinlich um eine Amtsburg, die das Stift Säckingen seinen Meiern zu Lehen gegeben hatte.

Die zweite Burg im Besitz der Herren von Stein wurde als „Neuenstein“ 1283 erstmals urkundlich erwähnt; eine umfangreiche Erwähnung mit Beschreibung der zu diesem Zeitpunkt zugehörigen Güter datiert aus dem Jahr 1400, also nach dem Aussterben der Herren von Stein. Die Burg Neuenstein befand sich wahrscheinlich bei Raitbach, ihre Überreste sind heute als Burgholz bekannt. Mit ihr und der zugehörigen Herrschaft konnte sich die Familie einen zweiten Besitzschwerpunkt auf St. Blasischem Gebiet und damit unabhängig vom Stift Säckingen aufbauen.

Als dritte Burganlage der Familie wurde die Burg Schwörstadt 1316 käuflich erworben. Verkäufer waren zum einen Verena von Hunwil als Gattin von Hartmann II. von Wieladingen, zum anderen Hermann III. von Bellikon, der Kaufpreis betrug insgesamt 385 Mark Silber. Verena von Hunwil und Hermann III. von Bellikon hatten ihre Anteile an der Burg wahrscheinlich über ihre jeweiligen Gatten aus dem Geschlecht derer von Wieladingen geerbt. Letztere dürften die Burg gegen Ende des 13. Jahrhunderts erbaut haben. Bauliche Überreste der Anlage finden sich heute nicht mehr. 
von (vom) Stein, Ritter Heinrich I (I21820)
 
50768 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_(Schwarzwälder_Adelsgeschlecht)

Stein (Schwarzwälder Adelsgeschlecht)

Die Herren von Stein (auch Herren vom Stein) waren ein Ministerialen- und Adelsgeschlecht, das im 13. und 14. Jahrhundert im Südschwarzwald nachgewiesen ist. Es besaß dort die Burgen Altenstein (wahrscheinlich auf der Gemarkung des heutigen Häg-Ehrsberg) und Neuenstein (bei Raitbach) und stand als Meier in Diensten des Stifts Säckingen. Durch Erbschaft kam sein Besitz an die elsässische Familie der Herren von Schönau und begründete damit deren wichtige Rolle an Ober- und Hochrhein.

Folgende Herren von Stein sind bekannt:

- Heinrich I., verstorben 1283
- Seine Söhne Heinrich II. (verheiratet mit Katharina von Hünenberg; verstorben 1321) und Rudolf I. (verstorben 1302) sowie eine Tochter Elisabeth (⚭ Ulrich III. von Büttikon)
- Heinrichs II. Sohn Heinrich IV. (vermutlich minderjährig verstorben) und eine Tochter unbekannten Namens
- Rudolfs I. Söhne Heinrich III. (verstorben 1349/50), Rudolf II. (verstorben 1321) und Mathis (1339 verstorben).
- Heinrichs III. Tochter

Heinrich III. von Stein verheiratete seine Tochter unbekannten Namens um 1330 mit Rudolf I. von Schönau. Da er ansonsten kinderlos blieb, starben die Herren von Stein in der Mitte des 14. Jahrhunderts im Mannesstamm aus, und ihr Besitz kam an die Herren von Schönau.

Von einer möglichen Nebenlinie sind 1324 ein Ritter Johannes vom Stein mit Besitz bei Zell im Wiesental und zwischen 1327 und 1347 ein Säckinger Priester und Chorherr Jakob vom Stein genannt. In welchem Verhältnis Johannes und Jakob zueinander und zu den anderen urkundlich erwähnten Herren vom Stein standen, ist jedoch nicht bekannt.

Eine Stammverwandtschaft bestand wahrscheinlich zwischen den Herren von Stein und den Herren von Wieladingen. Zum einen besteht eine große Ähnlichkeit der beiden Wappen, die beide das Motiv der Fidel aufweisen. Zum anderen war das säckingsche Meieramt offenbar auf die beiden Familien aufgeteilt. Diese Aufteilung des Meieramtes könnte auf eine Erbteilung desselben hindeuten. Eine Möglichkeit ist, dass die Linienteilung des ursprünglichen Meiergeschlechts (und überhaupt die Aufteilung des Meieramtes) auf die Linienteilung der Habsburger in der Mitte des 13. Jahrhunderts zurückging, aus der neben der „älteren“ Linie (der späteren Königsdynastie) die „jüngere Linie“ Habsburg-Laufenburg hervorging. Bei dieser Linienteilung wurde auch die Kastvogtei über das Stift Säckingen unter den beiden Brüdern Albrecht IV. und Rudolf III. aufgeteilt, und möglicherweise führte dies auch zu einer Linien- und Aufgabenteilung der zugehörigen Ministerialen. Die Lage der von den beiden Familien verwalteten Meierhöfe spricht dafür, dass die Herren von Stein zur jüngeren Linie Habsburg-Laufenburg kamen, die Herren von Wieladingen zur älteren Linie. Mit zwei Zeugen namens Hartmann und Rudolf findet sich das Namensgut der späteren Herren von Wieladingen und Stein bereits in einer Urkunde 1207 in der Säckinger Ministerialität. Ob und wie die beiden Zeugen mit den beiden späteren Meierfamilien in Verbindung stehen, ist aber unklar.

Eine große Rolle der wahrscheinlichen Stammverwandtschaft lässt sich aus den späteren Urkunden nicht ersehen; zwar scheinen die Familien ein freundliches oder freundschaftliches Verhältnis gehabt zu haben, jedoch gibt es keine Hinweise auf ein weiter gepflegtes Verwandtschaftsverhältnis. Auch die ursprüngliche Zuweisung an die beiden Habsburger Familien scheint sich mit der Zeit umgekehrt zu haben. Etwa ab den 1270er Jahren näherten sich die Herren von Stein der älteren Habsburger Linie an, während die Wieladinger in den 1290er Jahren und wahrscheinlich im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Albrecht von Österreich und Adolf von Nassau in das Gefolge der Grafen von Habsburg-Laufenburg eintraten.

Besitz
Die Herren vom Stein standen als Ministeriale in Diensten des Damenstifts Säckingen und hatten dort das Meieramt über mehrere Dinghöfe inne. Ihren ursprünglichen Sitz hatten sie auf Burg Altenstein (siehe hierzu unten mehr). Der Umfang des Steinschen Meieramtes lässt sich nur schwer bestimmen, da fast alle urkundlichen Erwähnungen darüber erst aus der Zeit ihrer Schönauer Erben stammen. Wahrscheinlich oblag ihnen jedoch in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Verwaltung über die Meierhöfe in Zuzgen, Kaisten, Ittenthal, Mettau, Sulz und Zell im Wiesental. Umfangreiche Gerichtsrechte in Wegenstetten dürften auch auf das Stift Säckingen zurückgehen. Daneben hatte die Familie auch mehrere Höfe, Güter und andere Rechte als Eigenbesitz, oft in den gleichen Dörfern, in denen sie auch das Meierrecht innehatten (so zum Beispiel in Zell, Zuzgen und Stetten). Ein Eigengut hatte die Familie offenbar auch bei Wegenstetten: 1303 übergab Heinrich von Stein seine Rechte dem Hochstift Basel und erhielt den Hof von diesem wieder zu Lehen. Weiterer Eigenbesitz bestand bei Schwörstadt, Obersäckingen, Säckingen, Wieladingen, Laufenburg, Mettau und Kaisten.

Eine weitere „Herrschaft Neuenstein“ bestand auf St. Blasischem Gebiet südlich und südöstlich des Zeller Dinghofes; Der ursprüngliche Umfang der Herrschaft lässt sich nicht genau bestimmen; als die Herrschaft 1400 von den Erben der Steiner an die Markgrafen von Sausenberg verkauft wurde, umfasste sie die Burg Neuenstein (siehe unten), die Dörfer Gersbach, Schlechtbach, Schweigmatt, Raitbach und weitere Höfe und Rechte zwischen Wehra- und Wiesental, also grob gesprochen den östlichen Teil der Gemarkung des heutigen Schopfheim. Möglich ist, dass auch Hausen im Wiesental ursprünglich zur Herrschaft Neuenstein gehörte, aber Anfang des 14. Jahrhunderts durch einen Erbgang an die Basler Familie zer Sunnen gelangte.

Neben diesen Besitzungen im Wiesental und im Hochrheingebiet erwarb Heinrich III. von Stein im Jahr 1342 auch das halbe Dorf Marzell im Kandertal. Verkäufer waren die Herren von Neuenfels, die den Verkauf von Heinrich aber sogleich wieder zu Lehen erhielten. Einnahmen bestanden darüber hinaus aufgrund von habsburgischen Pfandschaften, so unter anderem in Wehr, Siggenthal, Baden AG, Rheinfelden AG und der Grafschaft Hauenstein. Bis zum Jahr 1325 dürften sich diese Pfandschaften auf einen Gesamtwert von 460 Mark Silber beziffert haben.

Die Rechtsgeschäfte, in denen Mitglieder des Geschlechts als Akteure urkundlich erwähnt werden, geben das Bild einer ökonomisch und sozial erfolgreichen Familie ab. Ihr gelang es, sich neben dem stiftsäckingschen Meieramt weitere Besitzschwerpunkte zu erschaffen und von der abhängigen Ministerialität in den niederen Adel aufzusteigen. Spätestens in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts scheint die Familie die soziale und personenrechtliche Emanzipation vom Stift abgeschlossen zu haben – in der Folgezeit verfügte sie offenbar frei über Eigengüter, trat sowohl als Lehensnehmer als auch als Lehensherr auf, und alle männlichen Familienmitglieder, welche die Volljährigkeit erlebten, führten den Rittertitel. Dieser soziale Aufstieg manifestiert sich auch in den Eheverbindungen, welche die Familie, soweit bekannt, mit einflussreichen Ministerialengeschlechtern und teilweise sogar Familien freiherrlichen Standes schloss. Mit ein Grund für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg der Familie dürfte der Anschluss an die ältere Linie der Grafen von Habsburg gewesen sein, in deren Umfeld die Herren von Stein ab Ende des 13. Jahrhunderts erscheinen, denen sie in der Folge die Treue hielten und von denen sie mehrmals für militärische und andere Dienste entlohnt wurden.

Burgen
Zum Besitz der Familie gehörten auch drei Burganlagen. Wohl die „Stammburg“ der Familie war die Burg Altenstein, die 1319 als Ortsangabe in einer Grenzbeschreibung erstmals urkundlich erwähnt wird. Da aber 1283 die Burg Neuenstein (siehe unten) urkundlich ist, dürfte Altenstein bereits damals und damit mindestens seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts existiert haben. Vor dem Bau der Burg Neuenstein hieß die Anlage wahrscheinlich lediglich „Stein“ und war für die Familie namensgebend. Die genaue Lokalisation der Burg Altenstein ist umstritten, vermutet wird sie entweder beim gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Häg-Ehrsberg oder auf dem „Henschenberg“ bei Zell im Wiesental. An beiden Stellen finden sich heute noch Anzeichen für frühere Burganlagen. Für die Identifizierung der Burg Altenstein mit der Ruine auf dem Henschenberg sprechen neben der Nähe zum damaligen Zeller Dinghof auch Keramikfunde, die nahelegen, dass die dortige Ruine im frühen 15. Jahrhundert, zur Zeit der Schönauer als Erben derer von Stein, noch bewohnt war. Darüber hinaus wird in einer Urkunde von 1393 ein Hof auf dem Henschenberg 1393 als zur Burg gehörig erwähnt. Andererseits werden, wie von Klaus Schubring bemerkt, die Burg Altenstein und der Hof Henschenberg in einer Urkunde von 1394 getrennt aufgeführt, müssen also nicht in unmittelbarer Nähe zueinander gelegen haben. Dies und lokale Flurnamen weisen darauf hin, dass die ehemalige Burg eher in der Anlage nahe dem gleichnamigen Weiler zu suchen sei, wo sie auch lokale Sagen verorten. Unabhängig von ihrer genauen Lage handelte es sich bei der Burg wahrscheinlich um eine Amtsburg, die das Stift Säckingen seinen Meiern zu Lehen gegeben hatte.

Die zweite Burg im Besitz der Herren von Stein wurde als „Neuenstein“ 1283 erstmals urkundlich erwähnt; eine umfangreiche Erwähnung mit Beschreibung der zu diesem Zeitpunkt zugehörigen Güter datiert aus dem Jahr 1400, also nach dem Aussterben der Herren von Stein. Die Burg Neuenstein befand sich wahrscheinlich bei Raitbach, ihre Überreste sind heute als Burgholz bekannt. Mit ihr und der zugehörigen Herrschaft konnte sich die Familie einen zweiten Besitzschwerpunkt auf St. Blasischem Gebiet und damit unabhängig vom Stift Säckingen aufbauen.

Als dritte Burganlage der Familie wurde die Burg Schwörstadt 1316 käuflich erworben. Verkäufer waren zum einen Verena von Hunwil als Gattin von Hartmann II. von Wieladingen, zum anderen Hermann III. von Bellikon, der Kaufpreis betrug insgesamt 385 Mark Silber. Verena von Hunwil und Hermann III. von Bellikon hatten ihre Anteile an der Burg wahrscheinlich über ihre jeweiligen Gatten aus dem Geschlecht derer von Wieladingen geerbt. Letztere dürften die Burg gegen Ende des 13. Jahrhunderts erbaut haben. Bauliche Überreste der Anlage finden sich heute nicht mehr. 
von (vom) Stein, Elisabeth (I21822)
 
50769 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_I._(Armenien) (Sep 2023)

Stephan entstammte dem armenischen Fürstenhaus der Rubeniden. Sowohl Fürst Leo I. als auch dessen Sohn und präsumtiver Nachfolger Thoros II. waren 1138 in byzantinische Gefangenschaft geraten und befanden sich in Konstantinopel. Als Leo 1140 in der Haft starb, war Thoros de jure der neue Fürst von Kleinarmenien, angesichts seiner Gefangenschaft übernahm aber Stephan, sein Halbbruder, die Herrschaft. Thoros gelang aber schließlich die Flucht, sodass Stephan 1145 die Herrschaft zurückgeben musste.

In der Folge unternahm Stephan mehrmals Kriegszüge, vor allem gegen die Rum-Seldschuken, nicht immer zur Freude des Fürsten Thoros, der mit dem seit 1156 amtierenden rum-seldschukischen Sultan Kılıç Arslan II. Frieden geschlossen hatte. Auch die Byzantiner, die versuchten, eine Lehnsoberhoheit über Kleinarmenien zu erzwingen, machte sich Stephan zu Feinden. Der byzantinische Gouverneur von Tarsos, Andronikos Euphorbenos lud ihn schließlich zu einem Festessen ein, nahm in gefangen und ließ ihn töten. Die Ermordung Stephans unter Missachtung des Gastrechts veranlasste Thoros zu einem Rachefeldzug. 
von Armenien (Rubeniden), Stephan II. (I43026)
 
50770 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stokar

Die Familie Stokar (ursprünglich Stocker, auch: Stokar von Neuforn, Stockar und von Stockar-Scherer-Castell) ist ein Rats- und Gerichtsherrengeschlecht (Patriziergeschlecht) der Freistaaten Schaffhausen und Zürich.

Geschichte
Die Familie Stokar (Stocker) war ursprünglich in Barzheim und in der (später) badischen Umgegend ansässig, wo sie Lehngüter der Freiherren von Hohenklingen, der Herren von Rosenegg und der Herren von Randegg besass. Die Stokar führten keinen Rittertitel und besassen auf ihren Lehngüterrn keine Burg, scheinen aber doch dem ritterlichen Lehnsverband angehört zu haben.

1386 sollen die Brüder Johann und Heinrich Stocker von Schaffhausen in Begleitung eines Herrn von Hohenklingen in der Schlacht bei Sempach gefallen sein. Sicherer Stammvater der Stokar in Schaffhausen ist der 1413 und 1427 urkundlich erwähnte Walter Stockar aus Bartzen, der 1442 von Junker Hans Keller von Schleitheim in der Stadt Schaffhausen den Stokarhof kaufte und 1443 im Steuerregister als Bürger genannt wird. Sein Sohn Heinrich I. kaufte 1478 das Nachbarhaus zum schwarzen Bären.

Im 16. Jahrhundert teilte sich die Familie in vier Hauptlinien (I. Hauptlinie: Zürcher-Linie, II. Hauptlinie: Schaffhausen, III Hauptlinie: Solothurn, IV. Hauptlinie: Schaffhausen). Ihre Nachkommen stellten zahlreiche Politiker, Juristen und Militärangehörige vor allem in Schaffhausen und Zürich.

Benedikt I. Stokar von Neuforn (1516–1579), französischer Hofrat, wurde 1559 von König Franz II. von Frankreich in den französischen Adelsstand erhoben.

Walther Stockar (1878–1938), Mitglied der Zürcher Linie der Stockars, erbte 1901 von seinem unverheirateten Onkel Maximilian (Max) von Scherer-Scherburg (1848–1901), dem letzten Mitglied der Familie von Scherer, das Schloss Castell bei Tägerwilen nebst dazugehörigem Inventar und Grundbesitz. Laut der Tageszeitung „Der Landbote“ soll des weitern ein Vermögen von 4 bis 5 Millionen Schweizer Franken vererbt worden sein. Eine der mit dem Nachlass verbundenen Bedingungen verlangte, dass der Erbe den Namen „von Scherer“ seinem eigenen Familiennamen beifügte. Die Mitglieder dieses Zweigs der Familie Stockar heissen seitdem alle mit Familiennamen von Stockar-Scherer-Castell. Das Schloss Castell befindet sich Anfang des 21. Jahrhunderts bereits in der vierten Generation im Besitz der Familie von Stockar-Scherer-Castell. 
Stockar (Stokar), Alexander (I59539)
 
50771 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stokar

Die Familie Stokar (ursprünglich Stocker, auch: Stokar von Neuforn, Stockar und von Stockar-Scherer-Castell) ist ein Rats- und Gerichtsherrengeschlecht (Patriziergeschlecht) der Freistaaten Schaffhausen und Zürich.

Geschichte
Die Familie Stokar (Stocker) war ursprünglich in Barzheim und in der (später) badischen Umgegend ansässig, wo sie Lehngüter der Freiherren von Hohenklingen, der Herren von Rosenegg und der Herren von Randegg besass. Die Stokar führten keinen Rittertitel und besassen auf ihren Lehngüterrn keine Burg, scheinen aber doch dem ritterlichen Lehnsverband angehört zu haben.

1386 sollen die Brüder Johann und Heinrich Stocker von Schaffhausen in Begleitung eines Herrn von Hohenklingen in der Schlacht bei Sempach gefallen sein. Sicherer Stammvater der Stokar in Schaffhausen ist der 1413 und 1427 urkundlich erwähnte Walter Stockar aus Bartzen, der 1442 von Junker Hans Keller von Schleitheim in der Stadt Schaffhausen den Stokarhof kaufte und 1443 im Steuerregister als Bürger genannt wird. Sein Sohn Heinrich I. kaufte 1478 das Nachbarhaus zum schwarzen Bären.

Im 16. Jahrhundert teilte sich die Familie in vier Hauptlinien (I. Hauptlinie: Zürcher-Linie, II. Hauptlinie: Schaffhausen, III Hauptlinie: Solothurn, IV. Hauptlinie: Schaffhausen). Ihre Nachkommen stellten zahlreiche Politiker, Juristen und Militärangehörige vor allem in Schaffhausen und Zürich.

Benedikt I. Stokar von Neuforn (1516–1579), französischer Hofrat, wurde 1559 von König Franz II. von Frankreich in den französischen Adelsstand erhoben.

Walther Stockar (1878–1938), Mitglied der Zürcher Linie der Stockars, erbte 1901 von seinem unverheirateten Onkel Maximilian (Max) von Scherer-Scherburg (1848–1901), dem letzten Mitglied der Familie von Scherer, das Schloss Castell bei Tägerwilen nebst dazugehörigem Inventar und Grundbesitz. Laut der Tageszeitung „Der Landbote“ soll des weitern ein Vermögen von 4 bis 5 Millionen Schweizer Franken vererbt worden sein. Eine der mit dem Nachlass verbundenen Bedingungen verlangte, dass der Erbe den Namen „von Scherer“ seinem eigenen Familiennamen beifügte. Die Mitglieder dieses Zweigs der Familie Stockar heissen seitdem alle mit Familiennamen von Stockar-Scherer-Castell. Das Schloss Castell befindet sich Anfang des 21. Jahrhunderts bereits in der vierten Generation im Besitz der Familie von Stockar-Scherer-Castell. 
Stockar (Stokar), Hans (I59541)
 
50772 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stokar

Die Familie Stokar (ursprünglich Stocker, auch: Stokar von Neuforn, Stockar und von Stockar-Scherer-Castell) ist ein Rats- und Gerichtsherrengeschlecht (Patriziergeschlecht) der Freistaaten Schaffhausen und Zürich.

Geschichte
Die Familie Stokar (Stocker) war ursprünglich in Barzheim und in der (später) badischen Umgegend ansässig, wo sie Lehngüter der Freiherren von Hohenklingen, der Herren von Rosenegg und der Herren von Randegg besass. Die Stokar führten keinen Rittertitel und besassen auf ihren Lehngüterrn keine Burg, scheinen aber doch dem ritterlichen Lehnsverband angehört zu haben.

1386 sollen die Brüder Johann und Heinrich Stocker von Schaffhausen in Begleitung eines Herrn von Hohenklingen in der Schlacht bei Sempach gefallen sein. Sicherer Stammvater der Stokar in Schaffhausen ist der 1413 und 1427 urkundlich erwähnte Walter Stockar aus Bartzen, der 1442 von Junker Hans Keller von Schleitheim in der Stadt Schaffhausen den Stokarhof kaufte und 1443 im Steuerregister als Bürger genannt wird. Sein Sohn Heinrich I. kaufte 1478 das Nachbarhaus zum schwarzen Bären.

Im 16. Jahrhundert teilte sich die Familie in vier Hauptlinien (I. Hauptlinie: Zürcher-Linie, II. Hauptlinie: Schaffhausen, III Hauptlinie: Solothurn, IV. Hauptlinie: Schaffhausen). Ihre Nachkommen stellten zahlreiche Politiker, Juristen und Militärangehörige vor allem in Schaffhausen und Zürich.

Benedikt I. Stokar von Neuforn (1516–1579), französischer Hofrat, wurde 1559 von König Franz II. von Frankreich in den französischen Adelsstand erhoben.

Walther Stockar (1878–1938), Mitglied der Zürcher Linie der Stockars, erbte 1901 von seinem unverheirateten Onkel Maximilian (Max) von Scherer-Scherburg (1848–1901), dem letzten Mitglied der Familie von Scherer, das Schloss Castell bei Tägerwilen nebst dazugehörigem Inventar und Grundbesitz. Laut der Tageszeitung „Der Landbote“ soll des weitern ein Vermögen von 4 bis 5 Millionen Schweizer Franken vererbt worden sein. Eine der mit dem Nachlass verbundenen Bedingungen verlangte, dass der Erbe den Namen „von Scherer“ seinem eigenen Familiennamen beifügte. Die Mitglieder dieses Zweigs der Familie Stockar heissen seitdem alle mit Familiennamen von Stockar-Scherer-Castell. Das Schloss Castell befindet sich Anfang des 21. Jahrhunderts bereits in der vierten Generation im Besitz der Familie von Stockar-Scherer-Castell. 
Stockar (Stokar), Hans Kaspar (I59549)
 
50773 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stokar

Die Familie Stokar (ursprünglich Stocker, auch: Stokar von Neuforn, Stockar und von Stockar-Scherer-Castell) ist ein Rats- und Gerichtsherrengeschlecht (Patriziergeschlecht) der Freistaaten Schaffhausen und Zürich.

Geschichte
Die Familie Stokar (Stocker) war ursprünglich in Barzheim und in der (später) badischen Umgegend ansässig, wo sie Lehngüter der Freiherren von Hohenklingen, der Herren von Rosenegg und der Herren von Randegg besass. Die Stokar führten keinen Rittertitel und besassen auf ihren Lehngüterrn keine Burg, scheinen aber doch dem ritterlichen Lehnsverband angehört zu haben.

1386 sollen die Brüder Johann und Heinrich Stocker von Schaffhausen in Begleitung eines Herrn von Hohenklingen in der Schlacht bei Sempach gefallen sein. Sicherer Stammvater der Stokar in Schaffhausen ist der 1413 und 1427 urkundlich erwähnte Walter Stockar aus Bartzen, der 1442 von Junker Hans Keller von Schleitheim in der Stadt Schaffhausen den Stokarhof kaufte und 1443 im Steuerregister als Bürger genannt wird. Sein Sohn Heinrich I. kaufte 1478 das Nachbarhaus zum schwarzen Bären.

Im 16. Jahrhundert teilte sich die Familie in vier Hauptlinien (I. Hauptlinie: Zürcher-Linie, II. Hauptlinie: Schaffhausen, III Hauptlinie: Solothurn, IV. Hauptlinie: Schaffhausen). Ihre Nachkommen stellten zahlreiche Politiker, Juristen und Militärangehörige vor allem in Schaffhausen und Zürich.

Benedikt I. Stokar von Neuforn (1516–1579), französischer Hofrat, wurde 1559 von König Franz II. von Frankreich in den französischen Adelsstand erhoben.

Walther Stockar (1878–1938), Mitglied der Zürcher Linie der Stockars, erbte 1901 von seinem unverheirateten Onkel Maximilian (Max) von Scherer-Scherburg (1848–1901), dem letzten Mitglied der Familie von Scherer, das Schloss Castell bei Tägerwilen nebst dazugehörigem Inventar und Grundbesitz. Laut der Tageszeitung „Der Landbote“ soll des weitern ein Vermögen von 4 bis 5 Millionen Schweizer Franken vererbt worden sein. Eine der mit dem Nachlass verbundenen Bedingungen verlangte, dass der Erbe den Namen „von Scherer“ seinem eigenen Familiennamen beifügte. Die Mitglieder dieses Zweigs der Familie Stockar heissen seitdem alle mit Familiennamen von Stockar-Scherer-Castell. Das Schloss Castell befindet sich Anfang des 21. Jahrhunderts bereits in der vierten Generation im Besitz der Familie von Stockar-Scherer-Castell. 
Stockar (Stokar), Alexander (I59553)
 
50774 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stokar

Die Familie Stokar (ursprünglich Stocker, auch: Stokar von Neuforn, Stockar und von Stockar-Scherer-Castell) ist ein Rats- und Gerichtsherrengeschlecht (Patriziergeschlecht) der Freistaaten Schaffhausen und Zürich.

Geschichte
Die Familie Stokar (Stocker) war ursprünglich in Barzheim und in der (später) badischen Umgegend ansässig, wo sie Lehngüter der Freiherren von Hohenklingen, der Herren von Rosenegg und der Herren von Randegg besass. Die Stokar führten keinen Rittertitel und besassen auf ihren Lehngüterrn keine Burg, scheinen aber doch dem ritterlichen Lehnsverband angehört zu haben.

1386 sollen die Brüder Johann und Heinrich Stocker von Schaffhausen in Begleitung eines Herrn von Hohenklingen in der Schlacht bei Sempach gefallen sein. Sicherer Stammvater der Stokar in Schaffhausen ist der 1413 und 1427 urkundlich erwähnte Walter Stockar aus Bartzen, der 1442 von Junker Hans Keller von Schleitheim in der Stadt Schaffhausen den Stokarhof kaufte und 1443 im Steuerregister als Bürger genannt wird. Sein Sohn Heinrich I. kaufte 1478 das Nachbarhaus zum schwarzen Bären.

Im 16. Jahrhundert teilte sich die Familie in vier Hauptlinien (I. Hauptlinie: Zürcher-Linie, II. Hauptlinie: Schaffhausen, III Hauptlinie: Solothurn, IV. Hauptlinie: Schaffhausen). Ihre Nachkommen stellten zahlreiche Politiker, Juristen und Militärangehörige vor allem in Schaffhausen und Zürich.

Benedikt I. Stokar von Neuforn (1516–1579), französischer Hofrat, wurde 1559 von König Franz II. von Frankreich in den französischen Adelsstand erhoben.

Walther Stockar (1878–1938), Mitglied der Zürcher Linie der Stockars, erbte 1901 von seinem unverheirateten Onkel Maximilian (Max) von Scherer-Scherburg (1848–1901), dem letzten Mitglied der Familie von Scherer, das Schloss Castell bei Tägerwilen nebst dazugehörigem Inventar und Grundbesitz. Laut der Tageszeitung „Der Landbote“ soll des weitern ein Vermögen von 4 bis 5 Millionen Schweizer Franken vererbt worden sein. Eine der mit dem Nachlass verbundenen Bedingungen verlangte, dass der Erbe den Namen „von Scherer“ seinem eigenen Familiennamen beifügte. Die Mitglieder dieses Zweigs der Familie Stockar heissen seitdem alle mit Familiennamen von Stockar-Scherer-Castell. Das Schloss Castell befindet sich Anfang des 21. Jahrhunderts bereits in der vierten Generation im Besitz der Familie von Stockar-Scherer-Castell. 
Stockar (Stokar), Hans Kaspar (I59556)
 
50775 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Strassberg_(Adelsgeschlecht)

Strassberg (Adelsgeschlecht)

Die Freiherren von Strassberg waren ein Adelsgeschlecht mit Sitz auf der Burg Strassberg bei Büren an der Aare. Aus dieser Familie, die dem Freiherrenstand angehörte, ist nur eine einzige Person gegen Ende des 12. Jahrhunderts bekannt. Als Rechtsnachfolger nannte sich nach deren Aussterben ein Familienzweig aus dem Haus Neuenburg-Nidau Grafen von Strassberg.

Die Strassberger standen in keiner verwandtschaftlichen Beziehung zum gleichnamigen Bündner Ministerialengeschlecht von Strassberg mit Sitz auf Burg Strassberg in Malix südlich von Chur.

Geschichte
Im Jahr 1181 oder 1182 wird Ulrich von Strassberg (Wodalrico von Strahberch) im Gefolge von Herzog Berthold IV. von Zähringen erwähnt.

Auf unbekannte Weise, jedoch vermutlich über verwandtschaftliche Beziehungen, gelangte die Burg Strassberg 1225, kurz vor dessen Tod, an Graf Ulrich III. von Neuenburg. Dieser hatte zuvor, bei der Teilung des Hauses Neuenburg 1218, den östlichen, deutschsprachigen Teil des Herrschaftsgebietes sowie den Grafentitel von Neuenburg erhalten und verlegte seinen Sitz auf die Burg Nidau. Einer seiner jüngeren Söhne, Berthold I. (erwähnt ab 1226; gest. 1270), erhielt vorerst die Herrschaft Valangin, die er vor 1251 mit seinem Bruder Ulrich IV. von Aarberg-Valangin gegen Burg und Herrschaft Strassberg tauschte. Berthold I. wurde damit zum Begründer der Linie der Grafen von Strassberg.

Von Berthold I., Herr von Strassberg, und seiner Ehefrau Johanna sind zwei Kinder bekannt: sein Sohn Berthold II. (gest. vor 1285) nannte sich Graf von Strassberg. Die Tochter Adelheid war verheiratet mit Graf Heinrich von Buchegg (vor 1250; gest. 14. August 1320), Landgraf von Burgund.Graf Berthold II. von Strassberg hatte Adelheid von Ochsenstein (gest. am 17. Mai 1314) zur Gemahlin. Sie hatten zwei Söhne und eine Tochter. Während Berthold II. seine Tochter Gertrud (gest. am 27. März 1327) an seinen Vetter Rudolf II. von Neuenburg-Nidau (erwähnt ab 1255; gest. 1308 oder 1309) verheiratete,[3] folgte ihm sein älterer Sohn Otto als Graf von Strassberg nach, und der jüngere Sohn Ludwig schlug eine geistliche Karriere ein. Über Ottos Ehefrau Margarete von Freiburg kam 1303 der südliche Teil aus dem Besitz der Grafen von Freiburg mit der Herrschaft Badenweiler an das Haus Strassberg.

Weil Ottos Sohn Graf Imer von Strassberg, 1317 erstmals erwähnt, 1364 kinderlos starb, erlosch der Zweig Strassberg des Hauses Neuenburg-Nidau.

Nicht zu verwechseln sind die Grafen von Strassberg aus der Familie der Grafen von Neuenburg-Nidau mit den Herren von Strassberg, die ihren Sitz auf der Burg Strassberg im bündnerischen Malix hatten. Als erster Vertreter dieser Familie wird 1253 Otto de Strazperc genannt. Diese Ministerialenfamilie gehörte zum Gefolge der Freiherren von Vaz. Ihr Wappen erscheint in der Zürcher Wappenrolle mit einer sinkenden schwarzen Gemsstange im silbernen Schild. 
von Neuenburg-Strassberg, Herr Berthold I. (I6096)
 
50776 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Strassberg_(Adelsgeschlecht)

Strassberg (Adelsgeschlecht)

Die Freiherren von Strassberg waren ein Adelsgeschlecht mit Sitz auf der Burg Strassberg bei Büren an der Aare. Aus dieser Familie, die dem Freiherrenstand angehörte, ist nur eine einzige Person gegen Ende des 12. Jahrhunderts bekannt. Als Rechtsnachfolger nannte sich nach deren Aussterben ein Familienzweig aus dem Haus Neuenburg-Nidau Grafen von Strassberg.

Die Strassberger standen in keiner verwandtschaftlichen Beziehung zum gleichnamigen Bündner Ministerialengeschlecht von Strassberg mit Sitz auf Burg Strassberg in Malix südlich von Chur.

Geschichte
Im Jahr 1181 oder 1182 wird Ulrich von Strassberg (Wodalrico von Strahberch) im Gefolge von Herzog Berthold IV. von Zähringen erwähnt.

Auf unbekannte Weise, jedoch vermutlich über verwandtschaftliche Beziehungen, gelangte die Burg Strassberg 1225, kurz vor dessen Tod, an Graf Ulrich III. von Neuenburg. Dieser hatte zuvor, bei der Teilung des Hauses Neuenburg 1218, den östlichen, deutschsprachigen Teil des Herrschaftsgebietes sowie den Grafentitel von Neuenburg erhalten und verlegte seinen Sitz auf die Burg Nidau. Einer seiner jüngeren Söhne, Berthold I. (erwähnt ab 1226; gest. 1270), erhielt vorerst die Herrschaft Valangin, die er vor 1251 mit seinem Bruder Ulrich IV. von Aarberg-Valangin gegen Burg und Herrschaft Strassberg tauschte. Berthold I. wurde damit zum Begründer der Linie der Grafen von Strassberg.

Von Berthold I., Herr von Strassberg, und seiner Ehefrau Johanna sind zwei Kinder bekannt: sein Sohn Berthold II. (gest. vor 1285) nannte sich Graf von Strassberg. Die Tochter Adelheid war verheiratet mit Graf Heinrich von Buchegg (vor 1250; gest. 14. August 1320), Landgraf von Burgund.Graf Berthold II. von Strassberg hatte Adelheid von Ochsenstein (gest. am 17. Mai 1314) zur Gemahlin. Sie hatten zwei Söhne und eine Tochter. Während Berthold II. seine Tochter Gertrud (gest. am 27. März 1327) an seinen Vetter Rudolf II. von Neuenburg-Nidau (erwähnt ab 1255; gest. 1308 oder 1309) verheiratete,[3] folgte ihm sein älterer Sohn Otto als Graf von Strassberg nach, und der jüngere Sohn Ludwig schlug eine geistliche Karriere ein. Über Ottos Ehefrau Margarete von Freiburg kam 1303 der südliche Teil aus dem Besitz der Grafen von Freiburg mit der Herrschaft Badenweiler an das Haus Strassberg.

Weil Ottos Sohn Graf Imer von Strassberg, 1317 erstmals erwähnt, 1364 kinderlos starb, erlosch der Zweig Strassberg des Hauses Neuenburg-Nidau.

Nicht zu verwechseln sind die Grafen von Strassberg aus der Familie der Grafen von Neuenburg-Nidau mit den Herren von Strassberg, die ihren Sitz auf der Burg Strassberg im bündnerischen Malix hatten. Als erster Vertreter dieser Familie wird 1253 Otto de Strazperc genannt. Diese Ministerialenfamilie gehörte zum Gefolge der Freiherren von Vaz. Ihr Wappen erscheint in der Zürcher Wappenrolle mit einer sinkenden schwarzen Gemsstange im silbernen Schild. 
von Neuenburg, Graf Ulrich III. (I1772)
 
50777 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stürler_(Patrizierfamilie)

Stürler (Patrizierfamilie)

Mit Hans Stürler, Mitglied des bernischen Grossen Rats, wird 1472 erstmals ein Angehöriger des Geschlechts quellenmässig greifbar. Dessen Sohn Peter Stürler wurde Venner zu Gerwern. Alle lebenden Stürler stammen von Gilgian Stürler und seiner Frau Anna von Mülinen, einer Urenkelin Adrian von Bubenbergs, ab. Das Geschlecht führt seit 1806 das Adelsprädikat von, gestützt auf das Grossrats-Dekret von 1783: „daß allen regimentsfähigen geschlechteren von Bern erlaubt und frey gestelt seyn solle, das beywort ‚von‘ ihrem geschlechtsnamen vorsezen zu können“. Mehrere Stürler liessen sich als Kaufleute oder Militärs in den Niederlanden und als Grossgrundbesitzer auf Java (Niederländisch-Indien) nieder.

Zum Besitz der Familie gehörten zeitweise die Freiherrschaft Belp, die Herrschaften Begnins, Bümpliz, Chardonne VD, Féchy, Rossens, Scheunen, Serraux und Toffen, die Güter Schloss Jegenstorf, Schloss Gümligen, Campagne Oberried sowie das Rebgut Cotterd. 
Stürler, Abraham (I61385)
 
50778 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stürler_(Patrizierfamilie)

Stürler (Patrizierfamilie)

Mit Hans Stürler, Mitglied des bernischen Grossen Rats, wird 1472 erstmals ein Angehöriger des Geschlechts quellenmässig greifbar. Dessen Sohn Peter Stürler wurde Venner zu Gerwern. Alle lebenden Stürler stammen von Gilgian Stürler und seiner Frau Anna von Mülinen, einer Urenkelin Adrian von Bubenbergs, ab. Das Geschlecht führt seit 1806 das Adelsprädikat von, gestützt auf das Grossrats-Dekret von 1783: „daß allen regimentsfähigen geschlechteren von Bern erlaubt und frey gestelt seyn solle, das beywort ‚von‘ ihrem geschlechtsnamen vorsezen zu können“. Mehrere Stürler liessen sich als Kaufleute oder Militärs in den Niederlanden und als Grossgrundbesitzer auf Java (Niederländisch-Indien) nieder.

Zum Besitz der Familie gehörten zeitweise die Freiherrschaft Belp, die Herrschaften Begnins, Bümpliz, Chardonne VD, Féchy, Rossens, Scheunen, Serraux und Toffen, die Güter Schloss Jegenstorf, Schloss Gümligen, Campagne Oberried sowie das Rebgut Cotterd. 
Stürler, Vinzenz (I61384)
 
50779 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stürler_(Patrizierfamilie)

Stürler (Patrizierfamilie)

Mit Hans Stürler, Mitglied des bernischen Grossen Rats, wird 1472 erstmals ein Angehöriger des Geschlechts quellenmässig greifbar. Dessen Sohn Peter Stürler wurde Venner zu Gerwern. Alle lebenden Stürler stammen von Gilgian Stürler und seiner Frau Anna von Mülinen, einer Urenkelin Adrian von Bubenbergs, ab. Das Geschlecht führt seit 1806 das Adelsprädikat von, gestützt auf das Grossrats-Dekret von 1783: „daß allen regimentsfähigen geschlechteren von Bern erlaubt und frey gestelt seyn solle, das beywort ‚von‘ ihrem geschlechtsnamen vorsezen zu können“. Mehrere Stürler liessen sich als Kaufleute oder Militärs in den Niederlanden und als Grossgrundbesitzer auf Java (Niederländisch-Indien) nieder.

Zum Besitz der Familie gehörten zeitweise die Freiherrschaft Belp, die Herrschaften Begnins, Bümpliz, Chardonne VD, Féchy, Rossens, Scheunen, Serraux und Toffen, die Güter Schloss Jegenstorf, Schloss Gümligen, Campagne Oberried sowie das Rebgut Cotterd. 
Stürler, Beat Ludwig (I61363)
 
50780 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stürler_(Patrizierfamilie)

Stürler (Patrizierfamilie)

Mit Hans Stürler, Mitglied des bernischen Grossen Rats, wird 1472 erstmals ein Angehöriger des Geschlechts quellenmässig greifbar. Dessen Sohn Peter Stürler wurde Venner zu Gerwern. Alle lebenden Stürler stammen von Gilgian Stürler und seiner Frau Anna von Mülinen, einer Urenkelin Adrian von Bubenbergs, ab. Das Geschlecht führt seit 1806 das Adelsprädikat von, gestützt auf das Grossrats-Dekret von 1783: „daß allen regimentsfähigen geschlechteren von Bern erlaubt und frey gestelt seyn solle, das beywort ‚von‘ ihrem geschlechtsnamen vorsezen zu können“. Mehrere Stürler liessen sich als Kaufleute oder Militärs in den Niederlanden und als Grossgrundbesitzer auf Java (Niederländisch-Indien) nieder.

Zum Besitz der Familie gehörten zeitweise die Freiherrschaft Belp, die Herrschaften Begnins, Bümpliz, Chardonne VD, Féchy, Rossens, Scheunen, Serraux und Toffen, die Güter Schloss Jegenstorf, Schloss Gümligen, Campagne Oberried sowie das Rebgut Cotterd. 
Stürler, Peter (I59291)
 
50781 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stürler_(Patrizierfamilie)

Stürler (Patrizierfamilie)

Mit Hans Stürler, Mitglied des bernischen Grossen Rats, wird 1472 erstmals ein Angehöriger des Geschlechts quellenmässig greifbar. Dessen Sohn Peter Stürler wurde Venner zu Gerwern. Alle lebenden Stürler stammen von Gilgian Stürler und seiner Frau Anna von Mülinen, einer Urenkelin Adrian von Bubenbergs, ab. Das Geschlecht führt seit 1806 das Adelsprädikat von, gestützt auf das Grossrats-Dekret von 1783: „daß allen regimentsfähigen geschlechteren von Bern erlaubt und frey gestelt seyn solle, das beywort ‚von‘ ihrem geschlechtsnamen vorsezen zu können“. Mehrere Stürler liessen sich als Kaufleute oder Militärs in den Niederlanden und als Grossgrundbesitzer auf Java (Niederländisch-Indien) nieder.

Zum Besitz der Familie gehörten zeitweise die Freiherrschaft Belp, die Herrschaften Begnins, Bümpliz, Chardonne VD, Féchy, Rossens, Scheunen, Serraux und Toffen, die Güter Schloss Jegenstorf, Schloss Gümligen, Campagne Oberried sowie das Rebgut Cotterd. 
Stürler, Salome (I61362)
 
50782 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stürler_(Patrizierfamilie)

Stürler (Patrizierfamilie)

Mit Hans Stürler, Mitglied des bernischen Grossen Rats, wird 1472 erstmals ein Angehöriger des Geschlechts quellenmässig greifbar. Dessen Sohn Peter Stürler wurde Venner zu Gerwern. Alle lebenden Stürler stammen von Gilgian Stürler und seiner Frau Anna von Mülinen, einer Urenkelin Adrian von Bubenbergs, ab. Das Geschlecht führt seit 1806 das Adelsprädikat von, gestützt auf das Grossrats-Dekret von 1783: „daß allen regimentsfähigen geschlechteren von Bern erlaubt und frey gestelt seyn solle, das beywort ‚von‘ ihrem geschlechtsnamen vorsezen zu können“. Mehrere Stürler liessen sich als Kaufleute oder Militärs in den Niederlanden und als Grossgrundbesitzer auf Java (Niederländisch-Indien) nieder.

Zum Besitz der Familie gehörten zeitweise die Freiherrschaft Belp, die Herrschaften Begnins, Bümpliz, Chardonne VD, Féchy, Rossens, Scheunen, Serraux und Toffen, die Güter Schloss Jegenstorf, Schloss Gümligen, Campagne Oberried sowie das Rebgut Cotterd. 
Stürler, Ursula (I59227)
 
50783 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tamar_(Georgien) (Sep 2023)

Mit dem Tod Giorgis 1184 wurde sie zur Königin. Ihre erste Ehe mit dem russischen Prinzen Juri blieb kinderlos und endete mit Juris Ausweisung nach Konstantinopel, die ein mittelalterlicher georgischer Chronist mit seiner Immoralität und Trunksucht begründete. Juri sammelte in Konstantinopel ein Heer, um den georgischen Thron wiederzuerobern, und verbündete sich mit einem Teil des georgischen Adels. Seine Armee wurde jedoch von Tamar besiegt. Friedrich Barbarossa bot ihr einen seiner Söhne als Ehemann an. Sie heiratete jedoch den ossetischen Fürsten David Soslan, mit dem sie den Sohn Giorgi und die Tochter Rusudan hatte.

Tamar modernisierte Politik, Wirtschaft und Kultur. Staatliche Proklamationen wurden nur noch nach Absprache mit dem Adelsparlament Darbasi verkündet. Auf lokaler Ebene schuf sie Gerichte, gegen deren Entscheidungen Widerspruch bei einem Obersten Gerichtshof eingelegt werden konnte. Sie schaffte die Todesstrafe und die Verstümmelung von Straftätern ab, ließ Kirchen und Klöster errichten, unterstützte Wissenschaftler, Dichter und Künstler. In ihrem Auftrag schrieb Prinz Schota Rustaweli das Epos Der Recke im Tigerfell, ein Werk über Ritterlichkeit und Edelmut.

Es gab jedoch auch Schattenseiten der Herrschaft Tamars: Es kam zu einer Konzentration von Macht und Reichtum in wenigen Händen. Der Kleinadel, der unter David dem Erbauer noch einen Aufschwung erlebt hatte, wurde entmachtet. Die militärische Überlegenheit Georgiens führte zu einer Reihe von Kriegen, die allerdings siegreich verliefen.

Nach Tamars Tod 1213 – nach 29 Regierungsjahren – entstanden viele Legenden um ihre Person. Eine davon besagt, dass ihr letzter Wille bestimmt habe, nicht an einem bestimmten Ort begraben zu werden, sondern ganz Georgien als ihr Grab anzusehen. Von der Kirche, in der ihre Leiche aufgebahrt gewesen sei, sollen vier verschlossene Särge in die vier Himmelsrichtungen gebracht worden sein, wonach die Träger Selbstmord begingen, so dass niemand weiß, wo sie tatsächlich begraben liegt. In zahlreichen Volkslegenden und Gedichten wird Tamar und ihre Herrschaft idealisiert, sie gilt den Georgiern als sprichwörtlich gute Königin. 
von Georgien, Königin Tamar (I42978)
 
50784 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tankred_von_Lecce (Sep 2023)

Von Tankred ist überliefert, dass er körperlich von kleiner Statur war, was in der stauferfreundlichen Bildchronik des Petrus de Ebulo karikiert wird. Der medizinisch gebildete Petrus trägt zur Erklärung die verunglimpfende Theorie vor, Tankred sei eine Missgeburt, die ohne Beteiligung des angeblichen Vaters, des Herzogs Roger III. von Apulien, durch Parthenogenese gezeugt worden sei, da die nicht standesgemäße Verbindung Rogers zur Abstoßung des männlichen Samens geführt habe. Das Vorkommen solcher Missgeburten wird unter Berufung auf den Arzt Ursus von Salerno anhand von Schafen demonstriert.

Tankred wurde nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1149, der ihm den Titel des Grafen von Lecce vererbte, am Hof Rogers II. in Palermo erzogen. Nach einer misslungenen Verschwörung gegen den sizilischen König Wilhelm I. flüchtete Tankred 1156 nach Konstantinopel, kehrte aber später zurück. Im Jahre 1161 wurde Tankred wegen einer erneuten Verschwörung gegen Wilhelm I. verbannt, bis er nach dessen Tod begnadigt und erneut zum Grafen von Lecce und zum Feldmarschall und Oberjustiziar von Apulien und Kampanien ernannt wurde.

1174 befehligte Tankred eine normannische Flotte von 284 Schiffen und ein Heer von angeblich 30.000 Mann in einem Angriff gegen Ägypten, der im Jahr zuvor mit dem König von Jerusalem Amalrich I. vereinbart worden war. Der Tod Amalrichs ließ das Unternehmen jedoch scheitern. 1177 kommandierte er mit Roger von Andria ein Landheer, das Sizilien gegen die unter dem Kommando des Erzbischofs Christian von Mainz stehenden staufischen Truppen verteidigte. Die Normannen erlitten dabei bei Carsoli eine Niederlage.

Tankred befehligte 1185 im Auftrag Wilhelms II. eine normannische Flotte gegen Thessaloniki und Konstantinopel, um dort Alexios Komnenos mit normannischer Hilfe an die Macht zu bringen. Auch dieses Unternehmen scheiterte.

Im Königreich Sizilien galt für die Thronfolge das Erbrecht. Demzufolge erkannte der kinderlose König Wilhelm II. die Erbberechtigung seiner Tante Konstanze an, der Tochter Rogers II., die seit 1186 mit dem deutschen Thronfolger Heinrich VI. verheiratet war. Dennoch ließ sich Tankred im Dezember 1189 mit ausdrücklicher Unterstützung von Papst Clemens III. von einer stauferfeindlichen Partei auf Betreiben des Vizekanzlers Matheus zum König von Sizilien wählen. Am 18. Januar 1190 wurde er von Erzbischof Walter von Palermo gekrönt.

Der Usurpator Tankred erwies sich als geschickter Herrscher. Die an der Legitimität von Konstanzes Erbansprüchen festhaltenden festländischen sizilischen Barone um Roger von Andria konnte er überwältigen. Mit Richard Löwenherz konnte er Ende 1190 ein kurzfristiges Militärbündnis abschließen. Der Versuch Kaiser Heinrichs VI., seine und seiner Gattin Ansprüche auf das sizilische Erbe militärisch durchzusetzen, scheiterte 1191 vor Neapel infolge des Ausbruchs einer Seuche im kaiserlichen Belagerungsheer. In diesem Kampf um die Herrschaft im Königreich Sizilien geriet die Kaiserin Konstanze durch den Verrat der Bürger von Salerno in Tankreds Gefangenschaft. Durch päpstliche Intervention kam sie 1192 wieder frei und kehrte zu ihrem Gatten zurück. Infolge des Scheiterns des Feldzugs von 1191 erkannte der Papst als Lehnsherr des Königreichs Sizilien nunmehr auch formaljuristisch die Usurpation an, indem er mit König Tankred im Sommer 1192 das Konkordat von Gravina abschloss. Dadurch verschärfte sich der Konflikt zwischen Kaiser und Papst um die legitime Herrschaftsausübung im Königreich nochmals.

1192 ernannte Tankred seinen ältesten Sohn Roger auch zum Mitkönig, um die Herrschaft über Sizilien für seine Familie zu sichern. Dieser starb jedoch bereits Ende 1193. Tankred überlebte seinen Sohn nur um wenige Wochen und starb am 20. Februar 1194. Sein noch unmündiger Sohn Wilhelm III. wurde von Papst Coelestin III. als legitimer Nachfolger im Königreich anerkannt, doch unterlag dieser noch im selben Jahr Heinrich VI., so dass das Königreich Sizilien an das Kaiserpaar fiel. Tankreds Witwe Sibylle wurde nach Aufdeckung einer Verschwörung auf kaiserlichen Befehl in das Kloster Hohenburg auf dem Odilienberg verbannt. Der kleine Wilhelm III. kam auf Burg Alt-Ems der Herren von Ems in Vorarlberg am Bodensee, wo er angeblich geblendet worden sein soll und wohl bald darauf verstarb. 
von Sizilien (Lecce, Hauteville), König Tankred (I42938)
 
50785 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Teck_(mittelalterliches_Adelsgeschlecht)

Die Herzöge von Teck waren eine von etwa 1187 bis 1439 bestehende Seitenlinie der Zähringer. Nach deren Aussterben fiel der Herzogstitel 1495 an das Haus Württemberg. Im 19. Jahrhundert wurde der Titel dann wiederum an eine unebenbürtige Seitenlinie dieses Hauses (die Familie Teck (später Cambridge)) vergeben, die in die britische Königsfamilie einheiratete.

Geschichte

Burg Teck

Dux Albertus de Tecke als Zeuge für Kaiser Heinrich VI. (Schwäbisch Gmünd 1193)
Adalbert, Sohn Konrads von Zähringen, erbte zähringische Besitzungen um die Burg Teck zwischen Kirchheim und Owen. Nach dem Tod seines Bruders Berthold IV. nannte sich Adalbert Herzog von Teck und wurde somit zum Stammvater dieser Zähringer Seitenlinie „ohne Herzogtum“.

Einige Historiker gehen davon aus, dass Konrad II. von Teck nach dem Tod Rudolfs I. von der österreichisch-schwäbisch-pfälzischen Partei am 30. April 1292 in Weinheim zum Kompromisskandidaten für die Königswahl gekürt worden sei. Konrad wurde jedoch auf der Reise nach Frankfurt am Main ermordet, wo er hoffte, am 2. Mai von den dort versammelten wahlberechtigten Fürsten bestätigt zu werden. Konrad wurde als „Rex electus“ (gewählter König) in Owen bestattet.

Zu den Ministerialen der Herzöge von Teck zählten u. a. die Herren von Späth, die Herren von Tumnau, die Schwelher von Wielandstein, die Schilling, die Hochschlitz von Pfauhausen, die Truchsess von Stetten, die Herren zu Kirchheim, Magister Heinrich zu Neidlingen und Ulrich zu Neidlingen als Leiter der teck'schen Hofkanzlei, die Herren zu Lichteneck, die Herren zu Wernau, die Herren zu Lenningen, die Herren von Sperberseck, die Schwenzlin von Hofen, die Herren von Bruggon, die Herren von Tachenhausen, die Kyver vom Tiefenbach, die Herren von Mansberg, die Finken vom Schloßberg und die Maier von Waseneck.

Der Herrschaftsbereich der Herzöge von Teck bildete einen Schwerpunkt am Albtrauf um die Burg Teck, umgeben von einem Kranz von Einzelbesitzungen bei Esslingen am Neckar, im Remstal, auf dem Schurwald und auf der Münsinger Alb. Eine zweite Häufung teckischer Güter befand sich im Raum Oberer Neckar, zwischen Schwarzwald und kleinem Heuberg. Um diese beiden voneinander getrennten Besitzzentren waren weitere Besitzungen im Neckarbecken, im Donautal, im Hegau, im Aargau und am Thunersee gestreut.

Liste der Besitzungen: Altsteußlingen (mehrere Höfe), Gutenberg, Lenningen, Owen, Dettingen unter Teck, Kirchheim unter Teck, Bissingen an der Teck, Boll (bis 1321), Dürnau, Gammelshausen (bis 1321), Sehningen (bis 1321), Lotenberg mit Burg Lotenberg (bis 1321), Heiningen (bis 1321), Pfauhausen und Steinbach, Hegenlohe, Hedelfingen, Stetten im Remstal, Rommelshausen, Marbach am Neckar (bis 1302), Lauffen am Neckar (bis 1302), Zazenhausen, Zwiefalten, Ostdorf, Rosenfeld, Schiltach, Hornberg, Schramberg, Oberndorf am Neckar, Sulzbach, Lauterbach, Kirnbach, Sulgen und Göttelbach.

siehe auch: Liste der Ortswappen mit einem Bezug auf die Herrschaft Teck

Linien
Im 13. Jahrhundert teilte sich die Linie in Teck-Oberndorf (mit Sitz in Oberndorf am Neckar) und Teck-Owen. Die Linie Teck-Oberndorf starb 1363 verarmt aus. Die Herrschaft wurde vom erbenden Friedrich von Teck-Owen 1374 an die Grafen von Hohenberg verkauft. Die Linie Teck-Owen erwarb 1365 die Herrschaft Mindelheim, musste aber bereits 1386 das Stammland um die Burg Teck an Württemberg verkaufen. Mit Ludwig von Teck, von 1412 bis zu seinem Tode Patriarch von Aquileja, starben die Herzöge von Teck 1439 aus.

 
von Teck, Herzog Konrad II. der Jüngere (I11635)
 
50786 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodora_Komnene_(Trapezunt) (Sep 2023)

Im Jahre 1284 gelang es Theodora, kurzzeitig ihren Halbbruder Johannes II. mit Unterstützung durch David VI., den georgischen König von Imeretien, vom trapezuntischen Thron zu vertreiben und sich selbst zur Kaiserin aufzuwerfen. Ihre Herrschaft währte jedoch nur kurz, da Johannes II. sie bereits 1285 schlagen und so erneut die Kaiserwürde erlangen konnte. Aus der kurzen Regierungszeit Theodoras sind einige auf ihre Veranlassung hin geprägte Münzen erhalten. 
Komnena (Trapezunt, Komnenen), Kaiserin Theodora (I42988)
 
50787 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodoros_Batatzes (Okt 2017)

Eventuell anlässlich der Hochzeit mit der Kaisertochter wurde Theodoros der Titel Pansebastohypertatos verliehen. Unter Manuel I. trug Batatzes überdies die neu geschaffene Würde eines Despotes, womit er in der Hofhierarchie direkt unter dem Kaiser rangierte. Der Titel ist auf Siegeln seiner Söhne Alexios und Johannes überliefert.

Im Auftrag Kaiser Manuels I. war Theodoros Batatzes als Truppenführer an mehreren Militäroperationen auf dem Balkan und in Kleinasien beteiligt. 1150/1151 belagerte er das von den Ungarn besetzte Zeugminon am Zusammenfluss von Save und Donau im Thema Sirmion. Die Verteidiger der Stadt kapitulierten, nachdem die vom ungarischen König Géza II. in Aussicht gestellten Verstärkungen ausgeblieben waren. 1158 begleitete Batatzes den Kaiser auf einem Feldzug gegen den kleinarmenischen Fürsten Thoros II., der sich in Kilikien von Byzanz losgesagt hatte. Dabei gelang es ihm, die wichtige Hafenstadt Tarsos einzunehmen.
Wann und durch welche Umstände Theodoros Batatzes starb, ist nicht überliefert, das Todesdatum ist jedoch vor 1166 anzusetzen. 
Batatzes (Vatatzes), Theodores (I7638)
 
50788 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodoros_Branas (Sep 2023)

Seine Frau Agnes war aufgrund ihrer Ehen mit den byzantinischen Kaisern Alexios II. († 1183) und Andronikos I. († 1185) zweimal Kaiserin. 1195 wurde Theodoros von Alexios III. zum Kaisar erhoben, weil er ihn bei der Usurpation gegen seinen Bruder Isaak II. unterstützt hatte.

Theodoros heiratete Agnes im 1204. Sie waren für die Kreuzritter („Lateiner“) des Vierten Kreuzzugs eine unschätzbare Hilfe, nachdem sie 1204 Konstantinopel erobert und das Lateinische Kaiserreich errichtet hatten. Theodoros war einer der ersten Griechen, die die Lateiner unterstützten, und agierte als Botschafter Heinrichs von Flandern, als die Griechen aus Adrianopel und Demotica ihre Allianz mit dem Zaren Kalojan von Bulgarien lösen und ihre Städte dem Schutz der Lateiner unterstellen wollten.

Theodoros wurde Herr von Arpos (das die Lateiner Neapel nannten) und Adrianopel. 
Branas, Theodoros (I42960)
 
50789 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_I._(Byzanz) (Okt 2017)

Er war der Schwiegersohn des Kaisers Alexios III. und Bruder von Konstantin Laskaris, der von 1204 bis 1205 für einige Monate Kaiser des Byzantinischen Reiches war.

Theodor Laskaris zeichnete sich zusammen mit seinem Bruder Konstantin Laskaris bei der Verteidigung Konstantinopels gegen die christlich-lateinischen Kreuzritter während des Vierten Kreuzzuges von 1203 bis 1204 aus. Da der Versuch, in Konstantinopel den Widerstand gegen die Eroberer zu organisieren misslang, flohen sie, scharten in Bithynien eine Gruppe von Flüchtlingen um sich, ließen sich in der Stadt Nikaia nieder und gründeten das größte der drei byzantinischen Exilreiche, das Kaiserreich Nikaia.

Nachdem sein Bruder Konstantin Laskaris am 19. März 1205 im Kampf gegen Balduin I., den ersten Kaiser des Lateinischen Kaiserreichs von Konstantinopel, gefallen war, wurde Theodor im selben Jahr zum Kaiser ausgerufen.
Die junge durch die Kreuzfahrer stark bedrängte byzantinische Exilbewegung wurde nur durch den Ausbruch des Krieges zwischen den Bulgaren und Lateinern und durch den großen bulgarischen Sieg bei Adrianopel gerettet. Damit war vorübergehend die lateinische Bedrohung Kleinasiens beseitigt. Als Heinrich von Flandern, der Nachfolger des von den Bulgaren gefangen genommen Kaisers Balduin, 1206 wieder nach Kleinasien einrückte, geschah dies mit weniger Kräften und nur für kurze Zeit, denn nach anfänglichen Erfolgen musste er bald wieder auf den Balkan zurückkehren, um sich dort den Bulgaren entgegenzustellen. So kam es 1207 zu einem zweijährigen Waffenstillstand, der es Theodor ermöglichte, seine Macht weiter zu konsolidieren und auf eine feste formelle Grundlage zu stellen. Im Frühjahr 1208 wurde in Nikaia mit Michael IV. Autoreianos ein neuer orthodoxer Patriarch erhoben, der den lateinischen Patriarchen den Anspruch auf die Fortsetzung des Patriarchats von Konstantinopel streitig machte, und wenig später wurde Theodor nun auch offiziell und in aller Form zum Kaiser der Rhomäer gekrönt.[1][2] Nikaia hatte damit endgültig die Erbschaft des zerstörten Byzantinischen Reiches angetreten.

In den nächsten Jahren erweitere Theodor sein Kaiserreich auf Kosten des Kaiserreichs Trapezunt und führte einen erfolgreichen Gegenangriff auf Kai Chosrau I., den Sultan von Rum, der durch seinen Schwiegervater, den abgesetzten Kaiser Alexios III., zum Krieg gegen ihn angestiftet worden war. Theodors krönender Sieg gelang ihm 1211 in der Schlacht bei Antiochia am Mäander in Karien, als Kai Chosrau I. auf dem Schlachtfeld fiel, er Alexios III. gefangen nahm und die Stadt selbst den Türken entriss.
Gegen Ende seiner Herrschaft regierte er ein Gebiet, das grob den römischen Provinzen Asia und Bithynien entsprach. Obwohl es keinen Beweis von politischer Qualität von ihm gibt, ermöglichte er dennoch durch seinen Mut und sein militärisches Geschick der byzantinischen Nation das Überleben. 
Laskaris (Nicäa, Byzanz), Kaiser Theodor I. (I8133)
 
50790 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thierstein_(Adelsgeschlecht)

Thierstein (Adelsgeschlecht)

Die Grafen von Thierstein (oft auch Tierstein geschrieben, auch Grafen von Homberg, Honberg[1], Hochinberc oder Hochenberg[2] und Hohenberg) waren im Mittelalter ein bedeutendes Hochadels­geschlecht in der Nordwestschweiz.

Geschichte
Der erste urkundlich nachgewiesene Graf von Thierstein war Rudolf de Dierstein 1082. Er nannte sich auch Graf von Homberg. Die Familie trennte sich 1149 in zwei Zweige auf. Um 1223 starben die Homberger mit Graf Werner III. im Mannesstamme aus. Darauf erhielten im Jahre 1231 die Habsburger die Landschaft im Frickgau. Die hombergischen Hausgüter aber gelangten an Hermann von Frohburg, der die Tochter des letzten Hombergers geheiratet hatte. Sein Sohn Ludwig nannte sich nach dem mütterlichen Geschlecht Graf von Homberg und erbaute bei Läufelfingen im Baselbieter Jura die Burg Neu-Homberg.

Die Thiersteiner zogen weg von Frick, als die Burg Thierstein, wie auch die gegenüberliegende Burg Homberg, beim Erdbeben von Basel 1356 unbewohnbar zerstört wurden. Sie übernahmen daraufhin die Burg Neu-Thierstein bei Büsserach (Kanton Solothurn).

Als Graf Sigmund II. von Thierstein, Graf und Herr zu Frohburg und Landgraf im Sisgau, 1379 vom Freiherrn Henmann von Bechburg gefangen und dem Basler Bischof Johann III. von Vienne ausgehändigt wurde, gelang ihm dank Gott und gut Herr Fridlin die Flucht. Zum Dank für seine Rettung schenkte er am 31. Mai 1379 den Zoll zu Frick dem Frauenstift des heiligen Fridolin in Säckingen und erhielt ihn von der Fürstäbtissin um jährlich zwei Pfund Wachs als Erblehen zurück.[3]

1402 erschlugen Graf Bernhard von Thierstein und sein Diener Johann Ulrich von Pfirt den „Begerhans“, der vermutlich aus Strassburg stammte. Markgraf Bernhard I., Vetter des Thiersteiners, schaltete sich am 19. Oktober 1402 von Pforzheim aus in die Sache ein und bat in seines und des Herzogs von Österreich Namen Meister und Rat zu Strassburg schriftlich, die Freunde des Erschlagenen zu bitten, die Angelegenheit mit ihm zu besprechen, damit „kein grosser unrate davon kommen moge“. Dieselbe Bitte schrieb gleichzeitig auch Johann von Lupfen, Landgraf zu Stühlingen.[4]

Als die Grafen Bernhard und Johann II. von Thierstein zusammen mit dem Grafen Ulrich von Werdenberg die Räte des Königs Janus von Zypern bei ihrer Reise durch die Lombardei gefangen genommen und ausgeraubt hatten, forderte der deutsche König Ruprecht (1400–1410) am 26. Mai 1404 von Heidelberg aus den Rat und den Bürgermeister von Konstanz auf, sich für die Entlassung der Gefangenen einzusetzen.[5]

1479 gab Kaiser Friedrich III. die Hohkönigsburg im Elsass als Lehnsgut an Oswald von Thierstein († 1488) und dessen Bruder Wilhelm. 1517 starben die Grafen von Thierstein aus, deshalb fiel die Burg an Kaiser Maximilian I. und somit an Habsburg zurück.

Thierstein-Farnsburg
Ein Seitenzweig mit Graf Otto I. von Thierstein († zwischen 1347 und 1352) baute um 1330 die Farnsburg bei Ormalingen.[6] Er war Inhaber der Landgrafschaft Sisgau, einem Lehen des Basler Bischofs. Sein Enkel Otto II. von Thierstein (* vor 1383; † 1418) war der letzte der Linie Thierstein-Farnsburg. Dessen Erbtochter Claranna brachte Burg und Herrschaft Farnsburg nach dem Tod des Vaters 1418 sowie 1426 auch die Landgrafschaft Sisgau an ihren Ehemann, den Freiherrn Hans Friedrich von Falkenstein († 1426).[7] Die beiden Söhne des Falkensteiners verkauften Burg und Herrschaft Farnsburg 1461 der Stadt Basel.

Fortführung des Titels
König Ferdinand I., Erzherzog von Österreich, erhob 1543 die Herren von Ebersdorf, oberste Erbkämmerer in Österreich, in den Grafenstand und verlieh ihnen Wappen und Titel der ausgestorbenen Grafen von Thierstein als deren (angebliche) Blutsverwandte.[8]

Wappen
Blasonierung: In Gold auf einem grünen schwebenden Dreiberg eine rote Hirschkuh mit gesträussten Ohren. Als Helmzier auf dem Stechhelm ein wachsender Jungfrauenrumpf mit einer goldenen Grafenkrone über einem Hirschgeweih mit zehn Enden. Die Helmdecken sind aussen silber und innen rot.

Das Wappen führt heute der Bezirk Thierstein im Kanton Solothurn, in dessen Gemeinde Büsserach die Burgruine Neu-Thierstein steht.

Personen
Graf Walram III. von Thierstein wurde bekannt wegen einer Legende zum Basler Erdbeben vom 18. Oktober 1356. Ludwig von Thierstein war Abt von Einsiedeln.

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von Thierstein-Pfeffingen, Gräfin Verena (I12302)
 
50791 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thormann_(Patrizierfamilie)

Das Geschlecht der Thormann ist in Bern auf Hans Thormann, Bäcker und Mitglied des Kleinen Rats, zurückzuführen. Frühere Namensvorkommnisse sind nicht in Zusammenhang zu bringen, da der Name im deutschsprachigen Raum eine beachtliche Verbreitung hat. Burkhard Thormann, Sohn des Hans, stieg bis zum Pfistern-Venner auf. Insgesamt zählte die Familie acht Venner, 17 gelangten bis 1798 in den Kleinen Rat, beinahe alle Namensträger gelangten in den Grossen Rat. Die Thormann waren Bäcker, Gerber und Metzger, gaben jedoch ihren Beruf bis ungefähr 1600 zu Gunsten militärischer und politischer Karrieren auf. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele Angehörige der Familie Kaufleute, Ingenieure, Architekten oder Juristen.

Einzelne Familienangehörige besassen zeitweise die Herrschaften Engi (Bern), Duillier, St. Christophe (Champvent) und Mathod sowie Güter in Concise, Gerzensee, am Muristalden (Bern), Rosengarten (Bern), Bürenstock (Bern) und im Wingreis. 
Thormann, Barbara Salome (I57971)
 
50792 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thormann_(Patrizierfamilie)

Das Geschlecht der Thormann ist in Bern auf Hans Thormann, Bäcker und Mitglied des Kleinen Rats, zurückzuführen. Frühere Namensvorkommnisse sind nicht in Zusammenhang zu bringen, da der Name im deutschsprachigen Raum eine beachtliche Verbreitung hat. Burkhard Thormann, Sohn des Hans, stieg bis zum Pfistern-Venner auf. Insgesamt zählte die Familie acht Venner, 17 gelangten bis 1798 in den Kleinen Rat, beinahe alle Namensträger gelangten in den Grossen Rat. Die Thormann waren Bäcker, Gerber und Metzger, gaben jedoch ihren Beruf bis ungefähr 1600 zu Gunsten militärischer und politischer Karrieren auf. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele Angehörige der Familie Kaufleute, Ingenieure, Architekten oder Juristen.

Einzelne Familienangehörige besassen zeitweise die Herrschaften Engi (Bern), Duillier, St. Christophe (Champvent) und Mathod sowie Güter in Concise, Gerzensee, am Muristalden (Bern), Rosengarten (Bern), Bürenstock (Bern) und im Wingreis.

Personen
- Hans Thormann († 1446), Bäcker, Mitglied des Kleinen Rats
- Burkhard Thormann († 1459), Bäcker, Kastlan zu Frutigen, Venner zu Pfistern
- Jakob Thormann († 1567), Metzger, Reisläufer, des Rats entsetzt, wieder des Kleinen Rats, Venner zu Metzgern
- Gabriel Thormann (1653–1716), Landvogt in Payerne, des Kleinen Rats, Venner zu Pfistern, Deutschseckelmeister
- Georg Thormann (1655–1708), evangelischer Geistlicher und Wegbereiter des Pietismus in Bern
- Johann Karl Thormann (1676–1753), Herr zu St. Christophe, Landvogt zu Grandson
- Hieronymus Thormann (1717–1765), Herr zu Mathod (durch Heirat)
- Gottlieb Thormann (1754–1831), Politiker, Staatsschreiber
- Eduard Thormann (1855–1936), Fürsprecher, Präsident des bernischen Obergerichts
- Franz Thormann (1867–1948), Dr. phil., Bibliothekar, Vizedirektor des Bernischen Historischen Museums
- Rudolf Thormann (1821–1871), Bauingenieur und konservativer Politiker
- Philipp Thormann (1874–1960), Rechtswissenschaftler, Professor für Strafrecht
- Georges Thormann (1912–2000), Architekt und Politiker 
Thormann, Peter (I57981)
 
50793 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thormann_(Patrizierfamilie)

Das Geschlecht der Thormann ist in Bern auf Hans Thormann, Bäcker und Mitglied des Kleinen Rats, zurückzuführen. Frühere Namensvorkommnisse sind nicht in Zusammenhang zu bringen, da der Name im deutschsprachigen Raum eine beachtliche Verbreitung hat. Burkhard Thormann, Sohn des Hans, stieg bis zum Pfistern-Venner auf. Insgesamt zählte die Familie acht Venner, 17 gelangten bis 1798 in den Kleinen Rat, beinahe alle Namensträger gelangten in den Grossen Rat. Die Thormann waren Bäcker, Gerber und Metzger, gaben jedoch ihren Beruf bis ungefähr 1600 zu Gunsten militärischer und politischer Karrieren auf. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele Angehörige der Familie Kaufleute, Ingenieure, Architekten oder Juristen.

Einzelne Familienangehörige besassen zeitweise die Herrschaften Engi (Bern), Duillier, St. Christophe (Champvent) und Mathod sowie Güter in Concise, Gerzensee, am Muristalden (Bern), Rosengarten (Bern), Bürenstock (Bern) und im Wingreis.

Personen
- Hans Thormann († 1446), Bäcker, Mitglied des Kleinen Rats
- Burkhard Thormann († 1459), Bäcker, Kastlan zu Frutigen, Venner zu Pfistern
- Jakob Thormann († 1567), Metzger, Reisläufer, des Rats entsetzt, wieder des Kleinen Rats, Venner zu Metzgern
- Gabriel Thormann (1653–1716), Landvogt in Payerne, des Kleinen Rats, Venner zu Pfistern, Deutschseckelmeister
- Georg Thormann (1655–1708), evangelischer Geistlicher und Wegbereiter des Pietismus in Bern
- Johann Karl Thormann (1676–1753), Herr zu St. Christophe, Landvogt zu Grandson
- Hieronymus Thormann (1717–1765), Herr zu Mathod (durch Heirat)
- Gottlieb Thormann (1754–1831), Politiker, Staatsschreiber
- Eduard Thormann (1855–1936), Fürsprecher, Präsident des bernischen Obergerichts
- Franz Thormann (1867–1948), Dr. phil., Bibliothekar, Vizedirektor des Bernischen Historischen Museums
- Rudolf Thormann (1821–1871), Bauingenieur und konservativer Politiker
- Philipp Thormann (1874–1960), Rechtswissenschaftler, Professor für Strafrecht
- Georges Thormann (1912–2000), Architekt und Politiker 
Thormann, Jakob (I58046)
 
50794 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thormann_(Patrizierfamilie)

Das Geschlecht der Thormann ist in Bern auf Hans Thormann, Bäcker und Mitglied des Kleinen Rats, zurückzuführen. Frühere Namensvorkommnisse sind nicht in Zusammenhang zu bringen, da der Name im deutschsprachigen Raum eine beachtliche Verbreitung hat. Burkhard Thormann, Sohn des Hans, stieg bis zum Pfistern-Venner auf. Insgesamt zählte die Familie acht Venner, 17 gelangten bis 1798 in den Kleinen Rat, beinahe alle Namensträger gelangten in den Grossen Rat. Die Thormann waren Bäcker, Gerber und Metzger, gaben jedoch ihren Beruf bis ungefähr 1600 zu Gunsten militärischer und politischer Karrieren auf. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele Angehörige der Familie Kaufleute, Ingenieure, Architekten oder Juristen.

Einzelne Familienangehörige besassen zeitweise die Herrschaften Engi (Bern), Duillier, St. Christophe (Champvent) und Mathod sowie Güter in Concise, Gerzensee, am Muristalden (Bern), Rosengarten (Bern), Bürenstock (Bern) und im Wingreis.

Personen
- Hans Thormann († 1446), Bäcker, Mitglied des Kleinen Rats
- Burkhard Thormann († 1459), Bäcker, Kastlan zu Frutigen, Venner zu Pfistern
- Jakob Thormann († 1567), Metzger, Reisläufer, des Rats entsetzt, wieder des Kleinen Rats, Venner zu Metzgern
- Gabriel Thormann (1653–1716), Landvogt in Payerne, des Kleinen Rats, Venner zu Pfistern, Deutschseckelmeister
- Georg Thormann (1655–1708), evangelischer Geistlicher und Wegbereiter des Pietismus in Bern
- Johann Karl Thormann (1676–1753), Herr zu St. Christophe, Landvogt zu Grandson
- Hieronymus Thormann (1717–1765), Herr zu Mathod (durch Heirat)
- Gottlieb Thormann (1754–1831), Politiker, Staatsschreiber
- Eduard Thormann (1855–1936), Fürsprecher, Präsident des bernischen Obergerichts
- Franz Thormann (1867–1948), Dr. phil., Bibliothekar, Vizedirektor des Bernischen Historischen Museums
- Rudolf Thormann (1821–1871), Bauingenieur und konservativer Politiker
- Philipp Thormann (1874–1960), Rechtswissenschaftler, Professor für Strafrecht
- Georges Thormann (1912–2000), Architekt und Politiker 
Thormann, Burkhard (I58058)
 
50795 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thormann_(Patrizierfamilie)

Das Geschlecht der Thormann ist in Bern auf Hans Thormann, Bäcker und Mitglied des Kleinen Rats, zurückzuführen. Frühere Namensvorkommnisse sind nicht in Zusammenhang zu bringen, da der Name im deutschsprachigen Raum eine beachtliche Verbreitung hat. Burkhard Thormann, Sohn des Hans, stieg bis zum Pfistern-Venner auf. Insgesamt zählte die Familie acht Venner, 17 gelangten bis 1798 in den Kleinen Rat, beinahe alle Namensträger gelangten in den Grossen Rat. Die Thormann waren Bäcker, Gerber und Metzger, gaben jedoch ihren Beruf bis ungefähr 1600 zu Gunsten militärischer und politischer Karrieren auf. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele Angehörige der Familie Kaufleute, Ingenieure, Architekten oder Juristen.

Einzelne Familienangehörige besassen zeitweise die Herrschaften Engi (Bern), Duillier, St. Christophe (Champvent) und Mathod sowie Güter in Concise, Gerzensee, am Muristalden (Bern), Rosengarten (Bern), Bürenstock (Bern) und im Wingreis.

Personen
- Hans Thormann († 1446), Bäcker, Mitglied des Kleinen Rats
- Burkhard Thormann († 1459), Bäcker, Kastlan zu Frutigen, Venner zu Pfistern
- Jakob Thormann († 1567), Metzger, Reisläufer, des Rats entsetzt, wieder des Kleinen Rats, Venner zu Metzgern
- Gabriel Thormann (1653–1716), Landvogt in Payerne, des Kleinen Rats, Venner zu Pfistern, Deutschseckelmeister
- Georg Thormann (1655–1708), evangelischer Geistlicher und Wegbereiter des Pietismus in Bern
- Johann Karl Thormann (1676–1753), Herr zu St. Christophe, Landvogt zu Grandson
- Hieronymus Thormann (1717–1765), Herr zu Mathod (durch Heirat)
- Gottlieb Thormann (1754–1831), Politiker, Staatsschreiber
- Eduard Thormann (1855–1936), Fürsprecher, Präsident des bernischen Obergerichts
- Franz Thormann (1867–1948), Dr. phil., Bibliothekar, Vizedirektor des Bernischen Historischen Museums
- Rudolf Thormann (1821–1871), Bauingenieur und konservativer Politiker
- Philipp Thormann (1874–1960), Rechtswissenschaftler, Professor für Strafrecht
- Georges Thormann (1912–2000), Architekt und Politiker 
Thormann, Johann (I58060)
 
50796 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Thoros_III. (Sep 2023)

1293 dankte sein Bruder Hethum II. zu seinen Gunsten ab, und überließ Thoros die Herrschaft. 1295 bat Thoros Hethum, die Macht erneut zu übernehmen, um die Allianz mit dem mongolischen Reich der Ilchane zu erneuern. Thoros und Hethum reisten 1296 nach Konstantinopel, um ihre Schwester Rita von Armenien mit Michael IX. Palaiologos, dem Mitkaiser von Andronikos II. zu verheirateten. Bei ihrer Rückkehr ließ sie ihr Bruder Sempad, der in ihrer Abwesenheit die Macht im Königreich ergriffen hatte, gefangen nehmen und einkerkern. Auf Sempads Befehl erwürgte Oschin, Marschall von Armenien Thoros am 23. Juli 1298 in der Festung Partzerpert. 
von Armenien (Hethumiden), König Thoros III. (I43030)
 
50797 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

 
Tillier (Tilger), Ludwig (I61294)
 
50798 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Peter (I61275)
 
50799 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Hans Rudolf (I61279)
 
50800 Zitat aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Tillier_(Patrizierfamilie)

Tillier (Patrizierfamilie)

Der älteste gemeinsame Ahne war Ludwig Tillier, der von 1414 bis 1420 in Bern fassbar ist. Von ihm gingen zwei Hauptlinien aus. Die Familie gehörte seit 1455 der Gesellschaft zu Mittellöwen an und mit ihm starb 1854 der Mannesstamm aus. Andere Zweige waren zünftig zum Mohren (1524 bis 1583), zu Pfistern (1555 bis 1788) und zu Schiffleuten (1737 bis 1835). Im 16. Jahrhundert erhielt das Geschlecht den erblichen Adelsstand (den Junkertitel führten die Mitglieder des Geschlechts ohne das Prädikat „von“), 1715 den Reichsritterstand, späterhin im 18. Jahrhundert auch den österreichischen Freiherrenstand, mit dem Johann Anton Tillier (Generalquartiermeister) und Joseph Maximilian von Tillier, beide Feldmarschallleutnant und Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

Von 1731 bis 1940 gehörte das Château de Champvent im Waadtland den Tillier.

Zitat aus: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/020912/2012-10-12/

Tillier

Bernisches Patriziergeschlecht, das vermutlich ursprünglich aus Gerlafingen, allenfalls aus Frankreich stammt. Es wurde 1415 in Bern eingeburgert und war ab 1445 im Grossen Rat vertreten. Die Tillier stellten vom 15. bis 19. Jahrhundert zahlreiche Gross- und Kleinräte, Landvögte sowie höhere Offiziere, hauptsächlich in französischen und österreichischen Diensten. Johann Anton wurde Berner Schultheiss. Mit dem Historiker Johann Anton starb das Geschlecht 1854 aus. Angehörige eines Zweigs, dem Johann Anton und Johann Franz angehörten, wurden als Träger von höchsten Staatsämtern in Diensten Karls VI. und Maria Theresias in den Adelsstand erhoben und traten zum Katholizismus über. In Opposition zu den Familientraditionen stand Anton Ludwig als helvetischer Statthalter. Über mehrere Generationen befanden sich das Schloss Bümpliz und die Landsitze Rörswil (Gemeinde Ostermundigen) und Neuhaus bei Münsingen im Besitz der Familie.

Version vom: 12.10.2012
Autorin/Autor: Thomas von Graffenried 
Tillier, Beat (I61282)
 

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